DE20308007U1 - Wandbelag mit Leuchtleiste - Google Patents
Wandbelag mit LeuchtleisteInfo
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Description
CER 03/001 GM 20.05.2003 th
Die Erfindung betrifft einen Wandbelag gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Solche Wandbeläge werden z.B. zur Verkleidung von Bad- oder Küchenwänden eingesetzt und sind üblicherweise aus Keramikplatten hergestellt. Sie sind auch für Bodenbeläge bekannt. Es ist bei solchen Belägen bekannt, Leuchtleisten zu dekorativen Zwecken oder als Leit- und/oder Sicherheitsmarkierung einzusetzen.
Aus der DE 100 13 496 A1 ist ein Fußboden- oder Wandbelag mit einem aus einem Lichtleitkörper gebildeten Einleger bekannt, der durch einen Lichtwellenleiter mit einer entfernt angeordneten Lichtquelle verbunden ist. Solche Lichtleitkörper mit Lichtwellenleitern sind aufwändig zu verlegen, nur in Kombination mit speziell ausgebildeten Belägen anwendbar und kostenintensiv.
Die DE 43 00 819 A1 beschreibt ein Verkleidungselement mit Leuchtleiste, bei dem ein Elektrolumineszenzelement mit einem lichtdurchlässigen, elektrisch isolierenden Material bedeckt ist. Nachteil solcher Leuchtleisten ist ihre sehr stark eingeschränkte Lichtintensität.
Weiterhin ist es bekannt, Leuchtleisten zwischen z.B. Wandfliesen anzuordnen, wobei die Leuchtleisten aus Einzelelementen zusammengesteckt ist. Solche Leuchtleisten sind nur in vorgegebenen Längen verfügbar und kostspielig.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Leuchtleiste für einen Wandbelag zu schaffen, die einfach und preiswert herzustellen und zu montieren ist.
Die Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die Bildung eines Kanals durch Seitenelemente und einen Teil einer Wand erlaubt eine variable Ausgestaltung der Breite der Leuchtleiste, indem bei der Montage einfach der Abstand der in parallelen Reihen angeordneten Seitenelemente verändert wird. Die Seitenelemente selbst sind einfach und mit unterschiedlicher Ausgestaltung der in eingebautem Zustand sichtbaren Oberflächen herstellbar.
Die Bildung eines Kanals durch Seitenelemente und einen Teil einer Wand erlaubt eine variable Ausgestaltung der Breite der Leuchtleiste, indem bei der Montage einfach der Abstand der in parallelen Reihen angeordneten Seitenelemente verändert wird. Die Seitenelemente selbst sind einfach und mit unterschiedlicher Ausgestaltung der in eingebautem Zustand sichtbaren Oberflächen herstellbar.
Ein Lichtschlauch, der eine Vielzahl von Leuchtdioden enthält, ist preiswert erhältlich und kann bei Bedarf gekürzt werden, so dass mit einem oder mehreren Lichtschläuchen die Länge der Leuchtleiste an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden kann.
Die Bedeckung des Kanals durch mindestens eine zumindest zum Teil lichtdurchlässige Platte schützt vor dem Eindringen von Wasser und Schutz und erlaubt eine wei-
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'.*'. '".' CER 03/001 GM
: :. : 20.05.2003 th
tere gestalterische Bearbeitung der sichtbaren Flächen der Leuchtleiste, indem die Platte z.B. farbig oder durch Rauhen von Flächen bemustert wird.
Das Führen des der Lichtschlauchs in einem lichtdurchlässigen Schlauch nach Anspruch 2 ermöglicht ein einfaches Austauschen des Lichtschlauchs bei seinem Defekt.
Halterungen für den Lichtschlauch oder den Schlauch nach Anspruch 3 ermöglichen die Positionierung innerhalb des Kanals.
Auflager an jedem Seitenelement nach Ansprüchen 4 und 5 erleichtern die Montage der Platte.
Keramisches Material nach Anspruch 6 oder Metall nach Anspruch 7 sind besonders gut für die Herstellung der Seitenelemente geeignet. Außerdem sind mit diesen Materialien besondere gestalterische Effekte zu erreichen.
Die Vergrößerung der an die Wand angrenzenden Flächen der Seitenelemente nach Anspruch 8 wird bei besonders schmalen Seitenelementen eingesetzt und ergibt eine ausreichend große Kontaktfläche für ihre Befestigung an der Wand.
Glas nach Anspruch 9 ist für die Platte besonders geeignet.
Die Erfindung wird anhand vereinfacht dargestellter Beispiele weiter erläutert. Es zeigen
Figur 1 einen Querschnitt durch eine Leuchtleiste mit Seitenelementen aus keramischem Material;
Figur 2 einen Querschnitt durch eine Leuchtleiste mit Seitenelementen aus Metall und Figur 3 eine Ansicht einer Wand mit Wandbelag und Leuchtleiste.
Wie aus den Figuren 1 und 3 ersichtlich ist auf einer Wand 1, die verputzt sein kann, eine dünne Schicht Kleber 2 aufgebracht. Der Kleber 2 verbindet Fliesen 3 mit der Wand 1, die so nebeneinander und übereinander an der Wand 1 befestigt sind. Oberhalb der Fliesen 3 sind parallel verlaufende, beabstandete Seitenelemente 4 an ihrer Fußseite mit Hilfe des Klebers 2 an der Wand 1 befestigt. Die Seitenelemente 4 haben einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt, wobei die von der Wand 1 abgewandte Seite - die Kopfseite - im Querschnitt halbkreisförmig ausgebildet ist. Zwischen den Seitenelementen 4 ist ein Kanal 6 gebildet. An jedem Seitenelement 4 ist an einer Längsseite ein Auflager 5 mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet. Das Auflager 5 ragt leistenartig in den Kanal 6.
CER 03/001 GM 20.05.2003 th
Die Seitenelemente 4 sind spiegelsymmetrisch zu einer Ebene ausgebildet, die parallel zu den Seitenwänden der Seitenelemente 4 verläuft.
Die Seitenelemente 4 sind z.B. aus gebranntem Ton gefertigt und haben eine Länge von 0,15 m bis 0,5 m. Die Kopfseite des Seitenelements 4 ist in jeder beliebigen anderen als der dargestellten Form ausgestaltbar. Mehrere Seitenelemente 4 sind derart hintereinander befestigbar, dass sie eine gemeinsame Längsachse und eine an die örtlichen Verhältnisse angepasste Gesamtlänge aufweisen.
Auf den Auflagern 5 ist auf ihren von der Wand 1 abgewandten Seite mindestens eine Platte 7 lösbar so befestigt - z.B. geklebt - dass sie mit Spiel zwischen den Seitenelementen 4 gelagert ist. Mehrere Platten 7 können hintereinander angeordnet sein.
Jedes Auflager 5 ist derart von der Fußseite des Seitenelements 4 beabstandet, dass in dem Kanal 6 ein unten beschriebener Schlauch 9 mit Spiel zwischen dem Kleber 2 und der Platte 7 befestigt werden kann.
In etwa mittig in dem Kanal 6 ist ein Lichtschlauch 8 angeordnet. Der Lichtschlauch 8 ist handelsüblich und besteht aus einem transparenten, flexiblen Material, in dem gleichmäßig über die Länge verteilt eine Vielzahl von Leuchtdioden eingebettet ist. Die Leuchtdioden sind elektrisch miteinander verbunden und über ein Anschlusskabel an eine Spannungsquelle anschließbar. Der Lichtschlauch 8 strahlt bei Anlegen von Spannung Licht ab.
Der Lichtschlauch 8 ist mit geringem Spiel in dem Schlauch 9 geführt. Der Schlauch 9 ist mit Hilfe einer Vielzahl von Halterungen 10 an der Wand 1 befestigt. Die Halterungen 10 sind beabstandet entlang der Längsachse des Kanals 6 angeordnet und an der Wand 1 z.B. angeschraubt. Der Schlauch 9 ist an den Halterungen 10 durch z.B. Kleben befestigt.
Der Schlauch 9 ist aus transparentem Kunststoff, z.B. PVC, gefertigt, und der Innendurchmesser ist an den Aussendurchmesser des Lichtschlauchs 8 angepasst.
Wie aus Figur 3 ersichtlich ist die Leuchtleiste L im Wesentlichen horizontal und als oberer Abschluß eines Fliesenbelags angeordnet; es ist weiterhin möglich, die Leuchtleiste L in jeder beliebigen Lage und auch zwischen benachbarten gefliesten Flächen anzuordnen. Bei Unterbrechungen durch z.B. Türen 11, Fenster und/oder Spiegel 12 werden in einfacher Weise mehrere Leuchtleisten L angeordnet. Die elektrischen An-
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: :·::.: 20.05.2003 th
Schlüsse 13 von zwei oder mehr Lichtschläuchen 8 können zusammengefasst und über einen Schalter geschaltet werden.
Die Platte 7 ist aus transparentem Material, vorzugsweise aus 5 mm starkem Glas gefertigt und weist eine Länge von z.B. 0,5 m auf. Weitere geeignete Ausführungsformen sind z.B. Glasmosaik und Bleiverglasung.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Figur 2 dargestellt. Es unterscheidet sich lediglich in der Ausgestaltung der Seitenelemente 4 wie folgt von dem ersten Ausführungsbeispiel:
Die Seitenelemente 4 sind aus Metall gefertigt und weisen ein kleineres Verhältnis Breite/Höhe auf. Die Fußseite der Seitenelemente 4 ist an der dem Auflager 5 gegenüberliegenden Seite in Form eines Vorsprungs 14 vergrößert, wobei die Fußseite und die untere Seite des Vorsprungs 14 eine Ebene bilden. Der Vorsprung 14 ist fest mit dem Seitenelement 4 verbunden und vorzugsweise einstückig mit diesem hergestellt.
Die Fußseite des Seitenelements 4 einschließlich des Vorsprungs 14 ist mit Löchern versehen.
Bei der Montage wird das Seitenelement 4 so auf den Kleber 2 gedrückt, dass es zumindest annähernd die Wand 1 berührt. Anschließend wird der Vorsprung 14 unter die angrenzenden Fliesen 3 geschoben, bis die Seite des Seitenelements 4 bündig an die Fliesen 3 anschließt.
Claims (9)
1. Wandbelag
mit einer Vielzahl von Platten, die benachbart angeordnet auf einer Wand befestigbar sind und eine Fläche bilden und
mit mindestens einer Leuchtleiste, die zwischen benachbarten Platten oder an mindestens einer Seite der Fläche angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtleiste Seitenelemente (4), mindestens eine Platte (7) und einen Lichtschlauch (8) aufweist,
wobei durch die Seitenelemente (4) und einen Teil der Wand (1) ein Kanal (6) gebildet ist, in dem Kanal (6) der Lichtschlauch (8) befestigt ist, der eine Vielzahl von Leuchtdioden enthält, und der Kanal (6) von mindestens der zumindest zum Teil lichtdurchlässigen Platte (7) bedeckt ist.
mit einer Vielzahl von Platten, die benachbart angeordnet auf einer Wand befestigbar sind und eine Fläche bilden und
mit mindestens einer Leuchtleiste, die zwischen benachbarten Platten oder an mindestens einer Seite der Fläche angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtleiste Seitenelemente (4), mindestens eine Platte (7) und einen Lichtschlauch (8) aufweist,
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2. Wandbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtschlauch (8) in einem lichtdurchlässigen Schlauch (9) geführt ist.
3. Wandbelag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kanal (6) Halterungen (10) für den Lichtschlauch (8) oder den Schlauch (9) befestigt sind.
4. Wandbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Seitenelement (4) ein Auflager (5) für die Platte (7) ausgebildet ist, das in den Kanal (6) ragt.
5. Wandbelag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflager (5) leistenartig ausgebildet ist.
6. Wandbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenelemente (4) aus keramischem Material gefertigt sind.
7. Wandbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenelemente (4) aus Metall gefertigt sind.
8. Wandbelag nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Wand (1) angrenzende Fußseite jedes Seitenelements (4) durch einen Vorsprung (14) vergrößert ist.
9. Wandbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (7) aus Glas gefertigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20308007U DE20308007U1 (de) | 2003-05-20 | 2003-05-20 | Wandbelag mit Leuchtleiste |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008032540A1 (de) * | 2008-07-10 | 2010-01-14 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Formteil |
| DE202011001926U1 (de) * | 2011-01-25 | 2012-04-30 | Hohnen & Mouwens GmbH | Abschlussvorrichtung als Begrenzung einer Stirnseite eines Boden- , Wand- oder Deckenbelags |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2713747A1 (fr) | 1993-12-07 | 1995-06-16 | Valancogne Jean Pierre | Dispositif lumineux de signalisation. |
| US6186645B1 (en) | 1997-02-24 | 2001-02-13 | Itc, Inc. | Flexible lighting system and mounting arrangement |
| DE20106923U1 (de) | 2001-04-20 | 2001-07-19 | Biller, Rudi, 58636 Iserlohn | Lichtleiste |
-
2003
- 2003-05-20 DE DE20308007U patent/DE20308007U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
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| R207 | Utility model specification |
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| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 20040323 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20060714 |
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| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20091201 |