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DE20308494U1 - Belüftungseinrichtung für Computer - Google Patents

Belüftungseinrichtung für Computer

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DE20308494U1
DE20308494U1 DE20308494U DE20308494U DE20308494U1 DE 20308494 U1 DE20308494 U1 DE 20308494U1 DE 20308494 U DE20308494 U DE 20308494U DE 20308494 U DE20308494 U DE 20308494U DE 20308494 U1 DE20308494 U1 DE 20308494U1
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DE
Germany
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insert
ventilation device
opening
computer
fan
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DE20308494U
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English (en)
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KRAUSE STEPHAN
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KRAUSE STEPHAN
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Publication date
Application filed by KRAUSE STEPHAN filed Critical KRAUSE STEPHAN
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B33/00Constructional parts, details or accessories not provided for in the other groups of this subclass
    • G11B33/14Reducing influence of physical parameters, e.g. temperature change, moisture, dust
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F1/00Details not covered by groups G06F3/00 - G06F13/00 and G06F21/00
    • G06F1/16Constructional details or arrangements
    • G06F1/20Cooling means

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cooling Or The Like Of Electrical Apparatus (AREA)

Description

Belüftungseinrichtung für Computer
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Belüftungseinrichtung für einen Computer, der ein Gehäuse aufweist, in dem wenigstens ein Ventilator zum Kühlen von elektronischen Bauteilen angeordnet ist.
Im Zuge der immer höher werdenden Leistung von Computern ist es erforderlich, die wärmeabgebenden elektronischen Bauteile, in der Regel die Rechenprozessoren, mittels Ventilatoren aktiv zu kühlen. Es ist bekannt, derartige Ventilatoren an einer beliebigen Stelle der Gehäusewandung des Computers anzuordnen, das dort Durchbrechungen aufweist, so dass eine Luftumwälzung erfolgen kann. Auch ist es bekannt, zusätzliche Ventilatoren unmittelbar über oder an dem zu kühlenden elektronischen Bauteil anzuordnen. Insbesondere diese Ventilatoren befinden sich vollständig im Innenraum des Computers und haben keine direkte Verbindung zur Umgebung. Letztlich führt dies dazu, dass die im Laufe der Zeit erwärmte Luft im Inneren des Gehäuses lediglich bewegt wird, ohne dass frische, kühlere Umgebungsluft zu dem elektronischen Bauteil gelangt.
Wird das elektronische Bauteil jedoch nicht ausreichend 0 gekühlt, kann es leicht zu einer thermischen Überlastung desselben führen. Insbesondere bei zusätzlichen Grafikkarten, die für Bildverarbeitungsprogramme oder Echtzeit-Spiele eine hohe Rechenleistung aufbringen müssen, wird eine enorme Abwärme erzeugt, die auch durch den häufig dort vorgesehenen zusätzlichen Ventilator
nicht abgeführt werden kann. Dies ist in erster Linie darauf zurück zu führen, dass der Ventilator keine unmittelbare oder mittelbare Verbindung zur Umgebung besitzt und somit keine kühle Luft ansaugen kann.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Belüftungseinrichtung der eingangs geschilderten Art so auszubilden, dass eine verbesserte und gezielte Kühlung von wärmeabgebenden Bauteilen im Inneren des Computergehäuses erfolgen kann.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass die Belüftungseinrichtung wenigstens einen Einsatz mit wenigstens einem Luftkanal aufweist, dessen eine Öffnung aus dem Computergehäuse zeigt oder in einer Wandung des Computergehäuses in die Umgebung mündet und dessen andere Öffnung im Bereich der Saugseite oder Druckseite des Ventilators liegt. Durch einen derartigen Einsatz ist es möglich, den Ventilator über den Luftkanal mit der 0 Umgebung zu verbinden. Sofern die Öffnung mit der Saugseite des Ventilators in Verbindung steht, wird Frischluft durch den Luftkanal auf das zu kühlende Bauelement geleitet. Sofern die Öffnung mit der Druckseite des Ventilators in Verbindung steht, wird die erwärmte Luft in die Umgebung unmittelbar abgegeben, wobei durch den sich zwangsläufig einstellenden Unterdruck kühle Umgebungsluft durch andere Öffnungen des Computergehäuses angesaugt wird. Insgesamt ergibt sich eine wesentlich effektivere Kühlung, da die Luft im 0 Inneren des Computergehäuses nicht nur umgewälzt sondern auch ausgetauscht wird.
Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen werden, dass bei einem wärmeerzeugenden elektronischen Leistungsbauteil, das nicht durch einen eigenen
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Ventilator gekühlt wird, der Einsatz wenigstens einen Luftkanal aufweist, dessen eine Öffnung aus dem Computergehäuse zeigt oder in einer Wandung des Computergehäuses in die Umgebung mündet und dessen andere Öffnung im Bereich des elektronischen Bauteils liegt, wobei zwischen den Öffnungen oder im Bereich wenigstens einer Öffnung wenigstens ein Lüfter angeordnet ist. Dies hat den Vorteil, dass durch einen hiermit in den Computer eingebrachten zusätzlichen Lüfter eine gezielte Belüftung eines Leistungsbauteils erfolgen kann. Selbstverständlich ist es möglich, dass der Einsatz sowohl einen separaten Lüfter als auch eine oder mehrere Öffnungen aufweist, die im Bereich der bereits ohnehin vorhandenen Ventilatoren liegen.
Vorzugsweise befindet sich der zusätzliche Lüfter am Einsatz über oder in der Öffnung des Einsatzes im Inneren des Computergehäuses. Dies hat den Vorteil, dass der elektrische Anschluss des Lüfters vereinfacht werden 0 kann.
Weiterhin kann vorgesehen werden, dass der Einsatz mehrteilig ist. Damit kann ein individuelle Anpassung des einen oder anderen Teils an standardisierte Computergehäuse, Hauptplatinen, Zusatzplatinen oder dergleichen erfolgen. Insbesondere ist es dabei günstig, wenn die Teile des Einsatzes in unterschiedlichen Lagen zueinander miteinander verbindbar sind. Damit kann eine Öffnung auf dem in Strömungsrichtung hinteren Teil 0 gezielt auf ein zu kühlendes Bauteil gerichtet werden.
Der Lüfter kann dann zwischen zwei Teilen des Einsatzes angeordnet sein.
Grundsätzlich kann auch eine flexible Verbindung der Teile oder eine vollständige flexible Ausbildung eines
Teils, aller Teile oder des gesamten Einsatzes vorgesehen werden. Damit kann ein individueller Verlauf des Einsatze innerhalb des Gehäuses auch zwischen starren Bauteilen hindurch eingestellt werden.
5
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der Einsatz als Einschub ausgebildet ist, der in einen Standardeinschub, insbesondere in einen PCI- oder AGP-Slot des Computergehäuses passt. Dies hat den Vorteil, dass besondere bauliche Maßnahmen am Computergehäuse nicht erforderlich sind. Weiterhin ist es häufig so, dass lediglich ein oder zwei Einschübe durch Zusatzplatinen, beispielsweise durch eine zusätzliche Grafikkarte belegt sind. Der darunter oder daneben befindliche Freiraum kann sehr gut für einen derartigen Luftkanaleinsatz benutzt werden. Auch befinden sich die Ventilatoren zum Kühlen der Leistungsbauteile in diesem Bereich, so dass eine effektive Kühlung möglich ist.
0 Weiterhin ist es günstig, wenn der Einsatz wenigstens einen Vorsprung aus elektrisch nicht leitendem Material aufweist, der entsprechend den Abmessungen eines Anschlusssteckers für Platinen ausgebildet ist und in die Steckerleiste der Hauptplatine passt und dort gehalten wird. Dadurch kann sich der Einsatz nicht nur am Gehäuse des Computers, sondern auch an der Hauptplatine abstützen. Damit wird eine stabile Lagerung auch dann erreicht, wenn der Einsatz einen separaten Lüfter trägt.
0 Wie der Einsatz ausgebildet ist oder welche Gestalt er aufweist, ist grundsätzlich beliebig. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Einsatz im Wesentlichen quaderförmig hohl ausgebildet, wobei die Öffnung oder Öffnungen im Inneren des Computergehäuses 5 auf einer Flachseite des Quaders entsprechend der Lage
des Ventilators beziehungsweise des elektronischen Leistungsbauteils angeordnet sind. Es hat sich gezeigt, dass durch eine derartige Ausbildung eine vielfältige Anwendung und eine vielseitige Anpassung des Luftkanaleinsatzes an die verschiedenen Platinen mit den verschiedenen Leistungsbauteilen, die an unterschiedlichen Stellen der Platinen angeordnet sein können, möglich ist.
Es kann aber auch vorgesehen werden, dass der Einsatz zwei Lüftungskanäle aufweist, von denen einer mit einem Lüfter zusammenwirkt, der warme Luft aus dem Computergehäuse hinaus- oder frische Luft in das Computergehäuse hineinbläst. Dieser Einsatz kann allgemein dazu verwendet werden, um einen Luftaustausch zu bewirken. Der Einsatz kann beispielsweise an einer Stelle angebracht sein, an der das Gehäuse ohnehin Lüftungsschlitze oder Aufnahmebohrungen für einen zusätzlichen Ventilator aufweist.
Aufgrund der Vielfalt der möglichen Anordnungen von elektronischen Leistungsbauteilen und deren Ventilatoren auf Platinen ist es kaum möglich, die Öffnungen des Luftkanals bereits bei der Fertigung so zu platzieren, dass gewährleistet ist, dass sich diese stets im Bereich eines Ventilators oder des zu kühlenden elektronischen Leistungsbauteils befindet. Die Erfindung betrifft daher auch einen Rohling für einen derartigen Einsatz einer Belüftungseinrichtung der eingangs geschilderten Art.
Es ist vorgesehen, dass der Einsatz hohl unter Bildung wenigstens eines Luftkanals ausgebildet ist, wobei die Außenmaße des Einsatzes entsprechend den Abmessungen eines Standardeinschubs für Zusatzplatinen oder -einrichtungen für Computer bemessen sind, wobei der
Einsatz wenigstens eine Öffnung auf einer Seite aufweist, die Abmessungen und wenigstens einen Anschlussflansch oder -vorsprung aufweist, die beziehungsweise der eine Befestigung des Einsatzes in oder an einem Standardeinschub des Gehäuses eines Computers erlauben. Letztlich ist der Rohling demnach als eine im Wesentlichen flache quaderförmige Hülse ausgebildet, die allseits geschlossen ist und lediglich an einer Stirnseite die Öffnung und den Anschlussflansch oder -vorsprung aufweist.
Die Länge und Breite des Quaders sind dabei so bemessen, dass er einerseits gut montiert werden kann und andererseits die Abmessungen einer Zusatzplatine oder dergleichen nicht oder nur unwesentlich überschreitet. Dadurch wird erreicht, dass insbesondere die Flachseite des Einsatzes die Flachseite einer entsprechenden Zusatzplatine vollständig überdeckt. Es ist dann lediglich erforderlich, die Öffnung auf der in der 0 montierten Lage der Platine zugewandten Seite entsprechend der Lage des Ventilators oder des elektronischen Leistungsbauteils zu erzeugen.
Der Rohling kann weiterhin wenigstens einen Vorsprung auf einer Längsseite des Einsatzes in der eingebauten Lage im Inneren des Computergehäuses aufweisen, der aus einem nichtleitenden Material besteht und in eine Standard-Steckerleiste der Hauptplatine des Computers passt und sich dort abstützt. Damit umfasst der Rohling bereits 0 alle Befestigungspunkte, die für eine stabile Halterung des Einsatzes erforderlich sind. Die Erfindung nutzt hierbei aus, dass sowohl die Befestigungsstellen am Gehäuse als auch die Lage für eventuelle Steckerleisten auf der Hauptplatine relativ zueinander standardisiert 5 sind. Durch die Ausbildung des Vorsprunges aus einem
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elektrisch nichtleitenden Material wird eine elektrische Beeinträchtigung der Hauptplatine vermieden.
Zweckmäßig ist es, wenn der Einsatz vollständig aus einem elektrisch nichtleitenden Material und insbesondere Kunststoff besteht. Dies hat zum einen den Vorteil, dass der Rohling und der Einsatz sehr leicht herstellbar sind. Auch kann die Öffnung oder können die Öffnungen nachträglich leicht in den Einsatz eingebracht werden. Insbesondere ist es möglich, dass der Rohling im Kunststoffspritzverfahren hergestellt wird.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
15
Fig. 1 einen Einsatz gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Einsatz gemäß einer anderen
Ausführungsform der Erfindung und
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Fig. 3 einen Einsatz gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
Der in der Fig. 1 dargestellte Einsatz 11 ist im Wesentlichen quaderförmig und hohl ausgebildet. Auf seiner einen Stirnseite 12 ist eine Öffnung 13 vorhanden, während auf einer Flachseite 14 eine weitere Öffnung 15 angeordnet ist. Dadurch wird ein Luftkanal gebildet, durch den Luft durch die eine Öffnung 13 hinein und durch 0 die Öffnung 15 hinaus oder umgekehrt strömen kann.
Auf der die Öffnung 13 aufweisenden Stirnseite 12 ist ein Befestigungsflansch 16 angeordnet, mit dem der Einsatz 11 an einer Wandung eines Computergehäuses befestigt werden 5 kann. Es können Bohrungen oder dergleichen vorgesehen
werden, um den Einsatz fest mit einer Wandung zu verschrauben.
Durch einen derartigen Einsatz ist es möglich, dass gezielt ein elektronisches Leistungsbauteil mit Frischluft versorgt werden kann, weil in der eingebauten Lage die Öffnung 13 in die Umgebung außerhalb des Gehäuses mündet, während die Öffnung 15 im Bereich des elektronischen Bauteils liegt. Insbesondere für den Fall, dass das elektronische Bauteil mit einem ihm zugeordneten Ventilator ausgestattet ist, wird erreicht, dass der Ventilator unmittelbar über die Öffnung 15, den Luftkanal und die Öffnung 13 mit Frischluft versorgt werden kann. Eine effektive Kühlung ist damit möglich.
Weiterhin ist im Einzelnen der Einsatz so ausgebildet, dass er im Wesentlichen der Kontur eines standardisierten Einschubes entspricht. Insbesondere der Anschlussflansch 16 ist entsprechend den standardisierten Anschlüssen an 0 einer Wandung des Computergehäuses angepasst. Damit kann der Einsatz ohne Weiteres in herkömmliche Computergehäuse eingeführt und dort befestigt werden.
Für einen besonders guten Halt ist weiterhin vorgesehen, dass an einer Längsseite 17 ein Vorsprung 18 aus einem nichtleitenden Material vorgesehen ist. Hier ist die Anordnung im Einzelnen so getroffen, dass die Lage, die Ausrichtung und die Abmessungen dieses Vorsprungs 18 so gewählt beziehungsweise bemessen sind, dass er in eine standardisierte Steckerleiste der Hauptplatine passt. Damit kann sich der Einsatz 11 im Inneren des Computergehäuses an der Hauptplatine abstützen.
In der Fig. 1 ist der Einsatz lediglich als hohler Quader dargestellt, der beispielsweise vollständig aus
Kunststoff bestehen kann. Es ist selbstverständlich möglich, dass der im Inneren des Computergehäuses liegende Teil des Einsatzes andere Konturen aufweist. Insbesondere kann er die Kontur einer üblichen Zusatzplatine, beispielsweise der einer Grafikkarte, aufweisen. Damit kann erreicht werden, dass die Flachseite 14 die Platine vollständig überdeckt.
Die Öffnung 15 kann dann nachträglich in einen entsprechenden Rohling eingebracht werden an der Stelle, an welcher der Lüfter oder ein separat zu kühlendes Bauteil auf eben dieser Platine sitzt. Der Rohling entspricht dabei dem Einsatz 11, jedoch ohne Öffnung 15.
Es kann aber auch vorgesehen werden, dass die dem zu kühlendem Bauelement oder der zu kühlenden Platine zugekehrte Seite des Einsatzes perforiert ausgebildet ist, und dass diejenigen Perforationslöcher verschlossen sind, die im Bereich der Platine liegen, die nicht gesondert gekühlt werden müssen. Das Verschlusselement kann als selbstklebende Folie ausgebildet sein, in die eine der Öffnung 15 entsprechende Öffnung je nach Lage des zu kühlenden Bauelements oder internen Ventilators ein Loch geschnitten wird. Anschließend wird die Folie über die Flachseite gelegt, wodurch die nicht gebrauchten Bohrungen verschlossen und die im Bereich des Lochs liegenden Bohrungen die Öffnung für den Luftkanal bilden. Damit kann mit einfachen Mitteln ein äußerst flexibler Einsatz bereitgestellt werden.
Weiterhin ist es möglich, dass der Einsatz 11 einen aktiven Lüfter trägt, der in der Zeichnung der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt ist. Dieser Lüfter kann auf der Flachseite 14 über der Öffnung 15 montiert sein. Auch ist es möglich, dass der Lüfter im
Bereich der vorderen Öffnung 13 angeordnet ist. Damit kann eine zusätzliche aktive Kühlung von wärmeabgebenden Leistungsbauteilen im Computer erfolgen.
Fig. 2 zeigt eine andere Ausbildung des Einsatzes. Hier ist der Einsatz 21 im Querschnitt im wesentlichen L-förmig ausgebildet. Der in der Zeichnung untere Steg 22 entspricht im wesentlichen dem Einsatz 11 in Fig. 1. Dementsprechend ist auf der die Öffnung 23 aufweisenden Stirnseite des hohlen Stegs 22 ein Befestigungsflansch 24 angeordnet, mit dem der Einsatz 21 an einer Wandung eines Computergehäuses und insbesondere in einem PCI-Slot befestigt werden kann. Es können Bohrungen 25 oder dergleichen vorgesehen werden, um den Einsatz fest mit einer Wandung zu verschrauben.
Der sich rechtwinklig nach oben erstreckende und hohle Schenkel 26 trägt auf seiner in das Computergehäuse weisenden Flachseite 27 die im Inneren des 0 Computergehäuses liegende Öffnung, über der in Fig. 2 ein Lüfter 28 angeordnet ist. Die Anordnung ist so getroffen, dass sich der Schenkel 26 nahe der seitlichen Computergehäusewandung zwischen derselben und Zusatzplatinen und/oder Hauptplatine erstreckt. Der Lüfter 28 kann dann seitlich entweder warme Luft absaugen und durch die Öffnung 23 hinaus blasen. Auch ist es möglich, kühle Umgebungsluft durch die Öffnung 23 auf zu kühlende Elemente zu blasen.
0 Aufgrund der Geometrie dieses Einsatzes ist darauf zu achten, dass eine parallel zum Steg verlaufende Zusatzplatine nicht unterhalb oder im unteren Bereich des Lüfters 2 8 verläuft, weil dann eventuell ein Luftstau zwischen Platine und Steg erzeugt werden könnte. Dies kann durch das Einsetzen eines weiteren Einsatzes 11
gemäß Fig. 1 zwischen Platine und Steg 22 vermieden werden.
Fig. 3 zeigt einen weiteren Einsatz 31. Hier ist die Seite, die die nach außen weisende Öffnung 32 trägt, so ausgebildet, dass sie über eine vorhandene Öffnung in der Computergehäusewandung passt. Solche vorhandenen Öffnungen sind in Computergehäusen beispielsweise für Zusatzventilatoren vorgesehen, die unmittelbar dort befestigbar sind. Die Öffnung 32 kann mit einem entsprechenden Flansch und entsprechenden Bohrungen versehen sein. Der Einsatz weist weiterhin eine untere Seite 33 und eine schräg nach oben weisende Seite 34 auf, in denen jeweils Öffnungen vorhanden sind, die in der eingebauten Lage im Computergehäuse liegen. Über den Öffnungen ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel jeweils ein Lüfter 35, 36 angeordnet.
Im Einzelnen ist die Anordnung hier so getroffen, dass im Einsatz eine Trennwand 37 vorhanden sind, die einen Teil der nach außen weisenden Öffnung 32 mit der Öffnung auf der unteren Seite 33 und den anderen Teil mit der nach obenweisenden Öffnung auf der oberen Seite 34 verbindet.
Es werden ein unterer und ein oberer Luftkanal 38, 3 9 gebildet, die jeweils mit einem Lüfter zusammenwirken.
Der obere Lüfter 36 saugt dabei warme Luft aus dem Computergehäuse, während der untere Lüfter 35 kühlere Umgebungsluft in das Computergehäuse hineinbläst, oder umgekehrt. Damit können eine effektive Luftzirkulation 0 und ein effektiver Luftaustausch mit guter Kühlwirkung bewirkt werden.
Die dargestellten Einsätze können einzeln oder in beliebiger Kombination in das Computergehäuse eingesetzt 5 werden. Es hat sich gezeigt, dass durch eine gezielte
Luftzufuhr zu einem Platinenventilator mittels des Einsatzes 11 in Kombination einer aktiven Luftzufuhr beispielsweise durch den Einsatz 21 oder den Einsatz 31 eine sehr gute Kühlleistung erzielt werden konnte. Durch den Einsatz leiser oder schwacher Lüfter wird weder das Netzteil überlastet noch ist eine starke Geräuschentwicklung zu befürchten.

Claims (25)

1. Belüftungseinrichtung für einen Computer, der ein Gehäuse aufweist, in dem wenigstens ein Ventilator zum Kühlen von elektronischen Bauteilen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungseinrichtung wenigstens einen Einsatz (11, 21, 31) mit wenigstens einem Luftkanal aufweist, dessen wenigstens eine Öffnung (13) aus dem Computergehäuse zeigt oder in einer Wandung des Computergehäuses in die Umgebung mündet und dessen wenigstens eine andere Öffnung (15) im Bereich der Saugseite oder Druckseite des Ventilators liegt.
2. Belüftungseinrichtung für einen Computer, der ein Gehäuse aufweist, in dem wenigstens ein wärmeerzeugendes elektronisches Leistungsbauteil angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungseinrichtung wenigstens einen Einsatz (21, 31) mit wenigstens einem Luftkanal aufweist, dessen eine Öffnung aus dem Computergehäuse zeigt oder in einer Wandung des Computergehäuses in die Umgebung mündet und dessen andere Öffnung im Bereich des elektronischen Bauteils liegt und dass zwischen den Öffnungen im Luftkanal oder im Bereich wenigstens einer Öffnung wenigstens ein Lüfter angeordnet ist.
3. Belüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz mehrteilig ist.
4. Belüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile des Einsatzes in unterschiedlichen Lagen zueinander miteinander verbindbar sind.
5. Belüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter zwischen zwei Teilen des Einsatzes angeordnet ist.
6. Belüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter über oder in der Öffnung des Einsatzes im Inneren des Computergehäuses angeordnet ist.
7. Belüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (11) als Einschub ausgebildet ist, der in einen Standardeinschub, insbesondere in einen PCI- oder AGP-Slot, des Computergehäuses passt.
8. Belüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (11) wenigstens einen Vorsprung (18) aus elektrisch nicht leitendem Material aufweist, der entsprechend den Abmessungen eines Anschlusssteckers für Platinen ausgebildet ist und in die Steckerleiste der Hauptplatine passt und dort gehalten wird.
9. Belüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (11) im wesentlichen quaderförmig hohl ausgebildet ist, und dass die Öffnung (15) oder Öffnungen im Inneren des Computergehäuses auf einer Flachseite (14) des Quaders entsprechend der Lage des Ventilators beziehungsweise des elektronischen Leistungsbauteils angeordnet sind.
10. Belüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (21) im Querschnitt winkelförmig und insbesondere L-förmig ausgebildet ist, wobei an einer Stirnseite eines Stegs (22) die eine Öffnung und auf einer Flachseite (27) des Schenkels die wenigstens eine andere Öffnung mit oder ohne Lüfter angeordnet ist.
11. Belüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz zwei Lüftungskanäle (38, 39) aufweist, von denen wenigstens einer und vorzugsweise beide mit wenigstens einem Lüfter (35, 36) zusammenwirken, der warme Luft aus dem Computergehäuse hinaus oder frische Luft in das Computergehäuse hinein bläst.
12. Belüftungseinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich die beiden Luftkanäle (38, 39) eine in der Gehäusewandung vorhandene Öffnung teilen.
13. Belüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein oberer und ein unterer Luftkanal vorhanden sind, wobei der obere Luftkanal (39) mit einem Lüfter (36) zusammenwirkt, der warme Luft aus dem Computergehäuse saugt, und der untere Luftkanal (38) mit einem Lüfter (35) zusammenwirkt, der Umgebungsluft in das Computergehäuse einbläst.
14. Belüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die dem zu kühlendem Bauelement oder der zu kühlenden Platine zugekehrte Seite des Einsatzes perforiert ausgebildet ist oder mehrere Löcher aufweist, wobei diejenigen Perforationsbohrungen oder Löcher durch Verschlusselemente unter Belassung wenigstens eines Durchströmbereich verschließbar sind.
15. Belüftungseinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement eine selbstklebende Folie ist, in die ein Loch schneidbar ist und die mit der perforierten oder mit Löchern versehenen Seite verklebbar ist.
16. Belüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz, wenigstens ein Teil des Einsatzes oder die Verbindungsstelle zwischen zwei Einsätzen aus einem flexiblen Material oder elastisch formbaren Material bestehen.
17. Rohling für eine Belüftungseinrichtung gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er als ein hohler Einsatz (11) unter Bildung wenigstens eines Luftkanals ausgebildet ist, dass die Außenmaße des Einsatzes entsprechend den Abmessungen eines Standardeinschubs für Zusatzplatinen oder - einrichtungen für Computer bemessen sind, wobei der Einsatz wenigstens eine Öffnung (13) auf einer Seite (12) aufweist, die Abmessungen und wenigstens einen Anschlussflansch (16) oder -vorsprung aufweist, die eine Befestigung des Quaders in oder an einem Standardeinschub des Gehäuses eines Computer erlauben.
18. Rohling nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (11) als ein im wesentlicher flacher Quader ausgebildet ist, auf dessen einer Stirnseite (12) die Öffnung (13) und der Anschlussflansch oder -vorsprung vorhanden sind.
19. Rohling nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Vorsprung (18) auf einer Längsseite des Einsatzes in der eingebauten Lage im Inneren des Computergehäuses vorhanden ist, der aus einem nicht leitendem Material besteht und in eine Standard- Steckerleiste der Hauptplatine des Computers passt und sich dort abstützt.
20. Rohling nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die äußeren Abmessungen des Einsatzes in der eingebauten Lage im inneren des Computergehäuses den Abmessungen der Einhüllenden einer standardisierten Steckkarte eines Computer im wesentlichen entspricht oder diese nicht oder nur unwesentlich übersteigt.
21. Rohling nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (21) im wesentlichen L- förmig ausgebildet ist, und dass der mit der Öffnung (23) versehene Steg (22) Abmessungen und wenigstens einen Anschlussflansch oder -vorsprung aufweist, die eine Befestigung des Quaders in oder an einem Standardeinschub des Gehäuses eines Computer erlauben.
22. Rohling nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die dem zu kühlendem Bauelement oder der zu kühlenden Platine zugekehrte Seite des Einsatzes perforiert ausgebildet ist oder mehrere Löcher aufweist, wobei diejenigen Perforationsbohrungen oder Löcher durch Verschlusselemente unter Belassung wenigstens eines Durchströmbereich verschließbar sind.
23. Rohling nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement eine selbstklebende Folie ist, in die ein Loch schneidbar ist und die mit der perforierten oder mit Löchern versehenen Seite verklebbar ist.
24. Rohling nach einem der Ansprüche 17 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz aus einem elektrisch nicht leitendem Material und insbesondere Kunststoff besteht.
25. Rohling nach einem der Ansprüche 17 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz, wenigstens ein Teil des Einsatzes oder die Verbindungsstelle zwischen zwei Einsätzen aus einem flexiblen Material oder elastisch formbaren Material bestehen.
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