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DE20307314U1 - Vordere Hülse eines Setzwerkzeuges und Setzwerkzeug - Google Patents

Vordere Hülse eines Setzwerkzeuges und Setzwerkzeug Download PDF

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DE20307314U1
DE20307314U1 DE20307314U DE20307314U DE20307314U1 DE 20307314 U1 DE20307314 U1 DE 20307314U1 DE 20307314 U DE20307314 U DE 20307314U DE 20307314 U DE20307314 U DE 20307314U DE 20307314 U1 DE20307314 U1 DE 20307314U1
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Abstract

Vordere Hülse (10) zur Abdeckung der Zugvorrichtung und/oder mit der Zugvorrichtung verbundener Teile eines Setzwerkzeugs zum Setzen von zu setzenden Teilen, insbesondere von Nieten, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Messung der Zugspannung.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine vordere Hülse eines Setzwerkzeugs zum Setzen von zu setzenden Teilen, vorzugsweise Nieten, insbesondere eine vordere Hülse, die eine Einrichtung zur Messung von Zugspannungen aufweist.
  • Nietverbindungen werden in der industriellen Fertigung in vielfältiger Weise für das Zusammenfügen von Bauteilen verwendet. Insbesondere in der Automobil- und Flugzeugindustrie werden dabei unter dem Sicherheitsaspekt hohe Anforderungen an die Stabilität und Langzeitbelastbarkeit von Baugruppen gestellt. Die Stabilität einer Nietverbindung hängt dabei in entscheidendem Maße vom Verlauf des Nietvorgangs ab. Reißt beispielsweise der Stift eines Blindniets zu früh ab, so ist die Festigkeit und Haltbarkeit der Nietverbindung gefährdet oder zumindest nicht optimal. Ähnliches gilt beispielsweise, wenn der Blindniet nicht gerade in die Öffnung in den Blechen eingefügt wurde oder die Öffnung für den Niet nicht optimal angepaßt ist. Letzeres ist beispielsweise bei unrunden Öffnungen oder solchen mit falschem Durchmesser der Fall.
  • Bekannte Nietsetzwerkzeuge setzen Nieten mit voreingestellten Parametern, wie etwa der anzuwendenden Zugkraft. Bei optimalen Bedingungen mag ein Nietsetzvorgang unter Verwendung eines solchen Geräts ebenfalls zu einem optimalen Ergebnis gelangen, jedoch werden Abweichungen von den Sollparametern, welche die Festigkeit der Verbindung beeinflussen, dabei nicht erkannt. Dies ist insbesondere bedeutungsvoll, da eine mangelhafte Nietverbindung bei äußerlicher Überprüfung durchaus den Anschein eines korrekt gesetzten Blindniets oder einer Nietmutter erwecken kann. Solche fehlerhaften Verbindungen haben negative Auswirkungen auf die Qualität der damit hergestellten Baugruppen und können in sicherheitssensiblen Bereichen, wie etwa dem Flugzeugbau sogar fatale Folgen haben.
  • Aus EP 0 454 890 ist ein Nietsetzgerät bekannt, das mit einer Kraftmesseinrichtung versehen ist, die sicher stellt, dass das Nietsetzgerät mit einer vorgegebenen Zugkraft arbeitet. Die Kraftmesseinrichtung ist dabei im Zugmechanismus des Gerätes angebracht. Nachteilig hieran ist, dass ein Nachrüsten von bestehenden Nietsetzgeräten mit einer solchen Kraftmesseinrichtung nicht auf einfache Weise möglich ist. Ein einfacher Austausch der Kraftmesseinrichtung bei Ausfall oder zu Wartungszwecken ist bei diesem Aufbau ebenfalls nicht möglich.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine Einrichtung zur Kontrolle von Nietverbindungen beim Nietsetzen bereitzustellen, die einfach nachrüstbar und einfach zu warten ist. Diese Aufgabe wird bereits in höchst überraschend einfacher Weise durch eine vordere Hülse eines Setzwerkzeuges gemäß Anspruch 1 und ein Setzwerkzeug gemäß Anspruch 8 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind den jeweiligen Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Dementsprechend weist die erfindungsgemässe vordere Hülse zur Abdeckung der Zugvorrichtung und/oder mit der Zugvorrichtung verbundener Teile eines Setzwerkzeugs zum Setzen von zu setzenden Teilen, insbesondere von Nieten, eine Einrichtung zur Messung der Zugspannung auf.
  • Durch die Einrichtung zur Messung der Zugspannung lassen sich deren Messwerte ermitteln und auswerten. Es hat sich gezeigt, dass eine Messung des Zugspannungsverlaufs während eines Setzzyklus detaillierte Informationen über den Setzvorgang wiedergibt und insbesondere fehlerhafte Setzvorgänge anhand des Zugspannungsverlaufs ermittelt werden können.
  • Die vordere Hülse eines Setzwerkzeuges bildet die Verbindung zwischen Gehäuse und Mundstück, wobei das Mundstück dasjenige Teil bezeichnet, welches das zu setzende Teil aufnimmt. Zwischen Mundstück und vorderer Hülse kann ein weiteres Zwischenstück vorgesehen sein. Die vordere Hülse bildet damit eine Abdeckung der Zugvorrichtung und/oder mit der Zugvorrichtung verbundener Teile eines Setzwerkzeugs. Verbundene Teile können beispielsweise eine Spannhülse oder ein Gewindedorn sein.
  • Vorteilhaft umfasst die vordere Hülse zumindest zwei Teile, wobei ein Teil die Einrichtung zur Messung der Zugspannung aufweist.
  • Besonders vorteilhaft, insbesondere zum Austausch und zu Wartungszwecken, ist das Teil, das die Einrichtung zur Messung der Zugspannung aufweist, lösbar mit dem zumindest einen weiteren Teil der vorderen Hülse verbunden ist.
  • Ein bevorzugter Aufbau der vorderen Hülse umfasst zumindest drei Teile, von denen ein erstes Teil mit dem Gehäuse des Setzwerkzeuges verbindbar ist. Ein zweites Teil kann an dem ersten Teil befestigt werden, so dass erstes und zweites Teil in Zugrichtung zueinander beweglich sind. Ein drittes Teil, das die Einrichtung zur Messung der Zugspannung aufweist, wird zwischen dem ersten und dem zweiten Teil angeordnet.
  • In einfacher Weise lässt sich die Zugspannung indirekt mittels eines Drucksensors messen, welcher beispielsweise die über die Zugvorrichtung ausgeübte Gegenkraft auf die vordere Hülse des Setzwerkzeugs misst.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen vorderen Hülse umfasst eine Einrichtung zur Messung der Zugspannung, die zumindest einen Dehnungs-Mess-Streifen (DMS) aufweist.
  • DMS sind resistive Sensoren, das heisst sie arbeiten nach dem Prinzip der Widerstandsänderung eines gedehnten Drahtes beziehungsweise einer Metallfolie. Ein DMS ist durch seine Robustheit und die hohe Zahl möglicher Lastwechsel besonders für den Einsatz in der industriellen Messtechnik geeignet. Weitere Vorteile eines DMS liegen in der geringen Hysterese, der geringen Temperaturabhängigkeit, sowie der geringen Eigenmasse.
  • Die Aufbringung eines DMS sowie sein Anschluss, insbesondere zur Temperaturkompensation, sind dem Fachmann bekannt. Zur Befestigung kann beispielsweise ein schnell abbindender Kleber verwendet werden, der temperaturstabil, isolationsfest und dehnungselastisch ist. Zur Messung der Widerstandsänderungen eines DMS können Brückenschaltungen, insbesondere Wheatstonesche Brückenschaltungen, verwendet werden. Aufgrund der geringen Spannungen kann dabei bevorzugt ein Messverstärker eingesetzt werden.
  • Eine weitere Ausführungsform sieht eine vordere Hülse vor, bei der die Einrichtung zur Messung der Zugspannung zumindest einen piezoelektrischen Sensor aufweist.
  • Ein piezoelektrischer Sensor ist preiswert, liefert exakte Messwerte und lässt sich ebenfalls auf kleinstem Raum unterbringen. Darüber hinaus liefert ein solcher Sensor ein Spannungssignal. So ist im Unterschied zu einem DMS eine Spannungszuführung nicht erforderlich.
  • Bevorzugt ist die Einrichtung zur Messung der Zugspannung an eine Einrichtung zur Erfassung und Auswertung von Zugspannungs-Messwerten anschließbar, die beispielsweise die oben erwähnte Brückenschaltung aufweisen kann.
  • Im Rahmen der Erfindung liegt es auch, ein Setzwerkzeug zum Setzen von zu setzenden Teilen, insbesondere Nieten, anzugeben, das eine Einrichtung zur Aufnahme eines zu setzenden Teils, eine Einrichtung zum Greifen eines zu setzenden Teils, eine mit der Einrichtung zum Greifen eines zu setzenden Teils verbundene Zugvorrichtung, sowie eine vordere Hülse zur Abdeckung der Zugvorrichtung und/oder mit der Zugvorrichtung verbundener Teile umfasst, wobei die vordere Hülse eine Einrichtung zur Messung der Zugspannung aufweist.
  • Die Erfindung eignet sich für alle Typen von Nietverarbeitungs- und Setzwerkzeugen, so zum Beispiel auch Blindnietsetzwerkzeuge, Nietmuttersetzwerkzeuge oder Schließringbolzensetzwerkzeuge.
  • Insbesondere für industrielle Anwendungen sind hydraulisch betriebene Zugvorrichtungen vorteilhaft, mit denen schnelle Setzzyklen mit reproduzierbaren Setzparametern durchgeführt werden können. Die Erfindung umfasst aber auch elektrische, elektrohydraulische und hydropneumatische Zugvorrichtungen. Unter den elektrischen Zugvorrichtungen ist ein kabelloses Gerät mit integriertem Akku besonders vorteilhaft.
  • In einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Setzwerkzeugs weist die Einrichtung zur Messung der von der Zugvorrichtung ausgeübten Zugspannung einen Dehnungs-Mess-Streifen auf.
  • Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, andere Drucksensoren, wie beispielsweise piezoelektrische Sensoren, zu verwenden.
  • Für die Erfassung und Auswertung der von der Einrichtung zur Messung der Zugspannung erzeugten Messwerte kann in vorteilhafter Weise eine entsprechende Einrichtung im Setzwerkzeug untergebracht sein. Weiterhin kann im Setzgerät ein Zähler untergebracht sein, der Setzzyklen zählt. Mit einem Zähler, der anhand der Zugspannungs-Messwerte die Anzahl der durchgeführten Setzzyklen aufzeichnet, lassen sich beispielsweise Wartungsintervalle überwachen. Zusätzlich kann der Zähler dazu verwendet werden, um insbesondere bei großen Baugruppen mit einer großen Anzahl Nieten zu kontrollieren, ob eventuell Nieten ausgelassen wurden.
  • Die Einrichtung zur Auswertung und Erfassung kann auch eine Datums- und/oder Zeiterfassungseinrichtung umfassen. Beispielsweise lassen sich durch eine Datumserfassung Gewährleistungsfristen und Wartungsfristen überprüfen. Das Gerät kann so beispielsweise eingerichtet sein, die Datumserfassung nach einer gewissen Anzahl von Setzzyklen zu starten, so dass beispielsweise vor Start der Datumserfassung Probezyklen durchgeführt werden können. Mit einer zusätzlichen Erfassung der Uhrzeit lässt sich beispielsweise zurückverfolgen, wann fehlerhafte Setzvorgänge ausgeführt wurden.
  • Die Zugspannungs-Messwerte und/oder die Zählerstände können auch über eine entsprechende Einrichtung zur Übertragung von Zugspannungs-Messwerten an eine externe Einheit übertragen werden. Diese Einheit kann beispielsweise ein Rechner für die Datenauswertung und/oder Steuerung sein. Vorteilhaft lässt sich die Signalübermittlung dabei mit einer Einrichtung zur Übertragung von Infrarot, Ultraschall oder Funksignalen bewerkstelligen.
  • Weiterhin können die Daten auch über ein Mobilfunknetz an eine Mobilfunk-Endeinrichtung übertragen werden. Damit können beispielsweise für Ferndiagnosen bei fehlerhafter Funktion des Gerätes die Daten direkt an eine Wartungsabteilung oder den Hersteller übertragen werden. Ebenso kann dadurch der Hersteller überprüfen, ob die erforderlichen Wartungsintervalle eingehalten wurden.
  • Vorzugsweise umfasst die Einrichtung zum Greifen eines zu setzenden Teils außerdem Klemmbacken, die über ein mit einer Zugspindel verbundenes Futter betätigt werden. Die Zugspannung wird dabei über eine Zugspindel übertragen.
  • Das Setzwerkzeug kann für eine schnelle Verteilung der Daten an mehrere externe Auswerteeinheiten auch mit einer Einrichtung zum Anschluss an ein lokales Netzwerk versehen sein.
  • Bevorzugt weist das Setzwerkzeug eine Einrichtung zum Abschalten des Setzwerkzeuges auf, das auf ein im Falle eines fehlerhaften Setzvorgangs generiertes Signal anspricht. Dieses Signal kann dabei auch von einer externen Einheit generiert werden.
  • Die Erfindung soll nachstehend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden, wobei sich in den einzelnen Zeichnungen gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche Bestandteile beziehen.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische Querschnittsansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemässen vorderen Hülse,
  • 2 eine schematische perspektivische Darstellung einer Ausführungsform einer erfindungsgemässen vorderen Hülse,
  • 3 eine schematische perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemässen vorderen Hülse,
  • 4 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemässen Setzwerkzeuges.
  • 1 zeigt eine schematische Querschnittsansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemässen vorderen Hülse 10. Die Schnittachse A–A verläuft mittig durch das Bauteil. Die vordere Hülse 10 umfasst in dieser Ausführungsform insgesamt drei Teile 1, 2 und 3. Ein erstes Teil 1 dient der Verbindung der vorderen Hülse 10 mit einem Setzwerkzeug. Dazu kann dieses erste Teil 1 an der Außenseite 1a ein Gewinde aufweisen. Ein zweites Teil 2 der vorderen Hülse wird mit dem ersten Teil 1 verbunden. Zwischen erstem und zweitem Teil der vorderen Hülse ist ein drittes Teil 3 der vorderen Hülse angeordnet. Vorzugsweise lässt sich das dritte Teil (3) paßgenau in das zweite Teil 2 einsetzen. Das dritte Teil weist auf der Außenseite eine Vertiefung 3a auf, in der ein Dehnungs-Mess-Streifen 30 an dem dritten Teil 3 befestigt ist. Vorteilhaft wird der Dehnungs-Mess-Streifen so am dritten Teil befestigt, dass er die Innenwand des zweiten Teils nicht berührt, damit eine Beschädigung des Dehnungs-Mess-Streifens vermieden wird.
  • Da der Dehnungs-Mess-Streifen zur Messung einer Zugspannung dient, der die vordere Hülse 10 ausgesetzt ist, werden das erste Teil 1 und das zweite Teil 2 der vorderen Hülse so miteinander verbunden, dass sie in Zugrichtung zueinander beweglich sind. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die beiden Teile mit zum Beispiel drei Schrauben verbunden werden, die jeweils senkrecht zur Zugrichtung Z über ein Gewinde durch das erste Teil geführt werden und in einer Vertiefung 1b an der Außenseite des ersten Teils 1 anschlagen.
  • 2 zeigt eine schematische perspektivische Darstellung der in 1 gezeigten und oben beschriebenen vorderen Hülse 10.
  • Für unterschiedliche Einsatzzwecke werden in der Regel unterschiedliche Setzwerkzeuge eingesetzt. Außerdem kann an der Zugvorrichtung beispielsweise ein Gewindedorn zum Setzen von Nietmuttern oder eine Spannhülse zum Setzen von Blindnieten befestigt sein. Dies erfordert auch unterschiedliche Ausführungsformen für die vordere Hülse. In 3 ist beispielhaft eine weitere Ausführungsform 11 einer vorderen Hülse schematisch perspektivisch dargestellt. Die erfindungsgemässe vordere Hülse kann je nach Einsatzzweck eine unterschiedliche Form beziehungsweise unterschiedliche Maße aufweisen.
  • 4 zeigt eine schematische Querschnittsansicht durch ein erfindungsgemässes Setzwerkzeug, in dieser Ausführungsform zum Setzen von Blindnieten, anhand derer das Prinzip der Zugspannungsmessung erläutert werden kann. Mit einer manuell betätigbaren Auslöseeinrichtung 70 wird eine Zugvorrichtung im Inneren des Setzwerkzeuges ausgelöst, deren Funktionsweise nachfolgend beschrieben wird. Im Setzwerkzeug 40 befindet sich ein Hydraulikzylinder 50. In dem Zylinder 50 läuft ein Hydraulikkolben 52, an dem eine Zugspindel 54 befestigt ist, welche die vom Kolben ausgeübte Kraft auf ein daran befestigtes Futter 56 überträgt. Wird durch den Kolben eine Kraft in Richtung des Pfeiles ausgeübt, indem in den Zylinderabschnitt 51 eine geeignete Hydraulikflüssigkeit hineingedrückt wird, so werden Klemmbacken 58 durch das sich zurückbewegende Futter 56 zunächst zusammengedrückt, bis ein sich dazwischen befindlicher Nietstift gegriffen und eingeklemmt wird. Die Klemmbacken ziehen daraufhin den Nietstift zurück, bis er von dem am Mundstück 60 anliegenden Nietkopf abreißt.
  • Durch die über das Futter 56 ausgeübte Zugkraft wird ein Druck auf die vordere Hülse 10 ausgeübt. Das am Gehäuse des Setzwerkzeuges befestigte Teil 1 der vorderen Hülse 10 ist mit einem zweiten Teil 2 der vorderen Hülse 10 verbunden, wobei beide Teile 1 und 2 in Zugrichtung zueinander beweglich sind. Der Druck wird daher direkt auf ein zwischen den beiden beschriebenen Teilen 1 und 2 angeordnetes drittes Teil 3 der vorderen Hülse übertragen. Die durch den Druck auftretende Stauchung dieses dritten Teils 3 kann mittels eines fest an diesem Teil angebrachten DMS 30 gemessen werden.
  • Zur Erfassung und Auswertung der Messwerte ist der DMS 30 in diesem Ausführungsbeispiel mit einer entsprechenden, in das Setzwerkzeug integrierten Einrichtung 80 über ein zumindest zweiadriges Kabel verbunden. Alternativ kann der DMS auch mit einer in das Setzwerkzeug integrierten Einrichtung zum Anschliessen einer externen Auswerteeinrichtung verbunden werden.
  • Bezugszeichenliste
    Figure 00120001

Claims (21)

  1. Vordere Hülse (10) zur Abdeckung der Zugvorrichtung und/oder mit der Zugvorrichtung verbundener Teile eines Setzwerkzeugs zum Setzen von zu setzenden Teilen, insbesondere von Nieten, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Messung der Zugspannung.
  2. Vordere Hülse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zumindest zwei Teile, wobei ein Teil die Einrichtung zur Messung der Zugspannung aufweist.
  3. Vordere Hülse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Teil, das die Einrichtung zur Messung der Zugspannung aufweist, lösbar mit dem zumindest einen weiteren Teil verbunden ist.
  4. Vordere Hülse nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch – ein erstes Teil (1), das mit dem Gehäuse des Setzwerkzeuges verbindbar ist, – ein zweites Teil (2), das in Zugrichtung beweglich am ersten Teil befestigbar ist, – ein drittes, zwischen dem ersten und dem zweiten Teil angeordnetes Teil (3), das die Einrichtung zur Messung der Zugspannung aufweist.
  5. Vordere Hülse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Messung der Zugspannung zumindest einen Dehnungsmessstreifen (30) aufweist.
  6. Vordere Hülse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Messung der Zugspannung zumindest einen piezoelektrischen Sensor aufweist.
  7. Vordere Hülse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Messung der Zugspannung an eine Einrichtung zur Erfassung und Auswertung von Zugspannungs-Messwerten (80) anschliessbar ist.
  8. Setzwerkzeug (40) zum Setzen von zu setzenden Teilen, insbesondere Nieten, umfassend – eine Einrichtung (60) zur Aufnahme eines zu setzenden Teils, – eine Einrichtung zum Greifen (58) eines zu setzenden Teils, – eine mit der Einrichtung zum Greifen eines zu setzenden Teils verbundene Zugvorrichtung (54, 52), – eine vordere Hülse (10) zur Abdeckung der Zugvorrichtung (54) und/oder mit der Zugvorrichtung verbundener Teile (56), insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine in der vorderen Hülse angeordnete Einrichtung zur Messung der Zugspannung.
  9. Setzwerkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugvorrichtung elektrisch, insbesondere mit einem Akku, elektrohydraulisch, hydraulisch oder hydropneumatisch betrieben ist.
  10. Setzwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Messung der von der Zugvorrichtung ausgeübten Zugspannung einen Dehnungs-Mess-Streifen (30) umfasst.
  11. Setzwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Messung der von der Zugvorrichtung ausgeübten Zugspannung einen piezoelektrischen Sensor umfasst.
  12. Setzwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Erfassung und Auswertung von Zugspannungs-Messwerten (80).
  13. Setzwerkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Erfassung und Auswertung von Zugspannungs-Messwerten einen Zähler umfasst, der Setzzyklen zählt.
  14. Setzwerkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Erfassung und Auswertung von Zugspannungs-Messwerten eine Einrichtung zur Datums- und/oder Uhrzeiterfassung umfasst.
  15. Setzwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Übertragung von Zugspannungs-Messdaten an eine externe Einheit.
  16. Setzwerkzeug nach Anspruch 15, wobei die Einrichtung zur Übertragung von Zugspannungs-Messdaten eine Einrichtung zur Übertragung von Infrarot, Ultraschall oder Funksignalen umfasst.
  17. Setzwerkzeug nach Anspruch 15 oder 16, wobei die externe Einheit eine Recheneinheit umfasst.
  18. Setzwerkzeug nach einem der Ansprüche 15 bis 17, wobei die externe Einheit eine Mobilfunk-Endeinrichtung umfasst.
  19. Setzwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Anschluss an ein lokales Netzwerk.
  20. Setzwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Abschalten des Setzwerkzeuges, unter Ansprechen auf ein im Falle eines fehlerhaften Setzvorgangs generierten Signals.
  21. Setzwerkzeug nach Anspruch 19, wobei das Signal von einer externen Einheit generiert wird.
DE20307314U 2003-05-09 2003-05-09 Vordere Hülse eines Setzwerkzeuges und Setzwerkzeug Expired - Lifetime DE20307314U1 (de)

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Effective date: 20090706

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R152 Term of protection extended to 10 years

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