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DE20307089U1 - Anschlußvorrichtung für nicht abisolierte und nicht abgemantelte Leiter- und Kabelenden - Google Patents

Anschlußvorrichtung für nicht abisolierte und nicht abgemantelte Leiter- und Kabelenden Download PDF

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DE20307089U1
DE20307089U1 DE20307089U DE20307089U DE20307089U1 DE 20307089 U1 DE20307089 U1 DE 20307089U1 DE 20307089 U DE20307089 U DE 20307089U DE 20307089 U DE20307089 U DE 20307089U DE 20307089 U1 DE20307089 U1 DE 20307089U1
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contact
connection device
conductor
cable
locking
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
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    • H01R4/5033Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw using wedge or pin penetrating into the end of a wire in axial direction of the wire
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R12/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, specially adapted for printed circuits, e.g. printed circuit boards [PCB], flat or ribbon cables, or like generally planar structures, e.g. terminal strips, terminal blocks; Coupling devices specially adapted for printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures; Terminals specially adapted for contact with, or insertion into, printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures
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    • H01R12/88Coupling devices connected with low or zero insertion force contact pressure producing means, contacts activated after insertion of printed circuits or like structures acting manually by rotating or pivoting connector housing parts

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Abstract

Anschlußvorrichtung zum axialen Kontaktieren eines nicht abgemantelten und nicht abisolierten Leiterendes eines Leiters, der eine Leiterisolierung (4) und eine ein- oder mehradrige Leitungsader (5) aufweist, mit
a) einer Kontaktvorrichtung (1), die ein vorzugsweise als Anschlußpin (9) ausgebildetes Kontaktelement zum Kontaktieren der Leitungsader (5) aufweist,
b) einem Trägerelement (7, 28, 35), an welcher die Kontaktvorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass
c) zwei einander gegenüberliegende Transport- und Verriegelungshebel (12, 13) am Trägerelement (7, 28, 35)angeordnet sind, mit welchen der Leiter von zwei einander gegenüberliegenden Seiten klemmend einfassbar, auf die Kontaktvorrichtungen (1) führbar und an diesen in Kontaktstellung verriegelbar ist

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anschlußvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Derartige Kontaktvorrichtungen sind beispielsweise aus der DE-A-30 20 990 bekannt. Dabei sind an dem Trägerelement zwei axial versetzte und voneinander unabhängige Transport- und Verriegelungshebel angeordnet, welche jeweils zur Kontaktierung einzelner Leiterenden ausgelegt sind, welche aus entgegengesetzten axialen Richtungen zum Trägerelement geführt werden. Aus der Schrift ist es auch bekannt, mehrere der Kontaktvorrichtungen aus einem Blech herzustellen, um mehrere Leiter eines Kabels gemeinsam mit mehreren leitend miteinander verbundenen Kontaktvorrichtungen zu kontaktieren.
  • Demgegenüber ist es die Aufgabe der Erfindung, bei einfacher Handhabung der Anschlußvorrichtung den Kontaktschluss zwischen dem Leiter und der Kontaktvorrichtung zu verbessern.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1. Danach sind zwei einander gegenüberliegende Transport- und Verriegelungshebel am Trägerelement angeordnet, mit welchen das Mehrleiterkabel in einfachster Weise von zwei einander gegenüberliegenden Seiten klemmend einfassbar, auf die Kontaktvorrichtungen führbar und an diesen in Kontaktstellung verriegelbar ist. Durch die Hebelwirkung von zwei Transport- und Verriegelungshebel wird ein gleichmäßiges Aufschieben des Kabelendes mit hoher Kraft auf die Kontaktvorrichtungen ermöglicht. Vorteilhaft ist ferner, dass die zwei Hebel bei ihrer Bewegung nicht nur direkt die Transport- sondern in der Kontaktstellung gleichzeitig auch eine Verriegelungsfunktion zur Sicherung der Leiter an der Anschlußvorrichtung realisieren.
  • Bevorzugt sind mehrere separate Kontaktvorrichtungen derart am Trägerelement verteilt, dass ihre örtliche Verteilung am Trägerelement der örtlichen Verteilung mehrerer Leiter eines Mehrleiterkabels mit einem Kabelmantel entspricht, so dass gleichzeitig mehrere Leiter des nicht abgemantelten Endes des Mehrleiterkabels kontaktierbar sind.
  • Durch diese Maßnahme wird der Einsatzbereich von axial kontaktierenden Anschlussvorrichtungen mit Piercingkontakten auf einfache Weise auf das Einsatzgebiet der Kontaktierung von Mehrleiterkabeln erweitert. Dabei ist die kostengünstige Anschlußvorrichtung für Mehrleiterkabel verschiedenster Art in besonderer Weise geeignet, so beispielsweise für Flachkabel mit mehreren Leitern in einer Reihe nebeneinander oder für Rundkabel oder sonstige Mehrleiterkabel mit beliebiger räumlicher Leiterverteilung.
  • Besonders bevorzugt gewährleisten Polarisierungsmittel am Trägerelement in einfacher Weise stets eine korrekte Ausrichtung des Mehrleiterkabels an der Anschlußvor richtung. Das Mehrleiterkabel wird mit korrespondierenden Polarisierungsmitteln versehen, bevorzugt mit einer entsprechenden Formgebung oder Nuten, Einkerbungen oder dergleichen, welche mit den korrespondierenden Polarisierungsmitteln an der Anschlußvorrichtung zusammenwirken.
  • Eine weitere bevorzugte – auch separat betrachtbare – Ausführungsform weist in einfacher Weise eine Verriegelungs- und/oder Kontaktfeder zur Verriegelung der Anschlußvorrichtung am Mehrleiterkabel und/oder Erhöhung der Kontaktkraft auf, mit welcher die Kontaktelemente die Leiter kontaktieren.
  • Bevorzugt umfasst dabei die Anschlußvorrichtung ein das Mehrleiterkabel am Außenumfang einfassendes ein- oder mehrstückiges Ringelement, welches axial unverschieblich auf dem Mehrleiterkabel fixiert ist, so dass das axiale freie Kabelende aus dem Ringelement vorsteht, wobei ferner das Trägerelement buchsenartig ausgebildet ist, so dass das freie Ende des Flachkabels in das Trägerelement einschiebbar ist, um dort die Kontaktvorrichtungen zu kontaktieren.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den übrigen Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezug auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt:
  • 18 verschiedene perspektivische Ansichten und Versionen von Anschlussvorrichtungen für nicht abisolierte Enden von Flach- oder Rundkabeln, teilweise in verschiedenen Betriebsstellungen im unbeschalteten und im beschalteten Zustand.
  • 1 zeigt verschiedene Ansichten und Betriebsstellungen einer ersten Anschlußvorrtchtung für ein Kabelende eines Flachkabels.
  • Die Anschlußvorrichtung nach 1a weist ein Trägerelement 7 auf, an welchem mehrere in einer Ebene parallel zueinander angeordnete Kontaktvorrichtungen 1 für ein Kabelende eines Mehrleiterkabels angeordnet sind, welches hier als Flachkabel 2 ausgebildet ist. Eine Ausführung für Rundkabel zeigt 2. Ausführungen für beliebig in andere Weise geformte Mehrleiterkabel (beispielsweise dreieckig oder quadratisch oder Flachkabel mit Leitern 3 in mehreren Ebenen übereinander) sind ebenfalls denkbar, hier aber nicht dargestellt.
  • Das Flachkabel 2 der 1 weist mehrere parallel zueinander in einer Ebene angeordnete Leiter 3 auf, welche jeweils eine Leiterisolierung 4 und eine ein- oder mehrdrähtige Leitungsader 5 umfassen, wobei die Leiter 3 in einen Kabelmantel 6 eingebettet sind.
  • Die Kontaktvorrichtungen 1 und/oder das zu kontaktierende Mehrleiterkabel 2 werden bei der Kontaktierung in axialer Richtung des Mehrleiterkabels 2 axial relativ zueinander bewegt, wobei entweder die Kontaktvorrichtungen 1 auf das Mehrleiterkabel 2 und/oder das Mehrleiterkabel 2 auf die Kontaktvorrichtungen 1 aufgeschoben wird/werden, so dass die Kontaktvorrichtungen 1 in das axiale Ende des jeweils zugeordneten Leiters 3 einstechen und die ein- oder mehrdrähtige Leitungsader 5 kontaktieren.
  • Das Trägerelement 7 umfasst hier eine senkrecht zur Leitereinführrichtung ausgerichtete Grundplatte 8, welche von hier fünf in einer Ebene bzw. Reihe nebeneinander angeordneten nadel- bzw. piercingartigen Kontaktelementen 1 durchsetzt ist, wobei die dem Mehrleiterkabel 2 zugewandten Enden der Kontaktelemente die piercingartigen Kontaktspitzen ausbilden und wobei hier die entgegengesetzten Enden der Kontaktelemente 1 die Grundplatte 8 durchsetzen und als hier im Endbereich abgewinkelte Anschlusspins 9 mit Kontaktspitze (1c) dienen, an welche direkt abgehende Leiter anschließbar sind und/oder die beispielsweise auch direkt mit einer Leiterplatte verbunden werden können (hier nicht dargestellt).
  • Nach 1 wird eine besonders preisgünstige und einfach zu realisierende Variante von Piercingkontakten zum axialen Kontaktieren eines nicht abisolierten Leiterendes, das Teil eines Kabels mit einem Kabelmantel ist, eingesetzt. Andere – hier nicht dargestellte Ausführungsformen sind aber ebenfalls denkbar (z.B. abgeflachte und/oder kreuzförmige und/oder mit Schneidkanten und/oder Hülsen versehene und/oder ausgebildete, piercingartige Kontaktelemente). Vorteilhaft erscheinen insbesondere auch Ausführungsformen, bei welchen die Leitungsader 5 von einer Hülse umschlossen wird (hier nicht dargestellt) und/oder federverstärkte und/oder selbstfedernde Kontaktelemente 1 (hier ebenfalls nicht dargestellt).
  • Das Trägerelement 7 weist hier ferner zwei von der Grundplatte 8 senkrecht in Richtung des einzuführenden Mehrleiterkabels 2 vorstehende, parallel zueinander ausgerichtete Stege 10, 11 auf, an bzw. zwischen denen in dem Bereich vor den Enden der Piercingkontakte bzw. Kontaktelemente 1 zwei Transport- und Verriegelungshebel 12, 13 angelenkt sind. Weitere Stege 23, 24 zwischen den Stegen 10, 11 können den Raum zum Einschieben des Flachkabels 2 an den beiden noch verbleibenden offenen Seiten umschließen und derart eine dem Mehrleiterkabelquerschnitt angepasste Einfihröffnung ausbilden (siehe 3a).
  • Die Transport- und Verriegelungshebel 12, 13 weisen jeweils einen walzenartigen Abschnitt 14 auf, welche jeweils eine Oberflächenbeschaffenheit aufweisen, die es erlaubt, ein zwischen die beiden walzenartigen Abschnitte eingeführtes (1b) Kabelende in Richtung der Kontaktelemente 1 vor zu bewegen (1c). So sind die walzenartigen Abschnitte 14 hier jeweils mit mehreren Reihen von Zähnen 15 versehen, welche beim Einführen des Kabelendes von außen – jeweils an einander gegenüberliegenden Seiten – in den Kabelmantel 6 eindrücken, sodann beim weiteren Verschwenken der beiden Griffabschnitte 16 die Zähne 15 das Mehrleiterkabel 2 mitnehmen und mit einer entsprechend hohen, durch die Hebelwirkung bedingten Kraft auf die Kontaktelemente 1 drücken, so dass die Kontaktvorrichtungen 1 axial in das Kabelende eindringen und dort die (ein- oder mehrdrähtige) Leitungsader 5 kontaktieren.
  • Ein besondere Vorteil der Anordnung ist durch die von den zwei Transport- und Verriegelungshebeln 12, 13 aufbringbare Vorschubkraft zum Kontaktieren des Kabelendes und die Sicherung des Kabelendes gegen ein unbeabsichtigtes Abziehen durch die in die Transport- und Verriegelungshebel 12, 13 integrierten Verriegelungsmittel gegeben, hier durch Aussparungen 17 in den einander zugewandten Seitenwandungen der Stege 10, 11 realsiert, in welche die Griffabschnitte 16 in ihrer Endposition einschnappen (1e).
  • Mit der Anschlußvorrichtung wird derart mit einfachen konstruktiven Mitteln eine sichere und schnell zu realisierende Kontaktierung des Kabelendes realisiert. Dabei sind das Trägerelement 7 und/oder das Mehrleiterkabel 2 vorzugsweise mit Mitteln versehen, welche eine Polarisierung des einzuführenden Kabelendes erlauben.
  • So ist das Flachkabel 2 der 1 an seinen beiden kürzeren Längseiten bzw. – wandungen 18, 19 unterschiedlich geformt, d.h. eine der beiden kürzeren Enden ist beispielsweise rund und die andere abgeflacht ausgebildet und die einander zugewandten Wandungen der Stege 10, 11 sind analog bzw. korrespondierend rund und abgeflacht geformt, um eine Polarisierung des Flachkabels 2 im Zusammenspiel mit der Anschlußvorrichtung zu gewährleisten bzw. um ein Fehlbeschalten zu vermeiden (siehe unten).
  • 2 zeigt eine zu 1 analoge Anordnung zum Anschluss eines Rundkabels 2' mit wiederum mehreren Leitern 3, welche in einen Kabelmantel 6 eingebettet sind.
  • Dabei wird nach 2 die Polarisierung durch einen Vorsprung 20 gewährleistet, welcher von der Grundplatte 8 vorsteht und der zum Eingriff in eine Axialnut 21 am Außenumfang des Rundkabels 2 ausgelegt ist. Ansonsten entspricht die Konstruktion der Anschlußvorrichtung grundsätzlich der Konstruktion der 1, wobei hier Zähne 15 schneidenartig langgestreckt ausgebildet sind und wobei die Konturen der Stege und der Transport- und Verriegelungshebel der Kontur des Rundkabels 2 angepasst wurden. So wurde die Stege 10, 11 jeweils in zwei Stege unterteilt und die Grundplatte 8 ist optional mit Dichtungen versehbar. Vorzugsweise wird die Polarisierung bei einem Rundkabel durch eine weitere Polarisierunganordnung mit Nut und Feder (hier nicht dargestellt) ergänzt, um Verwechslungen sicherer auszuschließen.
  • Das Ausführungsbeispiel der 3 entspricht wiederum weitgehend dem der 1, wobei aber hier an die Transport- und Verriegelungshebel zusätzliche Schnapparme 22 zum Hintergreifen des jeweils anderen Transport- und Verriegelungshebel angeformt sind, welche im beschalteten Zustand den jeweils anderen Transport- und Verriegelungshebel hintergreifen und derart auf einfache Weise eine besonders sichere Verriegelung des Mehrleiterkabels 2 im kontaktierten Zustand und/oder eine Zugentlastungsfunktion sicherstellen.
  • 4 zeigt die Möglichkeit, die Anschlußvorrichtung optional mit einer zwischen dem Kabelmantel 6 und der – mit einer buchsenartigen Ausnehmung 38 versehenen – Grundplatte 8 verlaufenden Abdichthaube 25 auszustatten, mit welcher ein Schutz gegen Feuchtigkeit und/oder Staub gewährleistet wird. Zwischen dem Kabelmantel 6 und der Grundplatte können dabei ggf. Dichtungen 36, 37, insbesondere Dichtringe, angeordnet sein.
  • Ein weitere Besonderheit der Ausführungsform nach 4 besteht darin, dass die Verriegelung als Über-Tot-Punktverriegelung ausgebildet ist. Dies wird hier dadurch realisiert, das einer der walzenförmigen Abschnitte 14 einen seitlichen, exzentrischen Ansatz 40 (exzentrisch) aufweist, welcher im kontaktierten Zustand seine Über-Tot-Punktstellung erreicht.
  • Die 5 bis 7 weisen keine Transport- und Verriegelungshebel auf, sondern eine Verriegelungsfeder 26, welche einen Nachfederdruck auf die Kontaktstelle am Kontaktelement 1 ausüben, um den Kontaktschluss dauerhaft in einer definierten Größe zu halten.
  • Dabei umfasst die Anschlußvorrichtung nach 5 ein das Mehrleiterkabel, hier das Flachkabel 2, am Außenumfang einfassendes ein- oder mehrstückiges Ringelement 27, welches axial unverschieblich auf dem Flachkabel 2 fixiert ist, so dass nur das axiale freie Kabelende aus dem Ringelement 27 vorsteht.
  • Die Anschlußvorrichtung umfasst ferner wiederum ein Trägerelement 28, welches hier buchsenartig ausgebildet ist, so dass das freie Ende des Flachkabels 2 in das Trägerelement 28 einschiebbar ist, um dort die Kontaktvorrichtungen 1 zu kontaktieren.
  • Als Verriegelungsfeder 26 dienen nach 5 und 6 zwei Draht- bzw. Bügelfedern 30, welche an dem Ringelement befestigt und zum Hintergreifen von seitlichen Vorsprüngen 29 am Trägerelement 28 dienen, welche in Einschubrichtung keilförmig ausgebildet sind, um das Aufschieben der Bügelfeder 26 zu erleichtern.
  • Eine analoge Lösung ist mittels Flachfedern 31 realisierbar, welche Ausnehmungen zum Hintergreifen von Vorsprüngen 32, 33 am Ringelement 27 und am Trägerelement 28 hintergreifen. Mehrere sich in Axialrichtung erstreckende, optionale Dicht- und Führungsstege 39 dienen zur Gewährleistungen einer abgedichteten Variante (7).
  • Nach 8 sind die hier aus Blechstreifen gefertigten Kontaktelemente 1 winkelförmig (Z-förmig) ausgebildet, wobei einer der kürzeren Schenkel – der Dachschenkel – der Kontaktelemente die Piercingspitze ausbildet und wobei der Grundschenkel der Z-Form in seinem Endbereich als Anschlusspin 9 das Trägerelement 35 durchsetzt. Dabei sind ferner zwischen dem Diagonalschenkel und dem Trägerelement 35 als federnde Widerlager federnde Gummielemente 34 angeordnet, welche auf das Kontaktelement 1 zur Erhöhung der Kontaktkraft eine definierte Federkraft ausüben und mit ihrem federnden Druck einen Toleranzspiel ausgleichenden federnden Druck auf die Kontaktstelle erzeugen.
  • 1
    Kontaktvorrichtungen
    2
    Flachkabel
    3
    Leiter
    4
    Leiterisolierung
    5
    Leitungsader
    6
    Kabelmantel
    7
    Trägerelement
    8
    Grundplatte
    9
    Anschlusspins mit Kontaktspitze
    10,11
    Stege
    12,13
    Transport- und Verriegelungshebel
    14
    walzenartige Abschnitte
    15
    Zähne
    16
    Griffabschnitte
    17
    Aussparungen
    18,19
    Längseiten
    20
    Vorsprung
    21
    Axialnut
    22
    Schnapparme
    23,24
    Stege
    25
    Abdichthaube
    26
    Verriegelungsfeder
    27
    Ringelement
    28
    Trägerelement
    29
    Vorsprünge
    30
    Draht- bzw. Bügelfeder
    31
    Flachfeder
    32,33
    Vorsprünge
    34
    Gummifederlement
    35
    Trägerelement
    36,37
    Dichtungen
    38
    Ausnehmung
    39
    Dicht – und Führungsstege
    40
    Ansatz

Claims (17)

  1. Anschlußvorrichtung zum axialen Kontaktieren eines nicht abgemantelten und nicht abisolierten Leiterendes eines Leiters, der eine Leiterisolierung (4) und eine ein- oder mehradrige Leitungsader (5) aufweist, mit a) einer Kontaktvorrichtung (1), die ein vorzugsweise als Anschlußpin (9) ausgebildetes Kontaktelement zum Kontaktieren der Leitungsader (5) aufweist, b) einem Trägerelement (7, 28, 35), an welcher die Kontaktvorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass c) zwei einander gegenüberliegende Transport- und Verriegelungshebel (12, 13) am Trägerelement (7, 28, 35)angeordnet sind, mit welchen der Leiter von zwei einander gegenüberliegenden Seiten klemmend einfassbar, auf die Kontaktvorrichtungen (1) führbar und an diesen in Kontaktstellung verriegelbar ist
  2. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere separate Kontaktvorrichtungen derart am Trägerelement (7, 28, 35) verteilt sind, dass ihre örtliche Verteilung am Trägerelement der örtlichen Verteilung mehrerer Leiter eines Mehrleiterkabels (2) mit einem Kabelmantel entspricht, so dass gleichzeitig mehrere Leiter des nicht abgemantelten Endes des Mehrleiterkabels (2) kontaktierbar sind.
  3. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch vorzugsweise am Trägerelement Polarisierungsmittel zur Gewährleistung der richtigen Ausrichtung des Mehrleiterkabels an der Anschlußvorrichtung vorgesehen sind.
  4. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (7) eine vorzugsweise senkrecht zur Leitereinführrichtung ausgerichtete Grundplatte (8) aufweist, welche von den Kontaktelementen (1) durchsetzt ist.
  5. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Mehrleiterkabel (2) zugewandten Enden der Kontaktelemente (1) piercingartige Kontaktspitzen ausbilden, wobei die entgegengesetzten Enden der Kontaktelemente 1 die Grundplatte (8) durchsetzen und als Anschlusspins (9) dienen
  6. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (7) von der Grundplatte (8) senkrecht in Richtung des einzuführenden Mehrleiterkabels (2) vorstehende Stege (10, 11) aufweist, an denen in dem Bereich vor den Enden der Piercingkontakte bzw. Kontaktelemente (1) die zwei Transport- und Verriegelungshebel (12, 13) angelenkt sind.
  7. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transport- und Verriegelungshebel (12, 13) jeweils einen walzenartigen Abschnitt (14) und einen Griffabschnitt (16) aufweisen.
  8. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die walzenartigen Abschnitte (14) jeweils eine Oberflächenbeschaffenheit aufweisen, die es erlaubt, ein zwischen die beiden walzenartigen Abschnitte eingeführtes Kabelende in Richtung der Kontaktelemente (1) zu bewegen.
  9. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die walzenartigen Abschnitte (14) jeweils mit Zähnen (15) versehen sind, welche beim Einführen des Kabelendes von außen – jeweils an einander gegenüberliegenden Seiten – in den Kabelmantel (6) eindrücken und beim weiteren Verschwenken der beiden Griffabschnitte (16) das Mehrleiterkabel (2) in Richtung der Kontaktvorrichtungen (1) mitnehmen.
  10. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an die Transport- und Verriegelungshebel (12, 13) Schnapparme (22) zum Hintergreifen des jeweils anderen, korrespondierenden Transport- und Verriegelungshebels (12, 13) angeformt sind.
  11. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Abdichthaube (25) zwischen dem Kabelmantel (6) und dem Trägerelement (7).
  12. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transport- und Verriegelungshebel (12, 13) eine exzentrische Formgebung zur Realisierung einer Über-Tot-Punkt-Verriegelung aufweisen.
  13. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche oder nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, gekennzeichnet durch eine Verriegelungs- und/oder Kontaktfeder (26) zur Verriegelung der Anschlußvorrichtung am Mehrleiterkabel und/oder Erhöhung der Kontaktkraft, mit welcher die Kontaktelemente die Leiter (3) kontaktieren.
  14. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlußvorrichtung ein das Mehrleiterkabel (2) am Außenumfang einfassendes ein- oder mehrstückiges Ringelement (27) umfasst, welches axial unverschieblich auf dem Mehrleiterkabel (2) fixiert ist, so dass das axiale freie Kabelende aus dem Ringelement (27) vorsteht, und dass das Trägerelement (28) buchsenartig ausgebildet ist, so dass das freie Ende des Flachkabels (2) in das Trägerelement (28) einschiebbar ist, um dort die Kontaktvorrichtungen (1) zu kontaktieren.
  15. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsfeder (26) als Draht- bzw. Bügelfeder (30) ausgebildet ist, welche das Ringelement (27) und das Trägerelement (28) im beschalteten Zustand federnd miteinander verbindet.
  16. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsfeder (26) als Flachfeder (31) ausgebildet ist, welche das Ringelement (27) und das Trägerelement (28) im beschalteten Zustand federnd miteinander verbindet.
  17. Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Kontaktspitzen (1) der Kontaktvorrichtungen als federnde Widerlager Gummielemente (34) einwirken, welche die Kontaktkraft aufrecht erhalten.
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