DE20307089U1 - Anschlußvorrichtung für nicht abisolierte und nicht abgemantelte Leiter- und Kabelenden - Google Patents
Anschlußvorrichtung für nicht abisolierte und nicht abgemantelte Leiter- und Kabelenden Download PDFInfo
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- H01R12/70—Coupling devices
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- Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
Abstract
Anschlußvorrichtung
zum axialen Kontaktieren eines nicht abgemantelten und nicht abisolierten
Leiterendes eines Leiters, der eine Leiterisolierung (4) und eine
ein- oder mehradrige Leitungsader (5) aufweist, mit
a) einer Kontaktvorrichtung (1), die ein vorzugsweise als Anschlußpin (9) ausgebildetes Kontaktelement zum Kontaktieren der Leitungsader (5) aufweist,
b) einem Trägerelement (7, 28, 35), an welcher die Kontaktvorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass
c) zwei einander gegenüberliegende Transport- und Verriegelungshebel (12, 13) am Trägerelement (7, 28, 35)angeordnet sind, mit welchen der Leiter von zwei einander gegenüberliegenden Seiten klemmend einfassbar, auf die Kontaktvorrichtungen (1) führbar und an diesen in Kontaktstellung verriegelbar ist
a) einer Kontaktvorrichtung (1), die ein vorzugsweise als Anschlußpin (9) ausgebildetes Kontaktelement zum Kontaktieren der Leitungsader (5) aufweist,
b) einem Trägerelement (7, 28, 35), an welcher die Kontaktvorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass
c) zwei einander gegenüberliegende Transport- und Verriegelungshebel (12, 13) am Trägerelement (7, 28, 35)angeordnet sind, mit welchen der Leiter von zwei einander gegenüberliegenden Seiten klemmend einfassbar, auf die Kontaktvorrichtungen (1) führbar und an diesen in Kontaktstellung verriegelbar ist
Description
- Die Erfindung betrifft eine Anschlußvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Derartige Kontaktvorrichtungen sind beispielsweise aus der DE-A-30 20 990 bekannt. Dabei sind an dem Trägerelement zwei axial versetzte und voneinander unabhängige Transport- und Verriegelungshebel angeordnet, welche jeweils zur Kontaktierung einzelner Leiterenden ausgelegt sind, welche aus entgegengesetzten axialen Richtungen zum Trägerelement geführt werden. Aus der Schrift ist es auch bekannt, mehrere der Kontaktvorrichtungen aus einem Blech herzustellen, um mehrere Leiter eines Kabels gemeinsam mit mehreren leitend miteinander verbundenen Kontaktvorrichtungen zu kontaktieren.
- Demgegenüber ist es die Aufgabe der Erfindung, bei einfacher Handhabung der Anschlußvorrichtung den Kontaktschluss zwischen dem Leiter und der Kontaktvorrichtung zu verbessern.
- Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1. Danach sind zwei einander gegenüberliegende Transport- und Verriegelungshebel am Trägerelement angeordnet, mit welchen das Mehrleiterkabel in einfachster Weise von zwei einander gegenüberliegenden Seiten klemmend einfassbar, auf die Kontaktvorrichtungen führbar und an diesen in Kontaktstellung verriegelbar ist. Durch die Hebelwirkung von zwei Transport- und Verriegelungshebel wird ein gleichmäßiges Aufschieben des Kabelendes mit hoher Kraft auf die Kontaktvorrichtungen ermöglicht. Vorteilhaft ist ferner, dass die zwei Hebel bei ihrer Bewegung nicht nur direkt die Transport- sondern in der Kontaktstellung gleichzeitig auch eine Verriegelungsfunktion zur Sicherung der Leiter an der Anschlußvorrichtung realisieren.
- Bevorzugt sind mehrere separate Kontaktvorrichtungen derart am Trägerelement verteilt, dass ihre örtliche Verteilung am Trägerelement der örtlichen Verteilung mehrerer Leiter eines Mehrleiterkabels mit einem Kabelmantel entspricht, so dass gleichzeitig mehrere Leiter des nicht abgemantelten Endes des Mehrleiterkabels kontaktierbar sind.
- Durch diese Maßnahme wird der Einsatzbereich von axial kontaktierenden Anschlussvorrichtungen mit Piercingkontakten auf einfache Weise auf das Einsatzgebiet der Kontaktierung von Mehrleiterkabeln erweitert. Dabei ist die kostengünstige Anschlußvorrichtung für Mehrleiterkabel verschiedenster Art in besonderer Weise geeignet, so beispielsweise für Flachkabel mit mehreren Leitern in einer Reihe nebeneinander oder für Rundkabel oder sonstige Mehrleiterkabel mit beliebiger räumlicher Leiterverteilung.
- Besonders bevorzugt gewährleisten Polarisierungsmittel am Trägerelement in einfacher Weise stets eine korrekte Ausrichtung des Mehrleiterkabels an der Anschlußvor richtung. Das Mehrleiterkabel wird mit korrespondierenden Polarisierungsmitteln versehen, bevorzugt mit einer entsprechenden Formgebung oder Nuten, Einkerbungen oder dergleichen, welche mit den korrespondierenden Polarisierungsmitteln an der Anschlußvorrichtung zusammenwirken.
- Eine weitere bevorzugte – auch separat betrachtbare – Ausführungsform weist in einfacher Weise eine Verriegelungs- und/oder Kontaktfeder zur Verriegelung der Anschlußvorrichtung am Mehrleiterkabel und/oder Erhöhung der Kontaktkraft auf, mit welcher die Kontaktelemente die Leiter kontaktieren.
- Bevorzugt umfasst dabei die Anschlußvorrichtung ein das Mehrleiterkabel am Außenumfang einfassendes ein- oder mehrstückiges Ringelement, welches axial unverschieblich auf dem Mehrleiterkabel fixiert ist, so dass das axiale freie Kabelende aus dem Ringelement vorsteht, wobei ferner das Trägerelement buchsenartig ausgebildet ist, so dass das freie Ende des Flachkabels in das Trägerelement einschiebbar ist, um dort die Kontaktvorrichtungen zu kontaktieren.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den übrigen Unteransprüchen zu entnehmen.
- Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezug auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt:
-
1 –8 verschiedene perspektivische Ansichten und Versionen von Anschlussvorrichtungen für nicht abisolierte Enden von Flach- oder Rundkabeln, teilweise in verschiedenen Betriebsstellungen im unbeschalteten und im beschalteten Zustand. -
1 zeigt verschiedene Ansichten und Betriebsstellungen einer ersten Anschlußvorrtchtung für ein Kabelende eines Flachkabels. - Die Anschlußvorrichtung nach
1a weist ein Trägerelement7 auf, an welchem mehrere in einer Ebene parallel zueinander angeordnete Kontaktvorrichtungen1 für ein Kabelende eines Mehrleiterkabels angeordnet sind, welches hier als Flachkabel2 ausgebildet ist. Eine Ausführung für Rundkabel zeigt2 . Ausführungen für beliebig in andere Weise geformte Mehrleiterkabel (beispielsweise dreieckig oder quadratisch oder Flachkabel mit Leitern3 in mehreren Ebenen übereinander) sind ebenfalls denkbar, hier aber nicht dargestellt. - Das Flachkabel
2 der1 weist mehrere parallel zueinander in einer Ebene angeordnete Leiter3 auf, welche jeweils eine Leiterisolierung4 und eine ein- oder mehrdrähtige Leitungsader5 umfassen, wobei die Leiter3 in einen Kabelmantel6 eingebettet sind. - Die Kontaktvorrichtungen
1 und/oder das zu kontaktierende Mehrleiterkabel2 werden bei der Kontaktierung in axialer Richtung des Mehrleiterkabels2 axial relativ zueinander bewegt, wobei entweder die Kontaktvorrichtungen1 auf das Mehrleiterkabel2 und/oder das Mehrleiterkabel2 auf die Kontaktvorrichtungen1 aufgeschoben wird/werden, so dass die Kontaktvorrichtungen1 in das axiale Ende des jeweils zugeordneten Leiters3 einstechen und die ein- oder mehrdrähtige Leitungsader5 kontaktieren. - Das Trägerelement
7 umfasst hier eine senkrecht zur Leitereinführrichtung ausgerichtete Grundplatte8 , welche von hier fünf in einer Ebene bzw. Reihe nebeneinander angeordneten nadel- bzw. piercingartigen Kontaktelementen1 durchsetzt ist, wobei die dem Mehrleiterkabel2 zugewandten Enden der Kontaktelemente die piercingartigen Kontaktspitzen ausbilden und wobei hier die entgegengesetzten Enden der Kontaktelemente1 die Grundplatte8 durchsetzen und als hier im Endbereich abgewinkelte Anschlusspins9 mit Kontaktspitze (1c ) dienen, an welche direkt abgehende Leiter anschließbar sind und/oder die beispielsweise auch direkt mit einer Leiterplatte verbunden werden können (hier nicht dargestellt). - Nach
1 wird eine besonders preisgünstige und einfach zu realisierende Variante von Piercingkontakten zum axialen Kontaktieren eines nicht abisolierten Leiterendes, das Teil eines Kabels mit einem Kabelmantel ist, eingesetzt. Andere – hier nicht dargestellte Ausführungsformen sind aber ebenfalls denkbar (z.B. abgeflachte und/oder kreuzförmige und/oder mit Schneidkanten und/oder Hülsen versehene und/oder ausgebildete, piercingartige Kontaktelemente). Vorteilhaft erscheinen insbesondere auch Ausführungsformen, bei welchen die Leitungsader5 von einer Hülse umschlossen wird (hier nicht dargestellt) und/oder federverstärkte und/oder selbstfedernde Kontaktelemente1 (hier ebenfalls nicht dargestellt). - Das Trägerelement
7 weist hier ferner zwei von der Grundplatte8 senkrecht in Richtung des einzuführenden Mehrleiterkabels2 vorstehende, parallel zueinander ausgerichtete Stege10 ,11 auf, an bzw. zwischen denen in dem Bereich vor den Enden der Piercingkontakte bzw. Kontaktelemente1 zwei Transport- und Verriegelungshebel12 ,13 angelenkt sind. Weitere Stege23 ,24 zwischen den Stegen10 ,11 können den Raum zum Einschieben des Flachkabels2 an den beiden noch verbleibenden offenen Seiten umschließen und derart eine dem Mehrleiterkabelquerschnitt angepasste Einfihröffnung ausbilden (siehe3a ). - Die Transport- und Verriegelungshebel
12 ,13 weisen jeweils einen walzenartigen Abschnitt14 auf, welche jeweils eine Oberflächenbeschaffenheit aufweisen, die es erlaubt, ein zwischen die beiden walzenartigen Abschnitte eingeführtes (1b ) Kabelende in Richtung der Kontaktelemente1 vor zu bewegen (1c ). So sind die walzenartigen Abschnitte14 hier jeweils mit mehreren Reihen von Zähnen15 versehen, welche beim Einführen des Kabelendes von außen – jeweils an einander gegenüberliegenden Seiten – in den Kabelmantel6 eindrücken, sodann beim weiteren Verschwenken der beiden Griffabschnitte16 die Zähne15 das Mehrleiterkabel2 mitnehmen und mit einer entsprechend hohen, durch die Hebelwirkung bedingten Kraft auf die Kontaktelemente1 drücken, so dass die Kontaktvorrichtungen1 axial in das Kabelende eindringen und dort die (ein- oder mehrdrähtige) Leitungsader5 kontaktieren. - Ein besondere Vorteil der Anordnung ist durch die von den zwei Transport- und Verriegelungshebeln
12 ,13 aufbringbare Vorschubkraft zum Kontaktieren des Kabelendes und die Sicherung des Kabelendes gegen ein unbeabsichtigtes Abziehen durch die in die Transport- und Verriegelungshebel12 ,13 integrierten Verriegelungsmittel gegeben, hier durch Aussparungen17 in den einander zugewandten Seitenwandungen der Stege10 ,11 realsiert, in welche die Griffabschnitte16 in ihrer Endposition einschnappen (1e ). - Mit der Anschlußvorrichtung wird derart mit einfachen konstruktiven Mitteln eine sichere und schnell zu realisierende Kontaktierung des Kabelendes realisiert. Dabei sind das Trägerelement
7 und/oder das Mehrleiterkabel2 vorzugsweise mit Mitteln versehen, welche eine Polarisierung des einzuführenden Kabelendes erlauben. - So ist das Flachkabel
2 der1 an seinen beiden kürzeren Längseiten bzw. – wandungen18 ,19 unterschiedlich geformt, d.h. eine der beiden kürzeren Enden ist beispielsweise rund und die andere abgeflacht ausgebildet und die einander zugewandten Wandungen der Stege10 ,11 sind analog bzw. korrespondierend rund und abgeflacht geformt, um eine Polarisierung des Flachkabels2 im Zusammenspiel mit der Anschlußvorrichtung zu gewährleisten bzw. um ein Fehlbeschalten zu vermeiden (siehe unten). -
2 zeigt eine zu1 analoge Anordnung zum Anschluss eines Rundkabels2' mit wiederum mehreren Leitern3 , welche in einen Kabelmantel6 eingebettet sind. - Dabei wird nach
2 die Polarisierung durch einen Vorsprung20 gewährleistet, welcher von der Grundplatte8 vorsteht und der zum Eingriff in eine Axialnut21 am Außenumfang des Rundkabels2 ausgelegt ist. Ansonsten entspricht die Konstruktion der Anschlußvorrichtung grundsätzlich der Konstruktion der1 , wobei hier Zähne15 schneidenartig langgestreckt ausgebildet sind und wobei die Konturen der Stege und der Transport- und Verriegelungshebel der Kontur des Rundkabels2 angepasst wurden. So wurde die Stege10 ,11 jeweils in zwei Stege unterteilt und die Grundplatte8 ist optional mit Dichtungen versehbar. Vorzugsweise wird die Polarisierung bei einem Rundkabel durch eine weitere Polarisierunganordnung mit Nut und Feder (hier nicht dargestellt) ergänzt, um Verwechslungen sicherer auszuschließen. - Das Ausführungsbeispiel der
3 entspricht wiederum weitgehend dem der1 , wobei aber hier an die Transport- und Verriegelungshebel zusätzliche Schnapparme22 zum Hintergreifen des jeweils anderen Transport- und Verriegelungshebel angeformt sind, welche im beschalteten Zustand den jeweils anderen Transport- und Verriegelungshebel hintergreifen und derart auf einfache Weise eine besonders sichere Verriegelung des Mehrleiterkabels2 im kontaktierten Zustand und/oder eine Zugentlastungsfunktion sicherstellen. -
4 zeigt die Möglichkeit, die Anschlußvorrichtung optional mit einer zwischen dem Kabelmantel6 und der – mit einer buchsenartigen Ausnehmung38 versehenen – Grundplatte8 verlaufenden Abdichthaube25 auszustatten, mit welcher ein Schutz gegen Feuchtigkeit und/oder Staub gewährleistet wird. Zwischen dem Kabelmantel6 und der Grundplatte können dabei ggf. Dichtungen36 ,37 , insbesondere Dichtringe, angeordnet sein. - Ein weitere Besonderheit der Ausführungsform nach
4 besteht darin, dass die Verriegelung als Über-Tot-Punktverriegelung ausgebildet ist. Dies wird hier dadurch realisiert, das einer der walzenförmigen Abschnitte14 einen seitlichen, exzentrischen Ansatz40 (exzentrisch) aufweist, welcher im kontaktierten Zustand seine Über-Tot-Punktstellung erreicht. - Die
5 bis7 weisen keine Transport- und Verriegelungshebel auf, sondern eine Verriegelungsfeder26 , welche einen Nachfederdruck auf die Kontaktstelle am Kontaktelement1 ausüben, um den Kontaktschluss dauerhaft in einer definierten Größe zu halten. - Dabei umfasst die Anschlußvorrichtung nach
5 ein das Mehrleiterkabel, hier das Flachkabel2 , am Außenumfang einfassendes ein- oder mehrstückiges Ringelement27 , welches axial unverschieblich auf dem Flachkabel2 fixiert ist, so dass nur das axiale freie Kabelende aus dem Ringelement27 vorsteht. - Die Anschlußvorrichtung umfasst ferner wiederum ein Trägerelement
28 , welches hier buchsenartig ausgebildet ist, so dass das freie Ende des Flachkabels2 in das Trägerelement28 einschiebbar ist, um dort die Kontaktvorrichtungen1 zu kontaktieren. - Als Verriegelungsfeder
26 dienen nach5 und6 zwei Draht- bzw. Bügelfedern30 , welche an dem Ringelement befestigt und zum Hintergreifen von seitlichen Vorsprüngen29 am Trägerelement28 dienen, welche in Einschubrichtung keilförmig ausgebildet sind, um das Aufschieben der Bügelfeder26 zu erleichtern. - Eine analoge Lösung ist mittels Flachfedern
31 realisierbar, welche Ausnehmungen zum Hintergreifen von Vorsprüngen32 ,33 am Ringelement27 und am Trägerelement28 hintergreifen. Mehrere sich in Axialrichtung erstreckende, optionale Dicht- und Führungsstege39 dienen zur Gewährleistungen einer abgedichteten Variante (7 ). - Nach
8 sind die hier aus Blechstreifen gefertigten Kontaktelemente1 winkelförmig (Z-förmig) ausgebildet, wobei einer der kürzeren Schenkel – der Dachschenkel – der Kontaktelemente die Piercingspitze ausbildet und wobei der Grundschenkel der Z-Form in seinem Endbereich als Anschlusspin9 das Trägerelement35 durchsetzt. Dabei sind ferner zwischen dem Diagonalschenkel und dem Trägerelement35 als federnde Widerlager federnde Gummielemente34 angeordnet, welche auf das Kontaktelement1 zur Erhöhung der Kontaktkraft eine definierte Federkraft ausüben und mit ihrem federnden Druck einen Toleranzspiel ausgleichenden federnden Druck auf die Kontaktstelle erzeugen. -
- 1
- Kontaktvorrichtungen
- 2
- Flachkabel
- 3
- Leiter
- 4
- Leiterisolierung
- 5
- Leitungsader
- 6
- Kabelmantel
- 7
- Trägerelement
- 8
- Grundplatte
- 9
- Anschlusspins mit Kontaktspitze
- 10,11
- Stege
- 12,13
- Transport- und Verriegelungshebel
- 14
- walzenartige Abschnitte
- 15
- Zähne
- 16
- Griffabschnitte
- 17
- Aussparungen
- 18,19
- Längseiten
- 20
- Vorsprung
- 21
- Axialnut
- 22
- Schnapparme
- 23,24
- Stege
- 25
- Abdichthaube
- 26
- Verriegelungsfeder
- 27
- Ringelement
- 28
- Trägerelement
- 29
- Vorsprünge
- 30
- Draht- bzw. Bügelfeder
- 31
- Flachfeder
- 32,33
- Vorsprünge
- 34
- Gummifederlement
- 35
- Trägerelement
- 36,37
- Dichtungen
- 38
- Ausnehmung
- 39
- Dicht – und Führungsstege
- 40
- Ansatz
Claims (17)
- Anschlußvorrichtung zum axialen Kontaktieren eines nicht abgemantelten und nicht abisolierten Leiterendes eines Leiters, der eine Leiterisolierung (
4 ) und eine ein- oder mehradrige Leitungsader (5 ) aufweist, mit a) einer Kontaktvorrichtung (1 ), die ein vorzugsweise als Anschlußpin (9 ) ausgebildetes Kontaktelement zum Kontaktieren der Leitungsader (5 ) aufweist, b) einem Trägerelement (7 ,28 ,35 ), an welcher die Kontaktvorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass c) zwei einander gegenüberliegende Transport- und Verriegelungshebel (12 ,13 ) am Trägerelement (7 ,28 ,35 )angeordnet sind, mit welchen der Leiter von zwei einander gegenüberliegenden Seiten klemmend einfassbar, auf die Kontaktvorrichtungen (1 ) führbar und an diesen in Kontaktstellung verriegelbar ist - Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere separate Kontaktvorrichtungen derart am Trägerelement (
7 ,28 ,35 ) verteilt sind, dass ihre örtliche Verteilung am Trägerelement der örtlichen Verteilung mehrerer Leiter eines Mehrleiterkabels (2 ) mit einem Kabelmantel entspricht, so dass gleichzeitig mehrere Leiter des nicht abgemantelten Endes des Mehrleiterkabels (2 ) kontaktierbar sind. - Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch vorzugsweise am Trägerelement Polarisierungsmittel zur Gewährleistung der richtigen Ausrichtung des Mehrleiterkabels an der Anschlußvorrichtung vorgesehen sind.
- Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (
7 ) eine vorzugsweise senkrecht zur Leitereinführrichtung ausgerichtete Grundplatte (8 ) aufweist, welche von den Kontaktelementen (1 ) durchsetzt ist. - Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Mehrleiterkabel (
2 ) zugewandten Enden der Kontaktelemente (1 ) piercingartige Kontaktspitzen ausbilden, wobei die entgegengesetzten Enden der Kontaktelemente1 die Grundplatte (8 ) durchsetzen und als Anschlusspins (9 ) dienen - Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (
7 ) von der Grundplatte (8 ) senkrecht in Richtung des einzuführenden Mehrleiterkabels (2 ) vorstehende Stege (10 ,11 ) aufweist, an denen in dem Bereich vor den Enden der Piercingkontakte bzw. Kontaktelemente (1 ) die zwei Transport- und Verriegelungshebel (12 ,13 ) angelenkt sind. - Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transport- und Verriegelungshebel (
12 ,13 ) jeweils einen walzenartigen Abschnitt (14 ) und einen Griffabschnitt (16 ) aufweisen. - Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die walzenartigen Abschnitte (
14 ) jeweils eine Oberflächenbeschaffenheit aufweisen, die es erlaubt, ein zwischen die beiden walzenartigen Abschnitte eingeführtes Kabelende in Richtung der Kontaktelemente (1 ) zu bewegen. - Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die walzenartigen Abschnitte (
14 ) jeweils mit Zähnen (15 ) versehen sind, welche beim Einführen des Kabelendes von außen – jeweils an einander gegenüberliegenden Seiten – in den Kabelmantel (6 ) eindrücken und beim weiteren Verschwenken der beiden Griffabschnitte (16 ) das Mehrleiterkabel (2 ) in Richtung der Kontaktvorrichtungen (1 ) mitnehmen. - Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an die Transport- und Verriegelungshebel (
12 ,13 ) Schnapparme (22 ) zum Hintergreifen des jeweils anderen, korrespondierenden Transport- und Verriegelungshebels (12 ,13 ) angeformt sind. - Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Abdichthaube (
25 ) zwischen dem Kabelmantel (6 ) und dem Trägerelement (7 ). - Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transport- und Verriegelungshebel (
12 ,13 ) eine exzentrische Formgebung zur Realisierung einer Über-Tot-Punkt-Verriegelung aufweisen. - Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche oder nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, gekennzeichnet durch eine Verriegelungs- und/oder Kontaktfeder (
26 ) zur Verriegelung der Anschlußvorrichtung am Mehrleiterkabel und/oder Erhöhung der Kontaktkraft, mit welcher die Kontaktelemente die Leiter (3 ) kontaktieren. - Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlußvorrichtung ein das Mehrleiterkabel (
2 ) am Außenumfang einfassendes ein- oder mehrstückiges Ringelement (27 ) umfasst, welches axial unverschieblich auf dem Mehrleiterkabel (2 ) fixiert ist, so dass das axiale freie Kabelende aus dem Ringelement (27 ) vorsteht, und dass das Trägerelement (28 ) buchsenartig ausgebildet ist, so dass das freie Ende des Flachkabels (2 ) in das Trägerelement (28 ) einschiebbar ist, um dort die Kontaktvorrichtungen (1 ) zu kontaktieren. - Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsfeder (
26 ) als Draht- bzw. Bügelfeder (30 ) ausgebildet ist, welche das Ringelement (27 ) und das Trägerelement (28 ) im beschalteten Zustand federnd miteinander verbindet. - Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsfeder (
26 ) als Flachfeder (31 ) ausgebildet ist, welche das Ringelement (27 ) und das Trägerelement (28 ) im beschalteten Zustand federnd miteinander verbindet. - Anschlußvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Kontaktspitzen (
1 ) der Kontaktvorrichtungen als federnde Widerlager Gummielemente (34 ) einwirken, welche die Kontaktkraft aufrecht erhalten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20307089U DE20307089U1 (de) | 2003-05-08 | 2003-05-08 | Anschlußvorrichtung für nicht abisolierte und nicht abgemantelte Leiter- und Kabelenden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20307089U DE20307089U1 (de) | 2003-05-08 | 2003-05-08 | Anschlußvorrichtung für nicht abisolierte und nicht abgemantelte Leiter- und Kabelenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20307089U1 true DE20307089U1 (de) | 2004-09-16 |
Family
ID=33016520
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20307089U Expired - Lifetime DE20307089U1 (de) | 2003-05-08 | 2003-05-08 | Anschlußvorrichtung für nicht abisolierte und nicht abgemantelte Leiter- und Kabelenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20307089U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009052401A1 (de) * | 2009-11-10 | 2011-05-12 | Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg | Steckeranordnung |
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| CN104283018A (zh) * | 2014-09-15 | 2015-01-14 | 合肥荣事达三洋电器股份有限公司 | 一种电线电缆的快速接头组件 |
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-
2003
- 2003-05-08 DE DE20307089U patent/DE20307089U1/de not_active Expired - Lifetime
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