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DE20307595U1 - Gebäude-Wandkonstruktion - Google Patents

Gebäude-Wandkonstruktion

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DE20307595U1
DE20307595U1 DE20307595U DE20307595U DE20307595U1 DE 20307595 U1 DE20307595 U1 DE 20307595U1 DE 20307595 U DE20307595 U DE 20307595U DE 20307595 U DE20307595 U DE 20307595U DE 20307595 U1 DE20307595 U1 DE 20307595U1
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DE
Germany
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wall
screw
wall construction
elements
sleeve
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DE20307595U
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English (en)
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Veit Dennert KG
Original Assignee
Veit Dennert KG
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Publication date
Application filed by Veit Dennert KG filed Critical Veit Dennert KG
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/02Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements
    • E04B1/04Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements the elements consisting of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stone-like material
    • E04B1/043Connections specially adapted therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

Gebäude-Wandkonstruktion
Die Erfindung betrifft eine Gebäude-Wandkonstruktion mit zwei vorzugsweise rechtwinklig aneinander stoßenden Wandelementen in Form von industriell vorgefertigten Betonteilen und mindestens zwei in der Höhe gestaffelten Verschraubungen zwischen den Wandelementen.
Aus dem Stand der Technik, wie beispielsweise der DE 38 00 333 Al ist es grundsätzlich bekannt, Betonfertigbauteile miteinander zu verschrauben. In der vorgenannten Druckschrift ist diesbezüglich offenbart, in einer Ebene zueinander liegende Fertigbauteile mit schrägen Anschlagschenkeln zu versehen, die mit fluchtenden Durchgangsöfmungen versehen sind. Ein durchgesteckter Schraubbolzen wird mit einer entsprechenden Mutter unter Zwischenlage von Halbkugelköpfen gesichert, sodass eine zugfeste Verbindung zwischen den beiden Betonbauteilen entsteht. Diese Verbindungsweise ist für rechtwinklig aneinander stoßende Wandelemente nicht geeignet. Gerade diese Anordnung jedoch ist beim Erstellen von Gebäuden mit Hilfe von industriell vorgefertigten Betonteilen der am häufigsten auftretende Montagefall.
Ferner ist es in der Baupraxis üblich, bei Gebäuden aus industriell vorgefertigten Betonteilen letztere mit Vergusstaschen zu versehen, die nach dem Aufstellen und Fixieren der Betonteile an der Baustelle mit Ortbeton vergossen werden. Dies ist zum einen montagetechnisch aufwendig, zum anderen muss eigens Beton für die Herstellung der Verbindung bereitgestellt werden.
Insofern liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Gebäude-Wandkonstruktion anzugeben, mit der zwei vorzugsweise rechtwinklig
-2-
aneinander stoßende Wandelemente in montagetechnisch einfacher Weise miteinander verbindbar sind.
Diese Aufgabe wird laut Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 durch die erfindungsgemäßen Verschraubungen gelöst, die jeweils aufweisen: eine in der Stossfläche des einen Wandelementes angeordnete, zugfest in das Wandelement eingegossene Gewindehülse, eine im anderen Wandelement positionsgerecht zur Gewindehülse angeordnete, durch das Wandelement gehende Durchstecköffnung, und - einen durch die Durchstecköffnung greifenden, mit der fluchtend damit angeordneten Gewindehülse verschraubbaren Schraubbolzen.
Die Verbindungselemente der Verschraubungen können positionsexakt während der industriellen Vorfertigung der Betonteile durch entsprechende Positionierungen der Form in die Bauelemente eingebracht werden, sodass baustellenseitig lediglich eine lagegerechte Anordnung der Bauelemente z.B. mit Hilfe eine Kranes notwendig ist. Danach können die Verschraubungen in kürzester Zeit vorgenommen werden.
Ein erheblicher Vorteil der Verschraubungen liegt ferner darin, dass durch die zugfeste Verbindung zwischen den einzelnen Wandelementen eine sogenannte Ringankerkonstruktion in Deckenhöhe um den Außenumfang des Gebäudes entfallen kann. Insoweit muss auch die auf der Wandkonstruktion liegende Geschossdecke in Form einer Fertigteildecke nicht mehr mit Ortbeton versehen werden, sondern kann trocken auf die Gebäude-Wandkonstruktion aufgelegt werden.
In den Unteransprüchen 2 bis 5 sind vorteilhafte Weiterbildungen der Wandverschraubung angegeben.
Um eine einwandfreie Positionierung der miteinander zu verschraubenden Wandelemente zu erlauben, müssen die vorgefertigten Wandelemente beispielsweise auf der Bodenplatte oder einer Erdgeschossdecke eines Gebäudes lageexakt aufgestellt werden. Dies gestaltet sich aufgrund von regelmäßig vorhandenen Unebenheiten in der jeweiligen Aufstellfläche des zu erstellenden Bauwerks bisher schwierig. Zur Bereitstellung eines möglichst ebenen Untergrundes werden in der Praxis diverse Unterlegplättchen, Aufmauerungen, Aufbetonierungen und ähnliches verwendet, damit die zu montierenden Wandelemente nach dem Versetzen lotrecht montiert werden können. Dies verzögert die Montage erheblich und fuhrt zu einem unnötigen Verbrauch zusätzlicher Materialien. Ferner haben die erwähnten Unterlegplättchen den Nachteil, dass sie bei Unterbringung unter einer Massivwand zu Undichtigkeiten bis hin zu Wassereinbruch und somit zu schweren Baumängeln fuhren können.
Zur Vermeidung dieser Probleme ist erfindungsgemäß eine Höhennivelliereinrichtung vorgesehen, die jeweils auf Höhenverstell-Schraubelementen beruht, wie sie in den Unteransprüchen 6 bis 9 näher angegeben ist. Wenngleich diese Höhennivelliereinrichtung mit Vorteil in Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Wandverschraubung einsetzbar ist, kann sie auch losgelöst davon beim Versetzen von Wandelementen in Gebäuden eingebaut werden, um eine lotrechte Montage von Wandelementen zu gewährleisten.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
-A-
Fig. 1 einen Teil-Horizontalschnitt durch den Stossbereich zweier
auf Eck angeordneter Wandelemente,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch die Wandkonstruktion gemäß Li-
nie II-II nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Höhenverstell-Schraubelement zur
Höhennivellierung der Wandelemente, und
Fig. 4 bis 7 Teil-Horizontalschnitte durch montierte Wandelemente unterschiedlicher Konfigurationen.
Wie aus Fig. 1 deutlich wird, weist eine Gebäude-Wandkonstruktion 1 ein erstes Wandelement 2 auf, das aus einer stahlbewehrten Betonplatte 3 und einer darauf außenseitig aufgebrachten Wärmedämmschicht 4 in Form beispielsweise aufgeklebter Polystyrol-Tafeln besteht.
Mit dem Wandelement 2 ist in einem die Ecke eines Wohngebäudes bildenden Bereich ein zweites Wandelement 5 zu verbinden, das ebenfalls aus einer stahlbewehrten Betonplatte 6 mit außenseitig aufgebrachter Wärmedämmschicht 7 gebildet ist. Die Betonplatte 6 weist auf der Innenseite vor ihrem Ende einen Rücksprung 8 auf, in dem die schmalseitige Stirnfläche der Betonplatte 3 zu liegen kommt. Die Wärmedämmschichten 4, 7 stehen jeweils so über die Stirnflächen 9, 10 ihrer Wandelemente 2, 5 hinaus, dass sie in dem gezeigten Montagezustand unter Bildung einer durchgehenden Wärmedämmung aneinander stoßen.
Zur zugfesten Verbindung der Wandelemente 2, 5 sind über die Höhe der Wandelemente 2, 5 drei Verschraubungen 11 (Fig. 2) verteilt, die wie folgt aufgebaut sind:
In der die Stoßfläche des Wandelementes 2 bildenden Stirnfläche 9 ist eine Gewindehülse 12 eingegossen, die an ihrem inneren Ende durch einen Zuganker 13 verlängert ist. Damit ist die Gewindehülse 12 sehr stabil im Betonmaterial des Wandelementes 2 festgelegt, wobei der Zuganker 13 in nicht dargestellter Weise die Stahlbewehrung übergreift und somit zusätzlieh verankert ist. Die Gewindehülse 12 weist ein Innengewinde 14 auf, das von außen her zugänglich ist.
Im Randbereich des zweiten Wandelementes 5 ist positionsgerecht zu der Gewindehülse 12 eine Durchsteckhülse 15 eingebettet, die eine von außen nach innen durchgehende Durchstecköffnung 16 in dem randseitigen Backen 17 des Wandelementes 5 bildet. Im Montagezustand werden die Wandelemente 2, 5 so zueinander positioniert, dass Durchstecköffnung 16 und Innengewinde 14 der Gewindehülse 12 fluchten, sodass ein Schraubbolzen 18 durch die Durchsteckhülse 15 gesteckt und mit dem Innengewinde 14 zugfest verschraubt werden kann, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Der Kopf 19 des Schraubbolzens 18 beaufschlagt dabei den Backen 17 über eine Beilagscheibe 20 und ist in einer Vertiefung 21 angeordnet.
Wie aus Fig. 1 ferner deutlich wird, ist in der vor der Endmontage bereits angebrachten Wärmedämmschicht 7 des Wandelementes 5 fluchtend mit der Durchsteckhülse 15 und Vertiefung 21 eine Durchgriffsöffnung 22 angebracht, über die bei der Montage die Verschraubung 11 hergestellt werden kann. Danach wird sie durch ein passgenaues Einsatzstück 23 ver-
-6-
schlossen, sodass keine Wärmedämmverluste im Bereich der Verschraubung 11 hinzunehmen sind.
Wie aus Fig. 2 und 3 deutlich wird, sind für die exakte horizontale und vertikale Ausrichtung der Wandelemente 2, 5 jeweils Höhennivelliereinrichtungen in Form von Höhenverstell-Schraubelementen 24 vorgesehen. Diese sind in regelmäßigen Abständen über die Länge der Wandelemente 2, 5 verteilt, wobei in Fig. 2 lediglich ein solches Höhenverstell-Schraubelement 24 zur Abstützung des Wandelementes 5 gezeigt ist.
Jedes Höhenverstell-Schraubelement 24 besteht aus einem Stellfuß 25 in Form einer rechteckigen Stahlplatte, die über Fixierbohrungen 26 in den Eckbereichen mit Stahlnägeln in der Bodenplatte 27 fixierbar sind. Auf den Stellfuß 25 ist eine Schraubhülse 28 mit Innengewinde aufgeschweißt, deren Gewindeachse vertikal steht. In die Schraubhülse 28 wird eine Stellschraube 29 eingesetzt, wobei die Oberseite deren Kopfes 30 das Höhenniveau zur Auflage des jeweiligen Wandelementes 5 bestimmt. Die Abstützung der Wandelemente 5 erfolgt dabei über eine darin eingegossene Stützplatte 31, die in einer im Querschnitt trapezförmigen Vertiefung 32 in der nach unten weisenden Stirnseite 33 der Wandelemente angeordnet ist.
Zur Montage von Wandelementen 2 auf einer Bodenplatte 27 werden Höhenverstell-Schraubelemente 24 in entsprechender Anzahl entlang der aufzustellenden Wandelemente positioniert und durch Justierung der Stellschraube 29 deren Köpfe 30 auf gleiches Niveau gebracht. Anschließend wird streifenweise Versetz-Beton 48 zwischen die Höhenverstell-Schraubelemente 24 aufgebracht und sofort im Anschluss daran die Wandelemente 2, 5 gesetzt. Durch Anbringung der Schraubbolzen 18 sind die Wandelemente 2, 5 dann in extrem kurzer Zeit montiert.
• ·
-7-
Wie aus Fig. 2 deutlich wird, weisen die Wandelemente an ihrem oberen Rand eine Auflagekonsole 34 für eine Fertig-Deckenplatte 35 auf, die von einer außenseitigen Verblendschulter 36 überragt wird. Aufgrund der exakten Positionierung der Wandelemente 2, 5 mit Hilfe der Höhenverstell-Schraubelemente 24 und der zugfesten Verschraubungen 11 braucht die Fertigdeckenplatte 35 nicht mit Ortbeton vergossen, sondern kann trocken unter Zwischenlage eines sogenannten Trapezlagers 37 aufgesetzt werden. Zwischen dem Umfangsrand 38 der Fertigdeckenplatte 35 und einer Silanmatte 39 auf der Innenseite der Verblendschulter 36 kann ein Luftspalt 40 von beispielsweise 1 cm Dicke verbleiben.
Da auf Ortbeton und Ringanker - wie eingangs erörtert - verzichtet werden kann, kann nach Montage des beispielsweise Erdgeschosses mit Wandelementen 2, 5 und Fertigdeckenplatten 35 sofort die Montage des darauf befindlichen Geschosses beginnen. Aufgrund der rationellen Montageweise können Gebäude mit massiven, industriell vorgefertigten Wandelementen innerhalb eines Tages regendicht montiert werden. Als weiterer Vorteil ist festzuhalten, dass sich durch die stabile Verschraubung der Wandelemente 2, 5 die Erdbebensicherheit von Massivbauten unter Zugrundelegung des Gefährdungspotentials in deutschen Erdbebenzonen signifikant erhöht.
In den Fig. 4 bis 7 sind Varianten der Wandverschraubung zwischen Wandelementen dargestellt, wobei der Übersichtlichkeit halber die jeweilige Wärmedämmschicht weggelassen ist.
Bei dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine T-förmige Wandkreuzung dargestellt, wobei das an der Stirnfläche 9 des Wandelementes 2 anliegende Wandelement 5 sich beiderseits des Wandelementes 2 zur Seite
-8-
hin fortsetzt. Es ist wiederum bei jeder Verschraubung 11 eine Gewindehülse 12 mit Zuganker 13 im Wandelement 2 vorgesehen, mit deren Hilfe das Wandelement 5 über einen Schraubbolzen 18 mit dem Wandelement 2 stabil verbunden werden kann. Der Schraubbolzen 18 durchgreift eine in das Wandelement 5 eingeschlossene Durchsteckhülse 15. Die Vertiefung 21 kann auch durch einen flachen Deckel 41 verschlossen werden.
Bei dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel werden mit dem Wandelement 2, das die Gewindehülsen 12 mit Zuganker 13 der Verschraubungen 11 aufweist, stirnseitig zwei Wandelemente 5, 5' zugfest verbunden. Die letztgenannten Wandelemente 5, 5' weisen an ihren einander zugewandten Stirnrändern 42,42' jeweils im Horizontalschnitt trapezförmige Vor- und Rücksprünge 43,43' auf, sodass ineinander liegende, eine durchgehende Wand bildende Backen 44,44' ausgebildet werden. Der außen liegende Backen 44 des Wandelementes 5 ist wiederum mit einer eingegossenen Durchsteckhülse 15 versehen, während der innenliegende Backen 44' des Wandelementes 5' mit einem im Durchmesser erweiterten Kanal 45 versehen ist. Bei der Montage wird wiederum ein Schraubbolzen 18 über die Durchsteckhülse 15 und den Kanal 45 eingesetzt und mit der Gewindehülse 12 im Wandelement 2 zugfest verschraubt.
Die in Fig. 6 dargestellte Wandkonstruktion stimmt in der Anordnung der Wandelemente 2, 5, 5' mit dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 überein. Allerdings ist hier keine zugfeste Verbindung zwischen dem nach innen laufenden Wandelement 2 und den beiden Wandelementen 5, 5' vorgesehen. Diese sind lediglich untereinander verbunden, wobei in dem innen liegenden Backen 44' des Wandelementes 5' eine Gewindehülse 12 in Betonmaterial eingegossen ist, die mit einer Fußplatte 46 ein Bewehrungseisen 47 übergreift. Das äußere Wandelement 5 weist wiederum die Durch-
•... &idigr;
-9-
steckhülse 15 auf, durch die der Schraubbolzen 18 gesteckt und mit der
Gewindehülse 12' verschraubt wird.
In Fig. 7 ist ein stumpfwinkliger Stoßbereich zwischen zwei Wandelementen 2, 5 dargestellt. In der abgeschrägt verlaufenden Stirnfläche 9 des
Wandelementes 2 ist eine Gewindehülse 12 eingeschlossen, die mit einem hier abgekröpften Zuganker 13' versehen ist. Wie die Gewindehülse 12
rechtwinklig zur Stirnfläche 9 angeordnet ist, liegt auch im Wandelement 5 eine Durchsteckhülse 15 rechtwinklig zur Stirnfläche 10 des Wandelementes 5, die über eine schräg einlaufende Vertiefung 21' zugänglich ist. Die
beiden Wandelemente 2, 5 werden Stirn an Stirn - wie in Fig. 7 gezeigt positioniert und durch einen durch die Durchsteckhülse 15 greifenden
Schraubbolzen 18 miteinander verschraubt.

Claims (10)

1. Gebäude-Wandkonstruktion mit mindestens zwei vorzugsweise rechtwinklig aneinander stoßenden Wandelementen (2, 5, 5') in Form von industriell vorgefertigten Betonteilen und mindestens zwei in der Höhe gestaffelten Verschraubungen (11) zwischen den Wandelementen (2, 5, 5'), dadurch gekennzeichnet, dass die Verschraubungen (11) jeweils aufweisen:
- eine in der Stossfläche (9) des einen Wandelementes (2) angeordnete, zugfest in das Wandelement (2) eingegossene Gewindehülse (12, 12'),
- eine im anderen Wandelement (5, 5') positionsgerecht zur Gewindehülse angeordnete, durch das Wandelement gehende Durchstecköffnung (16), und
- einen durch die Durchstecköffnung (16) greifenden, mit der fluchtend damit angeordneten Gewindehülse (12, 12') verschraubbaren Schraubbolzen (18).
2. Gebäude-Wandkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindehülse (12, 12') mit einem Zuganker (13, 13') versehen ist.
3. Gebäude-Wandkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchstecköffnung (16) durch eine in das Wandelement (2) eingegossene Durchsteckhülse (15) gebildet ist.
4. Gebäude-Wandkonstruktion nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Durchsteckhülse (15) versehene Wandelement (5) eine Vertiefung (21, 21') zur Aufnahme des Kopfes (19) des Schraubbolzens (18) aufweist.
5. Gebäude-Wandkonstruktion nach einem der vorgenannten Ansprüche, ferner mit einer vor Endmontage der Wandkonstruktion aufgebrachten Wärmedämmschicht (4, 7) auf der Außenseite der Wandelemente (2, 5), dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmedämmschicht (7) im Bereich der Verschraubung (11) eine Durchgriffsöffnung (22) aufweist, die nach der Endmontage der Wandkonstruktion mit einem Einsatzstück (23) verschließbar ist.
6. Gebäude-Wandkonstruktion insbesondere nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Wandelementen (2, 5, 5') und ihrer Aufstellfläche (27) Höhennivelliereinrichtungen angeordnet sind, die jeweils Höhenverstell-Schraubelemente (24) aufweisen.
7. Gebäude-Wandkonstruktion nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverstell-Schraubelemente (24) gebildet sind durch
- eine auf einem Stellfuß (25) vertikal angebrachte Schraubhülse (28) und
- eine darin höhenveränderlich einschraubbare Stellschraube (29), auf deren Kopf (30) sich das Wandelement (2, 5) abstützt.
8. Gebäude-Wandkonstruktion nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Wandelement (2, 5) über eine eingegossene Stützplatte (31) an der Stellschraube (29) abstützt.
9. Gebäude-Wandkonstruktion nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Höhenspalt zwischen den Wandelementen (2, 5) und der Auflagefläche (27) durch eine Vergussmasse (48) schließbar ist.
10. Gebäude-Wandkonstruktion nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fertigteildecke (35) trocken auf die Gebäude-Wandkonstruktion auflegbar ist.
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