DE20306255U1 - Arbeitsbühne - Google Patents
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- B61D15/08—Railway inspection trolleys
- B61D15/10—Railway inspection trolleys hand or foot propelled
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
BOEHMERT & BOEHMERT
ANWALTSSOZIETÄT
Bochmert k Boehmert ■ Meinekcstraße 26 · D-10719 Berlin
Deutsches Patent- und Markenamt Zweibrückenstraße
80297 München DR. ING. KARL BOEHMERT, PA{im.|9Ji) DIPL-INCALBERTBOEHMERT1PA(IiOMSSa) WILHELM J. H. STAHLBERO, RA B,,»,, DR.-NO. WALTER HOORMANN, PA·, B,e»=n DIPL -PHYS. DR. HEINZ GODDAR, PA ·. Machen DR.-ING. ROLAND LLESEOANG, PA·, Manche.
WOLF-DETER KUNTZE, Pj. >_ Ali.»..
DIPL-PHYS1ROBERTMONZHUBER1PATOSB-ITo) DR. LUDWIG KOUXER, RA. Bremen DR. (CHEM.)ANDREAS WINKLER, pa\ b™.
MICHAELA HUTH-DIERIG. HA, München DIPL-PHYS. DR. MARION TONHARDT, PA·. Daucldcrf DR. ANDREAS EBERT-WEKENFELLER, RA. Bremen DIPL-IKG. EVA LmsEGANG, PA·, Manch» DR. AXEL NORDEMANN, RA. B.r».
DIPL-PKYS. DR. DOROTHEE WEBER-BRULS. pa·. &rgr;,«&mgr;.&pgr; DIPL-PIIYS. DR. STEFAN SCHOHE, PA-.M«..hm DR.-ING. MATTHIAS PHILIPP, PA·. B.ei.rel.] DR. MARTIN WIRTZ, RA, Dflueldorf DR. DETMAR SCHAFER, Pj. B,.»,.
DR. JAN BERND NORDEMANN, LL.M., RA. Derf.n DR. CHRISTIAN CZYCHOWSKI, RA. BnIi.
DR. CARL-IUCHARD HAARMANN, RA. im.
DIPL-PHYS. CHRISTIAN W. APPELT, pa·. Manch« DIPL-PHYS. DR.-ING. UWE MANASSE, PA·, Bremen DIPL-PHYS. DR. THOMAS L BITTNER, pa·.«.*» DR. VOLKER SCHMITZ, M. Juris (Oxfonl). RA Manchen, p™ DLPL-BIOL. DR. JAN B. KRAUSS, PA·, Beihn
PA ■ PtHentnmrall/Putenl Attorney RA - Rechtsunwnlt/Atloniey al Law * - European Patent Attorney
° - Mfiitre en Droil
° - Liccncie cn Droh
O - Diplome dHtudes Approlbnrjics en Conception de Produils et
Innovation
Alle zugelaucn zur Vertretung vor dem EuroplUchcn Mukennmt, Alicante Prolrasionil RepreacnUtion U ihn Community Trauemirk Office, AJiante
PROF. DR. WILHELM NORDEMANN, RA PeWm DIPL.-PHYS. EDUARD BAUMANN, PA·. Hohenkirch.n DR.-LNG. GERALD KLOPSCH, PA·. Dü-elM DIPL.-LNO. HANS W. GROENING. PA·. Hon.»=, DTPL.-ING. SIEGFRIED SCHIRMER, PA*. Bielefeld DIPL-PHYS. LORENZ HANEWTNKEL, PA·. Püc*.n. D1PL.-LNG. ANTON FREIHERR REDERER V. PAAK, P DIPL-LNO. DR. JAN TONNIES, PA RA KU DIPL.-PHYS. CHRISTIAN BEHL, PA·. Kiel DR. ANKE NORDEMANN-SCHIFFEL, RA". Po»d«n DR. KLAUS TIM BRÖCKER, RA, Berlin DR. ANDREAS DUSTMANN, LL.M., RA Poudun DIPL.-ING. NILS TF. SCHMID, pa'o. Manchen. Pin· DR. FLORIAN SCHWAB, LLM., RA-.kinn.ne. DIPL-BiOCHEM. DR. MARKUS ENGELHARD, PA. Manc DIPL-CHEM. DR. KARL-HEINZ B. METTEN, PA·, Fnntf PASCAL DECKER, RA Berlin
DIPL-CHEM. DR. VOLKER SCHOLZ. PA- Bremen
DIPL-CHEM. DR. JORK ZWICKER, pa. Ma*»., DR. CHRISTIAN MEISSNER, RA. Mu.dra
In Zusammenarbeit mit/in cooperation with DIPL-CHEM. DR. HANS ULRICH MAY, &rgr;.
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S60099
Berlin,
17. April 2003
SpitzkeAG
Märkische Allee 39/41
14979 Großbeeren
Arbeitsbühne
Die Erfindung betrifft eine Arbeitsbühne für Arbeiten an stromführenden Bauteilen.
Arbeitsbühnen werden in verschiedenen Bauformen und für sehr unterschiedliche Anwen-10 düngen verwendet. So sind Arbeitsbühnen bekannt, die an Gebäuden so montiert sind, daß sie für Warnings- und Reinigungsarbeiten, beispielsweise zum Fensterputzen, an der Gebäudefront auf und ab bewegt werden können. Arbeitsbühnen werden jedoch auch auf Fahrzeugen montiert, um die Arbeitsbühne zum jeweiligen Einsatzort bewegen zu können. Hierbei kann
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Meinekestraße26 · D-10719 Berlin · Telephon+49-30-31505150 · Telefax+49-30-31505151
MÜNCHEN - BREMEN - BERLIN -
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die Arbeitsbühne auf einem Anhänger montiert sein, der mit Hilfe einer Zugmaschine zum Einsatzort gefahren wird. Es gibt jedoch auch Zugmaschinen, auf denen die Arbeitsbühne montiert ist. Um die Arbeitsbühne am Einsatzort dann in eine Arbeitsstellung zu bringen, ist die Arbeitsbühne in der Regel an einem verfahrbaren Ausleger auf dem Anhänger oder der Zugmaschine montiert. Fahrzeuge mit einer in der Weise ausfahrbaren Arbeitsbühne werden auch, als Tunnwagen bezeichnet.
Besondere Anforderungen an die Ausgestaltung der Arbeitsbühne bestehen für Arbeitsbühnen, die bei Arbeiten an stromführenden Bauteilen, beispielsweise Fahrdrähte oder beliebige andere Oberleitungen für die Eisenbahn oder andere schienengebundene Fahrzeuge, verwendet werden sollen. In diesen Anwendungsfällen muß mit Hilfe der Arbeitsbühne eine elektrische Isolierung gegenüber dem Erdpotential gebildet werden. Zu diesem Zweck werden bekannte Arbeitsbühnen beispielsweise aus Kunststoff hergestellt. In diesem Zusammenhang besteht Bedarf für Arbeitsbühnen, die einerseits die notwendige elektrische Isolierung gewährleisten und andererseits eine ausreichende Stabilität aufweisen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Arbeitsbühne für Arbeiten an stromführenden Bauteilen anzugeben, die die sicherheitstechnisch vorgegebenen Anforderungen bezüglich der elektrischen Isolierung sowie der mechanischen Stabilität erfüllt und über verbesserte Gebrauchseigenschaften beim Einsatz der Arbeitsbühne verfugt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Arbeitsbühne nach dem unabhängigen Ansprach 1 gelöst.
Erfindungsgemäß ist eine Arbeitsbühne für Arbeiten an stromführenden Bauteilen geschaffen, die einen Basiskörper aus einem elektrisch isolierenden Material aufweist, wobei in einem zentralen Abschnitt des Basiskörpers auf einer Oberseite eine Standfläche gebildet ist und der Basiskörper einen gegenüber der Ebene der Standfläche hochgestellten, die Standfläche zumindest teilweise einfassenden Befestigungsrand mit Befestigungsmitteln zum Montieren
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eines Geländers aufweist. Der Basiskörper ist wenigstens teilweise aus einem Sandwich-Material gebildet. Mit Hilfe des Sandwich-Materials können Abschnitte des Basiskörpers dikker ausgeführt werden, ohne daß hierdurch eine Gewichtszunahme entsteht, wie sie bei Verwendung anderer Materialien die Folge wäre. Darüber hinaus wird mit Hilfe des Sandwich-Materials die Stoßfestigkeit der Arbeitsbühne verbessert.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung kann vorsehen, daß der Basiskörper ein Trägersystem mit Glasfaser verstärktem Kunststoff-Profilen (GFK) aufweist. Hierdurch wird die Stabilität und Festigkeit der Arbeitsbühne verbessert.
Um ein Abbrechen des Befestigungsrands beim Montieren und Benutzen des Geländers zu vermeiden, kann bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen sein, daß wenigstens ein Teil des Sandwich-Materials im Bereich des Befestigungsrands angeordnet ist und der Befestigungsrand eine Materialstärke von wenigstes etwa 13 mm aufweist. Auf diese Weise wird eine mechanisch belastbare Randausbildung bei möglichst geringer Gewichtserhöhung erreicht.
Vorteilhaft kann eine Ausgestaltung der Erfindung vorsehen, daß der Befestigungsrand oberhalb der Ebene der Standfläche eine Höhe von mindestens etwa 140 mm aufweist. Hierdurch wird die Montagefläche zum Anbringen des Geländers möglichst groß gestaltet. Darüber hinaus wird die Wahrscheinlichkeit dafür vermindert, daß Gegenstände, die sich auf der Standfläche befinden, unbeabsichtigt von der Arbeitsbühne herunter gestoßen werden.
Zur Verbesserung der Arbeitssicherheit für die die Arbeitsbühne nutzenden Personen sieht eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung vor, daß die Standfläche zumindest teilweise mit einer rutschhemmenden Oberfläche versehen ist.
Eine kostengünstige und wirksame Ausbildung der rutschhemmenden Oberfläche kann bei einer Ausführungsform der Erfindung dadurch erreicht werden, daß die rutschhemmende
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Oberfläche mit Hilfe von Quarzsand-Partikeln gebildet ist. Die Quarzsand-Partikel können hierbei während der Herstellung der Basiskörpers bereits eingelegt werden. Es ist jedoch auch möglich, die Quarzpartikel nach der Herstellung des Basiskörpers mit Hilfe eines Haftmaterials im Bereich der Standfläche aufzubringen.
Vorteilhaft kann bei einer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, daß an dem Basiskörper eine oder mehrere batteriebetriebene Signalleuchte(n) angebracht ist/sind die an einen Endschalter gekoppelt ist/sind, um eine Verlagerung des Basiskörpers anzuzeigen. Zur Vermeidung von Arbeitsunfällen ist es vorteilhaft, wenn dem Bedienpersonal der Arbeitsbühne mit Hilfe von Signalleuchten angezeigt wird, daß die Arbeitsbühne zum Ausfahren/Einfahren bewegt wird. Die Verwendung von batteriebetriebenen Signalleuchten hat hierbei im Vergleich zu Signalleuchten, die an ein Stromaggregat des Fahrzeugs angeschlossen sind, auf dem die Arbeitsbühne montiert ist, den Vorteil, daß keine Kabel von den Signalleuchten zu dem Stromaggregat zu führen sind. Auf diese Weise entfallen Kabel, die von der Arbeitsbühne und entlang des Auslegearms der Arbeitsbühne zu führen sind. Eine. Batterieeinrichtung zur !Spannungsversorgung der Signalleuchten ist hierbei zweckmäßig an dem Basiskörper angeordnet. Dieses kann beispielsweise in einer geeigneten Aussparung an dem Basiskörper erfolgen. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, daß die einzelnen Signalleuchten jeweils eine eigene Batterieeinrichtung aufweisen. Als Signalleuchten können beispielsweise LED-Leuchten (LED - Licht emittierende Diode) verwendet werden.
Um einen freiliegenden Verlauf von Kabel zu vermeiden, die an die Signalleuchten angeschlossen sind, sieht eine Ausgestaltung der Erfindung vor, daß in dem Basiskörper Kabelkanäle gebildet sind in denen Verbindungskabel zwischen der/den Signalleuchte(n) und dem Endschalter verlaufen. Der Endschalter dient dazu, ein Verlagern der Arbeitsbühne aus einer Transportstellung, in der sich die Arbeitsbühne auf dem Fahrzeug während der Nichtnutzung, beispielsweise während des Transports, befindet, zu erfassen und die Signalleuchten anzusteuern, so daß die Verlagerung der Arbeitsbühne dem Bedienpersonal und der Arbeitsgang signalisiert wird.
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Eine Platz sparende und kompakte Anordnung der Arbeitsbühne an dem Transportfahrzeug ist bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung dadurch erreicht, daß auf einer Unterseite des Basiskörpers eine Vertiefung zum Aufnehmen eines Montagebauteils bzw. Montagerahmen beim Montieren des Basiskörpers auf einen Turmwagen gebildet ist.
Zum Ausbilden einer verbesserten Arbeitssicherheit sieht eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung vor, daß an dem Befestigungsrand mit Hilfe von Kopplungsmitteln, die mit den Befestigungsmitteln zusammenwirken, ein aufrecht stehendes Geländer befestigt ist.
Eine kompakte und Platz sparende Bauweise der Arbeitsbühne wird bei einer Weiterbildung der Erfindung dadurch unterstützt, daß die Kopplungsmittel ein Gelenkscharnier umfassen, so daß das Geländer bei Nichtnutzung umgelegt werden kann.
Der Sicherheitsstandard wird bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dadurch verbessert, daß das Geländer aus einem elektrisch nicht leitenden Kunststöffmaterial ist.
Die lirfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf eine Zeichnung näher erläutert. Hierbei zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung einer Arbeitsbühne;
Figur 2 eine schematische Darstellung eines Trägersystems mit Glasfaser verstärktem
Kunststoffprofilen für die Arbeitsbühne nach Figur 1;
Figur 3 eine perspektivische Darstellung der Arbeitsbühne nach Figur 1 mit einem
hieran montierten, aufrecht stehenden Geländer; und
Figur 4 die Arbeitsbühne nach Figur 3, wobei das Geländer umgelegt ist.
Figur 1 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Arbeitsbühne für Arbeiten an stromführenden Bauteilen mit einem Basiskörper 1, an dem auf einer Oberseite 2 in einem zentralen Bereich 3 eine Standfläche 4 gebildet ist. Die Standfläche 4 wird von einem gegenüber der
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Ebene der Standfläche 4 hochgestellten Rand 5 eingefaßt, welcher eine Bordwand bildet. Im Bereich des Rands 5 weist der Basiskörper 1 eine Materialstärke von wenigstens etwa 13 mm auf. Eine solche Randstärke ist zweckmäßig vorgesehen, um dem Rand 5 eine ausreichende Stabilität zur Befestigung eines Geländers an dem Rand 5 zu geben.
Eckbereiche 6 des Basiskörpers 1 sind mit einem Radius von wenigstens etwa 10 mm abgerundet, was beim Herstellen des Basiskörpers 1 das Entformen des Basiskörpers 1 aus der Herstellungsform erleichtert. Der Basiskörper 1 ist aus einem Kunststoffmaterial mit einem laminatartigen Aufbau gefertigt. Hierbei werden mittels eines Handauflegeverfahren Glasmatten und/oder Rovinggewebe in eine Herstellungsform eingelegt und anschließend mit einem Flüssigharz, beispielsweise Polyesterharz, bedeckt, welcher die Glasmatten und/oder das Rovinggewebe wenigstens teilweise durchdringt und anschließend aushärtet, so daß eine robuster Aufbau entsteht. Auf diese Weise entsteht ein schichtartige Struktur, die in mehreren Arbeitsschritten Schicht für Schicht hergestellt wird. Um die Menge an Flüssigharz möglichst gering zu halten,, andererseits aber eine ausreichende Materialstärke, insbesondere im Bereich des Randes 5 auszubilden, werden bei der Herstellung des Basiskörpers 1 Sandwich-Materialien mit eingelegt, welche dann ebenfalls teilweise von dem Flüssigharz durchdrungen werden und mit diesem aushärten. Bei dem Sandwich-Material kann es sich um Baumwollgewebe oder Schaumstoffe handeln, dessen Poren dann teilweise mit dem Flüssigharz gefüllt werden. Auf diese Weise kann die Gesamtharzmenge vermindert werden, die sonst zum Ausbilden der gewünschten Wandstärken am Basiskörper 1 notwendig wäre. Darüber hinaus unterstützt die Verwendung des Sandwich-Materials das Bestreben, das Gesamtgewicht des Basiskörpers 1 möglichst gering zu halten, da das Sandwich-Material bei etwa gleicher Materialstärke im Vergleich zu den Glasmatten und/oder dem Rovinggewebe in der Regel ein kleineres Gewicht aufweist.
In die Laminatstruktur des Basiskörpers 1 wird während der Herstellung weiterhin ein Trägersystem 20 integriert, welches in Figur 2 separat schematisch gezeigt ist. Das Trägersystem 20 umfaßt mehrere glasfaserverstärkte Kunststoff-Profile 21 (GFK-Profile). Die GFK-Profile 21
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dienen zur Verbesserung der Stabilität, insbesondere der Biegefestigkeit des Basiskörpers 1. Beim Herstellen des Basiskörpers 1 wird das Trägersystem 20 nach dem Einlegen in die Herstellungsform überlaminiert, wobei zur Verbesserung der Stabilität des Basiskörpers 1 im zentralen Bereich 3 eine Kunststoffplatte (nicht dargestellt) auf die GFK-Profile 21 gelegt wird.
Im Bereich der Standfläche 4 weist der Basiskörper eine rutschhemmende Oberfläche auf. Die rutsclüiemmende Oberfläche ist zweckmäßig mit Hilfe von Quarzsand-Partikeln geschaffen, die beim Herstellen des Basiskörpers 1 in das Kunststoffrnaterial eingelegt oder nach der Fertigung des Basiskörpers 1 mit Hilfe eines Haftmaterials, beispielsweise eines Klebstoffs, auf der Oberseite 2 des Basiskörpers 1 aufgebracht werden. Alternativ kann eine rutschhemmende Kunststoffmatte im zentralen Bereich 3 des Basiskörpers 1 aufgebracht werden.
Auf einer Unterseite 7 des Basisköpers 1 ist eine Vertiefung 8 gebildet, die dazu dient, ein Montagebauteil wenigstens teilweise aufzunehmen, wenn der Basiskörper 1 zur Montage der Arbeitsbühne an einem Hubarm eines Anhängers oder eines Zugfahrzeugs befestigt wird. Außerhalb des Bereiches der Vertiefung 8 sind auf der Unterseite 7 des Basiskörpers 1 Signalleuchten 9 angebracht, die batteriebetrieben sind. Die Signalleuchten 8 sind über Verbindungskabel mit einem beispielsweise als Taster ausgeführten Endschalter (nicht dargestellt) verbunden, der, wenn der Basiskörper 1 an dem Anhänger/Fahrzeug montiert ist, eine Verlagerung des Basiskörpers 1 aus einer Transportstellung erfaßt und hierauf eine Betätigung der Signalleuchten 9, d. h. eine Versorgung mit der Batterie-Spannung veranlaßt.
Die !Signalleuchten 9 können jeweils mit einer getrennten Batterieeinrichtung ausgeführt sein. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, daß an dem Basiskörper 1, beispielsweise in einer Aussparung an dem Basiskörper, eine zentrale Batterieeinrichtung für mehrere Signalleuchten 9 vorgesehen ist. In diesem Fall werden Verbindungskabel zwischen den Signalleuchten 9 und der zentralen Batterieeinrichtung zweckmäßig durch in dem Basiskörper 1 ausgebildete Ka-
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belkanäle (nicht dargestellt) gefuhrt. Bei den Signalleuchten handelt es sich beispielsweise um Rundumleuchten oder LED-Lampen (LED - Licht emittierende Diode)
Gemäß Figur 1 sind an dem Rand 5 Ausnehmungen 10 vorgesehen. Im Bereich der Ausnehmungen 10 werden gemäß den Figuren 3 und 4 Kopplungsmittel 11 montiert, um ein Geländer 12 an den Basiskörper zu befestigen. Die Kopplungsmittel 11 umfassen jeweils ein Gelenkscharnier 13, so daß das Geländer 12, welches zur Verbesserung der elektrischen Isoliereigenschaften bevorzugt aus einem Kunststoffmaterial ist, in dem Bereich der Standfläche 4 umgeklappt werden kann, wenn die Arbeitsbühne nicht genutzt wird, beispielsweise beim Transport. Im umgeklappten Zustand liegen Abschnitte 14 des Geländers 12 in den Ausnehmungen 10 im Rand 5.
Bei der hier beschriebenen Ausführungsform des Basiskörpers 1 für die Arbeitsbühne ist die Standfläche 4 viereckig ausgeführt. Für andere Anwendungsfälle kann jedoch vorgesehen sein, daß der Basiskörper 1 eine L-förmige Grundfläche aufweist, so daß eine L-förmige Standfläche ausbildbar ist. Ein Basiskörper mit L-förmiger Grundfläche erleichtert in bestimmten Anwendungsfällen dem Nutzer den Zugang zu den stromführenden Bauteilen.
Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung offenbarten Merlanale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Venvirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen von Bedeutung sein.
Claims (12)
1. Arbeitsbühne für Arbeiten an stromführenden Bauteilen, mit einem Basiskörper (1) aus einem elektrisch isolierenden Material, wobei in einem zentralen Abschnitt (3) des Basiskörpers (1) auf einer Oberseite (2) eine Standfläche (4) gebildet ist und der Basiskörper (1) einen gegenüber der Ebene der Standfläche (4) hochgestellten, die Standfläche (4) zumindest teilweise einfassenden Befestigungsrand (5) mit Befestigungsmitteln (10) zum Montieren eines Geländers (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Basiskörper (1) wenigstens teilweise aus einem Sandwich-Material gebildet ist.
2. Arbeitsbühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Basiskörper (1) ein Trägersystem (20) mit Glasfaser verstärkten Kunststoff-Profilen (21) umfaßt.
3. Arbeitsbühne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil des Sandwich-Materials im Bereich des Befestigungsrands angeordnet ist und der Befestigungsrand (5) eine Materialstärke von wenigstens etwa 13 mm aufweist.
4. Arbeitsbühne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsrand (5) oberhalb der Ebene der Standfläche (4) eine Höhe von mindestens 140 mm aufweist.
5. Arbeitsbühne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Standfläche (4) zumindest teilweise mit einer rutschhemmenden Oberfläche versehen ist.
6. Arbeitsbühne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die rutschhemmende Oberfläche mit Hilfe von Quarzsand-Partikeln gebildet ist.
7. Arbeitsbühne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Basiskörper (1) eine oder mehrere batteriebetriebene Signalleuchte(n) (9) angebracht ist/sind, die an einen Endschalter gekoppelt ist/sind, um eine Verlagerung des Basiskörpers (1) anzuzeigen.
8. Arbeitsbühne nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Basiskörper (1) Kabelkanäle gebildet sind, in denen Verbindungskabel zwischen der/den Signalleuchte(n) (9) und dem Endschalter verlaufen.
9. Arbeitsbühne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Unterseite (7) des Basiskörpers (1) eine Vertiefung (8) zum Aufnehmen eines Montagebauteils beim Montieren des Basiskörpers (1) auf einem Turmwagen gebildet ist.
10. Arbeitsbühne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Befestigungsrand (5) mit Hilfe von Kopplungsmitteln (11), die mit den Befestigungsmittel (10) zusammenwirken, ein aufrecht stehendes Geländer (12) befestigt ist.
11. Arbeitsbühne nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungsmittel (11) ein Gelenkscharnier (13) umfassen, so daß das Geländer (12) bei Nichtnutzung umgelegt werden kann.
12. Arbeitsbühne nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Geländer (12) aus einen elektrisch nicht leitenden Kunststoffmaterial ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20306255U DE20306255U1 (de) | 2003-04-17 | 2003-04-17 | Arbeitsbühne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20306255U DE20306255U1 (de) | 2003-04-17 | 2003-04-17 | Arbeitsbühne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20306255U1 true DE20306255U1 (de) | 2003-07-10 |
Family
ID=27588857
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20306255U Expired - Lifetime DE20306255U1 (de) | 2003-04-17 | 2003-04-17 | Arbeitsbühne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20306255U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007025689A1 (de) * | 2007-06-01 | 2008-12-11 | Siemens Transformers Austria Gmbh & Co Kg | Elektrischer Transformator mit einer Absturzsicherung |
| GB2502968A (en) * | 2012-06-12 | 2013-12-18 | Beyond Maintenance Ltd | A railway maintenance trolley |
| EP4656488A1 (de) * | 2024-05-31 | 2025-12-03 | LEONHARD WEISS GmbH & Co.KG | Ladegutaufnahmevorrichtung und trägerfahrzeug mit einer solchen ladegutaufnahmevorrichtung |
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2003
- 2003-04-17 DE DE20306255U patent/DE20306255U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007025689A1 (de) * | 2007-06-01 | 2008-12-11 | Siemens Transformers Austria Gmbh & Co Kg | Elektrischer Transformator mit einer Absturzsicherung |
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| EP4656488A1 (de) * | 2024-05-31 | 2025-12-03 | LEONHARD WEISS GmbH & Co.KG | Ladegutaufnahmevorrichtung und trägerfahrzeug mit einer solchen ladegutaufnahmevorrichtung |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20030814 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20060509 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20090511 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20110511 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |