DE20306897U1 - Wälzlager mit wenigstens einem segmentierten Lagerring - Google Patents
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Abstract
Wälzlager
mit wenigstens einem Lagerring (3), der aus mehreren Segmenten (4)
zusammengesetzt ist, die in Umfangsrichtung an ihren Endflächen (17)
aneinandergereiht sind, und mit Wälzkörpern (5), die auf dem Lagerring
(3) abrollen, wobei in wenigstens einem axialen Endbereich des Lagerrings
(3) ein entsprechend dem Lagerring (3) segmentierter Flansch (8)
ausgebildet ist, der eine Anlauffläche (9) für die Stirnflächen (7)
der Wälzkörper (5)
aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlauffläche (9)
des Flansches (8) in Umfangsrichtung gestuft ausgebildet ist, wobei
sämtliche
Stufen (18) gleichsinnig orientiert sind.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Wälzlager mit wenigstens einem Lagerring, der aus mehreren Segmenten zusammengesetzt ist, die in Umfangsrichtung an ihren Endflächen aneinander gereiht sind.
- Derartige Wälzlager werden beispielsweise eingesetzt, wenn die Lagerstelle sehr schwer zugänglich ist und daher ein geschlossener Lagerring nicht montiert werden kann oder wenn die Lagerabmessungen so groß sind, dass ein Handling der vollständigen Lagerringe kaum noch möglich ist. Letzteres trifft beispielsweise auf die Lager von Windenergieanlagen zu, die typischerweise einen Durchmesser von einigen Metern besitzen können. Häufig werden Wälzlager mit segmentierten Lagerringen auch dann eingesetzt, wenn für einen Austausch eines einteilig ausgebildeten Lagerrings umfangreiche Demontagearbeiten erforderlich wären.
- Ein Wälzlager mit wenigstens einem segmentierten Lagerring ist beispielsweise aus der
DE 201 16 649 U bekannt. Dort ist als ein Ausführungsbeispiel ein zweireihiges Kegelrollenlager offenbart, das einen Außenring und zwei axial nebeneinander angeordnete Innenringe aufweist. Alle Lagerringe bestehen aus jeweils vier Segmenten, die jeweils einen Umfangsabschnitt von 90 Grad bilden. - Die Vorteile, die ein segmentierter Lagerring bei der Montage und Demontage bietet, werden durch eine Beeinträchtigung der Laufbahn erkauft, auf denen die Wälzköper abrollen. Im Gegensatz zu einem einteiligen Lagerring ist diese Laufbahn nicht endlos ausgebildet, sondern weist in den Übergangsbereichen zweier benachbarter Segmente jeweils eine Trennstelle auf, durch die das Abwälzverhalten der Wälzkörper in der Regel nachteilig beeinflusst wird.
- In diesem Zusammenhang ist es bereits aus der
DE 655 023 C bekannt, für jedes Segment auf der Laufbahn ein oder mehrere ineinandergreifende Leisten- oder Lippenpaare auszubilden, die derart ansteigen und divergieren, dass der Rollkörper bereits vor dem Ende des einen Leistenpaares mit zwei tiefer gelegenen Berührungspunkten auf das nächsten Leistenpaar überläuft. - Bei einigen Anwendungen lässt sich mit den bekannten Maßnahmen bereits ein zufriedenstellender Kompromiss zwischen den durch die Segmentierung erlangten Montagevorteilen und den durch die Beeinträchtigung der Laufbahn auftretenden Nachteilen erzielen. Bei einer Reihe von Anwendungen ist die mit segmentierten Wälzlagern bekannter Bauart erzielbare Lebensdauer allerdings nicht ausreichend.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Wälzlager mit wenigstens einem Lagerring, der aus mehreren Segmenten zusammengesetzt ist, so auszubilden, dass sich eine möglichst lange Lebensdauer erreichen lässt.
- Diese Aufgabe wird durch ein Wälzlager mit der Merkmalskombination des Anspruchs 1 gelöst.
- Das erfindungsgemäße Wälzlager weist wenigstens einen Lagerring auf, der aus mehreren Segmenten zusammengesetzt ist, die in Umfangsrichtung an ihren Endflächen aneinander gereiht sind. Weiterhin weist das erfindungsgemäße Wälzlager Wälzkörper auf, die auf dem Lagerring abrollen, wobei in wenigstens einem axialen Endbereich des Lagerrings ein entsprechend dem Lagerring segmentierter Flansch ausgebildet ist, der eine Anlauffläche für die Stirnflächen der Wälzkörper aufweist. Die Besonderheit des erfindungsgemäßen Wälzlagers besteht darin, dass die Anlauffläche des Flansches in Umfangsrichtung gestuft ausgebildet ist, wobei sämtliche Stufen gleichsinnig orientiert sind.
- Die Erfindung hat den Vorteil, dass die Wälzkörper auch in den Übergangsbereichen zwischen benachbarten Segmenten sehr schonend am Flansch anlaufen, so dass der Verschleiß und das Risiko einer Beschädigung in vertretbaren Grenzen gehalten werden können. Dadurch lässt sich die Lebensdauer verglichen mit einem herkömmlichen segmentierten Wälzlager erheblich erhöhen. Es hat sich nämlich gezeigt, dass dem Anlaufen der Wälzkörper am Flansch bei einem segmentierten Wälzlager im Hinblick auf die Lebensdauer des Wälzlagers eine große Bedeutung zukommt. Bislang wurde in dieser Hinsicht lediglich dem Abrollvorgang der Wälzkörper auf der Laufbahn Beachtung geschenkt.
- Insbesondere ist bei jedem Übergang zwischen benachbarten Segmenten je eine Stufe ausgebildet. Dadurch wird erreicht, dass sämtliche Stöße zwischen benachbarten Segmenten durch die erfindungsgemäße Stufung ein akzeptables Anlaufverhalten zeigen. Die Anlauffläche kann zwischen zwei aufeinander folgenden Stufen wenigstens bereichsweise entgegen der Steigung der Stufen abfallen oder ansteigen. Auf diese Weise wird der durch die Stufung entstehende Höhenversatz der Anlauffläche wieder kompensiert.
- Die Stufen können jeweils durch ein Übergangsprofil gebrochen sein, gemäß dem sich die Anlauffläche jeweils mit Annäherung an die Endfläche des Segments zunehmend von den Stirnflächen der Wälzkörper entfernt. Durch diese zusätzliche Maßnahme kann das Anlaufverhalten der Wälzkörper im Übergangsbereich benachbarter Segmente noch weiter verbessert werden, was sich wiederum positiv auf das Verschleißverhalten und die Lebensdauer auswirkt. Vorzugsweise wird das Übergangsprofil so ausgebildet, dass es sich ausgehend von der Endfläche des Segments in Umfangsrichtung wenigstens über eine Entfernung von 0,2 mm erstreckt. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn sich das Übergangsprofil wenigstens bis in eine Tiefe von 0,05 mm erstreckt. Außerhalb dieser Mindestmaße kommt der positive Effekt des Übergangsprofil bei üblichen Anwendungen kaum mehr zur Geltung. Das Übergangsprofil weist in der Regel eine abgerundete Form auf, um den Übergang möglichst sanft zu gestalten.
- In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Wälzkörper an ihren Stirnflächen, die an der Anlauffläche anlaufen, ballig ausgebildet. Dies trägt zu einer weiteren Verbesserung des Anlaufverhaltens insbesondere in den Übergangsbereichen zwischen benachbarten Segmenten bei.
- Das erfindungsgemäße Wälzlager ist in der Regel ausschließlich für eine Drehrichtung vorgesehen, bei der die Wälzkörper mit ihren Stirnseiten an den Stufen in Abwärtsrichtung vorübergleiten und kann beispielsweise als Kegelrollenlager ausgebildet sein. Dabei eignet sich das erfindungsgemäße Wälzlager insbesondere zum Einsatz bei einer Windenergieanlage.
- Die Erfindung wird nachstehend anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
- Es zeigen:
-
1 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Wälzlagers im eingebauten Zustand in Schnittdarstellung, -
2 eine schematische Darstellung eines Ausschnitts aus dem in1 dargestellten Ausführungsbeispiel und -
3 eine schematische Darstellung eines Ausschnitts eines Innenringsegments. -
1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Wälzlagers in Schnittdarstellung. Das Wälzlager ist als ein zweireihiges Kegelrollenlager1 ausgebildet und weist einen Außenring2 sowie zwei Innenringe3 auf, die axial nebeneinander angeordnet sind und in Umfangsrichtung jeweils aus Innenringsegmenten4 zusammengesetzt sind. Das Kegelrollenlager1 kann beispielsweise zur Lagerung einer Rotorwelle einer Windenergieanlage eingesetzt werden. Zwischen dem Außenring2 und den Innenringen3 rollen zwei Sätze von Kegelrollen5 ab, die in Käfigen6 geführt werden. Die Kegelrollen5 laufen mit ihren größeren Stirnflächen7 axial an Flanschen8 der Innenringe3 an. Hierzu sind an den Flanschen8 entsprechende Anlaufflächen9 für die Stirnflächen7 der Kegelrollen5 ausgebildet. Die Innenringe3 sind auf einer Hohlwelle10 angeordnet, und in einer Axialrichtung durch eine Schulter11 der Hohlwelle10 fixiert. Zur anderen Axialrichtung hin sind die Innenringe3 durch einen Seitenring12 fixiert, der mittels Schrauben13 mit der Hohlwelle10 verschraubt ist. Der Außenring2 ist mittels weiterer Schrauben14 mit einem Gehäuse15 verschraubt. - Im Betrieb, d. h. wenn der Außenring
2 und die Innenringe3 relativ zueinander verdreht werden, werden die Kegelrollen5 jeweils mit einer gewissen Kraft gegen die Flansche8 gepresst und gleiten mit ihren Stirnflächen7 über die Anlaufflächen9 der Flansche8 . Um zu verhindern, dass es infolge eines beispielsweise aus Fertigungstoleranzen resultierenden Höhenversatzes der Anlaufflächen9 zwischen benachbarten Innenringsegmenten4 zu einem schädigenden Kontakt zwischen den Stirnflächen7 der Kegelrollen5 und den Anlaufflächen9 der Flansche8 kommt, sind die Anlaufflächen9 in Umfangsrichtung gezielt gestuft ausgebildet. Wie aus2 im einzelnen hervorgeht, wird durch diese Maßnahme erreicht, dass der Höhenversatz der Anlaufflächen9 zwischen benachbarten Innenringsegmenten4 stets das gleiche Vorzeichen hat, d. h. dass für eine Drehrichtung des Kegelrollenlagers1 die Anlaufflächen9 beim Übergang von einen auf das nächste Innenringsegment stets zurückversetzt sind. -
2 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausschnitts aus dem Kegelrollenlager1 zur Veranschaulichung der Anlaufbewegung der Kegelrollen5 an einem der Flansche8 . Die Darstellung entspricht einer schematisierten Aufsicht auf das Kegelrollenlager1 , wobei ein Blickwinkel parallel zur Anlauffläche9 des Flansches8 gewählt wurde und für die Erläuterung nicht benötigte Einzelheiten weggelassen wurden. Die Bewegungsrichtung der dargestellten Kegelrolle5 ist durch einen Pfeil angedeutet. Dabei ist es für die Erfindung von wesentlicher Bedeutung, dass sich die Kegelrolle5 für die dargestellte Ausbildung der Anlauffläche9 tatsächlich in Pfeilrichtung bewegt. Eine Bewegung entgegen der Pfeilrichtung ist nicht zulässig und würde nach relativ kurzer Zeit zu einer Schädigung des Kegelrollenlagers1 führen. Aus Gründen der Anschaulichkeit ist die Darstellung nicht maßstäblich. Insbesondere ist der Versatz der Anlauffläche9 zwischen den benachbarten Innenringsegmenten4 stark übertrieben dargestellt. - Die benachbarten Innenringsegmente
4 sind jeweils durch einen Spalt16 zueinander beabstandet. Prinzipiell ist es auch möglich, dass wenigstens einige der jeweils benachbarten Innenringsegmente4 mit ihren umfangsseitigen Endflächen17 in berührenden Kontakt zueinander stehen, so dass kein Spalt16 ausgebildet ist. In jedem Fall ist aber zwischen den benachbarten Innenringsegmenten4 in Folge des Höhenversatzes der Anlauffläche9 jeweils eine Stufe18 ausgebildet. Dabei sind sämtliche Stufen18 gleichsinnig orientiert, so dass bei der in2 dargestellten Bewegungsrichtung der Kegelrolle5 deren Stirnfläche fortwährend die Stufen18 hinunter gleitet. Dies wird dadurch ermöglicht, dass das Niveau der Anlauffläche9 zwischen zwei aufeinander folgenden Stufen18 kontinuierlich ansteigt, d. h. die Anlauffläche9 nähert sich zwischen zwei aufeinander folgenden Stufen kontinuierlich der Stirnfläche7 der Kegelrolle5 an. Die Kegelrolle5 vollzieht somit im Betrieb des Kegelrollenlagers1 eine Anlaufbewegung an der Anlauffläche9 , die sich durch relativ kurze Abschnitte einer abrupten Bewegung mit einer Bewegungskomponente zum Seitenring12 hin und durch dazwischen liegende relativ lange Abschnitte einer sanften Bewegung mit einer Bewegungskomponente vom Seitenring12 weg auszeichnet. Da es im Hinblick auf den Verschleiß relativ unkritisch ist, wenn die Kegelrolle5 die Stufen18 hinab gleitet, lässt sich auf diese Weise trotz der vielen Unebenheiten der Anlauffläche9 eine relativ lange Lebensdauer erzielen. Eine zusätzliche Verbesserung kann dabei dadurch erreicht werden, dass die Stufen18 jeweils verrundet werden. Dies ist im einzelnen in3 dargestellt. -
3 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausschnitts eines der Innenringsegmente4 . Der Blickwinkel wurde dabei entsprechend2 gewählt. Das in3 dargestellte Ausführungsbeispiel des Innenringsegments4 unterscheidet sich von dem Innenringsegmenten4 gemäß2 dadurch, dass ein Abschnitt der Anlauffläche9 , welcher der umfangsseitigen Endfläche17 des Innenringsegments4 benachbart ist, gemäß einem Übergangsprofil19 ausgebildet ist, durch das der Übergang zwischen den Innenringsegmenten4 geglättet wird. Das Übergangsprofil19 ist jeweils nur in der Nähe der Endfläche17 des Innenringsegments4 ausgebildet, die über die Endfläche17 des benachbarten Innenringsegments4 übersteht, d. h. im Bereich der Kante der Stufe18 . Dabei ist die Anlauffläche9 im Bereich des Übergangsprofils19 so ausgebildet, dass sie sich mit Annäherung an die umfangsseitige Endfläche17 des Innenringsegments zunehmend von der Stirnfläche7 der Kegelrolle5 entfernt. Das in3 eingezeichnete Übergangsprofil19 der Anlauffläche9 zeichnet sich zudem dadurch aus, dass seine Erstreckung X0 in Umfangsrichtung wesentlich größer ist als seine Tiefe Y0. Insbesondere beträgt die Erstreckung X0 in Umfangsrichtung wenigstens 0,2 mm und die Tiefe Y0 wenigstens 0,05 mm. Diese Asymmetrie bedeutet, dass ein relativ weicher Übergang zwischen den benachbarten Innenringsegmenten4 ausgebildet wird. Die konkreten Werte für X0 und Y0 hängen vom jeweiligen Anwendungsfall ab. Dabei ist es insbesondere von Bedeutung, welche Toleranzen auftreten, da durch diese Toleranzen eine minimale Stufenhöhe bedingt ist, mit der sichergestellt wird, dass sämtliche Stufen18 gleichsinnig orientiert sind. Je größer die Stufenhöhe ist, desto größer werden in der Regel auch die Maße X0 und Y0 des Übergangsprofils19 gewählt. Von besonderer Relevanz ist dabei die Toleranz im Hinblick auf den Abstand der Anlauffläche9 von der Fläche des Innenringsegments4 , die an der Schulter11 bzw. am Seitenring12 angeschlagen wird. Ebenso sind auch die Toleranzen bei der Ausbildung der Anschlagflächen der Schulter11 und des Seitenrings12 von Bedeutung. Weiterhin ist bei der Vorgabe des Übergangsprofils19 noch zu berücksichtigen, wie stark die Anlauffläche9 im Betrieb durch das Anlaufen der Kegelrollen5 zurückfedert, da auch dies Einfluss auf die aktuelle Stufenhöhe hat. -
- 1
- Kegelrollenlager
- 2
- Außenring
- 3
- Innenring
- 4
- Innenringsegment
- 5
- Kegelrolle
- 6
- Käfig
- 7
- Stirnfläche
- 8
- Flansch
- 9
- Anlauffläche
- 10
- Hohlwelle
- 11
- Schulter
- 12
- Seitenring
- 13
- Schraube
(Seitenring
12 ) - 14
- Schraube
(Außenring
2 ) - 15
- Gehäuse
- 16
- Spalt
- 17
- Endfläche
- 18
- Stufe
- 19
- Übergangsprofil
Claims (11)
- Wälzlager mit wenigstens einem Lagerring (
3 ), der aus mehreren Segmenten (4 ) zusammengesetzt ist, die in Umfangsrichtung an ihren Endflächen (17 ) aneinandergereiht sind, und mit Wälzkörpern (5 ), die auf dem Lagerring (3 ) abrollen, wobei in wenigstens einem axialen Endbereich des Lagerrings (3 ) ein entsprechend dem Lagerring (3 ) segmentierter Flansch (8 ) ausgebildet ist, der eine Anlauffläche (9 ) für die Stirnflächen (7 ) der Wälzkörper (5 ) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlauffläche (9 ) des Flansches (8 ) in Umfangsrichtung gestuft ausgebildet ist, wobei sämtliche Stufen (18 ) gleichsinnig orientiert sind. - Wälzlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei jedem Übergang zwischen benachbarten Segmenten (
4 ) je eine Stufe (18 ) ausgebildet ist. - Wälzlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlauffläche (
9 ) zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stufen (18 ) wenigstens bereichsweise entgegen der Steigung der Stufen (18 ) abfällt oder ansteigt. - Wälzlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufen (
18 ) jeweils durch ein Übergangsprofil (19 ) gebrochen sind, gemäß dem sich die Anlauffläche (9 ) jeweils mit Annäherung an die Endfläche (17 ) des Segments (4 ) zunehmend von den Stirnflächen (7 ) der Wälzkörper (5 ) entfernt. - Wälzlager nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Übergangsprofil (
19 ) ausgehend von der Endfläche (17 ) des Segments (4 ) in Umfangsrichtung wenigstens über eine Entfernung von 0,2 mm erstreckt. - Wälzlager nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Übergangsprofil (
19 ) wenigstens bis in eine Tiefe von 0,05 mm erstreckt. - Wälzlager nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Übergangsprofil (
19 ) eine abgerundete Form aufweist. - Wälzlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörper (
5 ) an ihren Stirnflächen (7 ), die an der Anlauffläche (9 ) anlaufen, ballig ausgebildet sind. - Wälzlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es ausschließlich für eine Drehrichtung vorgesehen ist, bei der die Wälzkörper (
5 ) mit ihren Stirnflächen (7 ) an den Stufen (18 ) in Abwärtsrichtung vorübergleiten. - Wälzlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es als Kegelrollenlager ausgebildet ist.
- Wälzlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch seinen Einsatz bei einer Windenergieanlage.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20306897U DE20306897U1 (de) | 2003-05-05 | 2003-05-05 | Wälzlager mit wenigstens einem segmentierten Lagerring |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20306897U DE20306897U1 (de) | 2003-05-05 | 2003-05-05 | Wälzlager mit wenigstens einem segmentierten Lagerring |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20306897U1 true DE20306897U1 (de) | 2004-09-09 |
Family
ID=32981377
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20306897U Expired - Lifetime DE20306897U1 (de) | 2003-05-05 | 2003-05-05 | Wälzlager mit wenigstens einem segmentierten Lagerring |
Country Status (1)
| Country | Link |
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