DE20306682U1 - Projektorspinne - Google Patents
ProjektorspinneInfo
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/54—Accessories
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Description
29. April 2003
Neue Gebrauchsmusteranmeldung
Unser Zeichen: ME21A05/U-DE
Mediastar GmbH
Unser Zeichen: ME21A05/U-DE
Mediastar GmbH
Projektorspinne
Beschreibung
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die hängende Befestigung von Geräten.
Die Befestigung eines Geräts an der Raumdecke oder -wand hat mehrere Vorteile. Neben der Platzersparnis ist auch die Sicht auf die Geräte von verschiedenen Punkten des Raums besser. Dies ist zum Beispiel wichtig bei der Aufhängung von Fernsehgeräten in Gemeinschaftsräumen, wie in Krankenhäusern, Wohnheimen oder Hotellobbys. Wenn das Gerät der Projektion dient ist außerdem wichtig, dass der Lichtweg nicht unterbrochen wird. Auch dies ist bei einer hängenden Befestigung des Projektors einfacher als wenn dieser auf einem Projektortisch im Raum steht.
Aufgrund der großen Vielfalt von Geräten und deren unterschiedlichen Befestigungsmöglichkeiten, die sich sogar bei verschiedenen Modellen des gleichen Gerätes unterscheiden können, gibt es auf dem Markt eine große Typen- und Variantenvielfalt von Deckenhalterungen. Für jedes Fabrikat und oft auch für die einzelnen Modelle eine Fabrikats sind unterschiedliche auf die individuellen Abmessungen des Modells abgestimmte Halterungen und Adaptoren erforderlich. Der Kunde hat das Problem, die richtige Halterung für sein Gerät auszuwählen, der Handel muss diverse Halterungen und Adaptoren vorrätig haben und die Herstellung erfolgt in Kleinserien, was die Kosten in die Höhe treibt. Eine universell passende Halterung hätte also nicht nur Preisvorteile. Eine solche „one-fits-all" Lösung würde auch den Aufwand bei Lagerung und Probleme bei der Auswahl reduzieren.
Die meisten Deckenhalterungen bestehen aus einem Rohr, das über eine Platte mit der Decke verbunden ist und am anderen Ende eine Trägerplatte für das Gerät aufweist. Diese kann auch über einen schwenkbaren Arm mit dem Deckenrohr verbunden sein, was die horizontale Ausrichtung des Gerätes flexibel macht, wie beispielsweise in WO 98/13643 beschrieben. Nachteilig ist hierbei, das es keine Justiermöglichkeiten für die anderen beiden Raumachsen gibt. Das Gerät kann nur auf der Trägerplatte stehend mit geräteeigenen Stellschrauben justiert werden, wobei die Neigungswinkel sehr begrenzt sind, weil das Gerät nicht auf der Trägerplatte fixiert ist.
In der DE 197 25 118 C2 wird eine Vorrichtung zur Aufhängung eines Projektors an einer Decke beschrieben, die zusätzliche Justiermöglichkeiten um die drei Raumachsen bietet. Der Projektor kann in alle drei Richtungen begrenzt verschwenkt werden. Ermöglicht wird dies durch ein Trägerelement, das über Schlitze verfügt über die ein zweites Trägerelement, an das der Projektor befestigt ist, mittels Schrauben fixiert wird. Die Justierungsmöglichkeiten sind entsprechend durch die Schlitze bzw. die Länge der Schrauben begrenzt. Nachteilig ist auch, dass mehrere Schrauben gelöst bzw. fixiert werden müssen um den Projektor zu justieren während gleichzeitig das Gewicht des Projektor an eben diesen Justierschrauben hängt. Dies macht eine genaue Justierung sehr kompliziert und für eine Einzelperson fast unmöglich, da das Gewicht des Projektors gehalten werden muss, die erwünschte Position gefunden und die Schrauben fixiert werden müssen. Ebenso wie bei den anderen bekannten Systemen muss auch bei dieser Vorrichtung das zweite Trägerelement auf die Maße des Projektors abgestimmt sein.
Dieses Problem ist in der DE 200 17 972 Ul durch ausziehbare, abgewinkelte Befestigungsstreifen, die den Projektor mit einer Einstellauflage verbinden, gelöst worden. Die Einstellauflage besitzt Längsschlitze, auf denen die Befestigungsstreifen, die ebenfalls über Längsschlitze verfügen, verschoben werden können. Durch diese Variabilität kann der Aufhängerahmen für eine Mehrzahl von Projektorfabrikate und -modelle verwendet werden. Die Befestigungspunkte müssen jedoch auf einer Ebene liegen, da der Abstand von Einstellauflage zu den einzelnen Befestigungsstreifen durch den Winkel in den Streifen bestimmt wird. Ein weiterer Nachteil dieses Aufhängerahmens besteht in der Justierung. Zwar ist eine Bewegung in Richtung der drei Raumachsen möglich, diese erfolgt jedoch wiederum über gekrümmte Schlitze in einer Verbindungsauflage, die zwischen Einstellauflage und dem Aufhängerohr montiert wird. Die Justierung ist somit nur begrenzt möglich, da die Schlitze die Bewegung limitieren und wird außerdem zu einem komplizierten Vorgang, weil pro Raumachse bis zu acht Schrauben gelöst bzw. fixiert werden müssen.
Dieses Problem ist in der DE 200 17 972 Ul durch ausziehbare, abgewinkelte Befestigungsstreifen, die den Projektor mit einer Einstellauflage verbinden, gelöst worden. Die Einstellauflage besitzt Längsschlitze, auf denen die Befestigungsstreifen, die ebenfalls über Längsschlitze verfügen, verschoben werden können. Durch diese Variabilität kann der Aufhängerahmen für eine Mehrzahl von Projektorfabrikate und -modelle verwendet werden. Die Befestigungspunkte müssen jedoch auf einer Ebene liegen, da der Abstand von Einstellauflage zu den einzelnen Befestigungsstreifen durch den Winkel in den Streifen bestimmt wird. Ein weiterer Nachteil dieses Aufhängerahmens besteht in der Justierung. Zwar ist eine Bewegung in Richtung der drei Raumachsen möglich, diese erfolgt jedoch wiederum über gekrümmte Schlitze in einer Verbindungsauflage, die zwischen Einstellauflage und dem Aufhängerohr montiert wird. Die Justierung ist somit nur begrenzt möglich, da die Schlitze die Bewegung limitieren und wird außerdem zu einem komplizierten Vorgang, weil pro Raumachse bis zu acht Schrauben gelöst bzw. fixiert werden müssen.
Das Problem der Justierung ist in DE 100 44 213 Al durch ein Kugelgelenk gelöst worden. Dieses Kugelgelenk erlaubt die Bewegung in alle drei Raumachsen einer Grundplatte. Zusätzlich ist die Vorrichtung höhenverstellbar. Dies wird erreicht durch die Befestigung der Grundplatte an einem Kragarm, der auf einer Schiene herauf- bzw. herabgleiten kann, welche wiederum mit der Decke verbunden ist. An die Grundplatte wiederum sind schwenk- und verschiebbare Arme montiert, so dass die Vorrichtung an verschiedene Befestigungspunkte diverser Projektorfabrikate und -modelle angepasst werden kann. Wie in den Abbildungen der DE 100 44 213 Al gezeigt, sind die
Aufnahmen zur Befestigung des Projektors an den Enden der Arme an ortsfesten Positionen vorgesehen.
Ferner ist die Position der Arme durch einen Klemmklotz mittels einer Schraube fixiert.
Diese Schrauben sind nur durch eine Aussparung der Grundplatte hindurch erreichbar.
Dies erfordert passendes Werkzeug und macht den Austausch des Projektors schwierig, insbesondere wenn die Vorrichtung bereits an der Decke des Raumes montiert ist, da zunächst die Arme so verschoben werden müssen bis die Befestigungsaufnahmen mit den entsprechenden Punkten am Projektor übereinstimmen. So lange muss das Gewicht des Gerätes von der Person gehalten werden, die den Austausch vornimmt und zusätzlich auch noch Schrauben und passendes Werkzeug bereithalten muss.
Das Problem eine Vorrichtung für die hängende Befestigung von unterschiedlichen Geräten bereit zu stellen, die eine genaue Justierung und einen einfachen Austausch des Gerätes vorzugsweise auch ohne Werkzeug durch eine Einzelperson erlaubt, wird durch die vorliegende Erfindung gelöst.
Damit die Vorrichtung zur Befestigung einer Vielzahl von Geräten dienen kann, weist die erfindungsgemäße Vorrichtung wenigstens zwei Arme auf, die an einer Grundplatte an mindestens einem Fixpunkt festgelegt sind, wobei die Arme jeweils im Fixpunkt um eine senkrecht zur Grundplatte stehende Achse verschwenkbar, als auch arretierbar sind, und die Arme in ihrer Längsrichtung relativ zum Fixpunkt verschiebbar sind und Befestigungsmittel für das Gerät durch und relativ zum Arm in dessen Längsrichtung verschiebbar hindurch geführt werden können. Vorzugsweise weist die Erfindung vier Arme auf, da in diesem Falle die Anpassung an die üblicherweise vier Befestigungsmöglichkeiten des Gerätes am leichtesten zu erreichen ist. Diese Ausgestaltung der Arme erlaubt eine Anpassung an alle denkbaren Geräteformen und deren Befestigungsmöglichkeiten. Dadurch dass sowohl die Befestigungsmittel als auch die Arme verschiebbar sind, ist ein schneller Austausch des Gerätes auch dann möglich, wenn die Vorrichtung bereits an der Decke oder die Wand des Raumes montiert ist. Das Gerät wird einfach mit den Befestigungsmitteln locker an der Vorrichtung befestigt, so dass das Gewicht des Geräts von der Vorrichtung getragen wird. Dann können Arme und Befestigungsmittel gegeneinander verschoben werden bis das Gerät in der gewünschten Position hängt. Dazu ist nur eine Einzelperson notwendig.
Ausführungsformen, bei denen die Grundplatte aus einer ersten Druckplatte besteht, die an einen Halterkopf befestigbar ist und aus einer zweiten Druckplatte, die die Arme zwischen den beiden Druckplatten festhält, sind leicht herstellbar und stabil. Die Arme kön-
nen bei dieser Ausführungsform leicht durch Schrauben fixiert werden, die dann nicht nur als Drehachse dienen, sondern auch durch Anziehen den Pressdruck der beiden Druckplatten gegeneinander erhöhen, so dass die Arme in ihrer Stellung arretiert werden. Wenn die Arme mit einer Langbohrung versehen sind, kann diese sowohl zur Aufnahme von einem oder zwei der Befestigungselemente für das Gerät als auch für die Schrauben im Fixpunkt genutzt werden (siehe Abb.l). Die Arme sind frei beweglich und auch sehr nah zusammenliegende Befestigungspunkte am Gerät können erreicht werden. Aus den vorgenannten Gründen ist diese Ausführungsform besonders bevorzugt.
Besonders vorteilhaft ist es, als Fixpunkte Sternschrauben zu benutzen, die vom Benutzer ohne weiteres Werkzeug, wie Schraubenzieher oder Imbusschlüsseln, festgedreht und wieder gelöst werden können. Dies erlaubt eine einfache Montage der aufzuhängenden Geräte, die auch problemlos schnell ausgetauscht werden können, da nicht erst passendes Werkzeug gefunden werden muss.
Die Befestigungsmittel für das Gerät können Abstandsstücke, vorzugsweise Abstandshülsen, aufweisen, so dass die Arme und Grundplatte keinen direkten Kontakt mit dem Gerät haben, da dies die Belüftung behindern könnte. Durch Benutzung von Abstandshülsen unterschiedlicher Länge können auch Befestigungsmöglichkeiten am Gerät genutzt werden, die nicht auf einer Ebene liegen. Außerdem werden Beschädigungen, wie Kratzer vermieden.
Vorteilhaft ist es mehrere Sets von Hülsen und Schrauben mit verschiedenen Längen bereit zu stellen, so dass die erfindungsgemäße Auihängungsvorrichtung für jedes Gerät sowie dessen unterschiedliche Befestigungspunkte genutzt werden kann.
Wenn die Grundplatte mittels eines Halterkopfs mit einer Schiene verbunden ist und zwischen Halterkopf und Schiene ein Kugelgelenk vorgesehen ist, kann das Gerät auch sehr einfach justiert werden. Neigung und Ausrichtung sind insbesondere bei Projektionsgeräten, wie beispielsweise Beamern, sehr wichtig da die Projektion sonst verzerrt werden könnte. Auch eine Anpassung an geneigte Decken, wie in größeren Hörsälen ist dadurch leicht möglich. Da das Gerät hängt, muss die Justierung nicht gegen die Schwerkraft erfolgen und ist deshalb einfacher und genauer ausführbar.
Zwischen der Grundplatte und dem Halterkopf kann sich zusätzlich eine Schnellspannvorrichtung befinden, die den schnellen Abbau des Geräts erlaubt, ohne dass die Justierung oder die Fixierung an den Armen gelöst werden müssen. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Halterung in öffentlich zugänglichen Räumen
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verwendet werden soll. Das Gerät kann zur Diebstahlsprävention abgenommen und sicher gelagert werden, während die restlichen Teile der Deckenhalterung am Ort verbleiben. Bei Bedarf kann dann das Gerät wieder eingespannt werden und muss nicht wieder neu fixiert und justiert werden.
Das Kugelgelenk kann durch eine Klemmvorrichtung feststellbar als auch lösbar gestaltet werden. Vorzugsweise wird die Kugel auf der Seite der Schiene befestigt und die Kugelpfanne am Halterkopf ausgebildet
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung, bei der die Kugelpfanne durch eine kreisförmige Aussparung in einer Auflagefläche und eine kreisförmiger Aussparung einer über die Kugel gestülpten Platte gebildet wird, wobei die Durchmesser der genannten Aussparungen jeweils kleiner als die der Kugel sind und die Auflagefläche vorzugsweise der Schiene zugeordnet ist, hat den Vorteil, dass man die Platte zu einem Element der Klemmvorrichtung machen kann.
Vorteilhafterweise wird die Druckplatte mittels eines Exzenterhebels auf die Kugel gepresst und dadurch das Kugelgelenk arretiert. Gegenüber der Arretierung der Kugel mittels einer Feststellschraube hat dies den Vorteil, dass der Druck gleichmäßig verteilt wird und nicht nur auf einen Punkt, nämlich die Spitze der Schraube wirkt. Feststellschrauben führen häufig zur Beschädigung der Kugel. Bei Neujustierung des Kugelgelenks um ein paar Millimeter rutscht diese dann in ihre Ausgangsposition zurück. Die Verwendung von Druckplatte und Exzenterhebel vermeidet derartige Beschädigungen, so dass auch millimetergenaue Justierung möglich ist, die vor allem bei Projektion in großen Räumen eine Rolle spielt. Außerdem ist die Lebensdauer eines solchen Kugelgelenks wesentlich höher.
Die Schiene kann schwenkbar an einer Wand- oder Deckenplatte befestigt sein, wodurch sich weitere Variationsmöglichkeiten für die Ausrichtung des Gerätes im Raum ergeben.
Vorteilhafterweise wird die Druckplatte mittels eines Exzenterhebels auf die Kugel gepresst und dadurch das Kugelgelenk arretiert. Gegenüber der Arretierung der Kugel mittels einer Feststellschraube hat dies den Vorteil, dass der Druck gleichmäßig verteilt wird und nicht nur auf einen Punkt, nämlich die Spitze der Schraube wirkt. Feststellschrauben führen häufig zur Beschädigung der Kugel. Bei Neujustierung des Kugelgelenks um ein paar Millimeter rutscht diese dann in ihre Ausgangsposition zurück. Die Verwendung von Druckplatte und Exzenterhebel vermeidet derartige Beschädigungen, so dass auch millimetergenaue Justierung möglich ist, die vor allem bei Projektion in großen Räumen eine Rolle spielt. Außerdem ist die Lebensdauer eines solchen Kugelgelenks wesentlich höher.
Die Schiene kann schwenkbar an einer Wand- oder Deckenplatte befestigt sein, wodurch sich weitere Variationsmöglichkeiten für die Ausrichtung des Gerätes im Raum ergeben.
Für die Fertigung der Schiene werden Profile, vorzugsweise Vierkantprofile verwendet. Die Fertigung der meisten Teile der Aufhängevorrichtung kann vorzugsweise in Alu-Leichtbauweise erfolgen, um vor allem abgehängte Decken nicht unnötig mit Gewicht zu belasten.
Bevorzugt sind erfindungsgemäße Ausführungsformen, bei denen die Schiene innen hohl ist. Hohlschienen sind trotz ihres wesentlich geringeren Gewichts ebenso stabil wie massive Schienen vergleichbaren Durchmessers. Außerdem kann man sie durch entsprechende Zuführungen so gestalten, dass der Innenraum zur Aufnahme von Kabeln und/oder elektrischen Anschlüssen geeignet ist. Diese sind dann nicht nur geschützt sondern auch außer Sicht, so dass kein unschöner „Kabelsalat" von der Decke hängt.
Die Schiene kann auch aus zwei oder mehreren Teilen bestehen, die gegen- bzw. ineinander verschiebbar sind. Durch dieses Teleskop-Prinzip wird eine stufenlose Höhenverstellbarkeit erzielt, die die Befestigungsvorrichtung sehr vielseitig macht. Es können nicht nur Geräte sehr unterschiedlicher Größe befestigt werden sondern auch solche deren Funktion eine Aufhängung in unterschiedlicher Höhe erfordert. Außerdem kann diese Ausführungsform in Räumen mit unterschiedlicher Deckenhöhe genutzt werden.
Dabei kann eine der Schienen eine Befestigung aufweisen, die bezüglich einer Verschiebungen in Richtung der Schwerkraft selbsthemmend und/oder arretierbar ist. Die Höhenverstellung kann also durch Verkanten oder mit Hilfe von Schrauben oder Hebeln blockiert werden. Zusätzlich sollte die Schiene vorzugsweise eine Fallsicherung aufweisen, um zu verhindern, dass beim Lösen der Arretierung das Gerät zu Boden fallen kann.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung ist das aufzuhängende Gerät ein Projektor. Dabei können die Gewinde an der Projektorunterseite, die normalerweise zur Aufnahme der Justierschrauben dienen, zur Befestigung des Gerätes an den Armen der Vorrichtung genutzt werden. Der Projektor hängt dann zwar verkehrt herum, das Projektionsbild kann aber leicht auf elektronischem Weg gedreht werden.
Die nachfolgende Abbildung 1 zeigt eine Explosionszeichnung einer bevorzugten Ausführungsform der Gerätehalterung. Die folgenden Bezugszeichen wurden verwendet:
1. Klemmhebel für Höhenverstellung
2. Kugelgelenkverstellung
1. Klemmhebel für Höhenverstellung
2. Kugelgelenkverstellung
3. Sternschrauben
4. Unterlegscheiben
5. Abstandsschrauben
6. Senkkopfschrauben
Die in der Abbildung dargestellte bevorzugte Ausführungsform dient zur Erläuterung der Erfindung ohne sie einzuschränken.
Der Offenbarungsgehalt der vorstehend zitierten Dokumente aus dem Stand der Technik ist hiermit durch Bezugnahme in dieser Anmeldung enthalten, insbesondere betreffend die Herstellung von erfindungsgemäßen Vorrichtungen und deren Bestandteile. Diese und andere Ausführungsformen sind dem Fachmann offenbart und offensichtlich und umfasst
durch die Beschreibung und durch das Beispiele der vorliegenden Erfindung. Weiterführende Literatur zu einer der oben angeführten Werkstoffen, die im Sinne der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, können dem Stand der Technik entnommen werden, z.B. aus öffentlichen Bibliotheken unter z.B. der Benutzung elektronischer Hilfsmittel und den oben zitierten Dokumenten.
Claims (22)
1. Vorrichtung für eine hängende Befestigung von Geräten, die wenigstens zwei Arme aufweist, die an einer Grundplatte an mindestens einem Fixpunkt festgelegt sind, wobei die Arme jeweils im Fixpunkt um eine senkrecht zur Grundplatte stehende Achse verschwenkbar, als auch arretierbar sind, und die Arme in ihrer Längsrichtung relativ zum Fixpunkt verschiebbar sind und Befestigungsmittel für das Gerät durch und relativ zum Arm in dessen Längsrichtung verschiebbar hindurch geführt werden können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Grundplatte aus einer ersten Druckplatte besteht, die an einen Halterkopf befestigbar ist und aus einer zweiten Druckplatte, wobei die Arme zwischen den beiden Druckplatten eingelegt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei als Fixpunkte Sternschrauben dienen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Arme durch Anzug der Sternschrauben und Pressdruck der beiden Druckplatten arretiert werden.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Arme eine Langbohrung aufweisen, die sowohl zur Befestigung zwischen den beiden Druckplatten dient als auch ein oder mehrere Befestigungsmittel für das Gerät aufnehmen kann.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Befestigungsmittel für das Gerät Abstandsstücke, vorzugsweise Abstandshülsen, aufweisen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei mehrere Sets von Hülsen und Schrauben mit verschiedenen Längen bereitgestellt werden.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Grundplatte mittels eines Halterkopfs mit einer Schiene verbunden ist und zwischen Halterkopf und Schiene ein Kugelgelenk vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei sich zwischen der Grundplatte und dem Halterkopf eine Schnellspannvorrichtung befindet.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, wobei am Kugelgelenk eine Klemmvorrichtung vorgesehen ist, durch welche das Kugelgelenk feststellbar als auch lösbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei die Kugel an der Schiene befestigt ist und die Kugelpfanne am Halterkopf ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, wobei die Kugelpfanne durch eine kreisförmige Aussparung in einer Auflagefläche und eine kreisförmiger Aussparung einer über die Kugel gestülpten Platte gebildet wird, wobei die Durchmesser der genannten Aussparungen jeweils kleiner als die der Kugel sind und die Auflagefläche vorzugsweise der Schiene zugeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, wobei die Platte ein Element der Klemmvorrichtung ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, wobei die Druckplatte mittels eines Exzenterhebels auf die Kugel gepresst und dadurch das Kugelgelenk arretiert wird.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, wobei die Schiene an einer Wand- oder Deckenplatte vorzugsweise schwenkbar befestigt ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 15, wobei die Schiene ein Profil, vorzugsweise ein Vierkantprofil ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 16, wobei die Schiene innen hohl ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, wobei die Schiene innen zur Aufnahme von Kabel und/oder elektrischen Anschlüssen geeignet ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 18, wobei die Schiene aus zwei oder mehreren Teilen besteht die stufenlos gegen- bzw. ineinander verschiebbar sind.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, wobei eine der Schienen eine Befestigung aufweist, die bezüglich einer Verschiebungen in Richtung der Schwerkraft selbsthemmend und/oder arretierbar ist und vorzugsweise zusätzlich eine Fallsicherung aufweist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, wobei das Gerät ein Projektor ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, wobei ein oder mehrere Teile in Alu- Leichtbauweise gefertigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20306682U DE20306682U1 (de) | 2003-04-29 | 2003-04-29 | Projektorspinne |
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| DE20306682U DE20306682U1 (de) | 2003-04-29 | 2003-04-29 | Projektorspinne |
Publications (1)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE20306682U Expired - Lifetime DE20306682U1 (de) | 2003-04-29 | 2003-04-29 | Projektorspinne |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| USD597582S1 (en) | 2008-12-09 | 2009-08-04 | Peerless Industries, Inc. | Projector mounting device |
| USD609552S1 (en) | 2008-12-09 | 2010-02-09 | Peerless Industries, Inc. | Mount portion |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20031002 |
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| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 20051205 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20060303 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20090302 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20110401 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |