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DE20306653U1 - Brustgeschirr für Tiere - Google Patents

Brustgeschirr für Tiere

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Publication number
DE20306653U1
DE20306653U1 DE20306653U DE20306653U DE20306653U1 DE 20306653 U1 DE20306653 U1 DE 20306653U1 DE 20306653 U DE20306653 U DE 20306653U DE 20306653 U DE20306653 U DE 20306653U DE 20306653 U1 DE20306653 U1 DE 20306653U1
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DE
Germany
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chest
harness according
lock
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strap
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Expired - Lifetime
Application number
DE20306653U
Other languages
English (en)
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DITTMANN PRODUCTS GmbH
Original Assignee
DITTMANN PRODUCTS GmbH
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Publication date
Application filed by DITTMANN PRODUCTS GmbH filed Critical DITTMANN PRODUCTS GmbH
Priority to DE20306653U priority Critical patent/DE20306653U1/de
Publication of DE20306653U1 publication Critical patent/DE20306653U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K27/00Leads or collars, e.g. for dogs
    • A01K27/002Harnesses

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

Dittmann Products GmbH G 1603
Blütenstr. 10 28.04.2003
97509 Lindach
Brustgeschirr für Tiere
Die Erfindung betrifft ein Brustgeschirr für Tiere mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Ein Brustgeschirr der gattungsgemäßen Art ist aus der
DE 42 35 782 C2 bekannt. Die zwei plattenförmigen Verbindungselemente weisen dabei jeweils drei Ausnehmungen auf, wobei der vordere Brustriemen und der hintere Brustriemen jeweils paarig durch die Ausnehmungen in den Verbindungselementen gezogen und entweder zu Schlaufen vernäht oder durch Umlenk-Einstellmittel in der Länge verstellbar geführt sind. Die dritten Ausnehmungen dienen zur Befestigung zweier Verbindungsgurte, die über Ösen oder alternativ über Steckschlossverbinder miteinander verbindbar sind. Durch die Ösen kann ein Führungsriemen bzw. eine Hundeleine gezogen oder hieran befestigt werden oder beide Ösen können mittels Karabinerhaken miteinander verbunden werden, der sich an einer Führungsleine oder an einem Führungsriemen befindet. Die hier zur Anwendung kommende Verbindung der beiden Verbindungselemente ist sehr aufwendig.
Aus der EP 1 038 434 Bl ist ein Brustgeschirr für Hunde bekannt, das ähnlich aufgebaut ist wie das beschriebene. Lediglich werden an Stelle von Verbindungselementen mit Ausnehmungen zur Aufnahme der Gurtenden hier Ösen verwendet und die Ösen durch längenverstellbare Gurte mit Schlosssystemen verbunden. Auch diese Verbindungsart ist äußerst komplex und aufwendig.
Aus der DE 201 00 189 Ul ist ein Sicherheitsgurtsystem mit Isofixkonnektoren für Hunde bekannt, um einen Hund an Fixpunkten am Sitz eines Kraftfahrzeuges sichern zu können.
Aus der DE 100 47 626 Al ist ferner eine Anschnalleinrichtung für. Hunde in einem Kraftfahrzeug bekannt. Der Hund trägt ein Brustgeschirr mit obenseitiger Ring-Öse, an der ein Riemen mittels Karabinerhaken befestigbar ist. Dieser Sicherungsgurt wird mit dem anderen Ende an einem Fixpunkt, z. B. einem Befestigungsbügel eines Isofixverbinders, am Sitz befestigt.
Des weiteren ist aus der DE 101 60 783 ein Brustgeschirr bekannt, bei dem zwei Brustgurte vorgesehen sind, die über das Brustbein sich kreuzend verlegt sind, deren Enden an der Oberseite am Rücken des Tieres über einen Längsgurt miteinander verbunden sind. Diese Schrift gibt eine alternative Verlegung des Brustgeschirrs gemäß der DE 42 35 782 C2 an, die auch auf den vorliegenden Erfindungsgegenstand anwendbar sein soll.
Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein universell verwendbares Brustgeschirr mit einem besonders einfach handhabbar ausgebildeten Schlosssystem zur Verbindung zweier Verbindungselemente anzugeben, das preiswert herstellbar ist.
Gelöst wird die Aufgabe durch Ausgestaltung des Brustgeschirrs gemäß der Lehre des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen im einzelnen verständlich und detailliert angegeben.
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Durch die unmittelbare Kopplung der beiden Schlosselemente, die plattenförmig ausgebildet sind und an denen jeweils die Brustgurtenden der beiden Brustgurte befes-
tigt sind, ist ersichtlich, dass eine einfache stabile Verbindung gegeben ist, die zugleich auch die Brustgurte fixiert. Die Verbindung kann dabei durch an sich bekannte Rast-, Riegel- oder Drehriegelverschlüsse gesichert werden. Es versteht sich dabei von selbst, dass diese Verbindungen auch durch Betätigung eines Entriegelungsmechanismus wieder lösbar sein müssen. Um das Brustgeschirr auch universell einsetzen zu können, ist ferner vorgesehen, dass an den vorderen Gurtenden Schlosszungen, Aufsteckschlosssysteme oder Ösen befestigt sind, an denen Sicherungsgurte zur Ankopplung an Fixpunkten am Fahrzeugsitz oder am Fahrzeug befestigbar sind. Solche Sicherungsgurte weisen entsprechende Schlossgegenstücke auf, sowie Konnektoren, um diese an vorgesehenen Befestigungspunkten am Sitz oder an der Fahrzeugkarosserie befestigen zu können, z. B. an Bügeln, die für die Befestigung von Gurten oder Netzen dienen, die über Koffer und andere Gegenstände im Kofferraum gespannt werden. Solche Bügelelemente sind teilweise auch in den Sitzen im Polster eingesetzt vorgesehen, um daran Sicherungsgurte für Gepäck oder für Kindersitze befestigen zu können.
Die Sicherungsgurte können aber auch Konnektoren für die Befestigung an Isofix-Befestigungspunkten am Sitz aufweisen. In jedem Fall ist durch die Anbringung von zwei seitlichen Sicherungsgurten im oberen Rippenbereich das Tier, z. B. ein Hund, gegen seitliche Krafteinwirkung gesichert gehalten.
Damit nun das gleiche Brustgeschirr auch zum Führen des Tieres, z. B. bei einem Hund, verwendet werden kann, ist weiterhin vorgesehen, dass mittig oberhalb der Wirbelsäule an einem der beiden Schlosselemente eine Öse vorhanden ist, in die eine Halteleine eingezogen werden kann oder ein Karabinerhaken eines Haltegurtes einrastbar ist.
Es versteht sich ferner von selbst, dass die Brustgurte in bekannter Weise, wie dies auch die eingangs genannten
Schriften zeigen, verlängerbar ausgeführt sein sollten, um eine Anpassung an die Größe des Tieres in gewissen Bereichen auf einfache Weise vornehmen zu können. Die seitlichen Gurtenden können auch über Längsgurte miteinander verbunden sein, an deren hinteren Enden sich Schlosszungen oder sonstige Schlossverbindungsteile befinden, um mit den Sicherungsgurten eine Verbindung herstellen zu können. Solche Längsgurte können auch verschiebbar auf den Brustgurten angeordnet sein, um eine seitliche optimale Lageanpassung vornehmen zu können.
In einfachster Ausgestaltung weist ein erstes Schlosselement einen nach oben stehenden Winkelansatz mit Zentralbohrung auf. Mit dem Schlosselement ist das zweite Schlosselement durch Einstecken eines Verriegelungsbolzens in die Zentralbohrung verbindbar. Zur Sicherung des Bolzens in der Durchgangsbohrung kann dieser als Drehverriegelungsbolzen ausgeführt sein oder aber auch eine Ringkerbe aufweisen, in die ein federbelasteter Querriegel einrastbar ist, der sich an der Rückseite des Winkelansatzes befindet. Hier öffnen sich dem Fachmann mannigfaltige konstruktive Ausgestaltungsmöglichkeiten der Verbindungssysteme unter Nutzung bekannter Ausführungen.
Um eine Lagefixierung des ersten Schlosselementes am zweiten auf einfache Weise zu erreichen, weist das eine Schlosselement einen das zweite Schlosselement untergreifenden Flächenabschnitt auf, der eine genaue Positionierung gegenüber dem Winkelelement sichert. Der Verriegelungsbolzen kann in einer Hülse gegen den Druck einer Feder verschiebbar gelagert sein, so dass der Verriegelungszapfen automatisch nach dem Drehen hinter die Wandung des Winkelansatzes greift.
Die Schlosselemente können grundsätzlich aus Blech oder aus Kunststoff bestehen. Aus Blech sind sie besonders preiswert herzustellen und es können darüber hinaus meh-
rere Ausnehmungen für die Gurtenden vorgesehen sein, so dass bei mindestens zwei parallel angeordneten, im relativ geringen Abstand vorgesehenen Ausnehmungen auch eine gegen Zug sperrende Umlenkung eines Gurtendes nach einer Längeneinstellung gegeben ist.
Es ist also möglich, durch Einbringung von zwei parallelen Ausnehmungen eine Längenverstellung des Gurtes auf einfache Weise zu realisieren. Selbstverständlich können auch für die Längeneinstellungen herkömmliche Gurteinsteller verwendet werden, die auf dem Umlenkprinzip und Festklemmprinzip beruhen. Das Schlosselement kann aber auch aus Kunststoff, z. B. im Spritzgießverfahren, hergestellt sein. Für diesen Fall muss das Kunststoffteil so ausgelegt sein, dass es den Belastungen Stand hält. Bei Verwendung eines Winkelansatzes ist darüber hinaus die Möglichkeit gegeben, eine Öse in die vorstehende Winkelwand einzubringen, die dann als Befestigungspunkt für eine Halteleine dient.
In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Brustgurt als hohler Schlauch aus textilem Gewebe oder Gewirk besteht, so dass dieser durch Einbringen von elastischem Material gepolstert werden kann. An Stelle von Schaummaterial kann beispielsweise auch ein Luftschlauch oder luftgefülltes Füllmaterial eingebracht werden, das eine Polsterung gewährleistet, so dass eine gleichmäßigere Druckverteilung auf dem Körper des Hundes erfolgt, wenn das Brustgeschirr dazu verwendet wird, um den Hund z. B.
auf einem Rücksitz eines Fahrzeuges beim plötzlichen Abbremsen zurück zu halten.
In weiterer Ausgestaltung ist ferner vorgesehen, dass die Schlosselemente auf einem gepolsterten Flachkörper aufgebracht sind. Dieser Flachkörper kann ein gepolsterter textiler Körper sein. Damit wird eine gleichmäßige Druckverteilung in der Anlagepartie gewährleistet, so dass Druckstellen am Körper des Tieres vermieden werden. Fer-
ner bietet die Verwendung eines Flachkörpers, z. B. eines textlien gepolsterten Körpers, die Möglichkeit, eine Abdeckung in einfacher Weise durch Flächenreißverschlusselemente oder einen umlaufenden Reißverschluss anzubringen. Durch diese Abdeckung hindurch kann die Öse durch einen Schlitz gesteckt werden, an der der Haltegurt angebracht werden kann. Es ist aber auch möglich, den Haltegurt durch eine Öffnung in die Öse einzufädeln. Des weiteren kann diese Abdeckung dazu verwendet werden, persönliehe Daten des Tieres sichtbar aufzubringen, z. B. den Namen des Halters eines Hundes, die Telefonnummer des Hundehalters, den Namen des Hundes, usw. In vorteilhafter Weise wird also hier die Erfindung so weit ergänzt, dass sie darüber hinaus Informationen über das Tier bereitzustellen vermag, die leicht ablesbar sind. Diese Abdeckung kann auch als verschließbarer Beutel oder Tasche ausgebildet sein.
Weitere Detaillierungen sind in den Unteransprüchen im einzelnen angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung enthaltenen schematischen Gurtdarstellungen in den Figuren 1, 2 und 3 ergänzend erläutert.
In Figur 1 ist das Gesamtgebilde eines Brustgeschirrs für ein Tier dargestellt, z. B. für einen Hund. Dieses Brustgeschirr besteht aus einem ersten Brustgurt 1, der vorderseitig, also vor den Vorderbeinen des Hundes entlang geführt ist und einem zweiten Brustgurt 2, der hinter den Vorderbeinen um den Brustkorb des Hundes legbar ist. Die beiden Gurte 1, 2 sind mittig im Brustbeinbereich durch einen Verbindungsgurt 3 miteinander verbunden, der zweckmäßigerweise längeneinstellbar sein sollte, um so eine einfache Anpassung an die Größe eines Hundes vornehmen zu können. Das Ende la des Brustgurtes 1 ist von der Unterseite her durch eine Öffnung in einem Flachkörper 10 und durch eine Ausnehmung 4b in dem Schlosselement 4 einge-
6·*
steckt und in einer nicht dargestellten, obenseitig angebrachte separate Längenverstelleinrichtung, nämlich einer bekannten Umlenksicherungseinrichtung, verlegt. Das andere Ende Ib ist in eine Ausnehmung 5b des Verbindungselementes 5, das als Schlosselement ausgebildet ist, eingezogen und umgelegt und zu einer Öse vernäht. Die Punktdarstellungen sollen dabei die Vernähungen verdeutlichen. Das verwendete Gurtmaterial ist ein übliches Gurtmaterial, wie es für Sicherheitsgurte Verwendung findet. Das Schlosselement 4 weist darüber hinaus eine beabstandete, in etwa in Reihe angeordnete zweite Ausnehmung 4a auf, in die der Endabschnitt 2a des zweiten Brustgurtes 2 von unten kommend hindurchgesteckt ist und in eine nicht dargestellte Verlängerungseinstellvorrichtung eingeführt ist.
Das zweite Ende dieses Gurtes 2 ist in eine Ausnehmung 5a am anderen Schlosselement 5 eingeführt und als Öse ausgebildet. Das Schlosselement 4 weist weiterhin eine hintere Ausnehmung auf, die in etwa in der Mitte angeordnet ist, durch die ein Gurt 18, der zu einer Öse vernäht ist, eingezogen ist. Dieser Ankopplungsgurt 18 ist an dem Flächenkörper 10 angenäht und hält damit das Schlosselement 4 hieran fest. Das Schlosselement 4 weist ferner vorderseitig, in Form einer vorstehenden Wand, einen Winkelansatz 15 auf, in welchem eine Mittenbohrung 16 eingebracht ist, die als Lagerungsbohrung für einen Verriegelungsbolzen 17 an dem anderen Schlosselement 5 vorgesehen ist. Des weiteren ist eine Bohrung eingebracht, die als Öse 6 zum Befestigen eines Karabinerhakens 9 einer Halteleine 8 dient. Das Schlosselement 4 wird mit dem Schlosselement 5 unmittelbar verbunden. Zu diesem Zweck wird das Schlosselement 5 in Richtung des Winkelansatzes 15 verschoben und untergreift mit dem vorstehenden Teil das Schlosselement 4, bevor der Verriegelungsbolzen 17 in die Durchgangsbohrung 16 eingreift. Durch Drehen wird der Verriegelungsbolzen, der einen seitlichen vorstehenden Ansatz aufweist, in eine solche Position gebracht, dass eine gewünschte Verriegelung gegeben ist, die nur durch erneutes Drehen des Verriegelungsbolzens 17 über den am anderen
• · · &igr;
Ende vorgesehenen Handgriff lösbar ist. Im Schlosselement 5 befinden sich ferner schlitzförmige Durchbrüche, nämlich Ausnehmungen 5a und 5b, die dazu bestimmt sind, die anderen Enden Ib, 2b der Gurte 1 und 2 festlegen zu können. Eine Besonderheit besteht darin, dass zusätzlich Längsgurte 11 und 12, seitlich zu den Schlosssystemen verlaufend, vorgesehen sind, an deren hinteren Enden Schlosszungen 13 und 14 angebracht sind, die jeweils mit einem Schlosssystem an einem Sicherungsgurt 7 verbindbar sind. Die hier zur Anwendung kommenden Schlosssysteme sind bei Sicherheitsgurten an sich bekannt. Die Schlosszungen 13 und 14 werden zu diesem Zweck in einen solchen Schlosskasten eingeführt und können nur durch Betätigen eines Druckknopfes gelöst werden.
Der in Figur 3 dargestellte Sicherungsgurt 7 weist am anderen Ende einen Isofix-Konnektor auf, um diesen auf einen Bügel eines Isofix-Halters am Sitz anstecken zu können. Es ist ersichtlich, dass durch die beidseitige Anbringung von Schlusszungen 13 und 14 der Hund durch eine Zweipunktsicherung am Sitz des Fahrzeuges gehalten ist. An Stelle eines Sicherungsgurtes, wie er in Figur 3 unter dem Bezugszeichen 7 dargestellt ist, kann auch ein Sicherungsgurt als Haltegurt 8 verwendet werden. Dieser wird dann an die Befestigungspunkte oder Bügel am Sitz oder an der Karosserie angebunden.
Es ist ersichtlich, dass die beiden Schlosselemente 4 und 5 aus Blech sehr preiswert herstellbar sind. Sie können aber auch aus Kunststoff gefertigt sein. Der Verriegelungsbolzen wird in eine Hülse eingesetzt und ist gegen die Kraft einer Feder verschiebbar. Diese Feder wirkt so, dass der Verriegelungsansatz die Sperrwand des Winkelansatzes 15 hintergreift, wenn er in die entsprechende Position gedreht ist. Es sind aber auch andere Verriegelungen wie Querriegelverriegelungen, die mit dem Bolzen 17 zusammenwirken, hier einsetzbar.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt. An Stelle der dargestellten Schlossverbindung kann z. B. auch eine Steckrastverbindung vorgesehen sein.
Bezugszeichenliste
1 erster Brustgurt
2 zweiter Brustgurt
3 Verbindungsgurt
la Ende des ersten Brustgurtes
Ib Ende des ersten Brustgurtes
2a Ende des ersten Brustgurtes
2b Ende des ersten Brustgurtes
4 Verbindungselement
4a Ausnehmung Verbindungselement
4b Ausnehmung Verbindungselement
5 Verbindungselement
5a Ausnehmung Verbindungselement
5b Ausnehmung Verbindungselement
6 Öse
7 Sicherungsgurt
8 Haltegurt
9 Karabinerhaken
10 Flachkörper
11 Längsgurt
12 Längsgurt
13 Schlosszunge
14 Schlosszunge
15 Winkelansatz
16 Durchgangsbohrung
17 Verriegelungsbolzen
18 Ankopplungsgurt
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Claims (21)

1. Brustgeschirr mit mindestens vor den Vorderbeinen eines Tieres, insbesondere eines Hundes, um die Brust verlaufenden ersten Brustgurt (1) und einem hinter den Vorderbeinen verlaufenden zweiten Brustgurt (2), welche Brustgurte (1, 2) längs des Brustbeines des Tieres über einen Verbindungsgurt (3) miteinander oder sich auf dem Brustbein vor den Vorderbeinen kreuzend verlegt sind und mit ihren Enden (1a, 2a; 1b, 2b) jeweils paarweise an plattenförmigen Verbindungselementen (4, 5) mit mindestens zwei, gegeneinander in Längsrichtung versetzten Ausnehmungen (4a, 4b; 5a, 5b) befestigt sind, wobei die Enden (1a, 1b) des vorderen Brustgurtes (1) in oder an den vorderen Ausnehmungen (4b, 5b) und die Enden (2a, 2b) des hinteren Brustgurtes (2) in oder an den hinteren Ausnehmungen (4a, 5a) durchgesteckt und hieran längenverstellbar oder in Schlaufenform aufgebildet befestigt sind oder bei gekreuzten Brustgurten (1, 2) die vorderen Enden an oder in den vorderen Ausnehmungen (4b, 5b) und die hinteren Enden an oder in den hinteren Ausnehmungen (4a, 5a) durchgesteckt und hieran längenverstellbar oder in Schlaufenform ausgebildet befestigt sind, dadurch gekennzeichnet,
- dass die plattenförmigen Verbindungselemente (4, 5) als unmittelbar miteinander verbindbare Schlosselemente ausgebildet sind, die durch einen Steck-, Rast- oder einen Riegel- oder Drehriegelverschluss miteinander lösbar auf dem Rücken des Tieres, im Bereich des Halsansatzes, gesichert zusammenfügbar sind,
- dass mindestens die Brustgurte (1, 2), die an den vorderen Ausnehmungen (4b, 5b) befestigt sind, im Endabschnittbereich Schlosszungen bzw. Aufsteckschlosssysteme oder Ösen für die Befestigung mindestens eines Sicherungsgurtes (7) zur Fixierung an einem Fixpunkt in einem Kraftfahrzeug oder an einem Sitz in einem Kraftfahrzeug aufweisen.
2. Brustgeschirr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einem Schlosselement (4, 5) oberhalb der Wirbelsäule des Tieres mittig mindestens eine Öse für die Befestigung eines Haltegurtes (8) oder Halteriemens mittels Sicherungshakenverbinder oder Karabinerhaken (9) oder für einen durchziehbaren Führungsriemen vorgesehen ist.
3. Brustgeschirr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Schlosselement (4) auf der Oberseite eines gepolsterten scheibenförmigen Flachkörpers (10) angebracht ist, dass der Flachkörper (10) eine solche Größe aufweist, dass mindestens auch das zweite Schlosselement (5) im angefügten Zustand darauf liegt.
4. Brustgeschirr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Enden (1a, 2a; 1b, 2b) der Gurte (1, 2) beabstandet zu den Schlosselementen (4, 5) paarweise über Längsgurte (11, 12) miteinander verbunden sind und dass an den hintern Enden der Längsgurte (11, 12) Schlosszungen (13, 14) und/oder Ösen oder Schlosssysteme für die Befestigung mindestens eines Sicherungsgurtes (7) zur Fixierung an Fixpunkten in einem Kraftfahrzeug oder an dem Sitz eines Kraftfahrzeuges vorgesehen sind.
5. Brustgeschirr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem ersten Schlosselement (4) ein nach oben stehender, eine Schlossplatte bildender Winkelansatz (15) vorgesehen ist, in welchem mindestens eine Durchgangsbohrung (16) mit mindestens einem seitlichen, radial sich erstreckenden Langloch zur Aufnahme eines drehbaren Verriegelungsbolzens (17) mit radial vorstehendem Verriegelungsansatz vorgesehen ist, welcher drehbarer Verriegelungsbolzen (17) an dem zweiten Schlosselement (5) gelagert ist.
6. Brustgeschirr nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schlosselement (5) beim Zusammenfügen mit dem ersten Schlosselement (4) dieses mit einem Flächenabschnitt untergreift.
7. Brustgeschirr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbare Verriegelungsbolzen (17) derart federbelastet ist, dass der Verriegelungsansatz den Winkelansatz (15) hintergreift.
8. Brustgeschirr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Winkelansatz (15) an der dem zweiten Schlosselement (5) zugewandten Seite mindestens ein Querriegel vorgesehen ist, der in eine Ausnehmung eines Sicherungsbolzens am zweiten Schlosselement (5) rastend im eingeschobenen Zustand eingreift.
9. Brustgeschirr nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Querriegel einen vorstehenden Rückzugsansatz aufweist und gegen die Kraft einer Feder zurückziehbar ist.
10. Brustgeschirr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlosselemente aus Blech oder Kunststoff bestehen und dass der Verriegelungsbolzen (17) aus Metall und/oder Kunststoff besteht und einen Drehknopf aufweist.
11. Brustgeschirr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Brustgurte als hohle Schläuche aus textilem Gewebe oder Gewirk ausgebildet sind und mit einem elastischen Material oder mit einem Luftschlauch verfüllt sind.
12. Brustgeschirr nach Anspruch 1 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Gurte aus reißfesten Kunststofffasern bestehen.
13. Brustgeschirr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gurte in bekannter Weise mittels Längenverstelleinrichtungen verstellbar sind.
14. Brustgeschirr nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Längenverstelleinrichtungen an den Schlosselementen vorgesehen sind und aus zwei parallelen Ausnehmungen (4a, 4b; 5a, 5b) jeweils bestehen, durch die ein Gurtende hindurchgefädelt, rückzugsgesichert umgelenkt ist.
15. Brustgeschirr nach Anspruch 1 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schlosselement (4) eine weitere Ausnehmung zum Befestigen eines Ankopplungsgurtes zum Befestigen des Schlosselementes an dem scheibenförmigen Flächenkörper (10) und/oder an einem Längsgurt (11, 12) aufweist.
16. Brustgeschirr nach Anspruch 1, 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der gepolsterte Flächenkörper (10) aus reißfestem flexiblem Material, insbesondere aus einem gepolstertem textilen Gewebe besteht.
17. Brustgeschirr nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Flächenkörper (10) Durchbrüche zum Durchführen von Gurtenden (1a, 1b) aufweist.
18. Brustgeschirr nach Anspruch 1 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass an dem ersten Schlosselement (4) Verstellvorrichtungen für die Längeneinstellung vorgesehen sind oder solche obenseitig an den Enden der Gurte (1, 2) als Umlenkmittel angebracht sind.
19. Brustgeschirr nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Öse an dem nach oben stehenden Abschnitt des Winkelelementes (15) vorgesehen ist.
20. Brustgeschirr nach Anspruch 1, 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Flächenkörper eine Abdeckung mit einem Durchbruch befestigt ist, durch den nur die Öse für eine Führungsleine oder Haltegurt (8) hindurchsteckbar ist.
21. Brustgeschirr nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberseite der Abdeckung, vorzugsweise eine textile Abdeckung, Identifizierungsdaten des Tieres aufgedruckt oder mittels Abziehbilder aufgeklebt sind.
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R071 Expiry of right