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Die Erfindung betrifft eine Leuchte
mit einem lichtdurchlässigen
langgestreckten Schirm und einer Lichtquelle, wobei der Schirm die
Lichtquelle vorzugsweise allseitig umgibt.
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Der vorliegenden Erfindung liegt
die Aufgabe zugrunde, eine Leuchte, insbesondere eine Raumleuchte
für die
Innenbeleuchtung zu schaffen, die einen neuartigen Aufbau aufweist
und bei der der Schirm sehr homogen erleuchtet erscheint.
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Diese Aufgabe wird durch eine Leuchte
der genannten Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, dass
die Lichtquelle eine Vielzahl von Leuchtdioden umfasst, deren Abstand
vom Schirm und Anordnung bezüglich
des Schirms derart ist, dass sich die Lichtkegel benachbarter Leuchtdioden
am Schirm überlappen.
Auf diese Weise lässt
sich eine Leuchte mit Leuchtdioden erhalten, bei der der Schirm
der Leuchte gleichmäßig und
sehr homogen beleuchtet oder erleuchtet erscheint und die nicht
den Eindruck einer Vielzahl von punktuellen Lichtquellen vermittelt.
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Es wäre denkbar, dass die Lichtquelle
eine Vielzahl von Leuchtdioden umfasst, wobei die Leuchtdioden mehr
oder weniger unregelmäßig hinter
dem Schirm, insbesondere auf einem Träger, welcher der Grundgeometrie
des Schirms angepasst oder nachgebildet sein kann, angeordnet sind.
In Weiterbildung der Erfindung erweist es sich jedoch als vorteilhaft,
wenn die Lichtquelle mehrere langgestreckte leistenförmige, also
linienförmige
Anordnungen von Leuchtdioden umfasst.
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Diese mehreren langgestreckten leistenförmigen Anordnungen
können
Anordnungen von Leuchtdioden sein und können dann in vorteilhafter Weise
konzentrisch zu einer Längsrichtung
angeordnet und radial nach außen
orientiert sein. Auf diese Weise ist es möglich, dass durch die mehreren
langgestreckten leistenförmigen
Anordnungen von Leuchtdioden eine 360° umfassende Ausleuchtung oder
Beleuchtung erzielt werden kann.
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Des Weiteren erweist es sich als
vorteilhaft, wenn die mehreren langgestreckten leistenförmigen Anordnungen
von Leuchtdioden jeweils auf einem langgestreckten Träger vorgesehen
sind, wobei die jeweiligen Träger
separat voneinander handhabbar, also insbesondere unabhängig voneinander
an der Leuchte montierbar sind. Als besonders zweckmäßig erweist
es sich, wenn der Träger
Von einem langgestreckten Abschnitt einer bestückbaren Leiterplatte gebildet
ist. Solchenfalls besteht die leistenförmige Anordnung von Leuchtdioden
im wesentlichen aus einer solchen mit Leuchtdioden bestückten Leiterplatte.
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In Weiterbildung der Erfindung von
besonderer Bedeutung umfassen die mehreren langgestreckten leistenförmigen Anordnungen
von Leuchtdioden verschiedenfarbige und getrennt voneinander ansteuerbare
Leuchtdioden. Dies eröffnet
die Möglichkeit,
dass die Leuchte in verschiedenen Farben erleuchtbar ist. Dabei
erweist es sich des Weiteren als vorteilhaft, wenn die verschiedenfarbigen
und getrennt voneinander ansteuerbaren Leuchtdioden jeweils auf
der selben leistenförmigen
Anordnung vorgesehen sind. Damit ist es nämlich möglich, bei der vorstehend genannten
Anordnung von radial nach außen
orientierten leistenförmigen
Anordnungen eine gleichmäßige Ausleuchtung
oder Erleuchtung des Schirms auch in verschiedenen Farben zu erreichen.
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Nach einem weiteren Erfindungsgedanken sind
die mehreren langgestreckten leistenförmigen Anordnungen von Leuchtdioden
mit ihrem jeweiligen Träger
an einer säulenförmigen Haltevorrichtung montierbar.
Vorzugsweise weist die säulenförmige Haltevorrichtung
Schiebeaufnahmen zum Einführen der
langgestreckten Träger
auf. Solchenfalls brauchen die jeweiligen Träger dann nur in Längsrichtung der
Schiebeaufnahmen in diese eingeschoben zu werden. Zweckmäßiger Weise
ist die säulenförmige Haltevorrichtung
in Gebrauchslage der Leuchte im wesentlichen lotrecht orientiert,
so dass beim Einschieben der Träger
für die
Leuchtdioden in die Schiebeaufnahmen eine verliersichere Anordnung erreichbar
ist. In dessen erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Haltevorrichtung
zusätzlich
Mittel zum Fixieren der langgestreckten Träger in ihrer bestimmungsgemäßen Montageposition
auweist.
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In weiterer Ausbildung der Erfindung
ist die säulenförmige Haltevorrichtung
ihrerseits an einem Sockelteil der Leuchte montierbar. Sie ist zweckmäßigerweise
entlang einer Längsmittelachse
der Leuchte erstreckt.
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Obschon für die Ausbildung des Schirms
der Leuchte keine bestimmte geometrische Form zwingend vorgeschrieben
ist, erweist es sich als zweckmäßig, wenn
der Schirm zylindermantelförmig
oder kegelförmig
ausgebildet ist. Solchenfalls ist es nämlich am einfachsten eine gleichmäßige Anordnung der
Leuchtdioden vorzusehen, damit diese den Schirm von Innen gleichmäßig erleuchten,
ohne dass es zu schattierter Stellen (mit Ausnahme eines oberen
und unteren Endbereichs des Schirms) kommt .
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In weiterer Ausbildung der Erfindung
wird vorgeschlagen, dass der Schirm einen Durchmesser oder eine
größte Abmessung
quer zu seiner Längserstreckung
von 10 bis 40 cm, insbesondere von 20 bis 35 cm, aufweist. Solchenfalls
lassen sich die Leuchtdioden in der beanspruchten Weise sehr gut anordnen.
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Es erweist sich als ganz besonders
vorteilhaft, wenn der Schirm konzentrisch zu den mehreren langgestreckten
leistenförmigen
Anordnungen von Leuchtdioden positioniert ist. Solchenfalls lässt sich eine
gleichmäßige Erleuchtung
des Schirms in sehr vorteilhafter und einfacher Weise erreichen.
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Der Schirm kann aus einem an sich
beliebigen lichtdurchlässigen
Material gebildet sein, vorzugsweise besteht der Schirm aus Glas
oder Acrylglas. Wenn der Schirm von einem durchsichtigen Material
gebildet ist, so erweist es sich als vorteilhaft, wenn der Schirm
eine lichtstreuende Beschichtung umfasst oder von einem lichtstreuenden
Medium umgeben ist. Es wäre
z. B. denkbar und vorteilhaft, das auf die Oberfläche des
Schirms eine Streufolie aufgebracht ist. Das Material des Schirms
kann aber auch matt sein und damit selbst lichtstreuend wirken.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform
der Leuchte sind 3 bis 8, insbesondere 4 bis 7, und vorzugsweise
5 oder 6 langgestreckte leistenförmige Anordnungen
von Leuchtdioden vorgesehen.
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In weiterer Ausbildung der Erfindung
weist die Leuchte in Gebrauchslage oben ein abnehmbares Deckelteil
auf, welches einen Zugang zum Inneren des Schirms freigibt bzw.
verdeckt. Dieses Deckelteil kann in an sich beliebiger Weise gehalten sein.
In bevorzugter Weise liegt es insbesondere lose auf dem Schirm auf.
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Nach einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung ist das Deckelteil, insbesondere zusätzlich, an
der säulenförmigen Haltevorrichtung
fixierbar, insbesondere festschraubbar.
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In weiterer Ausbildung dieses Erfindungsgedankens
ist die Leuchte so ausgebildet, dass das Deckelteil, die säulenförmige Haltevorrichtung
und das Sockelteil durch eine einzige Gewindestange miteinander
verbindbar sind. Hierdurch lässt
sich auch der Schirm in vorteilhafter Weise in einer Montageposition
fixieren. Hierfür
weisen das Deckelteil und/oder das Sockelteil form- oder klemmschlüssig wirkende Halteaufnahmen,
insbesondere nutförmige
Vertiefungen zur Positionierung des Schirms auf.
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Weitere Merkmale, Einzelheiten und
Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Schutzansprüchen und
der zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung einer
bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Leuchte.
In der Zeichnung zeigt:
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1 eine
Seitenansicht der erfindungsgemäßen Leuchte
(jedoch mit Einblick in das Innere);
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2 eine
Draufsicht auf die Leuchte nach 1 (mit
abgenommenem Deckelteil) und
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3 eine
Schnittdarstellung einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Leuchte (ohne
Schirm).
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1 zeigt
eine Seitenansicht einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 2 bezeichneten
Leuchte. Die Leuchte 2 umfasst ein Sockelteil 4,
ein Deckelteil 6 und einen zylindermantelförmigen Schirm 8,
der zwischen Sockelteil 4 und Deckelteil 6 auf
noch näher
zu beschreibende Weise angeordnet und gehalten ist. Im dargestellten
Fall ist der Schirm 8 als durchsichtig angenommen, so dass
der Blick auf eine säulenförmige Haltevorrichtung 10 im
Inneren der Leuchte 2 freigegeben ist; tatsächlich ist
der Schirm aber matt. Diese säulenförmige Haltevorrichtung
ist entlang einer Längsmittelachse 12 der
Leuchte 2 erstreckt und trägt eine Vielzahl von Lichtquellen 14 in Form
von Leuchtdioden 16. Die Leuchtdioden 16 sind in
mehreren, insbesondere sechs leistenförmigen Anordnungen 18,
vorgesehen, wobei die jeweiligen leistenförmigen Anordnungen 18 in
Richtung der Längsmittelachse 12 erstreckt
sind. Sie sind so orientiert, dass die Leuchtdioden 16 radial
nach außen
gerichtet sind, also mit ihren jeweiligen Lichtkegeln 20 nach
radial außen
weisen, was im Zusammenhang mit 2 erörtert werden
wird.
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Die leistenförmigen Anordnungen 18 von Leuchtdioden 16 umfassen
einen schematisch dargestellten Träger 22, bei dem es
sich um einen langgestreckten streifenförmigen Abschnitt einer bestückbaren
Leiterplatte 24 handelt, auf dem die Leuchtdioden als Bauelemente
vorgesehen und über nicht
dargestellte Leiterbahnen ansteuerbar sind.
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Die jeweiligen langgestreckten leistenförmigen Anordnungen 18 von
Leuchtdioden 16 sind mit ihrem jeweiligen Träger 22 in
eine im Einzelnen nicht dargestellte Schiebeaufnahme 26 an
der säulenförmigen Haltenvorrichtung 10 in
Richtung der Längsmittelachse 12 einschiebbar.
Sie sind dort vorzugsweise verliersicher gehalten und über nicht
dargestellte, an sich beliebige Haltemittel, insbesondere in Form
von Klemmmitteln, fixiert. Die Schiebeaufnahmen 26 können beispielsweise
in Form von nutförmigen,
schwalbenschwanzförmigen
oder sonstigen beliebigen Hintergriffsmitteln oder einfach in Form
von langgestreckten Ausnehmungen gebildet sein, welche der Form
des Trägers 22 entsprechend
komplementär
ausgebildet sind.
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Auf einem jeweiligen Träger 22 sind
Leuchtdioden 16 unterschiedlicher Farbe, insbesondere alternierend,
vorgesehen. Diese Leuchtdioden unterschiedlicher Farbe sind insbesondere
separat voneinander ansteuerbar, so dass die Leuchte beispielsweise
einmal in Rot und das andere Mal in Grün oder Blau erleuchtbar ist.
Solchenfalls sollte jedoch sichergestellt werden, dass die Anordnung
insbesondere der Abstand gleichfarbiger Leuchtdioden 16 voneinander
und vom Schirm 8 derart ist, dass sich deren Lichtkegel 20 am
Schirm überlappen,
so dass eine gleichmäßige Erleuchtung
des Schirms 8 möglich
ist. Auch die Vermittlung von Mischfarben durch gleichzeitige Ansteuerung
verschiedenfarbiger Leuchtdioden ist denkbar.
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In der Ansicht der 2, gesehen in Richtung der Längsmittelachse 12,
sind jeweils angedeutet die Lichtkegel 20 zweier in Umfangsrichtung
benachbarter Leuchtdioden 16. Die Leuchtdioden sind zueinander
derart angeordnet und in einem solchen Abstand zum Schirm 8 angeordnet,
dass sich ihre Lichtkegel 20 auf dem Schirm überlappen.
Auf diese Weise ist eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung oder Erleuchtung
des Schirms 8 erreichbar. Der Schirm 8 besteht
entweder aus einem per se lichtstreuenden, insbesondere milchig
anmutenden Werkstoff oder er ist, wie im dargestellten Fall, aus
durchsichtigem Glas oder Acrylglas gebildet und trägt auf seiner Oberfläche innen
oder außen
ein lichtstreuendes Medium 28, insbesondere in Form einer
Streufolie.
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3 zeigt
wiederum in schematischer Darstellung eine weitere Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Leuchte,
deren technische Komponenten wie vorstehend beschrieben ausgebildet
sind. Man erkennt aus der angedeuteten Schnittdarstellung, dass
das Sockelteil 4 und das Deckelteil 6 konzentrisch
zur Längsmittelrichtung 12 eine
nutförmige Vertiefung 30, 32 zur
Aufnahme von Längsenden
des nicht dargestellten zylindermantelförmigen Schirms aufweisen. Das
Sockelteil 4, das Deckelteil 2 und die dazwischen
angeordnete säulenförmige Haltevorrichtung 10 sind
gegeneinander verschraubbar, und zwar vorzugsweise durch eine einzige
Gewindestange 34, welche in Längsmittelrichtung 12 die
vorgenannten Teile durchdringt. Durch Festziehen einer Verschraubung
lässt sich
auf diese Weise auch der Schirm 8 verliersicher in Eingriff
mit den Nuten 30, 32 halten. Weiter radial innen
sind weitere Montagevertiefungen 36, 38 im Sockelteil 4 bzw.
im Deckelteil 32 vorgesehen, in welche die säulenförmige Haltevorrichtung 10 mit
einem Flanschabschnitt oder mit in Längsrichtung vorstehenden Haltevorsprüngen eingreift
und ihrerseits in ihrer bestimmungsgemäßen Montageposition fixiert
werden kann.
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Elektrische Steuerleitungen für die Ansteuerung
der Leuchtdioden können
an beliebiger Stelle durch das Sockelteil 4 hindurchgeführt werden.