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DE20305151U1 - Sicherheitsleuchte - Google Patents

Sicherheitsleuchte

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DE20305151U1
DE20305151U1 DE20305151U DE20305151U DE20305151U1 DE 20305151 U1 DE20305151 U1 DE 20305151U1 DE 20305151 U DE20305151 U DE 20305151U DE 20305151 U DE20305151 U DE 20305151U DE 20305151 U1 DE20305151 U1 DE 20305151U1
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DE
Germany
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safety light
light according
safety
hazard warning
warning device
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DE20305151U
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SONLUX LICHT und ELEKTROINSTAL
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SONLUX LICHT und ELEKTROINSTAL
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Publication date
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    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S9/00Lighting devices with a built-in power supply; Systems employing lighting devices with a built-in power supply
    • F21S9/02Lighting devices with a built-in power supply; Systems employing lighting devices with a built-in power supply the power supply being a battery or accumulator
    • F21S9/022Emergency lighting devices
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F19/00Advertising or display means not otherwise provided for
    • G09F19/22Advertising or display means on roads, walls or similar surfaces, e.g. illuminated
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V31/00Gas-tight or water-tight arrangements
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B5/36Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
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    • G09F13/04Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia
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    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V23/00Arrangement of electric circuit elements in or on lighting devices
    • F21V23/04Arrangement of electric circuit elements in or on lighting devices the elements being switches
    • F21V23/0442Arrangement of electric circuit elements in or on lighting devices the elements being switches activated by means of a sensor, e.g. motion or photodetectors

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Description

Sicherheitsleuchte Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsleuchte.
Aus der Praxis sind als Notleuchten ausgebildete Sicherheitsleuchten bekannt. Solche Notleuchten sind Leuchten, die insbesondere dazu dienen, Fluchtwege zu beleuchten. Um dies auch bei widrigen Verhältnissen, beispielsweise im Falle eines Brandes und aktivierter Sprinkleranlage gewährleisten zu können, müssen Notleuchten spritzwassergeschützt ausgeführt sein. Dieser hohe Schutzgrad erfordert spezielle bauliche Maßnahmen, so daß Notleuchten gemäß dem Stand der Technik eine gekapselte
15 Bauform aufweisen.
Aus dem Stand der Technik sind neben Notleuchten Leuchten mit Gefahrenmeldern, insbesondere Rauchmeldern bekannt. Eine solche Leuchte ist beispielsweise in DE 34 20 188 C2 beschrieben, wobei die genannte Leuchte als fest montierte oder als nur zeitweise mit einem Stromnetz verbundene Leuchte ausgeführt sein kann. Um den Zutritt eines zu meldenden Mediums an einen Sensor zu ermöglichen weist ein Gehäuse einer solchen Leuchte mit Gefahrenmelder Durchbrüche auf.
Eine weitere Leuchte mit Gefahrenmelder ist in DE 3 0 05 844 Al beschrieben, wobei es sich bei dieser Leuchte um eine Handleuchte handelt.
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Sonlux Licht- und Elektxoinsfcllajion j3n\bl} &52jx KG &idigr; &iacgr;
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Schließlich sind aus der Praxis Gefahrenmelder bekannt, die ausschließlich Gefahrenmeldefunktionen erfüllen.
Durch die unterschiedlichen Zielsetzungen an Notleuchten und Gefahrenmelder erfordern komplexe Situationen der Sicherheitstechnik einen hohen Installationsaufwand.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, die Installation von Sicherheitstechnik zu erleichtern.
Dies Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß ,mit den Merkmalen des Anspruches 1.
Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, eine Sicherheitsleuchte mit einem elektrischen Leuchtmittel sowie einer Gefahrenwarneinrichtung, so auszubilden, daß das Gehäuse Einrichtungen aufweist, durch welche spannungsführende Bauelemente und Anschlüsse spritzwassergeschützt kapselt sind. Durch diese Kapselung ist es möglich, eine Leuchte mit geringem Aufwand zu installieren, wobei dennoch ein hoher Sicherheitsstandart erreicht werden kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß das Gehäuse als Einrichtungen, durch welche spannungsführende Bauelemente und spannungsführende Anschlüsse spritzwassergeschützt kapselt sind, Wände, insbesondere Außen- und Trennwände aufweist, die einen gekapselten Funktionsraum begrenzen. Die genannte Gestaltung des Gehäuses, welches vorzugsweise ein aus Kunststoff ein- oder mehrteilig gefertigtes Bauteil ist, ermöglicht es, kostengünstig und dennoch effizient eine Kapselung vorzunehmen. Dabei ist zu beachten, daß durch an einem einzigen Gehäusetyp vorgenommene Maßnahmen es
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Sonlux Licht- und ElektroinJtallJitioiJ GnitJH <5J iffJ^Q · · \
erlauben, verschiedene Sicherheitsleuchten mit unterschiedlicher Ausgestaltung und Sensorbestückung zur Verfügung zu stellen.
Die an der Sicherheitsleuchte vorgesehene Gefahrenwarneinrichtung weist im allgemeinen Sensoren auf, welche bestimmte Gefahrenstoffe, Rauch und/oder Brandgase detektieren können. Wenn die Sicherheitsleuchte zur Beleuchtung einer Gefahrenstelle, beispielsweise eines Durchganges (insbesondere eines mit geringer Durchgangshöhe) eingesetzt werden sollte, kann gemäß einer bevorzugten Ausführungsform als Sensor einer Gefahrenwarneinrichtung auch ein Bewegungsmelder vorgesehen sein, welcher die Sicherheitsleuchte einschaltet, wenn sich Personen nähern.
Wenn Sensoren und/oder Bewegungsmelder vorgesehen sind, können diese an einer Gehäuseaußenwand derart angeordnet sein, daß die elektrischen Anschlüsse von außen nicht zugänglich sind und sich lediglich der Sensorteil erstreckt bzw. die Sensoren außen erstrecken. Vorzugsweise weist die Sicherheitsleuchte jedoch zur Aufnahme und mechanischen Abschirmung mindestens eines Sensors einen Sensorraum auf, wobei dieser Sensorraum mit der Umgebung, deren Zustand mit der Sicherheitsleuchte überwacht werden soll, in Verbindung steht (z.B. über das Medium Außenluft). Dabei weist also der Funktionsraum Leuchtmittel/Steuerelektronik einen höherem Schutzgrad auf als der Sensorraum (Funktionsraum für die Sensorik der Gefahrenwarneinrichtung).
Eine besonders einfache Herstellung und kostengünstige Montage ergibt sich, wenn das Gehäuse zweiteilig mit einem Montageunterteil und einem Abdeckoberteil ausgebildet ist.
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Vorzugsweise ist der mindestens eine Sensor ein Rauchdetektor oder CO2-Detektor, wodurch die Sicherheitsleuchte als Brandmeldeeinrichtung verwendbar ist.
Der Herstellungs-, Montage- und Installationsaufwand für eine Sicherheitsleuchte ist besonders gering, wenn die Gefahrenwarneinrichtung und das elektrische Leuchtmittel eine gemeinsame Steuerungselektronik aufweisen. Eine weitere Senkung des genannten Aufwandes ergibt sich, wenn die Gefahrenwarneinrichtung und das elektrische Leuchtmittel eine gemeinsame Stromversorgungselektronik aufweisen.
Um einen hohen Grad an Sicherheit zu gewährleisten, weisen bei einer Sicherheitsleuchte gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform die Gefahrenwarneinrichtung und das elektrische Leuchtmittel getrennte Akkumulatoren zur Stromversorgung bei einem Netzausfall auf. Dadurch können Überwachungs- und Warnaufgaben selbst dann noch sicher erfüllt werden, wenn die Beleuchtung nach einer länger andauernden Netzunterbrechung wegen Erschöpfung der Energiereserven ausfallen sollte. Bei dieser Ausgestaltung ist es insbesondere vorteilhaft, wenn für das Lademanagement der getrennten Akkumulatoren eine gemeinsame Ladeelektronik vorgesehen ist, da dies zu einer Leuchte mit geringen Herstellungsaufwand führt.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß zur Eingabe von Steuerbefehlen an die Sicherheitsleuchte und zur Ausgabe von Gefahrenmeldesignalen von der Sicherheitsleuchte ein gemeinsamer Eingabe-Ausgabe-Anschluß zum Anschluß einer ein- oder zweipoligen Steuer- und Meldeleitung vorgesehen ist. Dadurch wird nicht nur der Installationsaufwand bei
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Sonlux Licht- und Elektroir&tallatioji GjnBH <$; £ß JCG J · · "
der Montage der Sicherheitsleuchte reduziert sondern es werden auch der Installationsaufwand und der Installationsmaterialverbrauch bei der Verkabelung reduziert.
Es ist vorteilhaft, wenn die Meldesignale der Sicherheitsleuchte auch den Status der Leuchte und ihrer Komponenten melden und zu diesem Zweck zum Beispiel an eine Haustechnik-Zentrale übermitteln. Die Sicherheitsleuchte informiert also vorzugsweise ob eine Leuchte im Notbetrieb arbeitet oder eine Gefahrensituation z.B. ein Brand eingetreten ist, wobei die Meldung genau den Ort der meldenden Sicherheitsleuchte in einem Gebäude oder Objekt angibt. Eine Statusmeldung kann ferner Informationen zu einzelnen Systemkomponenten umfassen, beispielsweise ob das Leuchtmittel intakt ist oder nicht. Vorteilhafte Meldesignale können ferner der Tabelle 2, die der Figurenbeschreibung angehängt ist, entnommen werden.
Bei einer alternativen Ausführungsform ist vorgesehen, daß zur Eingabe von Steuerbefehlen an die Sicherheitsleuchte und zur Ausgabe von Gefahrenmeldesignalen von der Sicherheitsleuchte ein gemeinsamer Eingabe-Ausgabe-Kanal einer Funkeinrichtung vorgesehen ist. Bei einer solchen Ausgestaltung läßt sich die erfindungsgemäße Sicherheitsleuchte schon mit relativ unaufwendigen Funkeinrichtungen realisieren.
In der, der Figurenbeschreibung angehängten Tabelle 1 sind verschiedene vorteilhafte Ausgestaltungen der Sicherheitsleuchte und Schaltcharakteristiken gezeigt.
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Sonlux Licht- und Elektroi^staJatKji &Ogr;&rgr;&phgr;&EEgr; &.JQ<S-.K,G · )
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sicherheitsleuchte, wobei ein Abdeckoberteil der Sicherheitsleuchte von dem darunterliegenden Montageunterteil abgenommen ist,
Fig. 2 ein Blockschaltbild der in Fig. 1 gezeigten Sicherheitsleuchte, und
Fig. 3 einen Schnitt durch ein Gebäude, in welchem zwei Sicherheitsleuchten des Typs gemäß den Fig. 1 und 2 installiert sind.
Die in Fig. 1 gezeigte Sicherheitsleuchte 10 weist ein Gehäuse 12 auf, welches durch ein Montageunterteil 14 und ein Abdeckoberteil 16 gebildet ist, wobei beide Teile als Spritzgußteile aus Kunststoff gefertigt sind.
Das Montageunterteil 14 weist eine Grundplatte 18 auf, die eine Außenwand des Gehäuses 12 bildet. Von der Grundplatte ragen Seitenwände 20, 22, 24, 26 sowie eine Trennwand 28 im wesentlichen senkrecht ab, wobei die Trennwand 28 dazu dient, in dem Gehäuse 12 einen Funktionsraum 30 von einem Sensorraum 32 zu trennen. Entsprechend dieser Trennung sind die im installierten zustand horizontal verlaufenden Seitenwände 22, 26 in Seitenwandbereiche 34, 36, 38, 40 untergliedert.
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Auf der Grundplatte 18 sind Halterungen 42 für eine Leuchtstofflampe 44 angeordnet. Ferner befinden sich auf der Grundplatte 18 montiert erste Akkumulatoren 46 für einen Betrieb der Leuchtstofflampe 44 bei Netzausfall sowie ein zweiter Akkumulator 48 zum Betrieb einer Gefahrenwarneinrichtung 50 bei Netzausfall.
Die Leuchtstofflampe 44, deren Anschlüsse 42, die Akkumulatoren 46, 46 sind derart angeordnet, daß sie sich im installierten Zustand der Sicherheitsleuchte in einem gekapselten Raum befinden, der einen Schutzgrad IP 44 aufweist.
Die Gefahrenwarneinrichtung 50 umfaßt eine Betriebs- und Auswerteelektronik 52, die ebenfalls in dem Funktionsraum 3 0 angeordnet ist, sowie Sensoren 54, 56, die in dem Sensorraum 32 angeordnet sind. Der Sensorraum dient nur der mechanischen Abschirmung der Sensoren 54, 56 und ist daher im Gegensatz zu dem Funktionsraum 30 nicht staubdicht ausgeführt.
Die Grundplatte 18, die Kabeldurchführungen 58 aufweist, wird im installierten Zustand durch das Abdeckoberteil abgedeckt. Dieses Abdeckoberteil 16 weist eine Frontseite 60 sowie Seitenwände 62, 64, 66, 68 auf, wobei in den Seitenwandabschnitten, die den Seitenwandabschnitten 36, im installierten Zustand gegenüberliegen, und in der Seitenwand 68 Eintrittsöffnungen 70 für Luft und ggf. ein Gefahrenmedium vorgesehen sind. Es ist erkennbar, daß so ein Funktionsraum mit hohem Schutzgrad für Spannungsführende Teile und ein Sensorraum ohne Schutzgrad an ein und derselben Leuchte ausgebildet sind. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß zu diesem Zweck auch
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in dem Seitenwandabschnitt 3 6 eine Öffnung 71 ausgebildet ist.
Das Abdeckoberteil, welches vorteilhaft vollständig aus einem durchsichtigen oder mindestens durchscheinenden Kunststoff gefertigt ist, weist an seiner Frontseite 60 oberhalb des Leuchtmittels einen Piktograitimaufnahmebereich 72 auf, in welchem unterschiedliche Piktogramme als Klebefolie applizierbar sind. Ferner ist in der Frontseite oberhalb der Sensoren 54, 56 ein optisches Element 74 ausgebildet, durch welchen der räumliche Erfassungsbereich einer Bewegungsmelders beeinflußbar ist.
In dem Blockschaltbild in Fig. 2 ist erläutert, wie die Elektronik 100 einer erfindungsgemäßen Sicherheitsleuchte 10 ausgebildet sein sollte. Die Elektronik 100 befindet sich auf einer Leiterplatine 76, die in der gezeigten bevorzugten Ausführungsform die Trennwand 28 durchragt, um auch die Sensoren 54, 56 zu tragen, die sich so mit geringen Aufwand anschließen lassen, da Leiter verwendet werden können, die bei der Herstellung der Leiterplatine 7 gebildet worden sind.
Die Elektronik 100, mit der ein Notlichtbetrieb bei Netzausfall und Gefahrenmeldefunktionen erfüllt werden können, umfaßt eine Ladeeinrichtung 102, die als gemeinsame Einrichtung für die ersten Akkumulatoren 46 und den zweiten Akkumulator 48 vorgesehen ist. Dabei ist der zweite Akkumulator 48 dazu vorgesehen, eine zentrale Steuereinheit 104 mit Energie zu versorgen, wenn an dem Netzanschluß eine Netzversorgung nicht anliegen sollte. Um dies zu detektieren ist ein Optokoppler 108 vorgesehen, dessen Signale ggf. entsprechende Schaltungen veranlassen.
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Der Betrieb der Leuchtstofflampe 44 erfolgt über ein Betriebsgerät 110, welches entweder über die Leitungen 112, 114 mit einem Netzstrom versorgt wird oder bei Netzausfall über einen Wandler 116 mit Energie aus den ersten Akkumulatoren 46. Eine Umschaltung erfolgt ggf. durch das Schütz 118 aufgrund von Schaltsignalen der zentralen Steuereinheit 104.
Neben dem Management für die Spannungsversorgung der Leuchtstoffleuchte 44 erfüllt die zentrale Steuereinheit 104 Aufgaben der Gefahrenwarneinrichtung 50, wozu die Sensoren 54 und 56 an der zentralen Steuereinheit 104 angeschlossen sind. Die zentrale Steuereinheit 104 ist vorzugsweise ein Micro-Controler oder ASIC mit Speicher, wobei sich der Micro-Controler ST7FLITE 2 von ST Microelectronic mit Festspeicher 8 kByte, einem Arbeitsspeicher 384 Byte, 2 Timern und einer integrierten seriellen Kommunikationsschnittstelle als besonders vorteilhaft erwiesen hat. Selbstverständlich sind auch vergleichbar ausgestattete Controller anderer Hersteller verwendbar.
Sollte die zentrale Steuereinheit 104 aufgrund der Sensordaten der Sensoren ein zu meldendes Ereignis feststellen, werden von der zentralen Steuereinheit 104 eine in die Sicherheitsleuchte integrierte Meldeleuchte 12 oder ein optischer Signalgeber, die als Blick- und/oder Blitzlicht ausgeführt sein können, und ggf. ein akustischer Signalgeber 122, der als Hupe oder Horn in die Sicherheitsleuchte 10 integriert sein kann, aktiviert.
Mit dem Bezugszeichen 124 ist eine Schnittstelle für LAN und/oder Funk bezeichnet, die ggf. einen Leitungstreiber,
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Funkmodulator und/oder Sender und/oder Empfänger, die insgesamt mit 126 bezeichnet sind, aktiviert.
Der in Fig. 3 gezeigte Schnitt durch ein Gebäude zeigt einen Flur 200, auf welchem zwei Türen 202, 204 angeordnet sind. Zur Beleuchtung und Überwachung der Strecke zwischen den beiden Türen 202, 204 sind zwei erfindungsgemäße Sicherheitsleuchten 10 vorgesehen, deren Netzanschlüsse 106 mit einer Stromversorgung 206 verbunden sind. In Fig. 3 ist ferner eine Meldeleitung 208 gezeigt, in welche die Sicherheitsleuchten 106 ihre Gefahren- und Meldesignale einspeisen.
Ein Betrieb der Sicherheitsleuchten in dem Flur 200 kann wie folgt erfolgen:
Normalbetrieb: Sicherheitsleuchte 10 wie eine Notleuchte in Bereitschaftsstellung, d.h. Lampe 44, die Akkumulatoren 46, 48 werden geladen. Ein Sensor 54, der als Bewegungssensor ausgebildet ist, erkennt eine Person, woraufhin die Lampe 44 mit vollem Lichtstrom in Betrieb geht. Ist die Anwesenheit der
Person nicht mehr nachweisbar, wird die Lampe 44 ausgeschaltet. Während der gesamten Zeit ist der als Brandmelder oder C02-Sensor ausgebildet Sensor 56 aktiv.
25 Notbetrieb:
Das Netz ist ausgefallen. Daher geht die Sicherheitsleuchte in Notbetrieb mit reduziertem Lichtstromfaktor für die ganze Zeit des Netzausfalles oder bis die Akkumulatoren 46 erschöpft sind. Wegen der
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separaten Energieversorgung über den Akkumulator 48, der für eine längere Betriebsdauer, insbesondere mehrere Tage dimensioniert ist, bleibt die zentrale Steuereinheit 104 und damit die Gefahrenwarneinrichtung auch danach noch aktiv und kann Alarmmeldungen z.B. bei Bränden veranlassen.
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Sonlux Licht- und Elektroinstallation GmbH & Co. KG
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Tabelle 1: Vorteilhafte Varianten
Notbeleuchtung Ausstattung
mit
Ausführungs-
variante
Energie
versorgung
Melde- und Steueranschlüsse
&bull; · ··· · · · · · · ··· · ··· · · · · Bereitschafts-
&phgr;
&phgr; &phgr;
Schaltung
&phgr;
Rettungsweg-
Richtungs
anzeiger
mit
Bewegungsmelder
bei Netzbetrieb
Net&zgr;/Akku Zweipolig, serielle
Schnittstelle
&phgr;
&bull;pauerschaltung
&phgr;
&phgr;
&phgr; &phgr;
&phgr;
&phgr;
&phgr; &phgr;
Rettungsweg
beleuchtung +
Rauchmelder
ohne
Bewegungsmelder
Netz/Akku Funk
&phgr;
Bereitschafts-
&phgr;
Schaltung
&phgr;
Notleuchte +
Rauchmelder
ohne
Bewegungsmelder
Netz/Akku Funk
&phgr;
Dauerschaltung
&phgr;
&phgr;
&phgr;
Notleuchte +
Luftgüte
überwachung
ohne
Bewegungsmelder
Netz/Akku Zweipolig, serielle
Schnittstelle
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Sonlux Licht- und Elektroinjtal^tioj GgiljH A Coe KG · t ·
28 März 2003
Tabelle 2: Gefahrenmeldesignale, die vorzugsweise drahtgebunden oder per Funk zu einer Steuerzentrale übermittelt werden
Signale zur Leuchte Signale von der Leuchte
Start Selbsttest Funktionszustand Leuchte
Start Abfrage Statussignal Art/Nummer/Ort der Leuchte im
Gebäude/Objekt
Start Abfrage Systemspeicher
(Historie der Funktionsablaufe)
Status der Steuerelektronik
Licht an/aus Funktion Ladeschaltung
Akkumulatoren
Notlichtbetrieb aktiv/inaktiv
(Ruhezustand
aktivieren/daktivieren)
Funktion Gefahrenmelder
Gefahrenmelder
aktivieren/deaktivieren
Funktion Notlicht
Ladezustand Akkumulatoren
Ergebnis Nennbetriebsdauertest
Aktivierung Alarm durch
Gefahrenmelder
Aktivierung Notbetrieb Leuchte
durch Netzausfall

Claims (15)

1. Sicherheitsleuchte mit einem elektrischen Leuchtmittel, welches in einem Leuchtengehäuse angeordnet ist, sowie einer Gefahrenwarneinrichtung, wobei das elektrische Leuchtmittel und die Gefahrenwarneinrichtung mittels einer gemeinsamen Anschlußleitung mit elektrischer Energie versorgt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse Einrichtungen aufweist, durch welche spannungsführende Bauelemente und Anschlüsse spritzwassergeschützt kapselt sind.
2. Sicherheitsleuchte nach Ansprüche 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse als Einrichtungen, durch welche spannungsführende Bauelemente und Anschlüsse spritzwassergeschützt kapselt sind, Wände, insbesondere Außen- und Trennwände aufweist, die einen gekapselten Funktionsraum begrenzen.
3. Sicherheitsleuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsleuchte zur Aufnahme und mechanischen Abschirmung mindestens eines Sensors einen Sensorraum aufweist.
4. Sicherheitsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse zweiteilig mit einem Montageunterteil und einem Abdeckoberteil ausgebildet ist.
5. Sicherheitsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Sensor ein Rauchdetektor oder CO2-Detektor ist.
6. Sicherheitsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Sensor ein Bewegungsmelder ist.
7. Sicherheitsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefahrenwarneinrichtung und das elektrische Leuchtmittel eine gemeinsame Steuerungselektronik aufweisen.
8. Sicherheitsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefahrenwarneinrichtung und das elektrische Leuchtmittel eine gemeinsame Stromversorgungselektronik aufweisen.
9. Sicherheitsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefahrenwarneinrichtung und das elektrische Leuchtmittel getrennte Akkumulatoren zur Stromversorgung bei einem Netzausfall aufweisen.
10. Sicherheitsleuchte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß für das Lademanagement der getrennten Akkumulatoren eine gemeinsame Ladeelektronik vorgesehen ist.
11. Sicherheitsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Eingabe von Steuerbefehlen an die Sicherheitsleuchte und zur Ausgabe von Gefahrenmeldesignalen von der Sicherheitsleuchte ein gemeinsamer Eingabe-Ausgabe-Anschluß zum Anschluß einer ein- oder zweipoligen Steuer- und Meldeleitung vorgesehen ist.
12. Sicherheitsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Eingabe von Steuerbefehlen an die Sicherheitsleuchte und zur Ausgabe von Gefahrenmeldesignalen von der Sicherheitsleuchte ein gemeinsamer Eingabe-Ausgabe-Kanal einer Funkeinrichtung vorgesehen ist.
13. Sicherheitsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerungsmodul vorgesehen ist, welches die in der Tabelle 1 gezeigte Schaltcharakteristik aufweist.
14. Sicherheitsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerungsmodul vorgesehen ist, welches mindestens eines, vorzugsweise mehrere, insbesondere alle in der Tabelle 2 gezeigten Meldesignale ausgibt und/oder verarbeitet.
15. Sicherheitsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch mindestens einen integrierten optischen und/oder akustischen Signalgeber.
DE20305151U 2003-03-28 2003-03-28 Sicherheitsleuchte Expired - Lifetime DE20305151U1 (de)

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