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DE20304879U1 - Duschvorrichtung - Google Patents

Duschvorrichtung

Info

Publication number
DE20304879U1
DE20304879U1 DE20304879U DE20304879U DE20304879U1 DE 20304879 U1 DE20304879 U1 DE 20304879U1 DE 20304879 U DE20304879 U DE 20304879U DE 20304879 U DE20304879 U DE 20304879U DE 20304879 U1 DE20304879 U1 DE 20304879U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shower
adapter
head
water
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20304879U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DELVAC SANITAER GmbH
Original Assignee
DELVAC SANITAER GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DELVAC SANITAER GmbH filed Critical DELVAC SANITAER GmbH
Priority to DE20304879U priority Critical patent/DE20304879U1/de
Publication of DE20304879U1 publication Critical patent/DE20304879U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/02Plumbing installations for fresh water
    • E03C1/04Water-basin installations specially adapted to wash-basins or baths
    • E03C1/0408Water installations especially for showers

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Bathtubs, Showers, And Their Attachments (AREA)

Description

Beschreibung:
Die Erfindung betrifft eine Duschvorrichtung, insbesondere eine Kopfdusche, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Im Duschbereich sind verschiedene Duschen bekannt, und zwar Handduschen und Kopfduschen. Letztere finden zunehmende Beliebtheit. Deswegen besteht ein Bedürfnis, üblicherweise vorhandene Handduschen durch Kopfduschen zu ersetzen (Umrüstung) oder zusätzliche Kopfduschen vorzusehen (Nachrüstung).
Problematisch beim Umrüsten oder Nachduschen von Kopfduschen sind die vorhandenen Kalt- und Warmwasseranschlüsse von Handduschen und die vorhandene Sanitärarmatur, insbesondere eine Mischbatterie. Zum Umrüsten der Handdusche auf eine Kopfdusche sind bisher eine andere Sanitärarmatur, insbesondere Mischbatterie, erforderlich, was in der Regel die Verlegung der Warm- und Kaltwasseranschlüsse erfordert. Beim Nachrüsten einer Kopfdusche ist eine zusätzliche Sanitärarmatur mit weiteren Warm- und Kaltwasseranschlüssen erforderlich. Das alles macht üblicherweise nur von einem Fachmann (Klempner) durchführbare aufwändige Verlegearbeiten erforderlich. Zusätzlich wird eine neue oder andere Sanitärarmatur bzw. Mischbatterie benötigt. Deswegen nehmen Verbraucher bisher häufig davon Abstand, Handduschen auf Kopfduschen umzurüsten oder Kopfduschen nachzurüsten.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Duschvorrichtung, insbesondere eine Kopfdusche, zu schaffen, die mit geringem Aufwand, vorzugsweise
ohne Zuhilfenahme eines Fachmanns (Klempner), eine Umrüstung oder Nachrüstung ermöglicht.
Eine Duschvorrichtung zur Lösung dieser Aufgabe weist die Merkmale des Anspruchs 1 auf. Durch den erfindungsgemäß vorgesehenen Adapter kann an eine vorhandene Installation einer Handdusche, insbesondere eine für eine Handdusche verwendete, vorhandene Sanitärarmatur, wie zum Beispiel eine Mischarmatur, auch von Laien eine Kopfdusche mit einem starren Halterohr und einem entsprechenden Duschkopf einfach selbst angeschlossen werden. Der Adapter ermöglicht es mit anderen Worten, das Haltrohr einer Kopfdusche zur Umrüstung einer Handdusche oder auch zur Nachrüstung an eine vorhandene Sanitärarmatur ohne eine Verlegung der vorhandenen Warmwasser- und Kaltwasseranschlüsse und ohne zusätzliche Warm- und Kaltwasseranschlüsse anzuschließen.
Vorzugsweise ist der Adapater zur Anordnung unter der Sanitärarmatur ausgebildet, kann also an einem sich üblicherweise unterhalb der Sanitäraramatur befindlichen Wasseranschluss für eine ursprüngliche Handdusche angeschlossen werden. Es ist weiterhin vorgesehen, den Adapter mindestens mit einem nach oben weisenden Wasseraustritt zu versehen. Daran kann direkt ein unteres Ende eines üblicherweise senkrechten, aufsteigenden geraden Abschnitts des Halterohrs für den Duschkopf der Kopfdusche angeschlossen werden.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist der Adapter mehrere, vorzugsweise zwei Wasseraustritte auf. Ein solcher Adapter eignet sich zur Nachrüstung einer Kopfdusche, indem ein erster nach oben weisender Wasseraustritt zum Anschluss des Halterohrs der Kopfdusche verwendet wird und ein zweiter Wasseraustritt, der zum Beispiel nach unten gerichtet ist, zum Anschluss eines flexiblen Schlauchs einer Handdusche dient.
Bei einem Adapter mit mehreren Wasseraustritten ist vorgesehen, dem Adapter ein Ventil, beispielsweise ein Mehrwegeventil, zuzuordnen. Über das zweckmäßigerweise handbetätigte Ventil kann wahlweise einer der beiden Wasseraustritte geöffnet werden. Dadurch ist es möglich, nach Bedarf entweder die Handdusche oder die Kopfdusche zu betreiben. Vorzugsweise ist das Ventil in den Adapter integriert, so dass es sich bei dieser Ausgestaltung der Erfindung um einen Ventiladapter handelt.
Es ist erfindungsgemäß des Weiteren vorgesehen, den (ersten) oberen Wasseraustritt zum Anschließen eines oberen Endes des Halterohrs der Kopfdusche derart am bzw. im Adapter anzuordnen, dass der obere Wasseraustritt hinter der Sanitärarmatur liegt und sich vorzugsweise auch zwischen dem Warm- und Kaltwasseranschluss der Sanitärarmatur befindet. Dadurch kann das Halterohr der Kopfdusche senkrecht hinter der Sanitärarmatur entlanggeführt werden, und zwar zwischen dem zur Sanitärarmatur führenden Warm- und Kaltwasseranschluss. Eine solche Anordnung der Kopfdusche, insbesondere des Halterohrs derselben, ist raumsparend und wenig störend.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, das Halterohr, vorzugsweise den senkrechten, geraden Abschnitt desselben, eine an einer Wand befestigbare Halterung zuzuordnen. Mit der Halterung wird das Halterohr, das am unteren Ende über den Adapter mit der Mischarmatur verbunden und dadurch gehalten ist, zusätzlich fixiert. Vorzugsweise ist die Halterung einem oberen Endbereich des geraden Abschnitts des Halterohrs zugeordnet, und zwar gemäß einer Weiterbildung der Erfindung an einer solchen Stelle, an der ursprünglich eine Halterung eines Handduschkopfs der Handdusche an der Wand befestigt war. Dadurch sind für die Befestigung der Halterung des Halterohrs der Kopfdusche keine zusätzlichen Bohrlöcher in der Wand erforderlich.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Duschvorrichtung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Duschvorrichtung, und
Fig. 2 einen Schnitt durch einen Adapter der Duschvorrichtung der Fig. 1.
Bei der hier gezeigten Duschvorrichtung handelt es sich um eine Kopfdusche 10, die durch Umrüstung einer Handdusche entstanden ist.
Die Kopfdusche 10 weist einen in an sich bekannter Weise besonders zum Duschen von Köpfen ausgebildeten Duschkopf 11 und ein Halterohr 12 auf. Das Halterohr 12 dient sowohl zum im Wesentlichen unbeweglichen Halten des Duschkopfs 11 als auch zur Zufuhr von Wasser zum Duschkopf 11. Das Halterohr 12 verfügt über einen senkrechten geraden Abschnitt 13 und einen sich an das obere Ende des geraden Abschnitts 13 einstückig und übergangslos anschließenden gebogenen Abschnitt 14. Der gebogene Abschnitt 14 verfügt im gezeigten Ausführungsbeispiel über einen etwa halbkreisförmigen
Verlauf. Der gerade Abschnitt 13 verläuft mit geringem Abstand vor einer Wand 15 entlang.
Ein unteres Ende des geraden Abschnitts 13 des Halterohrs 12 ist mit einem Anschluss 16, insbesondere einem entsprechenden Teil einer Verschraubung, versehen. Über den Anschluss 16 ist das untere Ende des geraden Abschnitts 13 des Halterohrs 12 mit einem (ersten) Wasseraustritt 17 eines Adapters 18 verbunden, nämlich vorzugsweise verschraubt. Der Adapter 18 wiederum ist mit einem Wasserzulauf 19 an eine Sanitärarmatur, bei der es sich im gezeigten Ausführungsbeispiel um eine Mischbatterie 20 handelt, verbunden. Über einen entsprechenden Anschluss 21, bei dem es sich vorzugsweise auch um einen Schraubanschluss handelt, ist der Adapter 18 unter einen an der Unterseite der Mischbatterie 20 angeordneten Wasseranschluss 22 der Mischbatterie 20 festgeschraubt. Die Mischbatterie 20 ist mit Abstand vor der Wand 15 an aus der Wand 15 austretenden Kaltwasserzufluss 23 und Warmwasserzufluss 24 angeschlossen. Der Kaltwasserzufluss 23 und der Warmwasserzufluss 24 treten parallel mit Abstand zueinander verlaufend senkrecht aus der Wand 15 heraus. Die aus der Wand 15 herausragenden Endbereiche des Kaltwasserzuflusses 23 und des Warmwasserzuflusses 24 versorgen die Mischbatterie 20 mit Wasser und halten sie gleichzeitig vor der Wand 15. Des Weiteren ist vor der Wand 15 eine Halterung 25 angeschraubt, die das Halterohr 12 zusätzlich hält, und zwar in einem oberen Bereich des geraden Abschnitts 13.
Der unten aus der Mischbatterie 20 austretende Wasseranschluss 22 mündet in den an der Oberseite des Adapters 18 angeordneten Wasserzulauf 19. In Richtung zur Wand hinter dem Wasserzulauf 19 befindet sich der erste Wasseraustritt 17 des Adapters 18. Auch dieser Wasseraustritt 17 ist der Oberseite des Adapters 18 zugeordnet. Ein Unterteil des geraden Abschnitts 13 des Halterohrs 12 verläuft senkrecht gerichtet zwischen einerseits der Wand 15 und der Mischbatterie 20 und andererseits zwischen dem Kaltwasserzufluss 23 und dem Warmwasserzufluss 24 hindurch. Entsprechend ist der Adapter 18 bemessen und der nach oben aus dem Adapter 18 herausweisende Wasseraustritt 17 dem Adapter 18 zugeordnet.
Die Halterung 25 befindet sich an einer solchen Stelle der Wand 15, an der zuvor die Halterung für den Handbrausekopf sich befand, so dass zur Anbringung der Halterung 25 für das Halterohr 12 an der Wand 15 keine zusätzlichen Schraubenlöcher gebohrt werden müssen.
Die Fig. 2 zeigt den Aufbau des Adapters 18. Dieser besteht aus einem äußeren Gehäuserohr 27, das vorzugsweise zylindrisch ausgebildet ist, aber auch andere Querschnitte aufweisen kann. Das Gehäuserohr 27 dient zur optischen Ausgestaltung des Adapters 18, kann beispielsweise eine verchromte Außenseite aufweisen. Beide Stim-Seiten 31, 32 des Gehäuserohrs 27 sind offen. Eine zur Wand 15 gerichtete hintere Stirnseite 32 des Gehäuserohrs 27 ist verschlossen durch einen Blindstopfen 28. In die gegenüberliegende, vordere Stirnseite 31 des Gehäuserohrs 27 ist ein Innenteil 29 des Adapters 18 eingeschoben und hier auf geeignete Weise fixiert. Das Innenteil 29 schließt dabei bündig mit der vorderen Stirnseite 31 des Gehäuserohrs 27 ab. Es ist aber auch denkbar, zu insbesondere ästhetischen Zwecken das Gehäuserohr 27 gegenüber dem Innenteil 29 nach vorn vorstehen zu lassen und wie die hintere Stirnseite 32 durch einen Blindstopfen abzudecken.
Die sich durch die vordere Stirnseite 31 des Innenteils 29 des Adapters 18 erstreckende Sackbohrung 30 ist verschlossen durch eine Dichtschraube 36. Ein Schraubenkopf 37 der Dichtschraube 36 findet vollständige Aufnahme in einer Ansenkung 38 in der vorderen Stirnseite 31 des Innenteils 29. Dadurch schließt der Schraubenkopf 37 bündig mit der vorderen Stirnseite 31 des Adapters 18 ab. Gegebenenfalls kann der Schraubenkopf 37 durch eine auf die Ansenkung 38 aufgesetzte Verschlusskappe verdeckt sein.
Das Innenteil 29 verfügt über eine vorzugsweise mittige Sackbohrung 30, die von der vorderen Stirnseite 31 des Innenteils 29 ausgeht und kurz vor der hinteren Stirnseite 32 des Innenteils 29 endet. Von der Sackbohrung 30 zweigen nach oben gerichtet der Wasserzulauf 19 und der erste Wasseraustritt 17 ab. Der erste Wasseraustritt 17 liegt (von der vorderen Stirnseite 31 gesehen) hinter dem Wasserzulauf 19. Der Abstand zwischen dem ersten Wasseraustritt 17 und dem Wasserzulauf 19 ist so gewählt, dass der Wasserzulauf 19 senkrecht unter dem von der Mischbatterie 12 kommenden Wasserzulauf 19 sich befindet, während der erste Wasseraustritt 17 senkrecht unter einem Durchgangsraum zwischen dem Kaltwasserzufluss 23 und dem Warmwasserzufluss 24 sowie der Mischbatterie 20 und der Wand 15 sich befindet. Sowohl dem ersten Wasseraustritt 17 als auch dem Wasserzulauf 19 sind übliche Verschraubungen 33 und 34 zugeordnet, die nach oben gegenüber dem Adapter 18 vorstehen und jeweils eine Überwurfmutter 35 aufweisen. Sowohl die Verschraubungen 33 und 34 als auch die Überwurfmuttern 35 sind gleich ausgebildet, verfügen insbesondere über das gleiche Gewinde. Mit der Überwurfmutter 35 ist der Adapter 18 an die Mischbatterie 20 anschließbar, wobei gleichzeitig der Adapter 18 fest unter dem Wasseranschluss 22 der Mischbatterie 20 befestigt wird. Ebenso ist durch die Überwurfmutter 35 das untere Ende
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des geraden Abschnitts 13 des Halterohrs 12 wasserleitend mit dem Adapter 18 verbunden. Gleichzeitig wird hierbei das untere Ende des Halterohrs 12 vom Adapter 18 gehalten, wobei infolge der festen Verbindung des Adapters 18 unter der Mischbatterie 20 das Halterohr 12 unter Zuhilfenahme des Adapters 18 an der über den Kaltwasserzufluss 23 und den Warmwasserzufluss 24 vor der Wand 15 gehaltenen Mischbatterie 20 gehalten wird.
Beim weiteren, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung verfügt der Adapter über einen zweiten Wasseraustritt. Dieser zweite Wasseraustritt dient dazu, an den Adapter 18 zusätzlich zum Halterohr 12 der Kopfdusche 10 einen flexiblen Brauseschlauch einer Handdusche anzuschließen, der üblicherweise direkt unter dem Wasserzulauf 19 der Mischbatterie 20 angeschlossen wird. Der zweite Wasseraustritt weist vorzugsweise eine andere Austrittsrichtung aus dem Adapter 18 auf als der erste Wasseraustritt 17. Vorzugsweise ist der zweite Wasseraustritt senkrecht nach unten aus dem Adapter herausgeführt. Dabei können beide Wasseraustritte gegenüberliegend auf einer Achse angeordnet sein, die vorzugsweise senkrecht zur horizontalen Längsmittelachse des Adapters verläuft und diese horizontale Längsmittelachse schneidet.
Bei einem Adapter mit zwei Wasseraustritten ist ein Ventil vorzusehen, das wahlweise den einen oder anderen Wasseraustritt freigibt, so dass entweder die Kopfdusche oder die Handdusche mit Wasser versorgbar ist. Ein solches Ventil ist vorzugsweise im Inneren des Adapters angeordnet, indem es zum Beispiel in das Innenteil 29 integriert ist. Dort, wo das Innenteil 29 des Adapters 18 der Fig. 2 die Dichtschraube 36 aufweist, befindet sich dann beispielsweise ein von Hand betätigbarer Umschalter des Ventils zum wahlweisen, alternativen Betrieb der Kopfbrause oder der Handbrause. Ein derartiger Adapter mit zwei Wasseraustritten stellt so praktisch ein Ventiladapter dar. Es ist aber auch denkbar, ein Absperrventil im Halterohr 12 und den Schlauch der Handdusche vorzusehen. Dadurch ist es möglich, die Handdusche und die Kopfdusche gleichzeitig zu betreiben, indem beide Absperrventile geöffnet werden. Grundsätzlich ist es auch denkbar, ein in den Adapter integriertes Ventil so auszubilden, dass es nicht nur den wahlweisen Betrieb der Kopfdusche oder der Handdusche zulässt; vielmehr auch einen gleichzeitigen Betrieb beider.
Die Umrüstung einer Handdusche zur Kopfdusche 10 erfolgt folgendermaßen:
35
Am unteren Wasseranschluss 22 der Mischbatterie 20 wird der Anschluss des flexiblen Brauseschlauchs der Handbrause gelöst. Außerdem wird die Halterung des Handbrausekopfs von der Wand abgeschraubt. Damit ist die zu ersetzende Handbrause demontiert.
Es wird im Folgenden an den unteren Wasseranschluss 22 der Mischbatterie 20 der Adapter 18 angeschlossen, nämlich hierunter festgeschraubt. Ferner wird das untere Ende des Halterohrs 12 an den ersten (oberen) Wasseraustritt 17 aus dem Adapter 18 angeschlossen durch Verschraubung des Adapters 18 mit dem unteren Ende des geraden Abschnitts 13 des Halterohrs 12. Hierbei wird gleichzeitig das untere Ende des Halterohrs 12 an der Mischbatterie 20 befestigt. Schließlich wird noch die Halterung 25 für einen oberen Bereich des geraden Abschnitts 13 des Halterohrs 12 an die Wand 15 geschraubt, und zwar in die dort vorhandenen Schraubenlöcher, die zuvor für die Halterung des Handbrausekopfs vorgesehen waren.
Soll die Kopfdusche 10 nachgerüstet werden, wird auch zunächst der flexible Handbrauseschlauch von der Batterie 20 gelöst und ersetzt durch einen Adapter, und zwar einen solchen, der abweichend vom in der Fig. 2 gezeigten Adapter zwei Wasseraustritte aufweist. An den oberen hinteren Wasseraustritt wird wiederum das untere Ende des Halterohrs 12 der Kopfdusche 10 angeschraubt. An den anderen Wasseraustritt des Adapters wird dann wieder der flexible Brauseschlauch befestigt.
Da der Halter für den Brausekopf beim Nachrüsten der Kopfdusche 10 benötigt wird, muss eine zusätzliche Halterung an der Wand 15 angebohrt werden. Saß die Halterung für den Handbrausekopf über der Mischbatterie 20, also an einer Stelle, an der da Halterohr 12 entlang läuft, wird die Halterung für den Handbrausekopf ersetzt durch die Halterung 25 für das Halterohr 12 und die Halterung für den Handbrausekopf an einer anderen Stelle erneut an der Wand 15 befestigt. Befand sich die Halterung für den Handbrausekopf nicht oberhalb der Mischbatterie 20, müssen neue Löcher zur Befestigung der Halterung 25 des Halterohrs 12 in die Wand 15 gebohrt werden.
Anmelder:
DELVAC Sanitär GmbH Förbeeke 5-7
31632 Husum-Schessinghausen
25. März 2003/7119 DVC-38-DE
Bezuqszeichenliste:
10 Kopfdusche
11 Duschkopf
12 Halterohr
13 gerader Abschnitt
14 gebogener Abschnitt
15 Wand
16 Anschluss
17 erster Wasseraustritt
18 Adapter
19 Wasserzulauf
20 Mischbatterie
21 Anschluss
22 Wasseranschluss
23 Kaltwasserzufluss
24 Warmwasserzufluss
25 Halterung
27 Gehäuserohr
28 Blindstopfen
29 Innenteil
30 Sackbohrung
31 vordere Stirnseite
32 hintere Stirnseite
33 Verschraubung
34 Verschraubung
35 Überwurfmutter
36 Dichtschraube
37 Schraubenkopf
38 Ansenkung

Claims (12)

1. Duschvorrichtung, insbesondere Kopfdusche, mit einem Duschkopf (11) und einem Halterohr (12), das gleichzeitig zur Wasserversorgung des Duschkopfs (11) aus einer Sanitärarmatur, insbesondere einer Mischbatterie (20), dient, gekennzeichnet durch einen das Halterohr (12) mit der Sanitärarmatur (Mischbatterie 20) verbindenden Adapater (18).
2. Duschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (18) zur Anordnung unter der Sanitärarmatur (Mischbatterie 20) ausgebildet ist.
3. Duschvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen von oben in den Adapter (18) einmündenden Wasserzulauf (19).
4. Duschvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (18) mindestens einen (ersten) nach oben weisenden Wasseraustritt (17) aufweist.
5. Duschvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter(18) mehrere, vorzugsweise zwei, Wasseraustritte (17) aufweist.
6. Duschvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der (zweite) Wasseraustritt aus dem Adapter (18) abweichend vom nach oben weisenden (ersten) Wasseraustritt (17) gerichtet ist, vorzugsweise nach unten aus dem Adapter (18) austritt.
7. Duschvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (18) ein Ventil aufweist zur alternativen Freigabe eines Wasserausflusses aus einem der beiden Wasseraustritte (17).
8. Duschvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der (erste) obere Wasseraustritt (17) zum Anschluss an ein unteres Ende des Halterohrs (12) ausgebildet ist.
9. Duschvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (18) derart ausgebildet ist, dass der (erste) Wasseraustritt (17) hinter der Sanitärarmatur (Mischbatterie 20) und vorzugsweise zwischen einem Kaltwasserzufluss (23) und einem Warmwasserzufluss (24) zur Sanitärarmatur (Mischbatterie 20) liegt.
10. Duschvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der (zweite) Wasseraustritt zum Anschluss eines (flexiblen) Duschschlauchs für vorzugsweise eine Handdusche ausgebildet ist.
11. Duschvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Halterohr (12) mindestens eine an einer Wand (15) befestigbare Halterung (25) zugeordnet ist.
12. Duschvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (25) an einer solchen Stelle der Wand (15) angeordnet ist, an der eine Halterung eines Handduschkopfs einer Handdusche angeordnet war.
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