DE20304546U1 - Elektrische Kfz-Heizung - Google Patents
Elektrische Kfz-HeizungInfo
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Description
Anmelder: Uwe Thomae
Unsere Akte: 57530 AL/US/GS
&iacgr;&ogr; Die Erfindung betrifft eine elektrisch betriebene Heizung für den Innenraum eines Kraftfahrzeuges.
Der Innenraum eines Kraftfahrzeuges, welches mit Hilfe eines Verbrennungsmotors bewegt wird, wird in der Regel mittels einer Heizanlage erwärmt, die von der Abwärme des Verbrennungsmotors gespeist wird. Dabei wird in einem Wärmetauscher dem flüssigkeitsbetriebenen Kühlkreislauf des Verbrennungsmotors Wärme entzogen und damit die in den Innenraum einströmende Frischluft oder Umluft erwärmt.
Dabei besteht das Problem, dass beim Starten des Verbrennungsmotors nach längerer Standzeit die Betriebstemperatur des Motors nur langsam ansteigt und erst nach ein oder mehreren Minuten einen Wert erreicht, bei dem dem Kühlkreislauf nennenswerte Heizenergie entzogen werden kann. Bei modernen Verbrennungsmotoren wie Turbodieseln mit geringem Hubraum kann - abhängig vom Betriebszustand und der Außentemperatur - auch im normalen Betriebszustand des Motors dessen Abwärme u. U. phasenweise nicht mehr zur Erwärmung des Innenraumes genügen.
Erst recht gilt dies für Fahrzeuge, die nicht mittels Verbrennungsmotoren, sondern z. B. mittels Elektromotoren betrieben werden.
Die mangelhafte Heizleistung nach einem Kaltstart des Elektromotors ist nicht nur für die Insassen unangenehm, sondern bewirkt - z. B. im Winter- auch ein sehr schnelles Beschlagen oder gar Bereifen der Scheiben aufgrund des vom Fahrer ausgeatmeten Wasserdampfes, und führt zu einer gefährlichen Sichtbehinderung.
Dies kann durch Einschalten des Lüfters der normalen, Kühlkreislauf-betriebenen Heizanlage teilweise vermindert, jedoch nicht vollständig behoben werden.
&iacgr;&ogr; Zur Behebung dieser Nachteile sind bisher Kraftfahrzeug-Zusatzheizungen bekannt, die Heizenergie ohne Nutzung der Abwärme des Antriebsmotors erzeugen und meist mittels Primärenergie (Benzin, Diesel oder Gas) betrieben werden. Diese Zusatzheizungen sind teuer in der Anschaffung und kompliziert im Einbau.
Darüber hinaus sind - vor allem gegen das Beschlagen der Frontscheibe - direkt an der Frontscheibe montierbare Zusatzlüfter bekannt, die jedoch über keine Heizeinheit verfügen, sondern lediglich eine effiziente Anströmung der Frontscheibe an einer gewünschten Stelle mit nicht zusätzlich erwärmter Raumluft bewirken.
III. Darstellung der Erfindung
a) Technische Aufgabe
Es ist daher die Aufgabe gemäß der Erfindung, eine einfache, kostengünstige und insbesondere einfach nachrüstbare Zusatzheizung zu schaffen, die vor allem unmittelbar nach einem Kaltstart des Verbrennungsmotors warme Luft in den Innenraum und insbesondere an die Frontscheibe liefert.
b) Lösung der Aufgabe
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Dadurch, dass eine solche Heizung, die ggf. lediglich als Zusatzheizung zur normalen, insbesondere Kühlkreislauf-betriebenen Heizung, des Kraftfahrzeuges vorhanden ist, elektrisch betrieben und insbesondere ausschließlich elektrisch betrieben wird, ist sie vom Betriebszustand des Antriebsmotors des Fahrzeuges &iacgr;&ogr; prinzipiell unabhängig.
In der Regel wird eine solche elektrisch betriebene Heizung vom Bordnetz des Kraftfahrzeuges aus mit Energie versorgt, also von dessen Generator oder der Autobatterie, zusätzlich kann jedoch auch ein elektrischer Außenanschluß zur Verbindung mit einem stationären Stromnetz, etwa in der Garage beim Parken des Kraftfahrzeuges, vorhanden sein, um bereits vor dem Starten des Motors beispielsweise gesteuert mittels einer einstellbaren Zeitschaltuhr - wie bei Zusatzheizungen auch bereits den Innenraum aufzuheizen.
Um den Aufwand für die elektrisch betriebene Heizung zu minimieren, insbesondere bei nachzurüstenden elektrisch betriebenen Heizungen als Zusatzheizung, wird vorgeschlagen, diese elektrische Heizung in die Heizanlage der Kühlkreislauf-betriebenen Heizung zu integrieren, die ja bereits über die notwendigen Heizluft-Führungskanäle vom Wärmetauscher zu den Austrittsdüsen in den Fahrzeuginnenraum ebenso verfügt, wie über einen Lüfter in den Heizluftkanälen, welche die Luft aktiv in Strömung versetzt und mittels dessen die Durchströmungsrate mit Luft geregelt wird.
Die elektrisch betriebene Heizung umfaßt in aller Regel eine mittels elektrischen Stromes aufheizbare Heizspirale sowie einen Lüfter, ein Bedienelement etwa in Form eines Schalters, und vorzugsweise eine Steuerung.
Um eine effiziente Erwärmung der Raumluft zu gewährleisten, kann die elektrisch betriebene Heizung so groß ausgelegt sein, dass der Maximalwert deren elektrischer Leistungsaufnahme höher liegen kann als die Abgabeleistung des Generators des Bordnetzes, so dass bei maximal eingestellter Leistung der elektrisch betriebenen Heizung die Energieversorgung zumindest teilweise, bei still stehendem Antriebsmotor vollständig, aus dem Akkumulator des Bordnetzes erfolgt und damit nur für begrenzte Zeit sicher gestellt werden muß.
- Die Steuerung stellt sicher, dass
&iacgr;&ogr; - die Leistung der elektrisch betriebenen Heizung reduziert wird, insbesondere wenn sie aktuell über der Leistungsabgabe des Generators liegt, falls ein vorgegebener minimaler Ladezustand des Akkumulators unterschritten wird, wobei dieser Schwellenwert abhängig vom Betriebszustand des Antriebsmotors und/oder des Generators sein kann, beispielsweise abhängig davon, ob der Antriebsmotor steht, und somit erst mittels elektrischer Energie aus dem Akkumulator gestartet werden muß, oder bereits läuft;
- die elektrisch betriebene Heizung bei ansteigender bzw. ausreichender Heizleistung der Kühlkreislauf-betriebenen, also vom Verbrennungsmotor gespeisten, normalen Heizanlage des Kraftfahrzeuges in ihrer Leistung reduziert bzw. vollständig abgeschaltet wird;
- die Heizspirale der elektrisch betriebenen Heizung nur aktiviert bzw. über eine vorgegebene Stufe hinaus erwärmt wird, wenn gleichzeitig der Lüfter eine ausreichende Strömungsgeschwindigkeit an der Heizspirale vorbei bewirkt;
- generell nur eine zeitlich begrenzte Aktivierungsdauer der elektrisch betriebenen Heizung erlaubt wird, insbesondere nämlich mit zwangsweise nachfolgender Mindestruhezeit.
Eine solche elektrisch betriebene Heizung kann beim Aufbau eines Kraftfahrzeuges in die normale, vom Verbrennungsmotor gespeiste Heizanlage integriert oder später nachgerüstet werden.
Im Erstausrüstungsfall empfiehlt es sich, möglichst viele Komponenten, also insbesondere die Heizluftkanäle, den Lüfter, die Steuerung und/oder die
Bedienelemente der normalen Heizanlage für die elektrisch betriebene Zusatzheizung zu nutzen. Der Benutzer würde dann mit ein und denselben Bedienelementen lediglich die gewünschte Heizleistung und Ausströmungsstelle wie gewohnt wählen, während die Steuerung automatisch festlegt, welche der beiden Heizanlagen diese Heizleistung bewirkt. Primär, also im betriebswarmen Zustand des Verbrennungsmotors, wird dies die Kühlkreislauf-betriebene Heizung sein. Die elektrisch betriebene Heizung wird von der Steuerung nur aktiviert, wenn der Kühlkreislauf noch keine oder keine ausreichende Wärmeleistung zur Verfügung stellt, also nach einem Kaltstart, oder wenn - z. B. bei sehr
&iacgr;&ogr; niedertourigem Betrieb des Verbrennungsmotors bei gleichzeitig hohem Heizleistungsbedarf - die Leistung der Kühlkreislauf-betriebenen Heizung insgesamt oder partiell, z. B. an der Luftaustrittsdüse der Frontscheibe auf der Fahrerseite, nicht ausreicht.
Da eine elektrisch beheizte Heizspirale, um die durchströmende Luft nennenswert zu erwärmen, bis zum Glühzustand erwärmt werden muß, muß - angesichts der in der Regel aus Kunststoff bestehenden Luftführungskanäle - darauf geachtet werden, daß bei beheizter Heizspirale eine ausreichende Anströmung der Heizspirale mit Luft erfolgt, um in der Umgebung der Heizspirale die Temperatur nicht zu hoch ansteigen zu lassen, da sonst das Schmelzen von Kunststoffteilen zu befürchten ist.
Deshalb muß parallel zum Heizzustand der Heizspirale auch der Betriebszustand des Belüfters automatisch geregelt werden, also auch dann in Betrieb gesetzt werden, wenn mittels der manuellen Vorwahl durch das Bedienungselement der Lüfter nicht eingeschaltet wurde.
Falls die elektrisch betriebene Heizung keine Zusatzheizung, sondern die einzige Heizung für den Innenraum des Kraftfahrzeuges darstellt, ist die Nutzung bereits vorhandener Elemente einer Heizanlage nicht möglich. In diesem Fall bietet sich jedoch der Vorteil, dass keine Luftführungskanäle und damit Verbindungsleitungen vom Wärmetauscher des Kühlkreislaufes zu den Austrittsdüsen für die Heizluft vorhanden sein müssen.
Vielmehr können Heizspirale und Lüfter der elektrisch betriebenen Heizung, die insbesondere dann nahe zusammen, insbesondere in einer kompakten Baueinheit angeordnet werden, näher an den Austrittsdüsen für die Heizluft installiert und damit der Aufwand für die Luftführungskanäle deutlich reduziert oder gar ganz vermieden werden. Letzteres ist möglich, wenn keine zentrale Erwärmung der Heizluft über eine zentrale Heizspirale erfolgt, wie beim zentralen Wärmetausch einer Kühlmittel-Kreislauf-betriebenen Heizung, sondern nahe an den Austrittsdüsen, insbesondere unmittelbar an jeder Austrittsdüse, unmittelbar
&iacgr;&ogr; und nahe eine eigene Heizeinheit bestehend aus Heizspirale und Lüfter angeordnet und von einer gemeinsamen oder auch jeweils einer separaten Steuerung und zugehörigem Bedienelement bedient wird.
Derartige dann kleine Heizeinheiten können standardisiert in großer Anzahl hergestellt und an den einzelnen Heizluftaustrittsdüsen verwendet werden.
Wird die elektrisch betriebene Heizung zusätzlich zu einer vorhandenen Kühlkreislauf-betriebenen Heizung nachgerüstet, ist vor allem auf eine einfache und funktionssichere Montagemöglichkeit zu achten. Die nachträgliche Integration der elektrisch betriebenen Zusatzheizung in die Steuerung und damit auch Anschluß an die Bedienelemente der normalen Heizung ist dann in aller Regel zu aufwendig.
Die elektrisch betriebene Heizung verfügt dann in der Regel über ein eigenes Bedienelement z. B. in Form eines Schalters, insbesondere ausgebildet als Zeitschalter, und ggf. über eine eigene Steuerung zwischen dem Bedienelement und dem eigentlichen Heizelement, in der Regel bestehend aus Heizspirale und Lüfter. Das Bedienelement wird an geeigneter Stelle im Innenraum des Kraftfahrzeuges zur Bedienung durch den Fahrer montiert und über ein elektrisches Kabel mit dem eigentlichen Heizelement, umfassend den Lüfter und die Heizspirale, verbunden. Diese wiederum ist elektrisch mit dem Bordnetz des Kraftfahrzeuges verbunden, und kann die erwähnte Steuerung umfassen, welche
j; ·
insbesondere den Ladezustand der KFZ-Batterie und/oder die Abgabeleistung des Generators überwachen kann.
Das Heizelement, insbesondere bestehend aus Heizspirale und Lüfter, wird vorzugsweise in den Luftführungskanälen der normalen Heizung eingesetzt, vorzugsweise als Zwischenstück und damit vorzugsweise dort, wo einer der flexiblen Schläuche, die Teil der Luftführungskanäle sind, an einem formstabilen Element des Luftführungssystems, etwa dem Wärmetauscherkasten, ansetzen.
Auch ein Einsetzen in eines der formstabilen Elemente des Luftführungssystems
&iacgr;&ogr; ist möglich. Dabei ist immer auf ausreichenden Abstand der sich erwärmenden Teile der Heizspirale zu den Teilen des Luftführungssystems zu achten.
Abhängig vom primären Zweck der elektrisch betriebenen Zusatzheizung wird dessen Heizelement positioniert:
Sofern die Innenraumbeheizung in der Kaltstartphase oder im Dauerbetrieb unterstützt werden soll, ist das Einsetzen eines einzigen, leistungsstarken elektrisch betriebenen Heizelementes nahe des Kühlkreislauf-betriebenen Wärmetauschers, insbesondere stromaufwärts der ersten Verzweigung der Luftführungskanäle, sinnvoll. Soll vor allem das Freiwerden der Frontscheibe im Winterbetrieb unterstützt werden, können bevorzugt eine oder mehrere kleine, leistungsschwächere Heizelemente möglichst nahe der Luftaustrittsdüse, insbesondere den Luftaustrittsdüsen der Frontscheibe und insbesondere auf der Fahrerseite, montiert werden, wodurch die anfängliche Wärmeabfuhr aufgrund des Aufheizens der Materialien der Luftführungskanäle vermieden wird.
Anstelle der beschriebenen Heizspirale kann auch jedes andere elektrisch betreibbare Heizelement, beispielsweise ein auf Wärmestrahlung basierendes Heizelement, verwendet werden.
• ·
c) Ausführungsbeispiele
Eine Ausführungsform gemäß der Erfindung ist im folgenden anhand der Figuren beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: Eine Prinzipdarstellung des Fahrzeuginnenraumes mit Heizanlage,
Fig. 2: Detaildarstellungen des Einbaus des Heizelementes und
Fig. 3: die Verschaltung der erfindungsgemäßen Zusatzheizung in einer
konventionellen Heizanlage.
In Fig. 1 ist der Innenraum mit Blick auf die Frontscheibe zu erkennen, mit den Austrittsdüsen 15a im Fußraum, 15b auf mittlerer Höhe und 15c zur Frontscheibe hin.
Bei einer konventionellen, vom Kühlkreislauf 18 des nicht dargestellten Verbrennungsmotors betriebenen Heizungsanlage 3 werden diese Austrittsdüsen 15a,b,c über Heizluftkanäle 4 mit beheizter Warmluft versorgt, welche stromaufwärts in einem Wärmetauscherkasten 4d über einen Wärmetauscher des Kühlkreislaufes 18 geführt und dabei erwärmt wird.
Stromabwärts des Wärmetauscherkastens 4d verzweigen sich die Luftführungskanäle immer stärker zu den einzelnen Luftaustrittsdüsen.
Fig. 1 zeigt zwei alternative Möglichkeiten der Integration des Heizelementes 1', welches wenigstens die Heizspirale 5 der elektrisch betriebenen Heizung 1 enthält, entweder unmittelbar stromabwärts des Wärmetauscherkastens 4d, also noch stromaufwärts der ersten Verzweigung der Luftführungskanäle und/oder nahe an den jeweiligen Austrittsdüsen, beispielsweise der Austrittsdüse 15c für die Frontscheibe an der Fahrerseite, die ja primär freigehalten werden muß.
Die insbesondere elektrischen Verbindungen der Heizelemente V mit dem Bordnetz und/oder der Steuerung 8 sind in Fig. 3 dargestellt:
Der Generator 6 des Bordnetzes beliefert einerseits die stromabwärts der einzelnen Sicherungen a, b ,c angeordneten elektrischen Verbraucher mit Energie, wobei in der Regel - wie bei Kraftfahrzeugen heute üblich - der Minuspol mit der elektrisch leitenden Karosserie verbunden ist, die Bestandteil des Stromkreises des Bord netzes ist.
Der Generator 6 ist andererseits mit der Batterie 7 verbunden, die mit Hilfe eines (nicht dargestellten) Ladereglers in einem optimalen Ladezustand gehalten wird.
&iacgr;&ogr; Der nicht dargestellte Laderegler ist ebenso wie der Generator 6 und die meisten der nicht dargestellten elektrischen Verbraucher des Kraftfahrzeuges mit einer zentralen Steuerung 8 elektrisch verbunden, die die einzelnen elektrischen Funktionen innerhalb des Kraftfahrzeuges steuert. Zur Integration einer elektrisch betriebenen Heizung 1 in das Kraftfahrzeug wird - vorzugsweise bei Ausstattung des Fahrzeuges mit dieser zusätzlich elektrisch betriebenen Heizung 1 von Anfang an - auch die elektrisch betriebene Heizung 1 mit der zentralen Steuerung 8 verbunden. Zu diesem Zweck ist ein elektrischer Sensor 16c in der Stromzuführung zur Heizspirale 5 angeordnet, welcher vorzugsweise deren Leistungsaufnahme mißt. Vorzugsweise ist ein Sensor 16c' auch in der Stromzuführung zum Lüfter 9 angeordnet, um feststellen zu können, ob dieser in Betrieb ist und insbesondere mit welcher Leistungsstufe.
Dies Steuerung 8 ist ferner mit elektrischen Sensoren 16a,b ausgestattet, die einerseits den Ladezustand der Batterie 7 und andererseits die elektrische Leistungsabgabe des Generators 6 ermitteln und an die Steuerung 8 melden.
Die Steuerung 8 ist vorzugsweise auch mit einem Temperatursensor 17 ausgestattet, der sich in der Kühlkreislauf-betriebenen Heizung 3, vorzugsweise dem Kühlkreislauf 18 des Verbrennungsmotors befindet und dessen Temperatur an die Steuerung 8 meldet.
Mit diesen Sensoren kann die Steuerung bei entsprechender schaltungsmäßiger Auslegung die eingangs beschriebenen Aufgaben erfüllen, und steuert in diesem
Sinne das Maß der Aufheizung der Heizspirale und/oder die Drehgeschwindigkeit des Lüfters 9.
Fig. 2 zeigt Einbaumöglichkeiten des Heizelementes Y der elektrisch betriebenen Heizung in die Heizluftkanäle 4 der Kühlkreislauf-betriebenen Heizung, wie sie vor allem bei Nachrüstung der elektrisch betriebenen Heizung für die Montagefreundlichkeit von Bedeutung sind.
Vor allem bei einer Nachrüstung umfaßt die elektrisch betriebene Heizung 1 einerseits deren Heizelement 1', welches vorzugsweise nicht nur die Heizspirale 5 sondern auch den Lüfter 9 und dessen Antriebsmotor umfaßt, sowie ein Bedienelement für die Heizung 1 z. B. in Form eines Schalters 14, und ggf. eine separate Steuerung 8', die den Betrieb des Heizelementes Y steuert. Die elektrische Heizung 1 ist natürlich mit dem elektrischen Bordnetz des Kraftfahrzeuges verbunden, von welchem es mit elektrischer Energie versorgt wird. Zusätzlich kann die Steuerung 8' über entsprechende vorzugsweise elektrische Sensoren mit dem Generator 6 und/oder der Batterie 7 des Kraftfahrzeuges verbunden sein.
Wie Fig. 2a zeigt, sind die Teile des Heizelementes Y in einem Zwischenstück 13 positioniert, welches auf einfache Art und Weise zwischen dem üblicherweise als Heizluftkanal 4 verwendeten flexiblen Schlauch 12 und einem dazu passenden Ansatzstutzen eines ortsfesten Teils des Luftkanalsystems zwischengesetzt ist, aufweichen der Schlauch 12 normalerweise direkt aufgeschoben ist.
Dabei kann es sich insbesondere um den Wärmetauscherkasten 4d der Kühlkreislauf-betriebenen Heizung 3 handeln. Die Heizspirale 5 ist dabei auf Abstand zu den Wänden des Zwischenstückes 13 vorzugsweise in dessen Mitte angeordnet und fixiert, wobei die elektrischen Anschlüsse von dort nach außen geführt sind. Auch der Lüfter 9 ist im Inneren des Zwischenstückes 13 fest mit diesem verbunden einschließlich seines Antriebsmotors, dessen elektrische Anschlüsse ebenfalls zur Außenseite des Zwischenstückes 13 herausgeführt sind
zwecks Verbindung mit den übrigen elektrischen Elementen der elektrisch betriebenen Heizung 1.
Zur Montage muß damit lediglich der Schlauch 12 vom festen Ansatzstutzen abgezogen werden, das Zwischenstück 13 auf den Ansatzstutzen aufgeschoben und anschließend der Schlauch 12 wiederum auf den Ansatzstutzen des Zwischenstückes 13 geschoben werden. Anschließend werden die außen liegenden elektrischen Anschlüsse des Zwischenstückes 13 mit den übrigen elektrischen Funktionselementen, insbesondere mit dem Schalter 14 und mit dem
&iacgr;&ogr; Bordnetz des Kraftfahrzeuges, verkabelt, und das Bedienelement, insbesondere der Schalter 14, an einer passenden Stelle im Fahrzeuginnenraum montiert, woraufhin die elektrisch betriebene Heizung 1 bereits funktionsfähig ist.
Fig. 2b zeigt eine Anordnung des Heizelementes 1', welches in diesem Fall lediglich aus der Heizspirale 5 besteht, unmittelbar in der Luftaustrittsdüse 15:
Vor Aufstecken des Schlauches 12 auf den rückwärtigen Ansatzstutzen der Luftaustrittsdüse 15 wird in deren Zentrum die Heizspirale 15 eingesetzt, die beispielsweise mittels den hinteren freien Rand des Ansatzstutzens umgreifender, steifer, entsprechend gebogener Drähte im Zentrum des Ansatzstutzens bzw. der Luftaustrittsdüse 15 gehalten wird, insbesondere nach Aufstecken des Schlauches 12 auf diesen Ansatzstutzen, welcher die Halterung zusätzlich hält.
Die Halterung, die insbesondere aus gebogenen Drähten besteht, kann direkt durch die isolierten und sich nur unwesentlich erwärmenden elektrischen Zuführungen zur Heizspirale 5 gebildet werden, sofern diese aus ausreichend dickem und steifem Metalldraht bestehen.
Das Heizelement V gemäß Fig. 2b kann einen Lüfter 9 zusätzlich umfassen, in der Darstellungsform der Fig. 2b fehlt dieser jedoch, da hierfür der in der Kühlkreislauf-betriebenen Heizung vorhandene zentrale Lüfter verwendet wird.
BEZUGSZEICHENLISTE
| 1 | Elektrisch betriebene | 9 | Lüfter |
| Heizung | 10 | Strömungsrichtung | |
| V | Heizelement | 11 | Wärmetauscher |
| 2 | Innenraum 20 | 12 | Schlauch |
| &iacgr;&ogr; 3 | Kühlkreislauf-betriebene | 13 | Zwischenstück |
| Heizung | 14 | Schalter | |
| 4a,b,c | Heizluftkanal | 15a,b,c | Austrittsdüse |
| 5 | Heizspirale | 16 | elektrischer Sensor |
| 6 | Generator 25 | 17 | Temperaturfühler |
| 15 7 | Batterie | 18 | Kühlkreislauf |
| 8,8' | Steuerung | a, b, c | Sicherung |
Claims (13)
1. Kraftfahrzeug mit einem Antriebsmotor und einem elektrischen Bordnetz, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftfahrzeug eine elektrisch betriebene Heizung (1) für die Luft des Innenraumes (2) umfasst.
2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizung (1) ausschließlich elektrisch betrieben wird.
3. Kraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch betriebene Heizung (1) zusätzlich zur Kühlkreislauf-betriebenen Heizung (3) des Kraftfahrzeuges vorhanden ist.
4. Kraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch betriebene Heizung (1) in die Heizanlage der Kühlkreislauf- betriebenen Heizung (3) integriert ist, insbesondere in die Heizluftkanäle (4a, b, . . .) der Kühlkreislauf-betriebenen Heizanlage (3) integriert ist, insbesondere dass nur die Heizspirale (5) der elektrischen Heizanlage (1) in die Luftkanäle (4a, b) der Kühlkreislauf-betriebenen Heizanlage integriert ist.
5. Kraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch betriebene Heizanlage (1) mittels des Stromes des Generators (6) bzw. der Lichtmaschine betrieben wird.
6. Kraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch betriebene Heizanlage (1) wenigstens teilweise auch mittels des Stromes im elektrischen Energiespeicher, insbesondere Akkumulator (6), des Bordnetzes betrieben wird und insbesondere die elektrische Leistungsaufnahme der elektrisch betriebenen Heizanlage (1) höher ist als die elektrische Leistungsabgabe des Generators (5) bzw. der Lichtmaschine.
7. Kraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch betriebene Heizanlage (1) eine Steuerung (8) umfasst, welche die Heizanlage (1) abstellt oder wenigstens in ihrer Leistung reduziert, wenn der Ladestand des Akkumulators (6) unter einen vorgegebenen Grenzwert fällt, insbesondere die Reduzierung so stark ist, dass zusammen mit den übrigen elektrischen Verbrauchern der gesamte elektrische Verbrauch geringer ist als die elektrische Abgabeleistung des Generators (5).
8. Kraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Heizspirale (5) der elektrisch betriebenen Heizanlage über eine vorgegebene Leistungsstufe hinaus, insbesondere überhaupt nur, beheizt wird, wenn gleichzeitig der Lüfter (9) zum Durchströmen der Heizluftkanäle (4a, b, . . .) an der Heizspirale (5) vorbei in Betrieb ist.
9. Kraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Heizspirale (5) in den Luftführungskanälen nahe am Wärmetauscher (11) der Kühlwasser-betriebenen Heizanlage (3), insbesondere stromaufwärts der ersten Verzweigungen der Heizluft-Kanäle (4a, b, . . .) angeordnet ist.
10. Kraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch betriebene Heizanlage (1) automatisch mittels der Bedienelemente der Kühlkreislauf-betriebenen Heizanlage (3) aktiviert wird, solange die Wärmeleistung der Kühlkreislauf-betriebenen Heizanlage (3) nicht ausreichend ist.
11. Kraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch betriebene Heizung (1) in die Heizanlage der Kühlkreislauf- betriebenen Heizung (3) nachrüstbar ist, insbesondere durch Einsetzen der Heizspirale (5), insbesondere eines Zwischenstückes mit der Heizspirale (5), in die Luftkanäle (4) der Heizanlage, insbesondere am Ansatz eines der flexiblen Schläuche (12), die als Luftkanal (4) verwendet werden, an einem formstabilen Element des Luftführungskanales (4).
12. Kraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nachrüsteinheit außer der Heizspirale (5) auch einen Lüfter (9), insbesondere ebenfalls im Zwischenstück (13) untergebracht, umfaßt, sowie einen separaten Schalter (14) zum Aktivieren der elektrisch betriebenen Heizung (1).
13. Kraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nachrüsteinheit zusätzlich eine Steuerung (8') umfaßt, die insbesondere die vom Generator (6) bzw. der Batterie (7) bezogene elektrische Leistungsaufnahme und insbesondere deren Veränderung mißt, und bei Unterschreiten eines bestimmten Schwellwertes die Leistung der elektrisch betriebenen Heizung (1) automatisch reduziert oder abschaltet.
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