DE20304409U1 - Spender zur Aufnahme und Ausgabe von flachem Spendergut - Google Patents
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Abstract
Spender zur Aufnahme und Ausgabe von flachem Spendergut, insbesondere flacher Lebensmittel, dadurch gekennzeichnet, dass der Spender ein Unterteil (1) mit mindestens einer Kammer (2) zur Aufnahme des Spenderguts und ein auf dem Unterteil (1) drehbar aufgesetztes Oberteil (3) umfaßt und dass eine Ausgabeöffnung (4) zur Ausgabe des Spenderguts vorgesehen ist, wobei das Spendergut durch Verdrehen der relativen Lage zwischen Unterteil (1) und Oberteil (3) von der Kammer (2) zur Ausgabeöffnung transportiert wird.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Spender zur Aufnahme und Ausgabe von flachem Spendergut, insbesondere flacher Lebensmittel und insbesondere von Oblaten, nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
- Spender für flache und insbesondere scheibenförmige Gegenstände sind aus dem Stand der Technik bekannt, beispielsweise aus der CH 264156-A und der
EP 0 534 763 B1 . Diese Spender sind jedoch umständlich in der Handhabung und kompliziert aufgebaut. - Die Erfindung geht von dem Bedürfnis aus, einen manuell handhabbaren Spender für flache Lebensmittel, insbesondere für Oblaten bereitzustellen. Ein derartiger Spender soll möglichst einfach zu handhaben und in der Herstellung möglichst billig sein.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Spender zur Aufnahme und Ausgabe von flachem Spendergut bereitzustellen, der manuell handhabbar und billig in der Herstellung ist.
- Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Spender mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Bevorzugte Ausführungsbeispiele dieses Spenders sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
- Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen:
-
1 : Draufsicht auf das Unterteil eines erfindungsgemäßen Spenders; -
2 : Teilweise im Aufriß gezeigte Seitenansicht des Unterteils von1 ; -
3 Draufsicht auf das Oberteil eines erfindungsgemäßen Spenders; -
4 : Teilweise im Aufriß gezeigte Seitenansicht des Oberteils von3 . - Der erfindungsgemäße Spender zur Aufnahme und Ausgabe von flachem Spendergut umfaßt ein Unterteil
1 und ein darauf aufgesetztes Oberteil3 . - Das Unterteil
1 ist in den1 und2 maßstabsgetreu dargestellt. Das Unterteil1 ist zylindrisch ausgebildet mit einem kreisförmigen Bodenteil9 und einer am Rand dieses Bodenteils9 umlaufenden Seitenwand6 . Im Zentrum des Bodenteils9 ist eine Bohrung12 vorgesehen, wobei – wie in dem Teilschnitt von2 gezeigt – in der Bohrung12 ein Vorsprung13 angeordnet ist. Innerhalb des zylindrischen Unterteils1 sind drei zylinderförmige Kammern2 ,2a ,2b angeordnet. Diese Kammern2 ,2a ,2b umfassen jeweils einen von dem Bodenteil9 gebildeten kreisförmigen Kammerboden14 ,14a ,14b und ein zylindermantelförmiges Wandteil15 ,15a ,15b . Die Mittelpunkte M, M' und und M" der Kammern2 ,2a und2b liegen auf einer Kreislinie, deren Radius in etwa dem halben Radius des kreisförmigen Bodenteils9 entspricht und diese Mittelpunkte M, M' und M" sind radial gleichmäßig voneinander beabstandet. Die Höhe der Wandteile15 ,15a ,15b entspricht der Höhe der umlaufenden Seitenwand6 des Unterteils1 , bspw. 9,2 mm. Die Kammern2 ,2a ,2b sind damit hohlzylindrisch ausgebildet um eine Vielzahl von flachen, kreisscheibenförmigen Spendergut-Stücken, wie beispielsweise Oblaten, aufzunehmen. - In der umlaufenden Seitenwand
6 ist eine Eingriffsmulde7 ausgebildet. Die Eingriffsmulde7 ist bevorzugt radial genau zwischen zwei benachbarten Kammern2 ,2a angeordnet. In einem in den Figuren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel können mehrere Eingriffsmulden7 vorgesehen sein, welche dann jeweils wiederum radial zwischen zwei benachbarten Kammern angeordnet sind. - Das in den
3 und4 dargestellte Oberteil3 ist als flache Kreisscheibe ausgebildet. Im Zentrum dieser Kreisscheibe ist ein von der Oberfläche vorstehender Zapfen10 mit Rastnasen11 angeordnet. Des weiteren ist an dieser Oberfläche eine Vertiefung in Form einer Ausnehmung5 vorgesehen. Diese Ausnehmung5 umfaßt einen halbkreisförmigen Bereich5a und einen sich daran anschließenden geraden Bereich5b , welcher in den Rand8 der Kreisscheibe mündet. Dadurch wird am Rand8 des Oberteils3 – im Querschnitt betrachtet – eine schlitzförmige Öffnung4 ausgebildet. - Das Unterteil
1 und das Oberteil3 des erfindungsgemäßen Spenders werden zusammengefügt, indem der Zapfen10 in die Bohrung12 eingesteckt wird. Der Zapfen10 mit den Rastnasen11 und die Bohrung12 sind hierfür zueinander korrespondierend ausgebildet, so daß das Oberteil3 klemmend in der Öffnung12 des Unterteils1 gehalten wird. Um Unterteil1 und Oberteil3 miteinander zu fixieren, ist in der Bohrung12 der Vorsprung13 vorgesehen, welcher von den Rastnasen11 bei eingestecktem Zapfen10 hintergriffen wird. Das auf das Unterteil1 derart aufgesetzte Oberteil3 ist gegenüber dem Unterteil 1 um eine Drehachse verdrehbar, welche durch den Mittelpunkt des kreisförmigen Bodenteils9 bzw. des kreisscheibenförmigen Oberteils3 verläuft. - Der erfindungsgemäße Spender kann beispielsweise zur Aufnahme und Ausgabe von Oblaten wie folgt benutzt werden:
- Zunächst werden die Kammern
2 ,2a ,2b bei abgenommenem Oberteil mit Oblaten befüllt. Anschließend wird das Oberteil3 in der oben beschriebenen Weise auf das Unterteil1 drehbar aufgesetzt. Der so aus dem Unterteil1 und dem Oberteil3 zusammengesetzte Spender wird dann um 180° gewendet, so daß das Oberteil nunmehr unten und das Unterteil obenauf zu liegen kommt. Zur Ausgabe einer Oblate wird nunmehr das Oberteil3 gegenüber dem Unterteil1 manuell verdreht, bis eine der Kammern2 ,2a oder2b mit der Ausnehmung5 des Oberteils3 fluchtet. In dieser Stellung fällt dann die in dieser Kammer2 ,2a oder2b eingeschichtete unterste Oblate aufgrund der Schwerkraft in die von der Ausnehmung5 gebildete Vertiefung. Wird nunmehr das Unterteil1 und das Oberteil3 noch weiter gegeneinander verdreht, bis die Eingriffsmulde7 über die Ausnehmung5 zu liegen kommt, kann die in der von der Ausnehmung5 gebildeten Vertiefung liegende Oblate mit der Hand ergriffen und aus der Ausgabeöffnung4 entnommen werden. Weitere Oblaten können dann in derselben Weise durch Weiterdrehen des Unterteils1 gegenüber dem Oberteil3 von einer der Kammern2 ,2a oder2b zur von der Ausnehmung5 gebildeten Ausgabeöffnung4 transportiert werden. - Um ein Fixieren des Unterteils
1 mit dem Oberteil3 in bestimmten, zur Entnahme des Spenderguts geeigneten Drehstellungen zu ermöglichen, ist am Oberteil3 eine Rastnase16 vorgesehen, welche mit am oberen Rand der Seitenwand6 des Unterteils angeordneten Rastnuten17 korrespondiert. Bevorzugt sind die Rastnuten17 an den Stellen vorgesehen, wo die Wandteile15 ,15a bzw.15b der Kammern2 ,2a bzw.2b in die Seitenwand6 des Unterteils1 übergehen. Weitere Rastnuten17 können dann radial genau zwischen diesen Stellen vorgesehen sein. Durch das Zusammenwirken der Rastnase16 mit den Rastnuten17 sind Unterteil1 und Oberteil3 in Drehstellungen im Abstand von 45° fixierbar. - Das Unterteil
1 und das Oberteil3 des erfindungsgemäßen Spenders sind bevorzugt jeweils einstückig aus Hartplastik, beispielsweise ABS-Kunststoff im Spritzgußverfahren gefertigt. Dies ermöglicht eine kostengünstige Herstellung des Spenders.
Claims (10)
- Spender zur Aufnahme und Ausgabe von flachem Spendergut, insbesondere flacher Lebensmittel, dadurch gekennzeichnet, dass der Spender ein Unterteil (
1 ) mit mindestens einer Kammer (2 ) zur Aufnahme des Spenderguts und ein auf dem Unterteil (1 ) drehbar aufgesetztes Oberteil (3 ) umfaßt und dass eine Ausgabeöffnung (4 ) zur Ausgabe des Spenderguts vorgesehen ist, wobei das Spendergut durch Verdrehen der relativen Lage zwischen Unterteil (1 ) und Oberteil (3 ) von der Kammer (2 ) zur Ausgabeöffnung transportiert wird. - Spender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Kammern (
2 ;2a ;2b ) vorgesehen ist. - Spender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabeöffnung (
4 ) von einer Ausnehmung (5 ) an der dem Unterteil (1 ) zugewandten Seite des Oberteils (3 ) gebildet ist. - Spender nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die oder jede Kammer (
2 ;2a ,2b ) zur Aufnahme von kreisscheibenförmigem Spendergut hohlzylindrisch ausgebildet ist. - Spender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage und die Geometrie der Ausnehmung (
5 ) so zu der Lage und Geometrie der oder jeder Kammer (2 ;2a ,2b ) korrespondiert, dass ein Stück des in der Kammer (2 ;2a ,2b ) befindlichen Spenderguts in die Ausnehmung (5 ) fällt, sobald bei gegenseitigem Verdrehen von Unterteil (1 ) und Oberteil (3 ) die Ausnehmung (5 ) mit einer Kammer (2 ;2a ,2b ) fluchtet. - Spender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Seitenwand (
6 ) des Unterteils (1 ) eine Eingriffsmulde (7 ) vorgesehen ist, welche durch gegenseitiges Verdrehen von Unterteil (1 ) und Oberteil (3 ) über die Ausnehmung (5 ) geschoben werden kann um ein Ergreifen des in der Ausnehmung (5 ) liegenden Spenderguts zu ermöglichen. - Spender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (
5 ) einen in etwa halbkreisförmigen Bereich (5a ) aufweist, an den sich ein gerader Bereich (5b ) anschließt, der in den Rand (8 ) des Oberteils (3 ) mündet um dort eine schlitzförmige Ausgabeöffnung (4 ) zu bilden. - Spender nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (
1 ) zylindrisch mit einem kreisförmigen Bodenteil (9 ) und einer umlaufenden Seitenwand (6 ) und dass das Oberteil (3 ) kreisscheibenförmig ausgebildet ist. - Spender nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens drei Kammern (
2 ,2a ,2b ) vorgesehen sind, deren Mittelpunkte (M, M', M") auf einer Kreislinie liegen und radial gleichmäßig voneinander beabstandet sind. - Spender nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Zentrum des Unterteils (
1 ) eine Bohrung (12 ) und im Zentrum des Oberteils (3 ) ein vorstehender Zapfen (10 ) mit Rastnasen (11 ) vorgesehen ist, wobei Bohrung (12 ) und Zapfen (10 ) so korrespondieren, dass der Zapfen (10 ) in die Bohrung (12 ) gesteckt werden kann um das Unterteil (1 ) mit dem Oberteil (3 ) zusammen zu fügen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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2003
- 2003-03-19 DE DE20304409U patent/DE20304409U1/de not_active Expired - Lifetime
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