-
Die Erfindung betrifft einen Bewegungsmelder,
der mit einer optischen und / oder akustischen Alarmeinrichtung
verbunden ist.
-
Alarmanlagen mit derartigen Bewegungsmeldern,
die mit Infrarotstrahlen, Ultraschall, Mikrowellen oder Radar arbeiten,
sind üblicherweise
fest installiert. Sie enthalten eine Optik, die ein Gesichtsfeld
bestimmt. Wenn in dem Bereich des Gesichtsfeldes eine Bewegung erkannt
wird, so wird ein Signal gebildet, das ein Signal einer optischen
und / oder akustischen Alarmeinrichtung auslöst, beispielsweise das Aufleuchten
von Lampen und / oder das Abgeben von Tönen und / oder das Abgeben
von Rufsignalen für
ein stationäres
Telefon oder auch ein Mobiltelefon. Üblicherweise wird ein Raum
oder auch mehrere Räume
von mehreren Bewegungsmeldern gesichert, die zu einer Alarmanlage
zusammengefasst sind. Die Bewegungsmelder werden von einer gemeinsamen
Stelle der Alarmanlage aus aktiviert und deaktiviert.
-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den
Einsatzbereich derartiger Bewegungsmelder zu erweitern.
-
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass
der Bewegungsmelder die Gestalt eines transportablen Gebrauchsgegenstandes
hat und mit Mitteln zum Aktivieren und Deaktivieren ausgerüstet ist.
-
Ein derartiger Bewegungsmelder bildet
eine Art transportable Alarmanlage, die eine Person mit sich führen und
bei Bedarf einsetzen kann. Beispielsweise kann eine Person mit diesem
Bewegungsmelder eine Tür
oder ein Fenster eines Raumes sichern, in welchem sich die Person
zur Ruhe begeben will, oder den es verlassen will, ohne dass das
Fenster geschlossen oder die Tür
abgesperrt wird. Ebenso können
auch Türen
oder Fenster eines Fahrzeuges gesichert werden. Da der Bewegungsmelder
die Gestalt eines transportablen Gebrauchsgegenstandes hat, ist
er als Teil einer Alarmanlage nicht ohne weiteres zu erkennen, so
dass eine Unbefugter nicht sofort weiß, was den Alarm ausgelöst hat oder
gegebenenfalls auch, dass überhaupt
ein Alarm ausgelöst worden
ist. Mit diesem Bewegungsmelder können auch Bereiche im Freien
gesichert werden, in denen der Besitzer Gegenstände abgelegt hat, beispielsweise
am Strand.
-
In Ausgestaltung der Erfindung ist
eine Sensoroptik mit einem bezüglich
der Erfassungsweite und / oder eines zu erfassenden Ausschnittes
einstellbaren Gesichtsfeld vorgesehen. Damit ist es möglich, den
Bewegungsmelder so einzustellen, dass die Alarmanlage nur anspricht,
wenn eine Bewegung innerhalb eines vorgegebenen Bereiches auftritt.
Ebenso ist es möglich,
den Bewegungsmelder zielgerichtet auszurichten, beispielsweise auf eine
Tür oder
ein Fenster, so dass nur dieser Ausschnitt überwacht wird, während sich
die Person selbst oder andere Personen außerhalb dieses Ausschnittes
bewegen können,
ohne einen Alarm auszulösen.
-
Der Benutzer muss den Bewegungsmelder aktivieren
und auch wieder deaktivieren, ohne dass ein Alarm ausgelöst wird.
Das Aktivieren kann beispielsweise unter Zwischenschalten eines
Zeitverzögerungsgliedes
erfolgen, so dass der Benutzer ausreichend Zeit hat, sich aus dem
Gesichtsfeld des Bewegungsmelders herauszubewegen. Der Benutzer weiß auch in
der Regel, auf welchen Ausschnitt er den Bewegungsmelder eingestellt
hat, so dass er sich zum Deaktivieren dem Bewegungsmelder außerhalb
dieses Bereiches nähern
kann.
-
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung
wird eine vorzugsweise codierbare Fernbedienung zum Aktivieren und
/ oder Deaktivieren vorgesehen. Dies kann beispielsweise mittelsrm
eines Funkschlüssels oder
auch mittels eines Infrarotsenders odgl. erfolgen. Der Benutzer
kann dann den Bewegungsmelder außerhalb des Gesichtsfeldes
aktivieren und deaktivieren.
-
Weitere Merkmale und Vorteile der
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in
den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen.
-
1 zeigt
eine Ansicht eines Reiseweckers, der mit einem Bewegungsmelder zu
einer Alarmeinrichtung kombiniert ist, und
-
2 ein
Mobiltelefon, das ebenfalls mit einem Bewegungsmelder versehen ist.
-
Der in 1 dargestellte
Reisewecker 10 ist mit einem Bewegungsmelder 11 kombiniert,
der nach einem bekannten System aufgebaut ist. Der Bewegungsmelder 11 ist über ein
Drehgelenk 12 mit dem Gehäuse des Reiseweckers 10 verbunden,
so dass er um die Achse diese Drehge lenks 12 relativ zum dem
Gehäuse
des Reiseweckes 10 verdrehbar ist. Auf der gegenüberliegenden
Seite des Reiseweckers 10 ist eine Einheit 13 angeordnet,
die zusammen mit dem Bewegungsmelder 11 eine Alarmanlage
darstellt.
-
Bei einer erkannten Bewegung eines
Körpers
sendet der Bewegungsmelder 11 ein Signal, das beispielsweise
zu einem akustischen Signal verarbeitet wird, das von einem in die
Einheit 13 eingebauten Lautsprecher 14 gegeben
wird. Die Einheit 13 weist weiter einen Anschluss 15 für ein Mobiltelefon auf, über den
an das Mobiltelefon ein Signal gegeben wird, aufgrund dessen ein
Klingelton erzeugt wird oder eine vorbestimmte Nummer angerufen
wird. In die Einheit 13 ist weiter eine Leuchte 16 eingearbeitet,
die, wenn der Bewegungsmelder 11 ein Signal abgibt, eingeschaltet
wird. Weiter ist in die Einheit 13 eine Kamera 17 eingebaut,
die ausgelöst
wird, wenn der Bewegungsmelder ein Signal gibt. Ein weiterer Anschluss 18 kann
zu weiteren Geräten
führen
oder beispielsweise ein Blitzlicht aktivieren. Selbstverständlich muss
die Einheit nicht alle diese Möglichkeiten
bieten. Der Bewegungsmelder 10 und / oder die Einheit 13 können mittels
einer mitgeführten
Batterie oder mittels eines Netzanschlusses mit Energie versorgt
werden. Hierfür
kann auch ein Netzanschluss des Reiseweckers oder eine Battrie des
Reiseweckers dienen.
-
Der Bewegungsmelder 11 ist
mit einer Optik 19 versehen, die so einstellbar ist, dass
damit die Tastweite eingestellt werden kann, d.h. der Abstand in
den dem Bewegungsmelder reagiert. Darüber hinaus wird vorgesehen,
dass das Gesichtsfeld des Bewegungsmelders 11 auf einen
einstellbaren Ausschnitt beschränkt
ist, was beispielsweise mittels der in Richtung des Pfeils 20 verschiebbaren
Blende 21 geschieht. Der Bewegungsmelder 11 lässt sich
somit durch Aufstellen des Reiseweckers 10 und durch Verdrehen
um sein Gelenk 12 so ausrichten, dass er auf ein bestimmtes
Ziel gerichtet ist, beispielsweise eine Tür oder ein Fenster eines Raumes.
-
Die Einheit 13 ist zweckmäßigerweise
ebenfalls mittels eines Gelenkes 22 mit dem Gehäuse des Reiseweckers 10 verbunden,
so dass beispielsweise die Leuchte 16 und die Kamera 17 auf
den gleichen Bereich gerichtet werden können, den der Bewegungsmelder 11 sichert.
-
Anstelle von Drehgelenken 12 und 22 können auch
Kugelgelenke oder kardanische Gelenke vorgesehen werden.
-
Um den Bewegungsmelder 11 zu
aktivieren und / oder zu deaktivieren wird vorteilhaft eine Fernbedienung
vorgesehen, beispielsweise ein Funkschlüssel- oder ein Infrarot-Bedienungselement. Zweckmäßigerweise
wird dies mit dem Bewegungsmelder 11 so codiert, dass nur
eine ganz spezielle Fernbedienung den Bewegungsmelder 11 aktivieren oder
deaktivieren kann.
-
Der Bewegungsmelder 11 und
die Einheit 13 können
selbstverständlich
auch mit einem anderen Gebrauchsgegenstand kombiniert werden, beispielsweise
mit einem Reiseradio oder irgendeinem anderen Gebrauchsgegenstand,
beispielsweise einer Kamera, den ein Reisender üblicherweise mit sich führt. Die
Energieversorgung kann über
eine Batterie oder einen Netzanschluss erfolgen.
-
Bei dem Ausführungsbeispiel nach 2 ist ein Mobiltelefon 23 mit
einem integrierten Bewegungsmelder 24 versehen. Der Bewegungsmelder 24,
der beispielsweise durch eine Kombination von 2 Drucktasten
aktiviert und deaktiviert werden kann, kann beispielsweise einen
Klingelton auslösen,
wenn er eine Bewegung in dem Bereich erfasst, auf den er ausgerichtet
ist. Alternativ kann ein von dem Mobiltelefon 23 unabhängiger Bewegungsmelder 25 vorgesehen
werden, der mittels einer Steckverbindung 26 an das Mobiltelefon 23 anschließbar ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel
ist vorgesehen, dass die Steckverbindung 26 zwischen dem
Gehäuse
des Mobiltelefons 23 und dem Gehäuse des Bewegungsmelders 25 besteht.
Es kann jedoch vorgesehen werden, dass die Steckverbindung 26 über eine
Leitung an den Bewegungsmelder 25 angeschlossen ist, so dass
dieser unabhängig
von dem Mobiltelefon 23 an einer anderen Stelle und mit
anderer Ausrichtung angeordnet werden kann.
-
Bei der Ausführungsform nach 2 kann insbesondere vorgesehen
werden, dass ein Signal des Bewegungsmelders 24 oder 25 das
Mobiltelefon 23 veranlasst, eine bestimmte, vorher eingestellte Nummer
anzuwählen
und dort ein bestimmtes akustisches Signal zu geben.