DE20302147U1 - Elektromotorischer Möbelantrieb - Google Patents
Elektromotorischer MöbelantriebInfo
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Description
Unser Zeichen: D 58/33 - kh
Elektromotorischer Möbelantrieb
Die Erfindung betrifft einen elektromotorischen Möbelantrieb, insbesondere Doppelantrieb mit mindestens einem Motor mit Getriebewinkeln, mit mehr als einem Antriebszug, mit einem Gehäuse mit mindestens einem Deckel, mit Hubbegrenzungsmitteln, mit elektrischen und/oder elektromechanischen und/oder elektronischen Steuerelementen, elektrisch leitenden Verbindungsmitteln und Betätigungsmitteln.
Derartige Antriebsanordnungen sind beispielsweise aus der DE 200 05 050 bekannt.
Als nachteilig zeigt sich bei den bekannten Anordnungen, dass die elektrischen/elektronischen Steuerungen sich auf Leiterplatten innerhalb des Gehäuses eines solchen Doppelantriebs befinden. Bei Wartungs- und/oder Umrüstarbeiten ist eine komplette Demontage des Antriebs nötig, die zeit- und somit kostenintensiv ist.
Es sind weiterhin Antriebe mit externen Steuermitteln bekannt, bei welchem sich jedoch ein erhöhter Kabelaufwand als nachteilig erweist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen elektromotorischen Doppelantrieb zu schaffen, der gegenüber dem Stand der Technik einfacher in der Montage, Wartung und
Umrüstung der Steuerungskomponenten ist und weitere Vorteile bietet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Steuerelemente, Betätigungsmittel- und Versorgungsanschlüsse in einem separaten Steuergehäuse angeordnet sind, welches als Einsteckeinheit ausgebildet und in das Gehäuse eingesteckt und in diesem arretiert ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
Die erfindungsgemäße elektromotorische Möbelantrieb besitzt durch seine Ausführung mit einem steckbaren Steuergehäuse besondere Vorteile in der Fertigung, Montage, Wartung und Umrüstung. Das Steuergehäuse kann in unterschiedlichen Variationen separat produziert werden und wird erst kurz vor Ende der Montage auftragsbezogen in einfacher vorteilhafter Weise ohne Werkzeug in das Antriebsgehäuse eingesteckt und über Befestigungselemente vorzugsweise mittels Schnappnasen an geeigneten Kanten im Antriebsgehäuse verrastet.
Das Steuergehäuse besteht aus einem Deckelteil und einem Bodenteil, die beispielsweise durch Schrauben oder geeignete Schnappmittel verbunden sind, und in denen Steuerelemente vorzugsweise auf einer Leiterplatte angeordnet sind. Diese können aber auch in einer anderen Ausgestaltung mit anderen Mitteln im Steuergehäuse befestigt, beispielsweise vergossen sein.
Diese Befestigungselemente sind am Bodenteil des Steuergehäuses in einem genormten/werksgenormten Abstand angeformt. Dadurch ist ein Austausch besonders vorteilhaft.
Eine weitere Ausführungsform sieht ein Deckelteil des Steuergehäuses mit angeformten Befestigungselementen vor, welche durch das Bodenteil hindurch gesteckt werden und über weitere Schnappnasen das Bodenteil und das Deckelteil verrasten.
In einer minimalen Ausführungsform besteht das Steuergehäuse nur aus einem Deckelteil mit angeformten Befestigungselementen und ist nach unten hin geöffnet. Bei dieser Ausführungsform weist das Steuergehäuse die Breite des Antriebsgehäuses auf.
Gleichzeitig ermöglicht das einsteckbare Steuergehäuse mittels geeigneter Taschen und Verbindungsmittel eine vorteilhafte Festlegung, Stützung und Stabilisierung von beispielsweise Deckeln und Motoren mit dem Antriebsgehäuse zusammen.
Beim Umrüsten und/oder Austauschen des Steuergehäuses ist dieses über Montageöffnungen vorteilhaft leicht ausrastbar und herauszunehmen, was einen besonders vorteilhaft schnellen Austausch und eine ebenso einfache Umrüstung beziehungsweise nachträgliche Aufrüstung eines Doppelantriebs mit zusätzlichen Antriebsmotoren und/oder Zusatzeinrichtungen wie beispielsweise Überwachungsmesseinrichtungen für Umgebungsparameter wie Temperatur und Feuchtigkeit ermöglicht. Diese Aufrüstarbeiten sind bei einigen Ausführungsformen so einfach gestaltet, dass sie durch einen Endkunden selbst ausgeführt werden können.
In einer Ausführungsform wird das Steuergehäuse vor dem Einstecken mit durch Öffnungen aus seinem Bodenteil herausragenden Kabel mit Steckverbindungen mit den Motoren und Endschaltern im Antrieb verbunden.
Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, diese Verbindung über feste Steckverbinder durchzuführen, in bevorzugter Ausführung in besonders einfacher Form mittels Kontaktschlitzen am Steuergehäuse, in die am Antrieb angeordnete Kontakte beim
-A-
Einstecken des Steuergehäuses einfädeln und die notwendige elektrische Verbindung herstellen.
Die Bedienungselemente wie beispielsweise Handschalter, Fußschalter und dergleichen werden mittels Stecker durch Durchführungen vorzugsweise am Deckelteil des Steuergehäuses mit den entsprechenden Anschlüssen verbunden. In bevorzugter Ausführung sind auch die Stromversorgungskabel steckbar ausgeführt. Alle diese Kabel sind vorzugsweise am Steuergehäuse über geeignete Mittel zugentlastet.
In einer weiteren Ausführungsform kann das Steuergehäuse mit seitlichen Zusatzgehäusen erweitert werden, welche an das Steuergehäuse mit Haltemitteln angebracht sind oder ein Teil von ihm sind, und welche beispielsweise Stromversorgungen wie Transformatoren und Batterien/Akkumulatoren aufnehmen können, aber auch andere diverse Anschluss- und Steuermittel für weitere zusätzliche Verbraucher, Messeinrichtungen, Ausgabegeräte, Beleuchtung und dergleichen mehr.
Es ist auch möglich, dass die Stromversorgungen und zuletzt genannten Mittel alle in einem Steuergehäuse angeordnet sind.
Das Steuergehäuse kann auch Bauelemente zur Spannungsversorgung und -aufbereitung aufweisen und somit sehr vielseitig eingesetzt werden.
Der Funktionsumfang der Steuerung lässt sich für den Benutzer an der Größe des Steuergehäuses erkennen. Der Benutzer hat durch die Größe des Steuergehäuses somit nicht nur einen Eindruck größerer Stabilität, sondern ein großes Steurgehäuse hat insbesondere den Vorteil, dass es sich stabilisierend und stützend auf den gesamten Antrieb auswirkt.
In anderer Ausgestaltung ist das Steuergehäuse mit Haken/Taschen versehen, welche Verbindungsmittel für andere und/oder weitere
Bauteile des Antriebs bilden, wie beispielsweise für Abdeckungen, Designleisten und dergleichen.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand einer Zeichnung noch näher erläutert. Hierbei zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Möbelantriebs in verkürzter Darstellung;
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung des Möbelantriebs gemäß Fig. 1; und
Fig. 3a-c Stirnansichten verschiedener Ausführungsbeispiele von Steuergehäusen.
Figur 1 stellt einen beispielhaften erfindungsgemäßen elektromotorischen Möbelantrieb I7 insbesondere einen Doppelantrieb in einer perspektivischen Ansicht dar, wobei das linke und rechte Ende aus Platzgründen nicht dargestellt ist. Diese Enden verbinden den Möbelantrieb 1 mit bekannten Antriebsbeschlägen in ebenfalls bekannter Art und Weise.
Figur 2 zeigt den Möbelantrieb 1 gemäß Figur 1 in einer Explosionsdarstellung.
Der erfindungsgemäße Möbelantrieb 1 besteht aus einem Gehäuse 2, an welchem im gezeigten Ausführungsbeispiel seitlich zwei gegenüberliegende Motoren 6, 7 angebracht sind. Das Gehäuse 2 ist als ein sogenanntes C-Profil ausgebildet, in dessen Innenraum 3 die Motoren 6, 7 mit ihren jeweiligen Getriebewinkeln 8, 9, an denen sie jeweils befestigt sind, und mit ihren jeweiligen nicht dargestellten bekannten Antriebszügen eingebaut sind.
Das Gehäuse 2 wird in den Bereichen zu seinen jeweiligen Enden hin mittels eines ersten Deckels 4 und eines zweiten Deckels 5 von oben verschlossen, indem Befestigungsmittel der Deckel 4, mit Kanten 23 des Profils des Gehäuses 2 beispielsweise ein Auf-
beziehungsweise Einschieben der Deckel 4, 5 auf/in das Gehäuse ermöglichen. Die Deckel 4, 5 sind jeweils korrespondierend zu den Getriebewinkeln 8, 9 so ausgebildet, dass diese und beispielsweise auch die daran angebauten Motoren 6, 7 von oben und seitlich umhüllt werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Deckel 4, 5 jeweils im eingebauten Zustand zur Mitte hin viertelkreisförmige Hohlwölbungen auf, die zur Mitte hin Öffnungen senkrecht zur Längsachse des Antriebs 1 bilden. Zwischen diesen Öffnungen ist ein quaderförmiges Steuergehäuse 10 angeordnet, wie Figur 2 zeigt.
Das Steuergehäuse 10 ist zweiteilig und besteht aus einem Bodenteil 12, welches durch ein Deckelteil 11 verschlossen ist, wobei es elektrische und/oder elektronische Steuermittel für den Antrieb wie zum Beispiel eine Leiterplatte 18, auf welcher die Steuermittel befestigt sind, aufnimmt.
Das Deckelteil 11 und das Bodenteil 12 sind rechteckige Wannen, die untereinander mit geeigneten Befestigungsmitteln 14 zusammengehalten werden, wie beispielsweise Schnapphaken oder Schrauben, für welche Schraubdome in bekannter Art verwendet werden, wie in Fig. 2 gezeigt.
Die Leiterplatte 18 kann in das Deckelteil 11 oder auch in das Bodenteil 12 beispielsweise eingeschraubt, eingeclipst oder auf andere bekannte Art eingelegt werden. In einer Ausführungsform können die elektrischen und/oder elektronischen Bauteile im Deckelteil 11 vergossen sein.
Das Deckelteil 11 besitzt Längswände 27 und Stirnwände 26 und ist an seinen Längswänden 27 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer ersten und zweiten Durchführung 19, 20 versehen, welche die im Inneren des Steuergehäuses 10 beispielsweise auf der Leiterplatte 18 angeordneten Steckverbindungselemente für den elektrischen Anschluss von
unterschiedlichen Kabeln für Bedienungs- und Versorgungszwecke einerseits abdecken und andererseits eine Führung der Steckelemente ermöglichen. Sie können auch mit bekannten geeigneten Zugentlastungs- und Knickschutzmitteln versehen sein.
In einer weiteren Ausgestaltung sind zusätzliche Durchführungsöffnungen in den Längswänden 2 7 und/oder Stirnwänden 2 6 des Deckelteils 11 angeordnet, beispielsweise zum Anschluss weiterer Antriebe, zusätzlicher Bedienungselemente, Sensoren, Beleuchtung und dergleichen.
Das Bodenteil 12 weist in einer bevorzugten Ausführungsform nach unten gerichtete Befestigungselemente 13 auf, die an ihren freien unteren Enden mit Nasen 25 versehen sind, welche beim Einbau des Steuergehäuses 10 hinter korrespondierende Nasen oder Kanten 22, 23 des Gehäuses und/oder der Getriebewinkel einrasten. Somit kann das Steuergehäuse 10 werkzeuglos montiert werden. Die einrastenden Befestigungselemente 13 ermöglichen eine einfache Montage, indem sie durch geeignete Mittel von außen durch die Wand des Gehäuses 2 beispielsweise durch Montageöffnungen 21 aus ihrer Verrastung gelöst werden können. Die Abmessungen und Form der Befestigungselemente 13 sowie der korrespondierenden Kanten 22, 23 ist einheitlich genormt beziehungsweise werksgenormt, so dass ein besonders vorteilhafter leichter Austausch von unterschiedlichen Steuergehäusen 10 ermöglicht wird.
Das Bodenteil 12 weist ebenfalls Längswände 2 9 und Stirnwände 2 8 auf. In den Stirnwänden 2 8 sind jeweils in den Ecken einer diagonalen Tasche 15 eingebracht, welche Abmessungen korrespondierend zu Verbindungsmitteln 24 des ersten und zweiten Deckels 4, 5 aufweisen, wodurch beim Einbau des Steuergehäuses 10 zwischen die Deckel 4, 5 dieselben formschlüssig mit dem Steuergehäuse 10 verbunden werden.
In der Mitte jeder Stirnwand 28 des Bodenteils 12 ist jeweils eine Ausnehmung 16 korrespondierend zu den Getriebewinkeln 8, eingebracht, welche zum Innenraum des Bodenteils 12 hin verschlossen ist, und auch eine Tasche sein kann, und jeweils einen Teil der Getriebewinkel 8, 9 abdeckt oder formschlüssig aufnimmt.
Weiterhin besitzt das Bodenteil 12 eine Bodenplatte 30 mit mindestens einer oder mehreren Öffnungen 17 beispielsweise zur Durchführung von Kabeln und Steckverbindungen zum Anschluss der Motoren 6, 7 und weiterer elektrischer Bauteile wie zum Beispiel Hubbegrenzungsmittel in Form von Endschaltern (nicht dargestellt), die sich in diesem Ausführungsbeispiel innerhalb beziehungsweise unterhalb der Deckel 4, 5 befinden. Somit ist sichergestellt, dass sich diese Verkabelung innerhalb des Gehäuses 2 befindet.
In einer weiteren Ausgestaltung kann das Bodenteil 12 auch mit einer oder mehreren bekannten festen Steckverbindungen ausgerüstet sein, an welche die Motoren 6, 7 und Endschalter sowie mögliche weitere elektrische Bauelemente angesteckt werden können. Das Bodenteil 12 kann in einer weiteren Ausführungsform, wie in Figur 3a dargestellt ist, auch nach unten verlängert sein, das heißt, seine Bodenplatte 3 0 befindet sich nach dem Einbau tiefer unten im Gehäuse 2. In dieser Ausführung ist es möglich, an den sich zur tiefliegenden Bodenplatte 30 erstreckenden Längs- und/oder Querwänden geeignete Steckverbindungen für die Motoren 6, 7 und für weitere elektrische Komponenten des Antriebs 1 anzuordnen.
Weitere beispielhafte Ausführungsformen des Steuergehäuses 10 sind in den Figuren 3a bis 3c jeweils in Stirnansicht dargestellt. Der Abstand der Befestigungselemente 13 zueinander ist bei allen Versionen gleich.
In Figur 3a sind mit der Bezugszahl 32 schematisch Kontaktschlitze gekennzeichnet, mit denen in dieser Ausführungsform die elektrischen Kontakte zu den Motoren 6, und den weiteren elektrischen Antriebskomponenten beim Einbau des Steuergehäuses auf einfachste Weise hergestellt werden, indem in diese Kontaktschlitze 32 korrespondierende Kontakte beispielsweise auf den Deckel 4, 5 und oder Getriebewinkeln 8, formschlüssig eingreifen. Dadurch wird die Montage besonders vorteilhaft vereinfacht.
Figur 3b zeigt ein Ausführungsbeispiel mit seitlich angeordneten Zusatzgehäusen 31, die beispielsweise Transformatoren und/oder Notstromversorgungen in Form von Batterien und/oder Akkumulatoren enthalten. Die Energieversorgung in Form von Aufbereitung von Gleichspannung mit Glättung und Siebung wird ebenfalls im Steuergehäuse vorgenommen. Auch sind weitere elektronische Steuerungskomponenten denkbar wie: Mess-, Regel- und Überwachungsschaltungen für zum Beispiel Temperatur und Feuchtigkeit, Funktionsüberwachung im Sinne von Erstfehlersicherheit, drahtlose Empfänger- und Sendemodule, Ausgabeeinheiten für optische und/oder akustische und/oder fühlbare Signale wie Blindenschrift, Wecker, Radio, Beleuchtung und dergleichen mehr.
Figur 3c stellt eine weitere Ausgestaltung des Steuergehäuses dar, bei welchem das Deckelteil 11 und das Bodenteil 12 breiter sind als das Gehäuse 2 des Antriebs 1. Hier ist ebenfalls eine beispielhafte Ausführungsform schematisch dargestellt, wobei die Befestigungselemente 13 am Deckelteil 11 angeordnet sind, durch das Bodenteil 12 hindurch gehen und dieses zum Beispiel auch mit zusätzlichen angeformten Nasen am Befestigungselement 13 am Deckelteil fixieren, so dass sich eine besonders vorteilhaft einfache Montage ergibt (gestrichelt gezeichnet). Eine Demontage von Deckelteil 11 vom Bodenteil 12 ist beispielsweise in
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gleicher Weise durch Montageöffnungen (nicht dargestellt) möglich wie oben bereits beschrieben.
Die Gehäuseform des Steuergehäuses 10 kann im Falle einer Breite, die die Breite des Gehäuses 2 überragt, so ausgebildet sein, dass sie vorteilhaft an die Form bespielsweise der Motoren 6, 7 angepasst ist und eine zusätzliche Stütz- und Stabilisierungsfunktion bildet.
In einer weiteren nicht dargestellten Ausführungsform weist das Steuergehäuse 10 Haken und/oder Taschen auf, die in oder auf weitere Taschen und/oder Haken anderer Bauteile des Antriebs 1 eingreifen. Somit fixiert das Steuergehäuse 10 nach Einbau auch weitere Bauteile wie zum Beispiel Abdeckelemente, Designblenden, Zusatzgeräte und dergleichen.
In einer sogenannten Minimalversion, bei der die Breite des Steuergehäuses 10 die Breite des Gehäuses 2 nicht überschreitet, kann das Steuergehäuse 10 einteilig ausgebildet sein und nur aus dem Deckelteil 11 mit angeformten Befestigungselementen 13 bestehen.
Das Material des Steuergehäuses 10 ist vorzugsweise Kunststoff.
Die Gehäuseform des Steuergehäuses 10 kann somit den Anforderungen an verschiedene Steuerungen vorteilhaft angepasst werden. Je nach Schaltungsaufwand ist die Größe des Steuergehäuses ausgeführt. Ein großes Steuergehäuse hat wiederum den Vorteil, dass es sich stabilisierend und stützend auf den gesamten Antrieb auswirkt. Die Darstellung ist nicht vollständig und deshalb nur beispielhaft.
Bezugszeichenliste
| 1 | Antrieb |
• · * · * · ·
• * · · · · |
| 2 | Gehäuse | |
| 3 | Innenraum | |
| 4 | erster Deckel | |
| 5 | zweiter Deckel | |
| 6 | erster Motor | |
| 7 | zweiter Motor | |
| 8 | erster Getriebewinkel | |
| 9 | zweiter Getriebewinkel | |
| 10 | Steuergehäuse | |
| 11 | Deckelteil | |
| 12 | Bodenteil | |
| 13 | Befestigungselemente | |
| 14 | Befestigungsmittel | |
| 15 | Tasche | |
| 16 | Ausnehmung | |
| 17 | Öffnung | |
| 18 | Leiterplatte | |
| 19 | erste Durchführung | |
| 20 | zweite Durchführung | |
| 21 | Montageöffnung | |
| 22 | Kante | |
| 23 | Profilkante | |
| 24 | Ve rb i ndung smi 11 e1 | |
| 25 | Nase | |
| 26 | Stirnwand Deckelteil | |
| 27 | Längswand Deckelteil | |
| 28 | Stirnwand Bodenteil | |
| 29 | Längswand Bodenteil | |
| 30 | Bodenplatte Bodenteil | |
| 31 | Zusatzgehäuse | |
| 32 | Kontaktschlitze | |
Claims (22)
1. Elektromotorischer Möbelantrieb, insbesondere Doppelantrieb mit mindestens einem Motor (6, 7) mit Getriebewinkeln (8, 9), mit mehr als einem Antriebszug, mit einem Gehäuse (2) mit mindestens einem Deckel (4, 5), mit Hubbegrenzungsmitteln, mit elektrischen und/oder elektromechanischen und/oder elektronischen Steuerelementen, elektrisch leitenden Verbindungsmitteln und Betätigungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerelemente, Betätigungsmittel- und Versorgungsanschlüsse in einem separaten Steuergehäuse (10) angeordnet sind, welches als Einsteckeinheit ausgebildet und in das Gehäuse (2) eingesteckt und in diesem arretiert ist und/oder an das Gehäuse (2) angesteckt und arretiert ist.
2. Elektromotorischer Möbelantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergehäuse (10) im eingebauten Zustand die Deckel (4, 5) oder die Deckel (4, 5) und die Getriebewinkel (8, 9) der Antriebszüge verbindet und arretiert.
3. Elektromotorischer Möbelantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergehäuse (10) ein Deckelteil (11), Befestigungsmittel (13) und im Deckelteil (11) angeordnete Steuer- und Anschlusselemente aufweist.
4. Elektromotorischer Möbelantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergehäuse (10) ein Deckelteil (11), ein am Deckelteil (11) über Befestigungsmittel (14) befestigtes Bodenteil (12), im Steuergehäuse (10) angeordnete Steuerelemente, Anschluss- und Befestigungselemente (13) aufweist.
5. Elektromotorischer Möbelantrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (13) am Bodenteil (12) des Steuergehäuses angeformt sind.
6. Elektromotorischer Möbelantrieb nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (13) am Deckelteil (11) des Steuergehäuses (10) angeformt sind, durch das Bodenteil (12) hindurchgehen und innerhalb des Steuergehäuses (10) weitere Rastmittel aufweisen, durch die das Deckelteil (11) und das Bodenteil (12) miteinander zusammengehalten werden.
7. Elektromotorischer Möbelantrieb nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenteil (12) des Steuergehäuses (10) Taschen (15) zur formschlüssigen Verbindung mit Verbindungsmitteln (24) der Deckel (4, 5) und/oder Ausnehmungen (16), welche auch Taschen bilden können, zur Aufnahme oder zur formschlüssigen Verbindung mit korrespondierenden Verbindungsmitteln der Getriebewinkel (8, 9) aufweist.
8. Elektromotorischer Möbelantrieb nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenteil (12) des Steuergehäuses (10) eine Bodenplatte (30) mit mindestens einer Öffnung (17) zur Durchführung von Verbindungskabeln aufweist.
9. Elektromotorischer Möbelantrieb nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (13) Nasen (25) aufweisen, welche mit Kanten (22) und/oder Profilkanten (23) im Gehäuse (2) eine verrastbare Verbindung bilden.
10. Elektromotorischer Möbelantrieb nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Lösung der Befestigungselemente (13) im verrasteten Zustand mit geeigneten Mitteln Montageöffnungen im Gehäuse (2) eingebracht sind.
11. Elektromotorischer Möbelantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergehäuse (10) Kabel und Steckverbindungen oder Steckverbindungen zum Anschluss von Motoren (6, 7), Hubbegrenzungsmitteln und weiteren elektrischen Bauelementen des Antriebs (1) aufweist.
12. Elektromotorischer Möbelantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergehäuse (10) Kontaktschlitze (32) korrespondierend zu Kontakten am Antrieb (1) oder Kontaktschlitze (32) korrespondierend zu Kontakten am Antrieb (1) und Kabel und Steckverbindungen oder Steckverbindungen zum Anschluss von Motoren (6, 7), Hubbegrenzungsmitteln und weiteren elektrischen Bauelementen des Antriebs (1) aufweist.
13. Elektromotorischer Möbelantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (11) des Steuergehäuses (10) mit mindestens einer Durchführung (19, 20) für den elektrischen Anschluss und für die Führung von Steckelementen unterschiedlicher Kabel für Bedienungs- und Versorgungszwecke versehen ist.
14. Elektromotorischer Möbelantrieb nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (11) des Steuergehäuses (10) geeignete Zugentlastungs- und Knickschutzmittel für angesteckte Kabel aufweist.
15. Elektromotorischer Möbelantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer-, Anschluss- und Verbindungselemente im Steuergehäuse (10) auf einer Leiterplatte (18) angeordnet sind und/oder im Steuergehäuse (10) einzeln befestigt und/oder mit geeigneten Mitteln im Steuergehäuse (10) vergossen sind.
16. Elektromotorischer Möbelantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbildung des Steuergehäuses (10) die angrenzenden und/oder anliegenden Bauteile des Antriebs (1) stützt.
17. Elektromotorischer Möbelantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergehäuse (10) mit mindestens einem seitlichen Zusatzgehäuse (31) versehen ist.
18. Elektromotorischer Möbelantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergehäuse (10) Mittel zur Steuerung von zusätzlichen externen Verbrauchern enthält.
19. Elektromotorischer Möbelantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergehäuse (10) Mittel zur elektrischen Energieversorgung und -aufbereitung enthält.
20. Elektromotorischer Möbelantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergehäuse (10) Mittel zur Überwachung von Umgebungsparametern aufweist und Meldemittel aufweist.
21. Elektromotorischer Möbelantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergehäuse (10) mit einer Beleuchtung für die Umgebung ausgerüstet ist.
22. Elektromotorischer Möbelantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergehäuse (10) Haken und/oder Taschen aufweist, die in oder auf weitere Taschen und/oder Haken anderer Bauteile des Antriebs (1) eingreifen und diese weitere Bauteile fixiert.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE20302147U DE20302147U1 (de) | 2003-02-10 | 2003-02-10 | Elektromotorischer Möbelantrieb |
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| DE20302147U DE20302147U1 (de) | 2003-02-10 | 2003-02-10 | Elektromotorischer Möbelantrieb |
Publications (1)
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| DE20302147U1 true DE20302147U1 (de) | 2003-04-24 |
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ID=7979929
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20302147U Expired - Lifetime DE20302147U1 (de) | 2003-02-10 | 2003-02-10 | Elektromotorischer Möbelantrieb |
| DE200410002662 Ceased DE102004002662A1 (de) | 2003-02-10 | 2004-01-19 | Elektromotorischer Möbelantrieb |
Family Applications After (1)
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| DE200410002662 Ceased DE102004002662A1 (de) | 2003-02-10 | 2004-01-19 | Elektromotorischer Möbelantrieb |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8084966B2 (en) | 2001-11-26 | 2011-12-27 | Linak A/S | Electromotive furniture drive for displacing parts of an item of furniture in relation to one another |
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2004
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