DE20302123U1 - Vorrichtung zum Ablegen von Schläuchen - Google Patents
Vorrichtung zum Ablegen von SchläuchenInfo
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Description
HOO 5435 GBM
Die vorliegende Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Ablegen von Schläuchen, insbesondere von Feuerwehrschläuchen.
Die bekannte und von den Feuerwehren stets verwendete Vorrichtung zum Verstauen von Schläuchen besteht aus einem Kasten mit einem offenbaren Deckel, welcher einseitig oben eine Öffnung aufweist, aus welcher im Löschfall der Schlauch herausgezogen wird.
In einem solchen Kasten werden üblicherweise drei Schläuche ä 25 m Länge vorgehalten, die nach Gebrauch in diesem wieder verstaut werden müssen. Dabei wird so vorgegangen, daß zunächst die untere Lage eingelegt und von zwei Personen endseitig fixiert wird. Eine dritte Person verlegt die nächst Lage, wobei die seitlich stehende Person die Endschlaufe festhält, wonach der Schlauch in Gegenrichtung eingelegt wird, wobei dann wieder die andere Person die Schlaufe festhält. Derart wird fortgefahren, bis alle drei Schläuche im Zick Zack übereinanderliegend verstaut sind. Dieser Vorgang erfordert den Einsatz von 3 Feuerwehrleuten, die damit etwa 6 Minuten beschäftigt sind.
Da diese Vorgehensweise mühsam und zeitaufwendig ist, hat sich die vorliegende Neuerung die Aufgabe gestellt, eine Möglichkeit zu schaffen, mit deren Hilfe das Verstauen des Schlauches in erheblich kürzerer Zeit und mit nur einer Person zu bewerkstelligen ist.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit einem eine seitliche Öffnung aufweisenden Kasten, in welchem die Schläuche in wechselnden Falten abgelegt werden, wobei dem Kasten ein Rahmen zugeordnet ist, der an beiden seitlichen Holmen eine Reihe von Zinken aufweist, in welchem die Schläuche in wechselnden Falten abgelegt werden. Die Anzahl der Zinken entspricht dabei der Anzahl der
seitlichen Endfalten. Auf die Zinken ist ein Lochblech zum Abschieben der Schlauchlagen in den Kasten aufsetzbar.
Die Vorgehensweise mit einer solchen Vorrichtung ist sehr einfach. Der Schlauch wird zunächst oben oder unten beginnend lagenweise um die Zinken gezogen, wobei der Abstand der Zinken etwa einer Schlauchstärke im entleerten Zustand entspricht. Ist der erste Schlauch aufgezogen, folgt der zweite und danach der dritte, bei den üblicherweise verwendeten 25 m Teilstücken.
Nach dem Einfügen der Schläuche in den Zinkenrahmen wird dieser in den Kasten eingebracht, wobei der Kasten z.B. an Gelenken abhängt und hochgeklappt wird, um danach den Zinkenrahmen unter Festhalten des Lochbleches wieder zurückzuziehen. Dabei werden die Schlauchlagen von den Zinken abgeschoben und in den Kasten abgelegt, wonach dieser verschlossen werden kann.
Dieser Vorgang ist von einer einzigen Person durchführbar, der Zeitaufwand beträgt ca. 3 Minuten.
Vorteilhaft ist der Zinkenrahmen über ein Gelenk mit dem Kasten verbunden, so daß dieser lediglich in den Kasten eingeschwenkt zu werden braucht um die Schläuche abzustreifen.
Insbesondere können die Schlauchlagen auch oben am Zinkenrahmen beginnend in diesen eingelegt werden. Um diesen Vorgang zu erleichtern schlägt die Neuerung vor, am Zinkenrahmen einen Mittelholm vorzusehen, an dem Stützen gleitend auf und ab bewegt werden können, die in vorgegebenen Positionen festlegbar sind, z.B. einrasten. Da, wie oben gesagt, das Unterbringen von 3 Schlauchabschnitten die Regel ist, sind zwei derartige Stützen, z.B. in Form von parallel zu den Zinken ausrichtbaren Stiften vorzusehen, die die jeweils oberen Schlauchlagen gegen Durchhang abstützen.
Anhand der beiliegenden Figuren wird die vorliegende Neuerung näher erläutert.
Dabei zeigen:
Figur 1 den Zinkenrahmen in Stirnansicht und
Figur 2 diesen in Seitenansicht mit dem Lochblech und dem Kasten sowie
Figur 3 den Zinkenrahmen in dreidimensionaler Darstellung.
Figur 1 stellt den Rahmen 1 dar, der aus je zwei Querholmen 5 und mit diesen verbundenen seitlichen Holmen 2 besteht. Längs der seitlichen Holme 2 sind Zinken 3 angeordnet, deren Abstand zueinander so ausgelegt ist, daß eine doppelte Schlauchlage dazwischen paßt.
Die Zinken 3 können, wie dargestellt jeweils versetzt zueinander auf den Holmen angeordnet sein, um das Einlegen der Schlauchfaltung zu erleichtern.
Auf den Zinkenrahmen wird vor dem Einlegen der Schläuche ein Lochblech (nicht dargestellt) eingefügt, um mit dessen Hilfe das gesamte Schlauchpaket in einen herkömmlichen Schlauchkasten abzuschieben.
Der Zinkenrahmen 1 besitzt ferner einen Mittelholm 4, an dem zwei Stützen 6 verschieblich gelagert sind. Diese weisen z.B. die Form von Stiften auf und ruhen zunächst auf dem unteren Querholm 5 und dienen der Erleichterung des Einbringens eines Schlauches bei Beginn mit den oberen Zinken. Sobald die erste Schlauchlage eingefädelt ist, wird die obere der beiden Stützen 6 unter das Schlauchpaket zu dessen Unterstützung soweit hoch geschoben, wie die unterste der den Schlauch aufnehmenden Zinken und z.B. durch Drehen in einem dafür
hier vorgesehenen Bajonett verrastet. Danach wird der zweite Schlauchabschnitt eingelegt und mit der zweiten Stütze 6 ebenso verfahren.
Die dritte, unterste Schlauchlage kann auf dem unteren Rahmen oder einer entsprechenden unteren, z.B. ortsfesten Stütze aufliegen.
In Figur 2 ist die neuerungsgemäße Kombination aus Zinkenrahmen 1, dem Lochblech 7 und dem Kasten 8 gezeigt. Vor dem Einlegen der Schläuche um die Zinken 2 des Rahmens 1 wird dieses Lochblech 7 auf die Zinken 2 bis zum Rahmen eingefügt, um mit dessen Hilfe die Schlauchlagen in den Kasten 8 abzuschieben.
Figur 3 zeigt den Zinkenrahmen 1 mit seinen Zinken 2 in dreidimensionaler Darstellung. Seine Höhe ist z.B. 50 und seine Breite 83 cm, so daß dieser in die üblichen Schlauchkästen paßt. Andere Maße sind selbstverständlich möglich.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Ablage von Schläuchen, insbesondere von Feuerwehrschläuchen bestehend aus einem eine seitliche Öffnung aufweisenden Kasten, in welchen die Schläuche in wechselnden Falten abgelegt werden, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
a) dem Kasten ist ein Rahmen (1) zugeordnet, der an beiden seitlichen Holmen (2) eine Reihe von Zinken (3) aufweist, wobei
b) die Anzahl der Zinken 3 der Anzahl der seitlichen Endfalten entspricht und
c) auf die Zinken 3 ein Lochblech (7) zum Abschieben der Schlauchlagen in den Kasten aufsetzbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen über ein Gelenk mit dem Kasten verbundener Lochblechdeckel ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (1) einen Mittelholm (4) aufweist, an dem Stützen (6) für die Schlauchlagen verschieblich und fixierbar angeordnet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20302123U DE20302123U1 (de) | 2003-02-11 | 2003-02-11 | Vorrichtung zum Ablegen von Schläuchen |
| AT0007204U AT7460U1 (de) | 2003-02-11 | 2004-02-02 | Vorrichtung zum ablegen von schläuchen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20302123U DE20302123U1 (de) | 2003-02-11 | 2003-02-11 | Vorrichtung zum Ablegen von Schläuchen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20302123U1 true DE20302123U1 (de) | 2003-05-08 |
Family
ID=7979916
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20302123U Expired - Lifetime DE20302123U1 (de) | 2003-02-11 | 2003-02-11 | Vorrichtung zum Ablegen von Schläuchen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT7460U1 (de) |
| DE (1) | DE20302123U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005026044A1 (de) * | 2005-06-03 | 2006-12-07 | Wilhelm Barth Gmbh & Co. Kg Feuerwehrtechnik | Vorrichtung zum Buchten von Schläuchen |
-
2003
- 2003-02-11 DE DE20302123U patent/DE20302123U1/de not_active Expired - Lifetime
-
2004
- 2004-02-02 AT AT0007204U patent/AT7460U1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005026044A1 (de) * | 2005-06-03 | 2006-12-07 | Wilhelm Barth Gmbh & Co. Kg Feuerwehrtechnik | Vorrichtung zum Buchten von Schläuchen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT7460U1 (de) | 2005-04-25 |
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Legal Events
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