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DE2030274C - Reversierbares Drehschlagwerkzeug - Google Patents

Reversierbares Drehschlagwerkzeug

Info

Publication number
DE2030274C
DE2030274C DE2030274C DE 2030274 C DE2030274 C DE 2030274C DE 2030274 C DE2030274 C DE 2030274C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
striking
cam
claw
anvil
recess
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Knut Christian Alphyddevägen Schoeps (Schweden)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atlas Copco AB
Original Assignee
Atlas Copco AB
Publication date

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Description

ι *
Die Erfindung betrifft ein reversierbares Dreh- Fig. 3 und 4 entsprechende Querschnitte nach schlagwerkzeug mit einem drehbaren, mit Schlag- Linie 3-3 bzw. 4-4 in F ι g. 1 mit dem Werkzeug in flächen für beide Drehrichlungen versehenen Amboß, Schlagstellung, .
einem koaxial zur Drehachse des Ambosses gelagerten Fig. 5 und 6 die gleichen Querschnitte wie in und diesen mit seinen Schlagfläclien in einer Aus- 5 Fig. 3 und 4, jedoch in Freigabestellung des Werkdreluing umschließenden Hammer, einer mit dem zeugcs unmittelbar nach der Schlagerteilung,
Hammer umlaufenden, im Querschnitt bogenförmig Fig. 7 bis 9 die Teile des Drehschlagwerkzeugs in gewölbten Schlagklaue, welche dem Amboß mit einer drei verschiedenen Zwischenstellungen zwischen der konkaven Ausnehmung zugewandt ist und einerseits Freigabestellung der Schlagklaue nach Fig. 6 und mit ihrem konvex geformten Rücken in einem sich io ihrer Schlagstellung nach F i g. 4,
in die Ausdrehung des Hammers öffnenden teil- Fig. 10 und 11 Querschnitte ähnlich Fig. 4 und 6 zylindrischen Lagersitz zur Verschwenkung zwischen durch ein Drehschlagwerkzeug nach der Erfindung einer die Schlagfläche des Ambosses erfassenden mit abgewandelter Profilform der Schlagklaue und
Schlagstellung und einer Freigabestellung mit Bezug Fig. 12 einen Querschnitt durch eine weitere Abauf die Schlagflächen um eine Parallelachse zur 15 Wandlung des erfindungsgemäßen Drehschlagwerk-Hammerachse gleitend gelagert ist und andererseits zeugs.
im Übergangsbcreidi zwischen ihrem Rücken und der Das in F i g. 1 dargestellte Drehschlagwerkzeug Ausnehmung mit Nockenflächen am Amboß zu- weist ein hinteres Gehäuseteil 10 mit einem Handsammer-virkcnden Nockenabgriffsmittel zur Ver- eriff 11 sowie ein vorderes Gehäuseteil 12 auf. Das Schwenkung der Schlagkiaue in Schlagstellung auf- ao vordere Gehäuseteil 12 umschließt die Schlagteile des weist, sowie einem mit dem Hammer drehenden und Werkzeuges und ist mit einer zentralen Lagerbohrung im Eingriff mit der Schlagklaue befindlichen Stellglied 13 für einen Amboß 14 versehen,
zur Verschwenkung der Schlagklaue in Freigabe- Im hinteren Gehäuseteil 10 befindet sich ein herstellung, kömmlicher Antriebsmotor, vorzugsweise ein rever-
Bci derartigen Drehschlagwerkzeugen erfolgt bei 35 sierbarer druckluftbetriebener Flügelzellenmotor mit bestimmten Maßtoleranzen ein Verkanten der einem die (nicht dargestellten) radialen Flügel tragen-Schlagklauc innerhii'b des Lagersitres auf Grund der den Rotor 15. Die Zufuhr der Druckluft zu den Tendenz der Schlagklaue, in die zentrische Aus- Flügeln des Rotors 15 erfolgt über den Handgriff 11 drehung des Hammers zu fallen. Die den Schlag und wird durch ein (nicht dargestelltes) Drosselausführenden Abschnitte der SciilagHauc, die bisher 30 ventil sowie ein herkömmliches Umschaltventil 16 normalerweise immer spitz zulaufend ausgebildet gesteuert.
sind, und die Schlagflächen des Ambosses brechen in Das vordere Ende des Rotors 15 ist in einem
diesem Fall schnell in Stücke. Um diesen Erschei- Kugellager 17 gelagert und mit Axialkeilen 18 ver-
iungen zu begegnen, ist bisher zur Lagerung der sehen. Das vordere Ende des Ambosses 14 trägt
Schlagkiaue cine besondere vordere Lagernut im 35 einen Vierkant 20 zum Ansetzen vines (nicht darge-
Innercn des Hammers zur Halterung des vorderen stellten) Steckschlüssels. In der Lagerbohrung 13 ist
Xlaucncndes vorgesehen worden. Eine solche Aus- der Amboß 14 mit einem zylindrischen Abschnitt 21
DÜdung erhöht jedoch die Herstellungskosten. gelagert, der innerhalb des vorderen Gehäuseteils 12
Fs ist Aufgabe der Erfindung, ein Drehschlagwerk- in einen Steuernocken 22 übergeht. Das rückwärtige ?cug der eingangs genannten Art zu schaffen, in 40 Ende des Ambosses 14 hat einen durch Abdrehen welchem die Lagerung der Schlagklaue weniger stör- hergestellten zylindrischen Ansatz 23 mit einem daranfällig gegenüber Maßtoleranzen ist und eine auf sitzenden Zentrierring 24, der drehbar von einem •Tcsserc Führung der Schlagkiaue als bisher gewähr- zylindrischen Antriebselement 25 umschlossen wird, eistet wird. Gleichzeitig soll die Lagerung der Das Antriebsclement 25 ist an seiner Peripherie mit !khlagklauc vereinfacht werden, und die Schlag- 45 einer Ausnehmung 26 versehen und weist einen nach flächen, die Schlagkiaue und der Amboß sollen so hinten gerichteten Nabenteil 27 auf, der mit Hilfe von aneinander angepaßt sein, daß die Unempfindlichkeit axialen Innennuten 19 in Eingriff mit den Axial- ^egenüber Maßtoleranzen verknüpft ist mil einer keilen 18 des Rotors 15 (Fig. 3) und vom Rotor 15 verbesserten Formgebung der Teile des Drchschlag- getragen wird.
werk/euges hinsichtlich einer besseren mechanischen 50 Auf dem Amboß 14 ist koaxial drehbar ein Festigkeit. Frfindungsgcmäß wird diese Aufgabe da- Hammer 30 gelagert, der mit Hilfe eines vorderen durch gelöst, daß der Lagcrsilz für die Schlagklaue Nabenteils 31 drehbar auf dem zylindrischen Abcinen größeren Durchmesser aufweist als die Aus- schnitt 21 des Ambosses 14 hinter der Lagerbohrung drehung des Hammers, daß sich der konvexgeformte 13 sitzt. Der Hammer 13 hat koaxial zu seiner Dreh-Rücken der Schlagklauen in an sich bekannter Weise 55 achse eine Ausdrehung 32, die den Stcuemocken 22 iJbcr einen Umfangswinkel von mehr als 180° mit des Ambosses aufnimmt und dessen freien Umlauf Bezug auf die Schwenkachse der Schlagklaue er· in der Ausdrehuiig32 gestaltet. In die Ausdrehung »treckt und daß die Ausnehmung der Schlagklaue von 32 öffnet sich ein zylindrischer Lagersitz 33, der »leren konvcxgeformlen Rücken durch quer zu diesen einen größeren Durchmesser als die Ausdrehung 32 Ijcrichtctc F.ndflächen getrennt ist, welche die Ober· 60 besitzt und eine im Querschnitt bogenförmig genächc der Ausnehmung schneiden und als die wölbte Schlagkiaue 34 aufnimmt. Die Schlagklaue 34 Nockcnabgriffsmiltcl ausgebildet sind. hat einen teilzylindrischen Rücken 35 mit einem Um-
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der fangswinkel von mehr als 180°. Die Lagerklaue 34
Zeichnung näher erläutert. Es zeigt ist auf die gesamte Länge ihres Rückens in dem
F i g I einen Längsschnitt durch ein erstes Aus· 63 Lagersitz 33 zur Verschwenkung um eine mit der
führungsbcispicl eines Drehschlagwerkzeugeji nach zylindrischen Oberfläche des Lagersitzes koaxiale
der Erfindung, Achse gelagert, die innerhalb der Ausdrehung 32
f ίχ. 2 einen Querschnitt nach Linie2-2 in Fig. 1, parallel zur Drehachse des Hammers30 liegt. Die
Ausdreluin·..' 32 geht am hinteren Ende in eine chende zylindrische OherflächenabsehniU der Aus-
ijndrisclK· Erweiterung 26 über, duren Oberfläche nehnuing 40 die treibende Fläche bildet. Natürlich ist
• I1 drehbar gegen die Peripherie des Antriebs- das Antriebselement 25 während dieser Aniricbsbe-
elemeiite^ 25 abstützt. Der Steuernocken 22 des Am- wegung bestrebt, die Sehlagklaue 34 über den
bo«es 14 kit bei dem Ausführungsheispiel nach 5 Nockcnscheitel 39 in Freigahesleilung (Fi g. 5 und 6)
pj'g ι Iu- 7 eine einzige Erhebung, die symmetrisch auf Grund der Antriebsverbindung zwischen der
von zwei in entgegengesetzte Drehrichtungen weisen- Ausnehmung 26 und dem Ansatz 45 (1V'g. 3) zu
den NoeU-nflanken 37, 38 begrenzt wird, welche die verschwenken, welche hebelarlig versucht, die Schlag-
ςrhiaufl-i'-iien des Ambosses 14 bilden und in einem klaue 34 um die Nockenflanken 37, 38 zu verdrehen,
zylindrischen Nockensduitel 39 übergehen, der io die in der in Γ ig. 4 gezeigten Schlagstellung im
koaxial 'ur Drehachse des Ambosses 14 gewölbt ist. wesentlichen an der geometrischen Achse des Lager-
nie Schl.iLklaue 34 hat eine gegen den Amboß 18 ge- sitzes 33 zentriert sind. Infolge der Reibung zwischen
richtet.- Conkave Ausnehmung40, die beliebig ge- der Schlagklaue34 und dem Radialnockcn22 beißen
staltet ein kann, jedoch vorzugsweise die Form diese Teile jedoch in Reibungseingriff miteinander im
ener zum Rücken 35 der Schlagklaue34 koaxialen 15 wesentlichen in der Stellung nach Fig. 3 und 4, so
7vlindeu·herfläche besitzt. Die gegenüberliegenden daß das Befestigungselement fortsetzt weiterge-
äußeren Abschnitte der Zylinderfläche der Ausneh- dreht wird, bis es herabgeschrauot ist und aer
ml,nsi4U bilden die Schlagflächen der Schr<igklaue, Schraubwiderstand plötzlich ansteigt.
1 mtl den Nockenflanken 37, 38 des Ambosses Bei genügend großem Drehwiderstand bleibt der
Tusammenwirken. Die Nockenflanken 37, 38 sind so ao Amboß 14 stehen, während der Rotor "hingegen
ausgebildet, daß sie mit der zylindrischen Ausneh- das Ant .iebsteil 25 zur Fortsetzung seiner Drehbewe-
mnnc 40 durch teilweise zylindrische Formgestaltung gung zwingt. Dies veranlaßt die Schlagklaue Jjouraa
S dem gleichen Krümmungsradius wie die Aus- Kämmeingriff zwischen der Ausnehmung 26 und
SmuPB40 zusammenwirken, wobei sie unter dem Ansatz 35 der Schlagklaue über den Steue-
Wahrun» des notwendigen Spiels einer gemeinsamen a5 nocken 22 aus der Stellung nach Fig. 2 undι 4 in aie
ZyUni riläche folgen, die den gleichen Durchmesser Freigabestellung nach F i g. 5 und 6 «Jgg^J1^
Än"22rm — — ^ ffJS^i AST=A^ S^mÄmui40 der Sch.agk.aue 34 ist von fläche 41 anliegt,, und die Noctak^« wirdg* ihrem Rücken 35 durch gerade Endflächen 41,42 zwungen, nacheinander rund ^ de»^e^n"ebs gepennt, die quer zum Rücken 35 gerichtet sind und gleiten wäh-nd der^Hammer 3 ^^nt™ta die Oberfläche der Ausnehmung 40 unter stumpfem element 25 um den Amboß 14^n eine Des £
Winkel längs Nockenkanten 43, 44 schneiden, die im 35 Bewegung gedreht wird. Die ^cnicun'k t V Bedarfs aU abgerundet sein können. Die Nocken- ist in den F i g. 7 bis 9 veranschaul ,rf«, kanten« 44 und die Endflächen41,42 bilden Am Ende der Beschleumgungsphase lauft d.e in
Nockenabgriffsglieder für die Schlagklaue im Zu- Drehrichtung vorause,ende^Endflach41 to Schlag sammenwirken mit dem Steuernocken 22 auf we.ter ^f^J jj" auf J^ S^ RücLL/tsdrehung der "T^^ZSM^* ist stirnseitig +° Äe34 um ^^g^^JJ^ gegen eine ebene Bedenfläche54 (Fig. 1,2) im einer S1^"«1'^" V°™a^?s '%"Z Drehrichtung Lagersitz 33 begrenzt. Das hintere Ende der Schlag- ?^chl.e"niSU"g A^ieSSl 25 auf diesen ausgeübte klaue 34 hat einen zcr.'.ralen Ansatz45 der m die üb er die ve ^ Antr^bsk eF , hat. Wenn dic Ausnehmung 26 des Antriebselementes 25 «ngre.it 45 ^gj'g^eXkenSnke 31 passiert hat, läuft und mit dieser in formschlüssigem Eingriff steht w Sockenkante 43 Juf den Nockcnscheitel (F, g.
Das vorbeschriebene Drehschlagwerkzeug arbeitet ihre Nockenkante« 1 Oberfläche koaxial
wie folgt: Es sei vorausgesetzt, dfß der Rotor 15 das u« Sjuano^«» auf^ ^ ^ ^^ ^ Drehschlagwerkzeug antreibt und den Amboß 14 im ™r ^3J0 Sfomi ist. Als Folge hiervon wird die Uhrzeigersinn über die von den Axialkanten 18 und 5< > "™« ^jf 'J™ch Abstützung der Nockenkante den Nuten 19 gebildete Antriebsverbmdung dreht Jf 2^^ΝοΧη5ς.Ηοί10| 39 bis zur Schlagabgabe und daß der Vierkant 20 des Ambosses 14 über einen 43 gegen ^™ „ halten. Unmittelbar hier-
(nicht dargestellten) Steckschlüssel die Drehbewegung * die schlagklaue 34 (F i g. 3 und 4) über den
auf ein mit Gewinde versehenes Befestigungselement auf «£'■'^JJ* n B acheiicnden Abschnitt der Ausüberträgt. Wenn die Teile des Drehschlagwerkzeuges 55 '^^"ίί^Γηβη Ichlag auf die Nocke»f1anke die in Fig. 3 und 4 gezeigte Stellung einnehmen, ^hmu"g4U ei ^ ^ Hammers30 {
wird die Ausnehmung der Schlagklaue so lange, κ daü^e ^ ^ SteckschlUsscl und
wie das Befestigungselement keiren größeren Dreh- "^ Befestigunßsclemcnt weitergegebenen Drehwiderstand entgegengesetzt, in Schlagstellung in Ein- zum^«g « « wird. In unmittelbarer Folge auf griff mit der Flanke 3" des Steuernockens 22 bleiben, 60 ^lags abgege ^ Sch| k,auc34 ,„.
und die Drehung des Antriebselementes 25 wird_ so- wJSch£a ht g nach P Rückwärts mit Bezug auf die mit über seine Ausnehmung 26 und den Ansatz25 JloSkennanke 37 zurück, während die Nockenkante der Schlagklaue 34 auf letztere und von dort über den jycjen die Schlagklaue 34 poslllv m
Steuernocken 22 auf den Amboß 14, den Steck- « J" Ellung zu halten. Beim nächsten schwachen schlüssel und das Befestigungselement übertragen. 65 ^g™n g dic Nockenflanke 37 vermag die Schlag-Die Schlagklaue 34 überträgt sorni d.e D^hbe- gniag B g ^ £| ^. h d A
SSShÄL SJliKia^^d«!^ nämung26 des AntHebsteils25 und des Ansatzes
45 an der Schlagklaue 24 über den Scheitel 39 des Stcuernotkens 22 in die Stellung nach J- i g. 5 und 6 frei zu drehen Darauf folgen weitere Beschleunigung*- und Schlagzyklcn in Übereinstimmung mit dem vorbeschriebenen Zyklus, bis das gewünschte A.-i/ugsdrelimorrx.nl am Befestigungselement erreicht ist.
Die symmetrische Ausbildung des Drehschlagwerk-/euges ermöglicht auch eine entsprechende Schlagwirkung elxjnso in Richtung entgegen dem Uhr-/eigersinn In diesem lalle werden die Schläge von dem dann in Drehrichtung nacheilenden Abschnitt der Ausnehmung 40 der Schlagklauc 34 auf die Nockenflankc 38 ertcill, während die in Drehrichtung vorauseilende Fndflächc 42 der Schlagklaue 34 eine Verdrehung d«r Schlagklauc in Schlagstcllung bewirkt und ihrer Nockenkante 44 im positiven Zusammenwirken mit dem Nockenscheitel 39 die Schlagklaue vor Abgabe eines Schlages in Schlagstellung hält. ao
Bei dem Ausfiihrungsbeispiel nach Fig. 10 und Il ist der Stcuernockcn 22 des Ambosses 14 mit zwei Hrhtibungcn 46 und 47 verschen, von denen eine jede eine der Nockcnflanken 37 bzw. 38 trägt. Die anderen Teile des Drchschlagwcrkzeuges entsprechen ts den Teilen der Ausführungsform nach F i g. 1 bis 9. Die !Erhebungen 46, 47 haben Noekenscheitel 47, 49, die koaxial zur Drehachse des Ambosses 14, jedoch verkür/t geformt sind und in einen Rückenteil 50 des Radialnockcns übergehen, der aus zwei stumpfwinklig zu einander angeordneten ebenen Flächen besieht. Der Rückenteil 50 und die verkürzten Scheitel 48,49 sind dergestalt ausgebildet, daß der Rückenteil 50 von der Schlagklauc 34 während der Drehung des Hammers 30 um den Amboß 14 passiert werden kann. Wie aus Fig. 10 hervorgeht, wird die Schlagklaue auf Grund der Verkürzung des Scheitels 48 an der Nockcnkanlc43 während eines verkürzten Abschnitts ihrer Bewegung bis zur Schlagstcllung positiv geführt, was jedoch ausreicht sicherzustellen, dali ein genügend großer Teil der Ausnehmung 40 auf die entsprechende Nockenflanke 37 bzw. 38 auf- trifft Die vorbcschricbcne abgewandelte Ausführunusform besitzt eine vorteilhafte Gestalt, wenn die mechanische Festigkeil des Stcuernockens 22 am Amlxiß 14 in Betracht gezogen wird. Während die Schlank laue 34 den Rückenteil 50 und die nächste Frhebung47 (oder 46 bei Drehung in entgegengesetzter Richtung) passiert, führt sie eine Schwingbewegung diine .Schlagerteilung aus, die einen bestimmten Inergicverlusl mit sich bringt.
Bei der Ausfühningsform, nach Fig. 12 hat der Sie.ic-mucken 22 gerade ebene Nockenflanken 37. 38. Dil· konkave Ausnehmung 40 der Schlagklaue 34 wird von /wei ebenen Schlagflachen 51. 52 begrenzt. die einen nahe/u geraden, nur leicht bogenförmigen Winkel /wischen den lindflächen 41, 42 bilden und über einen geeigneten Cbergangsradius in eine ebene Milielfläche 55 üherüchen. die lotrecht auf der Symmetrieebene der Schlagklauc 34 steht. Im Betrieb vcrhiilt "»ich d:is Drehschlagwcrk/eug nach F i c. entsprechend ilen oben beschriebenen Ausführungsfiirmen
line ebene MiiielfläclK· 55 (Fig. 12). vorzugsweise ohne ('beriiangsrailien. kann notfalls auch an der Schlagkhitie 34 nach Fig. I bis l) vorgesehen .sein, wodurch eine Vergrößerung des Die'kenmnßcs an ihrem boi;enforiiiii:en Abschnitt ermöglicht wird.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Reversierbares Drehschlagwerkzeug mit einem drehbaren, mit Schlagflächen für beide Drehrichtungen versehenen Amboß. einem koaxial zur Drehachse des Ambosses gelagerten und diesen mit seinen Schlagflächen in einer Ausdrehung umschließenden Hammer, einer mit dem Hammer umlaufenden, im Querschnitt bogenförmig gewölbten Schlagklauc welche dem Amboß mit einer konkaven Ausnehmung zugewandt ist und einerseits mit ihrem konvex geformten Rücken in einem sich in die Ausdrehung des Hammers öffnenden teilzylindrischen Lagersilz zur Verschwenkung zwischen einer die Schlagflächen des Ambosses erfassenden Schlagstellung und einer Freigabestellung mit Bezug auf die Schlagflächen um eine Parallelachse zur Hammerachse gleitend ist und andererseits im Übergangsbereich zwischen ihrem Rücken und der Ausnehmung mit Nockenflächen am Amboß zusammenwirkende Nockenabgriffsmittel zur Verschwenkung der Schlagklaue in Schlagstellung aufweist, sowie einem mit dem Hammer drehenden und in Eingriff mit der Schlagklaue befindlichen Stellglied zur Verschwenkung der Schlag· klau ; in Freigabestellung, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagersitz (33) für die Schlagklaue (34) einen größeren Durchmesser aufweist als die Ausdrehung (32) des Hammers (30), daß sich der konvexgeformte Rücken (35) der Schlagklaue (34) in an sich bekannter Weise über einen Umfangswinkel von mehr als 180° mit Bezug auf die Schwenkachse der Schlagklaue erstreckt und daß die Ausnehmung (40) der Schlagklaue (34) von deren konvexgeformtem Rücken durch quer zu diesem ,gerichtete Endflächen (41, 42) getrennt ist, welche die Oberfläche der Ausnehmung (40) schneiden und als die Nockenabgriffsmittel ausgebildet sind.
2. Drehschlagwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagflächen des Ambosses (14) von den entgegengesetzt gerichteten Nockenflanken (37, 38) eines Stcuernockens (22) gebildet sind.
3. Drehschlagwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die konkave Ausnehmung (40) der Schlagklaue wenigstens in den Bereichen, welche in Schlagstellung mit u;*.n ent sprechenden Nockenflanken (37,38) des Ambosses (14) Kontakt haben, von zum Rücken (35) der Schlagklaue (34) koaxialen Zylinderflächen gebildet ist.
4. Drchschlagwerkzeug nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenflanker (37. 38) des Steuernockens (22) einen die beider Nockenflanken verbindenden und koaxial zui Drehachse des Ambosses (14) verlaufender Nockenscheilel (39; 48, 49) bilden und daß di£ Endflächen (41. 42) der Schlagklaue (34) du Oberfläche der konkaven Ausnehmung (40) ar gegen den Amboß gerichteten Nockenkanten (43 44) schneiden, von denen die eine sich in Schlag stellung der Schlagklaue (34) am Nockenscheile (39) befindet.
5. Drchschlagwerkzeug nach Anspruch '. oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken flanken (37. 38) des Slcucrnockens (22) icilwcisi zylindrisch mit im wesentlichen demsclbci
Krümmungsradius wie die konkave Ausnehmung (40) der Schlaglilaue geformt sind.
6. Drehsclilagwerkzeug nach den Ansprüclien 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockcnflanken (37.38) Teile einer einzigen Noekcnerhffung sind, deren Form, unter Einhaltung des notwendigen Spiels, einer gemeinsamen Zylinder-
fläche mit dem gleichen Durchmesser wie die Ausnehniung (40) angepalit ist.
7. Drehsclilagwerkzeug nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Lndflüchen (41. 42) der Schlagklaue (34) die Oberfläche der konkaven Ausnehniung (40) derselben in einem stumpfen Winkel schneiden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109 682.

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