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DE2030122A1 - Tastkopf zur Prüfung der Potentiale von logischen Schaltkreisen - Google Patents

Tastkopf zur Prüfung der Potentiale von logischen Schaltkreisen

Info

Publication number
DE2030122A1
DE2030122A1 DE19702030122 DE2030122A DE2030122A1 DE 2030122 A1 DE2030122 A1 DE 2030122A1 DE 19702030122 DE19702030122 DE 19702030122 DE 2030122 A DE2030122 A DE 2030122A DE 2030122 A1 DE2030122 A1 DE 2030122A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
probe
threshold
switch
threshold value
logic circuits
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702030122
Other languages
English (en)
Other versions
DE2030122C3 (de
DE2030122B2 (de
Inventor
Gernot 8000 München Friesen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19702030122 priority Critical patent/DE2030122C3/de
Publication of DE2030122A1 publication Critical patent/DE2030122A1/de
Publication of DE2030122B2 publication Critical patent/DE2030122B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2030122C3 publication Critical patent/DE2030122C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/165Indicating that current or voltage is either above or below a predetermined value or within or outside a predetermined range of values
    • G01R19/16533Indicating that current or voltage is either above or below a predetermined value or within or outside a predetermined range of values characterised by the application
    • G01R19/16557Logic probes, i.e. circuits indicating logic state (high, low, O)

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Tests Of Electronic Circuits (AREA)
  • Measuring Leads Or Probes (AREA)

Description

  • Tastkopf zur Prüfung der Potentiale von logischen Schaltkreisen.
  • Die Erfindung betrifft einen Tastkopf zur Prüfung der Potentiale von logischen Schaltkreisen.
  • Bei der Verwendung von logischen Schaltkreisen besteht in vielen Fällen die Notwendigkeit, die Potentiale an den Eingängen und Ausgängen von logischen Schaltkreisen in einfacher Art und Weise auf ihre å jeweilige logische Bedeutung zu prüfen. Erwünscht ist hierbei außerdem, daß nur Potentiale, die innerhalb der Toleranzbereiche der logischen Potentiale für "Eins" bzw. "Nulll' liegen, als "Eins" bzw. "Null" angezeigt werden. Im anderen Fall sind nämlich undefinierte Potentiale an den logischen Schaltkreisen, die sich durch evtl. Störungen ergeben können, nicht erkennbar.Die bisher bekannten Tastköpfe zur Prüfung von logischen Schaltkreisen weisen aber nur eine Möglichkeit zur Unterscheidung eines hohen oder niedrigen Potentials auf.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Tastkopf zur Prüfung der Potentiale von logischen Sohaltkreisen ansugeben, mit dem außer den beiden Zuständen "Sins" und "Null" der logischen Schaltkreise auch Potentiale zu erkennen sind, die keinem definierten logischen Zustand entsprechen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß für die zwei möglichen Potentiale "Null" und Zeins der Schaltkreise je ein Schwellwertschalter mit nachgeschaltetem Schaltverstärker vorgesehen ist 9 in dessen Ausgangskreis ein Anzeigeelement liegt, daß ferner der erste Schwellwertschalter einen oberen und der zweite Schwellwertschalter einen unteren Schwellwert aufweist, und daß der erste Schwell.z-tschalter unterhalb seines Schwellwertes und der zweite Schwellwertschalter oberhalb seines Schwellwertes ein Ausgangssignal abgibt.
  • Die Schwellwerte dieser Schwellwertschalter sollten so eingestellt sein, daß sie genau an der oberen bswO unteren Grenze der Toleranzbereiche der logischen Schaltungen liegen Bei einem derartigen Tastkopf ist es vorteilhaft, wenn die Schwellwertschalter Differenzverstärker sind, deren einer Eingang mit je einem Spannungsreferenzelement in Verbindung stehend und deren anderer Eingang den Eingang des Schwellwertschalters darstellt.
  • Eine zweckmäBige mechanische Ausführung des Tastkopfes ist dadurch gegeben, daß die Schaltung des Tastkopfes einschließlich der zwei Anzeigelampen in einem röhrenförnigen Gehäuse aus wenigstens teilweise durchsichtigem Kunststoff angeordnet ist, dessen eine Stirnseite eine Tastspitze trägt, und dessen andere Stirnseite eine Kabeldurchführung mit zwei Anschlußleitungen für die Zuführung der Betriebsspannung aufweist, die gleich der der zu prilfenden logischen Schaltungen gewählt ist.
  • Anhand der Zeichnung soll die Erfindung im folgenden noch näher erläutert werden.
  • Es zeigen: Fig. 1 ein Blockschaltbild des Tastkopfes nach der Erfindung Fig. 2 eine Schaltung eines Tastkopfes nach der Erfindung Fig. 3 ein mechanisches Ausfuhrungsbeispiel eines Tastkopfes nach Fig. 2 In Fig. 1 ist ein Blockschaltbild eines Tastkopfes mit den Schwellwertschaltern S1 und S2, den Schaltverstärkern V1 und V2 und den Anzeigeelementen Al und A2 dargestellt. Die Potentiale der zu prüfenden logischen Schaltkreise werden dem Eingang E des Tastkopfes zugeführt. Der Eingang E ist mit den zueinander parallelgeschalteten Eingängen der Schwellwertschalter S1 und 52 verbunden, deren Ausgangssignale die Schaltverstärker V1 bzw. V2 steuern. Im Arbeitskreis der Schaltverstärker sind die Anzeigeelemente Al und A2 angeordnet. Die Schwellwertschalter S1 bzw. S2 geben nur dann ein Ausgangssignal an die Schaltverstärker ab, wenn das Signal am Eingang E unterhalb bzw. oberhalb der Toleranzgrenze des Ausgangszustandes Null bzw. ftEinstt des zu prüfenden logischen Schaltkreises liegt. Sie können daher auch als AmplitudenSilter aufgefaßt werden. Beispielsweise werden die Schwellwertschalter eines Tastkopfes zur Prllfung von TTL-Schaltkreisen so dimensioniert, daß der Schwellwertschalter S1 für eine Ausgangespannung unterhalb von 0,4 Volt (log. "Null") und der Schwellwertschalter 52 für eine Eingangs spannung oberhalb 2,4 Volt (log. "Eins") ein Ausgangssignal an den nachgeschalteten Schaltverstärker bzw. an das zugehörige Anzeigeelement abgibt. Für Potentiale zwischen 0,4 und 2,4 Volt, denen kein definierter logischer Zustand entspricht, wird kein Ausgangssignal abgegeben.
  • Die Schaltung eines derartigen Tastkopfes zur Prüfung von TTL-Schaltkreisen zeigt die Fig. 2. In dieser Schaltung besteht der Schwellwertschalter S1 bzw. S2 aus einem Differeneveratärker mit den Eingängen e1 und e2 bzw. e3 und e4 und den Ausgängen al bz a2. Der Differenzverstärker des Schwellwertschalters S1 ist für die Prüfung des logischen Zustandes "Null" bestimmt und enthält die Transistoren Ts1 bis Ts4, von denen jeweils die Transistoren Ts1 und 82 bzw. Ts3 und ?S4 zu einer Darlingtonschaltung mit den wiederständen R3 und R6 zusammengeschaltet sind. R4 stellt den gemeinsamen emitterwiederstand dieser Differentverstärkerstufe dar, während R5 mit dem Kollektor des Transistors Ts3 verbunden ist und als Arbeitswiederstand dieser Stufe dient. der Differenzverstärker mit den Transistoron Ts7 und Te8 stellt den Schwellwertschalter S2 dar, der für die Anzeige des logischen zustandes "Eins" dinensioniert ist. Der Differenzverstärker enthält den gemeinsamen Emitterwiederstand R15 und den Arbeitswiederstand R14, der am Kollektor des Transistors Ts7 angeordnet ist. Den Eingängen e2 bzw. e4 der Differenzverstärker der Schwellwertschalter S1 bzw. 52 werden Referenzspannungen zugeführt.
  • Die Referenzspannung für den Schwellwertschalter 51 wird mit Hilfe der Diode D2 und der Widerstandekette R7 bis R10 erzeugt, während die Referenzspannung für den Schweliwertschalter S2 über die Diode D4 und die Widerstänae R16 bis R18 gewonnen wird. Die Eingänge e1 und e3 der Differenzverstärker werden über parallelgeschaltete Dioden D1 bzw. D3 und vorgeschaltete Widerstände R2 bzw. R13 gegen Überspannungen am Eingang geschützt. Zusätzlich sind im Eingangskreis noch die Widerstände Ri und R12 angeordnet, die bei offenem Eingang E eine derartige Eingangsspannung an die Eingänge ei bzw. e3 legen, daß keiner der Schaltverstärker durchgeschaltet ist.
  • Das Ausgangssignal am Anschluß al bzw. 82 der Differenzverstärker wird der Basis des Transistors Ts5 bzw. Ts9 der Anzeigeverstärker zugeführt. Am Kollektor des Transistors Uns5, der über den :rbeitswiderstand Ril mit der Betriebsspannung verbunden ist, ist die Basiß des Transistors T6 angeschaltet, in dessen Kollektorarbeitskreis die das Anzeigeelement darstellende Lampe L angeordnet ist. Der Kollektor des Transistors Ts9 des Anzeigeverstärkers V2 ist über die in Serie geschalteten Widerstände R19 und R20 mit dem Bezugspotential verbunden. Die Basis des Transistors TslO ist an den Verbindungspunkt dieser beiden Widerstände angeschaltet. Im Kollektorarbeitskrejs des Transistors Ts10 ist wiederum eine das Anzeigeelement darstellende Lampe L' angeordnet.
  • Zum Schutz des Tastkopfes gegen Falschpolung der Betriebsspannung ist in der positiven Betriebsspannungszuleitung eine Schutzdiode D5 angeordnet, über die nur bei richtiger Polung Betriebsspannung zum Tastkopf gelangen kann.
  • Ein derartiger Tastkopf ist mit entsprechenden Änderungen der Schwellwerte und der Betriebs spannung auch für andere logische Schaltkreise geeignet.
  • Fig. 3 zeigt ein Beispiel für die mechanische Ausführung des Tastkopfes. Dieser Tastkopf besteht aus einem röhrenförmigen Gehäuse G, das aus durchsichtigem Kunststoff gefertigt ist, und das sn einem Ende eine Tastspitze T und am anderen Ende eine Kabeldurchführung D für die Anschlußleitung K der Betriebsspannung aufweist, Die Schaltungselemente des Tastkopfes sind auf einer Trägerplatte 5 einer gedruckten Schaltung im Inneren des Gehäuses G angeordnet. Die Trägerplatte S enthält außerdem zwei verschiedenfarbige Anzeigelampen L, L' für die Anzeige des Schaltzustandes des zu prüfenden logischen Schaltkreises.
  • 3 Patentansprüche 3 Figuren

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Tastkopf zur Prüfung der Potentiale von logischen Schaltkreisen, dadurch gekennzeichnet, daß für die zwei möglichen Potentiale "Null" und "Eins" der Schaltkreise Je ein Schwellwertschalter (S1, S2) mit nachgeschaltetem Schaltverstärker (V1, V2) vorgesehen ist, in dessen Ausgangskreis ein Anzeigeelement (Al, A2) liegt, daß ferner der erate Schtellwertschalter (S1) einen oberen und der zweite Schtellwertschalter (S2) einen unteren Schwellwert aufweist, und daß der erste Schwellwertschalter unterhalb seine Schwellwertes und der zweite Schwellwertschalter oberhalb seines Schwellwertes ein Ausgangssignal abgibt, 2. Tastkopf nach Anspruch 1,.dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellwertschalter Differenzverstärker sind, deren einer Eingang mit einem Spannungsreferenzelemnt in Verbidung stehen, und deren anderer Eingang den Eingang des Schwellwertschalters darstellt.
    3. Tastkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung des Tastkopfes einschließlich zweier Anzeigelampen (L,L') in einem röhrenförmige Gehüuse (G) aus wenigstens teilweise durchsichtigen Kunststoff angeordnet ist, dessen eine Stirnseite eine Tastspitze (T) trägt, und dessen andere Stirnseite eine Kabeldurchführung (D) mit zwei Anschlußleitungen für die Zufuhrung 1> der Betriebsspannung aufweist, die gleich der der su prüfenden logischen Schaltkreise gewählt ist.
DE19702030122 1970-06-18 1970-06-18 Tastkopf zur Prüfung der Potentiale von logischen Schaltkreisen Expired DE2030122C3 (de)

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DE2030122B2 DE2030122B2 (de) 1974-06-06
DE2030122C3 DE2030122C3 (de) 1975-01-16

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2030122B2 (de) 1974-06-06

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