DE20301919U1 - Wetterschutz für Fahrradsättel - Google Patents
Wetterschutz für FahrradsättelInfo
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Classifications
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- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J1/00—Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit deren Hilfe entweder Fahrradsättel oder die Textilien des Radfahrers, z. B. der Hosenboden, vor schädlichen Einwirkungen geschützt werden können.
Üblicherweise besteht die Sitzfläche eines Fahrradsattels, auch mit Satteldecke bezeichnet, aus Leder oder Kunststoff. In beiden Fällen kann es vorteilhaft sein, diese Decke mit einer anschmiegsamen, jederzeit wieder entfernbaren Haube zu versehen. Leder hat die Eigenschaft, sich mit Wasser vollzusaugen. Steht die Satteldecke also ungeschützt im Regen, dann wird sie so viel Wasser aufnehmen, dass sie bei der Weiterfahrt einen feuchten Hosenboden zur Folge hat oder sogar abfärbt. Es erscheint daher sinnvoll, einen wasserdichten Überzug vorzusehen, der vor der Weiterfahrt wieder entfernt werden kann, so dass eine nach wie vor trockene Sitzfläche zur Verfügung steht. Darüber hinaus ist Leder empfindlich gegen ultraviolette Strahlung, wie sie auch im natürlichen Licht enthalten ist. Diese UV-Strahlung macht das Material spröde und rissig und erzeugt Verfärbungen an der Oberfläche. Auch unter diesem Aspekt ist ein Schutzüberzug sinnvoll. Erfahrene Radfahrer haben zum Schutz ihrer Sättel eine einfache und wirksame Hilfe zur Verfügung: sie verwenden Tragetaschen aus Kunststoff, wie sie in jedem Geschäft bei Einkauf abgegeben werden, und stülpen sie beim Abstellen der Fahrräder über die Sättel. Wenn sie die Fahrräder wieder besteigen, entfernen sie die Tragetaschen, falten sie zusammen und bringen sie in der Jackentasche oder unter dem Sattel unter. Probleme entstehen allerdings dann, wenn eine solche Hilfe
nicht zur Verfügung steht, weil sie schlicht und einfach vergessen wurde. Es erscheint also sinnvoll, dafür zu sorgen, dass eine solche Schutzhaube bei Ledersätteln grundsätzlich mitgeführt wird.
Kunststoffsättel sind zwar wasserabweisend und können sich daher nicht vollsaugen, sie haben aber den Nachteil, dass ihre Oberfläche in der Feinstruktur glatt und rutschig ist und am Hosenboden des Radfahrers glänzende Flächen hervorruft. Ebenso wie Leder kann auch Kunststoff durch ultraviolette Strahlung spröde und rissig werden. Radfahrer vermeiden diesen Nachteil dadurch, dass sie einen textlien Schutz oder einen solchen aus z. B. Lammfell über die Satteldecke ziehen, der hier normalerweise auch verbleibt. Steht das Fahrrad, wenn es nicht
benutzt wird, allerdings im Regen, saugt sich auch dieser Überzug mit Wasser voll und führt bei der Weiterfahrt zu unangenehmen Folgeerscheinungen. In beiden Fällen, bei Leder- als auch bei Kunststoffsätteln, ist es also vorteilhaft, am Fahrradsattel ein Behältnis mitzuführen, in dem ein Schutzüberzug für den Sattel untergebracht werden kann. Im ersten Fall, bei Ledersätteln, ist dieser Überzug wasserdicht und wird beim Abstellen des Fahrrades aus dem Behältnis herausgenommen und zum Schutz vor Nässe und/oder Lichteinwirkung über die Satteldecke gezogen. Im zweiten Fall, bei Kunststoffsätteln, befindet sich der Überzug normalerweise zur Schonung des Hosenbodens bzw. auch zur Filterung der UV-Strahlung auf der Satteldecke und muß, wenn das Fahrrad nicht benutzt wird und Regenwetter droht, in dem Behältnis in Sicherheit gebracht werden.
Die Lösung des Problems ist in den Bildern 1 und 2 dargestellt. An der Rückseite des Sattels befindet sich ein Täschchen als Behältnis 1, wie es zum Beispiel für die Mitführung von Fahrradwerkzeugen verwendet wird und handelsüblich ist. Solche Täschchen haben normalerweise eine Lasche 2, die hochgeklappt werden kann, um die Werkzeuge oder sonstiges Gerät herausnehmen zu können. Ebensogut ist es denkbar, dass ein Reißverschluss zum Verschließen angebracht ist.
In Bild 1 ist das Behältnis 1 in geöffnetem Zustand, d. h. mit hochgestellter Lasche 2, dargestellt. In dem Behältnis 1 befindet sich der zusammengeknautschte Schutzüberzug 3, der je nach Problemfall aus wasserundurchlässigem Stoff, z. B. Kunststoff, oder aus textilem Material oder Fell besteht. Um sicher zu stellen, dass der Überzug 3 beim Radfahren nicht vergessen wird, wird er an der Außenseite des Behältnisses 1 auf geeignete Weise, biespielsweise durch eine Naht 4 oder durch eine entsprechende Klebestelle so befestigt, dass die Lasche 2 noch geschlossen werden kann. Anstelle einer dauerhaften Naht kann aber auch eine lösbare Verbindung, zum Beispiel durch Druckknöpfe, vorgesehen werden. Die Befestigung des Überzugs 3 an der Außenseite des Behältnisses 1 und nicht etwa an seiner Innenseite, hat einen besonderen Vorteil: wird nämlich beim Abstellen des Fahrrades das Behältnis 1 geöffnet, der Überzug 3 heraus- und über die Satteldecke gezogen, dann schützt er nicht nur die Satteldecke, sondern ebenso das Behältnis 1, von dem zumindest die Öffnung abgedeckt wird. Bild 2 zeigt diesen Zustand: Die Lasche 2 des Behältnisses 1 wird ebenso wie die
Öffnung des Behältnisses 1 von dem Schutzüberzug 3 verdeckt. Um sicher zu stellen, dass sich die Lasche 2, wenn der Schutzüberzug 3 sich wieder in dem Behältnis 1 befindet, schließen läßt, ist es erforderlich, dass sich die Naht 4 oberhalb der Schließe 5 des Täschchens 1 befindet.
Damit sich der Überzug 3 an die Satteldecke anschmiegt und beim Radfahren festsitzt, ist an seinem umlaufenden Rand ein Gummiband 6 eingearbeitet, welches ihn unterhalb der Satteldecke zusammenzieht.
Es ist sinnvoll, ein Behältnis 1 eigens für diesen Zweck mitzuführen, andererseits ist es aber auch denkbar, in einem ohnehin vorhandenen Werkzeugtaschen den Überzug nachträglich anzubringen, wenn genügend Platz vorhanden ist.
Claims (6)
1. Wetterschutz für Fahrradsättel, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Behältnis 1 und einem Überzug 3 besteht, die miteinander verbunden sind.
2. Wetterschutz für Fahrradsättel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug 3 aus wasserundurchlässigem Material, z. B. Kunstofffolie besteht.
3. Wetterschutz für Fahrradsättel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug 3 aus textilem Material oder Tierfell oder ähnlichem besteht.
4. Wetterschutz nach Anspruch 1 und/oder weiteren Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug 3 an der Außenseite des Behältnisses 1 dauerhaft so befestigt ist, dass er in dem Behältnis 1 untergebracht und dieses verschlossen werden kann.
5. Wetterschutz nach Anspruch 1 und/oder weiteren Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug 3 an der Außenseite des Behältnisses 1 lösbar, z. B. mit Hilfe von Druckknöpfen, so befestigt ist, dass er in dem Behältnis 1 untergebracht und dieses verschlossen werden kann.
6. Wetterschutz nach Anspruch 1 und/oder weiteren Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug 3 an seinem umlaufenden Rand ein Gummiband 6 aufweist, welches den Überzug 3 unterhalb der Satteldecke festzieht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20301919U DE20301919U1 (de) | 2003-02-07 | 2003-02-07 | Wetterschutz für Fahrradsättel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20301919U DE20301919U1 (de) | 2003-02-07 | 2003-02-07 | Wetterschutz für Fahrradsättel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20301919U1 true DE20301919U1 (de) | 2003-04-24 |
Family
ID=7979807
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20301919U Expired - Lifetime DE20301919U1 (de) | 2003-02-07 | 2003-02-07 | Wetterschutz für Fahrradsättel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20301919U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2960753A1 (fr) * | 2010-06-03 | 2011-12-09 | Gaelle Roquette Bellec | Dispositif de protection pour un siege, notamment une selle de cycle |
-
2003
- 2003-02-07 DE DE20301919U patent/DE20301919U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2960753A1 (fr) * | 2010-06-03 | 2011-12-09 | Gaelle Roquette Bellec | Dispositif de protection pour un siege, notamment une selle de cycle |
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