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ouSrVeEfCHEN Gw °221 Dair 31.01.2003 -si
Anmelder: DBT GmbH, Industriestrasse 1, D-44534 Lünen Titel: Übergabestation
Die Erfindung betrifft eine Übergabestation für die Streb-Streckenübergabe von einem als Kettenkratzförderer ausgebildeten Strebförderer auf einen als Kettenkratzförderer ausgebildeten Streckenförderer, mit einem Schachtelrahmen, in welchem das Obertrum des Streckenförderers zwischen dem Obertrum und dem Untertrum des Strebförderers angeordnet ist, mit einer am Schachtelrahmen lösbar angeordneten, zum Streckenförderer weisenden Abweiserkonsole für einen Seitenaustrag des im Strebförderer-Obertrum mitgeführten Fördergutes über eine Übergabeöffnung im Rinnenboden des Obertrums in den Streckenförderer-Obertrum, mit einem auf der dem Streckenförderer abgewandten Seite des Schachtelrahmens angeordneten Führungsmittel zum einseitigen Führen der Kratzer im Strebförderer-Obertrum und mit dem Streckenförderer-Obertrum zugeordneten, lösbar am Schachtelrahmen befestigten Führungsleisten.
Eine gattungsgemäße Übergabestation ist aus der DE 34 08 282 C2 bekannt. Durch die Ausgestaltung der gattungssgemäßen Übergabestation mit auswechselbaren Führungsleisten und auswechselbaren Führungsmitteln, die aus Profilleisten bestehen und das identische Profil der für die Kratzerführung ausgelegten Seitenprofile des Rinnenstranges des Strebförderers aufweisen, kann der Schachtelrahmen der Übergabestation durch Demontieren und Auswechseln der Führungsleisten und der Profilleiste für Streb- und Streckenförderer unterschiedlicher Breiten und/oder unterschiedlicher Herstellerfabrikate verwendet werden. Die Anpassung an unterschiedliche Streckenförderer erfolgt durch
den Einbau geeigneter Führungsleisten im Streckenförderer-Obertrum. Die Anpassung an unterschiedliche Strebförderer erfolgt durch den Austausch der Profilleiste gegen eine für den abgewandelten Strebförderer passende Profilleiste. Bei der gattungsgemäßen Übergabestation müssen für jeden Streb- und/oder Streckenförderertypen daher unterschiedlich ausgebildete Führungsleisten bzw. Führungsmittel bevorratet und zur Verfügung gestellt werden. Bei der Umrüstung und/oder Erstausstattung einer Übergabestation besteht ein Risiko, daß die Übergabestation mit nicht passenden Führungsleisten und/oder Führungsmitteln ausgeliefert wird. Außerdem ist der vollständige Ausbau sämtlicher Führungsleisten und Führungsmittel vergleichsweise umständlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Übergabestation zu schaffen, die die vorgenannten Nachteile nicht aufweist und die bei geringer Lagerhaltung von Teilen auf einfache Weise und montagegerecht an unterschiedliche Förderertypen oder Fördererbreiten angepaßt werden kann.
Diese Aufgabe wird mit der in Anspruch 1 angegebenen Erfindung gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Erfindungsgemäß besteht das Führungsmittel aus einem Führungswinkel, der auswechselbar und in unterschiedlichen Positionen relativ zur Abweiserkonsole an dieser befestigbar ist. Bei der erfindungsgemäßen Übergabestation wird für das Führungsmittel nicht eine speziell an die Profilform der Strebförderer-Kratzer angepaßte Profilleiste verwendet, sondern die Führung der Strebförderer-Kratzer erfolgt über einen die Kratzer nur nach unten abstützenden und nach oben offenen Führungswinkel, der in unterschiedlichen Positionen relativ zur Abweiserkonsole an dieser befestigbar ist. Die für den Strebförderertyp benötigte Position des Führungswinkels
kann vom Bergmann ggf. Untertage geändert und durch Versetzen des Führungswinkels angepaßt werden.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung können die Führungsleisten im Streckenförderer-Obertrum in zueinander versetzten Positionen für einen Links- oder Rechts-Seitenaustrag mit demselben Schachtelrahmen befestigbar sein. Hierdurch wird zugleich der notwendige Freiraum für die Änderung der Position des Führungswinkels geschaffen. Insbesondere bevorzugt wird, wenn der Führungswinkel an einer Halteleiste angeschraubt ist, die mittels Schraubenverbindungen und/oder Verzapfungen an der Unterseite der Abweiserkonsole befestigbar ist. Vorteilhafterweise sind dann für den Linksaustrag oder Rechtsaustrag und für unterschiedliche Fördererbreiten zwischen der Halteleiste und dem Führungswinkel Distanzleisten montierbar. Um trotz der fehlenden Seitenwandung der Strebförderer-Obertrumwanne an der dem Streckenförderer abgewandten Seite den Schachtelrahmen weitestgehend seitlich abzuschließen, ist vorzugsweise die Bodenfläche der Halteleiste entsprechend der Schrägneigung des Strebförderer-Obertrums schräg zu ihrer Oberwand ausgebildet und sie weist stufig abgesetzte Auflagezonen auf. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn die Führungsleisten für den Anschluß von Strebförderern unterschiedlicher Typen und/oder Breiten mit wenigstens einer vorzugsweise randoffenen Ausnehmung an der Oberseite versehen sind, in der dann z.B. eine der Auflagezonen der Halteleiste aufliegen kann. Besonders vorteilhaft ist, wenn die Führungsleisten beiderseits einer Lauf- oder Auflauffläche für die Strebförderer-Kratzer mit einer Ausnehmung als Auflagefläche für die Auflagezonen der Halteleiste versehen sind, um dieselben Führungsleisten sowohl für den Linksseitenaustrag als auch den Rechtsseitenaustrag verwenden zu können. Die im Schachtelrahmen an der dem Strebförderer abgewandten Seite angeordnete kettenradseitige Führungsleiste ist vorzugsweise mit einer Auflauffläche für die Strebförde-
rer-Kratzer versehen, um trotz deren nur einseitigen Abstützung ihren gleichmäßigen Zulauf zum Kettenrad und in den Strebförderer-Untertrum zu gewährleisten. Vorzugsweise kann die der Übergabeöffnung zugewandte Wand der Führungsleiste mit einer Schräge als Auflauffläche versehen sein, die sich zweckmäßigerweise bis zum Strebförderer-Rinnenboden erstreckt. Beide Führungsleisten können vorzugsweise mehrteilig, insbesondere mit Unterkonstruktionen, ausgeführt sein und mittels Schraubenbefestigungen und/oder Verzapfungen untereinander und am Schachtelrahmen befestigbar sein.
Bei der bevorzugten Ausgestaltung weist die kettenradseitige Führungsleiste ein die Auflauffläche und/oder die beiden Ausnehmungen aufweisenden Kopfteil auf, der in Längsrichtung des Streckenförderers versetzbar an der zugehörigen Unterkonstruktion befestigbar ist. Zweckmäßigerweise umfaßt die strebfördererseitige Führungsleiste eine Kopfplatte auf, die in Längsrichtung des Streckenförderers versetzbar an der zugehörigen Unterkonstruktion dieser Führungsleiste befestigbar ist. Durch Versetzen des Kopfteils bzw. der Kopfplatte kann dann die Anpassung des Schachtelrahmens an einen anderen Strebförderertypen erfolgen. Die Unterkonstruktionen können vorzugsweise zugleich die Seitenführungen für die Kratzer des Streckenförderers bilden. Weiter vorzugsweise sind im Einlaufbereich des Strebförderer-Obertrums in den Schachtelrahmen vorzugsweise beidseitig Führungsstücke zur Veränderung der Breite des Strebförderer-Obertrums lösbar anordbar, wobei bei der insbesondere bevorzugten Ausgestaltung das an der dem Streckenförderer abgewandten Seite angeordnete Führungsstück zugleich ein nur an der Halteleiste befestigtes Distanzstück für den Führungswinkel bildet.
Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Übergabestation ergeben sich aus der nachfolgenden Beschrei-
bung eines in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiels. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 perspektivisch eine erfindungsgemäße Übergabestation mit montierter Abweiserkonsole und demontiertem Kettenrad;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Übergabestation mit montiertem Kettenrad;
Fig. 3 perspektivisch eine erfindungsgemäße Übergabestation mit den im Streckenförderer-Obertrum montierten Führungsleisten;
Fig. 4 perspektivisch eine erfindungsgemäße Übergabestation mit Führungsleisten und Führungswinkel bei abgenommener Abweiserkonsole;
Fig. 5 einen Vertikalschnitt durch die kettenradseitige Führungsleiste;
Fig. 6 einen Vertikalschnitt durch die strebfördererseitige Führungsleiste;
Fig. 7 perspektivisch die Abweiserkonsole mit Führungswinkel in Vorderansicht; und
Fig. 8 perspektivisch die Abweiserkonsole aus Fig. 7 in Rückansicht.
Die dargestellte, insgesamt mit 10 bezeichnete Übergabestation für die Streb-Streckenübergabe eines untertägigen Gewinnungsbetriebs weist einen Schachtelrahmen 1 auf, über den die nicht dargestellten, am Schachtelrahmenstrebkopf 2 angeschlossenen
Förderrinnen eines in Pfeilrichtung F verlaufenden Strebförderers mit der ebenfalls nicht dargestellten Förderrinne eines senkrecht zum Strebförderer und in Pfeilrichtung P verlaufenden Streckenförderers für die Fördergutübergabe verbunden sind. Der Streb- und der Streckenförderer bestehen, wie bekannt, jeweils aus Kettenkratzförderern, vorzugsweise aus Mittel- oder Doppelmittenkettenkratzförderer. Die Übergabestation
1 weist für den Strebförderer ein zum Schachtelrahmenstrebkopf
2 offenen Strebförderer-Obertrum 3 und einen Strebförderer-Untertrum 4 sowie quer hierzu für den Streckenförderer einen Streckenförderer-Obertrum 5 und einen Streckenförderer-Untertrum 6 auf, damit die Kratzer des Streb- und Streckenförderers kreuzend durch die Übergabestation 1 hindurchlaufen können und das Fördergut im Streckenförderer-Obertrum 5 abtransportiert werden kann. Der Streckenförderer-Obertrum 5 ist zwischen dem Strebförderer-Untertrum 4 und dem Strebförderer-Obertrum 3 angeordnet und der in der Übergabestation 1 schräg ansteigende Boden des Obertrums 3 weist eine Übergabeöffnung 7 auf, über die das Fördergut an die Kratzer im Streckenförderer-Obertrum 5 zum Abtransport übergeben werden kann. Zwischen dem Streckenförderer-Obertrum 5 und dem Strebförder-Untertrum 4 ist ein demontierbares Bodenblech 8 als Inspektionsöffnung angeordnet. Die Übergabeöffnung 7 bildet eine durchgehende Aussparung zwischen dem Rinnenbodenabschnitt 9 am Schachtelrahmenstrebkopf 2 und dem Rinnenbodenabschnitt 11 am Zulauf zum Kettenrad 12, an welchem die an der Kette 13 angeschlossenen Kratzer vom Strebförderer-Obertrum 3 zum Strebförderer-Untertrum 4 umgelenkt werden, um in entgegengesetzter Richtung aus dem Schachtelrahmen 1 auszulaufen.
Für den Streckenförderer ist am Schachtelrahmen 1 ein nicht dargestelltes Umlenkrad anordbar, welches im gezeigten Ausführungsbeispiel in Umlenkradschalen 13, die an beiden Querseiten 14, 15 des Schachtelrahmens 1 ausgebildet sind, gelagert wer-
den kann. Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird das Umlenkrad für den Streckenförderer an der in den Fig. 1 bis 4 hinteren Querseite 15 montiert und die Kratzer des Streckenförderers laufen über den Untertrum 6 in den Schachtelrahmen 1 ein und über den Streckenförderer-Obertrum 5 aus dem Schachtelrahmen 1 aus. Aufgrund der beidseitigen Anordnung von Lagerschalen 13 kann die Übergabestation 10 sowohl für einen Linksaustrag, wie gezeigt, oder für einen Rechtsaustrag des Fördergutes hergerichtet werden. Gleichzeitig kann die Übergabestation 10 an unterschiedliche Typen von Streckenförderern und an unterschiedliche Typen von Strebförderern angepaßt werden.
Für die Umrüstung der Übergabestation 10 und die Änderung des Links- oder Rechtsaustrags sind im Streckenförderer-Obertrum 5 eine kettentrommelseitige Führungsleiste 20 und eine strebfördererseitige Führungsleiste 30 demontierbar und in unterschiedlichen Positionen positionierbar befestigt; an der auf die Oberseite des Schachtelrahmens 1 angeschraubten Abweiserkonsole 4 0 ist ein Führungswinkel 41 lösbar angeschraubt; zusätzlich sind im Einlaufbereich des Strebförderer-Obertrums 3 Führungsstücke 16, 17 (Fig. 2) lösbar angeordnet.
Der Aufbau der kettentrommelseitigen Führungsleiste 2 0 wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 2, 3 und 5 erläutert. Die Führungsleiste 2 0 erstreckt sich zwischen dem Bodenblech 8 des Streckenförderer-Obertrums 5 und dem Rinnenbodenabschnitt 11 des schräg verlaufenden Rinnenbodens 13 des Strebförderer-Obertrums 3 und sie umfasst eine mehrteilige Unterkonstruktion 21, mit der ein Kopfteil 22, der zur Übergabeöffnung 7 hin mit einer Auflaufschräge 22' versehen ist, abgestützt ist. Die Auflaufschräge 22' ist mit Schraubenkopfaufnahmen 24 versehen, um den Kopfteil 22 mittels vertikaler Befestigungsschrauben 25 an einer Sockelleiste 26 der Unterkonstruktion 21 zu befestigen. Der Kopfteil 22 und die Sockelleiste 26 werden hierbei an
einer Klemmleiste 27 angeklemmt, die mittels der dargestellten, vertikalen Verschraubungen und Verzapfungen 2 8 in einer bestimmten Position an einer trommelseitigen Seitenwand 18 (Fig. 2) des Schachtelrahmens 1 montiert ist. Die Lage des Kopfteils 22 relativ zur Klemmleiste 27 kann zwischen wenigstens zwei unterschiedlichen Positionen verstellt werden, um mit demselben Kopfteil 22 einen Links- oder Rechtsaustrag an der Übergabestation 10 zu ermöglichen. Aus denselben Gründen ist der Kopfteil 22 spiegelsymmetrisch zu seiner Mitte ausgebildet und weist an beiden Enden randoffene Ausnehmungen 2 9 auf, an der sich der Führungswinkel 41 für die einseitige Abstützung der Strebförderer-Kratzer beim Überlaufen der Übergabeöffnung 7 vorzugsweise mittelbar abstützen kann, wie noch erläutert werden wird. Die Sockelleiste 2 6 der Unterkonstruktion 21 bildet zusammen mit einer unterhalb des Kopfteils 22 angeordneten Profilleiste 23 zugleich eine Führung für die Kratzer des Streckenförderers.
Der Aufbau der strebfördererseitigen Führungsleiste 3 0 wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 2, 3 und 6 erläutert. Die Führungsleiste 3 0 umfasst eine bündig mit dem Rinnenbodenabschnitt 9 abschließende Kopfplatte 31, die über die dargestellte Vertikalverschraubung 32 mit einer mehrteiligen Unterkonstruktion 33 derart verbunden ist, daß die Position der Kopfplatte 31 in Längsrichtung des Streckenförderers verändert werden kann. Die Unterkonstruktion 33 umfaßt ein sich auf dem Bodenblech 8 (Fig. 2) abstützendes Sockelprofil 34, welches über die Vertikalverschraubung und -Verzapfung 3 5 lösbar und in vorgegebener Position an der Seitenwand 19 (Fig. 2) des Streckenförderer-Obertrums 5 des Schachtelrahmens 1 montierbar ist. Das Sockelprofil 34 weist Durchgangsöffnungen 36 auf, um die Köpfe der Vertikalverschraubung 32 anziehen zu können. Zwischen der Kopfplatte 31 und der Deckseite des Sockelprofils 34 ist eine mit dieser verbundene Profilleiste 3 7 angeordnet,
die eine Führung für die Streckenförderer-Kratzer bildet. Die Kopfplatte 31 baut in Streckenfördererlängsrichtung kürzer als die Profilleiste 37, so daß zumindest zu einer Seite der Kopfplatte 31 eine Auflagefläche 38 für die vorzugsweise mittelbare Abstützung des Führungswinkels 41 (Fig. 1) am Schachtelrahmen 1 ausgebildet wird.
Die Befestigung des Führungswinkels 41 an der Übergabestation 10 wird nun insbesondere unter Bezugnahme auf die Fig. 4, 7 und 8 erläutert. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß der Führungswinkel 41 eine bündig mit den Rinnenbodenabschnitten 9 und abschließenden Schenkel 42 und einen im wesentlichen vertikal aufragenden Schenkel 43 umfaßt, der über vier Befestigungsschrauben 44 mit einer Halteleiste 45 verbunden ist. Die Halteleiste 45 sitzt im wesentlichen formschlüssig zwischen den der Übergabeöffnung 7 zugewandten Stirnwänden 51 bzw. 52 der Strebförderer-Seitenwände. Der Horizontalschenkel 42 des Führungswinkels 41 ragt in die Übergabeöffnung 7 soweit hinein, daß sich die Kratzer im Strebförderer-Obertrum beim Überlaufen der Übergabeöffnung 7 einseitig an dem Führungswinkel 41 abstützen. Durch die Auflauffläche 22' am Kopfteil 22 der kettenradseitigen Führungsleiste 2 0 werden die Kratzer am Ende der Übergabeöffnung 7 gleichmäßig auf das Niveau des Rinnenbodenabschnitts 11 angehoben. Die Halteleiste 45 mit dem daran befestigten Führungswinkel 41 sitzt im wesentlichen lose zwischen den Stirnwänden 51, 52 und die Halteleiste 45 ist derart mit der Abweiserkonsole 40 verbunden, daß der Führungswinkel 41, die Halteleiste 45 und die Abweiserkonsole 40 zusammen vom Schachtelrahmen 1 abgehoben werden können, wie insbesondere die Fig. 7 und 8 zeigen. Über die Oberwand 46 der Halteleiste 45 ragen hierzu Verzapfungen 47 und Schraubbolzen 48 (Fig. 4) vor, die Befestigungsbohrungen in der Konsolenplatte 4 9 der Abweiserkonsole 4 0 durchgreifen. Die Unterseite 50 der Halteleiste 45 verläuft schräg zur Deckseite 46 entsprechend des
schrägen Anstiegs zwischen den Rinnenbodenabschnitten 9 und im Schachtelrahmen 1. Die Halteleiste 45 kann entsprechend eine Begrenzungswand an der Seitenwand 14 bzw. 15 (Fig. 1) des Schachtelrahmens 1 bilden, um zu verhindern, daß Fördergut an der dem Streckenförderer abgewandten Seite aus dem Streckenförderer-Obertrum 5 herausfällt. Die Unterseite 50 ist mit einer Einlaufschräge 51 für die unter der Halteleiste 45 durchlaufenden Kratzer des Streckenförderers versehen. Ferner ist die Unterseite 50 der Halteleiste 45 seitlich abgestuft und mit randoffenen Auflagezonen 59, 60 versehen. Die Abweiserkonsole 4 0 umfaßt desweiteren eine gekrümmte, über die Konsolenplatte 49 aufragende Abweiserwand 54, mit welcher das im Strebförderer geförderte Haufwerk - wie an sich bekannt - über die Übergabeöffnung 7 in den Obertrum 5 des Streckenförderes abgeworfen wird. Zur Befestigung der Abweiserkonsole 40 ist die Konsolenplatte 49 mit Vertikalverschraubungen 55 und Verzapfungen 56 versehen, die in zugehörige Schlitzaufnahmen 57, 58 mit T-förmigem Querschnitt im Maschinenrahmen 1 zur drehschlüssigen Aufnahme der Köpfe der Schrauben 55 eingreifen. Die Abweiserkonsole 4 0 kann nach Lösen aller Schraubenverbindungen seitlich aus den Schlitzführungen 57, 58 im Schachtelrahmen 1 herausgeschoben und dann abgehoben werden.
Wie Fig. 4 gut erkennen läßt, greift der horizontale Schenkel 42 des Führungswinkels 41 in die Randaussparung 2 9 am Kopfteil 22 und in die freie Aussparung neben der Kopfplatte 31 ein. Zwischen dem vertikalen Schenkel 43 und der Halteleiste 45 können hier nicht dargestellte Distanzleisten befestigt sein, um die Breite der Strebförderer-Obertrumwanne im Schachtelrahmen 1 für einen anderen Typen von Strebförderer anpassen zu können.