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DE2029953A1 - - Google Patents

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DE2029953A1
DE2029953A1 DE19702029953 DE2029953A DE2029953A1 DE 2029953 A1 DE2029953 A1 DE 2029953A1 DE 19702029953 DE19702029953 DE 19702029953 DE 2029953 A DE2029953 A DE 2029953A DE 2029953 A1 DE2029953 A1 DE 2029953A1
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DE
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drum
solid
liquid
outlet
suspension
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/02Settling tanks with single outlets for the separated liquid

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Separation Of Suspended Particles By Flocculating Agents (AREA)

Description

PATENTANWALT DR.4NG. LOTTERHOS 20 29 9 PMANKFURT (MAIN) ANNASTRASSE 19
FERNSPRECHERi (0611) 555061 TELEGRAMME. LOMOSAPATENT LANDESZENTRALBANK 4/951 DRESDNER BANK FFM., Nr. 5S47« POSTSCHECK-KONTO FFM-Ki?
III/K FRANKFURT(MA1N)f 16.6.7ο
Ebara Infilco Kabushiki Kaisha,
No.11-1, Hanada Asahi-cho, 0ta-ku, Tokyo-to, Japan
Verfahren und Vorrichtung zum Abscheiden von Feststoffen aus Suspensionen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Konzentrierung, Trennung und Entwässerung von in einer Flüssigkeit suspendierten Feststoffen.
Die Trennung und Entwässerung von in einer Flüssigkeit suspendierten Feststoffen erfolgt üblicherweise zunächst durch Absetzenlassen des Feststoffs durch natürliches Ausfallen oder durch Ausflocken und dann durch Wasserentzug mittels Zentrifugieren, Filtrieren oder Trocknen im Vakuum oder unter Druck. Diese Methoden erfordern sehr kostspielige Apparate und grosse Sorgfalt bezüglich des Arbeitens, der Unterhaltung und der Eontrolle. Deshalb gibt es bei den gebräuchlichen Methoden Schwierigkeiten im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit und die Entwässerungsleistung· Z.B. wird zum Trennen, Entwässern und Sammeln von suspendierten Feststoffteilchen mit einem Durchmesser von einigen Mikron üblicherweise gelöschter Kalk oder ein anderer Filtrationsförderer in die Suspension gebracht, um die Filtrationswirkung zum Zwecke der Entwlfcerung zu erhöhen. Hierdurch wird aber das Filtermaterial zunehmend verstopft und muss mit Säure odgl. in Abständen von 1o bis 2o Arbeitstagen gereinigt werden.
009862/1954
Hochmolekulare Verbindungen haben nur geringe Wirkung als Filtrationsförderer. Die bekannten Verfahren und Apparate bzw. Anlagen lassen also bezüglich Investitions- und Unterhaltungskosten, Arbeitsweise und Ueberwachung; manche Wünsche offen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die genannten Nachteile zu überwinden und auf wirtschaftlichem Wege eine wirksame Konzentrierung, Trennung und Entwässerung von in flüssigkeiten enthaltenem Feststoff (Suspension) zu erreichen«, Es ist ferner Aufgabe der Erfindung, bei der Abscheidung auf einfache Weise einen Feststoffkuchen bzw. ein körniges oder stückiges Material zu erhalten. Diese Ziele sollen erreicht werden, ohne dass Zentrifugen . oder Vakuum- bzw. Druckentwässerer benötigt werden.
Erfindungsgemäss wird dem in einer Flüssigkeit suspendierten Feststoff eine Eollbewegung erteilt, di® sich von der Bewegung der Flüssigkeit unterscheidet,- und hierdurch wird ©in© Zusammenballung der Feststoffteilchen "bewirkt»
Gegenstand der Erfindung ist ein Terfaüxen zur Konzentrierung, Trennung und Entwässerung von in einerWllssigkeit suspendierten Feststoffen, bei dem der Suspension ein Ausfloekangsmittel zugegeben wird. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die Suspension an dem einen Ead@ eines rotierenden zylindrischen Gefäss«s eingelassen wird -und dem suspendierten Feststoff während seines Absetseas eine Rollbewegwig erteilt wird und der Feststoff gleieiiseitig stan anderen End© des Gefässes geführt wird, während dessen ®τ sich au ©iaem Feststoffkuchen bzw» zu körniger oder stückiger Ecm TOS«iBenballtf worauf er von der Flüssigkeit getrennt wirdf dureh, unterseMedliche Bewegung des Feststoffs und der Flüssigkeit im Ausgangsteil des zylindrischen Gefasste«
Hit Vorteil wird diese Trimmimg ia einem rait d@r tot Hitt® des Gefleaes gelegenen Seil dm^hgeftksi^ worauf bei weit or ®r Hollbewegung die Entwässerung venrollstftndigt wird«,
0098B2/19S4
Als Flockungsmittel wird mit Vorteil eine hochmolekulare Verbindung verwendet.
Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, gekennzeichnet durch eine im wesentlichen horizontal angeordnete zylindrische oder vieleckige drehbare Trommel, Mittel zur Rollbewegung des sich absetzenden Feststoffs, Mittel zum Transport des Feststoffs vom Eingangszum Ausgangsteil der Trommelund Mittel zur Trennung von gereinigter Flüssigkeit und Feststoff unter Ausnutzung der verschiedenen lelativbewegungen dieser beiden.
Diese trommeiförmige Vorrichtung hat an ihrem einen Ende einen Einlass für die Suspension und an ihrem anderen Ende einen Auslass für den abgetrennten Feststoff, der dort als Kuchen bzw. in körniger oder stückiger Form anfällt. In der Trommel befindet sich eine Zwischenwand, so dass ein Teil für die Fortbewegung der Suspension und des abgesetzten Feststoffs und ein Teil für die Trennung von Flüssigkeit und Feststoff gebildet ist.
Durch die erfindungsgemäss vermittelte Absetz- und Bollbewegung des Feststoffs sowie durch die Hervorrufung und Ausnutzung verschiedener Relativbewegungen von Feststoff und Flüssigkeit erhält man mit sehr einfachen Mitteln und geringem Aufwand eine sehr wirksame Trennung und Entwässerung. Kostspielige Zentrifugen, Vakuum- oder Druckapparaturen wie bei den bekannten Verfahren sind nicht erforderlich. Es braucht nur ein zylindrisches Gefäss einfacher Konstruktion in langsame Umdrehung versetzt zu werden, so dass auch die Betriebskosten gering und die Wartung sehr einJSach ist. Ein weiterer Vorteil ist das kontinuierliche Arbeiten.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung werden die in den Zeichnungendargestellten Ausführungsbeeispiele beschrieben.
00 9 8 52/1 9
Die Fig. 1 bis 4- sind Querschnitte einer zum Teil mit einer Suspension gefüllten Trommel, an denen die Grundsätze der Erfindung erläutert werden.
Fig. 5 ist ein Längsschnitt einer in Betrieb befindlichen Vorrichtung.
Fig. 6 zeigt vergrössert und perspektivisch den Teil A der Fig.5.
Die Fig. 7 bis 1o sind Querschnitte nach der Linie I-I der Fig.5 und zeigen die Trommel während des Betriebs in verschiedenen Arbei'tsstellungen.
Fig. 11 ist ein Längsschnitt einer zweiten Ausführungsform.
Fig. 12 ist ein Längsschnitt einer dritten Ausftihrungsform.
Die Fig. 13 bis 16 sind Querschnitte nach der Linie H-II der Fig.12 und dienen zur Erläuterung der Arbeitsweise.
Erfindungsgemäss wird eine Suspension unter Zugabe eines Flockungsmittels, wie einer hochmolekularen Verbindung, in die rotierende Trommel 1 eingeführt. Unmittelbar nach Zugabe des Flockungsmittels fallen die suspendierten Feststoffteilchen in Form von Flocken aus, wie in Fig.1 dargestellt. Die Suspension wird hierbei gemäss Fig.2 getrennt in die überstehende Flüssigkeit a und den flockigen Niederschlag b. Durch die Rotation der Trommel 1 wird der flockige Niederschlag in eine Bollbewegung gebracht, wodurch nach und nach, wie in Fig. 3 zu sehen, an der Trommelwandung eine Zusammenballung zu einer kuchenartigen oder körnigen Hasse erfolgt. Schliesslich entsteht ein Feststoffkuchen c, etwa wie er in Fig.M- dargestellt ist.
Solange der suspendierte Feststoff flockenförmig ist, fliesst er wie die Flüssigkeit in der rotierenden Trommel. Sobald aber ein Absetzen bzw. eine Zusammenballung eingetreten ist, ist die Bewegung des Feststoffs eine andere als die der Flüssigkeit. Der Feststoff hat dann die Neigung, entsprechend der Drehrichtung der Trommel an der Wandung hochzuziehen (Fig.3 und 4·), wobei er gesammelt wird und sich zusammenballt. Wenn die rotierende Trommel 1 einen Auslass 7 (Fig.4) hat, kann die Flüssig-
009852/1954-;,;
keit durch Schwerkraft ausfliessen, während der Feststoffkuchen, der sich oberhalb des Auslasses 7 befindet, nicht austreten kann und somit von der Flüssigkeit getrennt wird. Nachdem die Flüssigkeit abgeflossen ist, kann der Feststoffkuchen c entnommen werden. Massgeblich für die Trennung sind die erfindungsgemäss herbeigeführten verschiedenen Relativbewegungen von Flüssigkeit und ausgeflocktem Niederschlag.
Die wechselseitigen Beziehungen zwischen der Rotation der !Trommel 1, der Stellung des Auslasses 7 und der zeitlichen Abstimmung für das Ablassen der Flüssigkeit und die Entnahme des Feststoffs wird anhand der Ausführungsform der Fig. 5 erklärt.
Nach Fig. 5 hat die iylindrische oder vieleckige Trommel 1 an ihrer einen Stirnseite einen Einlass 2 mit Bohranschluss 3 für die Suspension und an ihrer anderen Stirnseite eine Austrage- > öffnung 4 zur Entnahme des Feststoffkuchens c, der din Feststoff in körniger oder stückiger Form enthalten kann. Sie Trommel ist drehbar und im wesentlichen horizontal gelagert. Der nahe der Austragsöffnung 4 gelegene Trommelteil ist durch eine Zwischenwand 5 abgetrennt, so dass ein Teil m für den Durchgang der Suspension bzw. die Zusammenballung des Feststoffs und ein Teil η zur Abtrennung der Flüssigkeit gebildet ist. längs der Innenwandung von Teil m befinden sich kombinierte Verteilungsund Förderbleche. 6. Am Umfang der Zwischenwand befindet sich ein Auslass 7· Sin Auslass 8 für die Flüssigkeit durchquert die Wandung des Trömmelteils η an der Seite der Drehrichtung des Auslasses 7 in der Weise, dass der Feststoffkuchen durch den Trommelteil η ausgetragen werden kann. Für den Austrag ist ein Führungsblech 9 vorgesehen, das abwärts zur Laufrichtung der Trommel geneigt ist.. Das Führungsblech 9 ist so geformt, dass je nach den Erfordernissen eine angemessene Abschirmung des Auslasses 8 erfolgt. Anstelle der Vorsehung eines Führungsblechs 9 kann auch der Trommelteil m konisch ausgebildet sein, wobei der Feststoffaustrag in an sich bekannter Weis· erfolgt. Man kann auch die gesamte Trommel 1 konisch ausbilden.
009852/IdBA
Vie aus Fig. 6 ersichtlich, sind die schraubenförmigen Förderkleche 6 zu einer angemessenen Länge geschnitten und unterbrochen bzw» versetzt angeordnet.-
Im Betrieb wird eine Suspension nach Zugabe d®s Bockungsmittels durch den Rohranschluss 3 und den Einlass 2 in den fördernden Teil m der rotierenden Trommel 1 ©ingeführt. Der ausflockende und sich absetzende Feststoff rollt infolge der Trommelrotation an der Trommelwandung entlang. Bei den weiteren Bollbewegungen bildet sich zunächst der flockige Niederschlag b (Fig.2), der sich dann, wie in den Fig.3 und 4 gezeigt, fortlaufend zu einem Feststoffkuchen c mit festen und grossen Körnern oder Stücken zusammenballt. Während des Betriebs wird der von der Flüssigkeit getrennte Feststoff zusammengeballt«, Während des Betriebs wird der von der Flüssigkeit getrennte Feststoff durch die Förderbleche 6 fortlaufend vom lingaagsteil der Trommel zur Zwischenwand 5 gefördert.
Die Flüssigkeit flieast durch den Auslass 7 d@r Zwischenwand 5 in den Trommelteil n, wo sie endgültig vom Feststoff getrennt wird und durch den Auslass 8 abfliesst» Während sich der Auslass 7 bei der Hotation im oberen feil der Trommel befindet (Fig. 7)» flieset keine Flüssigkeit vom Trommelteil m in den Trommelteil n, da der Flüssigkeitsspiegel etwa in Höh© der unterbrochenen Linie liegt. Bei der weiterem Drehung der Trommel kommt der Auslass 7 i& ein© niedrigere Stellung, -und beispielsweise in der Stellung nach Fig.8 kann di® Flüssigkeit in den Trommelteil η und gleichzeitig durch den Auslass 3 abfliessen. Bei dieser Stellung bleibt der Feststöffkuch@n am Boden,und nur die Flüssigkeit wird ausgetragen«, Bei weiterer Drehung in di© Stellung der Fig.9 ist die Flüssigkeit fast vollständig abgeflossen, aber der Fe st stofflichen tatodet sieh noch, im Trommel teil m.in der Stellung d@r Figfflii wird der feststoff mittels der Förderbleche 6 durch den Auslass'7 ia den Txomelfeeil n überführt. Der Auslass 8 ist dann nicht mehr in seiner untersten Stellung, und der überführte Feststoff verbleibt im Trom» melteil n. Bei der weiteren Drehung wird der Feststoff vom
009852/1954
Fussteil des Führungsbleches 9 axial nach aus sen gebracht. Auf diese Weise kann die Flüssigkeit getrennt für sich abfliessen, während der Feststoff axial zur Trommel geführt wird.
Das Verfahren wurde mit zwei verschiedenen Testflüssigkeiten A und B (Flüasig-Fest-Gemische) durchgeführt. Die Ergebnisse zeigt die nachstehende Tabellei .
Testflüssigkeit
Art des Feststoffs Ton und organisches Ton, organisches
Material Material und <
Metallhydroxide
Feststoffkonzentration (g/l) 1oo 5o
Einspeisung (l/h) 60 '60
Flockungsmittel Polyacrylamidpulver Polyacrylamid-
pulver
Zusatsmenge
(mg/g Feststoff) o,5 o,7
Trommel: Form zylindrisch zylindrisch
Grosse (mm) 3oo am 0 500 mm 0
I000 mm Länge I000 mm Länge
Drehzahl (Upm) 1/2 1/2
Trennwirkung (%) 96 97
Feuchtigkeitsgehalt des c/[ ' 61
abgetrennten Feststoffs 7
Die für diese,Versuche verwendete Anlage hatte eine Trommel von 3oo mm Durchmesser und 1000 mm Länge. Der Feststoff gehalt der Testflüssigkeiten A und B war so gewählt, dass sie nach längerer Lagerzeit auf einen Feuchtigkeitsgehalt von 79 und 9o % konzentriert werden konnten. Wenn man wie bei bekannten Verfahren der Testflüesigkeit A als FiltrierhilfsmitteJ. gelöschten Kalk Ga(OH)2 in einem Ausmass von 1o Gew.% des Feststoffs zufügte, erhielt man mittels eine s Vakuumhydroexrtraktors einen Feuchtigkeitsgehalt des Feststoffs von etwa 5o %. Die Entwässerungsleistung war 6,0 kg Trockenfeststoff / m2 Std.
00 985 2/ 1 3 B Λ
Die Testflüssigkeit A hatte eine Feststoffkonzentration von 1oo g/l und einen Zusatz von o,5 ig Polyacrylamid (Flockungsmittel) pro g Feststoff. Die Einspeisung in die Trommel erfolgte mit 60 l/Std. Der Feststoffkuchen hatte einen Feuchtigkeitsgehalt von 51 % und die Abtrennung des Feststoffs erfolgte mit einem Wirkungsgrad von 96 %, Mit der Testflüssigkeit B erhielt man auf gleichem Wege einen Feuchtigkeitsgehalt von 61 % und eine Trennwirkung von 97 %·
Bei der Vorrichtung nach Fig.11 hat die aylindrische Trommel 11 einen Einlass 12 mit Rohranschluss 13 für die Suspension und am anderen Ende eine Austrägst)ffnung 14 für den Feststoff. Im mittleren Teil der Trommel 11 ist die Zwischenwand 15 angebracht, mit der die Trommel in die Teile m und η unterteilt ist. Vie bei Fig.5 sind an der Innenwandung des Trommelteils m Förderbleche 16 und in der Zwischenwand 15 ein Auslass 17 sowie in der Wandung des Trommelteils η ein Auslass 18 angebracht. Der Trommelteil η dient zum Austragen des Feststoffs. Der Entwässerungsteil 1 is t als Zylinderteil 1o mit einer kreisrunden porösen oder hygroskopischen Wandung ausgebildet.
Der von der Flüssigkeit im Trommelteil η abgetrennte Feststoff enthält, obwohl er irgendwie geformt ist, unmittelbar nach der Abtrennung noch verhältnis-mässig viel Wasser. Dieser Wassergehalt kann durch das Bollen im Zylinderteil 1o weiter gesenkt werden, da hier die nichtmehr im Wasser liegenden Feststoffstücke frei rollen können und sich hierdurch die Schwerkraft stärker zugunsten einer Entwässerung auswirkt.
Das Führungsblech 19 entspricht dem Führungsblech 9 der Fig.5. Statt dessen kann aber auch für den Trommelteil η ein konischer Querschnitt gewählt sein.'Auch die gesamte Trommel kann konisch ausgebildet sein. Im Zylinder 1o können Förder- oder Kompressionsbleche in Schraubenform oder versetzt angeordnet sein.
009852/195Ä
Bei der Ausführungsform nach Fig.11 rollt der Feststoff nach Abflie ssen des Wassers im Eingangsteil des Trommelteils η , . langsam in dem Entwässerungsteil 1, wo die weitere Entwässerung stattfindet. Die Förderung im Trommelteil η kann durch Förderbleche oder durch Neigung oder konische Ausbildung des Trommelteils η bewerkstelligt werden. Zur Entfernung des im Trommelteil η abgetrennten Wassers kann ebenfalls die konische Ausbildung oder Neigung dienen. Man kann auch die Wandung mit Wasserabiauflöchern versehen·
Die unter den in der vorstehenden Tabelle angegebenen Bedingungen mit der Testflüssigkeit A durchgeführten Versuche ergaben, dass der Feststoff in der Nähe des Abtrennungsbereichs des Wassers, also im Eingangsteil des Trommelteils η einen Wassergehalt von 51 %» jedoch an der Austragsöffnung 14 von 44 % hatte. Die Trennwirkung bezüglich Feststoff erreichte 96 ■%.. Bei der Testflüssigkeit B waren die entsprechenden Werte für den Wassergehalt 61 und 55 % und für die Trennwirkung 97 %·'
Bei der Ausführungsform der Figg. 12-16 hat die Trommel 21 einaa. Einlass 22 mit Rohranschluss 23 für die Suspension und am anderen Ende eine Austragsöffnung 24 für den Feststoff.Die die Trommelteile m und η unterteilende Zwischenwand 25, der Auslass 27» der Auslass 28 in der Wandung des Trommelteils Hu .■ > sowie die Förderbleche 26 und das Führungsblech 29 sind wie die entsprechenden Teile der vorher beschriebenen Ausführungsformen ausgebildet·.
Im Unterschied zu den Ausführungsformen der Figg. 5 und 11 ist im Zentrum der Zwischenwand 25 ein Ueberlaufrohr 3o vorgesehen^ durch das die überstehende Flüssigkeit aus dem Trommelteil m abfliessen kann. Das Ueberlaufrohr 3o bat einen grössesen Durchmesser als der Einlass 22 bzw. der Rohranschluss 23·
Bei dieser Ausführungsform erfolgt die Ausbildung des Feststüff-kuchens auf gleiche Weise wie bei den vorher beschriebenen Ausbildungsformen. Die Flüssigkeit wird vom Feststoff getrennt und flieset durch den Auslass 28 ab, während der Feststoff-
009852/1954
-1ο-
kuchen in axialer Richtung durch die Trommel geführt wird, wobei der ursprünglich suspendierte Feststoff unmittelbar zunehmend konzentriert wird und an der Austragsöffnung in körniger oder stückiger Form anfällt„Im Trommelteil i, wo im Eingangsteil das Absetzen stattfindet, ist die überstehende Flüssigkeit noch nicht klar genug· Sobald sie aber mittels der Förderbleche 26 zur Zwischenwand 25 gelangt, hat sich der Feststoff abgesetzt und zusammengeballt, und die Flüssigkeit ist ausreichendgeklärt und kann zum grossen Teil durch das Ueber-1aufrohr 3o abgelassen werden·
Das Ueberlaufrohr 3o bietet folgende Vorteile: Ohne Ueberlaufrohr 3o wird die aus der Suspension abgetrennte Flüssigkeit und der Feststoff durch den Auslass 27 vom Trommelteil m in den Trommelteil η übergeführt» Je grosser nun das Volumen der abgetrennten Flüssigkeit ist8 desto geringer ist die Wirkung bezüglich Trennung in Feststoffkuchen und Flüssigkeit· Deshalb ist es vorteilhaft, wenn möglichst wenig Flüssigkeit durch* den Auslass 27 abgeführt wird. Im Trommelteil m wird der Feststoffkuchen mittels der Förderblech© 26 gefördert, und deshalb bestimmen die Gestaltung der Förderbleche 26 die Eotationsgeschwindigkeit. die Förderkapazität und damit die Leistungsfähigkeit der Vorrichtung. Wenn nun in der Zwischenwand 25 ein Ueberlaufrohr 3o vorgesehen ist, läuft der gröeste Teil der Flüssigkeit durch dieses ab, während der Feststoff und nur ein geringer Teil der Flüssigkeit durch den Auslass 27 austreten. Bei Anordnung des Ueberlaufrohrs Jo dienen also die Förderbleche 26. hauptsächlich als Fördermittel für den Fest— stoffkuchen, wodurch die Förder- und Arbeitsleistung der Vorrichtung erhöht wird« Ausserdem wird der Flüssigkeitsspiegel im Trommelteil m konstant gehalten, wodurch gleichmässige ArbeitsverhältnissB erreicht werden*
Die Figga 13-16 zeigen in analoger Weise wie die Fig·7-1ο die Trommel 21 in verschiedenen Arbeitsstellungen;der Flüssigkeitsspiegel in den jeweiligen Stellungen ist durch eine unterbrochene Linie angedeutet·
009862/195Λ

Claims (7)

Patentansprüche
1) Verfahren und Vorrichtung zum Abscheiden von Feststoffen aus Suspensionen, wobei der Suspension ein Ausflockungsmittel zugegeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Suspension an dem einen Ende eines rotierenden zylindrischen Gefässes eingelassen wird-*und dem suspendierten Peststoff während seines Absetzens eine Rollbewegung erteilt wird und der Feststoff gleichzeitig zum anderen Ende des Gefässes geführt wird, währenddessen er sich zu einem Feststoffkuchen bzw. zu körniger oder stückiger Form zusammenballt, worauf er durch unterschiedliche Bewegung des Feststoffs und der Flüssigkeit im Ausgangsteil des zylindrischen Gefässes von der Flüssigkeit abgetrennt wird.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennung von zusammengeballtem Feststoff und Flüssigkeit in einem mittleren Teil des zylindrischen Gefässes erfolgt und dass durch weitere Rollbewegung des Feststoffes die Entwässerung vervollständigt wird.
3) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrans nach Anspruch oder 2, gekennzeichnet durch eine im wesentlichen horizontal angeordnete zylindrische oder vieleckige Trommel, Mittel zur Rollbewegung des sich absetzenden Feststoffs, Mittel zum Transport des Feststoffs vom -Eingangs- zum Ausgangsteil der Trommel und Mittel zur Trennung von gereinigter Flüssigkeit und Feststoff unter Ausnutzung der verschiedenen Relativbewegungen dieser beiden»
009852/1954
4) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine drehbar gelagerte zylindrische Trommel (1),. die an ihrer einen Stirnseite einen Einlass (2) für die Suspension und an ihrer anderen Stirnseite eine Austragsöffnung (4) für den Feststoff aufweist, durch eine Zwischenwand (5) in zwei Trommelteile (m und n) unterteilt ist, wobei der eine Trommelteil (m) mit Förderblechen (6) und die Zwischenwand (5) an ihrem Umfang mit einem Auslass (7) versehen ist und'in der Wandung des anderen Tromme!teils (n) ein in Drehrichtung hinter dem Auslass (7) der Zwischenwand (5) gelegener Auslass (8) vorgesehen ist und an der Innenwandung des Trommelteils (n) ein Führungsblech (9) vorgesehen ist»
5) Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand (5) nahe am Austragsteil der Trommel (1) angeordnet ist ο ·
6) Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand (15) etwa im mittleren Teil der Trommel (11) angeordnet ist. .
7) Vorrichtung nach Anspruch 4-6, dadurch gekennzeichnet, dass im Zentrum der Zwischenwand (5|15) ein Ueberlaufrohr (3o) vorgesehen ist·
009852/1954
Le e rs el te
DE2029953A 1969-06-18 1970-06-18 Verfahren und Vorrichtung zur Ent Wasserung von in Flüssigkeit suspendier ten Feststoffen Expired DE2029953C3 (de)

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JP8518269 1969-09-08

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2029953A1 true DE2029953A1 (de) 1970-12-23
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DE2029953A Expired DE2029953C3 (de) 1969-06-18 1970-06-18 Verfahren und Vorrichtung zur Ent Wasserung von in Flüssigkeit suspendier ten Feststoffen

Country Status (8)

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CA (1) CA955181A (de)
CS (1) CS157678B2 (de)
DE (1) DE2029953C3 (de)
FR (1) FR2052604A5 (de)
GB (1) GB1310692A (de)
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NL (1) NL165660C (de)

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DE2029953C3 (de) 1973-11-29
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