DE2028069B2 - Vorrichtung zum entfernen des wasserdampfes aus spuelkammern von geschirrspuelmaschinen waehrend des trocknungsvorganges - Google Patents
Vorrichtung zum entfernen des wasserdampfes aus spuelkammern von geschirrspuelmaschinen waehrend des trocknungsvorgangesInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen des Wasserdampfes aus Spülkammern von Geschirrspülmaschinen,
während des Trocknungsvor-
65 ganges, wobei von einer Pumpe Kühlwasser an mindestens eine Kammerwand gepumpt und dor Wasserdampf
zum Kondensieren bringbar und vom Kühlwasser wegbringbar ist.
Es ist bekannt, daß sich in Geschirrspülmaschinen während des Trockenvorganges, auf Grund der hohen
vorhandenen Temperatur im Inneren der Spülkammer, eine große Menge Wasserdampf anstaut.
Geschirrspülmaschinen, welche mit einer automatischen öffnungsvorrichtung versehen sind, lassen den
vorhandenen Wasserdampf in den Küchenraum ausströmen und verursachen somit eine störende und oft
deutlich wahrnehmbare Geruchsbelästigung. In anderen bekannten Geschirrspülmaschinen verbleibt der
Wasserdampf in der Spülkammer der Maschine und durch Absinken der dort vorherrschenden Temperatur,
wie dies z. B. am Ende des Trockenvorganges erfolgt, kondensiert der vorhandene Wasserdampf und
setzt sich in Form von kleinen Wassertropfen auf dem Geschirr ab. Dadurch ergibt sich, daß die Trocknung
nur mangelhaft durchgeführt wird und daß das Geschirr noch teilweise naß aus der Maschine genommen
werden muß oder fleckig ist.
Bei eine bekannten Vorrichtung der eingangs genannten
Bauart (deutsche Auslegeschrift 1 255 254) ist im oberen Wandbereich des Spülraumes ein Rohr
angeordnet, welches mit einer Frischwasserleitung in Verbindung steht. In dem Rohr sind öffnungen angeordnet,
durch die die unterhalb des Rohres befindliche Wandfläche so berieselt wird, daß längs der
Wand ein Wasserschleier entsteht, an dem der beim Spülen und Trocknen des Spülgutes sich im Spülraum
entwickelnde Dampf niederschlägt und kondensiert. Pas Kondensat wird mit dem den Schleier bildenden
Wasser abgepumpt. Der Wasserverbrauch zur Kühlung ist dabei relativ groß, ohne daß eine gezielte und
vor allem schnelle Absaugung des Wasserdampfes damit erreicht wird.
Bei einer bekannten anderen Vorrichtung (schweizerische Patentschrift 391 216) ist im oberen
Bereich der Spülkammer eine Absaugöffnung angeordnet, welche über ein außenliegendes Rohr mit
einer im unteren Bereich der Spülkammer angeordneten Einlaßöffnung in Verbindung steht. Rechtwinklig
zum Anschlußstutzen für den Austritt des Luft-Dampf-Gemisches ist in Richtung des zylindrischen
Verbindungsrohres eine Wasserdüse angeordnet, mit welcher das Kühlwasser in Richtung der unteren Einlaßöffnung
gespritzt wird. Durch das aus der Düse austretende Wasser wird ein gewisser Unterdruck erzeugt,
mit dem das Luft-Dampf-Gemisch aus der Spülkammer absaugbar ist. Auch hier müssen relativ
große Wassermengen in die Spülkammer eingespritzt werden, um das Luft-Dampf-Gemisch abzusaugen
und innerhalb des Rohres zum Kondensieren zu bringen und mit dem Kühlwasser wieder in die Spülkammer
einzuführen. Dies dauert auch relativ lange, da, wie gesagt, der Absaugeffekt trotz großer Wassermenge
relativ klein ist. Auch der Kühleffekt ist relativ gering, da das Kühlwasser praktisch nur den Boden
der Spülkammer direkt kühlt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln, unter Vermeidung der Nachteile
bei den bekannten Einrichtungen, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der der aufgestaute Wasserdampf
aus der Spülkammer, unter Verwendung von relativ wenig Kühlwasser, schnell und wirksam abgesaugt
werden kann.
3 4
Diese Aufgabe wird erfindungsgemaß dadurcl; ge- gung7' trägt und welche einen wesentlich kleineren
löst, daß im oberen Bereich der Kammerwand in an Durchmesser als die Leitung 7 hat.
sich bekannter Weise eine Leitöffnung zum WegCUh- Entsprechend verringert sich auch der Innendurchren des Wasserdampfes aus der Kammer vorgesehen messer des Rohrstiickes S, wodurch ein längeres ist und der Wasserdampf von einer durch das KUhI- S RohrstUck Sa gebildet wird, welches einen Innenwasser angetriebenen und nach Art eines Venturi- durchmesser aufweist, der etwa gleich dem Innen-Rohres arbeitenden Wasserstrahlpumpe durch Über- durchmesser des Rohrstückes 4 ist.
führen in Kondensat zusammen mit dem Kühlwasser Somit wird zwischen den beiden Rohstücken 4 unmittelbar unterhalb der oberen Leitöffnung durch und S eine Kammer 8 gebildet, welche einen kreiseinc Einlaßöffnung an der Innenseite der Spülkam- io ringförmigen Querschnitt hat und welche in ihrer mer flächig verteilt leitbar ist. Oberseite dicht durch die Verschraubung zwischen
sich bekannter Weise eine Leitöffnung zum WegCUh- Entsprechend verringert sich auch der Innendurchren des Wasserdampfes aus der Kammer vorgesehen messer des Rohrstiickes S, wodurch ein längeres ist und der Wasserdampf von einer durch das KUhI- S RohrstUck Sa gebildet wird, welches einen Innenwasser angetriebenen und nach Art eines Venturi- durchmesser aufweist, der etwa gleich dem Innen-Rohres arbeitenden Wasserstrahlpumpe durch Über- durchmesser des Rohrstückes 4 ist.
führen in Kondensat zusammen mit dem Kühlwasser Somit wird zwischen den beiden Rohstücken 4 unmittelbar unterhalb der oberen Leitöffnung durch und S eine Kammer 8 gebildet, welche einen kreiseinc Einlaßöffnung an der Innenseite der Spülkam- io ringförmigen Querschnitt hat und welche in ihrer mer flächig verteilt leitbar ist. Oberseite dicht durch die Verschraubung zwischen
Die Wasserstrahlpumpe ist aus einem an eine dem Gewindeflansch 4 α und dem Rohrstück 5 ver-
Kiihlwasserförderleitung anschließbaren, vertikal an schlossen ist und welche mit dem seitlichen Rohrstut-
dcr Spülkammerwand angeordneten Rohrstück mit zen 3, welcher in die Spülkammer A einmündet, in
einer düsenartigen Verengung am unteren Ende ge- 15 Verbindung steht. Ferner erstreckt sich die ringför-
bildet, welches von einer zylindrischen Kammer um- mige Kammer 8 weiter abwärts bis zum unteren Ende
schlossen ist, die im oberen Bereich durch die Leit- des Rohrstückes 4, welches die Verengung 7' trägt
öffnungen mit der Spülkammer verbunden ist und und schließlich geht die Kammer 8 in die Leitung 9,
welche im Bereich des unteren Endes des Rohrstük- welche die gleiche Mittelachse wie Leitung 7 des
kes ebenfalls eine Verengung aufweist, die als Lei- 20 Rohrstiickes 4 aufweist, im engeren Rohrstück 5 a
tung durch die Einlaßöffnung in der Spülkammer über.
mündet. Das engere Rohrstück 5 α geht an seiner Unterseite
Tn weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die in ein Kniestück 10 über, welches die Leitung 9 in
Leitöffnungen für die Verbindung der Kammer der Richtung der Spülkammer A umlenkt und durch die
Wasserstrahlpumpe mit der Spülkammer durch eine 25 Kammerwand 1 in diese führt. Die Leitung 9 ist an
den abzusaugenden Dampf an die Innenseite der der Kammerwand 1 mittels einer Mutter 11, ähnlich
Spülkammer lenkende Leithaube gebildet, welche auf dem Rohrstutzen 3, befestigt.
der Einlaßseite düsenartig der Spülkammerwand ge- Um die Bewegung des Luft-Dampf-Gemisches in
nähert ist und in einen in die Spülkammer hineinrei- der Absaugphase zu beschleunigen, ist auf dem ge-
chendcn Rohrstutzen übergeht. Die das Wasser und 30 nannten Rohrstutzen 3, an dessen zur Spülkammer A
das Dampfkondensat in die Spülkammer führende gewandten Seite, eine geeignete Absaughaube 12 an-
Leitung ist durch eine das austretende Wasser an die gebracht, die ein direktes Eintreten des Dampfes in
Spülkammerwand verteilende Leithaube umschlos- den Rohrstutzen 3 verhindert und dies nur über eine
sen. deren Ende düsenartig der Spülkammerwand ge- öffnung 13 gestattet, welche etwas weiter nach unten
nähert ist. 35 versetzt vorgesehen ist und welche einen schmalen
In der einen Ausführungsform ist die Wasserstrahl- Spalt bildet, um somit in der Absaugphase auf Grund
pumpe an die Abflußleitung der Spülmaschine an- der Tätigkeit der Wasserstrahlpumpe B die Geschließbar,
oder sie ist direkt an die Frischwasserlei- schwindigkeit der Gase und Dämpfe zu erhöhen, wotung
anschließbar. durch eine bessere Absaugwirkung und ein Entlang-
Der Eifindungsgedanke, der die verschiedensten 40 streichen des Dampfes an der Kammerwand 1 er-
Ausführungsmöglichkeiten zuläßt, ist in einem Aus- reicht werden kann.
fülmingsbeispiel an Hand der Zeichnung näher erläu- Analog ist die Mündung des Kniestückes 10 in der
tcrt, welche in einem Vertikalschnitt die in der Spül- Geschirrspülmaschine mit einer Leithaube 14 verse-
kammerwand eingebaute Wasserstrahlpumpe zeigt. hen, die die Aufgabe hat, die Ausströmöffnung 15
Die Spülkammer A der Geschirrspülmaschine 45 spaltartig zu verengen, um das Wasser flächig und
weist zur Verbindung mit der Wasserstrahlpumpe B über einen Großteil der Kammerwand 1 strömen zu
in ihrer Kammerwand 1 eine Bohrung 2 auf, welche lassen. Somit wird durch das rückströmende Wasser
verhältnismäßig hoch angeordnet ist. die Kammerwand 1 abgekühlt und folglich konden-
Durch die Bohrung 2 wird der Rohrstutzen 3 der siert ein Teil des Wasserdampfes bei Berührung der-
Wasserstrahlpumpe B eingeführt, um somit als Ab- 50 selben, wonach dieser als Niederschlag längs der
saugrohr für den Wasserdampf zu dienen. Kammerwand 1 abläuft. Gerade durch diese zusätz-
Die Wasserstrahlpumpe B besteht gemäß der vor- liehe Nutzung des Wassers wird der Wassserver-
stehenden Ausführungsform aus einem Rohrstück 4, brauch für die Kühlung und Absaugung niedrig ge-
welches vertikal angeordnet ist und welches einen halten.
Gewindeflansch 4 α aufweist, welcher wesentlich grö- 55 Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrich-
ßeren Durchmesser hat als das verbleibende Rohr- tung ist wie folgt: Das Rohrstück 4 wird über einen
stück 4. Mit dem genannten Gewindeflansch 4 α wird nicht dargestellten Hahn an die Wasserleitung oder
ein weiteres Rohrstück 5 verschraubt, welches den aber an die Wasserrückflußleitung der Maschine, wie
waagerechten Rohrstutzen 3 trägt, der in die Boh- später noch geschildert, angeschlossen. Das Wasser
rung 2 der Wand 1 eingesetzt ist. 60 strömt folglich in Richtung der Verengung 7', wo
Der genannte Rohrstutzen 3 ist verhältnismäßig seine Strömungsgeschwindigkeit wesentlich erhöht
kurz und weist ein Gewinde auf, um eine Mutter 6 wird und somit einen Unterdruck in der Kammer 8
aufzunehmen, welche von der Innenseite der Kam- hervorruft, welcher proportional der Geschwindig-
merwand 1 aufgeschraubt werden kann, um somit die keitsänderung ist. Somit erreicht man, daß über den
Wasserstrahlpumpe B an der Kammerwand 1 zu be- 65 Rohrstutzen 3 und über die Leitöffnung 13 Luft und
festigen. Dampf zum vorhergenannten Zwecke abgesaugt wer-
Das Rohrstück 4 weist im Inneren seines unteren den. Der wirkungsvolle Absaugeffekt wird durch die
Endes eine Verengung 4 b auf, welche eine Veren- Venturi-Rohrzone im Bereich der beiden Rohrveren-
gungen erreicht. Daraufhin wird das Wasser über das gebogene Kniestück 10 in das Innere der Spülkammer
A zurückgeleitet und nachdem es wie bereits erwähnt, die Kammerwand 1 überflutet hat und diese
somit rückgekühlt hat, strömt es in den bereits bekannten Abflußschacht (nicht dargestellt) der Geschirrspülmaschine
zurück. Das abgeflossene Wasser kann mittels einer geeigneten Pumpe, welche ebenfalls
nicht dargestellt ist, jedoch in den bekannten Geschirrpülmaschinen vorhanden ist, erneut dazu
verwendet werden, um die Wasserstrahlpumpe B über das Rohrstück 4 erneut zu speisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Entfernen des Wasserdampfes aus Spülkammern von Geschirrspülmaschinen
während des Trocknungsvorganges, wobei von einer Pumpe Kühlwasser an mindestens
eine Kammerwand gepumpt und der Wasserdampf zum Kondensieren bringbar und vom Kühlwasser wegführbar ist, dadiirchgekennzeichnet,
daß im oberen Bereich der Kammerwand (1) in an sich bekannter Weise eine Leitöffnung
(1.3) zum Wegführen des Wasserdampfes aus der Kammer vorgesehen ist und der Wasserdampf
von einer durch das Kühlwasser angetriebenen und nach Art eines Venturi-Rohres arbeitenden
Wasserstrahlpumpe (B) durch Überführen in Kondensat zusammen mit dem Kühlwasser unmittelbar
unterhalb der oberen Leitöffnung (13) durch eine Einlaßöffnung (15) an der Innenseite
der Spülkammer (1) flächig verteilt leitbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstrahlpumpe (B) gebildet
ist aus einem an eine Kühlwasserförderleitung anschließbaren, vertikal an der Spülkammerwand
(1) angeordneten Rohrstück (4) mit einer düsenartigen Verengung (Ab, T) am unteren
Ende, welches von einer zylindrischen Kammer (8) umschlossen ist, die im oberen Bereich durch
die Leitöffnungen (13) mit der Spülkammer (A) verbunden ist und welche im Bereich des unteren
Endes des Rohrstückes (4) ebenfalls eine Verengung aufweist, die als Leitung (9) durch die Einlaßöffnung
(15) in der Spülkammer (A) mündet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Leitöffnungen (13) für
die Verbindung der Kammer (8) mit der Spülkammer (A) durch eine den abzusaugenden
Dampf an die Innenseite der Spülkammer (A) lenkende Leithaube (12) gebildet ist, welche auf
der Einlaßseite düsenartig der Spülkammerwand (1) genähert ist und in einen in die Spülkammer
(A) hineinreichenden Rohrstutzen (3) übergeht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Wasser und
das Dampf kondensat in die Spülkammer (A) führende Leitung (9, 10) durch eine das austretende
Wasser an die Spülkammerwand (1) verteilende Leithaube (14) umschlossen und deren Ende (15)
düsenartig der Spülkammerwand (1) genähert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstrahlpumpe (B)
an die Abflußleitung der Spülmaschine anschließbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstrahlpumpe (B)
an die Frischwasserleitung anschließbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT2061670 | 1970-02-14 | ||
| IT2061670 | 1970-02-14 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2028069A1 DE2028069A1 (de) | 1971-08-26 |
| DE2028069B2 true DE2028069B2 (de) | 1972-07-20 |
| DE2028069C DE2028069C (de) | 1973-02-22 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1245570A (en) | 1971-09-08 |
| DE2028069A1 (de) | 1971-08-26 |
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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