DE2026990A1 - Schaltungsanordnung fur Elektronen Hitzgerate mit geregelter Bhtzlichtenergie - Google Patents
Schaltungsanordnung fur Elektronen Hitzgerate mit geregelter BhtzlichtenergieInfo
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Description
Berlin, den 27.5.1970
Ka/Di - P 827
Anmelder: LOMiC OPTA GMBH, 1 Berlin 46, Teltowkanals tr. 1-4
Schaltungsanordnung für Elektronenblitzgeräte
mit geregelter Blitzlichtenergie
Gegenstand der Erfindung ist eine Weiterbildung der im Hauptpatent ... (Patentanmeldung P 19 38 869·3) beschriebenen
Schaltungsanordnung für Elektronenblitzgeräte, deren Blitzdauer in Abhängigkeit von der vom Fotoobjekt reflektierten
Lichtmenge geregelt wird, und zwar mittels eines parallel . zur NutzblitzrÖhre angeordneten Nebenschlusses, z.B. einer
Entladungsröhre oder eines oder mehrerer Thyristoren. Das besondere Kennzeichen des Hauptpatents ... besteht darin, daß
die Betriebsspannung für den Steuerkreis des Nebenschlusses dem die Betriebsspannung für die Nutzblitzröhre liefernden
Kreis entnommen wird.
Zweck der vorliegenden Erfindung iat es, diese Schaltungsanordnung
gemäß dem Hauptpatent dahingehend weiterzubilden, daß sie auch ohne weiteres beispielsweise für Kameras mit fester
Blendeneinstellung Verwendung finden kann. Bei der Benutzung derartiger Kameras mit fester Blendeneinstellung, bei denen
also die Blende nicht verändert werden kann, ist es natürlich erforderlich, bei Verwendung von Filmmaterial unterschiedlicher
DIN-Empfindlichkeit die Ansprechempfindlichkeit der automatischen
Steuerschaltung zur Betätigung des Nebenschlusses zur Nutzblitzröhre (Gomputer-Schaltung) diesem unterschiedlichen
Filmmaterial anpassen zu können.
Erfindungsgemäß wird daher die Schaltungsanordnung gemäß dem
Hauptpatent so ausgebildet, daß die Betriebsspannung für den Steuerkreis des Nebenschlusses wahlweise an verschiedenen Widerständen
unterschiedlicher Größe oder, an einem Potentiometer mit
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vorgegebener Widerstandscharakteristik abnehmbar ist. Auf diese Weise kann man jeweils für den in der Kamera mit ...fester
Blendeneinstellung benutzten Film mit einem bestimmten DIB-Wert
eine passende Betriebsspannung für die Betätigung des "Computer"-Kreises auswählen.
Anderenfalls müßte man für Filme verschiedener DIN-Empfindlichkeit
eine entsprechende Verstellung der Blende vornehmen, was aber im vorliegenden Fall bei Vorliegen einer Kamera mit
fester Blendeneinstellung nicht möglich ist.
Eine vorteilhafte Ausführungsform des Erfindungsgedankens besteht
darin, daß die Betriebsspannung für den Steuerlcreis der Computer-Schaltung mittels eines Stufenschalters jeweils von
einem Widerstand aus einer Vielzahl von parallelgeschalteten Widerständen unterschiedlicher Größe abgreifbar ist.
Des weiteren werden die parallelgeschalteten Widerstände bzw. das Potentiometer vorteilhafterweise als Teilwiderstände des
bei Elektronenblitzgeräten an sich bekannten Glimmlampen-Spannungsteilers geschaltet.
Schließlich läßt sich die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung
auch zur Abschaltung der "Computer"-Schaltung verwenden. Dies
läßt sich dadurch verwirklichen, daß von den verschiedenen einschaltbaren Widerständen auch ein Widerstand mit so kleinem
Widerstandswert einschaltbar ist, daß die abnehmbare Betriebsspannung unter dem Schwellwert der Regelschaltung ("Computer"-Schaltung)
bleibt.
Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung wird nachstehend anhand von in den Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Hierin zeigen
Fig. 1 eine Blitzgeräte-Schaltungsanordnung mit Stufenschalter
für die Abnahme der Betriebsspannung für den "Computer"-Kreis und anstelle des Stufenschalters
BAD ORlGfMAL
109849/1587 ~5~
Ji1Ig. 2 eine Schaltungsanordnung mit einem Potentiometer.
In der dargestellten Schaltungsanordnung gemäß ±rig. 1 erhält
die Jutzblitzröhre 1 ihre Betriebsspannung aus dem Speicheroder
Blitzkondensator 3, der aus einer Stromquelle 2, die in an sich bekannter V/eise, z.B. als Gleichspannungswandler, arbeitet,
auf die erforderliche Blitzspannung aufgeladen wird. Parallel zum Blitzkondensator 3 liegt ein Spannungsteiler mit
den widerständen 5» 6 und 7· Die Glimmlampe 4- dient zur Anzeige
der Blitzbereitschaft, wenn der Kondensator 3 ausreichend geladen
ist. Der öchwellwert dieser Anzeige-Glimmlampe 4 ist durch
ite^elun;^ des Spannungsteilerwiderstandes 6 einstellbar.· Die
Blitzlampe i liegt ebenfalls parallel zum Blitzkondensator 3,
aus dem sie ihre Blitzspannung erhält. Wenn die Zündelektrode Z über den Zündkreis-'üransf ormator 9 die' Zündspannung im Augenblick
des Scliließens des Synchronschalters erhält, so erfolgt die
Auslösung der Blitzentladung in der Blitzröhre 1. Über die V/iderstände
8 und 10 lädt sich der Zündkondensator 11 auf. Sobald der
Synchronschalter 12 geschlossen wird, entlädt sich dieser Kondensator
11 über den Zündtransformator 9? in dessen Sekundärkreis
ein Spanaungsimpuls (Zündimpuls) an die Zündelektrode Z gelangt,
wodurch die Blitzröhre 1 gezündet wird. Die Widerstände 8 und sind Jiochohmig, damit beim Schließen des Kontakts 12 nur ein geringer
Strom fließt, um die Kontakte des Synchronschalters 12
nicht stark zu belasten.
Die Betriebsspannung für den Steuerkreis des "Computer"-Kreises
mit dem die Thyristoren 20 und 21 enthaltenden Nebenschlußkreis zur iäitzblitzröhre 1 wird dem Blitzröhren-Spannungskreis entnommen,
und zwar über den Spannungsteiler 5, 6 und 7· Zwischen den
.V/iderständen 6 und 7 wird dementsprechend eine Gleichspannung abgenommen und über die Diode 13 zur Aufladung des Jtilektrolyth-Kondensatars
15 benutzt. Diese Ladespannung am Kondensator 15
dient als Betriebsspannung für die anschließende Regelschaltung, die den Hebenschluß der Blitzröhre 1 in Abhängigkeit von der vom ·
Objekt reflektierten Lichtmenge bewirken soll. Die Diode 13 hat den Zweck, eine rückwärtige Entladung dieses Kondensators 15 über
_ 4 _ 109849/1587 BAD
den erwähnten Spannungsteiler zu verhindern, wenn sich die Spannung am Spannungsteiler 6, 7 verringert, was bei langer
Blitzdauer auftreten könnte.
Die Ladespannung am Kondensator 15 wird über den als Schalter
dienenden Thyristor 16 und Fotosensor" 17 zur Steuerung des Thyristors
20 an dessen "gate" geführt. Das RC-Glied 18, 19 dient der Einstellung der Zeitkonstante der Regelschaltung mit den in
Kaskade geschalteten Thyristoren 20 und 21.
Der Steuerkreis, bestehend aus dem Fotowiderstand 17, dem RC-Glied.18,
19 und den in Kaskade geschalteten Thyristoren 20, 21 wird durch den Thyristor 16 in Betrieb gesetzt, sobald er im
Augenblick der Blitzzündung leitend gemacht wird. Dies erfolgt über die Leitung 28, die die Steuerelektrode ("gate") 29 des
Thyristors 16 über die Diode 14- mit dem Primär-Zündkreis 8,9,10,
11 der Blitzröhre 1 verbindet. Erfolgt die Zündung der Blitzröhre 1 durch Betätigung des Synchronkontakts 12, so wird gleichzeitig
auch ein Spannungsimpuls aus dem Primär-Zündkreis über die Diode 4- an das "gate" 29 des Thyristors 16 gelegt. Damit wird
dieser im Augenblick der Blitzzündung leitend und entsprechend dem Viert des fotoempfindlichen Widerstands oder Fotosensors 17,
der von dem Reflexionslicht des aufzunehmenden Objekts beeinflußt
wird, wird eine Steuerspannung an die Thyristoren 20, 21 gelegt, wodurch diese leitend werden und dadurch einen Nebenschluß
für die Blitzröhre 1 bilden. Sobald dies eintritt, wird die Nutzblitζentladung in der Blitzröhre 1 unterbrochen, und
zwar in Abhängigkeit vom Zustand des Fotowiderstands 17,'dessen Wert in Abhängigkeit vom Reflexionslicht beim Blitzvorgang unterschiedlich ist. Dementsprechend ergibt sich auch eine unterschiedliche
Dauer der Nutzblitzentladung in der Blitzröhre 1, was bekanntlich der Zweck dieser sogenannten "Computer-Blitzschaltungen"
ist.
Die Nebenschluß-Thyristoren 20, 21 liegen mit ihren Scliutzwiderstanden
25 und 26 in Kaskadenschaltung ebenfalls an der Blitzröhrenspannung,
die vom Blitzkondensator 3 geliefert wird.
. BAD ORfGfNAL'_ r;
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Erfindungsgemäß ist die dargestellte Schaltung so ausgebildet, daß die am Punkt A des Spannungsteilers abnehmbare Steuerspannung
bzw. Betriebsspannung für die Regelung des Nebenschlußkreises zur Nutzblitzröhre 1 mit den Thyristoren 20 und 21
unterschiedlich gewählt werden kann. Parallel zu dem.Widerstand
7» der für die Größe der Betriebsspannung für die Regelschaltung (Computer-Schaltung) am Punkt A maßgebend ist, sind
erfindungsgemäß mehrere zusätzliche Widerstände 27 bis 36 geschaltet, die■wahlweise mittels des Stufenschalters 37 einschaltbar
sind.
Auf diese V/eise ist es möglich, wahlweise verschiedene Betriebsspannungen
am Punkt A für den "Computer"-Kreis abzunehmen.
Hat man also beispielsweise eine Kamera mit fester Blende zur
Verfügung, so läßt sich durch entsprechende Einstellung des
Stufenschalter 37 wahlweise eine unterschiedliche Spannung am Punkt A einstellen. Somit kann man die Ansprechempfindlichkeit
der Computer-Schaltung bei Verwendung von Filmmaterial unterschiedlicher DIN-Empfindlichkeit und einer
Kamera mit fester Blende jeweils an das gerade verwendete Filmmaterial anpassen. Die verschiedenen Werte der-Widerstände
27 bis 36 sind den verschiedenen möglichen DIN-Werten
des Filmmaterials angepaßt und liefern bei entsprechender Einstellung
des Stufenschalters 37 jeweils eine für die DIN-Empfindlichkeit
des gerade benutzten Filmes passende Betriebsspannung am Punkt A für die Computer-Schaltung.
In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung eines Blitzgerätes dargestellt.
Statt des in Fig. 1 verwendeten Stufenschalters 37 mit den verschiedenen
Widerständen 27 bis 36 ist nunmehr ein Potentiometer
P eingeschaltet. Durch Verschiebung des Potentiometerabgriffs
lassen sich die am Punkt A erforderlichen verschiedenen Betriebsspannungen
für die "Computern-Schaltung des Blitzgerätes einstellen.
Das Potentiometer hat natürlich eine entsprechende
BAD ORiGIfSlAL 6 -
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Y/iderstandscharakteristik, die es ermöglicht, die jeweils
erforderliche Spannung entsprechend der DIlT-um of indlichkeit
des gerade benutzten Filmmaterials am Punkt A einstellen- zu....-,..
können. Der übrige Schaltungsteil entspricht genau der in Fig. 1 dargestellten Schaltung.
Die dargestellten Schaltungsanordnungen gemäß If ic;. 1 und 2
sind natürlich - ebenso wie im Hauptpatent - nicht an die beispielsweise dargestellte Kaskadenschaltung der Thyristoren
20 und 21 gebunden. Statt letzterer kann auch ein einzelner Thyristor oder auch die an sich bekannte "'^uenchröhre" im
Nebenschlußkreis zur Blitzröhre 1 verwendet werden.
Der Thyristor 16 arbeitet als Schalter, der erst im Augenblick der Blitzzündung in Röhre 1 geschlossen wird und somit
auch eine Fremdblitzsicherheit der Regelschaltung mit dem Fotowiderstand 17 und den anschließenden Thyristoren 20 und
21 bewirkt.
Die Diode 23 zwischen den Thyristoren 20 und 21 dient dem
Zweck, bei eventuellen Oszillationen, die durch Schaltinduktivitäten und -kauazitäten verursacht werden können, negative
Spannungen vom "gate" des Thyristors 21 fernzuhalten.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung gestattet auch die
Abschaltung der Regel- bzw. "Computer"-Schaltung mittels des
Stufenschalters 37 oder des Potentiometers P. äs ist nur erforderlich,
da'? einer der durch den Stufenschalter 37 einschaltbaren Widerstände einen so kleinen Wert hat, daß der
Schwellwert der Regelschaltung mit der bei A abnehmbaren
Spannung nicht erreicht wird, oder daß bei Verwendung eines Potentiometers gemäß Fig. 2 ebenfalls eine so kleine Spannung
am Punkt A einstellbar ist, daß die Regel- bzw. "Computer"-Schaltung
nicht ansprechen kann.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung liegt darin, daß ein "Computer"-Blitzgerät ohne Verstellung der
Blendeneinstellung der benutzten Kamera ohne weiteres auch
109849/1587 BAD ORIGINAL - 7
bei Ver'vendun«^ von jj'ilmmaterialien unterschiedlicher DIN-
_jmpfindlich.keit verwendet werden kann. Man braucht ledig-Iicii
mittels des »itufenschalters 37 oder Potentiometers P
die Aiisprechenrof indliehkeit der Hegel- bzw. "Computer"-ochaltion^
der DIN-Zahl des gerade verwendeten Filmmaterials
entspi'echend einzustellen.
ilucii läßt sich - wie vorhergehend beschrieben - die ßegelbz1'?.
"Computer"-üclialtung völlig abschalten.
BAD ORKäiNAL
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Claims (4)
- LO^WE OPTA GMBH Berlin, den 27.5.1970PatentansprücheSchaltungsanordnung für Elektronenblitzgeräte mit in Abhängigkeit von der vom aufzunehmenden Objekt reflektierten Lichtmenge geregelter Nutzblitzdauer mittels eines parallel zur Nutzblitzröhre angeordneten Neben- ■ Schlusses, z.B. einer Entladungsröhre oder eines oder mehrerer Thyristoren, bei der die Betriebsspannung für den Steuerkreis des Nebenschlusses dem die Betriebsspannung für die Nutzblitzröhre liefernden Kreis entnommen wird, nach dem Hauptpatent ... (Patentanmeldung P 19 38 869.3)» dadurch gekennzeichnet, daß diese Betriebsspannung wahlweise an verschiedenen Widerständen unterschiedlicher Größe oder an einem Potentiometer mit vorgegebener Widerstandscharakteristik abnehmbar ist.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Betriebsspannung mittels eines Stufenschalters jeweils von einem Widerstand aus einer Vielzahl von parallelgeschalteten Widerständen unterschiedlicher Größe abgreifbar ist.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Widerstände bzw. das Potentiometer als Teilwiderstände des bei Elektronenblitzgeräten an sich bekannten Glimmlampen-Spannungsteilers geschaltet sind.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gerkennzeichnet, daß zwecks Abschaltung der Regelschaltung auch ein Widerstand mit einem so kleinen Widerstandswert einschaltbar ist, daß die von diesem Widerstand abnehmbare Spannung unter dem Schwellwert der Regelschaltung bleibt.109 8 49/158?L e e r s e i t e
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