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DE2026671C - Verfahren zur Herstellung von 1,1,1-Trichloräthan durch Photochlorierung von 1,1-Dichloräthan - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1,1,1-Trichloräthan durch Photochlorierung von 1,1-Dichloräthan

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Publication number
DE2026671C
DE2026671C DE19702026671 DE2026671A DE2026671C DE 2026671 C DE2026671 C DE 2026671C DE 19702026671 DE19702026671 DE 19702026671 DE 2026671 A DE2026671 A DE 2026671A DE 2026671 C DE2026671 C DE 2026671C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dichloroethane
photochlorination
trichloroethane
column
chlorine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702026671
Other languages
English (en)
Other versions
DE2026671A1 (de
Inventor
Hermann Dipl.-Chem. Dr. 5066 Schwellenbach; Stephan Rudolf Dipl.-Chem. Dr. 5212 Sieglar Richtzenhain
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
Filing date
Publication date
Application filed by Dynamit Nobel AG filed Critical Dynamit Nobel AG
Priority to DE19702026671 priority Critical patent/DE2026671C/de
Priority to US00139483A priority patent/US3745103A/en
Priority to FR7118923A priority patent/FR2093935B1/fr
Priority to SU1662440A priority patent/SU404220A1/ru
Priority to BE767806A priority patent/BE767806A/xx
Priority to GB1811171A priority patent/GB1315902A/en
Priority to SE07044/71A priority patent/SE367619B/xx
Priority to NL7107497A priority patent/NL7107497A/xx
Publication of DE2026671A1 publication Critical patent/DE2026671A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2026671C publication Critical patent/DE2026671C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

flüssig unmittelbar in die Photoreaktoren Die Chlorierung des 1,1-Dichloräthans zum 1,1,1-
einsprüht, Trichloräthan ist die letzte Stufe eines aus mehreren
(2) die aus den jeweiligen Photoreaktoren korn- Schritten bestehenden Prozesses zur Darstellung von mende gasförmige Umsetzungsmischung in 1,1,1-Trichloräthan, der formelmäßig z. B. folgenderzwischen den Reaktoren angeordneten Ab- 30 maßen verlaufen kann:
Stufe I: CH2Cl - CH2CI QHa = ^ +
Stuft II: CHCl = CHj+HCl > CHCIj-CH3
Stufe HI: CHCI2 — CH3 + Cl2 > CCI3-CH3+HCl
Die III. Stufe wird vorzugsweise in der Gasphase 40 diesem Verfahren beträgt pro Photoreaktor nur etwa
unter Verwendung energiereicher Strahlen durch- 1 t/Monat 1,1,1-Trichloräthan. Um die Leistung einer
geführt (vgl. französische Patentschrift 1 436 453). Bei Anlage zu erhöhen, müssen gerräß Beispiel 2 dieser
einer solchen Arbeitsweise sind die Ausbeuten höher Patentschrift jeweils neue Photoreaktoren mit einer
als beim Arbeiten in der flüssigen Phase. Leistung von je 1 t/Monat parallel dazugeschaltet
Die bekannten Verfahren der GasphasencHlorierung 45 werden. So sind nach Beispiel 2 für etwa 60 t/Monat
von 1,1-Dichloräthan zu 1,1,1-Trichloräthan haben 1,1,1-Trichloräthan bereits 32 Photoreaktoren erfor-
jedoch Nachteile, die ihre Übertragung in den groß- derlich.
technischen Maßstab beeinträchtigen. In einem anderen Verfahren (französische Patent-
Da die Chlorierungsreaktion stark exotherm ist und schrift 1 436 453) werden die genannten Nachteile
bei Temperaturen oberhalb 250" C verstärkt Bildung 50 dadurch umgangen, daß die Reaktionswärme durch
von höherchlorierten Produkten und auch bereits eine Eindüsen von flüssigem 1,1-Dichloräthan in den
Zersetzung der chlorierten Äthane eintritt, muß bei Photoreaktor abgeführt wird.
Anwendung der Gasphasenchlorierung die Reaktions- Die in einer Laborapparatur durchgeführten Verwärme soweit wie möglich abgeführt werden. Dies suche lassen jedoch nicht den Chlorumsatz und die geschieht gemäß dem Verfahren der französischen 55 Leistung pro Reaktor erkennen. Ferner entstehen gePatentschrift 1 390 398 dadurch, daß die Reaktions- maß dem Verfahren dieser Patentschrift etwa 20°/0 zone durch eine Wärmeaustauschfläche gekühlt wird, höherchlorierte Nebenprodukte. Da das mit dem wobei als Kühlflüssigkeit für diese Wärmeaustausch- 1,1,1-Trichloräthan isomere und sonst als verwertbare fläche vorzugsweise kondensiertes 1,1-Dichloräthan Nebenprodukt entstehende 1,1,2-Trichloräthan den dient. Es liegt auf der Hand, daß der Kühleffekt dieser 60 gleichen Chlorierungsgrad besitzt, kann es sich dabei Wärmeaustauschfläche mit steigendem Reaktordurch- nur um Tetra- und Pentachloräthane handeln. Diese messer immer schlechter wird. sind jedoch im Gegensatz zum 1,1,2-Trichloräthan
Ferner wirkt sich bei dem Verfahren gemäß dieser praktisch wertlos.
Patentschrift nachteilig aus, daß der die Chlorierung Nachteilig wirkt sich bei dem Verfahren der fran-
verlassende Chlorwasserstoff noch 2 bis 4% des ein- 65 zösischen Patentschrift 1436 453 auch noch aus, daß
gesetzten Chlors enthält; dies bedeutet, daß weniger man die Strahlungsquelle bei einer Übertragung des
HCI frei wird, so daß nach Stufe II die Ausbeute des Verfahrens in großtechnische Maßstäbe nicht im
gesamten Prozesses verringert wird. Der Ausstoß bei Innern des Reaktors anordnen kann. Auf Grund der
3 _ ^1 eine
thermischen Instabilität des 1,1,1-Trichloräthans würde In den AbjdjjdgJ^finJrtene
sich in einem solchen Falle die heiße Oberflache der a«s Je» ναrai« ^ dem j R ktor
UV-Lampen mit einer Rußschicht belegen, die nach ^^^Scai^ca und gekühlten R^ions-
kurzer Betriebsdauer des Reaktors dem wirksamen *™™^o K KUgsweise werden dabei d.eKuhlgase
Licht den Eintritt in den Reaktionsraum verwehren 5 ^^°^bs g chrecktürme ^f^Zf^ti^l
wurde nun ein Verfahren zur Herstellung von
durch Photochlorierung eines
JÜCl^..uM>is von 1,1-Dichloräthan in der
gefunden, das dadurch gekennzeichnet ist, io
den
aaaa: a» ^e=l5
aaaa: a» ^=SSSSStsÄÄÄ ΐ
durchführt, wobei man die Temperatur des_ver- gemisch aus CMor und. Mo|verhHtn.s vorwendeten Kühlmittels so einstellt, daß die Tem- weder berate im r orae eingeleitet. Das neratur des Kühlmantels unter der jeweiligen gemischt, Β™™τ{ηιΖ.™η°?n ™L teilweise in flüssiger Sltempcralur (Siedepunkt des U-Dich.or- ao Dicyan£nn J^^ «£ Photoreaktor athansbis^CHegt.undwobe.man SS^^
a) entweder das gesamte eingesetzte U-D.chlor-
b) nur einen Teil des eingesetzten 1,1-Dwhlor- führung unwirtschafüich einzelnen Photo-
äthans dem Kopf der genannten Destinations- Die Reaktionstemperatur in den e'n«™n DicWor.
kolonne zuführt und den Rest flüssig unm.tiel- reaktoren liegt Z9lisaKn dem Siedepunkt des wc
bar in die Photoreaktoren einsprüht, äthans und 2200C, vorzugsweise zwischen
(2) die aus den jeweiligen Photoreaktoren kommende 2^,^die für die Photochlorierung wirksame SfraK-
gasförmige Umsetzungsmischung in zwischen ucn , auszunutzen, muß die StiahlenquelIe im
Reaktoren angeordneten Abschreckturmen im 35 ^g P k|oreangeordnet ^β"ββ\^£
Gegenstrom mit bereiu kondensierter Um- „ technischen Maßstab haben gezeigt, daß «ch die
setzingsmischung unter Stoff- und Warmeaus- gjj«,^ von ungekühlten UV-Lampen. info ge de
tausch abkühlt und Instabilität des 1,1 ^-TricJll°^^ft nS*mit einer Ruß-
J^^ftmit einer
(3) die Umsetzungsmischung nach Verlassen des 4° f ^^^^Tm'LenV" um^er Vhotoreaktoren let/ten Reaktors kondensiert, anschließend durch ™^£ UV-Lampen konnten erst dann langen entgegenströmenden 1,1-Dichloräthandampf von ^^en U au, eseTzt werden, als gemäß vorResten an Chlor und Chlorwasserstoff befreit in ^tmbszeUen a g u mit emcm lich,-einer Kolonne 1.1-Dichlorathar,von 1,1,1-Tri- ^f^i^Kühf^ssermantel umgeben wurden chloräthan und den höheren Chlorierungspro- 45 ~3^ die Strahienquelle kommt dukten destillativ abtrennt, das noch unver- n.A'S n„"was'er in Frage, sondern auch alle anderen brauchte 1,1-Dichloräthan dampfförmig in d.e ^^^„ο^ώβη. sofern diese lichtdurch-Photochlorierung zurückführt und aus dem er- tekannten KuB g ^ ^^ nicht zersetz haltenen rohen Bodenprodukt dar 1,1.1-Tnchlor- ^8^51^'Gase können prinzipiell als Kuhlmittel äthan als Endprodukt abtrennt. verwendet werden. _ und Anordnung
Mit Hilfe dieses Photochlorierungsverfahrens ist es ^J^^ zu einem
möglich, die genannten Nachteile der bekannten Ver- der■ pnotorea ^^ sondern h
fahfen Mitgehend auszuschließen und einen quanU- ^^(^ zur Verwendung ungekuhlter
tativen Umsatz des Chlors zu erreichen (Stufe III), 55 einer^ im g Laufzeit def Photoreak-
ohne daß höherchlorierte Nebenprodukte >n nennen·- , ^"^yi,, Reinigung der Lampenoberflache
werter Menge entstehen. Dies wird einerseits dadurch toren ohne oa
erzielt, daß" gemäß vorliegender Erfindung ma, el- ^^^„,,,^^ Umsatzes des Chlor, «t es gekühlte UV-Lampen benutzt werden, die im Innern JJgJ^ Jie pholoreaktoren verlassenden Ch order Reaktoren angeordnet sind «««srstoff direkt weiterzuverarbeiten, z. B. fur eine Andererseits bewirkt die Hintereinanderschaltung ™st°R ure« zu !^.Dichioräthan
, 65 eines Überschusses von U-Dichlorilthan |« guten 5 A...U-....« .>W3„ft enthält das nach der Chlorierung Rhotoreaktoren ermöglicnt es Deveiten Photoreaktor verlassenden
Gase chlorfrei sind.
welches wieder in die Photochlorierung zurückgeführt werden muß. Vor der Rückführung ist deshalb eine gute Trennung des 1,1-Dichloräthans vom 1,1,1-Trichloräthan notwendig, da andernfalls aus dem in die Photochlorierung mit eingespeisten 1,1,1-Trichloräthan Tetra- und Pentachloräthane entstehen wurden. Die wirtschaftliche Abtrennung des 1,1-Dichloräthans in einer Destillationskolonne und seine Rückführung aus dieser Kolonne in den Chlorierungsprozeß wird nach vorliegendem Verfahren dadurch erreicht, daß die Photoreaktoren unmittelbar an die Trennkolonne angeschlossen und von dieser direkt mit dampfförmigen 1,1-Dichloräthan gespeist werden. Die Einstellung einer konstanten Menge 1,1-Dichloräthandampf für die Photochlorierung erfolgt zweckmäßigerweise über einen Partialkondensator, der sich zwischen Destillationskolonne und Photoreaktor befindet. Das dem Gesamtverfahren zugeführte frische 1,1-Dichloräthan wird auf den Kopf der gleichen Destillationskolonne zugeführt, in der die Trennung des 1,1-Dichloräthans vom 1,1,1 -Trichloräthan und den höheren Chlorierungsprodukten stattfindet und erzeugt dort den notwendigen Rücklauf.
Das der Destillationskolonne zugeführte Reaktionsgemisch aus 1,1-Dichloräthan, 1,1,1-Trichloräthan und höheren rhlnrierungsprodukten muß frei von Chlor und Chlorwasserstoff sein, da diese zu Korrosionen in den nachgeschalteten Apparaturen führen würden. Um dies zu erreichen, werden nach vorliegender Erfindung die Chlorierungf.produkle, bevor sie in die Trennkolonne gelangen, in einem mit Füllkörpern oder Böden beschickten Turm durch entgegenströmenden 1,1-Dichloräthandampf von Chlor und Chlorwasserstoff befreit.
An Hand der Skizze sei das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung nachstehend beschrieben (gestrichelte Linien bede»ten Gas- bzw. Dampfleitungen, durchgezogene Linien bedeuten Flüssigkeitsleitungen). 1,1-Dichloräthan wird über 1 auf den Kopf einer Destillationskolonne 2 gegeben. Das dampfförmige 1,1-Dichloräthan gelangt in einen Partialkondensator 3. Dessen variierbare Kühlwirkung ermöglicht es, über Leitung 4 eine konstante Menge 1,1-Dichloräthandampf dem Photoreaktor 8 zuzuführen. Der kondensierte Überschuß gelangt über 5 in die Kolonne 2 zurück. In einem mit Füllkörpern beschickten Turm 11 gelangen die 1,1-Dichloräthandämpfe vor ihrer Mischung mit Chlor bei 6 mit den vom Kondensator 12 über 13 und Abschreckturm 9 kommenden Chlorierungsprodukten zum Austausch. Hierbei werden besonders in 9 anfallendes Chlor und Chlorwasserstoff ausgeblasen, so daß die aus 11 Ober 7 zur Kolonne 2 abfließenden Chlorierungsprodukte keine Korrosion in der Kolonne 2 und dem Partialkondensator 3 verursachen können.
Nach der Mischung des 1,1-Dichloräthandampfes mit Chlor bei 6 treten die Reaktionspartner in den Photoreaktor 8 ein. Dieser besitzt ein Volumen von 0,25 m3 und ist mit einer 2-kW-Lampe 18 ausgestattet, welche von einem Kühlwassermittel 14 umgeben ist. Über eine Leitung 15 kann gegebenenfalls ein Teil des frisch eingesetzten 1,1-Dichloräthans direkt den Photoreaktoren zugeführt und dort versprüht werden. Nach dem ersten Reaktor 8 gelangen die gasförmigen Chlorierungsprodukte in den Abschreckturm 9. Hier kommen sie zum Wärme- und Stoffaustausch mit den vom Kondensator 12 über 13 zurückfließenden kalten, kondensierbaren Reaktionsprodukten. Die in 9 abgekühlten Gase treten dann in den.zweiten Photo" reaktor 10 ein, der dem Reaktor 8 analog'ist. Im Kon" densator 12 werden mit Ausnahme des Chlorwasserstoffes 19 alle Chlorierungsprodukte verflüssigt. Diese gelangen über Leitung 13, Abschreckturm 9, Ausblasturm 11 und Leitung 7 zur Kolonne 2. In dieser wird das nicht umgesetzte 1,1-Dichloräthan über Kopf dampfförmig in den Prozeß zurückgeführt. Alle flüssigen Chlorierungsprodukte verlassen den Sumpf der Kolonne 2 über Leitung 16 zur Enddestillation.
Beispiel 1
(Die angegebenen Mengen in kg sind Durchsätze/Std.) Auf den Kopf der Kolonne 2 werden bei 1 84,04 kg 1,1-Dichloräthan gepumpt. Dem Umlaufverdampfer 17 dieser Destillation wird so viel Heizdampf zugeführt, daß 252 kg 1,1-Dichloräthan den Partialkondensitor 3 dampfförmig verlassen und somit in die Photochlorierung gelangen. Diesem 1,1-Dichloräthandampf werden 60,5 kg Chlor bei 6 zugemischt. Das entspricht etwa einem Molverhältnis 1,1-Dichloräthan zu Chlor = 3:1. Die Temperatur im ersten Photoreaktor steigt schnell auf 1700C. Die Temperatur des als Kühlflüssigkeit für die UV-Lampe im Kühlmantel 14 dienenden Wassers beträgt 160C am Eintritt und 420C am Austritt.
Nach dem Verlassen des ersten Photoreaktors enthält das Gas nur noch 6 kg Chlor, d. h., es haben sich 90°/„ des Chlors bereits im ersten Reaktor umgesetzt. Die 170"C heißen Gase treten dann in den Abschreckturm 9 ein, wo sie durch entgegenfließendes Kondensat auf 90"C abgekühlt werden. Der Temperaturanstieg im zweiten Photoreaktor 10 beträgt 6O0C. Mit 150°C gelangen die Dämpfe in den Kondensator 12. Der don entweichende Chlorwasserstoff ist chlorfrei. Dei Destillationskolonne 2 fließen über 7 281 kg Chlorierungsprodukte zu, von denen das nicht umgesetzte 1,1-Dichloräthan wieder über Kopf der Kolonne 2 ir die Photochlorierung gelangt. Aus dem Sumpf dei Kolonne 2 werden 113,3 kg gesammelt.
Zusammensetzung des Sumpfproduktes:
79.5 Gewichtsprozent 1,1,1-Trichloräthan 17,0 Gewichtsprozent 1,1,2-Trichloräthan 3,5 Gewichtsprozent höherchlorierte, vorwiegen! Tetra- und Pentachloräthane
Die Leistung der beschriebenen Apparatur mit nu zwei Photoreaktoren beträgt 90 kg/h 1,1,1-Trichloi äthan. Bei kontinuierlichem Betrieb war sie 14 Monat in Betrieb.
Die gleiche Anlage mußte bei Verwendung vo nicht gekühlten Lampen etwa alle 4 Wochen al gestellt werden, um den Ruß von der Lampenobei fläche zu entfernen.
Beispiel 2
In der gleichen Apparatur werden unter Beibeha tung der im Beispiel 1 beschriebenen Einsatzmenge von Chlor und 1,1-Dichloräthan bei 1 64 kg 1,1-D chloiäthan eingespeist, während 20,04 kg flüssig 1,1-Dichloräthan über Leitung 15 direkt dem erstt Photoreaktor 8 zugeführt und dort verdüst werde
Dabei stellt sich in diesem Reaktor eine Temperatur /on 1300C ein. Nach dem Abschrecken der Chlorie-"ungsprodukte in 9 beträgt deren Temperatur vor dem Eintritt in den zweiten Reaktor 10 8O0C. Beim Verassen des zweiten Reaktors 10 haben sich die Reakionsprodukte auf 125°C erwärmt. Das bei 16 ab-
gezogene Sumpfprodukt hat folgende Zusammensetzung:
81,5 Gewichtsprozent 1,1,1-Trichloräthan 15,5 Gewichtsprozent 1,1,2-Trichloräthan 3,0 Gewichtsprozent höherchlorierte Äthane.
Hierzu 1 Blatt Zeichnuneen
209683/412

Claims (2)

1 2 schrecktürmen im Gegenstrom mit bereits Patentansprüche: kondensierter Uraseizungsmischung unter Stoff- und Wärmeaustausch abkühlt und
1. Verfahren zur Herstellung von 1,1,1-Trichlor- (3) die Umsetzungsmischung nach Verlassen des
äthan durch Photochlorierung eines molaren Über- S letzten Reaktors kondensiert, anschließend
Schusses von 1,1-Dichloräthan in der Gasphase, durch entgegenströmenden 1,1-Dichloräthan-
dadurch gekennzeichnet, daß man dampf von Resten an Chlor und Chlorwasser-
(1) die Photochlorierung in wenigstens zwei stoff befreit, in einer Kolonne 1,1-Dichlorhintereinandergeschalteten Photoreaktoren mit äthan von 1,1,1-Trichloräthan und den höheim Innern angeordneten UV-Lampen, die von io ren Chlorierungsprodukten destillativ abeinem lichtdurchlässigen Kühlmantel umgeben trennt, das noch unverbrauchte 1,1-Dichlorsind, durchführt, wobei man die Temperatur äthan dampfförmig in die Photochlorierung des verwendeten Kühlmittels so einstellt, daß zurückführt und aus dem erhaltenen rohen die Temperatur des Kühlmantels unter der Bodenprodukt das 1,1,1-Trichloräthan als jeweiligen Reaktortemperatur {Siedepunkt des 15 Endprodukt abtrennt
1,1-Dichloräthans bis 2200C) liegt, und wobei
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch geman kennzeichnet, daß man die konstante Menge des
a) entweder das gesamte eingesetzte 1,1-Di- der Photochlorierung dampfförmig zugeführten chloräthan dem Kopf der nachstehend 1,1-Dichloräthans mittels eines Partialkondenunter (3) genannten Destillationskolonne »0 sators regelt.
und von dieser Kolonne aus dem ersten
Photoreaktor gasförmig zuführt oder
b) nur einen Teil des eingesetzten 1,1-Di-
chloräthans dem Kopf der genannten
Destillationskolonne zuführt und den Rest 25
DE19702026671 1970-06-01 1970-06-01 Verfahren zur Herstellung von 1,1,1-Trichloräthan durch Photochlorierung von 1,1-Dichloräthan Expired DE2026671C (de)

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DE19702026671 DE2026671C (de) 1970-06-01 Verfahren zur Herstellung von 1,1,1-Trichloräthan durch Photochlorierung von 1,1-Dichloräthan
US00139483A US3745103A (en) 1970-06-01 1971-05-03 Method for making 1,1,1-trichloroethane by photochemical chlorination of 1,1-dichloroethane
SU1662440A SU404220A1 (ru) 1971-05-25 Способ получения 1, 1, 1-трихлорэтана
FR7118923A FR2093935B1 (de) 1970-06-01 1971-05-25
BE767806A BE767806A (fr) 1970-06-01 1971-05-28 Procede de preparation de 1,1,1-trichlorethane par chloration photochimique de 1,1-dichlorethane
GB1811171A GB1315902A (en) 1970-06-01 1971-05-28 Preparation of 1,1,1,-trichloroethane
SE07044/71A SE367619B (de) 1970-06-01 1971-06-01
NL7107497A NL7107497A (de) 1970-06-01 1971-06-01

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