DE2026580A1 - Untergeschwindigkeits- und Unterspannungs-Schutzeinrichtung für Drucker - Google Patents
Untergeschwindigkeits- und Unterspannungs-Schutzeinrichtung für DruckerInfo
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Description
Patentanwälte
Dr.-Ing. Wilhelm Beichel
Dipl-Ing. Wilrcng Roichel
Dipl-Ing. Wilrcng Roichel
6 FiauLiüii a. M. 1
Parkskaße 13
Parkskaße 13
6254
GENERALELECTRICCOMPANY, Schenectady, N.T., VStA
Untergeschwindigkeits- und Unterspannungs-Schutzeinrichtung
für Drucker '
Die Erfindung betrifft eine Untergeschwindigkeits- und/
oder Unterspannungs-Schutzeinrichtung für einen Drucker mit mehreren bewegbaren Zeichen, die zum Drucken veranlaßt
werden, z.B. durch elektrisch erregbare Typenhammer.
Es gibt die verschiedensten Schutzeinrichtungen für alle Arten elektrischer und mechanischer Einrichtungen. Dazu
gehören Schutzeinrichtungen, die auf eine zu niedrige Geschwindigkeit (oder Drehzahl), eine zu hohe Geschwindigkeit
(oder Drehzahl), eine Überspannung oder Unterspannung usw. ansprechen. Die speziell erforderlichen
Einzelheiten einzelner Arten von Schutzeinrichtungen hängen zum großen Teil von den speziellen Eigenschaften
des Gerätes ab, das geschützt werden soll.
Die Einrichtung nach der Erfindung ist besonders zum Schutz elektromechanischer Drucker geeignet und spricht
auf eine Untergeschwindigkeit, d.h. eine zu niedrige Geschwindigkeit, und eine Unterspannung an. Zu diesen
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Druckern gehören beispielsweise Ketten-Drucker und Band-Drucker, bei denen die Druckzeichen (auch Typen genannt)
von sich ständig bewegenden Ketten oder Bändern (bzw. Riemen) getragen werden. Die sich bewegenden Zeichen
werden durch feststehende Typenhammer, die durch eine Steuereinrichtung elektrisch betätigt werden, angeschlagen.
Die Steuereinrichtung steuert die Betätigung (oder Erregung) der Typenhammer durch Abtastung der Lage der Zeichen
auf der Kette oder dem Band. Da sich die Zeichen jedoch bewegen, müssen die Typenhämmer erregt werden,
bevor die Zeichen sich direkt vor dem Typenhammer befinden, so daß sie den sich bewegenden Zeichen "vorauseilen".
Der Betrag der erforderlichen "Vorauseilung" hängt von der Geschwindigkeit des sich bewegenden Zeichens und der
Zeit ab, die der Typenhammer benötigtp um sich bis in die
Drucklage zu bewegen. Wenn daher die "Vorauseilung" zu groß oder zu klein ist, verfehlt der Typenhammer das
Zeichen, so daß der Druckmechanismus verklemmen oder zerstört v/erden kann.
Aus diesem Grunde sind die Geschwindigkeit der sich bewegenden Zeichen und der Betrag der Spannung, die zur Erregung der Typenhammer verwendet wird» äußerst wichtige
Faktoren bei einer derartigen Steuereinrichtungo Wenn
einer dieser Parameter unter einen vorbestimmten Grenzwert sinktρ besteht die Gefahr 9 daß die Hammer oder die
Druckzeichen zerstört werden.
Eine Steuereinrichtung für einen derartigen Drucker muß daher nicht nur die richtige Zeichengeschwindigkeit und
Hammer-Spannung gewährleisten, sondern auch eine vorzeitige
Erregung (Betätigung) oder Entregung der Typen-= hammer verhindern» In bestimmten Situationen,kann es
dalier notwendig BeIn9 die Ex^eguag ©der Entregung der
Stromversorgungsleitung der Typenhammer so lange zu verzögern, bis die Erregung oder Entregung des Druckmechanismus
ohne Beschädigung erfolgen kann.
Die Erfindung ist in den Ansprüchen gekennzeichnet.
Danach wird jene Aufgabe dadurch gelöst, daß die Geschwindigkeit
der sich bewegenden Druckzeichen und die Eingangsspannung des Druckers mit vorbestimmten Minimalbezugswerten verglichen werden. Ein Synchronisiersignal
zeigt an, wann die Druckzeichen so liegen, daß sie von elektrisch erregbaren Typenhanunern betätigbar sind. Die
Schutzeinrichtung ist mit diesem Synchronisiersignal synchronisiert, so daß gewährleistet ist, daß der Drucker
nur dann erregt oder entregt wird, wenn das Synchronisiersignal anzeigt, daß die Druckzeichen sich in der Lage
befinden, in der sie von den Typenhammern angeschlagen
werden können.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden im folgenden an Hand von Zeichnungen näher beschrieben, in denen
bevorzugte Ausführungsbeispiele dargestellt sind.
Fig. 1 stellt eine perspektivische Ansicht eines elektromechanischen
Druckers und ein Blockschaltbild einer Steuereinrichtung für diesen Drucker dar.
Fig. 2 stellt ein ausführlicheres elektrisches Schaltbild einer Schutzeinrichtung nach einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung dar.
Fig. 3 stellt den Verlauf mehrerer Signale zur Erläuterung
des Betriebs des Untergeschwindigkeitsdetektors nach den Figuren Λ und 2 dar und
Fig. 4 stellt den Verlauf mehrerer Signale zur Erläuterung des Betriebs des Unterspannungsdetektors
nach den Figuren 1 und 2 dar. 009851/1828
Die Schutzeinrichtung nach der Erfindung ist besonders
für einen Drucker geeignet, bei dem mehrere Zeichen kontinuierlich
bewegbar sind, wie es in der perspektivischen Ansicht des Druckers nach Fig. 1 dargestellt ist. Vorzugsweise wird ein Band-Drucker verwendet, wie er in
Fig. 1 dargestellt ist.
Die Druckzeichen 10 sind auf einem kontinuierlich bewegbaren Band 12 angeordnet, das mit einer vorbestimmten
Geschwindigkeit durch einen Antriebsmotor 14 angetrieben wird. Der Antriebsmotor 14 ist durch eine Welle 16 mit
einer Antriebsrolle 18 verbunden, die das Band im Gegenuhrzeigersinne
antreibt, wie es durch die Pfeile 20 angedeutet ist. Das Band 12, das die Druckzeichen 10 trägt,
wird ständig von der Antriebsrolle 18 und einer zweiten Rolle 22 angetrieben. Ein Aufzeichnungsträger, z.B. ein
Stück Papier 24, wird an einer Druckrolle oder Walze 26
gehaltert. Mehrere Hammer 28 sind so angeordnet, daß sie wählbar gegen die Druckzeichen 10 schlagen und diese gegen
ein Farbband 30 drücken, das zwischen den Druckzeichen und dem Aufzeichnungsträger 24 entlangläuft.
Die Lage der Zeichen auf dem umlaufenden Band 12 wird durch zwei Fotozellen 34,36 abgetastet, die durch eine
Lichtquelle 38 aktiviert werden. Die Druckzeichen 10 sitzen auf flexiblen Armen 37, die unter dem Band 12
hervorstehende Finger 39 aufweisen. Die Finger 39 laufen zwischen der Lichtquelle 38 und den Fotozellen 34,36 so
hindurch, daß sie die Lage und Geschwindigkeit der Zeichen am Band 12 anzeigen.
Die Hämmer 28, die Fotozellen 3^,26 und die Finger 39
sind so angeordnet, daß die Ausgangssignale der Fotozellen 34,36 anzeigen,, wann, die Hammer 28 betätigt werden
können. Der Drucker nach Figo 1 weist"für Jede Spalte^
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die gedruckt werden soll, einen Hammer auf, doch liegen
die Druckzeichen 10 um eine Spaltenbreite auseinander. Die Hämmer 38'sind in zwei Gruppen aufgeteilt, in ungeradzahlige
und geradzahlige, entsprechend der Spalte, der sie zugeordnet sind. Da die Fotozellen 34,36 in
ähnlicher Weise auseinanderliegen, zeigt das Ausgangs-
signal der Fotozelle 34 an, wann die geradzahligen Hämmer
"betätigt werden können, während das Ausgangs signal
der Fotozelle 36 anzeigt, wann die ungeradzahligen Hämmer betätigt werden können.
Der Drucker nach' Fig. 1 wird durch eine Steuereinrichtung 40 gesteuert. Die Steuereinrichtung 40 enthält einen
ersten Teil 42, bei dem es sich um die Quelle der Eingangsdaten
handelt, die gedruckt werden sollen. Bei der Eingangsdatenquelle 42 kann es sich beispielsweise um
eine Tastatur zur direkten Betätigung des Druckers oder einen Teil eines Datenempfängers handeln, der Daten von
einer entfernten Stelle empfängt, die am Ort des Druckers gedruckt werden sollen. Die Daten aus der Eingangsdaten—
quelle 42 werden einer Datenspeichereinheit 44 zugeführt,
die die Eingangsdaten so lange speichert, bis sie gedruckt werden. Der Inhalt der Datenspeichereinheit 44
wird durch eine Datendecodier- und-auswählschaltung 46
überwacht, der die Ausgangssignale der Fotozellen 34,36 als Eingangssignale zugeführt werden. Die Aufgabe der
Datendecodier- und-auswählschaltung der Steuereinrichtung 40 besteht darin, die Lage der Zeichen (auf dem Band) zu
bestimmen, um ferner.zu bestimmen, wann die Hämmer zum Drucken der gespeicherten Zeichen betätigt werden müssen.
Das Ausgangssignal der Datendecodier- und -auswahlschaltung 46 wird einer Hammerbetätigungsschaltung 48 zugeführt,
die Spannung an einen Elektromagneten 32 legt, um den Hammer zu betätigen und das gewünschte Zeichen zu
drucken. Die Schaltung 46 führt der Hammerantriebsyor-
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richtung ein Vorbereitungssignal zu, das anzeigt, welche
Hämmer während des nächsten Druckzyklus betätigt werden müssen. Dabei können ein oder mehrere Hämmer gleichzeitig
betätigt werden.
Da die Druckhammer 28 stillstehen und sich die Zeichen.
10 bewegen, besteht eine der Hauptaufgaben der Steuereinrichtung 40 darin, die sich wiederholende elektrische
Erregung der Druckhämmer mit dem Umlauf der Druckzeichen auf dem Band 12 zu synchronisieren. Dabei muß nicht nur
jeweils der richtige Druckhammer ausgewählt werden, sondern auch gewährleistet werden, daß die Druckhämmer im
richtigen Augenblick erregt werden. Eine falsche Erregung der Druckhämmer 28 kann dazu führen, daß sowohl die
Hämmer als auch die Druckzeichen 10 beschädigt oder zerstört werden. D.h., wenn einer der Druckhammer 28 falsch
erregt wird, kann es sein, daß er das Zeichen verfehlt und stattdessen auf den Zwischenraum zwischen den Zeichen 10
schlägt. Da sich die Zeichen bewegen, kann das nächste Zeichen gegen die Seite des Druckhammers drücken, so daß
dieser oder das Zeichen selbst verbogen wird.
Um zu gewährleisten, daß die Druckhammer richtig erregt
werden, muß die Einrichtung richtig mit dem Umlauf des Zeichenbandes -12 sycnronisiert sein. Selbst wenn die
Hämmer richtig synchronisiert sind, kann dennoch ©ine
Beschädigung hervorgerufen werden, wenn die dem Drucker und/oder dem die Hämmer betätigenden Elektromagneten
zugeführte Spannung zu niedrig ist oder die Geschwindigkeit des Bandes 12 unter einem vorbestimmten Grönzwert .
liegt.
Was die Unterspannungen betrifft, ist klar, daß bei Anliegen einer zu niedrigen Spannung an die Hammer-rElektromagneten
die Betätigungskraft der Hämmer 28 zu niedrig ist, wenn die Elektromagneten 52 erregt werden. Wenn
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daher der Hammer durch eine unter einem vorbestimmten
Grenzwert liegende Spannung erregt wird, ist seine Geschwindigkeit nicht ausreichend, um das gewünschte Zeichen
zu treffen. Es kann sogar sein, daß er das Druckzeichen vollständig verfehlt, was zu einer Beschädi- .
gung des Druckermechanismus führt. Außerdem muß gewährleistet sein, daß, wenn die Stromversorgung der Einrichtung
eingeschaltet wird, die Hämmer nicht vorzeitig erregt werden.
Wenn die Bandgeschwindigkeit geringer als normal ist,
kann die Erregung einer der Hammer ebenfalls zu einer Beschädigung des Druckermechanismus führen. Da die Hämmer
stillstehen, also nicht weiterbewegt werden, und sich die Zeichen bewegen, müssen die Hämmer erregt werden,
bevor sich das gewünschte Zeichen unmittelbar vor dem Hammer befindet. Der Hammer muß daher so erregt werden,
daß die Erregung dem gewünschten Zeichen "vorauseilt" . Wenn daher die Zeichen mit einer Geschwindigkeit
umlaufen, die unter einem vorbestimmten Grenzwert liegt, trifft der Hammer an der Zeichenstelle ein, bevor sich
das Druckzeichen selbst dort befindet, was zur Folge hat, daß entweder die Druckzeichen oder die Hammer selbst beschädigt
werden.
Zur Vermeidung·dieser Schwierigkeiten sind ein Unterspannungsdetektor
50 und ein Untergeschwindigkeitsdetektor 52 vorgesehen, die die Betriebsspannung der Einrichtung und
die Bandgeschwindigkeit überwachen. Der Unterspannungsdetektor 50 und der Überspannungsdetektor 52 steuern das
Anlegen der Spannung an die Hammer-Stromversorgungsleitung über eine Stromversorgungssteuerschaltung 54. Die
Stromversorgungssteuerschaltung 54 gewährleistet, daß die Betriebsspannung nicht- zu früh an die Hammer-Stromversorgungsleitung
angelegt und daß sie in synchronisierter Weise von der Hammer-Stromversorgungsleitung weggenommen
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wird, wenn entweder die Geschwindigkeit oder die Spannung unter einen vorbestimmten Grenzwert sinkt. Wie aus
Fig. 1 zu ersehen ist, ist eine Schnellschaltvorrichtung, z.B. ein Festkörperschalter 56, zur Steuerung des Anlegens
der Speisespannung an die Hammer-Stromversorgungs—
leitung vorgesehen. Die Betätigung des Schalters 56 wird durch das Auftreten eines Signals am Ausgang der Stromversorgungs-Steuerschaltung
54'gesteuert.
Der Unterspannungsdetektor 50 überwacht die Eingangsspannung eines Eingangstransformätors 62, der eine Sekundär-
f wicklung 64 aufweist, die einen Vollweg-Gleichrichter mit
Dioden 66, 68 lind 70 speist, dessen Ausgangs spannung der
Steuereinrichtung für die Hauptquelle der Steuerleistung zugeführt wird. Ein Glättungskondensator 72 verringert
Schwankungen der der Steuereinrichtung ^O zugeführten
Gleichspannung.
Wenn eine zu niedrige Spannung festgestellt wird, wird das Ausgangssi^iial des Unterspannungsdetektors 50 der
Hanuner-Stromversorgungß-oteuerschaltung 54 zugeführt,
um den Festkörper schalt e-r 56 synchron mit den Zeichenbandfingern
abzuschalten. Gleichzeitig wird ein zweites * Ausgangssignal des Unterspannungsdetektors 50 der Datenspeichereinhei"
44 der Steuereinrichtung 40 zugeführt,
um in der S\.< rc-reinrichtung in diesem Augenblick gespeicherte
Daten zu löschen.
Der Uiiterspannungsdetektor 52 überwacht das Ausgangssignai
einer Fotozelle 36 (das die- Geschwindigkeit des Zeichenbandes darstellt) und zeigt an, wann die Bandgeschwindigkeit unter einem vorbestimmten Minimalwert liegt.
Das Ausgangssit';,r*al des UnLei'i-pannunpsdetektors 52 wird
auch der otouerschaluung 54 zugeführt und bewirkt das
Abschalten der Hämmer-Stromversorgung, wenn die Geschwindigkeit unter einen vorbestimmten,Grenzwert sinkt, und
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zwar wieder synchron mit der Lage der Zeichenbandfinger.
Fig. 2 stellt, ein Blockschaltbild eines bevorzugten Aus-
-führungsbeispiels des Unterspannungsdetektors 50, des Untergeschwindigkeitsdetektors 52 und der Hammer-Stromversorgungssteuerschaltung
54 nach Fig. 1 dar. Bei den •Ausführungsbeispielen werden binäre Signale verwendet.
Ein 1-Signal kann beispielsweise durch eine positive
Spannung von beispielsweise 12 V und ein O-Signal durch
eine niedrigere Spannung von beispielsweise O Volt dargestellt werden.
Im folgenden sollen kurz der Aufbau und die Wirkungsweise der hier verwendeten "logischen" Schaltglieder erläutert
werden.
Das mit "FF" beschriftete Schaltglied 80 ist ein bistabiles
Kippglied, das auch als Flipflop bezeichnet wird. Es hat drei Eingänge SS, RS und T. Der Eingang SS ist
der Setzsteuereingang, der Eingang RS ist der Rücksetz-(oder Lösch-) Steuereingang, und der Eingang T ist der
Trigger- oder Tasteingang. Wenn dem Setzsteuereingang SS ein 1-Signal und dann dem Tasteingang T ein Tastimpuls
(ein Signal, das von "1" auf "0" übergeht) zugeführt wird, wird das Flipflop 80 gesetzt. Wenn dagegen dem
Rücksetzsteuereingang RS ein 1-Signal und dem Tasteingang
T ein Tastimpuls zugeführt wird, wird das Flipflop 80 zurückgesetzt (oder gelöscht).
Neben diesen drei Eingängen hat dieses Flipflop noch einen direkten Setzeingang S und einen direkten Rücksetzeingang.
Wenn dem direkten Setzeingang S ein 1-Signal zugeführt wird, wird das Flipflop 80 sofort gesetzt. Entsprechend
wird das Flipflop 80 sofort zurückgesetzt, wenn dem direkten Rücksetzeingang R ein Λ-Signal zugeführt wird.
Das Flipflop hat zwei Ausgänge, die mit 0 und 1 beschrif-
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tet sind. Die Beschriftung stellt den Zustand der Signale am Ausgang des Flipflop dar, wenn es sich in seinem normalen
oder zurückgesetzten Zustand befindet. D.h., am O-Ausgang erscheint ein Null-Signal und am 1-Ausgang ein
Eins-Signal, wenn das Flipflop zurückgesetzt ist. Im gesetzten Zustand erscheint am O-Ausgang ein Eins-Signal
und am 1-Ausgang ein Null-Signal.
Das Schaltglied 82 in Fig. 2 is.t ein Verzögerungsglied..
Die Verzögerungszeit des Verzögerungsgliedes wird ausgelöst, wenn das Eingangssignal von Eins auf Null übergeht.
Am Ende der vorbestimmten Verzögerungszeit wird das Ausgangssignal des Verzögerungsgliedes von 11O" auf "1"
sprungartig umgeschaltet. Wenn das Eingangssignal jedoch vor Ablauf der Verzögerungszeit wieder auf Eins übergeht,
wird die Verzögerung unterbrochen und erneut ausgelöst, wenn das Eingangssignal wieder auf Null, übergeht.
Das Verzögerungsglied 82 enthält einen NPN-Transistor 51, dessen Basis den Eingang des Verzögerungsgliedes darstellt.
Der Kollektor des Transistors 51 ist mit dem Verbindungspunkt eines ersten Widerstands 53 und eines Kondensators
55 verbunden. Wenn an der Basis des Transistors 51 ein Eins-Signal anliegt, wird der Transistor 51 voll
durchgesteuert, so daß er den Kondensator 55 kurzschließt, Solange wie der Transistor 51 durchgesteuert ist, also
das Eins-Signal am Eingang ansteht, kann sich der Kondensator 55 nicht über den Widerstand 53 aufladen. Wenn
jedoch das Eingangssignal des Verzögerungsgliedes 82 auf Null 'übergeht, wird der Transistor 51 gesperrt, so daß
sich der Kondensator 55 jetzt über den Widerstand 53 mit einer Geschwindigkeit auflädt, die durch die RC-Zeitkonstante
dieser Bauelemente bestimmt ist.
Der Verbindungspunkt des Widerstands 53 und Kondensators
55 ist auch mit dem Emitter eines Unijunction-Transistors 57 verbunden. Zwei Widerstände 59 und 61 sind mit den
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Basen des Unijunction-Transistors 57 verbunden, so daß sie eine Temperaturkompensation bewirken und Mittel zum
Abnehmen einer Ausgangsspannung bilden.
Das RC-Glied, bestehend aus dem Widerstand 53 und dem
Kondensator 55, arbeitet mit dem Unijunction-Transistor 57 und seinen angeschlossenen Widerständen 59»61 als
herkömmlicher Unijunction-Relaxationsoszillator zusammen. Der Kondensator 55 lädt sich so lange mit einer
vorbestimmten Geschwindigkeit auf, bis die Spannung am Emitter des Unijunction-Transistors 57 einen vorbestimmten
Prozentsatz der Spannung zwischen den beiden Basen überschreitet, bei dem der Unijunction-Transistor 57
plötzlich leitend wird, so daß sich der Kondensator 55 über den Widerstand 61 entlädt. Bevor der Unijunction-Transistor
57 leitend wird, beträgt die Ausgangsspannung
dos Verzögerungßßliedes 82 praktisch O Volt, sie stellt
also ein Kull-Signal dar. Wenn der Unijunction-Transistor
57 jedoch leitend ist, steigt die Ausgangsspannung auf
einen positiven Wert an, der also ein Eins-Signal darstellt. Da jedoch der Transistor 51 zum Kondensator 55
parallelgeschaltet ist, ist bzw. wird der Kondensator entladen, wenn der Transistor 51 leitend ist. Daher wird
das Ausgangssignal des Verzögerungsgliedes 82 niemals auf "1" umgeschaltet, wenn der Transistor 51 durchgesteuert
wird, bevor die Spannung am Kondensator 55 den vorbestimmten Prozentsatz der Spannung zwischen den beidon
Basen des Unijunction-Transistors 57 überschreitet.
Die Schaltglieder 104, 114 sind Verzögerungsglieder, die
sich etwas von dem Verzögerungsglied 82 unterscheiden. Im folgenden wird nur die Wirkungsweise des Verzögerungsgliedes 114 kurz erläutert, da das Verzögerungsglied
ähnlich aufgebaut ist. Das Verzögerungsglied 114 bewirkt eine Verzögerung eines seinem Eingang zugeführten Eins-Signals,
derart, daß das Ausgangssignal nach einer vorbe-
C C 9 8 5 * /· 8 2 8
stimmten Verzögerungszeit auf "1" übergeht. Wenn dagegen
das dem Verzögerungsglied 11.4 zugeführte -Si.g&al ;β#ΐι Null-Signal
ist, wird auch das Ausgangssignal,e^edpeh; nach
einer wesentlich kürzeren Ver3ö,gerui|f*>
fein; Kull-Signäl.
Das Eingangssignal des Verzögerungsgliedes 114 wird der
Basis eines NPN-Transistors 63 zugeführt.. Ein erster Widerstand
65 liegt zwischen dem positiven Pol +V einer Betriebsspannungsquelle und dem Kollektor des Transistors
63, und der Emitter des Transistors 63 liegt auf O Volt. Ein RC-Glied, bestehend aus einem Widerstand 67 und einem
Kondensator 69 liegt zwischen +V und O Volt, wobei der
Verbindungspunkt des Widerstands 67 und Kondensators 69 mit einem NICHT-Glied 73 (auch Umkehrstufe oder Inverter
genannt) verbunden ist, das als Ausgangsstufe des Verzögerungsgliedes 114 dient. Ferner liegt zwischen dem Kollektor des Transistors 62 und dem Verbindungspunkt von
Widerstand 67 und.Kondensator 69 eine Diode 71.
Wenn dem Eingang des Verzögerungsgliedes 114 ein Eins-Signal
zugeführt wird, beginnt die Laufzeit bzw. Verzögerungszeit des Verzögerungsgliedes 114. Dieses Eins-Signal
steuert den Transistor 63 über dessen Basis durch. Wenn der Transistor 63 durchgesteuert ist, liegt sein
Kollektor auf 0 Volt, εο daß die Diode 71 nicht leitend werden kann. Unter diesen Umständen beginnt das RC-Glied
67,69 die Auslösung der Verzögerung, da sich der Kondensator 69 über den Widerstand 67 aufzuladen beginnt. Nach
Ablauf der Verzögerungszeit, die durch die RC-Zeitkonstante dieser Bauelemente 67 und 79 bestimmt ist, erreicht
die Amplitude des Ausgangssignals des Verzögerungsgliedes 114 eventuelle den binären Wert "1".
Wenn dagegen dem Eingang des Verzögerungsgliedes 114 ein
Null-Signal zugeführt wird, wird der Transistor 63 gesperrt. Wenn der Transistor 63 gesperrt ist, steigt das
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Potential des Kollektors praktisch bis auf das Potenti%&-
+V an. Dadurch wird die Diode 71 leitend, so daß
sich der Kondensator 69 praktisch augenblicklich entlädt. Das Auftreten eines Null-Signals am Eingiang des
Verzögerungsgliedes 114 bewirkt also» daß das Ausgangs— signal nach einer sehr kurzen Verzögerungszeit auf 11Q"
umgeschaltet wird. · ■
Das Schaltglied 108 in Fig." Z ist ein UND-Glied., Das
UND-Glied 108 gibt nur dann am Ausgang ein Eins-Sigiiäl ■-ab,
wenn seinen beiden Eingängen (die'durch Pf eile dargestellt
sind) jeweils ein Eins-Signal zugeführt wird. In allen anderen Fällen gibt das UND-Glied 108 ein
Null-Signal ab. Das UND-Glied 108 enthält zwei Dioden
81,83 und einen Widerstand 85, der an einer positiven
Spannung liegt, die eine binäre "1" darstellt. Wenn an einem dieser beiden Eingänge ein Null-Signal (0 Volt)
anliegt, wird die mit diesem Eingang in Verbindung stehende Diode leitend, so daß sie den Ausgang des UND-Gliedes
auf 0 Volt herunterzieht, also am Ausgang ein Null-Signal erscheint. Wenn dagegen beiden Eingängen
ein Eins-Signal zugeführt wird, ist keine der Dioden 81,83 leitend, so daß der Ausgang des UND-Gliedes 108
auf positivem Potential liegt, also das UND-Glied 108 ein Eins-Signal abgibt.
Das Schaltglied 110 nach Fig. 2 ist ein inklusives
ODER-Glied. Dieses ODER-Glied 110 gibt immer dann am Ausgang ein Eins-Signal ab, wenn einem oder beiden seiner
Eingänge (die durch Pfeile dargestellt sind) ein Eins-Signal zugeführt wird. Das ODER-Glied 110 enthält zwei
Dioden 87,89, die in Durchlaßrichtung gepolt sind. Wenn
daher einem der Eingänge ein Eins-Signal (+12 Volt) zugeführt wird, dann nimmt der Ausgang diese Spannung an,
weil die'an diesen Eingang angeschlossene Diode so ge- '"' "
polt ist, daß sie'diese Spannung durchläßt. '
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Die Schaltglieder 106. und 118 nach Figi 2
Glieder, auch Inverter oder Umkehr stuf en genannt. Das , .--,..
Ausgangssignal der NICHT^Glieder 106 und 118 hat jeweils
den umgekehrten Viert des jeweiligen Kingangssignals,. .....
Wenn daher dem Eingang eines NICHT?Gliedes 106 oder 118 ■
ein Eins-Signal zugeführt wird» gibt es am Ausgang ein O-Signal ab, und umgekehrt. . . . .
Nach Fig. 1 enthält der in,Fig. 1 dargestellte Untergeschwindigkeitsdetektor
52 ein Flipflop.80 und ein Verzögerungsglied 82. Die Ausgangsimpulse, der Fotozelle 36 . ,
nach Fig. 1 werden über einen Differenziator 47 dein direkten
Setzeingang S des Flipflop 80 zugeführt, so daß dieses
Flipflop jedesmal gesetzt wird, wenn diese, Eingangsimpul·- se von Null auf Eins übergehen. Die gleichen Impulse wer- .»
den auch dem Eingang des Verzögerungsgliedes,82 züge- .
führt. Wie bereits erwähnt, wird das Verzögerungsglied durch einen Übergang von Eins auf Null am Eingang ausgelöst.
Das Ausgangssignal des Verzögerungsgliedes 82 bildet das
eine Eingangssignal eines ODER-Gliedes 49.. Die dem anderen Eingang des ODER-Gliedes 49 zugeführten Signale kommen
von anderen Schutzschaltungen, die die synchrone Abschaltung
der,Hammer-Stromversorgungsleitung erfordern. Der Ausgang des ODER-Gliedes 49 ist mit dem direkten
Rücksetzeingang R des Flipflop 80 verbunden, so daß dieses Flipflop 80 zurückgesetzt wird, um anzuzeigen, daß
die Hammer-Stromversorgungsleitung abgeschaltet ist. Wie noch ausführlicher erklärt wird, wird die Mindestbandgeschwindigkeit durch das Verzögerungsglied 82 bestimmt,
und wenn die Geschwindigkeit des Bandes über dem minimal zulässigen Wert liegt, bleibt das Flipi'lop 80 gesetzt.
Wenn dagegen die Geschwindigkeit des Bandes unter der
minimal zulässigen Geschwindigkeit liegt, setzt das Verzögerungsglied 82 das Flipflbp 80 zurück, bevorder :
nächste Eingangsimpuls am Setzeingang S eintrifft· v>
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Der Ünterspannüngsdetektor 50 überwacht einen Teil der
Eingangsspannüng,- um festzustellen, ob sie über einem
vorbestimmten Minimalwert liegt. Die Schaltung enthält
einen veränderbaren Widerstand 84, der mit dem Gleichspanriungsäusgang
der Stromversorgungseinrichtung 86 verbunden ist. Eine Diode 88 liegt mit dem veränderbaren
Widerstand 84 in Reihe und speist ein ,Verzögerungsglied
90, das einen Kondensator 92 und einen Widerstand 94
enthält. Das Verzögerungsglied 90 verhindert, daß kurzzeitige SpannungsSchwankungen als Unterspannung angezeigt
werden. Wie bereits erwähnt wurde, enthält die Hauptgleichstromversorgungseinrichtung
mehrere Glättungskondensätoren, wie den Kondensator 72, die die der Druckeinrichtung
zugeführte Betriebsgleichspannung glätten und so lange konstant halten, daß geringfügige Schwankungen
der Eingangsspannung unterdrückt werden.
Die Eingangsspannung wird durch eine Vergleichsschaltung
96 überwacht, die die Eingangsspannung mit einer vorbestimmten
Bezugsspannung vergleicht, die durch eine Zenerdiode 98 vorgegeben wird» Wenn die Eingangsspannung größer
als die Bezugsspannung ist, wird die Zener-Diode 98 leitend. Durch das Leitendwerden der Zener-Diode 98 wird
der Transistor 100 durchgesteuert, so daß das Ausgangssignal der Vergleichsschaltung 96 ein Eins-Signal ist.
Das Ausgangssignal der Vergleichsschaltung 96 stellt daher ein Sins-Signal dar, wenn die Eingangsspannung über
der νο^βετίιηπΛβη Bezugsspannung liegt. Wenn die Eingangsspannung dagegen unter der Bezugsspannung (der Durchbruchspannung)
der Zener-Diode 98 liegt, wird sie nicht leitend. Dadurch wird der Transistor 100 gesperrt und das Ausgangssignal
der Vergleichsschaltung 96 auf "0" geschaltet, da der Spannungsabfall an einem Emitter-Widerstand 102 jetzt
Null ist.
Das Ausgangssignal der Vergleichsschaltung 96 wird einem
Verzögerungsglied 104 zugeführt, das gleich dem erwähn-
009851/1828 · niiMUAI
ten Verzögerungsglied 114 ist. Der Zweck des Verzögerungsgliedes
104 besteht darin, der Stromversorgungseinrichtung Zeit zur Stabilisierung zu lassen, bevor an die
Hammer-Stromversorgungsleitung und -logik Spannung gelegt wird. Nach dieser voreingestellten Zeit gibt das Verzögerungsglied 104 ein Eins-Signal ab, das anzeigt, daß die
Eingangsspannung über dem vorbestimmten Minimalwert liegt
und sich stabilisiert hat, so daß die Hammer-Stromversorgungsleitung synchron erregt bzw. an Spannung gelegt werden
kann.
Wie bereits erwähnt wurde, kann das Auftreten einer zu geringen Spannung (einer Unterspannung) dazu führen, daß
falsche Daten in die Datenspeichereinheit 44 der Steuereinrichtung übertragen werden. Aus diesem Grunde sorgt
der Unterspannungsdetektor 50 dafür, daß beim Auftreten einer Unterspannung keine Daten gespeichert und alle Daten
gelöscht werden, die gespeichert wurden, bevor die Eingangsspannung unter die vorbestimmte Bezugsspannung
sank. Dies wird durch ein NICHT-Glied 106 bewirkt, dessen
Eingang mit dem Ausgang des Verzögerungsgliedes 104 verbunden ist. Der Ausgang des NICHT-Gliedes 106 ist mit der
Datenspeichereinheit 44 der Steuereinrichtung verbunden. Wenn die Eingangsspannung unter dem vorbestimmten Bezugswert liegt, gibt das Verzögerungsglied 104 am Ausgang ·. .
ein Null-Signal ab. Demzufolge gibt das NICHT-Glied 106 ein Eins-Signal ab.
Das Auftreten eines Eins-Signals am Löscheingang der Datenspeichereinheit 44 bewirkt, daß alle gespeicherten
Daten gelöscht und keine weiteren Daten eingegeben werden. Es ist wichtig darauf hinzuweisen, daß das Löschen
der Datenspeichereinheit 44 der Steuereinrichtung 40 eine alternative Schutzmaßnahme für die Hammer und Druckzeichen
darstellt, da dies eine weitere Erregung der Hammer verhindert. In einigen Anwendungsfällen kann es
0 0 9 8 5 1/18 2 8.
sein, daß die Speisespannung nicht von der Hammer-Stromversorgungsleitung
weggenommen zu werden braucht, wenn eine Unterspannung auftritt, da das Löschen der gespeicherten
Daten die gleiche Wirkung wie das synchrone Anlegen (Erregen) und Wegnehmen (Entregen) einer Spannung
von der Hammer-Stromversorgungsleitung haben kann.
Die Hammer-Stromversorgungssteuerschaltung 54 enthält
nach Fig. 2 ein erstes UND-Glied 108, dessen Eingangssignale die Ausgangssignale der Unterspannungs- und
Untergeschwindigkeitsdetektoren 50,52 sind. Wenn die Bandgeschwindigkeit und Eingangsspannung beide den richtigen
Wert aufweisen, ist das Ausgangssignal des UND-Gliedes
108 ein Eins-Signal, da beiden Eingängen des UND-Gliedes 108 ein Eins-Signal zugeführt wird. Das Ausgangssignal
des UND-Gliedes 108 bildet das eine Eingangssignal des ODER-Gliedes 110. Dem anderen Eingang des
ODER-Gliedes 110 wird das Ausgangssignal eines ODER-Gliedes 112 zugeführt, das die ÖDER-Verknüpfung der Ausgangssignale der Fotozellen 34,36 darstellt und als Synchronisiersignal
wirkt.
Das Äusgangssignal des ODER-Gliedes 110 bildet das Eingangssignal eines Verzögerungsgliedes 114. Das Verzögerungsglied 114 gewährleistet, daß sich sowohl die Spannung
als auch die Bandgeschwindigkeit stabilisiert hat, bevor das Anlegen einer Spannung an die Hammer-Stromversorgungsleitung gestattet wird. Nach Ablauf der Verzögerungszeit
des Verzögerungsgliedes 114 wird das Flipflop 116 in den gesetzten Zustand gesteuert, da der Ausgang
des Verzögerungsgliedes 114 an den SetzSteuereingang SS
angeschlossen ist. Der Tasteingang T des Flipflop 116 ist an den Ausgang des ODER-Gliedes 112 angeschlossen.
Durch Verwendung dieser Quelle als Tastsignalgeber für das Flipflop 116 gewährleistet die Einrichtung, daß die
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202658Q
Hammer-Stromversorgungsleitung nur während der Zeit an Spannung gelegt wird, in der die Hammer nicht betätigt
werden dürfen. - ·'....
Wenn die Spannung oder die Geschwindigkeit unter den
vorbestimmten Minimalwert absinkt, wird das Flipflop synchron zurückgesetzt, da das Ausgangssignal des Verzögerungsgliedes 114 dem direkten Rücksetzeingang R des
Flipflop 116 über ein NICHT-Gl^ed 118 zugeführt wird.
Durch das Rücksetzen des Flipflop 116 und das damit verbundene
Sperren des Schalters nach Fig. 1 wird die Betriebsspannung von der Hammer-Stromversorgungsleitung
weggenommen.
Fig. 3 stellt den Verlauf mehrerer Signale A bis F zur
Erläuterung der Wirkungsweise des Untergeschwindigkeitsdetektors nach Fig. 2 dar.
Das Signal A ist das Ausgangssignal des Differenziator
47 nach Fig. 2. Wie bereits erwähnt wurde, differenziert der Differenziator 47 die 0-1-Übergänge des Ausgangssignals
der ungeradzahligen Fotozelle 36 nach Fig. 1, und
der zeitliche Abstand der Signale ist daher ein Maß für
die Geschwindigkeit des Zeichenbandes 12. Dieses Signal A bildet das Eingangssignal des Untergeschwindigkeitsdetektors
52.
Der Anfangsteil des Verlaufs der Signale nach Fig. 3 zeigt an, daß die Geschwindigkeit des Zeichenbandes 12 noch nicht
die zulässige Mindestgeschwindigkeit erreicht hat, so daß an die Hammer-Stromversorgungsleitung Spannung gelegt werden
kann. Der Impuls 130 in dem Signal A löst den Zeitgeberzyklus
des Geschwindigkeitsdetektors 52 durch Setzen
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des Flipflop 80 (wie es durch den Verlauf des Signals C
dargestellt ist) und durch Anstoßen des Verzögerungsgliedes 82 durch Entladen des Kondensators 55 über den Transistor
51 (wie es durch den Verlauf des Signals B dargestellt ist) aus. Der Kondensator 55 indem Verzögerungsglied
82 lädt sich nach dem dargestellten exponentiellen Verlauf so lange auf, bis seine Ladespannung den Kipppunkt
132 des Unijunction-Transistors 57 erreicht, in dem dieser leitend wird (siehe den Verlauf des Signals B).
In diesem Punkt 132 wird der Unijunction-Transistor 57 leitend, so daß das Flipflop 80 zurückgesetzt wird, wie
es durch den Verlauf desSignals C dargestellt ist.
Mit dem Eintreffen des Impulses 130 wurde das Flipflop 80 gesetzt und das Verzögerungsglied 114 ausgelöst, wie
es durch den Verlauf des Signals D dargestellt ist. Da jedoch das Flipflop 80 zurückgesetzt wird, bevor die
Laufzeit des Verzögerungsgliedes 114 abgelaufen ist, wird die Verzögerung im Zeitpunkt 134 beendet. Ein ähnlicher
Vorgang spielt sich während der nächsten drei Impulse 136, 138 und 140 ab, da der Abstand zwischen
diesen Impulsen geringer als die zulässige Mindestgeschwindigkeit ist. Infolgedessen wird die Verzögerung des
Verzögerungsgliedes 114 mit dem Eintreffen jedes dieser Impulse erneut ausgelöst.
Der Impuls 142 trifft dagegen ein, bevor die Spannung am
Kondensator 55 den Wert bzw. Punkt erreicht, in dem der
Unijunction-Transistor 57 leitend wird. Dies bedeutet, daß die Geschwindigkeit des Zeichenbandes 12 jetzt größer
als die zulässige Mindestgeschwindigkeit ist. Das Eintreffen des Impulses 142 am Eingang des Verzögerungsgliedes
82 bewirkt, daß der Transistor 51 leitend wird und der Kondensator 55 sich entlädt, bevor der Unijunction-Transistor
57 leitend wird. Daher erreicht das Ausgangssignal des Verzögerungsgliedes 82 niemals den Wert "1",
009 8 5 V*.62 8
so daß das Flipflop 80 gesetzt bleibt. Da das Flipflop
80 gesetzt bleibt, läuft die Verzögerungszeit des Verzögerungsgliedes 114 (wie es durch den Verlauf des Signals D dargestellt ist) im Zeitpunkt 144 normal ab. In
diesem Augenblick zeigt der Untergeschwindigkeitsdetektor 52 an, daß die Bandgeschwindigkeit den Sollwert erreicht'
hat und die Einrichtung so vorbereitet ist, daß an die
Hammer-Stromversorgungsleitung Spannung gelegt werden kann.
Die Betriebsspannung wird jedoch nicht sofort an die Hammer-Stromversorgungsleitung angelegt, da das Anlegen
der Betriebsspannung mit dem Synchronisiersignal E synchronisiert ist. Da dieses Signal durch Verknüpfung der
Ausgangssignale der Fotozellen 34„36 nach Figo 1 gebildet wird, zeigt der Binärwert dieses Signals an9 wann
die Hammer-Stromversorgungsleitungen an Spannung gelegt werden dürfen. Immer wenn der Verlauf des Signals E eine
"0" darstellt, dürfen die Hammep-Stromversorgungsleitungen
an Spannung gelegt werden, wogegen die. Spannung nicht angelegt werden darf, wenn der Verlauf des. Signals E eine
"1" darstellt, da die Zeichenbandfinger In diesem Zeitpunkt nicht die richtige Lage einnehmen,, Das Anlegen und Wegneh=
men der Betriebsspannung an die teWo von der Hammer-Stromversorgungsleitung
wird also dureh den Verlauf des Signale
E synchronisiert. D„hOi, die Spaanimg wird Immer dann an
die Hammer-Stromversorgungsleitiang angelegt (oder w@gg@~ . ·
nomrnen), wenn der Verlauf des Signals S wen {01m b.u£
übergeht, . .. ■■"
Wie bereits erwähnt toMSo geht das Ausgaagssigaal
Verzögerungsglied®s. 114 im Zeitpunkt 144 auf "»I00
Bles geselai©3at jsdo©h <ä©smp trgaa da© Bigaal B
ο r η pi
schädigt wird. Daher wird das Flipflop 116, das das Anlegen der Betriebsspannung an die Hammer-Stromversorgungsleitung
steuert, nicht genau in dem Augenblick gesetzt, in dem die Verzögerungszeit des Verzögerungsgliedes 114 abläuft. Das Setzen des Flipflop 116 wird vielmehr
bis zum Zeitpunkt 146 verzögert, in dem das Signal E auf "0" übergeht. Durch diesen Übergang wird das
Flipflop 116 ausgelöst bzw. getastet und die Betriebsspannung an die Hammer-Stromversorgungsleitung angelegt.
Wenn das Flipflop 116 gesetzt ist, bleibt die Spannung so lange an der Hammer-Stromversorgungsleitung angelegt,
wie die Geschwindigkeit des Zeichenbandes größer als die zulässige Mindestgeschwindigkeit ist, die durch das Verzögerungsglied
82 bestimmt wird. '
Der Verlauf der Signale nach der Unterbrechung in Fig. 3 ·
veranschaulicht den Betrieb des Untergeschwindigkeitsdetektors
52, wenn die Geschwindigkeit unter die zulässige Mindestgeschwindigkeit sinkt, so daß die Betriebsspannung
von den Hammer-Stromversorgungsleitungen weggenommen v/erden muß. Die Tatsache, daß die Geschwindigkeit
des Zeichenbandes unterhalb der zulässigen Mindestgeschwindigkeit liegt, wird durch den Abstand der Impulse
148 und 150 in dem Verlauf des Signals A angezeigt. Im
Zeitpunkt 152 erreicht die Spannung am Kondensator 55 in dem Verzögerungsglied 82 den Wert, bei dem der Unijunction-Transistor
57 leitend wird. In diesem Augenblick wird das Flipflop 80 zurückgesetzt. Das Signal E
stellt in diesem Augenblick jedoch eine "1" dar, so daß in diesem Zeitpunkt einer der Hämmer betätigt (erregt
bzw. an Spannung gelegt) werden kann. Daher sollte die Spannung nicht von der Hammer-Stromversorgungsleitung weggenommen werden, um zu verhindern, daß der Druckermechanismus beschädigt wird. -
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Eine Beschädigung des Druckmechanismus in dieser Situation wird dadurch verhindert, daß das Signal E das Eingangssignal des zweiten Eingangs des ODER-Gliedes 110
nach Fig. 2 bildet. Das Umschalten des Ausgangssignals des Flipflop 80 auf "0" hat daher keinen Einfluß auf das
Verzögerungsglied 114, da das Eingangssignal des zweiten Eingangs des ODER-Gliedes 110 in diesem Augenblick eine
"1" darstellt. Das Flipflop 116 wird daher erst dann zurückgesetzt,
wenn das Signal E .den Punkt 154 erreicht, da in diesem Zeitpunkt das Ausgangssignal des ODER-Gliefc
des 110 auf "0" umgeschaltet wird. Da das Ausgangssignal
des Verzögerungsgliedes 114 dem Rücksetzeingang R des
Flipflop 116 über das NICHT-Glied 118 zugeführt wird,
wird das Flipflop 116 in diesem Augenblick sofort zurückgesetzt, so daß die Spannung in der Zeit von der
Hammer-Stromversorgungsleitung weggenommen ist, in der das Signal E eine "0" darstellt, so daß die Spannung mit
Sicherheit in einem Zeitpunkt von der Hammer-Stromversorgungsleitung weggenommen wird, während der keine Hämmer
erregt bzw. betätigt sind.
Fig. 4 veranschaulicht den Betrieb des Unterspannungsdetektors nach Fig. 2 bei dem synchronen Erregen und
) Entregen bzw. Anlegen und Wegnehmen der Spannung der Hammer-Stromversorgungsleitung. Der Verlauf der wirksiamen
Ausgangsgleichspannung der Stromversorgungseinrichtung nach Fig.. 2 ist in Fig. 3 durch die Kurve H dargestellt.
Wenn die Steuereinrichtung anfänglich eingeschaltet wird, steigt die wirksame Gleichspannung H, wie dargestellt, exponentiell an.
Die Kurve I in Fig. 3 stellt den Verlauf der Spannung an
dem Verzögerungsglied 90 nach Fig. 2 dar. Dieser ist ähnlich dem Verlauf der Kurve H, Jedoch etwas verzögert, um
die Aufladung des Kondensators 92 in diesem Verzögerungs-
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'glied zu berücksichtigen. Im Zeitpunkt 16O erreicht die
Eingangsspannung des Vergleichers 96 den tinteren Grenzwert
der Spannung, und in diesem Zeitpunkt wird das Ausgangssignal des Vergleichers 96 ein Eins-Signal. Wenn das Ausgangssignal
des Vergleichers 96 auf "1" übergeht, wird die Verzögerung des Verzögerungsgliedes 104 ausgelöst,
wie es durch den Verlauf der Kurve G dargestellt ist. Nach Ablauf cJr Verzögerungszeit des Verzögerungsgliedes
104 im Zeitpx; ikt 162, wirdidie Verzögerung des Verzögerungsgliedes 114 ausgelöst, wie es durch die Kurve D dargestellt ist.
Die Verzögerungszeit des Verzögerungsgliedes 114 ist im Zeitpunkt 164 abgelaufen. Dadurch zeigt die Unterspannungsschaltun-j
an, daß die Eingangsspannung in diesem Zeitpunkt oberhalb des unteren Spannungsgrenzwertes liegt,
und die Summe der Verzögerungszeiten der Verzögerungsglieder 104 und 114 stellt eine hinreichende Zeit dar, während der sich die Einrichtung stabilisieren kann. Es
sei jedoch darauf hingewiesen, daß das Ausgangssignal des Verzögerungsgliedes 114 den Wert 11I1L erreichte, als das
Signal E eine "1W darstellte. Daher ist es nicht zulässig,
die Hammer-Stromversorgungsleitung im Zeitpunkt an Spannung zu legen, da das Anlegen der Hammer-Stromversorungsleitung
an Spannung so lange verzögert werden muß, bis das Signal E das nächstemal "0" wird. Obwohl das Signal
D im Zeitpunkt 164 den Wert "1" erreicht, wird die Hammer-Stromversorgungsleitung daher erst im Zeitpunkt
166 erregt bzw. an Spannung gelegt, um zu gewährleisten, daß der Druckmechanismus nicht beschädigt wird.
Die Funktion des Verzögerungsgliedes 90 nach Fig„ 2 ist
•ebenfalls in Fig, 4 dargestellt. Ia Verlauf der Eingangsspannung
H sind tarzzcitlse Schwankungen in Fora yoei Einbrüchen 168 *nd 170 <k ri:A3te."L"Vfc. Ler
4er
'W '
kurzzeitigen Schwankungen der Betriebsspannung nicht von
der Hammer-Stromversorgungsleitung wegzunehmen, da die Glättungskondensatoren (wie der Kondensator 72 nach
Fig. 2) in der Lage sind, die Eingangsspannung der Steuereinrichtung
so lange aufrechtzuerhalten, bis die kurzzeitigen Schwankungen verschwunden sind. Obwohl der Verlauf
H der Eingangsspannung kurzzeitige Einbrüche 168 und 170 zeigt, sind diese Schwankungen im Verlauf I der
EingangsSpannung des Vergleichers 96 auf Grund der Wirkung des Kondensators 92 im Verzögerungsglied 90 nicht
zu bemerken.
Der auf die Unterbrechungslinien folgende Teil von Fig.
veranschaulicht den Betrieb des Unterspannungsdetektors 50 für den Fall, daß die Eingangsspannung vorbestimmte
untere Spannungsgrenzwerte unterschreitet.. Wie die Kurve H zeigt, beginnt die Eingangsspannung im Zeitpunkt
abzunehmen. Diese Abnahme der Eingangsspannung wirkt sich
auf Grund der Wirkung des Verzögerungsgliedes 90 nicht sofort am Vergleicher 96 aus, so daß die Spannung I den
unteren Spannungsgrenzwert erst in einem späteren Zeitpunkt 174 unterschreitet. Wenn die Spannung I den unteren
Spannungsgrenzwert unterschreitet, geht das Ausgangssi- ^ gnal des Verzögerungsgliedes 104 (dessen Verlauf durch
die Kurve G dargestellt ist) gleichzeitig auf "0" über. In diesem Augenblick stellt das Signal E Jedoch eine
"1" dar, wodurch es anzeigt, daß es nicht zulässig ist,
die Spannung von der Hammer-Stromversorgungßleitung wegzunehmen. Die Spannung wird daher in diesem Zeitpunkt
nicht von der Hammer-Stromversorgungsleitung weggenommen, da das Signal E das Eingangssignal des zweiten Eingangs
des ODER-Gliedes 110 darstellt- Im Zeitpuakt-I76
geht das Signal E jedoch auf "O" über, so
flop 116 sofort zurückgesetzt und die Hammer-Stromversorgungsleitimg- währ
nommen wlrds in der keiner a®r
tätigt werden darf«.
tätigt werden darf«.
Claims (7)
- Patentansprüche "-,.... ^. ,.i* Schutzeinrichtung für einen Drucker mit mehreren "bewegbaren Zeichen und mehreren elektrisch "erregbaren Hämmern, die auf die Zeichen einwirken, " - ' , - gekennzeichnet durc ha) eine die Geschwindigkeit der Zeichen anzeigende Vorrichtung (36,47),b) einen Bezugsgeschwindigkeitsgeber (82) zur Erzeugung eines Geschwindigkeitsbezugssignals, das.die zulässige Mindestgeschwindigkeit der Zeichen darstellt, · : ·c) eine Geschwindigkeitsfeststellvotfrichtung j(8ö), die betriebsmäßig mit der Anzeigevorrichtung und dem Bezugsgeschwindigkeitsgeber in Verbindung steht und ein Signal erzeugt, wenn die Geschwindigkeit der Zeichen geringer als die Bezugsgeschwindigkeit ist, 'd) einen Unterspannungsdetektor (50), der anspricht, wenn die Eingangsspannung des Druckers einen vorbestimmten Wert unterschreitet, -e) eine Synchronisiervorrichtung (112), die ein Ausgangssignal erzeugt, das anzeigt, wann die Hämmer erregt bzw. betätigt werden dürfen, undf) eine Spannungswegnahmevorrichtung (54), die mit. der Geschwindigkeitsfeststellvorrichtung, dem Unterspannungsdetektor und der Synchronisiervorrich-■ tung während des Betriebs verbunden ist und die Betriebsspannung der Hämmer in einem Zeitpunkt wegnimmt (bzw. die Hämmer in einem Zeitpunkt ent- · regt), der durch das Verschwinden eines Ausgangssignals der Synchronisiervorrichtung auf Grund eines Ausgangssignals der Geschwindigkeitsfeststellvorr-ichtung oder des Unterspannungsdetektors bestimmt ist.009851/1828
- 2. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Hamraer-Stromversorgungsleitung (32) zum selektiven Anlegen einer Spannung an die oder Erregen der Hämmer, wobei die Spannungswegnahmevorrichtung das Wegnehmen der/ Spannung von der Hammer-Stromversorgungsleitung /bewirkt.
- 3. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, ■ dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeitsfeststellvorrichtung ein bistabiles Kippglied (80) enthält, das während des Betriebs mit der Anzeigevorrichtung (36,4?) derart verbunden ist, daß es bei Erhalt eines Eingangssignals aus der Anzeigevorrichtung -einen ersten Zustand einnimmt, und daß der"Bezugsgeschwindigkeitsgeber ein Verzögerungsglied (82) enthält, das mit der Anzeigevorrichtung derart verbunden ist, daß es durch ein Signal der Verzögerungsvorrichtung ausgelöst wird, und daß der Ausgang des Verzögerungsgliedes mit dem bistabilen Kippglied derart verbunden ist, daß das Kippglied am Ende der Verzögerungszeit seinen Zustand wechselt.
- 4. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterspannungsdetektor eine Zener-Diode (98) enthält, an der die Eingangsspannung (62) angelegt ist.
- 5. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Eingangsspannung und dem Unterspannungsdetektor ein zweites Verzögerungsglied (90) liegt, das bewirkt, daß der Unterspannungsdetektor gegenüber kurzzeitigen Schwankungen der Eingangsspannung unempfindlich ist.009851/1828
- 6. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisiervorrichtung eine die Lage der bewegbaren Zechen anzeigende Vorrichtung (34,36) enthält.
- 7. Schutzeii richtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisiervorrichtung einen Fotozellenfühler zur Abtastung der Lage der bewegbaren Zeichen enthält.BAD OFHGINAI-008851/1828Leerseite
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