DE2026181A1 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J2/00—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
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Description
Anmelderin:
Amtliches Aktenzeichen:
Böblingen, 21. Mai 1970 ki-rz
International Business Machines Corporation, Armonk, N.Y. 10 504
Neuanmeldung
Aktenzeichen der Anmelderin:
Docket SA 968 058
Die Erfindung betrifft eine Druckvorrichtung mit einem Druckkopf, der zur Zeichendarstellung mehrere aus einer Ruhestellung in
eine Druckstellung verschiebbare Druckelemente enthält, durch deren unterschiedliche Auswahl unterschiedliche Zeichen druckbar
sind.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Druckvorrichtung obenstehender Gattung zu schaffen, die äußerst einfach in ihrem Aufbau
ist und auf einfachste Weise ein Verändern der Schriftgröße und der Schriftart ermöglicht. Diese Aufgabe löst die Erfindung
dadurch, daß zur Auswahl der Druckelemente dieselben kraftschlüssig
mit durch Tastendruck verschiebbaren Auswahlplatten verbunden sind, die übereinander angeordnet sind und für jede
Taste eine Öffnung aufweisen, durch welche die Tastenschäfte ragen, daß zwei unterschiedliche Arten von Öffnungen vorhanden
sind, von denen die eine Art bei Betätigung der zugeordneten Taste keine Verschiebung der Auswahlplatten und die andere eine
Verschiebung derselben hervorruft, und daß die genannten Arten von Öffnungen pro Taste entsprechend dem darzustellenden Zeichen
auf die verschiedenen Auswahlplatten aufgeteilt sind. Bei einer nach der Erfindung aufgebauten Druckvorrichtung enthalten Auswahlpiatten
den Code für die Auswahl der Druckelemente in Form von einfachen Öffnungen und sind diese Auswahlplatten lediglich
durch Kraftschluß mit den Druckelementen verbanden, eo <2aß es
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ohne umständliche Lösung der Verbindung zwischen den Auswahlplatten
und den Druckelementen möglich 1st, den die Druckelemente in bestimmter Anordnung tragenden Druckkopf durch einen
anderen Druckkopf zu ersetzen, in dem die Druckelemente eine andere Größe aufweisen, bzw. eine andere, jedoch ähnliche gegenseitige
Zuordnung aufweisen.
Weitere Merkmale der Erfindung sind den Ansprüchen zu entnehmen.
Einzelheiten der Erfindung sind nachstehend anhand von in den W Figuren veranschaulichten Ausführungsbeispielen beschrieben. Es
zeigen:
Fig. 1 zwei mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung druckbare Versionen einer Typengruppe,
Fig. 2 den erfindungsgemäßen Druckkopf in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 3 den auf einem Träger angeordneten Druckkopf der Fig. 2,
Fig. 4 die erfindungsgemäße Druckvorrichtung in schaubildk
licher Darstellung,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Druckvorrichtung der Fig. 4,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die in der Druckvorrichtung befindlichen
Auswahlplatten,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Stapels von Auswah!platten,
Fign. 8a ein anderes AusfÖhrungsbeispiel für die Lagerung der
und 8b Auswahlplatten,
Fig. 9 eine Draufsicht auf den TrSger für den Druckkopf,
Fig. 10 eine Ansicht des Mechanismus für Sie Auswahl der
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Typengröße und
Fig. 11 eine Ansicht des Mechanismus für die Bestimmung der
Lage des Druckkopfes.
In Fig. 1 sind zwei Versionen von Grundtypenfamilien gezeigt. Die schräge Version basiert auf dem mittigs gevierteilten Parallelogramm
10. Die aufrechtstehende Version basiert auf dem mittigs gevierteilten Rechteck 20. Beide Versionen basieren somit gattungsmäßig
auf Parallelogrammen. Der in Fig. 1 dargestellte Satz in der aufrechtstehenden Version enthält wenigstens ein Beispiel
für jeden Buchstaben des Alphabetes. Einige Sonderzeichen und arabische Ziffern sind ebenfalls dargestellt. Die Ziffern haben
die gleiche Höhe, jedoch die halbe Bereite wie die Buchstaben. Die üblichen Variationen im Gewicht und der Größe einer Typenserie
sind mit dieser Typenfamilie möglich.
Die Wahl der schrägen und aufrechtstehenden Version wird gewöhnlich aufgrund von inhaltsmäßigen Überlegungen getroffen.
Der Druckkopf 24 (Fig. 2) enthält zwölf Blattfedern 0, 1, 2
9, Y und Z, die ähnlich wie bei einem Drahtdrucker angeordnet sind, deren Druckenden jedoch in dem gewünschten Format, d.h.
zueinander rechtwinklig oder schiefwinklig, in Abhängigkeit davon, ob eine aufrechtstehende Schriftart oder eine schräge
Schriftart gewünscht ist, in dem Gehäuse 26 angeordnet sind. Während die Verwendung des Gehäuses 26 für die Erfindung nicht
notwendig ist, ist es sehr erwünscht, für die schräge und aufrechtstehende Version der Schriftart einen Austausch mit einer
Serie von verschiedenen Größen und Gewichten von Typenfamilien
zu ermöglichen. Die Numerierung der Blattfedern entspricht dem 12 Punkt-Code, der in herkömmlichen Lochkarten Verwendung findet.
Obwohl es möglich ist, daß die Blattfedern 0 - Z durch Anschlag gegen ein Farbband den Abdruck erzeugen, ist vorzugsweise an dem Gehäuse 26 der Vorratsbehälter 28 angeordnet, von
dem aus ein flüssiger Farbstoff den Enden der Blattfedern zugeführt
wird. Vorzugsweise besteht jede Blattfeder aus mehreren
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Blattfedern, wobei sieben als besonders vorteilhaft gefunden
wurden, zwischen denen der Farbstoff durch Kapillarwirkung zu den den Druck erzeugenden Enden fließt. Bestergebnisse wurden
erzielt, wenn die Länge der einzelnen Blattfedern stufenweise zunimmt. Diese Blattfedern sind in dem Gehäuse 26 längs verschiebbar
durch Druck auf die Schäfte 30 bis 3Z. Das Gehäuse 26 ist mit Stiften 44 (Fig. 3) ausgerüstet, mit denen der Druckkopf
24 leicht auf dem Wagen 45 befestigt bzw. von demselben abgenommen werden kann. Die Blattfedern 12 selbst und deren
Gehäuse 26 erstrecken sich über die Länge des Wagens 45, sind jedoch vorzugsweise kürzer, wie gezeigt, und sind durch einzelne
in an dem Wagen 45 befestigten Lagerböcken 50, 52 (Fig. 4) verschiebbare Hebel 47 verlängert. Diese Konstruktion ergibt
eine leichte Auswechselbarkeit des Druckkopfes 24 und erlaubt den Hebeln 47 Druck in eine andere Ebene zu übertragen, was
notwendig ist, da wie aus Flg. 3 bis 5 hervorgeht, die Achse des Druckkopfes 24 einen Winkel mit dem Lagerbock 52 einschließt,
in dem die Enden der Hebel 47 gelagert sind. Aus Fig. 4 ist die Zwischenraumauswahlplatte 58 ersichtlich, welche die unterste
Platte eines Stapels von Auswahlplatten ist, durch welche die Blattfedern O - Z auswählbar und betätigbar sind. Die Auswahlplatten
sind durch Tasten 70, von denen in Fig. 4 nur einige gezeigt sind, betätigbar. Wie weiter unten erklärt wird, verschiebt
der Druck auf eine Taste 70 die Führungskante der Zwischenraumauswahlplatte
58 vorwärts, wodurch ein am Wagen 45 angeordneter Freigabemechanismus betätigt wird, der einen Zwischenraum
erzeugt, der gleich ist der Breite eines Zeichens aus einer Abstandsstrecke zwischen zwei Zeichen. Diese Verschiebung erfolgt
entlang der Schiene 74 zusätzlich (außer fir einen Blamk-Zwischenraum)
zur Betätigung einer oder mehrerer der zwölf einander ähnelnden Auswahlplatten, die für die Betätigung zugeordneter
Blattfedern des Druckkopfes 24 vorgesehen sind.
Die Wirkungsweise und der Aufbau der Auswahlplatten ist au© den
Fign. 4 bis 7 ersichtlich«, Der Einfachheit halber sind in den Fign. 5 und 7 nur fünf Auswahlplatten dargestellt. Jede Auswahlplatte
60 (Fig., 6) enthält den Auswählten 81, zwei Führungs-
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teile 82, 83, die miteinander durch den flexiblen Stangenteil 84 und mit den anderen Enden der Auswahlteile 81 durch zwei weitere
flexible Stangenteile 86, 85 verbunden sind. Vier Stifte 90 sind im Rahmen der Maschine (Fig. 4) achsparallel und miteinander
fluchtend befestigt. Diese Bolzen 90 ragen durch Öffnungen 91 bis 93 der Auswahlplatten 60. Die Bolzen 90 und die Öffnungen
91 - 93 sind derart dimensioniert, daß die Führungsteile 82 und
83 um die Bolzen in den Öffnungen 92, 93 schwenken können, ohne die Bolzen in den großen Öffnungen 91 zu behindern. Die Platten
60 sind aus einem relativ dünnen Material hergestellt und von solch einer Weichheit, daß die flexiblen Stangenteile 84 bis 86
die Führungskante 94 während ihrer Vorwärtsbewegung auf einer Geraden halten, die absolut parallel zu der durch die Bolzen 90
definierten Linie ist. Diese Parallelität der Verschiebebewegung wird eingehalten trotz einer Neigung zum Kanten infolge eines
außermittigen Druckes, der vom Tastendruck erzeugt wird. Obwohl verschiedene Materialien für die Auswahlplatten verwendbar sind,
wurde vorzugsweise eine Ausführung aus einem durch Baumwollfasern verstärkten Phenolharz von einer Dicke von 0,79 mm verwendet. Als
anderes Material kommt auch getempertes Aluminium von einer Dicke von 0,3 bis 0,4 mm in Frage. Diese Platten wurden durch
Stanzen hergestellt. Sechs gegossene Platten aus geeignetem Kunststoffmaterial von einer Dicke von etwa 0,33 mm sind ebenfalls
verwendbar. Billige Platten können aus Stahl von einer Dicke von 0,17 mm hergestellt werden. Diese Auswahlplatten gewähren eine
lange Lebensdauer, da die flexiblen Stangenteile wenig altern, aber schwer sind, wodurch ein großes Trägheitsmoment zu überwinden
ist für die Bewegung der Stahlplatten. Die Auswahlplatten sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel um eine Entfernung von
3,1 bis 1,2 mm zu bewegen.
Die Auswahlplatten sind übereinander gestapelt und es sind zwei
verschiedene, wenn auch ähnliche Plattenarten, verwendet. Der Unterschied liegt in der Stufung des Ortes der flexibles Stangenteile
84 bis 86 (Fig. 7). Diese Stufung schließt aus ein Ineiaanderkanten
der Kanten der flexiblen Stangenteile ndt den Kanten
der Platten.
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Bei einem Aufeinanderstapeln einer großen Anzahl von Platten ist
es möglich, daß bei der Auswahl einer oder zweier Platten nahe des Stapelgrundes andere umausgewählt® Platten durch die entstehende
Reibung mitgenommen werden. In Figο 8 ist ein Aufbau
gezeigt, der diese Möglichkeit verhindert. Der Einfachheit halber sind lediglich vier Auswahlplatten 5Θ bis 62 gezeigt. Jede Platte
wird von mehreren Wippen getragen, die für eine begrenzte Bewegung
in öffnungen einer Grundfederplatte 55 angeordnet sind. Die zuletztgenannte Platte 1st am Rahmen 54 befestigt und ruht auf
dem Wippenträger 57. Drei oder vier Wippen für jede Platte sind ausreichend, obwohl nur eine Wippe fur eine Platte der besseren
Übersichtlichkeit halber gezeigt ist. ZeB„ wird die Zwischenraum™
auswahlplatte 58 von drei oder mehr Wippen 58R getragen. Die Auswahlplatten 58, 60 und 61 weisen öffnungen auf, die den Wippen
6OR, 61R gestatten, durch diese Platten hindurchzuragen, um die
darüberliegende Platte zu-tragen. Die Reibung zwischen den Wippen
wird durch an denselben angeordnete Äugen 58 herabgesetzt.
Die Tasten 70 bewegen die Auswahlplatten durch Druck auf die vorderen Kanten der öffnungen 96, in weiche die Tasten ragen. Viele
Platten die nicht zu bewegen sind, haben wenigstens in der Vorwärtsrichtung
die öffnungen vergrößert. Die Fühnmgskante 88 der Auswahlplatten
kann auch nach vorn bewegt werden durch entsprechendes Bewegen der Führungsteile 82, 83. Die öffnung 98, die ähnlich den
öffnungen 96 für die Tasten ist, 1st ia dem läageren Führungsteil
82 auf der Mittellinie der'Auswahlplatte 60 angeordnet. Der Stiel
einer Abstandsstange« die ähnlich ist den Stielen der Tasten.70, ist in den öffnungen 98 sämtlicher Auswahlplatten des Stapels angeordnet.
Diese öffnungen 98 in den Äuswahlplattem 60 bis 62 sind
genügend groß und von solcher Form, daß keine der Auswahlplatten 60 bis 6Z durch Druck der Abstandsstange gestört wird. Die öffnung 98 in der Zwischenraumauswahlplatte 58 bewegt den. Führungsseil
82 rückwärts durch Schwenken um den Stift 90 in der öffnung 92.
Die Kante der öffnung 98-In der Zwischsnratraauswahlplatte 58, die
entfernt ist von der Führungskante 88, verlieft parallel zu der
letztgenannten, wesin der Führungstell %2 in seiner am weitesten
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rückwärtigen Lage sich befindet. Die anderen Kanten der Öffnung 98 in der Zwischenraumauswahlplatte 58 sind entlastet, so daß der
Stiel der Abstandsstange nicht in Eingriff kommt, wenn der Führungsteil
82 sich verschwenkt. Die Öffnungen 96, 98 sind für jene Platten, die durch Druck einer Taste, die eine zylindrische Form
aufweist und oval verlängert ist, oder für jene Platten, die durch die in derselben angeordnete Taste nicht zu bewegen ist,
bogenförmig. Vorzugsweise sind die Öffnungen 96, 98 rechteckig und gestatten die Verwendung eines Druckausgleichsgliedes 112 in
Verbindung mit jeder Taste 70 und mit dem Stiel der Zwischenraumstangentaste
110 (Fig. 5). Jedes Druckausgleichsglied 112 weist die Spitze 114, die Druckfläche 116 und die Rückkehrfläche
118 auf. Die Spitze 114 ist in einem Loch der Tastaturgrundplatte 120 lose eingesetzt, so daß das Druckausgleichsglied 112 um die
Spitze 114 verschwenkbar ist. Die Zwischenraumstangentaste 110 und jede Taste 70 ist von rechteckiger Form und besitzt an ihrem
unteren Ende eine niedrige Bohrung, in welche die zur Rückführung der Taste dienende Schraubendruckfeder 122 mit ihrem einen Ende
hineinragt. Das andere Ende der Schraubendruckfeder 122 liegt in einer in der Tastaturgrundplatte 120 angeordneten Sackbohrung.
Bei Nichtbetätigung der Taste 70 oder der Zwischeraumstangentaste 100 befinden sich dieselben durch die Wirkung der Schraußendruckfedern
122 in ihrer obersten Stellung. Jede Taste 70 und die Zwischenraumstangentaste 110 besitzt einen rechteckigen Schlitz,
in welchem ein Paar Rollen 127, 128 eingeschoben sind. Die Summe der Durchmesser der beiden Rollen 127, 128 ist gleich der Entfernung
zwischen der Hand 130 und dem Druckausgleichsglied 112, wenn das letztere in der für die Vorwärtsbewegung der Auswahlplatten
erforderlichen Stellung sich befindet. Die Rollen werden lose in dem genannten Schlitz durch ein V-förmiges Federglied gehalten,
das seine Enden rechtwinklig umgebogen hat und in Hittelbohrungen
der Rollen 127, 128 eingreift. Wenn die Taste 70 gedrückt ist, befinden sich beide Rollen 127, 128 an der Spitze
des Schlitzes 124 und verschwenken das Druckausgleichsglied 112 im Uhrzeigerdrehsinn (gemäß Fig. 5). Während des Drückens der
Taste 70 passieren die Rollen 127, 128 die Spitze zwischen der
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Druckfläche 116 und der Rückkehrfläche 118 und erlauben somit
dem Druckausgleichsglied 112 ein Rückschwenken. Der Druck der Schraubendruckfeder 122 bewegt hierauf die Taste 70 nach oben.
Hierbei wird die Rolle 128 durch die Rückkehrfläche 118 zurückgehalten,
wodurch dieselbe um die andere Rolle 127 innerhalb der Taste sich dreht, so daß das Druckausgleichsglied 112 nicht
wieder im Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt wird und somit eine Wiederholung der Auswahl desselben Zeichens vermieden wird.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel hat die Zwischenraumauswahlplatte lediglich ein gebräuchliches Zweiklinkenvorschubgetriebe
zu betätigen. Der Wagenrückkehrhebel 134 und das genannte Getriebe dienen zur Erzeugung der Vorschubschritte und zum Rücktransport
des Wagens nach der linken Seite der Maschine, nachdem eine Zeile gedruckt wurde. Gebräuchliche Zeilenvorschubvorrichtungen sind
ebenfalls in der vorliegenden Druckvorrichtung enthalten. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung, das für größte Hand»
lichkeit ausgelegt ist, ist der Druckauffangplatte 135 benachbart die Zeilenschaltvorrichtung 136 angeordnet, die ein oder mehrere
Serien von Schritten 138 für manuelles Fortschalten der Aufzeichnungskarte 140 gestattet. Es ist natürlich auch möglich, ein einfaches
Klinkenschaltwerk üblicher Bauart zu verwenden, welches den Kartentransportarm 142, der an der Rolle 144 befestigt ist,
in einem Bogen zu verstellen hat. Das Transportseil 146 ist in üblicher Weise an dem Wagenrückkehrgetriebe befestigt zum Fortschalten
des Kartentransportarmes 142, sobald der Wagen zur linken Seite der Maschine zurückgekehrt ist.
In der Praxis haben sich als besonders vorteilhaft drei Typenfamilien
ergeben. Die größte Größe (genannt Dreierteilung) enthält pro 25,4 mm 3 1/3 Zeichen. Jedes Dreierteilzeichen ist 4,57 mm
breit und 6,35 mm hoch. Diese Dimensionierung ist geeignet für das automatische Lesen mit Lesemaschinen und für Druckmaschinen.
Bei 5 Zeichen pro 25,4 mn (auf Fünferteilung) beträgt die Breite eines Zeichens 3,17 mm und die Höhe 4,31 mn, was ebenfalls für
Maschinendruck und Maschinenlesen geeignet ist. Eine kleinere Größe (genannt Zehnerteilung) mit einer Zeichenbreite von 2,03 ram
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und einer Zeichenhöhe von 2,54 mm ergibt wohl pro Seite einen
größeren Informationsinhalt, jedoch das maschinelle Lesen dieser kleinen Zeichen wird infolge der hierdurch erforderlichen Toleranzen
in der Lesemaschinenausführung sehr teuer.
Um mit verschiedenen Typenfamilien drucken zu können, ist ein verstellbares Gesperre für die Schritterzeugung des Wagens 45,
ein verstellbarer Zeilenvorschub und ein entsprechend ausgebildeter Druckkopf erforderlich. Um beispielsweise die drei oben beschriebenen
Typenfamilien herstellen zu können, ist der Auswahlhebel 148 vorgesehen, der die Auswahlwelle 150 mit ihren drei
Kurvenscheibensätzen antreibt. Die Auswahlwelle 150 (Fign. 9 und 10) ist einerseits in dem Wagen 45 und andererseits in der Deckplatte
152 gelagert. In dem Bereich zwischen dem Wagen 45 und der Deckplatte 152 ist die Auswahlwelle 150 mit drei Nuten 154
bis 156, die den drei verschiedenen Stellungen des Auswahlhebels 148 entsprechen, versehen. Jede dieser Nuten bildet eine der drei
Zeichengrößenkurvenscheiben. Die Grundplatte 158 ist auf dem Wagen 45 verschiebbar. An der Grundplatte 158 ist die Klinke 160
angeordnet, die dreigegabelt ist, um drei Freigabeklinken 163 für die drei unterschiedlichen Teilungen vorzusehen. Durch diese
Dreiergabelung entsteht die Fünferteilungsklinke 165 und die
Zehnerteilungsklinke 170. Nur eine dieser Klinken fällt in eine der Nuten in Abhängigkeit von der Lage des Auswahlhebels 148.
Die in die zugeordnete Nut fallende Klinke dient sowohl als Rastklinke
für die. Auswahlwelle 150 als auch als Vorschubklinke für die Klinkenräder 173, 175 oder 180. Diese drei Klinkenräder sind
auf der Welle 182 befestigt, die mit ihrem einen Ende in dem Wagen 45 und mit ihrem anderen Ende in der Deckplatte 152 gelagert
1st. Das Antriebszahnrad 184 ist an dem unteren Ende der
Welle 182 befestigt und greift in die Zahnstange 74 ein. Die Klinke 160 besitzt den Lappen 162, der mit dem Klinkenrad 180
für die Zehnerteilung zusammenwirkt für alle Größen der ausgewählten
Zeichen. Eine Abhebestange für die Klinken ist ebenfalls an der Grundplatte 158 befestigt in solch einer Lage, daS sie ge~
gen die ausgewählte Klinke anschlägt. Die Feder 168 hält die Grundplatte
158 in Berührung mit der Zwisehenraumuswahlplatte 58.
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Beim Drücken einer Taste oder der Zwischenraumtaste, wird die Zwischenraumauswahlplatte 58 nach vorn bewegt, wodurch die Klinke
160 und die Klinkenanhebestange 186 ebenfalls nach vorn bewegt
werden. Hierdurch wird die ausgewählte Zehnerteilungsklinke
außer Eingriff mit ihrem Klinkenrad 173 gehalten und wird der Lappen 162 in eine Lage gebracht, in welcher er mit dem Klinkenrad
180 für die Zehnerteiiung zusammenwirken kann» Das Klinkenrad
180 ist unter dem Zweierteilungsklinkenrad 173. Hierdurch
wird der Wagen 45 durch geeignete-Mittel, z.B. in üblicher Weise
durch ein unter Federspannung stehendes Seil, nach rechts bewegt. Da die gedrückte Taste 70 über das Druckausgleichsglied
112 hinwegbewegt wird, wird die Zwischenraumauswahlplatte 58 freigegeben und fällt zurück mit der Grundplatte 158 unter Wirkung
der Feder 168. Die ausgewählte Zehnerteilungsklinke 170 kehrt in ihre wirksame Stellung zurück„ um das Klinkenrad 173
zu stoppen, wenn der nächste Zahn nach einer Drehung entsprechend der Breite eines Zeichens plus eines Zeichenabstandes ankommt.
Die Lage der Auswahlweile 150 bestimmt die Lage des Bügels 188, gegen den der Zeilentransportbügel 190 durch geeignete Mittel,
wie die Feder 192 (Fig. 3) gedrückt ist. Die Lage des Zeilentransportbügels
190 wird bestimmt durch die Zeilentransportstange 194 und einen nichtgezeigten gebräuchlichen Mechanismus zur Einstellung
des Zeilentransportes in tibereiastimeung mit der Rückkehr
des Wagens. Die Kurvenscheibe 196 ist auf der Auswahlwelle 150 befestigt und wirkt auf den Schieber 198 (Figo 11) ein« Dieser
Schieber 198 trägt den .Druckkopf zahn 200«, Die Schraubendruckfeder
202 bewirkt, daß der Schieber 198 in Berührung mit der Kurvenscheibe 196 bleibt. Der Druckkopfzahn 200 ist in drei unterschiedliche
Stellungen über dem Wagen 45 bringbar, so daß der Druckkopf 24, der ein entsprechendes genutetes Gehäuse 26 (Fig.
3) aufweist, richtig auf den Wagen 45 moatierbar Ist, und swar
in einer Lage, in welcher die Hebel 47 wirksam sind. Die Dreckköpfe für die schiefe und die aufrechtstehende Version der
gleich großen Typenfasailie hat den Zahn 200 in der gleiche»
Lage angeordnet.
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- li -
Die Auswahlplatten dienen zum Schließen bzw. öffnen elektrischer
Kontakte in vor herbes tininter Versetzung für gleichzeitige Steuerung
anderer Vorrichtungen bzw. für die übertragung codierter Daten in
einen Rechner. Eine Mehrzahl verschwenkbarer Schalterstangen 230 (Fig. 5) hat ihre oberen Enden in Öffnungen der Zwischenraumauswahlplatte
58 und in Auswahlplatten 60 bis 6Z angeordnet für das nach Vorwärtsbewegen in Übereinstimmung mit der Verteilung der
Größen der Öffnungen in den Platten in der gleichen Weise wie für die Tasten 70. Gebräuchliche elektrische Schalter 232 und 234 sind
durch die Schalterstangen 230, welche Schalterbetätigungsbolzen
236 tragen, betätigbar.
009852/1509 Docket SA 968 058
Claims (9)
- Ci)- 12 -PATENTANSPRÜCHEDruckvorrichtung mit einem Druckkopf, der zur Zeichendarstellung mehrere aus einer Ruhestellung in eine Druckstellung verschiebbare Druckelemente enthält, durch deren unterschiedliche Auswahl unterschiedliche Zeichen druckbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auswahl der
Druckelemente (0-9, Y, 2) dieselben kraftschlüssig mit
durch Tastendruck verschiebbaren Auswahlplatten (60)
verbunden sind, die übereinander angeordnet sind und .für jede Taste (70) eine Öffnung (96) aufweisen, durch welche die Tastenschäfte ragen, daß zwei unterschiedliche Arten von Öffnungen (96) vorhanden sind, von denen die eine
Art bei Betätigung der zugeordneten Taste (70) keine
Verschiebung der Auswahlplatten (60) und die andere eine Verschiebung derselben hervorruft, und daß die genannten Arten von Öffnungen (96) pro Taste (70) entsprechend dem darzustellenden Zeichen auf die verschiedenen Auswahlplatten (60) aufgeteilt sind. - 2. Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckelemente (0-9, Y, 2) rechteckförmigen Quer-' schnitt aufweisen und miteinander mehrere Parallelogramme innerhalb eines ähnlichen Parallelogrammes bilden.
- 3. Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Auswahlplatte (60) je einem Druckelement
(0-9, Y, 2) zugeordnet ist und eine weitere den Vorschub des Druckknopfes (24) entlang der Druckzeile auslösende Auswahlplatte (58) vorhanden ist. - 4. Druckvorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (98) für die Leertaste (110)
in den den Druckelementen (0-9, Y, 2) zugeordneten Auswahlplatten (60) von der Art ist, daß keine Verschiebung009852/1509
Docket SA 968 058derselben (60) bei Betätigung der Leertaste (110) eintritt, und daß die Öffnung (98) für die Leertaste (110) und sämtliche Öffnungen (96) für die Zeichentasten (70) in der den Vorschub des Druckkopfes (24) auslösenden Auswahlplatte (58) von der Art ist, daß eine Verschiebung derselben (58) bei Betätigung sowohl der Leertaste (110) als auch einer jeden Zeichentaste (70) eintritt. - 5. Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlplatten (60, 58) auf Wippen (58R, 6OR, 61R, 62R) ruhen, wobei die Wippen für eine jede Auswahlplatte (60, 58) durch die unter diesen angeordneten Auswahlplatten (60 bzw. 58) hindurchragen und eine Länge aufweisen, daß zwischen den einzelnen Auswahlplatten (60, 58) Spiel vorhanden ist.
- 6. Druchvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine manuell verdrehbare Auswahlwelle (150) für unterschiedliche Schriftgrößen vorhanden ist, die auf ein Ausrichtglied (200) für den richtigen Sitz der verschiedenen unterschiedliche Schriftgrößen erzeugenden Druckköpfe (24) auf einem entlang der Druckzeile bewegbaren Wagen (45) einwirkt und die Ruhelage eines für die Größe des Zeilenvorschubs verantwortlichen Gliedes (190) entsprechend dem jeweils aufgesetzten Druckkopf (24) bestimmt und mit einem Gesperre (160, 186, 170, 173, 162) derart zusammenwirkt, daß entsprechend dem jeweils aufgesetzten Druckkopf (24) die Größe des Schrittes des Wagens (45) bestimmt ist.
- 7. Druckvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Wagen (45) verschiebbar eine Grundplatte (158) angeordnet ist, die durch die Kraft einer Feder (168) stets an der Auswahlplatte (58) für Sie Auslösung des Vorschubes für den Wagen (45) anliegt und ein© Mehr-00985 2/15 09
Docket SA 968 058fachklinke (160) lagert, deren jede Einzelklinke je einem Klinkenrad (173, 175, 180) zugeordnet ist, und daß die Auswahlwelle (150) im Wagen (45) drehbar gelagert ist und pro Einzelklinke je eine Nut (154, 155, 156) aufweist, wobei diese Nuten gegeneinander, in der Drehrichtung der Auswahlwelle (150) gesehen, versetzt sind und beim Einfallen der zugeordneten Einzelklinke dieselbe als Vorschubklinke wirksam ist. - 8. Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlplatten (60) zusätzliche öffnungen aufweisen, durch die mit Kontaktsätzen (232, 234) zusammenwirkende Schalterstangen (230) ragen, wobei diese zusätzliche öffnungen ähnlich wie die öffnungen für die Tasten (70) ausgebildet sind, so daß pro Tastendruck nur eine einzige Schalterstange (230) bewegbar ist.
- 9. Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schaft einer jeden Taste (70, 110) ein Schlitz (124) angeordnet ist von einer Breite die der Breite der in denselben gelagerten Rollen (127, 128) entspricht und von einer Höhe, die ein Mehrfaches des Durchmessers der Rollen (127, 128) beträgt, daß in diesem Schlitz (124) in der Verschieberichtung der Auswahlplatten (60) gesehen, die zwei Rollen (127, 128) in einem Käfig hintereinander drehbar gelagert sind, von denen die eine mit einem parallel zum Tastenschaft angeordneten, einseitig eingespannten nachgiebigen Glied (112) zusammenwirkt, das eine Lauffläche für die eine Kugel (127) aufweist, die, in der Bewegungsrichtung der Taste (70, ilO) gesehen, zu einem Maximalwert ansteigt und hernach wieder abfällt.009852/1509 Docket SA 968 058Leerseite
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