DE2025736C - Blockkopfauskleidung - Google Patents
BlockkopfauskleidungInfo
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Description
40 kannt (USA.-Patentschrift 2 546 270), in deren Wandung Löcher vorgesehen sind, die jedoch nur der
Halterung durch an den Kokillenwänden sich ab-
Die Erfindung betrifft eine Auskleidung aus einem stützende Stäbe dienen, die auf Grund ihrer Abwärmedämmenden
und/oder exothermisehen Werk- messungen und Kühlwirkung den Durchfluß von
stoff für den Blockkopf und/oder den Kokillenauf- 45 Metall verhindern, so daß die erst mit vorliegender
satz zum haftenden Verbleib an dem gegossenen Ko- Erfindung herbeigeführte Wirkung dort gar nicht erkillenblock
nach dem Strippen. Eine solche Block- zielt werden kann. Vielmehr ist dort Sinn der
kopfauskleidung, die bekanntlich beim Ausformen Auskleidung, diese so auszubilden, daß kein Metall
des Blocks oder Gußstücks fest mit diesem verbun- zwischen Auskleidung und Kokilleninnenwand geden,
also nach dem Strippen auf dem Block belassen 50 langen kann. Ähnliches gilt auch für eine andere
bleibt, soll den flüssigen oberen Teil des in Erstar- * bereits bekannte Auskleidung (USA.-Patentschrift
rung begriffenen metallischen Gießbades so lange 1 137 144). Es gibt auch schon Blockformeinsätze
flüssig halten, bis die sich in dem Block infolge des und Wärmehauben für Blockgießformen (deutsche
Schwundes desselben bildenden Hohlräume durch Patentschrift 1 130 560 sowie deutsche Auslegeschrift
das in dem oberen Teil flüssig gebliebene Metall 55 1 233 540 und 1 508 945) mit Hohlräumen und nach
ausgefüllt sind. oben gerichteten Durchbrüchen, jedoch ohne seit-
Es ist ferner bekannt, die Wirkung einer solchen liehe öffnungen in der Wandung des Einsatzes, so daß
Blockkopfauskleidung durch ein wärmedämmendes auch dort die mit der Erfindung gestellte Aufgabe
und/oder exothermisches Pulver, Deckpulver ge- nicht gelöst ist.
nannt, zu vervollständigen, welches auf die Ober- 60 Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
fläche des Gießbades während der Füllung der Ko- Blockkopfauskleidung gemäß der Erfindung sind
kille oder der Form oder unmittelbar danach auf- Mittel zum Abdecken der Blockkopfoberfläche gegen
gebracht wird. die Außenluft vorgesehen, um so Spritzer flüssigen
In bisher bekannter Weise muß man nach der Metalls während des Transports der Blöcke zu vcr-
Füllung der Kokillen oder Formen diese auf der 65 meiden. Als Abdeckmittel kann ein vorgefertigter
Gießfläche ruhen lassen, bis das in ihnen enthaltene Deckel oder aber auch ein Lunkerpulver vorgesehen
Metall genügend erstarrt ist, um die Ausformung sein,
und Verschiebung der ausgeformten Blöcke ohne In der Zeichnung ist eine Blockkopfauskleidung --
auch »Einsatz« genannt — der erfindungsgemäßen
Art in mehreren beispielsweise gewählten Ausführungsformen schematisch veranschaulicht.
F i g. 1 ist eine längs der Linie I-I der F i g. 2 geschnittene
Seitenansicht einer ersten Ausführungsform des in dem oberen Teil einer Kokille angeordneten
Einsatzes;
Fig. 2 ist die längs der Linie H-II der Fig. 1 geschnittene
Draufsicht;
Fig. 3 ist eine aus Fig. 1 abgeleitete Teilansicht
nach Ergänzung des Einsatzes durch einen vorgefertigten Deckel in größerem Maßstab;
F i g. 4 ist eine der F i g. 1 entsprechende Ansicht nach Ergänzung des Einsatzes durch einen sich bei
der Berührung mit dem Gießbad bildenden Deckel;
Fig. 5 ist eine längs der Linie V-V der Fig. 6
geschnittene Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform des Einsatzes;
F i g. 6 ist die längs der Linie VI-VI der F i g. 5 geschnittene entsprechende Draufsicht;
Fig. 7 ist eine längs der Linie VII-VII der Fig. 8
geschnittene Seitenansicht einer dritten Ausführungsform des Einsatzes;
Fig. 8 ist die entsprechende Draufsicht. Fig. 1 und 2 zeigen eine KokilleA, deren Querschnitt
etwa die Form eines Quadrats mit abgerundeten Ecken hat. In dieser Kokille ist ein gemäß
einer ersten Ausführungsform der Erfindung ausgebildeter, im ganzen mit B bezeichneter Einsatz angeordnet.
Dieser Einsatz, dessen Oberkante 2 tiefer als die Oberkante 1 der Kokille liegt, wird durch
vier paarweise symmetrische Platten 4 α und 4 c bzw. Ab und Ad gebildet. Diese Platten stehen miteinander
längs Kanten 5 und 5 α in Berührung, welche in bezug auf eine durch die Längsachse Y-Y der Kokille
A gehende lotrechte Ebene symmetrisch schräg liegen. Außerdem liegen die Kanten 5 und 5 α in bezug
auf die Wände der Kokille schräg. Dank dieser Anordnung verhalten sich die Platten 4 b und 4 d
gegen die Platten 4 α und 4 c wie Keile, deren Eintreiben die Erzielung eines sehr guten Festzugs des
Einsatzes in der Kokille ermöglicht.
Es ist zu bemerken, daß in den Figuren die Kokille A mit einer Innenwand 3 dargestellt ist, deren
Mantellinien zu der Längsachse Y-Y parallel sind. Im allgemeinen gibt man diesen Mantellinien zur
Erleichterung des Ausformens eine »Verjüngung« genannte Schräglage, so daß sie entweder nach oben
oder nach unten konvergieren. Dieser Umstand hat jedoch keine Bedeutung für die Erfindung, welche
sowohl für nach oben konvergierende Mantellinicn als auch für nach unten konvergieiende Mantellinien
anwendbar ist. Infolge dieser Gleichgültigkeit sind in allen Figuren Kokillen ohne Verjüngung dargestellt.
Wie aus dem lotrechten Schnitt des Einsatzes B der Fig. 1 hervorgeht, besitzt dieser von unten nach
oben drei Zonen, nämlich eine untere Zone, deren Außenwand 6 auf ihrem ganzen Umfang ohne Spiel"
in enger Berührung mit der Innenwand 3 der Ko- killeA steht, eine mittlere Zone, deren Außenwand?
gegenüber der Wand 6 zurückliegt, so daß ein Umfangshohlraum C zwischen der Wand 7 und der
Innenwand 3 der Kokille entsteht, und eine obere Zone, deren Außenwand 8 mit der Innenwand 3 der 6-Kokille
nur auf einem Teil ihres Umfangs in Berührung steht, da stellenweise Abzüge 10 zwischen
der Wand 8 und der Wand 3 ausgebildet sind. Die Abzüge 10, von denen in Fig. 2 vier vorhanden
sind, setzen den Umfangshohlraum C mit dem Außenraum in Verbindung. Außerdem treten durch
die mittlere Zone des Einsatzes seitliche öffnungen 9,
weiche den Umfangshohlraum C mit dem Innenraum des Einsatzes B in Verbindung setzen. Diese
öffnungen9, von denen in Fig. 2 zwölf vorhanden
sind, haben die Form von von innen nach außen geneigten Kanälen, deren tiefster Teil in der Außenwand?
liegt.
In Fig. 1 ist noch das die Kokille ausfüllende geschmolzene Metall M dargestellt, über dessen
freier Oberfläche sich eine Schicht eines wärmedämmenden und/exothermischen Deckpulvers F befindet,
dessen Aufgabe weiter unten erläutert ist.
F i g. 3 zeigt ferner einen Blockdeckel 13, welcher das geschmolzene Metall M und das Deckpulver P
überdeckt und mit vier Verankerungsstäben versehen ist, von denen nur zwei, 14 und 14 a, dargestellt
sind. Diese Verankerungsstäbe dringen schräg in das geschmolzene Metall M ein.
Das die obige Vorrichtung benutzende Verfahren verläuft folgendermaßen:
1. Vor dem Eingießen werden an der Innenwand 3 der KokilleA die vier Platten4a, Ab, Ac, Ad,
welche insgesamt den Einsatz B bilden, so angeordnet, daß die Oberkante 2 dieses Einsatzes
etwas unter der Oberkante 1 der Kokille A liegt. Wie bereits oben erläutert, bewirkt die
Keilwirkung, welche durch die Schräglage der Kanten S und 5 α erzeugt wird, längs weichen
die Platten4a, Ab, Ac, Ad einander berühren,
daß einerseits der Einsatz B in einer festen Höhe in der Kokille A gehalten wird und daß andererseits
eine Berührung ohne Spiel zwischen der Außenwand 6 der unteren Zone des Einsatzes ß
und der Innenwand 3 der Kokille A hergestellt wird.
2. Das geschmolzene Metall M wird in die Kokille A eingegossen, wobei dieser Einguß nach
Belieben »in fallendem Strom« (durch die obere öffnung der Kokille) oder »in steigendem
Strom« (von unten) erfolgen kann. Dieser Einguß wird fortgesetzt, bis die freie Oberfläche
des geschmolzenen Metallbades die in dem linken Teil der Fig. 1 und 3 mit N-N bezeichnete
Spicgelhöhe erreicht. Diese Spiegelhöhe N-N muß unter der Oberkante 2 des Einsatzes und
etwas über den seitlichen öffnungen 9 liegen. Durch diese seitlichen öffnungen dringt das geschmolzene
Metall M in den Umfangshohlraum C ein und füllt diesen allmählich unter Austreibung der in ihm enthaltenen Lufi aus,
welche ebenso wie die aus dem geschmolzenen Metall frei werdenden Gase durch die Abzüge
10 ins Freie entweicht.
3. Während des Eingießens des MetallsM in du*·
Kokille A, spätestens, wenn das Gießbad seine oberste Spiegelhöhe N-N erreicht hat, wird das
Deckpulver P auf die Oberfläche des Gießbades geschüttet. Dieses Pulver besitzt die Eigenschaft,
bei Berührung mit dem Gießbad eine v/eiche Kruste zu bilden, welche dem Profil der
einsinkenden Oberflache des Bades genau folgt. Dieses Einsinken, welches gleichzeitig von dem
Entweichen der in dem geschmolzenen Metall M enthaltenen Gase und der Ausfüllung des Umfangshohlraums
C durch das Metall herrührt,
das exothermische Pulver P entwickelten Wärme eine harte Kruste zu bilden, welche schnell genügend fest
wird, um ihrerseits einen geeigneten Deckel zum Schutz des oberen Teils des Blocks zu bilden. Die-5
sem Pulver kann gegebenenfalls ein natürliches oder künstliches Bindemittel zugesetzt werden.
In dem linken Teil der Fig. 4 ist das ProduktP1
in dem Augenblick dargestellt, in welchem es ge-
ß rade in pulverförmigem Zustand auf das exothermi-
schen der Kokille A und dem Einsatz B bildet. io sehe Pulver P aufgebracht wurde. Auf der rechten
In der rechten Seite der Fig. 1 und 3 ist das Seite der gleichen Figur ist das ProduktP1 dargeerstarrte
Metall durch schräge Schraffuren und stellt, nachdem es unter Bildung eines Deckels über
das noch flüssige Metall durch waagerechte dem Gießbad erstarrt ist. Aus diesem rechten Teil
Schraffuren dargestellt. geht folgendes hervor:
Sobald das Gießbad die Spiegelhöhe N-N er- 15 1. Der von dem Produkt P1 gebildete Deckel steht
höhlt die Oberfläche des Gießbades gemäß dem in dem rechten Teil der F i g. 1 und 3 dargestellten
Profil Na-Na aus.
4. Gleichzeitig mit der Aushöhlung der Oberfläche des Gießbades beginnt das geschmolzene Metall
M in dem Teil zu erstarren, welcher mit dem Einsatz B in Berührung steht, und zwar zunächst
in dem den Umfangshohlraum C ausfüllenden Teil, welcher eine dünne Schicht zwi-
reicht hat und das Deckpulver P^ auf seine Oberfläche
gebracht wurde, wird möglichst schnell der vorgefertigte Deckel 13 aufgesetzt. Dieser
Deckel haftet mit seinem Umfang an dem Metall, welches sich in der Nähe des Einsatzes B ao
befindet und zu erstarren beginnt, so daß er schnell fest mit dem Block verbunden wird. Um
diese Verbindung noch fester zu machen, kann der Deckel mit Verankerungsmitteln versehen
werden, z. B. den in F i g. 3 dargestellten Stäben 14 und 14 a, welche tief in den zuerst erstarrenden
Teil des Gießbades eindringen. 6. Nach Vornahme dieser Vorgänge kann der Metallblock
M fast sofort durch die üblichen Mittel ausgeformt werden, ohne abzuwarten, bis sein
mittlerer, in der Nähe der Längsachse Y-Y liegender Teil bis oben erstarrt ist. Das flüssig
gebliebene Metall ist nämlich von dem fest an der bereits erstarrten Umfangszone befestigten
weder mit dem Gießbad M noch mit dem über diesem befindlichen exothermischen Pulver P
in Berührung. Sobald nämlich der Deckel P1 eine genügende Festigkeit erreicht hat, um sich
selbst zu tragen, folgt er dem Einsinken des Gießbades nicht mehr, dessen Oberfläche sich
von dem Deckel ablöst.
2. Der Deckel P1 ist nicht eben, sondern etwas
nach oben konkav, da im Augenblick seiner Erstarrung das Einsinken des Gießbades sich
bereits fühlbar gemacht hat.
3. Der Deckel P, ist fest mit der um den Einsatz herum gebildeten Einfassung durch das in dem
Umfangshohlraum C erstarrte Metall verbunden, da dieses auch die seitlichen öffnungen 9
erfüllt.
Es ist noch zu bemerken, daß in den beiden Teilen der Fig. 4 die seitlichen Öffnungen9 auf zwei verschiedenen
Höhen in der mittleren Zone des Ein
Deckel 13 und von dem Einsatz B eingeschlos- 35 satzes liegen. Diese Ausführungsabwandlung gegensen,
welcher seinerseits fest mit dem Block über der F i g. 1 ist nicht unmittelbar an die Ver-
durch die Metalleinfassung in Berührung gehalten wird, welche durch das gleich zu Anfang
in dem Umfangshohlraum C erstarrte Metall gebildet ist. Der Block kann also anschließend
transportiert werden, ohne daß eine Stillstandszeit nach dem Gießen vorgesehen werden muß und ohne daß zu befürchten ist,
daß der äußere Teil des Blocks durchbohrt wird schiedenheit der Ausbildung des Deckels zwischen
den Ausführungsformen der Fig. 1 und 4 gebunden.
Fig. 5 und 6 zeigen einen gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ausgebildeten Einsatz
Uy ilicr lieg! tiic Oberkante 2 dcb Eüisai/^'s
höher als die Oberkante 1 der KokilleA, so dal.'
diese mit dem Metall Λί bis zu der Höhe diesel
und die diese Arbeitsgänge vornehmenden Per- 45 Kante 1 gefüllt werden kann. Außerdem besitzen die
sonen gefährdet werden. die vier Seitenwände des Einsatzes bildenden Platter
7. Der ausgeformte Block wird bis zu den Anwärmtieföfen
transportiert, wo seine Erstarrung dank des Fortfalls der Stillsetzungszeit und der
hierdurch entstehenden Wärmeverluste unter den hinsichtlich der Kosten und der Qualität
günstigsten Bedingungen zu Ende geht. Wenn aus irgendeinem Grunde dieser Transport zu
den Tiefofen nicht sofort vorgenommen wird,
kann man jedenfalls die Blöcke zu einer Zwi- 55 welche mit den abgerundeten Ecken der Kokille
sehen abstellstelle bringen und so für einen in Berührung stehen und deren Eindrücken -:
nächsten Arbeitsgang die Gießgrube oder eine
andere zum Füllen der Kokillen vorgesehene
Stelle freimachen.
andere zum Füllen der Kokillen vorgesehene
Stelle freimachen.
Fig. 4 zeigt eine andere Art der Abdeckung des 60 16b, 16c, 16d besitzen der Höhe nach wie di
oberen Teils des Gießbades, bei welcher nicht mehr Platten 11 a, 11 b, 11 c, 11 d eine mittlere Zone
ein vorgefertigter Deckel benutzt wird, sondern ein deren Außenwand gegenüber der der unteren Znn
Deckel, welcher in der Kokille selbst durch Beruh- zurückliegt und durch welche seitliche öffnungen
rung mit dem Gießbad mittels eines Produkts P1 ge- für den Durchtritt des flüssigen Metalls tretenr Di
bildet wird, welches nach dem exothermischen Pul- 65 um den Einsatz B1 herum durch die Erstarrung de
verP auf die Oberfläche desselben gebracht wird. Metalls in dem Umfangshohlraum C nebiidcte me
Dieses Produkt P1 ist ein Deckpulver, welches die tallischc Einfassung ist daher durchlaufend wie b<
Eigenschaft besitzt, dank der durch das Gießbad und der ersten Ausführungsform der Erfindung.
lie, lib, lic, Hd Schultern 12 a, 12 6, 12c, 12rf
welche sich an der Oberkante 1 der Kokille abstüt zen.
Bei dieser zweiten Ausführungsform weisen die Platten seitliche Öffnungen 9 und Abzüge 10 wie be
der ersten Ausführungsform auf. Ihre seitlichen Kan ten berühren jedoch einander nicht, sondern sind d"rcl
vier keilförmige Teile 16 α, 16 b, 16 c, 16 d getrennt
dichte Verbindung zwischen der Innenwand 3 de Kokille und der Außenwand 6 des unteren Ab
Schnitts des Einsatzes B1 hergestellt. Die Keile 16 <;
Fig. 7 und 8 zeigen einen gemäß einer dritten
Ausführungsform der Erfindung ausgeführten Einsatz/?.,. Wie in dem vorhergehenden Fall liegt die
Oberkante 2 des Einsatzes höher als die Oberkante I der Kokille A. Hier besteht jedoch der Einsatz ZL
aus einem einzigen Stück, oder wenigstens sein oberer Abschnitt besitzt eine Wand ohne Verbindungsstellen,
so daß das flüssige Metall bis zu einer Spiegelhöhe N2-N2 eingegossen werden kann, weiche
höher als die Höhe der Oberkante der Kokille ist. Hierdurch wird noch die Metallmenge vergrößert,
welche in die gleiche Kokille A wie oben eingegossen werden kann, da der Einsatz Z?2 gleichzeitig einen
Aufsatz für die Kokille bildet.
Der Einsatz/?, enthält die gleichen seitlichen OfT-nungen
9 und die gleichen Abzüge 10 wie die Einsätze/? und B1. Der obere Abschnitt ist jedoch doppelwandig
und besteht aus einer inneren, die mittlere Zone nach oben verlängernden Wand 17 und einer
muffenförmigen äußeren Wand 18, welche mit der ao
Innenwand 3 der Kokille Λ in Berührung steht. Die Wände 17 und 18 sind miteinander auf der Höhe der
Oberkante des Einsatzes durch einen kranzförmigen Verbindungsteil 19 vereinigt, in welchem die Abzüge
10 ausgebildet sind. Der Kranz 19 kann aus mehreren Teilen bestellen, welche in an sich bekannter
Weise mit den Wänden 17 und 18 vereinigt sind. Er kann jedoch auch an die Wände angegossen sein, so
daß dann die ganze Anordnung ein einziges Stück bildet.
Die Erfindung kann natürlich abgewandelt werden, wobei jedoch alle Abwandlungen insbesondere die
nachstehenden hauptsächlichen Vorteile bieten:
1. Eine größere Sicherheit für das Personal.
2. Eine kürzere Festlegung der Kokillen.
3. Eine Ersparnis an Heizung in den Tiefofen.
4. Eine bessere Qualität der Blöcke. Da nämlich der Einsatz durch das in dem Umfangshohlraum
erstarrte Metall bandagiert wird und die Temperatur der Tiefofen erheblich niedriger als
die Schmelztemperatur des Metalls ist, können die exothermischen Deckpulver ihre Wirkung
bis zur vollständigen Erstarrung des Blocks weiterführen, und es bleibt flüssiges Metall zur
Ausfüllung der Hohlräume des Blocks bis zu seinem Aufenthalt in den Tiefofen verfücbar.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Auskleidung aus einem wärmedämmenden Freimachen der Gießfläche betrauten Personen,
und/oder exothermisehen Werkstoff für den 5 welche Spritzer von noch nicht erstarrtem Metall
Blockkopf und/oder den Kokillenaufsatz zum empfangen können.
haftenden Verbleib an dem gegossenen Kokillen- In der Praxis beträgt für Blöcke mit einem Geblock
nach dem Strippen, dadurch gekenn- wicht zwischen 2 Tonnen und 100 Tonnen die von
zeichnet, daß die Wandung der Blockkopf- zahlreichen Faktoren abhängende Stillsetzungszeit im
auskleidung (B) mit dem Innenraum der Ko- io allgemeinen zwischen 2 und 6 Stunden, und diese
kille (A) über seitliche öffnungen (9) verbundene Zeit konnte bisher trotz der während des Gießens
Aussparungen (C) besitzt, die über Durchbrüche getroffenen Vorsichtsmaßnahmen noch nicht unter
(10) mit der Außenluft in Verbindung stehen. eine Stunde herabgesetzt werden. Hierdurch cnt-
2. Blockkopf auskleidung nach Anspruch}, ge- stehen beträchtliche Kosten, und zwar nicht nur inkennzeichnet
durch Mittel zum Abdecken der 15 folge der Festlegung der Kokillen, sondern auch in-Blockkopfoberfiäche
gegen die Außenluft. folge der Wärme, welche während dieser Stillsetzung
3. Blockkopfauskleidung nach Anspruch 2, da- ausgestrahlt wird und von neuem von Anwärmedurch
gekennzeichnet, daß das Abdeckmittel aus öfen, z. B. Tiefofen geliefert werden muß.
einem vorgefertigten Deckel (13) besteht. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
4. Blockkopfauskleidung nach Anspruch 2, da- ao Slills^tzungszeit und die entsprechenden Wärmeyerdurch
gekennzeichnet, daß das Abdeckmittel ein luste weitgehend zu verringern und dabei gleich-Lunkerpulver
(P, P1) ist. zeitig ein besseres Verhalten der Blöcke während
5. Blockkopfauskleidung nach einem der An- ihrer Erstarrung zu erzielen.
spräche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Diese Aufgabe ist bei Verwendung einer Blockgegebenenfalls
an die Kokilleninnenwand (3) an- 25 kopfauskleidung der eingangs genannten Art dagrenzenden
Aussparungen (C) der Ausklei- durch gelöst, wenn erfindungsgemäß deren Wandung dung(ß) durch einen Abschnitt (6), welcher in mit dem Innsnraum der Kokille über seitliche öffdichte
Berührung mit der Kokilleninnenwand (3) nungen verbundene Aussparungen besitzt, die über
kommt, nach unten abgeschlossen ist. Durchbrüche mit der Außenluft in Verbindung
6. Blockkopfauskleidung nach einem der vor- 30 stehen. Das über diese seitlichen öffnungen fließende
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, geschmolzene Metall, welches dann die zwischen der
daß sie eine an sich bekannte, sich auf der Ober- Auskleidungswandung und der Kokilleninnenwand
kante (1) der Kokille (A) abstützende Schulter vorgesehene Aussparung ausfüllt, erstarrt sehr schnell
(12) aufweist. bei einer Berührung mit der Innenwand der Kokille
7. Blockkopfauskleidung nach Anspruch 3, da- 35 und/oder ihres Aufsatzes und bildet so um die Ausdurch
gekennzeichnet, daß der Deckel (13) kleidung herum eine Einfassung, die den seitlichen
Stäbe (14) zur Verankerung in dem Metall (M) Schutz derselben beim Ausformsn und während der
aufweist. folgenden Arbeitsgänge sicherstellt.
Es ist zwar schon eine Blockkopfauskleidung be-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR6918293 | 1969-06-02 | ||
| FR6918293A FR2045124A5 (de) | 1969-06-02 | 1969-06-02 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2025736A1 DE2025736A1 (de) | 1970-12-10 |
| DE2025736C true DE2025736C (de) | 1973-06-07 |
Family
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