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DE1758269A1 - Waermhaube und Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents

Waermhaube und Verfahren zur Herstellung derselben

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Publication number
DE1758269A1
DE1758269A1 DE19681758269 DE1758269A DE1758269A1 DE 1758269 A1 DE1758269 A1 DE 1758269A1 DE 19681758269 DE19681758269 DE 19681758269 DE 1758269 A DE1758269 A DE 1758269A DE 1758269 A1 DE1758269 A1 DE 1758269A1
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DE
Germany
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lining
panel
plate
plate parts
refractory
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Application number
DE19681758269
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English (en)
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DE1758269C3 (de
DE1758269B2 (de
Inventor
Middaugh Jun George John
Charman Jun Walter Miller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oglebay Norton Co
Original Assignee
Oglebay Norton Co
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Publication date
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Publication of DE1758269A1 publication Critical patent/DE1758269A1/de
Publication of DE1758269B2 publication Critical patent/DE1758269B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1758269C3 publication Critical patent/DE1758269C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D7/00Casting ingots, e.g. from ferrous metals
    • B22D7/06Ingot moulds or their manufacture
    • B22D7/10Hot tops therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

DR. EULE DR. BERG DIPL.-ING. STAPF
PATENTANWÄLTE
8 MÜNCHEN 2. HILBLESTRA8SE 2O 1 7 R β ? R Q
Dr. Eule Dr. Berg Dipl.-Ing. Stapf, 8 München 2, HilblastraSe 20 · Ihr Zeichen Unjer Zeichen Datum
Vl/My 17 263 3. Mai I968
Anwaltsakte 17 263
OGLEBAY NORTON COMPANY
l4oo Hanna Building
Cleveland, Ohio (USA)
Wärmhaube und Verfahren zur Herstellung derselben
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wärmhaube und ein Verfahren zur Herstellung derselben. Insbesondere betrifft sie eine feuerfeste Plattenauskleidung mit einer Mehrzahl von miteinander verbundenen Plattenfeldern, die relativ bewegbar sind, um einen röhrenförmigen Behälter am oberen Ende einer Kokille zu bilden, so daß flüssiges Metall zu dem in der Kokille erstarrenden Metall nachgespeist werden kann, um die Schrumpfung des Metalls während seiner Erstarrung auszugleichen.
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Erfindungsgemäß ist eine feste, leicht transportierbare, lagerbare und zu handhabende Plattenauskleidung aus einem relativ billigen, feuerfesten Material vorgesehen, welches einen derart hohen Isolierwirkungsgrad besitzt, daß eine verhältnismäßig dünne Auskleidung aus diesem Material, etwa mit einer Dicke von 20 bis 30 mm. der Isolierung von teuren Isoliersteinauskleidungen gleicher Dichte wie die Auskleidungsplatten, jedoch von doppelter Dicke, etwa 40 bis 65 mm, gleichwertig ist und somit als Ersatz für solche dicke, teure Isoliersteinauskleidungen, insbesondere in Wärmhaubenmänteln, verwendet werden kann
und die Benutzung solcher Flattenauskleidungen in Wärmhaubenmänteln ohne Steinauskleidung gestattet.
Da die Plattenauskleidung im Vergleioh zu einer doppelt so dicken Auskleidung aus Isoliersteinen billig ist, kann sie nach einmaliger Verwendung durch eine neue ersetzt werden, während eine Auskleidung aus Isoliersteinen von doppelter Dicke in den Wärmhaubenmantel verlegt, wiederholt benutzt und nach jeder Benutzung geschützt werden muß, um wirtschaftlich gerechtfertigt zu sein·
Die oben erwähnte Plattenauskleidung vereinfacht somit den Wärmhaubenguß, indem si· die wiederverwendbare Steinauskleidung und die mit dem Verlegen und der Instandhaltung derselben verbundene Arbeit ausschaltet. Die Binfaohheit des resultierenden Betriebe der Wärmhauben wirkt sich auoh durch eine kurae Vor-
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bereitungszeit sowie erhöhten Umsatz und erhöhte Einsatzbereitschaft der Wärmhauben aus, so daß mehr Rohblöcke mit einer kleineren Anzahl von Wärmhaubenmänteln auf einer kleineren 'Vorbereitungsfläche erzeugt werden können.
Die Erfindung schafft eine verbesserte, hoohisolierende, feuerfeste Plattenauskleidung für Wärmhauben von leichter, aber fester Konstruktion, so daß sie unter minimalem Auftreten von Bruch leicht gehandhabt, versandt und gelagert werden kann. Trotz der Strukturfestigkeit der Plattenauskleidung können die Platten derselben leicht relativ bewegt werden, um den hohlen, röhrenförmigen Behälter für den Einsatz zu bilden. Darüberhinaus ist die Plattenauskleidung so ausgebildet, daß die benachbarten dtoßflächen der Platten ohne Schleifen oder eine andere zusätzliche Bearbeitung derselben hergestellt werden. Dabei wird die ganze Auskleidung nach einem Verfahren hergestellt, welches nur einen einzigen Vakuum-Formvorgang ohne f Behandlung der einzelnen Platten einschließt«
Die hochisolierende, feuerfeste Auskleidung ist besonders zur Verwendung in einem Wärmhaubenmantel ohne eine am oberen Ende einer Kokille befestigte keramische Auskleidung oder zur Verwendung ohne einen Wärmhaubenmantel unmittelbar in der Kokille geeignet. Die hochisolierende feuerfeste Auskleidung nach der Erfindung ist aber auch für den Einsatz in Wärmhaubenmänteln geeignet, wenn sie durch eine aus harten, dichten, feuerfesten
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Steinen oder ein« gleichwertige gestampfte Auskleidung hintermauert ist·
Erfindongsgemäß ist ferner eine neue und verbesserte, hochisolierende Plattenauskleidung vorgesehen, in welcher die benachbarten Platten durch einstückig ausgebildete, brechbare Verbindungsteile verbunden sind, die sich leicht brechen lassen, um eine relative Bewegung der Platten zur Bildung des röhrenförmigen Behälters zu gestatten, wobei die anliegenden Stoßflächen der Platten in Flächenberührung miteinander bewegt werden.
Sie Erfindung sieht ferner eine neue und verbesserte, hochisolierende Plattenauskleidung vor, wie sie im vorstehenden Absatz erläutert ist, bei welcher die feuerfesten Platten und die brechbaren Verbindungsteile aus dem gleichen feuerfesten Material hergestellt sind und in welcher sich ein biegsamer Scharnierersatz zwischen benachbarten Platten erstreckt und die Platten nach dem Brechen der brechbaren Verbindungsteile miteinander verbindet.
Die Erfindung sieht weiter eine neue und verbesserte, hochisolierende Plattenauskleidung vor, bei der die Scharniereinrichtung ein drahtgeflecht ist, welches zumindest teilweise in dem die Platten und die Verbindungsteile bildenden feuerfesten Material eingebettet ist.
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Die Erfindung sieht auch eine neue und verbesserte, leichte Isolierauskleidung zum Schutz der Innenoberfläche eines me-tallischen Wärmhaubenmantels vor, die aus einem körnigen, feuerfesten Material, einem vorzugsweise anorganischen Fasermaterial und einem Bindemittel gebildet ist, wobei die ganze Auskleidung aus ein und demselben Material besteht und zweiteilig ist, wobei der eine Teil einen Deckring zum Schutz der ύ Unterseite des Mantels und der andere Teil eine Anordnung zum Schütze der sich im wesentlichen axial erstreckenden Innenwände des Mantels bildet.
Die Erfindung sieht ferner einen neuen und verbesserten Deckring mit hohen wärmeisolierenden Eigenschaften vor, der jedoch ein geringes Gewicht aufweist und leicht zu handhaben ist und die "ärmeschutzauskieidung in der Wärmhaube trägt.
Die Erfindung sieht weiter ein neues und verbessertes Verfahren zur Herstellung einer hochisolierenden Plattenauekleidung,
vor, wie sie in den vorausgehenden Absätzen beschrieben ist,/welches durch einen Formvorgang gekennzeichnet ist, bei dem die biegsame Scharniereinrichtung im wesentlichen innerhalb des feuerfesten Materials eingebettet wird und die Platten sowie die brechbaren Plattenverbindungsteile geformt werden.
Die Erfindung sieht ferner eine neue und verbesserte Plattenauekleidung vor, die im flach ausgebreiteten Zustand trans-
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portiert und dann gefaltet werden kann, so daß sie in die hohle Wärmhaubenkonstruktion paßt, wobei die Auskleidung Eckplattenteile aufweist, welche an Plattenteile anschließen, die beim Einsatz im wesentlichen quer zueinander angeordnet sind, wobei die Eckplatten aus einer Mehrzahl von relativ bewegbaren Plattengliedern zusammengesetzt sind, damit sich der Eckplattenteil einer abgerundeten Kante der Ringkonstruktion anpaßt.
Die Erfindung sieht weiter· ein neues und verbessertes Verfahren zur Herstellung einer hochisolierenden Plattenauskleidung von der in den vorausgehenden Absätzen beschriebenen Art vorj gemäß diesem Verfahren wird die biegsame Scharnierbewehrung, vorzugsweise ein Drahtgeflecht oder Drahtsieb, auf das Filtersieb eines Vakuumkastens gelegt) ein zum Formen der feuerfesten Platten und der Plattenverbindungsteile ausgebildeter Profilformrahmen wird über das biegsame Drahtgeflecht und auf das Filtersieb aufgesetzt} ein feuerfester Brei wird in den Profilformrahmen gegossen und teilweise durch Vakuum entwässert, so daß eine feuerfeste, feuchte Matte gebildet oder geformt wird} der Profilformrahmen wird dann von den feuohten Mattenplatten abgehoben; schließlich wird durch Erwärmung im Ofen oder auf eine andere Weise die Feuchtigkeit entfernt und die Matte ausgehärtet, um die hochieolierende Plattenauskleidung zu erhalten.
Die Erfindung sieht ferner ein neues und verbessertes Verfahren zur Herstellung einer Plattenauskleidung vor, wie es im vor-
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stehenden Absatz beschrieben ist, wobei die Rillen, welche die Stoßflächen der Platten begrenzen, durch Einlegen von Stäben in den Formrahmen in einem Abstand von dem Vakuumfiltersieb geformt werden. Das Formverfahren wird so durchgeführt, daß unter dem Filtersieb ein Unterdruck erzeugt wird, um den größten Teil der Flüssigkeit aus dem Breit zu entfernen, nachdem der Brei in die Form eingegossen worden ist und unter die M Stäbe und um das Drahtgeflecht herum geflossen ist, um die brechbaren Teile zu bilden, welche die benachbarten Platten einstückig miteinander verbinden.
Die Erfindung betrifft ferner verschiedene neue Konstruktionen und Anordnungen von-Teilen. Weitere Vorteile der Erfindung werden Fachkundigen auf diesem Gebiet einleuchten und sich aus der folgenden eingehenden Beschreibung einer Ausführungsform anhand der Zeichnungen ergeben, die einen Teil dieser Beschreibung bilden und in welchen gleiche Bezugszeichen zur Bezeichnung von entsprechenden Teilen in den mehreren Ansichten verwendet sind.
Fig. 1 zeigt eine etwa längs der Linie 1-1 in Fig. 2 teilweise geschnittene Teilansicht einer Wärmhaube nach der Erfindung, die in das offene obere Ende einer Kokille eingesetzt ist;
Fig. 2 ist ein Teilschnitt ungefähr längs der Linie 2-2 in Fig. 1;
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Fig. 3 ist eine Ansicht einer Plattenauskleidung nach der Erfindung, die die Auskleidung in ihrem geformten und wärmegehärteten Zustand, bereit zum Verpacken und zum • Versand, zeigt;
Fig. 4 sind Teilschnittansichten der Plattenauekleidung nach und 4a "
Fig. 3 im vergrößerten Maßstab;
fc Fig. 5 ist ein vertikaler Teilschnitt durch eine Auskleidung
nach der Erfindung, die in dem offenen oberen Ende einer Kokille eingebaut ist;
Fig. 6 ist eine Teildraufsicht auf den mit der Auskleidung verwendeten Deckring;
Fig. 7 ist eine etwas schematische Teildraufsicht auf eine
Vorrichtung zur Herstellung der Plattenauskleidung nach Fig. 3;
Fig. 8 ist ein Teillängsschnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 7 im vergrößerten Maßstab;
Fig. 9 ist eine Ansicht eines abgewandelten Wärmhaubenmantels und einer darin eingelegten abgewandelten Auskleidung;
Fig.10 ist eine Teilvorderansicht der Auskleidung nach Fig.9t und
Fig. 11 ist ein Schnitt längs der Linie 11-11 in Fig. 10.
Die Erfindung schafft eine neuartige Plattenauskleidung und ein Verfahren zur Herstellung derselben. Insbesondere schafft sie eine neuartige vorgeformte Plattenauskleidung mit einer Mehrzahl von featverbundenen Platten oder Plattenteilen 10a,10b,
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die relativ bewegbar sind und einen röhrenförmigen Behälter mit einer Mehrzahl von Seitenflächen am oberen Ende einer Kokille bilden, der eine Metallmenge im flüssigen Zustand über der Kokille aufnimmt, um die Schrumpfung des Metalls in der Kokille während der Erstarrung desselben auszugleichen. Obwohl die vorgeformte Plattenauskleidung 10 in verschiedenen Arten von Wärmhaubenkonstruktionen eingebaut oder verwendet m werden kann, so ist sie besonders brauchbar, wenn sie gefaltet und in einen Wärmhaubenmantel eingeschoben wird, um eine hochisolierende Wärmhaube A zu bilden.
Die Wärmhaube A kann in dem offenen oberen Ende einer Kokille 12 angebracht werden. Der Metallmantel 11 und seine Verwendungsweise sind von nericömmiicher Art. Wie am besten in Fig.1 zu sehen ist, ist der Metallmantel 11 einstückig mit einer zentralen Öffnung 13 ausgebildet, wenngleich der Mantel auch aus zwei Stücken hergestellt und zusammengeschraubt werden kann. Die Öffnung oder der Innenraum 13 verjüngt sich von unten nach oben. Die Öffnung 13 kann selbstverständlich auch ohne Verjüngung ausgebildet sein und jede geeignete Form haben, wie kreisrund oder oval, falls dies gewünscht wird.
Die Plattenauskleidung 10 kann gefaltet werden, um einen röhrenförmigen Behälter mit mehreren Seitenflächen oder eine Wärmhaubenauskleidung zu bilden, deren Seiten in ihrer Form und Anzahl den Seiten entsprechen, die die Öffnung 13 in dem Me-
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tallmantel 11 begrenzen. In der dargestellten Ausführungsform weist die Öffnung 13 in dem Metallmantel 11 acht Seiten auf» und die Plattenauskleidung 10 besitzt aoht sich abwechselnde Seiten- und Eokplatten 10a und 10b, die einen achtseitigen, hohlen Körper bilden, der komplementär zu der achtseitigen Öffnung 13 ausgebildet ist. Wenn die Plattenauskleidung 10 gefal-ψ tet ist, um die Wärmhaubenauskleidung zu bilden, so kann sie in die öffnung 13 des Metallmantels 11 eingeschoben werden. Die Plattenauskleidung wird an den Innenseiten des Mantels 11 durch ihre Verjüngung, die sich an die Verjüngung des Mantels anlegt, festgehalten und von dem Deckring getragen.
Nach dem Einsetzen der Plattenauskleidung 10 in den Metallmantel 11 wird ein feuerfester Deckring 16 auf das untere Ende der Wärmhaube aufgesetzt. Die Art des Aufsetzens und die Grün- ^ de dafür sind Fachkundigen auf diesem Gebiet wohlbekannt. Der feuerfeste Deckring 16 hat eine obere Fläche» die an der unteren Kante der Plattenauskleidung 10 anliegt, um die letztere innerhalb des Metallmantels 11 zu halten und das Eindringen des flüssigen Stahles hinter die Auskleidung zu verhindern. Auf dem Deokring 16 ist ein Anlagering 18 angeordnet, der aus für Fachkundige auf diesem Gebiet wohlbekannten Gründen an den die Öffnung am oberen Ende der Kokille 12 begrenzenden Seiten anliegt. Der feuerfeste Deokring 16 und der WuIatatreifen 18 können auf jede geeignete oder herkömmliche Weise, wie durch Klammern, an
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dem Mantel 11 befestigt.werden, die von Kerben 17 in der Innenoberflache des Ringes aufgenommen werden.
Wenn die derart ausgerüstete Wärmhaube A für einen Gießvorgang benutzt wird, wird sie in einer vorbestimmten Entfernung in dem oberen offenen Ende einer Kokille 12 angeordnet und anfangs durch geeignete Blöcke (nicht gezeigt) in dieser Lage gehalten. % Nachdem das flüssige Metall in die Kokille 12 und die Wärmhaube A eingegossen worden ist, werden die Blöcke ausgeschlagen oder zerstört, worauf die Wärmhaube auf dem erstarrenden Rohblock ruht oder "schwimmt", die Wärmhaube enthält eine Menge geschmolzenen Metalls», dessen einer Teil dem Rohblock in der Kokille zugeführt wird, um die Schrumpfung des Metalls während der Erstarrung auszugleichen.
Der isolierende Deckring schützt ferner das untere Ende des , Mantels und, was am wichtigsten ist, schafft eine hochisolierende Hitzebarriere zwischen dem geschmolzenen Stahl und dem 'Wärmhaubenmantel an der kritischen unteren verbreiterten Öffnung oder Anschlußstelle der Wärmhaube, wodurch er die Abschreckwirkung des Wärmhaubenmantels an diesem kritischen Punkt auf ein Mindestmaß herabsetzt und die Bildung einer Stahlbrücke an diesem lunkt verhindert, bevor das in der Wärmhaube befindliche Metall den Lunker in dem Rohblock unter dem Hals oder der Anschlußstelle der Wärmhaube mit der Kokille vollkommen ausgefüllt hat.
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Die Platten oder Plattenteile 10a, 10b der Plattenauskleidung 10 werden vorzugsweise aus einem hochisolierenden, feuerfesten Material hergestellt und Seite an Seite aneinander angeordnet, wobei d-ie benachbarten Platten fest durch feuerfeste Teile 22 verbunden sind, deren Dicke kleiner ist als die der Platten 10a, 10b. Die Platten haben vorzugsweise eine Dicke von 16 fc bis 38 mm. Die Platten haben im wesentlichen ebene vordere und hintere Oberflächen 23 und 24, welche die inneren bzw. äußere Oberfläche der hohlen Wärmhaubenauskleidung bilden, wenn die Auskleidung 10 gefaltet ist. In der Ansicht der Pig. 3 haben die Platten 10a, 10b ebene obere und untere Kantenflächen 27, 28, die an die vorderen und hinteren Flächen 23, 24 anschließen und sich in Querrichtung erstrecken, und ebene, anschließende Seitenkantenflachen 30, 31, die an die Vorderfläche anschließen und sich zu der Hinterfläche hin erstrecken, aber im Abstand von der Hinterfläche 24 enden. Die oberen und unteren Kantenflächen 27, 28 verjüngen sich vorzugsweise so, daß sie mit der vorderen Fläche einen stumpfen Winkel einschließen.
Die benachbarten Seitenkantenflachen 30, 31 von benachbarten Platten 10a, 10b befinden sich in einem Abstand voneinander und liegen einander gegenüber. Sie sind so geneigt, daß sie mit den Vorderflächen 23 einen stumpfen Winkel einschließen. Die benachbarten Seitenkantenflachen 30, 31 sind eben und sind zueinander so geneigt, daß sie an einer zwischen der vorderen und hinteren Oberfläche 23, 24 der Platten liegenden Stelle zusain-
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menlaufen und Rillen 32 begrenzen, deren Grund 33 sich in einem Abstand von der Hinterfläche 24 der Platten, vorzugsweise etwa 4 bis 5 mm von der letzteren, befindet. Die Rillen 32 sind V-förmig,und die benachbarten Seitenkantenflachen 30, 31 schließen einen Winkel ein. Der Winkel der Rille ist unterschiedlich, je nach der Anzahl der Platten in der Auskleidung und der Winkelentfernung, über welche sich die Platten bewegen % müssen, um mit der Öffnung übereinzustimmen, in welche sie eingeschoben werden sollen. Befinden sich beispielsweise vier Platten in der Auskleidungsanordnung, welche eine komplette Auskleidung bilden soll, so beträgt der Winkel der Rille ungefähr 90°. In der in Pig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform beträgt der Winkel ungefähr 45 .
Lie feuerfesten Teile 22, die die benachbarten Platten 10a, 10b fest verbinden, erstrecken sich zwischen dem Grund 33 der | Rillen 32 undcfer Hinterfläche 24 der Platten- Diese Teile 22 sind brechbar und breohen im wesentlichen längs des Grundes 33 der V-förmigen Rillen 32, wenn die Platten 10a, 10b relativ bewegt werden, um die hohe Auskleidung zu bilden, wie aus dem weiteren besser ersichtlich sein wird.
Die Platten 10a, 10b der vorgeformten Auskleidung 10 sind außerdem scharnierartig durch eine biegsame Stütz- oder Scharniereinrichtung 40 miteinander verbunden, die an der Auskleidung befestigt und vorzugsweise im wesentlichen in derselben einge-
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bettet ist. Die Scharniereinrichtung 40 kann von jeder geeigneten Konstruktion sein und aus jedem geeigneten Material auegebildet werden, welches eine genügende Festigkeit aufweist, um die betreffenden Platten zu tragen, wenn die brechbaren Teile 22 gebrochen worden sind· Die Scharniereinrichtung ist vorzugsweise ein biegsames Drahtgeflecht oder drahtgitter· Jk Das biegsame drahtgeflecht oder -gitter ist vorzugsweise zur Gänze innerhalb des Materials eingebettet, und zwar in einem Abstand hinter dem Grund 3-3 der Rillen 32 und zwischen dem Grund 33 der Rillen 32 und der Hinteroberfläche 24 der Platten 10, 10b. Die Dicke der das Drahtgitter bildenden Drähte ist in den Zeichnungen aus Anschaulichkeitsgründen etwas übertrieben.
Die Materialien und die Gemische, aus welchen die Ringe und Platten hergestellt werden, können innerhalb bestimmter Grenzen verschieden sein, jedoch in Fällen, wo die hochisolierende Auskleidung in einem gußeisernen Mantel oder in einer Kokille benutzt werden soll, wie in den Zeichnungen gezeigt, wird die Auskleidung vorzugsweise aus einem Material hergestellt, welches einen körnigen, feuerfesten Füllstoff wie Kieselerdemehl mit einer Teilchengröße, die im wesentlichen zur Gänze durch ein Sieb mit einer Masohenweite von 0,074 mm (200 mesh US-sieve) durchfällt, ein hitzezersetzbaree Bindemittel und ein organisches Fasermaterial wie Holzstoff und Papierbrei und/ oder anorganisches Fasermaterial wie Schlackenwolle oder As-
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"best, oder ein synthetisches anorganisches Fasermaterial aufweist. Das Fasermaterial ist vorzugsweise ein Asbestmaterial oder ein synthetisches Fasermaterial. Ein Material dieser Art ist in US-Patentschrift Nr. 3 733 047 beschrieben.
Das Material kann im wesentlichen wie folgt zusammengesetzt
sein: Λ
Bestandteil Bereich (Gew.Teile)
Körniger, feuerfester Füllstoff 79-90
Bindemittel 5-10
Asbest mit weniger als 6$ Wasser 5-10
Organisches Fasermaterial weniger als 2
Das Asbestmaterial ist vorzugsweise Amositasbest und kann einen Anteil von Chrysotilasbest enthalten, jedoch in Mengen, die nicht dazu ausreichen, um einen unzulässigen Wassergehalt ein- g zubringen. Der Asbest in dem Ring kann beispielsweise 25% Ghrysolilasbest enthalten. Crocidolit, Anthophyllit und Tremolit sind weitere Beispiele von wasserarmen Asbestarten, die benutzt werden können. Andere feuerfeste Füllstoffe wie Diatomeenerde, Magnesia, Tonerde oder Forsterit sind ebenfalls brauchbar.
Die feinporige Struktur, die bei der Herstellung der Hatten gebildet wird, verleiht den Platten eine hohe Isolierfähigkeit. Die hohe Isolierfähigkeit der Platten kann durch die Wärmeleit-
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fähigkeit oder die K-Zahl des Materials ausgedrückt werden. Die K-Zahl sei hier, wie bekannt, die Wärmemenge in BTU (1 BTU = 0,252 Kcal), die durch eine Platte mit einer Dicke von 1 Zoll englisch und einer Fläche von 1 Quadratfuß englisch in einer Stunde pro Grad Fahrenheit Temperaturdifferenz zwischen der heißen und kalten Seite oder Fläche der Platte strömt. Die K- ^ Zahl ändert sich mit der durchschnittlichen oder mittleren Temperatur zwischen der heißen und der kalten Fläche des Materials. Die vorliegenden Platten sind hochisolierend, da sie eine K-Zahl von weniger als 1,5, ermittelt für einen Bereich von durchschnittlichen oder mittleren Temperaturen von 10000F bis 175O0F, haben. Dies bedeutet natürlich, daß weniger als 1,5 BIU durch 1 Quadratfuß einer Platte mit einer Dicke von 1 Zoll in einer Stunde für jeden Grad F Temperaturdifferenz zwischen der heißen und der kalten Fläche der Platte durch Leitung verlorengehen. Die relativ niedrige K-Zahl zeigt, daß die Platten hochisolierend sind und zur Verwendung in einem Wärmhaubenmantel ohne eine keramische Auskleidung oder direkt in einer Kokille besonders geeignet sind.
Die Plattenauskleidung 10 wird vorzugsweise durch einen Naßformvorgang mittels Vakuum oder Druck geformt, wobei das biegsame Drahtgeflecht in den in der Form befindlichen wässrigen Brei eingetaucht wird und wobei die Platten 10a, 10b in einer offenen, nicht gefalteten Lage nebeneinander geformt werden, wie in Fig. 3 gezeigt, und zwar in einer nachstehend noch eingehender zu beschreibenden Weise.
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Die Plattenauskleidung kann aus ihrer nichtgefalteten Lage (Pig. 3) in eine Lage gefaltet werden, in der die benachbarten Seiten- und Eckplatten 10a, 10b im Winkel zueinander stehen, um einen röhrenförmigen Behälter zu bilden, der in die Öffnung 13 des Metallmantels 11 eingeschoben wird. Hierbei werden die benachbarten Platten 10a, 10b erfaßt und das biegsame. Geflecht 40 an den und entlang den brechbaren Teilen 22 zwischen den m Platten zu einem Winkel gebogen und gedehnt, der erforderlich ist, um die benachbarten Seitenkantenflächen 30, 31 der Platten in Anlage miteinander zu bringen. Während der FaItbewegung der benachbarten Platten 10a, 10b bricht der brechbare Teil 22 zwischen derselben, so daß das biegsame Geflecht 40 so gebogen werden kann, daß die benachbarten Seitenkantenflächen 30, 31 der Platten 10a, 10b richtig in Eingriff stehen, um den röhrenförmigen Behälter zu bilden. Das biegsame Geflecht hält die Platten zusammen, nachdem die brechbaren Teile 22 gebrochen sind. Hachdem die vorgeformte Auskleidung 10 gefaltet worden " ist, um die Wärmhaubenauskleidung zu bilden, wird sie in die Öffnung 13 des Metallmantels bis zum oberen Ende eingeschoben. Daraufhin werden der Deckring 16 und der Anlagering 18 befestigt und die Wärmhaube A in der öffnung am oberen Ende der Kokille angebracht. Das zum RohDlock zu vergießende flüssige Metall wird dann durch die hohle Öffnung 13 in der Wärmhaube A gegossen und die Wärmhaube wird bis zu der gewünschten Höhe gefüllt. Die Plattenaußkleidung 10 bildet einen hochisolierenden Behälter und gewährleistet, daß ein Teil des geschmolzenen Me-
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tails in der Wärmhaube A durch Schwerkraft in den in der Kokille befindlichen Rohblock nachfließt, um die Schrumpfung des Metalls während der Erstarrung auszugleichen.
Man hat i'estgestellt, daß durch die Anordnung der brechbaren Teile 22 zur verbinuung der benachbarten Platten 10a, 10b zu fe einer Einheit eine starke, flache Konstruktion erzielt wird, die ohne nennenswerten Bruch transportiert werden kann. Wenn jedoch die benachbarten Platten gefaltet werden, bilden sie einen röhrenförmigen Behälter, der durch einen Wärmhaubenmantel oder Kokillenwandung gestützt ist. Dadurch, daß das biegsame Drahtgeflecht 40 in der Plattenauskleidung 10 in der Nähe des Grundes der Rillen, jedoch zwischen dem Grund der Rillen und den hinteren Flächen 24 der Platten eingebettet ist, können die benachbarten Platten so gefaltet werden, daß ihre benachbarten Stoßflächen entlang ihrer ganzen Län^e in Eingriff stehen. Durch Schaffung von genügend dichten Stoßfugen zwischen den benachbarten Platten wird das Durchsickern des Metalls durch die Fugen und hinter die Platten auf ein Minimum herabgesetzt. Außerdem hat man festgestellt, daß, wenn das biegsame Drahtgeflecht zwischen den hinteren Flächen der Platten und dem Grund der Rillen im wesentlichen eingebettet ist, die durch das Drahtgeflecht armierten Platten eine grobe Handhabung aushalten können, und daß die Auskleidungen zusammenhalten und verwendbar sind, auch wenn sich in den Platten während des Transporte, der Lagerung und der Handhabung Risse bil den* 009882/07U
Es sei vermerkt, daß, da sich die zentrale Öffnung 13 des Mantels 11 verjüngt, die Plattenauskleidung 10 so ausgebildet ist, daß sie im gefalteten Zustand einen im wesentlichen trapezförmigen, röhrenförmigen Behälter bildet. Im flachen, nicht gefalteten Zustand, wie er in "Pig. 3 dargestellt ist, ist die Plattenauskleidung 10 in Segmente geteilt und etwas bogenförmig, wobei die Platten 10a eine Trapezform und die Platten 10b eine a Rechteckforin haben. Verjüngt sich die zentrale Öffnung des Mantels nicht, sondern wird sie durch parallele Seiten gebildet, so hat die Plattenauskleidung in ihrem flachen Zustand die Form eines Rechtecks und bildet im gefalteten Zustand einen im wesentlichen zylindrischen Behälter.
Fig. 5 zeigt eine andere Möglichkeit, wie die Plattenauskleidung 10 benutzt werden kann, um eine Wärmhaube zu bilden. Die Plattenauskleidung 10 ist hier in das offene obere Ende der Kokille 50 eingeschoben und unmittelbar an demselben befestigt. " Die in Fig. 5 gezeigte Kokille 50 ist eine bekannte, herkömmliche, normal konische Kokille mit einer sich von unten nach oben verjüngenden zentralen Öffnung 52. In einer normal konischen Kokille verjüngt sich die zentrale öffnung 52 so, daß sie an ihrem unteren i,nde größer ist als am oberen. Die Erfindung ist selbstverständlich auch für verkehrt konische Kokillen und für Kokillen mit verschiedenen Umrissen verwendbar.
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Wenn die Plattenauskleidung 10 zu einem röhrenförmigen Behälter oder zu einer Form gefaltet ist, die den Seiten der Öffnung 52 entspricht, wird sie in die öffnung der Kokille 50 eingeschoben und an.den die öffnung 52 begrenzenden Innenseiten mit Hilfe von beliebigen geeigneten oder herkömmlichen Mitteln befestigt oder festgehalten, um eine Wärmhaube zu bilden. Wenn die Plat- ^ tenauskleidung 10 befestigt ist, kann das zu einem Rohblock zu vergießende, geschmolzene Metall durch den röhrenförmigen Behälter bis zu einer gewünschten Höhe eingegossen werden, um zu gewährleisten, daß ein Teil des flüssigen Metalls am oberen Ende des in der Kokille befindlichen Rohblocks nach unten nachfließen wird, um die Schrumpfung des Metalls in dem erstarrenden Rohblock auszugleichen.
In der bevorzugten Ausführungsform weist die Auskleidung zum Schutz des Mantels den Deckring 16 auf, der zwar als selbstän-" diges Teil, aber aus der gleichen Materialart wie die Plattenauskleidung 10 geformt wird. Dieses Material ist relativ leicht und hochisolierend und der daraus geformte Ring ist ganz leicht zu handhaben. Darüberhinaus hat man festgestellt, daß durch die Verwendung des Hinges gemäß der Erfindung bessere metallurgische Ergebnisse erzielt werden als mit den derzeit in der Industrie verwendeten herkömmlichen Wärmhauben-Deckringen, die im wesentlichen aus Kieselerde und Natronwasserglas als Bindemittel hergestellt werden und viel schwerer und weniger isolierfähig sind.
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'.Vie in Fig. 6 gezeigt, besitzt der Ring einen ringförmigen äußeren Flanschteil 16a, der entlang der Unterseite des Mantels an der Außenseite desselben anliegend verläuft, einen nach oben ansteigenden, kegelstumpfförmigen Teil 16b, der von der kleineren Dimension des ringförmigen Teils 16a nach oben führt und mit einer im wesentlichen horizontalen oberen Oberfläche 16c-endet, sowie eine im wesentlichen vertikale Innenoberfläche ^ 16d, die sich von der Innenkante der oberen Oberfläche 16c für eine kurze Strecke nach unten erstreckt. Der geneigte Teil 16b folgt der Abschrägung des unteren Endes des Mantels 11,und seine äußere Form ist komplementär dem abgeschrägten Teil des Mantels. Die Fläche 16d erstreckt sich nach innen von den axialen Seiten des Mantels 11 und bildet eine Stütze für die Plattenauskleidung 10. In dem Ring ist ebenfalls ein Drahtgeflecht eingebettet, das sich um die zentrale Öffnung des Ringes herum erstreckt. Das Geflecht verläuft vorzugsweise ganz um die Öff- * nung herum.
Der Deckring 16 gewährleistet nicht nur bessere metallurgische Bedingungen, sondern er bildet zusammen mit der Plattenauskleidung 10 eine isolierende Auskleidung für alle Flächen des Mantels 11, die vor geschmolzenem Metall geschützt werden müssen, und schafft somit eine komplette, leichte Auskleidung, die leicht zu handhaben ist und in kleinstmöglichen Raum befördert werden kann.
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Bin neuartiges und wirtschaftliches Verfahren kann zur Herstellung der Plattenauskleidung und des Ringes verwendet werden. Das Verfahren umfaßt im wesentlichen je einen Einstufen-Formvorgang für die Plattenauskleidung und für den Ring, in dem die Platten 10a, 10b und die brechbaren Teile 22 einstückig geformt werden und das biegsame Drahtgitter in dem feuerfesten Ma* fe terial eingebettet wird. Die einzelnen Stufen bei der Durchführung des Verfahrens werden nun unter Bezugnahme auf die Beschreibung einer Vorrichtung 55 zur Durchführung des Verfahrens beschrieben, die in Fig. 7 und 8 schematisch dargestellt ist.
Die Vorrichtung 55 zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung weist einen Vakuumkasten 60 auf. Dieser ist ein Kasten mit einem offenen oberen Ende von der gewünschten Form, in dem ein Vakuumsieb 61 horizontal angeordnet ist und von einem starken Gitter 61a, welches sich quer durch den Kasten an seinem oberen Ende erstreckt, gestützt ist. Der Kasten 60 ist mit einem nach oben weisenden, sich an dem Umfang erstreckenden Stützabsatz 62 versehen, auf dem das Vakuumsieb 61 und das Gitter 61a aufliegen. Das Vakuumsieb 61 begrenzt zusammen mit den Seiten und dem Boden des Kastens 60 eine Vakuumkammer 63, die unter dem Vakuumsieb 61 angeordnet ist. Die Vakuumkammer 63 kann an eine geeignete Vakuumquelle angeschlossen werden, um ein Vakuum in der Kammer 63 zu erzeugen. Das Vorhandensein dee Vakuums in der Kammer 63 1st im allgemeinen durch den Pfeil 64 angedeutet.
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Der Profilformrahmen 70 besitzt einen Außenrahmenteil 71, der so ausgebildet ist, daß er die äußere Umfangsform der Plattenauskleidung 10 in ihrer flachen Lage (Pig. 3) gewährleistet. Eine Mehrzahl von in Abständen angeordneten Stabelementen 72 erstreckt sich in Querrichtung zwischen den oberen und unteren (Fig. 7), im wesentlichen in der Längsrichtung verlaufenden Teilen des äußeren Rahmenteiles 71» und sie sind an diesen in geeigneter Weise befestigt. Die Stäbe 72 dienen zum Formen der Rillen 32 in der Plattenauskleidung 10 und sind in Abständen relativ zueinander und zu dem Außenrahmen 71 so angeordnet, daß sie mit dem Außenrahmen 71 die Form der zu formenden Platten 10a bzw. 10b abgrenzen.
'tile am besten in Fig. 8 zu sehen ist, sind die Stäbe V-förmig, um die V-förmigen Rillen 32 in der Plattenauskleidung 10 zu bil den. Die inneren vertikalen Seiten 75 des Außenrahmenteils 71 sind entsprechend profiliert oder abgeschrägt und formen die . freier; Seitenkantenflächen 30 und 31 der beiden Randplatten. Die Flächen am oberen und unteren Ende jeder Platte sind abgeschrägt und werden durch die entsprechenden Flächen des Rahmens 71 geformt. Der äußere Rahmenteil 71 hat eine ebene untere Oberfläche 76, die unmittelbar auf dem Vakuumsieb 61 aufliegt. Die untersten Teile 78 der Stäbe 72 sind in einem Abstand über der Ebene der unteren Fläche 76 des Außenrahmenteiles 71 und somit über dem Vakuumsieb 61 angeordnet, und zwar aus Gründen, die nachstehend ausführlicher beschrieben werden.
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Bei der Durchführung des Verfahrens wird das biegsame Drahtgeflecht 40 unmittelbar auf das Vakuumsieb 61 aufgelegt, worauf ein profilierter Formrahmen 70, der relativ zu dem Kasten 60 bewegbar ist, auf das Vakuumsieb 61 aufgesetzt wird.
Nachdem der profilierte Formrahmen 70 auf das Vakuumsieb 61 auf« fe gesetzt worden ist, um eine Form zu bilden, wird dieselbe mit einem Brei von geeigneter Zusammensetzung, wie der in der vorher erwähnten US-Patentschrift 3 733 047 beschriebenen, gefüllt. Der Brei bedeckt das Vakuumsieb 61 und umgibt die Stabelemente 72, wobei er unter dieselben fließt, um die brechbaren Teile 22 zu bilden. Der Brei umgibt auch das Drahtgeflecht, um dasselbe im wesentlichen in dem Brei einzubetten. Durch Erzeugung des Vakuums 64 wird der Brei teilweise entwässert, so daß eine feuchte Matte zurückbleibt. Daraufhin wird der profilierte Formrahmen 70 nach oben in bezug auf den Vakuumkasten 60 bewegt, um ihn von der feuchten Matte zu entfernen, die an-, schließend die Plattenauskleidung 10 bilden wird.
Durch Verwendung der Stangenelemente 72, deren untersten Teile in einem Abstand von dem Vakuumsieb 61 in Richtung nach oben angeordnet sind, so daß der Brei unter die Stabelemente fließt, wird ein genauer Abstand zwischen den benachbarten Stoßflächen 30, 31 der benachbarten Platten erzielt. Dadurch werden wiederum Gehrstöße bewirkt, wenn die Plattenauskleidung zu einem röhrenförmigen Behälter gefaltet ist, und ein richtiger Sitz
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der Auskleidung in dem Wärmhaubenmantel oder in der Kokille erzielt. Darüberhinaus ist festgestellt worden, daß die Verwendung dieses Formverfahrens es ermöglicht, die Plattenauskleidungen schneller herzustellen, da die Luftleckverluste durch den Brei um die untere Fläche und die Seiten der Stabelemente auf ein Minimum herabgesetzt werden. Somit trägt das Verfahren zur Verhinderung der Vakuumverluste um den Umfang der Platten U herum bei und gestattet die Herstellung der Plattenauskleidungen 10 bei relativ niedrigen Kosten. Dadurch, daß das biegsame Geflecht im wesentlichen innerhalb der feuerfesten Plattenauskleidung eingebettet ist, wird ferner ein Loslösen der Platten von dem Geflecht und Bruch der Platten auf ein Mindestmaß herabgesetzt oder ausgeschaltet.
Der Deckring kann auf eine ähnliche Weise hergestellt werden, d.h. dadurch, daß ein feuerfester Brei von geeigneter Zusammensetzung auf einem der Ringform entsprechenden Geflecht teilweise entwässert wird, indem der Brei gegen das geformte Geflecht durch ein Druck- oder ein Vakuumsystem oder durch eine Kombination der beiden gepreßt wird.
Die Erfindung betrifft auch die Schaffung einer Plattenauskleidung, die in einem Wärmhaubenmantel verwendbar ist, welcher abgerundete Ecken hat, wie in Fig. 9 gezeigt. Der in Fig.9 gezeigte 'tVärinhaubenmantel hat eine durch ebene Seiten 80 begrenzte öffnung, die durch bogenförmige Ecken 81 verbunden sind.
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Die Plattenauskleidung weist Plattenteile 84 auf, die jeweils den ebenen Seiten der Wäriohaube entsprechen, und Eckplattenteile 85, von welchen jede einer ihr zugeordneten, angerundeten Ecke 81 entspricht, die sie bedecken soll) in der Ausführungsform nach Fig. 9 ist ein Eckplattenteil 85 zwischen je zwei Seitenplattenteilen 84 angeordnet, und die Konstruktion der Plattenauskleidung ist im wesentlichen die gleiche, wie bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform, mit Ausnahme der Eokplattenteile 85, die für die Benutzung in einer bogenförmigen Ecke besonders ausgebildet sind. In jedem der Eckplattenteile 85 ist in der vorderen Seite desselben eine Mehrzahl von V-förmigen Rillen 85 eingeformt. Die Rillen 86 erstrecken sich vom oberen zum unteren Ende der Plattenauskleidung und unterteilen den Eckplattenteil in eine Mehrzahl von Teilen 87t die sich über die Höhe der Platte erstrecken und in bezug zueinander winkelbewegbar sind, um sich einer abgerundeten Ecke anzupassen. In einer sich verjüngenden Wärmhaubenkonstruktion konvergieren die Rillen etwa in Richtung vom unteren zum oberen Ende der Plattenauskleidung, wie im Falle der großen Plattenteile. Die Rillen 86 werden in der gleichen Weise wie die Rillen 32 der zuerst beschriebenen Ausführungsform gebildet, um eine relative Winkelbewegung zwischen den Unterteilungen 86 zu gewährleisten, in der gleichen Weise wie uie relative Winkelbewegung der Plattenteile 10a, 10b der zuerst beschriebenen Ausführungsform gewährleistet wird. Dadurch ist es möglich, den Eckplattenteil im flachen Zustand zu befördern und erst bei der Verwendung die
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Eckplattenteile relativ zueinander und zu den Seitenplatten hin zu bewegen und an die öffnung anzupassen. Durch die Bewegung der Plattenteile, einschließlich der Unterteilungen relativ zueinander, werden die benachbarten Plattenteile mit den benachbarten Kanten aneinandergelegt. Die Außenseiten der Platteinteile jeder Eckplatte verlaufen jeweils längs einer kurzen Sehne der entsprechenden ausgerundeten Ecke und gewährleisten dt einen zufriedenstellenden Sitz in der ausgerundeten Ecke. Die Anzahl und die Tiefe der Rillen 86 sowie der von den Seiten der Rillen eines jeden Eckteiles eingeschlossene Winkel hängen von dem Krümmungsradius der bogenförmigen Ecke des Mantels ab. Die V-förmigen Rillen in jedem Eckplattenteil sind derart ausgebildet, daß die Seiten jeder Rille, d.h. die Stoßflächen 90, mit einem Flächenkontakt in Eingriff stehen, wenn der Eckplattenteil gefaltet ist, um sich der ausgerundeten Ecke anzupassen, die er schützen soll. Im Hinblick darauf, daß die Konstruktion und die Punktion der Unterteilungen der Eckplattenteile die ™ gleichen sind, wie die Konstruktion und die Punktion der benachbarten Hatten in der zuerst beschriebenen Ausführungsform, sowie im Hinblick darauf, daß die Eckplattenteile mit den benachbarten Seitenplattenteilen in der gleichen Y/eise geformt werden, wie in der zuerst beschriebenen Ausfuhrungsform, werden die Konstruktion, das Formverfahren und die Arbeitsweise nicht wiederholt; es sei vermerkt, daß die Eckplattenteile so geformt werden, daß das biegsame Verbindungsmaterial nahe der Hinterseite der Eckteile angeordnet ist und daß es sich zwi-
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sehen den Unterteilungen zwischen dem Grund der V-förmigen Rillen und der Hinterseite der Plattenauskleidung erstreckt.
Fachkundigen auf diesem Gebiet wird es einleuchten, daß die brechbaren Teile 22 vor der tatsächlichen Verwendung der Auskleidung in einem Mantel gebrochen werden können. In einem solchen Fall ist der brechbare Teil 22 nützlich bei der Herstellung einer für den Handel annehmbaren Einstück-Auskleidung.
Wenn auch die verschiedenen Teile der bevorzugten Ausführungsformen eingehend beschrieben worden sind, so können doch auch andere gleichwertige Elemente benutzt werden.
Patentansprüchet
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Claims (1)

  1. - 29 Patentansp rüone
    1. Isolierende Ausfütterung, die eine hochisolierende, feuerfeste Plattenauskleidung zur Ausfütterung eines Metallmantels aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenauskleidung Vorderflächen und eine von diesen entfernte Hinterfläche hat j und eine Mehrzahl von Plattenteilen mit Vorderflächen aufweist, die benachbarte Innenflächeneiner Wärmhaubenöffnung bilden, daß die Plattenteile geformte Stoßflächen haben, wobei die Stoßflächen benachbarter Plattenteile einander gegenüberliegen und die Stoßflächen mit der Vorderfläche ihres Plattenteils einen stumpfen 7/inkel einschließen, daß brechbares, feuerfestes Material zwischen den Plattenteilen im Bereich der Hinterseite der Plattenauskleidung anliegend angeordnet ist, wobei das brechbare, feuerfeste Material eine relative Winkelbewegung der Plattenteile von einer offenen Versandlage, in der gegenüberliegen- " de Stoßflächen von benachbarten feuerfesten Plattenteilen sich in einem Abstand befinden, in eine Lage ermöglicht, in der die otoßflächen benachbarter feuerfester Platten im wesentlichen in Berührung stehen, um die feuerfesten Platten so einzustellen, daß sie Innenflächen der Wärmhaube bilden und ein -Durchsickern von flüssigem Metall hinter die Platten verhindern, daß die Plattenauskleidung eine vakuum- oder druckgeformte Einstück-Anordnung ist, und daß die Plattenteile aus einem Material hergestellt sind, dae ein körniges, feuerfestes Material, ein hitzezersetzbaree Bindemittel und ein Fasermaterial enthält.
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    2. Hochisolierende, feuerfeste Plättenauskleidung gemäß Anspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner eine eingebettete Scharniervorrichtung besitzt, die sich zwischen den feuerfesten Plattenteilen erstreckt und dieselben miteinander verbindung, und daß das Fasermaterial Asbest enthält.
    3. Hochisolierende, feuerfeste Plattenauskleidung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenteile bei einer mittleren Temperatur der Grenzflächen ffiäeke» im Bereich von 175O0F bis 10000F eine K-Zahl (BTü/H4n^h-0F) von weniger als 1,5 aufweisen.
    4. Hochisolierende, feuerfeste Plattenauskleidung gemäß Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der feuerfesten Plattenteile der Plattenauskleidung sich vertikal verjüngt.
    5. Hochisolierende, feuerfeste Plattenauskleidung gemäß Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenauskleidung innerhalb eines Wärmhaubenmantels ohne einer keramischen Ausfütterung befestigt ist.
    6. Hochisolierende, feuerfeste Plattenauskleidung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 51 daduroh gekennzeichnet, daß die Plattenauskleidung eine in einem Stück geformte Einheit aus zwei oder mehr feuerfesten Platten in jeder Einheit ist.
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    7. Hochisolie-rende, feuerfeste Plattenauskleidung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharniereinrichtung ein biegsames Drahtgeflecht aufweist, welches im wesentlichen innerhalb der Plattenauskleidung an der !Unterseite derselben anliegend eingebettet ist.
    B. Plattenauskleidung für Wärnhaubenguß, dadurch gekennzeichnet, daß sie Vorderseiten und eine von dieser entfernte* Hinterseite hat und eine Mehrzahl von Plattenteilen mit Vorderflächen aufweist, welche benachbarte Innenflächen eines röhrenförmigen Behälters bilden, daß die Platteiiteile Stoßflächen haben, wobei die Stoßflächen benachbarter Plattenteile einander gegenüber und jeweils in einer Ebene liegen, welche mit der Vorderflriche des Plattenteils einen stumpfen V/inkel einschließt, daß steifes Material zwischen den Plattenteilen an der Hinterseite der Plattenauskleidung anliegend angeordnet ist, daß das steife Ivlaterial brechbar ist, um eine relative Winkelbewegung der Plattenteile von einer offenen Versandlage, in der gegenüberliegende Stoßflächen der benachbarten Plattenteile sich in einem Abstand befinden, in eine Lage zu ermöglichen, in der die in Abstand befindlichen Stoßflächen von benachbarten Plattenteilen im wesentlichen in Berührung stehen, um die Platten so einzustellen, daß die Innenflächen des röhrenförmigen Benälters bilden und ein Durchsickern von flüssigem Metall hinter die Platten verhindern, und daß daa Material zwischen den Plattenteilen, bei der relativen Winkelbewegung bricht.
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    9. Wärmhaube gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßflächen der benachbarten Plattenteile eine im wesentlichen V-förmige Rille begrenzen.
    10. Wärmhaube gemäß Anspruch 8 oder 9> dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenauskleidung eine einstückig vakuum- oder druck-
    P geformte Einheit bildet, und daß die Plattenteile aus einem Material hergestellt sind, welches ein körniges, feuerfestes Isoliermaterial, ein hitzezersetzbares Bindemittel und ein anorganisches Fasermaterial enthält und in einem Bereich von mittleren Temperaturen von 100O0F bis 17500F einen K-Faktor von weniger als 1,5 aufweist.
    11. Plattenauskleidung aus feuerfestem Material zum Wärmhaubenguß und zum Einschieben in die zentrale Öffnung einer ringförmigen Metallkonstruktion am oberen Ende einer Kokille, wobei die Konstruktion im wesentlichen ebene Flächen aufweist, die durch bogenförmige Ecken verbunden sind, die durch die Plattenauskleidung geschützt werden sollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenauskleidung eine Vorderseite hat, welche die Flächen der Öffnung in der Konstruktion bilden, daß sie eine !Unterseite hat, die im wesentlichen parallel zu der Vorderseite verläuft, daß sie eine Mehrzahl von geformten Rillen besitzt, die sich von der Vorderseite zu der Hinterseite der Plattenauskleidung öffnen und eine Mehrzahl von Plattenteilen begrenzen, zu denen erste und zweite Flattenteile ge-
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    hören, welche den ersten und zweiten Seiten der Konstruktion entsprechen, sowie eine Mehrzahl von dritten Plattenteilen, welche eine Eckplatte bilden, die sich einer bogenförmigen Ecke der Konstruktion anpaßt und den ersten Plattenteil mit dem zweiten Tlattenteil verbindet, wobei die Seiten einer jeden der Killen in Richtung nach außen konvergieren und einander gegenüberliegende Stoßflächen auf benachbarten Plattenteilen ™ bilden, daß die Tiefe der Rillen kleiner ist als der Abstand zwischen der Vorder- und der Hinterseite, daß das feuerfeste material zwischen den Rillen und der Hinterseite der Plattenteile brechbar js± und eine relative Winkelbewegung der Plattenteile gewahrleistet von einer offenen Versandlage, in der gegenüberliegende Stoßflächen von benachbarten Plattenteilen sich in einem Abstand befinden, in eine gefaltete Lage, in der die ütoßflächen der benachbarten Platten bis zu einer wesentlichen Tiefe in Berührung stehen, um die Plattenteile so ein- Λ zustellen, daß sie Innenflächen einer sich durch die Konstruktion erstreckenden öffnung bilden, und daß die Plattenauskleidung eine biegsame, nicht brechbare Einrichtung an der Hinterseite besitzt und die Plattenteile nach dem Brechen des brechbaren «laterials zusammenhält.
    12. Plattenauskleidung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine einstückig druckgeformte Einheit aus einem feuerfesten Material ist, welohee im wesentlichen aus einem Fasermaterial, einem feuerfesten Füllstoff für das Faeermaterial und einem organischen Bindemittel besteht.
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    13· Plattenauskleidung gemäß Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine einstückig geformte Einheit ist, und daß das biegsame Material in dem feuerfesten Material an dea Hinterseite der Plattenauskleidung anliegend eingebettet ist.
    H. Plattenauskleidung gemäß Anspruch 11, 12 oder 13» dadurch ^ gekennzeichnet, daß das biegsame Material ein an der Hinterseite der Plattenauskleidung anliegend eingebettetes Drahtgeflecht ist.
    15; Isolierende Ausfütterung, die eine hochisolierende, feuerfeste Plattenauskleidung zur Ausfütterung eines Metallmantels aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenauskleidung Vorderflächen und eine von diesen entfernte Hinterfläche hat und eine Mehrzahl von Plattenteilen besitzt, die Vorderflächen haben, welche benachbarte Innenflächen einer Wärmhaubenöffnung bilden, daß die Plattenteile eine einem jeden benachbarten Plattenteil zugekehrte Stoßfläche haben, wobei jede der Stoßflächen in einer Ebene liegt, die mit der Vorderseite des Plattenteiles einen stumpfen Winkel einschließt, daß feuerfestes Material dit Plattenteile an der Hinterseite der Plattenauskleidung verbindet, daß das feuerfeste Material brechbar ist, um eine relative Winkelbewegung der Plattenteile von einer offenen Versandlage, in der die gegenüberliegenden Stoßflächen von benachbarten Plattenteilen sich in einem Abstand befinden, in eine Lage zu ermöglichen, in der die in einem Abstand befindlichen Stoßflä-
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    chen der "benachbarten Platteriteile im wesentlichen in Berührung stehen, um die feuerfesten Platten so einzustellen, daß sie Innenflächen der V/ürmhaube bilden und ein durchsickern von ^eaci.aolzenem Metall hinter die Platten verhindern, daß das feuerfeste Material zwischen den Plattenteilen bei der relativen Winkelbewegung bricht, daß die Plattenauskleidung eine einstückig aruckgeformte Einheit ist, daß die Plattenteile aus einem Material hergestellt sina, welches ein körniges, feuerfestes Material, ein hitzezersetzbares Bindemittel und ein i'asermaterial enthalt, daß ein Deckring zum Tragen der Plattenauskleidun^ und zum öchutze des unteren Endes des luetallmantels vorgesenen ist, und daß der Hing aus einem Iviaterial hergestellt ist, welches-ein körniges, feuerfestes Material, ein liitzezersetzbares Bindemittel und ein Fasermaterial enthält.
    16. Isolierende Ausfütterung gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß in ueni Material ein Drahtgeflecht eingebettet ist, wobei sich die Ebene des Geflechtes um die Öffnung deο Ringes herum erstreckt.
    17. Ringförmiger Deckring lür einen Wärmiiauben-Ketallmantel, üadurch gekennzeichnet, uaß er aus einem leichten Isoliermaterial hergestellt ist, welches eine Wärmeleitzahl von 1,5 oder darunter aufweist und im Wesentlichen aus einem Fasermaterial und einem hitzezursetzbaren Bindemittel besteht.
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    18. Deckring gemäß Anspruch 17» dadurch gekennzeichnet, üaß das körnige, feuerfeste Material des Ringes mindestens 79 Gew.$ ausmacht.
    19. Isolierende Ausiütterung gemäß Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß ein !Drahtgeflecht in dem Material eingebettet ist, wobei die Ebene des Geflechts sich um die Öffnung des Ringes herum erstreckt.
    009882 /07 U BADORIGiNAL
DE1758269A 1967-05-04 1968-05-03 Feuerfeste Isolierplatte für die Auskleidung von Metallgehäusen, und daraus hergestellte Auskleidung Expired DE1758269C3 (de)

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