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DE2025581A1 - Mehrfach Kontaktsystem fur Nocken schalter - Google Patents

Mehrfach Kontaktsystem fur Nocken schalter

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Publication number
DE2025581A1
DE2025581A1 DE19702025581 DE2025581A DE2025581A1 DE 2025581 A1 DE2025581 A1 DE 2025581A1 DE 19702025581 DE19702025581 DE 19702025581 DE 2025581 A DE2025581 A DE 2025581A DE 2025581 A1 DE2025581 A1 DE 2025581A1
Authority
DE
Germany
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contact
bridge
armed
contact bridge
circuit board
Prior art date
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Application number
DE19702025581
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English (en)
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DE2025581B2 (de
DE2025581C3 (de
Inventor
Walter 7758 Meersburg P Holzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Holzer Patent AG
Original Assignee
Holzer Patent AG
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Publication date
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Priority to CH101870A priority patent/CH512815A/de
Priority to CH101670A priority patent/CH504770A/de
Priority to CH101970A priority patent/CH513460A/de
Priority to DE2025581A priority patent/DE2025581C3/de
Application filed by Holzer Patent AG filed Critical Holzer Patent AG
Priority to DE2025981A priority patent/DE2025981C3/de
Priority to DE2025980A priority patent/DE2025980C3/de
Priority to DE19702025982 priority patent/DE2025982B2/de
Priority to US109444A priority patent/US3679853A/en
Priority to FR7102285A priority patent/FR2076947A5/fr
Priority to CA103,669A priority patent/CA941421A/en
Priority to GB20379/71A priority patent/GB1283884A/en
Publication of DE2025581A1 publication Critical patent/DE2025581A1/de
Publication of DE2025581B2 publication Critical patent/DE2025581B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2025581C3 publication Critical patent/DE2025581C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed
    • H01H43/02Details
    • H01H43/04Means for time setting
    • H01H43/08Means for time setting comprising an interchangeable programme part which is common for all programme steps, e.g. with a punched card
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/14Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting
    • H01H1/22Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting with rigid pivoted member carrying the moving contact
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/36Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by sliding
    • H01H1/40Contact mounted so that its contact-making surface is flush with adjoining insulation
    • H01H1/403Contacts forming part of a printed circuit
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H15/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for actuation in opposite directions, e.g. slide switch
    • H01H15/02Details
    • H01H15/06Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H15/10Operating parts
    • H01H15/102Operating parts comprising cam devices

Landscapes

  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description

-6-
¥. Hölzer - 241
HOIZER PATENT AG, CH-6301 Zug, Poststr. 14
Die Priorität der Anmeldung Nr. 001019/70 vom 26.1.1970 in der Schweiz ist in Anspruch genommen,
■Mehrfach-Kontaktsystem für Nockenschalter
Hie Erfindung "betrifft ein Mehrfach-Kontaktsystem für Nockenschalter, insbesondere zur Verwendung in Programmschaltwerken, bestehend aus· einer Mehrzahl voneinander unabhängiger Binzelsysteme und einer Leiterplatte, die integrierender Bestandteil des allen Eiaelsystemen gemeinsamen Kontaktgehäuccs ist, und deren Leiterbahnen einerseits zu den Einzelsystemen führen und andererseits den elektrisch leitenden Bestandteil von Steckverbindungen bilden.
Mehrfach-Kontaktsysteme für Nockenschaltür sind bereits bekannt. So wird z.B. in der
PT-Bri/Oe
15.1.1970 - 2 -
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H.Mt.
DT-AS 1 166 892 eine-Vorrichtung zur Schalttung von Stromkreisen "beschrieben, bei der die Stromkreise durch auf einer ortsfesten Platte angeordnete Kontaktteile geschaltet werden, welche die konzentrischen, mit Schaltnocken versehene .Rillen einer sich drehenden Platte abtasten. Der Anmeldungsgegenstand dieser deutschen Auslegeschrift v/eist verschiedene Nachteile auf. So sind beispielsweise der eigentliche Schalter und die verwendeten Stecker für die Stromzuführung nicht mit entsprechend isolierenden Gehäusen versehen, so daß keinerlei Berührungsschutz besteht. Die elektrischen Anschlüsse sind an allen vier Seiten des Nockenschalters herausgeführt, wodurch eine Vielzahl verschiedener Stecker erforderlich ist.
In der DT-AS 1 232 100 wird eine Vorrichtung zum Steuern vollautomatischer Waschmaschinen beschrieben, die unter anderemtdadurch gekennzeichnet ist, daß die Befestigung der Kontakthebel in mit dem Gehäuse verbundenen halboffenen Lagern und !Führungen erfolgt, und -daß , die halboffenen Lager von Vorsprüngen gebildet .werden, die in Metallfahnen oberhalb des Gehäuses enden. Die Herstellung eines solchen
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Γ -,taürt cyst ems v/eist erhebliche Nachteile dadurch auf, daß jedes Einzel-Xontaktsystem für sich montiert; v/erden nuß, da die unter Pederdruck stehenden Ivontakthebel in entsprechende lager eingehängt v/erden müssen. Vor diesem Arbeitsgang müssen zusätzlich noch die Lager mit entsprechenden Lötfahnen oder Messerkontakten in das Gehäuse -eingesetzt werden. Auch bei diesem nockenschalter ist es nicht möglich, mit einer einzigen ]?ederkontaktleiste die gesamte Kontaktierung des Schalter vorzunehmen; es muß vielmehr eine Vielzahl von Einzelsteckern verwendet v/erden.
Ir: DT-G-bm 6 807 879 wird ein Nockenschaltverk beschrieben, dessen Einzel-Kontaktsysteme für sich komplett montiert werden müssen, bevor sie zu einem Mehrfach-Kontakt syst en zusammengebaut werden können. Der Kachteil dieses Schalters ergibt sich schon alleine dadurch, daß man nicht in einem Arbeitsgang das gesagte Mehrfachsystem montieren kann, sondern vielmehr zunächst in einem vorhergehenden Arbeitsgang alle Einzelsysteme erstellen muß. Der Zusammenbau einer Vielzahl von Einzelsystemen gibt dann ein Hehrfach-Kontaktsystem, liit dem Gegenstand dieses Ge-
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brauchsmusters ist es insbesondere nicht möglich, das Kontaktsystem flach aufzubauen, da die Kontaktmesser in Betätigungsrichtung der Kontakte angeordnet vsind.
Es ist Aufgabe der Erfindung, unter Vermeidung der vorstehend erwähnten Nachteile bekannter Geräte ein Mehrfach-Kontaktsystem für Nockenschalter zu schaffen, bei dem jedes Eikel-Kontaktsystem zwei EIN-Schalter enthält, und das in möglichst wenigen Arbeitsgängen komplett bestückt werden kann. Dabei sollen spätere Bestückungsänderungen jederzeit möglich sein, ohne daß das gesamte Schaltgerät mit seinen Antriebssystemen geöffnet werden muß. Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, die Einzelkontakte weitgehend prellarm auszuführen. Bei der Verwendung des Mehrfach-Kontaktsystems zum Schalten großer Leistungen sollen eventuell verschweißte Kontakte beim normalen Punktionsablauf automatisch wieder gelöst werden. Die Kontaktierung des Mehrfach-Sehaltsystems soll mit möglichst wenigen Mehrfachkontakten möglich sein. Er- ■ findungsgemäß werden die genannten Aufgaben dadurch gelöst, daß die leiterplatte den Deckel des Kontaktgehäuses bildet, der Teile der Leiterbahnen trägt, welche als Festkontaktstücke
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ausgebildet sind, auf donen pro Einzelsystem ' Je zv/ei Kontaktbrücken kippbeweglich gelagert-, sind, die beide von einem Betätigungshebel, der in einem halboffenen Lager kippbeweglich gelagert ist und Nocken abtastet, so betätigt werden, daß jeweils beim Schließen des Kontaktes einer Kontaktbrücke der Kon- ' takt der anderen Kontaktbrücke geöffnet wird ' und umgekehrt.
Der Gegenstand nach der Erfindung weist die Vorteile auf, daß - im Gegensatz zu bekannten Kontaktsystemen - in einem einzigen Arbeitsg&ng alle für das Gesamtsystem notwendigen Einzelteile eingelegt werden können. Ein Einhängen bzw. üinnieten von einzelnen Kontaktstücken ist hierbei nicht notwendig. Durch Auflegen des Gehäusedeckels ist die Montage des Gesamt-Kontaktsystems beendet. Spätere Bestückungsänderungen sind durch einfaches Öffnen des
Deckels jederzeit möglich. Pur derartige Be- "
stückungsänderungen muß dann vom Schaltgerät selbst, das ja noch Antriebsmotor, Getriebe, Schalthebel usw. enthält, nicht geöffnet werden.
Nach einer Ausbildung der Erfindung ist die eine Kontaktbrücke als zweiarmiger und die andere Kontaktbrücke als einarmiger Hebel ausge109833/1258
billot.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung greifen am Betätigungshebel sich abstützende Federn am nichtkontaktgebenden Arm ^r zweiarmigen Kontaktbrücke bzw. zwischen Kontakt und Auflage der einarmigen Kontaktbrücke an.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung sieht vor, daß die zweiarmige Kontaktbrücke vom Betätigungshebel über, einen an ihm angebrachten Schaltfinger kontaktgebend angedrückt wird.
Nach einer hiervon abweichenden Ausbildung der Erfindung wird die zweiarmige Kontaktbrücke vom Betätigungshebel mittels eines die Kontaktbrücke ·umgreifenden HilfsarmeG angedrückt.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung wird die einarmige Kontaktbrücke mittels einer Feder kontaktgebend angedrückt.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung umgreift ein am Betätigungshebel ..angebrachter Hilfsarm die einarmige Kontaktbrücke.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung werden die Kontaktbrücken von Rippen
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N aste
I 126 - 7 -
geführt.
Pur die Verwendung des Iiontalrtsysteins zum Schalten großer Leistungen sieht eine Weiterbildung der Erfindung vor, daß die Festkontaktstücke mittels Nieten verstärkt sind.
Geriäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung
ist die Leiterplatte beidseitig kaschiert. . a
ITach einer weiteren Ausbildung der Erfindung bilden die Leiterbahnen beider Seiten der Leiterplatte Bestandteile einer Steckerleiste.
Gemäß einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung dienen die Nieten gleichzeltig als Durchverbinder für Leiterbahnen beider Seiten der Leiterplatte.
Die Erfindung weist gegenüber bekannten Schaltgeräten weiterhin den Vorteil auf, daß .sich
eventuell verschweißte Kontakte kraftschlüssig f
von den Nocken wieder öffnen lassen. Weiterhin ist es beim Erfindungsgegenstand besonders-vorteilhaft, daß bei Verwendung einer beidseitig kaschierten Leiterplatte und durch Armierung der Leiterplattenfestkontakte mittels Hieten hierdurch gleichzeitig Durchverbindungen zwi-
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\\ .5016
sehen Leiterbahnen beider Sorten der Leiterplatte entstehen. Es erübrigt sich somit zumindest eine sehr große Zahl zusätzlicher Durchverbinder. Andererseits dienen Leiterbahnen, die auf beiden Seiten der Leiterplatte untergebracht sind, einer verstärkten Wärmeableitung und einer Querschnittvergrößerung in bezug auf die zuverarbeitende Höhe des Stromes.
Die Erfindung wird an Hand von Ausiuhrungsbeispielen mit Hilfe von Zeichnungen erläutert, In den Zeichnungen.zeigen:
Fig. 1 ein Einzel-Kontalrtsystem im Querschnitt,
Fig. 2 das gleiche System wie in Pig. 1, jedoch mit den Kontaktbrücken in Mittelstellung,
Fig. 5 das gleiche Kontaktsystem wie in Fig. 1, jedoch in einer von der in Fig. 1 gezeigten Lage entgegengesetzten Schaltstellung,
Fig. 4 ein Einzel-Kontaktsystem im Querschnitt mit einem zweiten Hilfsarm,
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Pig. 5 ein Mehrfach-I^ntaktsystein in perspektivischer Darstellung, teilweise im Schnitt.
Mit Hilfe der Figuren 1 bis 4 werden aus Gründen der Einfachheit Einzel-Kontaktsysteme des Hehrfach-Kontaktsystems erläutert.
i
Ein Einzel-Kontaktsystem (31Ig. 1) wird im we-' sentlichen von einem Gehäuseteil 13 und einer Leiterplatte 4 als Deckel gebildet. Im Gehäuseteil 13 ist zunächst ein Betätigungshebel 3 vorhanden, der sich über eine Auflage 21 in einem halboffenen lager 20 des Gehäuseteils 13 abstützt. Der Betätigungshebel 3 trägt ein freies Ende 10, welches durch einen Durchbruch 9 des Gehäuseteils 13 hindurch-ragt und Nocken 7 abtastet. Die Nocken 7 sind auf einem Nockenträger befestigt, der beispielsweise eine Nockenscheibe oder eine Nockenwalze sein kann. Am (J entgegengesetzten Ende trägt der Betätigungs~ hebel 3 einen Schaltfinger 22. Zwischen seinem ; freien Ende 10 und der·Auflage 21 ist noch ein Hilfäarm 24 befestigt. Zwischen der Auflage 21 und dem Hilfsarm 24 des Betätigungshebels 3 stützen sich an ihm zwei Federn 6 ab. Auf der anderen Seite greifen diese 3?edern 6 an zwei ;
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■ ■- 10 -
IContal'tbrucken 2 und 1 an. Diese Kontaktbrücken sind wippenartig ausgeführt, wobei die eine Kontaktbrücke 2 als zweiarmiger lieb el und die andere Kontaktbrücke 1 als einarmiger Hebel gestaltet sind. Sie haben entweder - 'wie in den Zeichnungen dargestellt — gebogene Teile (z.B. 19) oder schneidenförirdLge Taile, mit denen sie auf Festkontakten 5 der leiterplatte 4 beweglich gelagert sind. . Gebogene Teile weisen den Vorteil auf, daß sie beim Kippen der Schaltbrücken mehr reiben als beispielsweise eine Schneide. Hierdurch wird die Xontaktstelle ständig von Oxydschichten freigehalten.
In der in Fig. 1 dargestellten Sehaltstellung kömmt ein Kontakt zustande zwischen dem Kontaktniet der Kontaktbrücke 2 und deren Auflage, während die Kontalrfcbrücke 1 keinen Kontakt schließt. Der Schaltfinger 22 des Betätigungshebels 3 hält die Kontaktbrücke■entgegen der Federkraft der dazugehörigen Feder 6 in geschlossener Stellung. Der die Kontaktbrücke 1 umgreifende Hilfsarm24 hält diese Kontaktbrücke entgegen der Federkraft der dazugehörigen Feder 6 in geöffneter Stellung.
V/enn nun ein mittelhoher Nocken 7 (Fig; 2) den
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Betätigungshebel am freien Ende 10 anhebt, so wird der Schaltfinger 22 der Kontaktbrücke 2 erlauben, rait Hilfe der Federkraft von Festkontakt 5 abzuheben. Der Hilfecrm 24 erlaubt der Kontaktbrücke 1 sich unter dein Druck der dazugehörigen Feder 6 auf ihren dazugehörigen Festkontakt 5 zuzubewegen. In der in Fig. 2 dargestellten "Lage sind also beide Kontakte geöffnet.
Wird der Nockenträger in Richtung eines Pfeiles 14 weiterbewegt, so wird ein hoher Nocken 7 den Betätigungshebel 3 dazu veranlassen, sich noch weiter aus der ursprünglichen Lage herauszubewegen. Noch bevor das freie Ende 10 des Betätigungshebels die Oberkante eines hohen Nockens 7 erreicht hat, wird der Kontaktniet der Kontaktbrücke 1den dazugehörigen Festkontakt 5 bzw. einen später zu erläuterten Kontaktniet 11 erreicht haben. Sobald das freie Ende 10 dann die Oberkante eines hohen Nockens erreicht hat, wird der bisher an der Kontaktbrücke 1 anliegende- umgreifende Teil des Hilfsarmes 24 sich von der Brücke gelöst haben. Der Kontakt v/ird also unter Federdruck geschlossen. .Die andere Kontaktbrücke 2 hat sich in dieser Stellung unter dem Druck der dazugehörigen Feder 6 und dem zurückgegangenen Schaltfinger 22
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noch, weiter vom dazugehörigen Festkontakt entfernt.
In Fig. 3 sind zusätzlich zu den Festkontakten noch Mete 11 dargestellt, die dann zur Anwendung kommen, wenn besonders große Leistungen geschaltet werden müssen. Der besondere Vorteil der Kontaktniete besteht bei Verwendung einer beidseitig kaschierten Leiterplatte darin, daß mit Hilfe der Kontalrfcniete Durchverbindungen von Leiterbahnen beider Seiten ■ erreicht werden können. Dessen.ungeachtet ist es aber genauso möglich, Kontaktniete auf· einer Leiterplatte zu verwenden, die entweder auf der Kontaktgehäuseinnenseite oder auf der Außenseite mit Leiterbahnen versehen ist.
In Fig. 4 wird eine Weiterbildung des Betätigungshebels J dargestellt. Anstatt eines Schalt-. fingers 22 (Figuren 1 bis 3) wird hierbei ein zweiter Hilfsarm 23 verwendet. Dieser umgreift ebenso wie der Hilfsarm 24 die dazugehörige Kontaktbrücke 2. Mit Hilfe dieses zweiten Hilfsarmes 23 ergibt sich der Vorteil, daß ein eventuell mit dem Festkontakt 5 verschweißter Kontaktniet der Kontaktbrücke 2 kraftschlüssig von den iiocken über den Betätigungshebel geöffnet werden kann. In Fig. 4 ist gerade der Zustand
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dargestellt, bei dem ein verschweißter Kontakt der Eontaktbrücke 2 kurz vor dem kraftschlüssigen Öffnen steht. Wenn nämlich das freie Ende 10 aas Betätigungshebels 3 von einem Nocken weiter angehoben wird, so zieht der umgreifende Teil des Hilfsarmes 23 die Kontaktbrücke 2 gewaltsam auf.
Aus ]?ig. 5 geht hervor, wie beispielsweise eine Mehrzahl von Einzel-Kontaktsystemen nach den Figuren 1 bis 4 zu einem Mehrfa.ch-IContaktsystem für Nockenschalter ergänzt werden kann. Die einzelnen Kontalrfcsysteme können selbstverständlich auch versetzt gegeneinander angeordnet werden. Die freien Enden 10 der Betätigungshebel 3 durchgreifen Durchbrüche 9 des Gehäuseteils 13 und tasten jenseits des Gehäuses die entsprechenden an sich bekannten und daher in Pig. 5 nicht dargestellten Stocken ab. Die Leiterbahnen 12 können - sofern notwendig - in ihrer Gesamtheit
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auf einer Seite des Gehäuses herausgeführt und auf ' dem verlängerten Ende der leiterplatte 4 Bestandteile einer Steckerleiste sein.
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iinetott der bisher beschriebenen gestanzter! und anschließend noch geformten Kontakt-. brücken können solche verwendet werden, vdie lediglich als ebene Stansteile ausgebildet sind (51Ig. 6). Diese ebenen Kerntaktbrücken 1 v/erden von einem Betätigungshebel 3 rait U- ^ förmiger Querschnitt betätigt. Die -HiIfsarme
™ 23, 24 weisen die aus Pig. 6 ersichtliche Gestalt auf. Dabei durchgreifen sie entspre- ' chende Schlitze in Betätigungshebel 3. Zusätzlich zur reinen Kontaktbetätigung haben· diese Hilfsarme 23, 24 den Vorteil, daß bei Betätigung des Schaltsystems sich die-Kontaktbrücken 1 in ihrer Längsrichtung gegenüber dem Betätigungshebel·3 etwas verschieben und dadurch die Kontaktreinigung ermöglichen. Im übrigen arbeitet das in Fig. 6 dargestellte System genauso wie die mit Hilfe der !Figuren 1 bis 4 beschriebenen Schaltsysteme. ff Im Betätigungshebel 3 angebrachte Halterippen
27 hindern die an diesen Rippen anliegende Kontaktbrücke 1 vor dem Herausrutschen in der einer. Sichtung; in andere Sichtung über-. nimmt diese Führung der Hilfsarm 24. In Fig. ist der Betätigungshebel im Querschnitt dargestellt. Man erkennt aus dieser Zeichnung auch die Führung der Kontaktbrücke 1 durch die Innenwajidung des U-förmigen Betätigungshebels
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Bei dor "Ausführung der Kontaktsysxeme nach den Figuren 6 und 7 ergeben sich gegenüber "bekannten Schaltern zusätzliche Vorteile. Die ebenen Stanzteile v/eisen nach dem Stanzen sehr genaue Abmessungen auf und sind in Betrieb stabiler als flachliegonde Kontaktbrücken. Hierdurch ergibt sich eine gewisse Materialeinsparung, da die Kontaktbrücke!!. aus dünneren Material hergestellt werden können. Ss ist möglich", beim Stanzen-eventuell notwendige Kontalrfcniete gleich mit in die Kontaktbrücken einzusetzen. Zusätzliche Führungen im Kontaktgehäuse erübrigen sich bei Verwendung des beschriebenen Betätigungshebels. Dieser Hebel weist wegen seiner U-Form größere Stabilität auf.
Anstatt von IContaktnieten 11 (Fig. 3) können die Festkontakte 5 auch mit einen schützenden 'Überzug, z.B. aus Silber, überzogen werden. Gegebenenfalls könnnen auch die sich öffnenden Kontakte mit Nieten verstärkt und die Festkontakte am ständigen Auflager mit Silber überzogen werden. Eine dritte Möglichkeit sieht vor, die Festkontakte bei sich öffnenden Kontakten mit Silber zu überziehen und die Festkontakte ar. ständigen Auflager nur mit blankem Leiterbahnmaterial auszustatten. Die Gestaltung
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dor lestkontrJcfce und der beweglichen Kontakte der -IContaktbrücJcen 1 (eingesetzte Niete oder entsprechende Gestaltung der Kontalcthrücken selbst) bleibt der Zweckmäßigkeit bei den verschiedenen Einzelfällen überlassen.
15 Patentansprüche
2 Blatt Zeichnungen mit 7 Figuren
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Claims (1)

  1. If
    Patentansprüche
    1../ Mehrfach-Kontaktsystem für Itfockenschalter, insbesondere zur Verwendung in Programm-Schaltwerken, bestehend aus einer Hehrzahl voneinander unabhängiger Einzelsysteme· und einer Leiterplatte/ die integrierender Bestandteil des allen Einzelsystemen gemeinsamen Eontaktgehäuses ist, und deren Leiterbahnen einerseits zu den EinzelS3rsteiriGn führen und andererseits den elektrisch leitenden Bestandteil von Steckverbindungen bilden, dadurch gekennzeichnett daß die 'Leiterplatte (4),den Deckel des Kontaktgehäuses bildet, i4ea?f/Teile der Leiterbahnen trägt, welche als Pestkontaktstücke (5) ausgebildet sind, auf denen pro Einzelsystem ^e zwei Kontaktbrücken (1, 2) kippbeweglich gelagert sind, die beide von einem Betätigungshebel (3)j der in einem halboffenen Lager (20) kippbeweglich gelagert .ist und Nocken (7) abtastet, so betätigt v/erden, daß ς', eweils beim Schließen des Kontaktes einer Kontaktbrücke (1) der Kontakt der anderen Kontaktbrücke (2) geöffnet wird und ;umgekehrt.
    PT-Bri/Oe
    15.1.1970 - 2 -
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    it .&Tie
    2. Mehrfach-Kontaktsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Kontaktbrücke (2) als zweiarmiger und die andere Kontaktbrücke (1) als einarmiger Hebel ausgebildet ist.
    3. Mehrfach-Kontaktsystem nach Zuspruch 1 und 2, dadurch /gekennzeichnet, daß ani Betätigungshebel (3) sich abstützende Federn (6) am nicht kontaktgebenden Arm der zweiarmigen Kontaktbrücke (2) bzw. zwischen Kontakt und Auflage (19) der einarmigen Kontaktbrücke angreifen.
    4. Mehrfach-Kontaktsystem nach Anspruch 1 bis 3) dadurch gekennzeichnet, daß die zweiarmige Kontaktbrücke (2) Tom Betätigungshebel (3) über einen an ihm angebrachten Schaltfinger (22) kontaktgebend angedrückt wird.
    5. Mehrfach-Köntäktsystem nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet.,, daß die zweiarmige Kontaktbrücke (2) vom Betätigungshebel mittels eines die Kontaktbrücke umgreifenden Hilfsarmes (23) angedrückt wird.
    ■ - 3 -109833/12S8 bad original
    H 2trft
    β. !•lohrfc.cli-Kontalrboysteni nach Anrjpruch. Ί
    bis A oder Anspruch 1 bis 3 und 5, dedurch. , daß die einarr.ige Kontakt-
    brücke (1) mittels einer Feder (6) kontaktgebend angedrückt wird...
    7. Mehrfach-Kontalctsystem na.ch Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Betätigungshebel (3) angebrachter Hilfsarm (24) die einarmige Kontaktbrücke umgreift.
    8. I-Iehrfach-Kontalctsystem nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekenngeichnet, daß die Ivontaktbrücken (1, 2) von Eippen (8) geführt werden.
    9. Hehrfach-Kontaktsystem nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Festkontaktstücke (5) mittels Meten (11) verstärkt sind.
    10. Mehrfach-Kontalrfcsystem nach Anspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, daß die Leiterplatte (4) beidseitig !haschiert ist.
    11. Hehrfach-Kontalrtsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterbahnen (12) beider Seiten der Leiterplat-
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    Ao
    te (4) Bestandteile einer Steckerleiste £15) bilden.
    12. Mehrfach-Kontaktsystem nach. Anspruch 9 und 10, dadurch gftkenr.seich.net r daß die Nieten (11) gleichzeitig als ."Durchverbinder für Leiterbahnen (12) beider Seiten der Leiterplatte (4) dienen.
    13. Kehrfach-Kontaktsystem nach Anspruch 1, d_? durch gekennjs ei chnet, daß die Kontaktbrücke (1) als ebenes Stanzteil ausgebildet ist.
    14. Mehrfach-Kontaktsystem nach Anspruch 13, da:durch _ gelcennzeichnet. daß der Betätigungshebel (3) ü-förmigen Querschnitt a.uf weist.
    15. . Mehrfa-Ch-Kontaktsystem nach Anspruch 13
    und 14, .dadurch, gekennzeichnet, daß die Hilfsarme (23 u. 24) der Kontolctbrücken (1) entsprechende Schlitze in den Betätigungshebeln (3) durchgreifen und dadurch einerseits Kontaktbetätigung mit ermöglichen und andererseits ein Verschieben der Kon-' taktbrücken (1) bei Betätigung in Längsrichtung zum Zweck einer Kontaktreinigung zur Folge haben.
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    Av
    L e e r s e i t e
DE2025581A 1970-01-26 1970-05-26 Mehrfachkontaktsystem für Nockenschalter Expired DE2025581C3 (de)

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CH101870A CH512815A (de) 1970-01-26 1970-01-26 Kontaktanordnung an einem Nockenschalter, insbesondere zur Verwendung in Programmschaltwerken
CH101670A CH504770A (de) 1970-01-26 1970-01-26 Kontaktanordnung an einem Nockenschalter, insbesondere zur Verwendung in Programmschaltwerken
CH101970A CH513460A (de) 1970-01-26 1970-01-26 Kontaktanordnung an einem Nockenschalter, insbesondere zur Verwendung in Programmschaltwerken
DE2025581A DE2025581C3 (de) 1970-01-26 1970-05-26 Mehrfachkontaktsystem für Nockenschalter
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DE2025981A DE2025981C3 (de) 1970-01-26 1970-05-27 Mehrfachkontaktsystem für Nockenschalter
DE19702025982 DE2025982B2 (de) 1970-01-26 1970-05-27 Mehrfachkontaktsystem fuer nockenschalter
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FR7102285A FR2076947A5 (de) 1970-01-26 1971-01-25
CA103,669A CA941421A (en) 1970-01-26 1971-01-26 Multiple-contact system for cam switches
GB20379/71A GB1283884A (en) 1970-01-26 1971-04-19 Multiple contact system for cam actuated switches

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