DE2024138C - Vorrichtung zur Durchfuhrung des Ver fahrens zum Auskleiden metallischer Hohl korper - Google Patents
Vorrichtung zur Durchfuhrung des Ver fahrens zum Auskleiden metallischer Hohl korperInfo
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Description
Nach dem Hauptpatent werden Duroplaste in 5° Der Stempel 2 der im übrigen nicht näher darfester
Form durch Vorverdichtung in erwärmten Ein- gestellten hydraulischen Presse A fluchtet mit der
füllgefäßen plastifiziert und infolge anschließender Mittelachse des für eine Auskleidung 27 bemessenen
Druckerhöhung durch Düsenöffnungen auf die gleich- Einfüllzylinders 3. Er ragt in diesen Einfüllzylinder 3
falls erwärmten, zu beschichtenden Flächen eines hinein und endet als Ringkolben 4. Dieser umschließt
Hohlkörpers aufgepreßt. 55 einen dornartigen Kern 17, der in einer ringförmigen Der zwischen dem Einfüllgefäß und dem Werkstück erhabenen Führung 19 auf der Bodenplatte 18 der
(Hohlkörper) eingeschaltete Düsenkörper nach dem Werkstückaufnahme D gehalten ist. In einer Aus-Ausführungsbeispiel
des Hauptpatentes gibt in einer nehiming30 am oberen Ende der Werkstückauf-Ausnehmung
an seinem einen Ende dem Einfüll- nähme D ist der auszukleidende Hohlkörper 8 mittels
zylinder Führung und Halt und umgreift mit einer 60 eines Flansches 31 formschlüssig geführt,
zweiten Ausnehmung formschlüssig das obere Ende Zwischen der Werkstückaufnahme D und dem Eindes auszukleidenden Hohlkörpers. Zwischen diesen fiillzylinder 3 ist der Düsenkörper 6 mit einer einzigen beiden Ausnehmungen ist im Düsenkörper ein kreisrunden Düsenoffnung 11 eingeschaltet, die von Zwischenboden ausgebildet, in dem Düsenöffniingen dem dornförmigen Kern 17 durchsetzt wird. Der Abkreisförmig angeordnet sind, zwischen denen der 65 stand zwischen der Oberfläche des Kernes 17 und der Zwischenboden in Form von Stegen stehengeblieben Begrenzungskante der Düsenöffnung 11 ist über den ist. Ein Sackloch im Zentrum des Zwisclienbodens gesamten Umfang von gleicher Weite. Die ringförmige zwischen diesen Diisenöffmiugeu dient zur Führung Düsenoffnung Il verbindet die Preßkanimer 34 im
zweiten Ausnehmung formschlüssig das obere Ende Zwischen der Werkstückaufnahme D und dem Eindes auszukleidenden Hohlkörpers. Zwischen diesen fiillzylinder 3 ist der Düsenkörper 6 mit einer einzigen beiden Ausnehmungen ist im Düsenkörper ein kreisrunden Düsenoffnung 11 eingeschaltet, die von Zwischenboden ausgebildet, in dem Düsenöffniingen dem dornförmigen Kern 17 durchsetzt wird. Der Abkreisförmig angeordnet sind, zwischen denen der 65 stand zwischen der Oberfläche des Kernes 17 und der Zwischenboden in Form von Stegen stehengeblieben Begrenzungskante der Düsenöffnung 11 ist über den ist. Ein Sackloch im Zentrum des Zwisclienbodens gesamten Umfang von gleicher Weite. Die ringförmige zwischen diesen Diisenöffmiugeu dient zur Führung Düsenoffnung Il verbindet die Preßkanimer 34 im
Einfüllzylinder 3 mit dem Raum, den die Auskleidung 27 im Hohlkörper 8 einnimmt.
Einfüllzylinder 3 und Werkstückaüinahme D sind
von Heizmanschetten 23 und 25 mit in Stufen schaltbaren Heizwendeln 24 und 26 umgeben. Die Heizmanschette
23 wird mit anderer, vornehmlich geringerer Heizleistung und in anderen Zeitabläufen betrieben
als die Heizmanschette 25. Es können für diesen Zweck auch andere, z. B. induktive Heizelemente
zur Anwendung kommen.
Bei der Auskleidung des Hohlkörpers 8 wird wie folgt verfahren:
Der Einfüllzylinder 3 wird z. B. mit einer trockenen,
körnigen, pulver- oder flockenförmigen Mischung aus einem Kunststoffbinder und Füllstoffen zur Erhöhung
der Abriebfestigkeit sowie der Wärmebesiändigkeit angefüllt. Hierbei sind der Stempel 2 mit dem Ringkolben
4 entgegen der Pfeilrichtung 35 eingefahren. Durch leichten Kolbendruck in Pfeilrichtung 35 und
durch Erwärmung wird das Material zunächst plastifiziert.
Be.m weiteren Ausfahren des Stempels 2 wird es durch die Düsenöffnung 11 in Pfeilrichtung 36 in
den auszukleidenden Hohlkörper 8 eingepreßt, infolge des Preßdruckes wird die zähflüssige Gießmasse an
dis Wand des auszukleidenden Hohlkörpers 8 gepreßt und verfestigt sich. Sie haftet nach der Aushärtung
als Auskleidung 27 fest an der Innenwand des Hohlkörpers 8. _ .
In der Ausnehmung 30, nahe dem oberen Ende der Werkstückaufnahme D, ist ferner ein elastischer Ring
33 z. B. aus Kunststoff, eingelegt, der als Halterung für ein Gewebe 32 dient, das zur Verstärkung der
Gießmasse am Eintrittsende des Hohlkörpers 8 durch Umschlingen des Ringes 33 gehalten wird und in den
auszufüllenden Raum hineinreicht. Es wird beim Pressen von der plastischen Gießmasse durchdrungen
und verstärkt nach Erhärten derselben die fertige Auskleidung 27.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens 5 die öffnungen des Düsenkörpers teilt sich der Strom
zum Auskleiden von metallischen - Hohlkörpern, der Kunststoff-Gießmasse infolge oer vorerwähnten
insbesondere von Rohren, mit einer wärmehärt- Stege zwischen einer Düsenoffnung und den beiden
baren Kunststoffschicht, wobei durch Druck und benachbarten Düsenöffnungen in mehrere prange.
Wärme eine plastifizierte Kunststoff-Gießmasse die nach Durchtritt durch diese Offnungen mto.ge des
durch einen Formkanal gepreßt wird, und bei dem io Preßdruckes wieder zusammenfließen. Zwischen den
Duroplaste in fester Form durch Vorverdichtung einzelnen Strängen ist indessen eine festigkeitsin
erwärmten Einfüllgefäßen plastifiziert und in- steigernde innige Bindung der Gießmasse in sich und
folge anschließender Druckerhöhung durch Düsen- — bei zusätzlicher Verwendung von Verstarkungsöffnungen
auf die gleichfalls erwärmten zu be- material — mit diesem nicht mehr so vorhanden, wie
schichtenden Flächen eines Hohlkörpers auf- 15 das innerhalb jedes Stranges der Fall ist. Bei betriebsgepreßt
werden, nach Patent 1 729 137, d a - mäßiger Belastung zeigt daher die Auskleidung an
durch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß der Düsen- diesem im »Schatten« der Stege liegenden Stellen Risse
körper (6) als Ringdüse und der Kein (17) als die und Auswaschungen, die durch die Form der bisher
Ringdüse durchsetzender Dorn ausgebildet ist, der verwendeten Düse hervorgerufen worden sind.
in den Einfüllzylinder (3) hineinragt. 20 Die vorliegende Erfindung dient zum Zweck, in v.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- weit eine Verbesserung der Auskleidung zu bewirken:
kennzeichnet, daß der Stempel (2) als Ringkolben(4) Der vom Einfüllzylinder durch die Düse in den ausausgebildet
ist und mit seiner zentrischen Aus- zukleidenden Hohlkörper gepreßte KunsWoff-Gießnehmung
den Kern (17) haltend umschließt. masse-Strom soll nicht mehr wie bisher durch die Düse
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- a5 in Einzelstränge geteilt werden, damit die fertige Ausdurch
gekennzeichnet, daß der auszukleidende kleidung über den gesamten Umfang homogen ist.
Hohlkörper (8) auf einer ringförmigen erhabenen Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht. Führung (19) für den Kern (17) auf der Boden- daß der Düsenkörper als Ringdüse und der Kern als platte (18) sitzt. die Ringdüse durchsetzender Dorn ausgebildet ist, der
Hohlkörper (8) auf einer ringförmigen erhabenen Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht. Führung (19) für den Kern (17) auf der Boden- daß der Düsenkörper als Ringdüse und der Kern als platte (18) sitzt. die Ringdüse durchsetzender Dorn ausgebildet ist, der
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 30 in den Einfüllzylinder hineinragt.
3, dadurch gekennzeichnet, daß ein in einer Aus- Da der dornartige Kern bei zentrischer Lage der
nehmung (30) der Werkstückaufnahme (D) ge- Düsenoffnung nicht wie bisher am Düsenkörper zen-
legener Ring (33) Faserverstärkungen (32) im Hohl- triert werden kann, erfolgt seine zentrische Festlegung
körper (8) festlegt. in einer Führung auf der den Einfüllzylinder ver-
35 schließenden Bodenplatte.
Der Stempel der Preßvorrichtung ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung als Ringkolben aus-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur gebildet und umschließt mit seiner mittigen Bohrung
Durchführung des Verfahrens zum Auskleiden me- den dornförmigen Kern.
tallischer Hohlkörper, insbesondere von Rohren, mit 40 Auf diese Weise wird ein durch die Düse nicht
einer wärmehärtbaren Kunststoffschicht, wobei durch unterteilter Fluß der Kunststoff-Gießmasse und damit
Druck und Wärme eine plastifizieite Kunststoff- eine völlig homogene Auskleidung eneicht.
Gießmasse durch einen Formkanal gepreßt wird, und In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
bei dem Duroplaste in fester Form durch Vorverdich- Erfindung im senkrechten Mittellängsschnitt dar-
tung in erwärmten Einfüllgefäßen plastifiziert und 45 gestellt und nachstehend erläutert,
infolge anschließender Druckerhöhung durch Düsen- Die Vorrichtung besieht aus einer hydraulischen
öffnungen auf die gleichfalls erwärmten zu beschich- Presse Λ, einer Einfüllvorrichtung B, einem mit dieser
tenden Flächen eines Hohlkörpers aufgepreßt werden, formschlüssig verbundenen Düsenkörper 6 und einer
nach Patent 1 729 137. Werkstückaufnahme D.
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