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DE2023743A1 - Steueranlage für Notbremsen - Google Patents

Steueranlage für Notbremsen

Info

Publication number
DE2023743A1
DE2023743A1 DE19702023743 DE2023743A DE2023743A1 DE 2023743 A1 DE2023743 A1 DE 2023743A1 DE 19702023743 DE19702023743 DE 19702023743 DE 2023743 A DE2023743 A DE 2023743A DE 2023743 A1 DE2023743 A1 DE 2023743A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
emergency brake
line
brakes
driver
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702023743
Other languages
English (en)
Inventor
Curtis Farris Decatur; Kelly Kenneth Wayne Latham; Warren Larry Gene Peoria; 111. Cummins (V.St.A.)
Original Assignee
Caterpillar Tractor Co., Peoria, 111. (V.St.A.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Caterpillar Tractor Co., Peoria, 111. (V.St.A.) filed Critical Caterpillar Tractor Co., Peoria, 111. (V.St.A.)
Publication of DE2023743A1 publication Critical patent/DE2023743A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/18Safety devices; Monitoring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

"Steueranlage für Notbremsen"
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Steueranlage für die Notbremse von auf Schnellstrassen verkehrenden Fahrzeugen, wie z.B. schweren Lastwagen und dergleichen. Insbesondere ist die Erfindung auf eine Notbremsen-Steueranlage gerichtet, die dem Fahrer hinsichtlich der Anlegung und Lösung der Bremsen eine bessere Steuer- oder Kontrollmöglichkeit gibt, als es bisher bei den herkömmlichen Notbremsanlagen der Fall war.
Einer der Hauptnachteile der gegenwärtig bekannten Notbremsanlagen besteht darin, dass' der Fahrer in einer Notbremssituation keine Kontroll- oder Steuermöglichkeit hinsichtlich der Anlegung der Bremsen hat. In vielen Notbremsanlagen wird der Fahrer plötzlich darauf aufmerksam gemacht,
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tin Licht, ϋίρΓ-WirTich.'lng. AxelHansmann, Dipf.-Phys.!
Patentanwälte Dipl.-Ing. Martin Licht, ϋίρΓ-Wirfich.-ing. AxelHansmann, Dipf.-Phys. Sebastian Herrmann
8 MÖNCHEN 2, THERESIENSfItASSE 33 ■ Telefon: 281202 · Tolearamm-Adfosso: Lipatii/München Bayer. Veriinsbank München, Zweigst. Oskar-von-Miller.Ring, Kto.-Hr. 002495 ■ Postscheck-Konto: München Nr. 1033 97
Oppenautr Büros PATENTANWALT DR. REIHHOLD SCHMIDT
dass in der Hauptbremsanlage ein Fehler aufgetreten ist und dass das Fahrzeug nur durch Betätigung der Notbremsen angehalten werden kann. Bei diesen bekannten Anlagen hat der Fahrer während eines Notbremsfalles wenig Steuermöglichkeit hinsichtlich der Anlegung der Bremsen. Das heisst, der Fahrer kann nur entscheiden, "wann" er die Notbremsen anlegt. Nachdem die Bremsen erst einmal durch die Notbremsanlage angelegt worden sind, kann der Fahrer sie nicht mehr lösen. Dies kann zu schwerwiegenden Folgen führen, da das Fahrzeug schleudert und ausser Kontrolle gerät. Eine derartige Notbremsanlage mit einer einzigen Anlegung der Bremsen kann auf nassem oder eisigem Strassenbelag besonders gefährlich sein, wenn ein plötzliches Blockieren der Bremsen dazu führt, dass der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verliert.
Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Hauptaufgabe ist die Schaffung einer Notbremssteueranlage, die es dem Fahrer gestattet, wahlweise die Bremsen mehrere Male anzulegen und zu lösen, um das Fahrzeug sicher und kontrolliert zum Halten zu bringen.
Ferner soll erfindungsgemäss eine zweckmässige Warnanlage geschaffen werden, die zunächst den Fahrer auf einen Fehler in der Hauptbremsanlage aufmerksam macht und sodann dem Fahrer nach einigen Bremsungen durch die Notbremsanlage mitteilt, dass es nicht möglich sein wird, die Bremsen nach ihrer nächsten Anlegung zu lösen,,
Weitere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung und aus den Ansprüchen hervor und sind in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht, die bevorzugte Aus fUiirungs formen der vorliegenden Erfindung voranschaulichen.
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In den Zeichnungen sind:
Fig. 1 eine schematische Gesamtansicht, die die Hauptbestandteile sowohl der normalen Bremsanlage als auch einer NotbremsSteueranlage für ein Fahrzeug veranschaulicht; und
Fig. 2 eine Querschnittsansicht, die die baulichen Einzelheiten einer bevorzugten Ausführungsform
des Umkehrventils zeigt, das in der erfindungs- ™
geraässen NotbremsSteueranlage verwendet werden kann.
Wie in· Fig. 1 gezeigt, liefert ein Luftverdichter 20 Druckluft in einen Hauptluftdruckbehälter 22. Der Hauptluftdruckbehälter 22 ist mit einem Sicherheitsventil 2k versehen, das den Aufbau eines Luftdruckes in dem Haüptbe-
halter über 10,5 kg/cm verhindert.
Eine Leitung 26 führt von dem Hauptbehälter 22 zu einer Leitungsverzweigung 28. Während des normalen Betriebes
wird Druckluft von dem Behälter 22 durch die Leitung 26 λ
und die Verzweigung 28 in eine Leitung 30 und in eine Leitung 32 geschickt.
Ein Druckschutzventil 34 ist in der Leitung 30 angeordnet. Das Druckschutzventil 34 ist normalerweise offen, um die Druckluft in eine Leitung 36 gehen zu lassen, die zu einer WotbremsSteueranlage führt, die ausführlicher weiter unten beschrieben wird. An dieser Stelle sei jedoch bemerkt, dass das Druckschutzventil 34 die Zufuhr von Druckluft in die Leitung 36 absperrt, wenn der von der Leitung 26 zugeführte Druck unter einen bestimmten Wert absinkt, bei-' spielsweise 4,2 kg/cm .
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Unter normalen Betriebsbedingungen wird die Druckluft der Hauptbremsanlage des Fahrzeugs durch die Leitung zugeführt. Die Leitung 32 führt zu einem fussbetätigten Bremsventil 40. Das fussbetätigte Bremsventil 40 ist dahingehend betätigbar, Luftdruck in eine Leitung 42 und in eine Leitung 44 zu schicken.
Die Leitung 42 steht mit Zweigleitungen 46 und 48 in Verbindung, die ihrerseits über Doppelabsperrventile mit den Hauptzylindern der Hinterradbremsen in Verbindung stehen. Die Doppelabsperrventile 50 sind herkömmliche Pendelventile, die es gestatten, zwei getrennte Zufuhrquellen zu einer Auslassöffnung zu vereinigen. Die Doppelabsperrventile blockieren ferner offene oder unbenutzte Leitungen.
Die Leitung 44 schickt Druckluft von dem fussbetätigten Bremsventil 40 zu einem normalerweise offenen, handbetätigten Ausschaltventil 56 für die Vorderradbremsen, und sodann zu einem üoppelabsperrventil 58» das seinerseits in Verbindung mit dem Hauptzylinder für die Vorderradbremsen des Fahrzeugs steht.
Während des normalen Betriebes der Hauptbremsanlage werden durch Niederdrücken des fussbetätigten Bremsventils 40 sowohl die Hinterradbremsen als auch die Vorderradbremsen in einem Maß angelegt, das dem Betrag der Niederdrückung des Bremsventils 40 proportional ist. Während bestimmter Betriebszustände des Fahrzeugs kann es zweckmässig sein, nur die Hinterradbremsen anzulegen, und während dieser Augenblicke wird das mit der Hand betätigte Abschaltventil 56 für die Vorderradbremsen in eine geschlossene Stellung bewegt, wodurch der Luftdruck gehindert wird, durch die stromab gelegene Seite der Leitung
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44 zu dem Hauptzylinder für die Vorderbremsen zu gelangen. Es sei auch darauf hingewiesen, dass die Zufuhröffnung des Bremsventils 40 in Verbindung mit einem Druckschalter 47 steht, der eine (nicht gezeigte) Warnlicht- und Summeranordnung in der Fahrerkabine des Fahrzeugs betätigt, wenn der Luftdruck in der Leitung 32 unter einen bestimmten Wert absinkt, beispielsweise 4,2 kg/cm .
Für die Beschreibung der NotbremsSteueranlage sei daran erinnert, dass der Luftdruck von dem Behälter 22 über die Leitung 26 in die Leitung 30 und durch das normalerweise offene Druckschutzventil 34 geschickt wird, das den Luftdruck in eine Leitung 36 schickt. Die Leitung 36 verzweigt sich in Leitungen 62 und 64.
Die Leitung 62 schickt den Luftdruck durch ein Rückschlagventil 66 in einen Notbremsbehälter 68 für die Hinterradbremsen. Der Zweck des Rückschlagventils 66 besteht darin, einen bestimmten Druck in dem Notbehälter 68 aufrechtzuerhalten. Beispielsweise könnte das Rückschlagventil 66 so eingestellt sein, dass es sich zu dem Zeitpunkt schliesst, in dem der Druck in der Leitung 36 unter einen bestimmten Wert absinkt, der beispielsweise 8,4 kg/cm betragen könnte.
Die Leitung 62 führt von dem Notbehälter 68 zu einer Einlassöffnung 69 eines Umkehrventils 70. Eine Zweigleitung 72 verbindet die Leitung 62 mit einem Sicherheitsablassventil Iky das den Luftdruck aus dem Behälter 68 ablässt, wenn der Druck in dem Behälter einen bestimmten Wert
2 übersteigt, beispielsweise 10,5 kg/cm . Eine weitere Zweigleitung 76 verbindet die Leitung 62 mit einem Druckschalter 78. Der Druckschalter 78 ist so eingestellt, dass er eine Hupe 80 betätigt, wenn der Druck in der Notbremsanlage unter einen bestimmten Wert absinkt»
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Die Zweigleitung 64 führt ebenfalls durch ein Rückschlagventil 66 und steht mit einer Einlassöffnung 83 eines Umkehrventils 84 in Verbindung. Eine Zweigleitung 86 geht von der Leitung 64 aus und verbindet einen Notbehälter für die Vorderradbremsen mit einem normalerweise offenen Druckschutzventil 90, das so eingestellt sein kann, dass es sich schliesst, wenn der Druck in der Leitung 86 unter einen bestimmten Wert absinkt, beispielsweise 4,2 kg/cm .
Eine Zweigleitung 92 verbindet die Leitung 86 mit einem Sicherheitsablassventil 94, das ebenso wie das Ventil 74 den Ablass von Luftdruck aus dem Behälter 88 bewirkt, wenn der Druck in dem Behälter 88 über einen bestimmten Wert ansteigt, z.B. 10,5 kg/cm . Eine weitere Zweigleitung 96 verbindet die Leitung 86 mit einem Druckschalter 98· Der Druckschalter 98 entspricht dem Druckschalter 78 und ist so eingestellt, dass er ein Warnlicht 100 betätigt, wenn der Druck in der Notbremsanlage unter einen bestimmten Wert absinkt.
Die Leitung 86 führt von dem normalerweise offenen Druckschutzventil 90 zu einer Zufuhröffnung eines normalerweise offenen, handbetätigten Notbremssteuerventils 104. Das normalerweise offene Notbremssteuerventil 104 schickt Luftdruck in eine Leitung IO6. Die Leitung iO6 steht in Verbindung mit einer Leitung 108, die einer Steueröffnung 107 des Umkehrventils 70 Luftdruck zuführt. Die Leitung 106 steht ferner mit einer Leitung iiO in Verbindung, die einer Steueröffnung 109 des Umkehrventils 84 Luftdruck zuführt.
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Das Umkehrventil 70 ist mit einer Auslassöffnung 111 versehen, die während einer frotbremssituation Luftdruck in eine Leitung 112 schicken kann. Die Leitung 112 steht in Verbindung mit einer Zweigleitung 114, die während einer Notbremssituation Luftdruck über die Doppelabsperrventile 50 den hinteren Bremsen zuführt.
In ähnlicher Weise ist das Umkehrventil 84 mit einer Auslassöffnung 115 versehen, die während einer Notbremssituation Luftdruck in eine Leitung 118 schickt. Die Leitung 118 schickt während eines Notbremsfalles Luftdruck über das Doppelabsperrventil 58 zu den vorderen Bremsen.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2 werden nun die baulichen Einzelheiten der Umkehrventile 70 und 84 erläutert. Die Beschreibung ist auf das Umkehrventil 84 gerichtet und das Ventil 70 hat die gleichen Bestandteile.
Das Umkehrventil 84 umfasst ein Hauptgehäuse 126, das mit einer Mittelbohrung 128 ausgebildet ist. Die Bohrung 128 weist einen Teil 130 mit erweitertem Durchmesser auf, der das erweiterte Ende 132 eines beweglichen Ventilschiebers 134 aufnimmt. Eine Schraubenfeder I36 wird in dem unteren Ende der erweiterten Bohrung 130 mittels einer herkömmlichen Federhalteanordnung 138 gehalten.
Die Federhalteanordnung 138 weist Löcher oder Schlitze auf, die in ihrem unteren Ende ausgebildet sind. Wenn sich ein ausreichender Luftdruck in der erweiterten Bohrung 130 aufbaut, gestattet ein nachgiebiges Gummimembranteil 142 den Ausstoss der Luft aus der erweiterten Bohrung. Das obere Ende der Schraubenfeder I36 sitzt in einer Aus- " nehmung 144 des Ventilschiebers 134.
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Der Stangenteil des Schiebers 134 ist mit einer Bohrung 146 ausgebildet. An dem oberen Ende 146 der Gehäusebohrung 128 hält eine Federhaltevorrichtung 150 mit einer Mittelöffnung 152 eine kleine Schraubenfeder 154. Das untere Ende der Schraubenfeder 154 ist mit einer scheibenförmigen Dichtung 156 versehen, die normalerweise nach unten vorgespannt ist.
Unter normalen Umständen (d.h., wenn keine Notbremssituation vorliegt) wird Luftdruck mit einem Druck von etwa 8,4 kg/cm2 durch die Öffnung 64 in die Einlassöffnung 83 des Umkehrventils 84 geschickt. Der Luftdruck in der Leitung 64 wird entweder aus dem Notbremsbehäter 88 über die Leitung 86 weitergeleitet, oder wenn das Ilückschlagventil 66 geöffnet ist, wird der Luftdruck in der Leitung 64 aus dem Hauptbremskreis über die Leitung 26 weitergeleitet, die in Verbindung mit dem Hauptbehälter 22 steht.
Ferner wird Luftdruck mit einem Druck von 8,4 kg/cm aus dem Notbehälter 88 durch das normalerweise offene Druckschutzventil 90 in die Leitung 86 und zu den Einlassund Auslassöffnungen des normalerweise offenen Notbremssteuerventils 104 geschickt. Das Notbremssteuerventil 104 schickt diesen Luftdruck in die Leitung 106 und schliesslich in die Leitung 110, die in Verbindung mit der Steueröffnung 109 des Umkehrventils 84 steht.
Die Steueröffnung 109 schickt den Luftdruck aus der Leitung 110 zu der oberen Fläche des erweiterten Endes 132 des Ventilschiebers 134. Immer wenn der Luftdruck in der Steueröffnung 109 unter einen Wert von etwa 3»15 kg/cm absinkt, bewegt die Schraubenfeder 136 den Schieber 134 nach oben in die in Fig. 2 gezeigte Stellung, Das heisst,
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der Schieber bewegt sich nach oben, so dass das obere Ende des Schiebers 134 in Anlage an die Scheibendichtung 156 gelangt, wodurch die innere Bohrung 146 des Schiebers abgeschlossen und gleichzeitig die Scheibendichtung nach oben bewegt wird, um zu gestatten, dass der Luftdruck von der Einlassöffnung 83 zu der Auslassöffnung 115 geschickt wird. Während dieses Zustandes des Umkehrventils 84 wird der Druck von dem Notbremsbehälter 88 in die Leitung 64, die Einlassöffnung 83» die Auslassöffnung 115 und in die Leitung 118 geschickt, um die in Pig. 1 gezeigten vorderen Bremsen anzulegen.
Wenn der Druck an der Steueröffnung 109 auf etwa 4,55 kg/cm ansteigt, überwindet der Luftdruck an dem erweiterten Ende 132 des Schiebers 134 die Vorspannkraft der Schraubenfeder 136, so dass der Schieber in der erweiterten Bohrung I30 nach unten bewegt wird. Zu diesem Zeitpunkt ist. die Seheibendichtung 136 durch die Feder 154 so vorgespannt, dass sie die Einlassöffnung 83 gegenüber der Auslassöffnung 115 absperrt. Wenn der Schieber 134 unter dem Einfluss des Druckes an der Steueröffnung 109 in seine untere Stellung bewegt wird, lässt die Zufuhröffnung 115 den Luftdruck von der Bremsleitung 118 über die Innenbohrung 146 des Schiebers und die nachgiebige Membran 142 ab.
Die Gesamtwirkungsweise der Notbremssteueranlage ist die folgende. Immer wenn der Druck in der Hauptbremsanlage unter etwa 4,2 kg/om absinkt, schiiesst sich das Druckechutzventil 34, und der Druckschalter 47 betätigt eine Warnlicht- und Summeranordnung in der Fahrerkabine des Fahrzeuge, wodurch der Fahrer darauf aufmerksam gemacht wird, das· nur 4,2 kg/cm in der Hauptbremsanlage zur Verfügung itehen. Vor diesem Zeitpunkt bewegen sich die Rückschlagventile 66 in eine geschlossene Stellung um zu
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gewährleisten, dass mindestens 8,4 kg/cm in den Notbremsbehältern 68 und 88 der Notbremssteueranlage beibehalten werden.
Der Fahrer des Fahrzeugs kann nun einen Hebel 105 an dem normalerweise offenen Notbremssteuerventil 104 bewegen, um das Ventil zu schliessen, wodurch die Leitung 86 abgesperrt und die Leitung 106 zu der Auslassöffnung des Ventils 104 geöffnet wird. Das Ablassen der Luft aus der Leitung 106 führt zu einem sofortigen Abfall des Luftdrucks an den Steueröffnungen 107 und 109 der Umkehrventile 70 und 84. Wenn der Druck an cten Steuer-Öffnungen 107 und 109 unter 3,15 kg/cm absinkt, wird ein Druck von 8,4 kg/cm aus dem Notbehälter durch die Leitungen 62 und 64 den Einlassöffnungen 69 und 83 und von dort den Auslassöffnungen ill und 115 und sehliesslich zu den Vorder- und Hinterradbremsen über die Leitungen 118 und 112 zugeführt.
Der Fahrer kann die Bremsen lösen, indem er den durch Federkraft vorgespannten Hebel 105 des Notbremssteuerventils 104 loslässt, wodurch automatisch die Einlass-Öffnung des Notbremssteuerventils für den Druck in der Leitung 86 geöffnet wird, der durch die Leitung 106 den Steueröffnungen 107 und 109 der Umkehrventile 70 und zugeführt wird. Solange der Druck an den Steueröffnungen
ΙΟ? und 109 4,55 kg/cm übersteigt, bewirken die Umkehrventile die Absperrung der Druckzufuhr von den Zufuhröffnungen 69 und 83 zu den Bremsauslassöffnungen ill und 115.
Somit hat der Fahrer des Fahrzeugs eine Möglichkeit, die vorderen und hinteren Bremsen über das Notbremseteuer-
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system mehrere Male je nach der Leistungsfähigkeit der Notbremsbehälter 68 und 88 anzulegen und wieder zu lösen. Wenn jedoch der Druck in den Notbremsbehältern unter 4,2 kg/cm abgesunken ist, betätigen die Druckschalter 78 und 98 die Hupe 80 und das Warnlicht 100, was dem Fahrer anzeigt, dass er nicht mehr in der Lage sein wird, die Bremsen nach der nächsten Anlegung noch einmal zu lösen. Zu diesem Zeitpunkt bewegt sich auch das normalerweise offene Druckschutzventil 90 in eine geschlossene Stellung, da der Druck in der Leitung 86 unter 4,2 kg/cm ■ abgesunken ist. Anders ausgedrückt sinkt nach mehreren Anlegungen der Notbremsen über die NotbremsSteueranlage der Druck in der Notbremssteueranlage auf einen kritischen Punkt ab, wodurch der Fahrer nicht mehr in der Lage sein wird, die Bremsen nochmals zu lösen, wenn er sie angelegt hat. ■
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Claims (3)

PATENTANSPEUChE:
1. J No tbreins Steueranlage zur wahl weisen Anlegung der Drusen eines Fahrzeuges bei einem Ausfall, der in einer
primären Bremssteueranlage auftritt, gekennzeichnet durch Notbremsbehälter (68, 88), in denen ein Druckmedium normalerweise auf einen ersten bestimmten Druck unabhängig von der Druckhöhe der primären BremsSteueranlage gehalten wird, Leitungen, durch die wahlweise das Druckmedium aus den Notbremsbehältern den Bremsen zugeführt werden kann, und Notbremssteuereinrichtungen, die in Druckverbindung mit den Leitungen stehen und ein mit der liand betätigbares iMotbrerassteuerventil (lÜ4) umfassen, das dem Fahrer des Fahrzeugs gestattet, wahlweise die bremsen anzulegen und zu lösen, wenn sich der Druck in dem Notbreiusbehälter über einem zweiten bestimmten Wert befindet, der geringer ist, als der erste bestimmte Wert, und das nach dem Absinken des Druckes in dem Notbremsbehälter unter den zweiten bestimmten Wert dem Fahrer nur noch das Anlegen der Bremsen gestattet.
2. DruckmitLelbetätigte Notbremssteueranlage zur wahlweisen Anlegung der Bremsen eines Fahrzeugs, wenn der Druck in einer primären BremsSteueranlage unter einen bestimmten Wert absinkt, gekennzeichnet durch Notbremsbehälter (68, 88), eine erste Leitung (62, 64), die dem Wo(bremsbehälter normalerweise Druckmittel aus einer Druckmittelquelle zuführt, die auch die primäre Brems-* Steueranlage mit Druckmittel versorgt, erste Ventileinrichtungen (6b), die einen ersten bestimmten Druck in den Notbrems behältern unabhängig von dem Druck in der imären Brems s {"-"(»u er an lage aufrechterhalten, zweite Lei-
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tungen zur wahlweisen Zuführung von Druckmittel aus den Notbremsbeliältern zu den Bremsen, und in Druckverbindung mit den zweiten Leitungen stehende Notbremssteuereinrichtungen, die ein mit der Hand betätigbares Notbremssteuerventil umfassen, das dem Fahrer des Fahrzeugs gestattet, wahlweise die Bremsen anzulegen und zu lösen, wenn der Druck in den Notbremsbehältern über einem zweiten bestimmten Wert liegt, der niedriger ist, als der erste bestimmte Druckwert, und das dem Fahrer nur noch das Anlegen der Bremsen gestattet, wenn der Druck in Ii
dem Notbremsbehälter unter den zweiten bestimmten Wert absinkt.
3. Druckmittelbetätigte Notbremssteueranlage zur wahlweisen Anlegung der Bremsen eines Fahrzeuges, wenn der Druckmitteldruck in einer primären Bremssteueranlage unter einen bestimmten Wert absinkt, gekennzeichnet durch . ■ ■ eine Druckmittelquelle (20, 22), Notbremsbehälter (68, 88), erste Leitungen (26, 30» 36, 62, 64), die normalerweise den Notbremsbehältern Druckmittel aus der Druckmittel quelle zuführen, erste Ventileinrichtungen (66), die einen ersten bestimmten Druck in den Notbremsbehäl- M
tern unabhängig von dem Druck an der Druckmittelquelle aufrechterhalten, Umkehrventile (70, 84), die eine Einlassöffnung (69 bzw. 83))i eine Steueröffnung (107 bzw. 109) und eine Auslassöffnung (lli bzw. lli>) aufweisen, zweite Leitungen (62, 64), durch die der Druck von dem Notbremsbehälter (68, 88) der Einlassöffnung (69, 83) des Umkehrventils (70, 84) zugeleitet wird, ein mit der Hand betätigbares Notbremssteuerventil (104), das eine Einlassöffnung, eine Auelaeeöffnung und eine Ablassöffnung aufweist, eine dritte Leitung, die den Notbremsbehälter mit der Einlassöffnung des Notbremssteuerventils verbindet,
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eine vierte Leitung, die die Auslassöffnung des Notbremssteuerventils mit der Steueröffnung des Umkehrventils verbindet, eine fünfte Leitung, die die Auslassöffnung des Umkehrventils mit den Bremsen des Fahrzeugs verbindet, wobei das Notbremssteuerventil betätigbar ist, um einem Fahrer des Fahrzeugs den wahlweisen Ablass von Druck aus der vierten Leitung zu gestatten und das Notbremssteuerventil einen normalerweise offenen Zustand hat, um den Druck aus dem Notbremsbehälter durch die vierte Leitung auf die Steueröffnung des Umkehrventils zu übertragen, und wobei das Umkehrventil einen normalen Betriebszustand hat, bei dem, solange der in der vierten Leitung gemessene Druck des Notbremsbehälters über einem zweiten bestimmten Wert liegt, die Auslassöffnung des Umkehrventils den Bremsen keinen Druck aus dem Notbremsbehälter zuleitet, und wobei das Umkehrventil einen zweiten Betriebszustand hat, in dem bei Absinken des in der vierten Leitung gemessenen Druckes des.Notbremsbehälters unter den zweiten bestimmten Wert die Auslassöffnung des Umkehrventils den Bremsen über die fünfte Leitung den Druck des Notbremsbehälters zuleitet.
k, Notbremssteueranlage nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, dass in der Fahrerkabine des Fahrzeugs Anzeigevorrichtungen vorgesehen sind, die den Fahrer des Fahrzeugs auf das Absinken des Druckes in der primären Bremssteueranlage unter einen bestimmten Wert aufmerksam machen.
'). Notbremssteueran^age nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, dass zweite Anzeigevorrichtungen (80, lOO) in der Fahrerkabine des Fahrzeugs angeordnet sind, um den Fahrer auf das Absinken des Druckes in dem Notbremsbehälter unter den zweiten bestimmten Wert aufmerksam zu machen.
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6, Notbremssteueranlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Fahrerkabine des Fahrzeuges zweite Anzeigevorrichtungen angeordnet sind, die den
Fahrer auf das Absinken des Druckes in dem Notbremsbehälter unter den zweiten bestimmten Wert aufmerksam
machen.
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L e e r s e i \ e
DE19702023743 1969-05-15 1970-05-14 Steueranlage für Notbremsen Pending DE2023743A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US82493769A 1969-05-15 1969-05-15

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DE19702023743 Pending DE2023743A1 (de) 1969-05-15 1970-05-14 Steueranlage für Notbremsen

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