[go: up one dir, main page]

DE2022452A1 - Verfahren zur Herstellung eines neuen Antibioticums - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Antibioticums

Info

Publication number
DE2022452A1
DE2022452A1 DE19702022452 DE2022452A DE2022452A1 DE 2022452 A1 DE2022452 A1 DE 2022452A1 DE 19702022452 DE19702022452 DE 19702022452 DE 2022452 A DE2022452 A DE 2022452A DE 2022452 A1 DE2022452 A1 DE 2022452A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wortmannin
thorn
desacetoxy
strain
raper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702022452
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Daniel Hauser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sandoz AG
Original Assignee
Sandoz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH734969A external-priority patent/CH520163A/de
Priority claimed from CH1348569A external-priority patent/CH523317A/de
Application filed by Sandoz AG filed Critical Sandoz AG
Publication of DE2022452A1 publication Critical patent/DE2022452A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/70Carbohydrates; Sugars; Derivatives thereof

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

Sandoz AG
Basel Case 100-3072
Verfahren zur Herstellung eines neuen Antibioticums 4|
Die vorliegende Erfindung betrifft das neje Antibioticum ll^Desaeetoxy-wortmannin (Formel I, siehe ^ormelblatt), Verfahren zur Herstellung von ll-Desacetoxy-wortmannin und pharmazeutische Zubereitungen davon.
Erfindungsgemäss gelangt man zu 11-Desacetoxy-wortmannin, indem man entweder
a) Δ°^ '-8,9-Dihydro-ll-desacetoxy-wortmannin (Formel II} isomerisiert oder
10. b) einen neuen Stamm der Pilzspecies Penicillium funicu» losum Thorn bzw. der Pilzspecies Aspergillus janus Raper und Thorn auf oder in einem Nährmedium züchtet und hierauf 11-Desacetoxy-wortmannin aus der Fermentationsbrühe auf an sich bekannte Weise, z.B. durch Extraktion oder Adsorption, isoliert und reinigt.
00985172272
- 2 - 100-5072
Nach a) wird die Isomerisierung in einer wasserfreien organischen Base durchgeführt. Grundsätzlich sind alle organischen Basen verwendbar, vorzugsweise Jedoch organische Stickstoffbasen, wie Pyridin oder Chinolin. Da auch die erfindungsgemässe Isomerisierung bei erhöhter Temperatur schneller abläuft, wird sie beispielsweise bei der Siedetemperatur der organischen Base durchgeführt.
Eine Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass man £i^ -8,9-Dihydro-ll~.desaceto:^-wortmannin in Pyridin löst und unter Stickstoff am Rückfluss kocht. Das entstandene 11-Desacetoxy-wortmannin wird nach dem Eindampfen durch Umkristallisation in an sich bekannter Weise gereinigt.
Das als Ausgangsprodukt verwendete δ°^ '-8,9-Dihydro-lldesacetoxy-wortmannin kann hergestellt werden durch Umsetzung von Wortmannin (Formel III) mit Zinkstaub in einem organischen Lösungsmittel in Gegenwart einer Säure, aber in Abwesenheit von Wasser, beispielsweise bei der Siedetemperatur des organischen Lösungsmittels. Die Ausgangsverbindung wird nach Abfiltrieren des Zinkstaubes und Eindampfen des Reaktionsgemisches durch Umkristallisieren und/oder Chromatographieren in an sich bekannter Weise gereinigt.
Nach b) gelangt man zu 11-Desacetoxy-wortmannin, indem man als Ausgangsmaterial entweder einen neuen Stamm der PiIz-
009851/2272
- 3 - .100-3072
species Penicillium funiculosum Thorn oder einen neuen Stamm der Pilzspecies Aspergillus Janus Raper und Thorn verwendet.
Der neue, erfindungsgemäss verwendete Stamm S 3196 von Penicillium funiculosum Thorn wurde aus einer in Clarksburg, Maryland (USA) gefundenen Erdprobe isoliert und eine Probe davon beim United States Department of Agriculture (Northern Utilization Research and Development Division), Peoria, 111., USA, unter der Nummer NRRL 3563 deponiert. Der neue Stamm der Pilzspecies Peniciilium funiculosum Thorn wächst auf einem Malz-Hefeextrakt-Agar bei 18-27° und bildet einen dichten grünen Konidienrasen mit leuchtend gelben Konidienträgern. Die Rückseite der Kolonie zeigt eine grüngelbe Verfärbung des Substrats.
Der Stamm entspricht in seiner Morphologie und Physiologie der Beschreibung von C. Thorn, U.S.Dept.Agr.Bur.Anim.Ind.Bul. 118, p. 69, fig. 27 (1910) und ist im Handbuch K.B. Raper und Ch. Thorn, "A Manual of the Penicillia", The Williams and Wilkins Co. 1949, Baltimore, auf den Seiten 616 bis 620 eingehend beschrieben und illustriert.
Der neue, erfindungsgemäss verwendete Stamm S 8033/P von Aspergillus janus wurde aus einer in der Republik Zentralafrika gefundenen Erdprobe isoliert und eine Probe davon beim United States Department of Agriculture (Northern Utilization Research and Development Division), Peoria, 111., .
009851/2272
100-5072
USA, unter der Nummer NRRL j?8O7 deponiert und ist dort zugänglich.
Der neue Stamm der Pilzspecies Aspergillus Janus wächst auf einem Glucose-Hefeextrakt-Malzextrakt-Pepton-Agar bei 18 bis 53°C, wird aber vorzugsweise bei 18 bis 27° gezüchtet. Auf diesem Medium wächst der Pilz mit einem lockeren, ausgebreiteten Mycel. Das Nährsubstrat und die Rückseite der Kolonie werden durch ein gelbliches Pigment verfärbt. In seiner Morphologie und Physiologie entspricht der neue Stamm von Aspergillus janus der Beschreibung bei: K.B. Raper und D.J. Penneil, "The Genus Aspergillus", The Williams & Wilkins Comp., Baltimore, 1965, auf den Seiten 476 bis 480.
PUr das erfindungsgemässe Verfahren können auch Stämme verwendet werden, wie sie z.B. durch Selektion oder Mutation unter Einwirkung von Ultraviolett- oder Röntgenstrahlen oder durch Anwendung anderer Massnahmen, wie z.B. durch Behandlung von Laboratoriumskulturen mit geeigneten Chemikalien, aus den neuen Stämmen der Pilzspecies Penicillium funiculosum Thorn bzw. der Pilzspecies Aspergillus janus Raper und Thorn gewonnen werden können.
Die neuen Pilzstämme der Pilzspecies Penicillium funiculosum Thorn bzw. der Pilzspecies Aspergillus janus Raper und Thorn lassen sich auf vielerlei Nährböden, die die üblichen Nänr-
009 851/2272
- 5 - 100-5072
stoffe enthalten, züchten. So verwenden solche Stämme die für kohlenstoffheterotrophe Organismen üblicherweise benutzten Nährstoffe, beispielsweise Glucose, Stärke, Dextrin, Lactose, Rohrzucker usw. als Kohlenstoffquelle, organische und anorganische, stickstoffhaltige "Verbindungen, wie Pepton, Hefe- oder Fleischextrakte, Ammoniumsulfat, Ammoniumnitrat, Aminosäuren usw. als Stickstoffquelle sowie die üblichen . Mineralsalze und Spurenelemente.
11-Desacetoxy-wortmannin kann man in der Weise herstellen, dass man ein flüssiges Nährmedium direkt mit einer Sporensuspension oder mit einer über eine Sporensuspension hergestellten Vorkultur eines neuen Stammes von Penicillium funiculosum Thorn bzw. von Aspergillus janus Raper und Thorn beimpft. Im Falle des Stammes von Penicillium funiculosum Thorn wird die Kultur 5 bis 10 Tage bei 27°, im Falle'des Stammes von Aspergillus janus Raper und Thom/5bis 4Tage J bei l8° inkubiert. Die Züchtung kann unter aeroben Bedingungen in einer Oberflächenkultur oder submers unter Schütteln oder in Fermentern mit Begasung durch Luft oder Sauerstoff unter Rühren erfolgen. Sobald eine maximale Menge an Antibioticum produziert worden ist, v/lrd filtriert und das Antibioticum durch extraktive oder adsorptive Arbeitsmethoden auf an sich bekannte Weise aus dem FiItrat gewonnen.
Eine Methode, die sich als vorzugsweise geeignet erwiesen hat,
009851/2272
- 6 - 100-3072
ist die Extraktion des Filtrates mit Essigester, jedoch können auch andere organische Lösungsmittel, wie z.B. Benzol, Chloroform, Butylacetat, Methylenchlorid oder Butanol, verwendet werden. Anschliessend·werden die Extrakte vom Lösungsmittel befreit, z.B. durch Destillation, und der Rückstand zur Isolierung des gewünschten Antibioticums auf chromatographischem Wege an adsorbierenden Mitteln, wie Tonerde, Kieselgel, Magnesiumsilicat und dergleichen oder mittels Gegenstromverteilung gereinigt.
11-Desacetoxy-wortniannin ist ein wertvolles Heilmittel.
Insbesondere "besitzt es eine sehr hohe fungistatische Wirkung gegenüber verschiedenen Erregern von Pil.zinfektionen humanpathogener oder pflanzenparasitärer Pilze. In vitro zeigt sich 11-Desacetoxy-wortmannin besonders v/irksam gegen Histoplasma capsulatum, Candida krusei, Trichophyton tonsurans, Epidermophyton floccosum und Microsporum canis.
11-Desacetoxy-wortmannin zeigt überdies eine ödemhemmende und entzündungshemmende Wirksamkeit, wie sie aus dem Carrageen-Oedem-Test, dem Carrageen-Granulombeutel-Test und dem CMC-Granulombeutel-Test an der wachen Ratte hervorgeht.
Die zu verabreichende Dosis variiert naturgemänr; je nach der Art der Administration und des zu behandelnden Zustands. Im allgemeinen werden jedoch befriedigende Resultate mit einer Dosis von 1 bis 15 mg/kg Körpergewicht erhalten» Diese Dosis
009851/2272
BADORONAL
- 7 - 100-5072
kann nötigenfalls in 2 bis 5 Anteilen oder aueh als Retardform verabreicht werden. Fürgrössere Säugetiere liegt die Tagesdosis bei etwa 1 bis 50 mg. Pur die orale Applikation enthält eine geeignete Verabreichungsform 1 bis 50 mg der Wirksubstanz, vermischt mit einem flüssigen oder festen Träger. Für die topicale Anwendung können Pulver od.■Sprays od. Salben od. Tinkturen, die 0,1 bis 2 # der Wirksubstanz enthalten, verwendet werden.
'■■■■:"'.: ■- - - ■ '.'. ■■ i In den nachfolgenden Beispielen, welche die Ausführung des Verfahrens erläutern, den Umfang der Erfindung aber in keiner Weise einschränken sollen, erfolgen alle Temperaturangaben in Celsiusgraden. Die Schmelz- bzw. Zersetzungspunkte sind auf dem Kofler-Block bestimmt.
009851/2272
BADORfQINAL
100-5072
CHxO-CH0
CH 0-CH2
II
OAc
CH^O-CH
III
009851/2272
- 9 - 100-3072
Beispiel 1:
5 g Δ '-8,9-Dihydro-ll-desacetoxy-wortmannin werden in 200 ml Pyridin gelöst und βθ Stunden unter Stickstoff am Rückfluss gekocht. Das Reaktionsgemisch wird danach eingedampft und der Rückstand zweimal aus Methanol umkristallisiert. Man erhält reines 11-Desacetoxy-wortmannin vom Smp. 178 - I8o°.
Das als Ausgangsmaterial verwendete zrj ^-8,9-Dihydro-lldesacetoxy-wortmannin kann wie folgt hergestellt werden:
10 g Wortmannin werden in 1 Liter Aethanol gelöst und nach Zugabe von 10 g Zinkstaub und 10 ml Eisessig 15 Minuten am Rückfluss gekocht. Nach dem Erkalten wird das Reaktionsgemisch filtriert und eingedampft. Der Rückstand wird in Methylenchlorid aufgenommen, filtriert und erneut eingedampft.
Anschliessende Umkristallisation aus Methanol liefert rohes δ"^ '-8,9-Dihydro-ll-desacetoxy-wortmannin. Dieses wird an (J 26o g Kieselgel chromatographiert. Als Elutionsmittel dient Chloroform/Methanol (49:1), wobei Fraktionen zu 500 ml auf-" gefangen werden. Die Fraktionen 3 bis 8 werden zusammengenommen, das Elutionsmittel verdampft und der Rückstand aus Methylenchlorid unter Zugabe von Methanol umkristallisiert. Smp. 202 - 206°.
009851/2272
BAD ORIGINAL
- 10 - 100-3072
Beispiel 2t
In einem Fermenter werden 150 Liter einer Nährlösung, die pro Liter
20 g Cerelose
2g Malzextrakt
2 g Hefeextrakt
2 g KH2PO4
2 g MgSO^ · 7 H2O und ' entmineralisiertes Wasser enthält, mit einer Sporensuspension des Stammes NRRL 3363 von Penicillium funiculosum Thorn beimpft und unter Belüftung (I50 L Luft/Min.) und unter Rühren (100 U./Min.) 112 Stunden bei 27° inkubiert. Die Kulturbrühe wird filtriert und das Piltrat zweimal mit je 100 Liter Essigester extrahiert. Die organische Phase wird einmal mit' 60 Liter Wasser gewaschen und am Vakuum auf 5 Liter eingeengt. Das Konzentrat wird über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wird dreimal zwischen Petroläther und Methanol-Wasser (9:1) verteilt. Die Methanolphase wird konzentriert und anschliessend dreimal mit Essigester extrahiert. Die Essigester-Lösungen werden einmal mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Extrakt wird an der 50-fachen Menge Kieselgel chromatographiert. Mit Chloroform-Methanol (99:1) wird 11-Desacetoxy-wortmannin
009851/2272 BAD
- 11 - 100-5072
eluiert, das nach zweimaliger umkristallisation aus Methylenchlorid-Aether bei I78-I800 schmilzt.
Beispiel J:
In einem Fermenter werden 30 Liter einer Nährlösung, die pro Liter die in Beispiel 2 angegebene Zusammensetzung aufweist, mit 3 Liter einer wie nachstehend beschriebenen Vorkultur des Stammes NRRL 3807 von Aspergillus janus beimpft und unter Belüftung (6-24 L Luft/Min.) und unter Rühren (150 U./Min.) 90 Stunden bei 18° inkubiert. Die Kulturbrühe wird filtriert und das PiItrat zweimal mit je20 Liter Essigester extrahiert. Die organische Phase wird einmal mit 12 Liter Wasser gewaschen und am Vakuum auf 1 Liter eingeengt. Das Konzentrat wird über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wird dreimal zwischen Petroläther und Methanol-Wasser (9:1) verteilt. Die Methanolphase v;ird konzentriert und an-
schliessend dreimal mit Essigester extrahiert. Die Essigester-Lösungen werden einmal mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Extrakt wird an der 50-fachen Menge Kieselgel chromatographiert. Mit ; Chloroform-Methanol (99:1) wird 11-Desacetoxy-wortmannin ,eluiert, das nach zweimaliger Umkristallisation aus Methylenchlorid- Aether bei 178-180° schmilzt.
00 98 51/22 72
- 12 - 100-5072
Die eingesetzte Vorkultur wird wie folgt erhalten:
5 Liter des in Beispiel 2 angegebenen Mediums mit zusätzlich 2 g Pepton pro Liter Lösung werden mit einer Sporensuspension des Stammes NRRL 3807 beimpft und 7 Tage bei 27° unter Schütteln inkubiert. ^
00985T/2272

Claims (8)

2Ο22Λ52 -13 - 100-3072 Pat entansprüche: „_
1. 11-Desacetoxy-wortmannin (Formel I, siehe Pormelblatt). .--'"-—-
2. Verfahren zur Herstellung von 11-Desacetoxy-wortmannin ..--'- —■'■" (Formel J, siehe Pormelblatt), dadurchgekennzeichnet, dass man entweder
a) δ"V '-8,9-Dihydro-ll-desacetoxy-wortmannin (Formel II) ^r isomerisiert ™
oder
b) einen neuen Stamm der Pilzspecies Penicillium funiculosum Thorn bzw. der Pilzspecies Aspergillus janus Raper und Thorn auf oder in einem Nährmedium züchtet und hierauf 11-Desacetoxy-wortmannin nach an sich bekannten Methoden aus der Nährlösung isoliert und reinigt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass g man als neuen Stamm den Stamm NRRL 3363 der Pilzspecies
Penicillium funiculosum Thorn verwendet.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als neuen Stamm den Stamm NRRL 3807 der Pilzspecies Aspergillus janus Raper und Thorn verwendet.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Isomerisierung in einer wasserfreien organischen Base
009851/2272
- 14 - 100-5072
durchführt.
6. "Verfahren nach Ansprueh 5> dadurch gekennzeichnet, dass man efne~cigährsche Stickstoffbase verwendet.
7. Verfahren nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch die Verwendung von Pyridin.
8. Verfahren nach den Ansprüchen 5 bis 7> dadurch gekennzeichnet, dass man die Isomerisierung bei erhöhter Temperatur, beispielsweise der Siedetemperatur der organischen Base durchführt.
9« Heilmittel, enthaltend ll-D&sacetoxy-v/ortmannin.
SANDOZ AG.
009851/2272
DE19702022452 1969-05-14 1970-05-08 Verfahren zur Herstellung eines neuen Antibioticums Pending DE2022452A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH734969A CH520163A (de) 1969-05-14 1969-05-14 Verfahren zur Herstellung von 11-Desacetoxy-wortmannin
CH1348569A CH523317A (de) 1969-09-10 1969-09-10 Verfahren zur Herstellung eines neuen Antibioticums

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2022452A1 true DE2022452A1 (de) 1970-12-17

Family

ID=25701168

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702022452 Pending DE2022452A1 (de) 1969-05-14 1970-05-08 Verfahren zur Herstellung eines neuen Antibioticums

Country Status (8)

Country Link
AU (1) AU1501370A (de)
BE (1) BE750303A (de)
DE (1) DE2022452A1 (de)
DK (1) DK128006B (de)
FR (1) FR2051522B1 (de)
GB (1) GB1303724A (de)
IL (1) IL34514A (de)
NL (1) NL7006514A (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB0119863D0 (en) 2001-08-14 2001-10-10 Cancer Res Campaign Tech DNA-PK inhibitors
GB0119865D0 (en) 2001-08-14 2001-10-10 Cancer Res Campaign Tech DNA-PK inhibitors
US7049313B2 (en) 2002-02-25 2006-05-23 Kudos Pharmaceuticals Ltd. ATM inhibitors
EP1654257B1 (de) 2003-08-13 2010-03-17 Kudos Pharmaceuticals Limited Aminopyrone und ihre verwendung als atm inhibitoren
EP1794151A1 (de) 2004-09-20 2007-06-13 Kudos Pharmaceuticals Limited Dna-pk-inhibitoren
US7642254B2 (en) 2005-02-09 2010-01-05 Kudos Pharmaceuticals Limited ATM inhibitors
AR053358A1 (es) 2005-04-15 2007-05-02 Cancer Rec Tech Ltd Inhibidores de adn - pk

Also Published As

Publication number Publication date
BE750303A (fr) 1970-11-12
IL34514A0 (en) 1970-07-19
GB1303724A (de) 1973-01-17
FR2051522B1 (de) 1973-08-10
IL34514A (en) 1974-01-14
FR2051522A1 (de) 1971-04-09
AU1501370A (en) 1971-11-18
DK128006B (da) 1974-02-18
NL7006514A (de) 1970-11-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3051175C2 (de)
DE3006215A1 (de) Verfahren zur herstellung von monacolin k
DE2552871B2 (de) Optisch aktive Di- und Monoacetylester des Cyclopent-l-en-3,5-diols, optisch aktives Cyclopent-l-en-33-diol und Verfahren zu deren Herstellung
US3668222A (en) 11-desacetoxy-wortmannin
DE2022452A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Antibioticums
DE2849696A1 (de) Verfahren zur herstellung des antibiotikums c-15003 p-3
DE2705917B2 (de) Verfahren zur Herstellung von 3 ß , 16 ß -Dihydroxy-S-androsten- 17-on durch mikrobiologische Hydrolyse
DE1299797B (de) Verfahren zur Herstellung des Antibioticums Rhi-12-648
DE1793697C3 (de) Optisch aktive l-Hydroxy-3-oxo-2 methyl-2-(3'-oxo-6'-carbo-niedrig-alkoxy) -hexyl-cyclopentane
DE3247175A1 (de) Dihydro- und tetrahydromonacolin l, ihre metallsalze und alkylester sowie verfahren zu ihrer herstellung und sie enthaltende arzneimittel
DE2011981A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Antibiotieums
DE1617803A1 (de) Ein bisher unbekanntes Antibioticum sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung
DE2316429A1 (de) Verfahren zur herstellung eines neuen metaboliten
CH523317A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Antibioticums
DE956510C (de) Verfahren zur Herstellung von 14ª‡-Oxytestosteron bzw. 14ª‡-Oxy-10-normethyltestosteron
DE937052C (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Androsten-11ª‡-ol-3, 17-dion
DE2903997A1 (de) Verfahren zur herstellung von monorden und monordenderivaten
DE2450106C2 (de) Neue 1 α-Hydroxysteroide, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel
DE1070176B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Steroidverbindungen der 1, 4 - Pregnadienreihe
DE955058C (de) Verfahren zur Herstellung von 14ª‡-Oxyprogesteron
DE1107225B (de) Verfahren zur Herstellung von 1, 4, 17(20)-Pregnatrienen
DE2200377A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Antibioticums
DE2261832C3 (de) 5-Dihydrocoriolin C und Verfahren zu seiner Gewinnung
DE1128854B (de) Verfahren zur Herstellung von 11-hydroxylierten Steroiden der Pregnanreihe
DE958476C (de) Verfahren zur Herstellung von 17-Ketotestanen, 17-Ketoandrostanen und 20-Oxypregnanen