DE2022270B2 - Geschirrspülmaschine - Google Patents
GeschirrspülmaschineInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Geschirrspülmaschine der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Gattung. Derartige Geschirrspülmaschinen sind aus der DE-AS 12 50 979 und dem DE-GM 66 02 300 bekannt.
Bei diesen bekannten Geschirrspülmaschinen ist. ein getrennter Zyklcnabscheider im Nebenstrom zu dem
Umwälzstrom angeordnet, wobei ständig eine gewisse Teilmenge der Spülflüssigkeit, die aus der Spülwanne
abgesaugt wird, diesem Nebenstrom zugeleitet wird, während der größere dem Umwälzstrom zugeführte
Teilstrom ungereinigt den Düsen zugeführt wird. Dieser Umwälzstrom besitzt dabei prozentual etwa gleichviel
Festteilchen wie der Nebenstrom, der eine Abscheidung bewirkt, so daß nur eine ganz allmähliche Abscheidung
bewirkt werden kann. Außerdem bedingen die Nebenstrorrsleitungen
mit den Zyklonabschcidcrn einen sehr
aufwendigen zusätzlichen Konstruktionsaufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung gesonderter in einem Nebenstrom liegender
Fliehkraftabscheider, die Leitungsführung im Hauptstrom so auszubilden, daß unter Verwendung
bzw. Abänderung von in Geschirrspülmaschinen bereits vorhandenen Teilen, insbesondere von Pumpengehäuse-
oder Leitungsteilen und Einschaltung eines Absetzraumes das Auffangen von Sinkstoffen zuverlässig und
11) rasch gewährleistet wird.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß ohne Verwendung zusätzlicher Leitungsführungen und Pumpen
einfach aufgrund der besonderen Führung der Hauptstromleitung die Schwerkraftabscheidung selbsttätig
erreicht wird.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 5.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der
Zeichnung zeigt
Fig. la eine schematische Teilansicht einer erfindungsgemäß
ausgebildeten Geschirrspülmaschine mit Absetzvorrichtung;
Fig. Ib Jie Absetzvorrichtung gemäß Fig. la während
des Umwälzvorganges;
Fig. Ic die Absetzvorrichtung während des Absaug-Vorganges;
Fig.2a, 2b u. 2c den Fig. la, Ib, Ic entsprechende
Ansichten einer anderen Ausführungsform der Absetzvorrichtung;
Fig.2d eine schematische Ansicht einer gegenüber
der Ausführungsform räch F i g. 2a bis 2c abgewandelten
Absetzvorrichtung;
F i g. 3 und 4 weitere abgewandelte Ausführungsformen der Geschirrspülmaschine mit Absetzvorrichtung.
Die in Fig. la nur teilweise schematisch dargestellte
•to Geschirrspülmaschine umfaßt eine Spülwanne, an deren Boden ein Gitter 11 angeordnet ist, das die Saugleitung
13 der Pumpe 12 schützt, die sowohl als Umwälzpumpe als auch als Absaugpumpe dient. Die Pumpendruckleitung
14, in der sich eine Absperrklappe 15 befindet, speist bei geöffneter Stellung der Klappe 15 über eine
Umwälzleitung den Sprüharm 16. Die Pumpendruckleitung 14 weist ein Knie auf und in dem an dieses Knie
anschließenden Abschnitt erweitert sich die Leitung an der radial äußeren Seite, an der die mit der
Spülflüssigkeit mitgenommenen festen Teilchen entlangbewegt werden. In Strömungsrichtung vor der
Klappe 15 weist die Leitung an ihrer breitesten Stelle eine öffnung 18 auf, hinter der ein Vorsprung 17 die
Leitung 14 wieder auf den ursprünglichen Querschnitt zurückführt. An die öffnung 18 schließt die Absetzvorrichtung
in Gestalt eines Behälters 20 an, dessen offener Boden durch ein Ventil 21 abschließbar ist, das über eine
Ventilstange 22 betätigbar ist. Innerhalb des Abscheidebehälters 20 sind zwei schräg nach unten verlaufende
bo Wände 23 angeordnet, die den Innenraum des Behälters
20 in zwei über einen Schlitz zwischen den beiden Wänden 23 in Verbindung Siehende Abteile unterteilen,
wodurch das Absetzen des festen Teilchen 24 begünstigt wird.
An den Ventilauslaß des Behälters 20 schließt eine Ablaßleitung 25 an.
Während des Spülbetriebes, d. h. beim Umwälzen der
ic xrr « /r?: ~ i„ , j
:λ ι/ι
IV IXIdp
Ib), während sie beim Absaugen der Spülflüssigkeit (Fig. Ic) geschlossen ist Die Spülflüssigkeit wird nach
Austritt aus der Pumpe 12 durch die Pumpendruckleitung 14 um 90° abgelenkt und die mitgenommenen
Festteilchen sind infolge der Trägheitswirkung bestrebt, "> sich möglichst entlang der radial außen liegenden
Innenwand der Leitung 14 zu bewegen. Durch den Vorsprung 17 werden die Stromfäden am Ende des sich
erweiternden Leitungsabschnitts unterbrochen, wodurch die sich längs dieser erweiterten Wand bewegenden
Festteilchen durch die Öffnung 18 abgelenkt werden und sich im Abscheidebehälter 20 sammeln.
Beim Abpumpen der Spülflüssigkeit ist die Klappe 15 geschlossen und das Ventil 21 ist geöffnet, so daß die in
dem Abscheidebehälter 20 gesammelten Teilchen in die ι ~>
Ablaßleitung 25 ausgeschwemmt werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2a bis 2c sind die der Ausführungsform nach Fig. la bir Ic entsprechenden
Teile mit dem gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Hierbei mündet die Pumpendruckleitung 14
der Pumpe 12 in einem Abscheidebehälter 26, dessen offener Boden mit einem Ventil 21 versehen ist.
Innerhalb des Behälters 26 sind zwei schräge Wände 23 angeordnet, unter denen sich die festen Teilchen
sammeln. Dem Ausflußende der Pumpendruckleitung 14 2 > liegen Umlenkschaufeln 27 gegenüber, durch die die
ausströmende Flüssigkeit zunächst um 180° umgelenkt wird. Auch hierbei sind die festen Teilchen wiederum
bestrebt, durch Trägheitswirkung ihre Kurvenbahn zu verlängern und infolge der Querschnittserweiterung der 1»
Leitung nimmt die Strömungsgeschwindigkeit nach Austritt aus der Pumpendruckleitung 14 erheblich ab.
Dadurch wird der Aufprall der Teilchen an einem Stufenabsatz 28 begünstigt, der in Strömungsrichtung
zwischen Behälter 26 und Umwälzleitung geschaltet ist. )"> Dadurch wird bewirkt, daß sich die Teilchen im unteren
Abteil des Abscheidebehälters 26 sammeln. Aus diesem Abteil werden die festen Teilchen nach öffnen des
Ventils 21 über die Ablaßleitung ausgeschwemmt (Fig. 2c). Die Fig. 2d zeigt eine den Fig. 2a bis 2c ·»<)
ähnliche Ausführungsform, bei der jedoch nur ein Teil der Flüssigkeit nach den im Behälter 26 angeordneten
Umlenkschaufeln 27 gelangt, und zwar jener Teil, der die Festteilchen an der Unterseite der Pumpendruckleitung
14 mit sich führt, an der der Zulauf nach dem Behälter 26 abzweigt.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführutigsbeispiel
ist am Boden der Spülwanne 10 ein Schutzgitter 11 angeordnet, unter dem die als Zentrifugalpumpe
ausgebildete Pumpe angeordnet ist, deren Laufrad 29 in ίο
einem Pumpengehäuse 30 umläuft, das über die Pumpendruckleitung 31 und die Umwälzleitung den
Spriiharm 16 speist. In der Pumpendruckleitung ist auch in diesem Falle eine Absperrklappe !5 eingesetzt. Der
Pumpenraum 32 des Pumpengehäuses 30 ist mit einer ringförmigen Umlenkwand 33 versehen, welche den
eigentlichen Pumpenraum von einem unteren Absetzraum 34 trennt, in dem sich die Feststoffe ansammeln,
die während des Abpumpvorganges des Spülflüssigkeit nach Schließen der Klappe 15 und öffnen des Ventils 21
ausgeschwemmt werden. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel werden die Flieh- und Trägheitskräfte ausgenutzt,
welche entstehen wenn eine Flüssigkeit längs eines gekrümmten Weges strömt. Die bei dieser Lösung
in Betracht gezogenen und ausgenutzten Wege sind jene, welche die Spülflüssigkeit beim Austritt aus dem
Laufrad 29 und innerhalb des Pumpengehäuses 30 zurücklegt, und deren Wirkung durch die ringförmige
Umlenkwand 33 verstärkt wird. Die aus dem Laufrad austretenden Flüssigkeitsstromfäden werden in diesem
Fall durch die ringförmige UmJenkwand 33 um etwa 90°
abgelenkt. Die durch die Spülflüssigkeit mitgenommenen Feststoffe stoßen gegen eine ringförmige Stufe 40
. und fallen durch eine Öffnung 41 in den ringförmigen Absetzraum 34.
Bei dem in Fig.4 dargestellten Ausführungsbeispiel
wird von dem Umstand Gebrauch gemacht, daß sich die Spülflüssigkeit beim Durchströmen des Pumpengehäuses
bereits längs einer gekrümmten Bahn bewegt, so daß die mitgeführten Festteilchen der Fliehkraftwirkung
ausgesetzt sind und gegen den radial äußeren Teil der das Pumpengehäuse bildenden gekrümmten Leitung
gedrückt werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist die Geschirrspülmaschine eine Spülwanne 10 auf, an
deren Boden ein Schutzgitter für die Pumpe 12 angeordnet ist. Die Pumpendruckleitung 14 speist über
die Absperrklappe 15 die Umwälzleitung und den an sie anschließenden Sprüharm 16. Vor der Klappe 15 bildet
die Leitung 14 ein Knie und am Knie ist im Bereich des äußeren Durchmessers ein waagerechter Durchlaß 42
angeordnet, durch den die mitgenommenen Festteilchen einlaufen und in der an den Durchlaß 36
anschließenden Leitung 35 angesammelt werden. Die Abscheidung erfolgt durch das Knie 43, über das die
Flüssigkeit in die Umwälzleitung geleitet wird. Bei dem durch Schließen der Absperrklappe 15 und öffnen des
Ventils 21 bewirkten Abpumpen der Spülflüssigkeit werden die Feststoffteilchen aus der Leitung 35 über die
Ablaßleitung 25 ausgeschwemmt. Dieses Ausführungsbeispiel nach Fig.4, welches durch einen besonders
einfachen Aufbau gekennzeichnet ist, kann bei Geschirrmaschinen Anwendung finden, bei denen die
Pumpe keine starke Wirbelbewegung hervorruft.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Geschirrspülmaschine mit einer Pumpe, die programmgesteuert in eine Umwälzleitung bzw.
eine Ablaßleitung fördert und mit einer in der Pumpendruckleitung vorgesehenen Absetzvorrichtung
für mitgeführte feste Teilchen, die einen über ein Absperrventil mit einer Ablaßleitung in Verbindung
stehenden Absetzraum aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpendruckleitung
(14,31) der wechselweise in eine Umwälzleitung und eine Ablaßleitung (25) fördernden Pumpe (12) eine
eine Umlenkung des Flüssigkeitsstromes bewirkende Einrichtung (14,17; 27,28; 33,40; 42,43) aufweist,
und daß stromab hiervon an der Abzweigung zur Ablaßleitung Mittel (17; 28; 43) zur Abscheidung der
festen Teilchen an der radial äußeren Seite des umgelenkten Flüssigkeitsstromes vorgesehen sind,
an die die Absetzräume anschließen, so daß bei Umwälzbetrieb abgesetzte Teilchen bei Ablaßbetrieb
weggeschwemmt werden.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkeinrichtung
einen gekrümmten Leitungsabschnitt aufweist und daß die Ablenkmittel von einer am radial äußeren
Abschnitt des umgelenkten Flüssigkeitsstromes liegenden Vorsprung (17) gebildet sind (F i g. 1).
3. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkeinrichtung
Umlenkschaufeln (27) aufweist, die den Flüssigkeitsstrom einer Richtungsumkehr unterwerfen und daß
die Ablenkmittel von einem ringförmigen Stufenabsatz (28) gebildet sind (F i g. 2).
4. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkvorrichtung
eine ringförmige Umlenkwand (33) aufweist, die den Pumpenraum (32) von dem darunter angeordneten
ringförmigen Absetzraum (34) trennt, und daß die Ablenkmittel von einer ringförmigen Stufe (40)
gebildet sind (F i g. 3).
5. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkeinrichtung
einen gekrümmten Leitungsabschnitt aufweist, und die Ablenkmittel von einem an den gekrümmten
Leitungsabschnitt anschließenden waagerechten Durchlaß (42) ausgebildet sind, über dem die
Umlenkleitung (43) nach oben gebogen weitergeführt ist (F ig. 4).
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