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DE20221510U1 - Tintenpatrone und Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtung - Google Patents

Tintenpatrone und Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtung Download PDF

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DE20221510U1
DE20221510U1 DE20221510U DE20221510U DE20221510U1 DE 20221510 U1 DE20221510 U1 DE 20221510U1 DE 20221510 U DE20221510 U DE 20221510U DE 20221510 U DE20221510 U DE 20221510U DE 20221510 U1 DE20221510 U1 DE 20221510U1
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ink
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DE20221510U
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Seiko Epson Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/005Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by bringing liquid or particles selectively into contact with a printing material
    • B41J2/01Ink jet
    • B41J2/17Ink jet characterised by ink handling
    • B41J2/175Ink supply systems ; Circuit parts therefor
    • B41J2/17503Ink cartridges
    • B41J2/1752Mounting within the printer

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Abstract

Tintenpatrone mit einem Behälter (2), in dem sich Tinte befindet, und mit einer Tintenzuführöffnung (3), die mit dem Inneren des Behälters kommuniziert und durch welche hindurch die Tinte zu einem Aufzeichnungskopf geleitet werden kann, wenn die Tintenpatrone an einem Tintenpatronenhalter (30) einer Aufzeichnungsvorrichtung angebracht ist, welche Tintenpatrone einen Hebel (8, 9) aufweist, dessen eine Endseite mit einer Wand des Behälters verbunden ist, wobei die andere Endseite des Hebels schwenkbar in Richtung und weg von der Wand des Behälters beweglich ist, und eine Klinke (12, 13) an dem Hebel, die mit dem Tintenpatronenhalter (30) in Eingriff bringbar ist; gekennzeichnet durch einen hervorstehenden Führungsbereich (14, 15), der mit dem Tintenpatronenhalter (30) in Kontakt gebracht werden kann, um die andere Endseite des Hebels in der Richtung zu bewegen, in der die Klinke mit dem Tintenpatronenhalter in Eingriff gebracht wird.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufzeichnungsvorrichtung, bei welcher eine Tintenpatrone (im Folgenden: Tintenkartusche) in einen Schlitten eingesetzt wird, um einem in dem Schlitten angebrachten Tintenstrahlaufzeichnungskopf Tinte zuzuleiten. Die vorliegende Erfindung betrifft auch eine für eine solche Aufzeichnungsvorrichtung geeignete Tintenkartusche.
  • Eine Aufzeichnungsvorrichtung, bei welcher ein Tintenbehälter lösbar an einem Schlitten angebracht ist, an welchem wiederum ein Tintenstrahlaufzeichnungskopf angebracht ist, beinhaltet einen Rückhaltemechanismus, um das Entfernen des Tintenbehälters aufgrund der Bewegung des Schlittens während des Druckvorgangs zu verhindern und um das einfache Entfernen des Tintenbehälters mittels einer Betätigung von außen zu ermöglichen.
  • Wie beispielsweise in JP-A-10-44451 offenbart, ist ein solcher Rückhaltemechanismus so angeordnet, dass ein hervorstehender Bereich für einen Eingriff mit einem Tintenkartuschenhalter an einer Seitenfläche eines Tintentanks ausgebildet ist, und eine Klinke ist an einem verschwenkbaren Hebel an der gegenüberliegenden Seitenfläche ausgebildet. In einem Zustand, in welchem der hervorstehende Bereich im Eingriff mit dem Tintenkartuschenhalter gehalten wird, wird die gegenüberliegende Fläche so bewegt, dass sie sich um den hervorstehenden Bereich herum dreht, bis die Klinke mit dem Tintenkartuschenhalter im Eingriff ist.
  • Der Rückhaltemechanismus, der dazu ausgestaltet ist, die Tintenkartusche unter Verwendung der Drehung der Tintenkartusche anzubringen, ist jedoch für einen Tintenbehälter, der einen Tintendurchflussweg über eine Tintenzufuhrnadel bildet, welche mit einem Aufzeichnungskopf kommuniziert, nicht geeignet.
  • Da nämlich die Tintenzufuhrnadel eine vorbestimmte Länge hat, damit sie sicher mit einem Tintenbehälter kommunizieren kann, zerbricht die Tintenzufuhrnadel eventuell beim Aufbringen einer von außen einwirkenden Kraft in einer Richtung, die nicht die axiale Richtung ist. Der Tintenbehälter muss daher parallel zu der Längsrichtung (der axialen Richtung) der Tintenzufuhrnadel bewegt werden.
  • Wie es in JP-A-9-11500 offenbart ist, ist außerdem auch eine Tintenkartusche vorgeschlagen worden, bei welcher elastisch verformbare Hebel, die jeweils eine Klinke für den Eingriff mit einem Tintenkartuschenhalter haben, auf den beiden gegenüberliegenden Flächen eines Tintenbehälters ausgebildet sind, so dass die Tintenkartusche eingesetzt werden kann und mit einer Tintenzufuhrnadel verbunden werden kann.
  • Insbesondere für eine Aufzeichnungsvorrichtung, die Tinte erfordert, in welcher sich keine Luft gelöst hat, d.h. für eine Aufzeichnungsvorrichtung, die einen Aufzeichnungskopf beinhaltet, welcher eine piezoelektrische Einrichtung zum Unterdrucksetzen von Tinte verwendet, wird eine Tintenkartusche unter einem Druck reduzierten Zustand dadurch gehalten, dass sie innerhalb eines luftundurchlässigen Folienbeutels aufbewahrt wird.
  • In diesem Fall kann der atmosphärische Druck eine große Kraft auf einen Hebel durch diesen Beutel hindurch aufbringen, und der Hebel kann gegen einen Behälter gedrückt werden. Wenn diese Kraft für eine lange Zeit aufgebracht wird, kann ein Kriechen des Hebels auftreten, und die Funktion des Hebels als Fixiereinheit kann verloren gehen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Um diese Nachteile zu überwinden, ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Tintenkartusche zu schaffen die in eine Tintenzufuhrnadel hineingesetzt oder von dieser entfernt werden kann, und sicher mit einer Klinke eines Hebels in Eingriff geraten kann, mit einem Tintenkartuschenhalter, unabhängig davon, ob eine von außen aufgebrachte Kraft für eine lange Zeit einwirkt.
  • Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, eine Aufzeichnungsvorrichtung zu schaffen, die für diese Tintenkartusche geeignet ist.
  • Die oben erwähnten Ziele werden gelöst mittels einer Tintenkartusche nach Anspruch 1 bzw. einer Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 10. Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
  • Eine Tintenkartusche mit einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hat einen Behälter, in dem sich Tinte befindet, und eine Tintenaustrittsöffnung, die mit einem Inneren des Behälters kommuniziert und durch welche hindurch die Tinte einem Aufzeichnungskopf zugeleitet werden kann, wenn die Tintenkartusche an einem Tintenkartuschenhalter einer Aufzeichnungsvorrichtung angebracht ist. Ein Hebel ist an einer Wand des Behälters so ausgebildet, dass er um eine Tintenaustrittsöffnungsseite des Behälters herum schwenkbar ist.
  • Der Hebel hat eine Klinke, die mit dem Tintenkartuschenhalter in Eingriff bringbar ist, und einen hervorstehenden Führungsbereich, der mit dem Tintenkartuschenhalter in Kontakt gebracht werden kann, um den Hebel in einer Öffnungsrichtung zu verschwenken.
  • Wenn die Tintenkartusche an den Tintenkartuschenhalter angebracht wird, wird der Hebel an der Tintenkartusche zwangsweise nach außen beaufschlagt, und der Benutzer erkennt, dass die Klinke sicher mit den Tintenkartuschenhalter im Eingriff ist.
  • Unabhängig von der Elastizität des Hebels wird die Klinke an dem Hebel in Eingriff mit dem Tintenkartuschenhalter mit einer vorbestimmten Stärke gehalten.
  • Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf den Gegenstand der japanischen Patentanmeldungen Nr. 2001-104526 (angemeldet am 3. April 2001), 2001-206342 (angemeldet am 6. Juli 2001) und 2001-263779 (angemeldet am 31. August 2001).
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die 1A bis 1C sind eine Draufsicht, eine Vorderansicht bzw. eine Seitenansicht einer Tintenkartusche gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
  • Die 2A und 2B sind perspektivische Ansichten eines Beispiels eines Tintenkartuschenhalters einer Aufzeichnungsvorrichtung, die für die Tintenkartusche geeignet ist.
  • 3 ist eine Querschnittsansicht des Tintenkartuschenhalters.
  • 4 ist ein Diagramm, das einen Zustand zeigt, in welchem die Tintenkartusche sich in einem luftundurchlässigen Beutel befindet.
  • 5A ist ein Diagramm, das einen Zustand zeigt, in welchem die Tintenkartusche an dem Tintenkartuschenhalter angebracht ist, und die 5B und 5C sind vergrößerte Diagramme des Flächenbereichs in der Nähe eines Führungsbereichs.
  • 6A ist ein Diagramm, das eine Tintenkartusche gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung in einem Zustand zeigt, in welchem sie aus einem luftundurchlässigen Beutel herausgenommen worden ist; die 6B und 6C sind vergrößerte Diagramme, die den Flächenbereich in der Nähe von Streben der Tintenkartusche zeigen; und 6D ist ein Diagramm, das einen Zustand zeigt, in welchem die Tintenkartusche an dem Tintenkartuschenhalter angebracht ist.
  • 7A ist ein Diagramm, das eine Tintenkartusche gemäß einer noch anderen Ausführungsform der Erfindung in einem Zustand zeigt, in welchem sie aus einem luftundurchlässigen Beutel herausgenommen worden ist; die 7B und 7C sind vergrößerte Diagramme, die den Flächenbereich in der Nähe von Streben der Tintenkartusche zeigen; und 7D ist ein Diagramm, das einen Zustand zeigt, in welchem die Tintenkartusche an dem Tintenkartuschenhalter angebracht ist.
  • 8A ist ein Diagramm, das eine Tintenkartusche gemäß einer noch anderen Ausführungsform der Erfindung in einem Zustand zeigt, in welchem sie aus einem luftundurchlässigen Beutel herausgenommen worden ist; und 8B ist ein Diagramm, das einen Zustand zeigt, in welchem die Tintenkartusche an dem Tintenkartuschenhalter angebracht ist.
  • Die 9A bis 9C sind eine Draufsicht, eine Vorderansicht bzw. eine Seitenansicht einer Tintenkartusche gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
  • 10 ist eine perspektivische Ansicht einer Tintenkartusche gemäß einer noch anderen Ausführungsform der Erfindung.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Ausführungsformen der Erfindung werden nun im Detail in Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
  • Die 1A bis 1C sind Diagramme, die eine Tintenkartusche gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigen. Eine Tintenkartusche 1 hat eine Tintenaustrittsöffnung 3, die in der unteren Fläche eines flachen rechteckigen Behälters 2 ausgebildet ist, die mit einem Inneren des Behälters 2 kommuniziert und auf eine Tintenzufuhrnadel einsetzbar ist. Außerdem sind Hebel 8 und 9 an Seitenflächen 4 und 5 ausgebildet und setzen die Tintenaustrittsöffnungsseiten, d.h. ihre unteren Enden, als Drehbereiche (Verschwenkbereiche) 6 und 7 ein. Das heißt, in dieser Ausführungsform sind die Hebel 8 und 9 um die Bereiche 6 bzw. 7 herum verschwenkbar. Es wird gegenwärtig als bevorzugt angesehen, Schwenkbereiche 6 und 7 als "lebende Scharniere" auszubilden, die als ausgedünnte Bereiche des Hebelmaterials gebildet sein können.
  • Griffe 10 und 11, die konturiert sein können, sind in den oberen Enden der Hebel 8 und 9 ausgebildet, in deren mittleren Bereichen Klinken 12 und 13 für einen Eingriff mit einem Tintenkartuschenhalter 30 einer Aufzeichnungsvorrichtung ausgebildet sind, die später noch beschrieben wird. Außerdem sind hervorstehende Führungsbereiche 14 und 15 zwischen den Drehbereichen 6 und 7 und den Klinken 12 und 13 ausgebildet. Der hervorstehende Führungsbereich 14, 15 wird in einer Öffnungsrichtung A, A' beaufschlagt, während er mit dem Führungsbereich 35, 36 des Tintenkartuschenhalters 30 in Eingriff gebracht wird (5). Der hervorstehende Führungsbereich 14 ist vorzugsweise wie ein Tröpfchen im Querschnitt gestaltet, so dass das untere Ende sich geringfügig verjüngt, und der andere hervorstehende Führungsbereich 15 ist kreisförmig im Querschnitt, obwohl auch andere Gestalten verwendet werden könnten.
  • Hervorstehende Anschlagbereiche 16 und 17 sind an Stellen gegenüber den Klinken 12 und 13 an den Seitenflächen 4 und 5 des Behälters 2 ausgebildet. Der Betrag, um den der Anschlagbereich 16, 17 hervorsteht, ist so gewählt, dass er die Bewegung des Hebels 8, 9 in Richtung des Behälters 2 ermöglicht, um die Klinke 12, 13 von dem Tintenkartuschenhalter 30 zu lösen.
  • In dieser Ausführungsform ist ein Speichermittel 20 an der Seitenfläche angebracht, in welchem Daten, wie beispielsweise die Art der Tintenkartusche 1 und das Volumen der Tinte gespeichert sind. Dieses Speichermittel 20 kann aus einer Leiterplatte 22 gemacht sein mit einer freiliegenden vorderen Fläche, an welcher Elektroden 21 ausgebildet sind, welche Elektroden die Kontaktpunkte des Tintenkartuschenhalters 30 berühren, wenn die Tintenkartusche 1 in dem Tintenkartuschenhalter 30 montiert ist. Eine nicht dargestellte Speichereinrichtung ist an der versteckten rückseitigen Fläche der Leiterplatte 22 angebracht. Andere Stellen für die Anbringung könnten aber auch verwendet werden.
  • Die 2A und 2B sind Diagramme, die ein Beispiel des Tintenkartuschenhalters 30 zeigen, an welchem die Tintenkartusche 1 anzubringen ist, mit einer Kopfeinheit einschließlich eines Aufzeichnungskopfs 33 und einer Tintenzufuhrnadel 34 (3), die nicht dargestellt ist. Das Innere des Tintenkartuschenhalters ist unterteilt in eine Vielzahl von Flächenbereichen durch mehrere Rippen, in dieser Ausführungsform drei Rippen 31. Die Kopfeinheit, die in 3 dargestellt ist und den Aufzeichnungskopf 33 und die Tintenzufuhrnadel 34 beinhaltet (in dieser Ausführungsform sind vier Tintenzufuhrnadeln 34 vorgesehen), welche mit dem Aufzeichnungskopf 33 kommunizieren, ist in einer Bodenfläche 32 vorgesehen. Die Tintenzufuhrnadeln 34 sind in den jeweiligen durch die Rippen 31 definierten Flächenbereichen vorgesehen.
  • Führungsbereiche 35 und 36, jeweils in der Form einer Nut oder eines Fensters, sind in dem oberen Bereich jedes dieser Flächenbereiche für einen Eingriff mit den hervorstehenden Führungsbereichen 14 und 15 ausgebildet. Der jeweilige Führungsbereich 35, 36 ist vertikal verlängert, um den hervorstehenden Bereich 14, 15 von einer Stelle, wo der hervorstehende Führungsbereich 14, 15 der Tintenkartusche 1 zuerst in Kontakt damit gebracht wird, zu einer Stelle zu führen, bei welcher die Tintenaustrittsöffnung 3 sicher an der Tintenzufuhrnadel 34 angebracht ist. Der Führungsbereich 36, der mit dem hervorstehenden Führungsbereich 15 in Eingriff zu bringen ist, welcher vorzugsweise eine kreisförmige Querschnittsgestalt hat, ist an seinem oberen Ende mit einer Neigung 36a ausgebildet, die in Richtung der Mitte der Tintenkartusche 1 geneigt ist, um so einen sich verengenden Hals zu definieren, um den hervorstehenden Führungsbereich 15 aufzunehmen, wenn sich dieser abwärts bewegt, und zwar unabhängig von dem Grad der Öffnung des Hebels 9.
  • In dieser Ausführungsform werden, falls die Tintenkartusche 1 in einem luftundurchlässigen Folienbeutel unter einem Druck reduzierten Zustand untergebracht ist (geringer als der Umgebungsdruck), um den entgasten Zustand der in der Tintenkartusche befindlichen Tinte beizubehalten, wie es in 4 gezeigt ist, die Hebel 8 und 9 in Richtung des Behälters 2 gedrückt, durch den luftundurchlässigen Beutel hindurch, mittels des Umgebungsdrucks, aber sie werden durch die hervorstehenden Anschlagbereiche 16 und 17 des Behälters geschützt. Mit dieser Anordnung wird verhindert, dass die Hebel 8 und 9 übermäßig in Richtung des Behälters 2 verbogen werden.
  • Demzufolge werden die Hebel 8 und 9, wenn die Tintenkartusche 1 aus dem Beutel herausgenommen wird, durch ihre eigene Elastizität geöffnet. Es besteht aber die Möglichkeit, dass bei einer längeren Lagerung die Elastizität der Hebel 8 und 9 sich vermindert oder sogar verloren geht, d.h. das Kriechphänomen auftritt, um die Hebel 8 und 9 so plastisch zu verformen, dass sie in engem Kontakt mit den hervorstehenden Anschlagbereichen 16 und 17 sind oder in die Nähe dieser gebogen sind.
  • Um die Tintenkartusche 1 anzubringen, werden die Hebel 8 und 9 mit dem Daumen und dem Zeigefinger gehalten, und die Tintenkartusche 1 wird in den Tintenkartuschenhalter 30 hineingesetzt, während sich ihre eine Seitenfläche, die sich hinten an dem Halter 30 befinden, d.h. in dieser Ausführungsform die Seitenfläche 4, parallel zu einer Wand 30a des Tintenkartuschenhalters 30 ausgerichtet ist. Die Position des Hebels 8, der an der Seitenfläche 4 ausgebildet ist, wird bestimmt durch die Wand 30a des Tintenkartuschenhalters 30 und den hervorstehenden Anschlagbereich 16, so dass der hervorstehende Führungsbereich 14 sich nahe an dem Führungsbereich 35 befindet. Außerdem macht es die sich verjüngende Gestalt des hervorstehenden Führungsbereichs 14 möglich, den hervorstehenden Führungsbereich 14 problemlos in den Führungsbereich 35 einzusetzen. Andererseits wird der an dem Hebel 9 ausgebildete hervorstehende Führungsbereich 15 entlang der Schräge 36a geführt, welche an dem oberen Bereich des Führungsbereichs 36 ausgebildet ist, so dass er in den Führungsbereich 36 eintritt. Während die Drehbereiche 6 und 7 als Drehpunkte dienen, werden daher die Hebel 8 und 9 mittels der Führungsbereiche 35, 36 nach außen bewegt, so dass sie sich von den hervorstehenden Anschlagbereichen 16 und 17 trennen.
  • Bei dem Tintenkartuschenhalter 30 sind außerdem zweite Wände 30b und 30c rechtwinklig zu der Wand 30a ausgebildet, so dass ein Zwischenraum mit einer Breite, die im Wesentlichen der des Hebels 8 entspricht, definiert wird. Während des Einsetzens der Tintenkartusche 1 wird daher der Hebel 8 entlang eines vorbestimmten Wegs bewegt, während er mittels der Wände 30b und 30c in Richtung der Breite beschränkt wird.
  • Der Tintenkartuschenhalter 30 ist vorzugsweise mit hervorstehenden Identifikationselementen 39 versehen, die das Einsetzen nur derjenigen Tintenkartuschen 1 ermöglichen, die für die jeweiligen Flächenbereiche des Tintenkartuschenhalters 30 geeignet sind. In diesem Fall hat jede der Tintenkartuschen 1 entsprechende Ausnehmungen (nicht dargestellt), die die hervorstehenden Identifikationselemente 39 aufnehmen, um das weitere Einsetzen der Tintenkartusche 1 nur dann zu ermöglichen, wenn die Tintenkartusche 1 für diesen Flächenbereich geeignet ist.
  • Mittels eines nicht einschränkenden Beispiels könnte eine "geeignete" Tintenkartusche eine Kartusche einer bestimmten Farbe, bestimmten Tintenart, bestimmten Kapazität oder eines bestimmten Modells sein. Dieses System kann dazu verwendet werden, zu vermeiden, dass eine Tintenkartusche mit der falschen Farbe oder der falschen Tintenart angebracht wird.
  • Wenn die Tintenkartusche 1 weiter eingesetzt wird, werden die hervorstehenden Führungsbereiche 14 und 15 an der Tintenkartusche 1 mittels der Führungsbereiche 35 und 36 des Tintenkartuschenhalters 30 geführt, so dass sie zu vorbestimmten Stellen bewegt werden, bei welchen Schrägen 12a und 13a, die an den Klinken 12 und 13 ausgebildet sind, der Hebel 8 und 9, in Kontakt mit den oberen Flächen von Eingriffsbereichen 37 und 38 des Tintenkartuschenhalters 30 gebracht werden, um einen Widerstand gegen ein weiteres Einsetzen zu verursachen.
  • Wenn die Tintenkartusche 1 in diesem Zustand weiter hinabgedrückt wird, gelangen, wie dies in 5A dargestellt ist, die Klinken 12 und 13 der Hebel 8 und 9 über die Eingriffsbereiche 37 und 38 hinüber durch die Anwesenheit der Schrägen 12a und 13a, und schnappen in Stellen unter den unteren Flächen der Eingriffsbereiche 37 und 38 hinein. Zu diesem Zeitpunkt erfährt der Benutzer ein Klickgefühl, das sich aus der elastischen Energie der freigegebenen Hebel 8 und 9 ergibt, so dass der Benutzer die Tatsache erfassen kann, dass die Tintenkartusche 1 korrekt in ihre spezifizierte Position bewegt worden ist, und der Benutzer führt keine unnötige weitere Hinabdrückbewegung aus.
  • In einem Zustand, in welchem die Tintenkartusche 1 an dem Tintenkartuschenhalter 30 angebracht ist, werden die Hebel 8 und 9 konstant nach außen beaufschlagt mittels der Führungsbereiche 35 und 36, so dass der Eingriffszustand selbst dann beibehalten wird, wenn eine geringe Kraft von außen auf die Hebel 8 und 9 aufgebracht wird.
  • Falls die Tinte in der Tintenkartusche 1 vollständig verbraucht ist, ergreift der Benutzer die Hebel 8 und 9 mit dem Daumen und dem Zeigefinger, um die Hebel 8 und 9 elastisch um die von den Führungsbereichen 35 und 36 gestützten (?) hervorstehenden Führungsbereiche 14 und 15 herum zu verformen, um dadurch die Klinken 12 und 13 einwärts von den Eingriffsbereichen 37 und 38 des Tintenkartuschenhalters 30 aus zu bewegen. Wenn die Hebel 8 und 9 in diesem Zustand nach oben gezogen werden, wird die Tintenaustrittsöffnung 3 von der Tintenzufuhrnadel 34 getrennt, und die Tintenkartusche 1 kann von dem Tintenkartuschenhalter 30 abgenommen werden.
  • In dieser Ausführungsform sind zwei Hebel 8 und 9 an der Tintenkartusche 1 vorgesehen, beide für den Eingriff mit dem Tintenkartuschenhalter 3. Solange zumindest der Hebel 8 auf der Seite, wo sich das Speichermittel 20 befindet, für den Eingriff mit dem Tintenkartuschenhalter 30 vorgesehen ist, ist es aber möglich, sowohl den Verbindungszustand zwischen der Tintenkartusche 1 und der Tintenzufuhrnadel 34 und den verlässlichen Kontakt zwischen der Elektrode 21 des Speichermittels 20 und den Kontaktpunkten des Tintenkartuschenhalters 30 beizubehalten.
  • Die 6A bis 6C sind Diagramme, die eine Tintenkartusche gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung zeigen. Klinken 56 und 5 von Hebeln 50 und 51, die an Seitenflächen 4 und 5 eines Behälters 2 ebenso wie in der vorangehenden Ausführungsform ausgebildet sind, sind mittels beweglicher Streben 52 und 53 gelagert, die sich jeweils von den hinteren (inneren) Flächen der Hebeln 50 und 51 aus erstrecken, um eine geeignete Trennung zwischen den Klinken 56 und 57 in den Seitenflächen 4 und 5 des Behälters 2 beizubehalten.
  • Die beweglichen Streben 52 und 53 sind so aufgebaut, dass sie aufwärts ausgelenkt werden können, um eine Bewegung 50 und 51 zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang kann es bevorzugt sein, jede Strebe 52 und 53 mit einem "lebendigen Scharnier" zu versehen, so dass die Streben 52 und 53 sich um das lebendige Scharnier herum verbiegen. Noch besser sind die lebendigen Scharniere an dem Punkt vorgesehen, wo die Strebe die Innenfläche des Hebels trifft, oder an dem Punkt, wo die Strebe die Wand der Tintenkartusche 1 trifft.
  • Halbkreisförmige Vorsprünge 54 und 55 oder "Buckel" 54 und 55 sind an den Seitenflächen 4 und 5 des Behälters 2 an Stellen ausgebildet, um die distalen Enden der Streben 52 und 53 zu kontaktieren. Zumindest ein erhabener Ring könnte auch vorgesehen sein. Alternativ könnten die Spitzen der Streben 52 und 53 abgerundet sein und in kleine dazu passende Vertiefungen in der Wand des Behälters 2 hineinpassen.
  • Gemäß dieser Ausführungsform ist die Tintenkartusche 1, wenn sie von einer Fabrik ausgeliefert wird, in einem luftundurchlässigen Folienbeutel unter einem Druck reduzierten Zustand untergebracht, während die Streben 52 und 53 mit den halbkreisförmigen Vorsprüngen 54 und 55 im Eingriff sind. Da die Streben 52 und 53 im Wesentlichen rechtwinklig zu den Seitenflächen 4 und 5 gehalten werden, kann daher verhindert werden, dass die Klinken 56 und 57 an den Hebeln 50 und 51 übermäßig nach innen in Richtung des Behälters 2 gezwungen werden.
  • Wenn die Tintenkartusche 1 in den Tintenkartuschenhalter 30 eingesetzt wird, drücken während des in 6D dargestellten Einsetzvorgangs Entriegelungsvorsprünge 40 und 41, die an dem Tintenkartuschenhalter 30 ausgebildet sind, die Streben 52 und 53 der Tintenkartusche 1 nach oben. Demzufolge werden die distalen Enden der Streben 52 und 53 über die halbkreisförmigen Vorsprünge 54 und 55 hinüber bewegt, und die Streben 52 und 53 werden nach oben versetzt, so dass sie die Bewegung der Klinken 56 und 57 nicht länger beschränken.
  • Wenn die Tintenkartusche 1 in diesem Zustand weiter hinabgedrückt wird, gelangen, da die Hebel 50 und 51 nicht länger mittels der Streben 52 und 53 gelagert sind, die Klinken 56 und 57 über die Eingriffsbereiche 37 und 38 hinüber aufgrund der Anwesenheit der Schrägen 56a und 57a, und schnappen nach außen unter den unteren Flächen der Eingriffsbereiche 37 und 38. Dabei erfährt der Benutzer ein Klickgefühl, das sich aus der elastischen Energie der freigegebenen Hebel 50 und 51 ergibt, so dass der Benutzer die Tatsache erfassen kann, dass die Tintenkartusche 1 geeignet in ihre spezifizierte Position bewegt worden ist. Demzufolge führt der Benutzer keine unnötige weitere Hinabdrückbewegung aus.
  • Die 7A bis 7C sind Diagramme, die eine Tintenkartusche gemäß einer noch anderen Ausführungsform der Erfindung zeigen, bei welcher Streben 62 und 63, die sich hinter Klinken 66 und 67 von Hebeln 60 und 61 befinden, integral mit dem Behälter 2 ausgebildet sind.
  • Die verschwenkbaren Streben 62 und 63 sind an den Seitenflächen 4 und 5 des Behälters 2 so ausgebildet, dass sie den Klinken 66 und 67 der Hebel 60 und 61 im Wesentlichen gegenüber liegen. Außerdem sind halbkreisförmige Vorsprünge 64 und 65 an den hinteren Flächen der Hebel 60 und 61 ausgebildet, gegenüber den Seitenflächen 4 und 5 des Behälters 2, hinter den Klinken 66 und 67.
  • Gemäß dieser Ausführungsform ist die Tintenkartusche 1, wenn sie von einer Fabrik ausgeliefert wird, in einem luftundurchlässigen Folienbeutel unter einem Druck reduzierten Zustand untergebracht, wobei die freien Enden der Streben 62 und 63 mit den halbkreisförmigen Vorsprüngen 64 und 65 der Hebel 60 und 61 im Eingriff sind. Da die Streben 62 und 63 im Wesentlichen rechtwinklig zu den Seitenflächen 4 und 5 mittels der halbkreisförmigen Vorsprünge 64 und 65 gehalten werden, können die Klinken 66 und 67 der Hebel 60 und 61 nicht einwärts in Richtung des Behälters 2 nach jenseits der Länge der Streben 62 und 63 gezwungen werden.
  • Wenn die Tintenkartusche 1 in den Tintenkartuschenhalter 30 eingesetzt wird, drücken während des in 7D dargestellten Einsetzvorgangs Entriegelungsvorsprünge 42 und 43, die an dem Tintenkartuschenhalter 30 ausgebildet sind, die Streben 62 und 63 der Tintenkartusche 1 nach oben. Als Ergebnis werden die distalen Enden der Streben 62 und 63 über die halbkreisförmigen Vorsprünge 64 und 65 hinüber bewegt, und die Streben 62 und 63 werden nach oben versetzt.
  • Wenn die Tintenkartusche 1 in diesem Zustand weiter hinabgedrückt wird, werden, da die Hebel 60 und 61 von der Unterstützung der Streben 62 und 63 befreit sind, die Klinken 66 und 67 über die Eingriffsbereiche 37 und 38 hinüber aufgrund der Anwesenheit der Neigungen 66a und 67a bewegt, und schnappen nach außen unter den unteren Flächen der Eingriffsbereiche 37 und 38. Dabei erfährt der Benutzer ein Klickgefühl, das sich aus der elastischen Energie der freigegebenen Hebel 60 und 61 ergibt, so dass der Benutzer die Tatsache erfassen, dass die Tintenkartusche 1 geeignet in ihre spezifizierte Position bewegt ist. Demzufolge führt der Benutzer keine notwendige weitere Hinabdrückbewegung aus.
  • 8A ist ein Diagramm, das eine Tintenkartusche gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung zeigt. Hebel 70, 71 sind an den Seitenflächen 4 und 5 des Behälters 2 ausgebildet und drehbar in einem mehr oder weniger mittleren Bereich entlang ihrer gesamten Länge durch Streben 72 und 73 gelagert. Die unteren Enden der Hebel 70 und 71 sind frei. Bereiche der Hebel 70 und 71 unterhalb der Streben 72 und 73 dienen als kurze Rippen 74 und 75.
  • Gemäß dieser Ausführungsform werden in einem Fall, wo die Tintenkartusche 1 in einem luftundurchlässigen Folienbeutel unter einem Druck reduzierten Zustand untergebracht ist, Griffe 78 und 79 der Hebel 70 und 71 einwärts gedrückt in Richtung des Behälters 2 und stark verformt, aber da die Rippen 74 und 75 kurz und starr sind, tritt fast kein Kriechen in den Rippen 74 und 75 auf.
  • Wenn die Tintenkartusche 1 in den Tintenkartuschenhalter 30 hinabgedrückt wird, wie es in 8B dargestellt ist, werden die Rippen 74 und 75 der Hebel 70 und 71 zunächst in Kontakt mit Seitenwänden 44 und 45 des Tintenkartuschenhalters 30 platziert und durch diese geführt, so dass die Hebel 70 und 71 um die Wurzeln der Streben 72 und 73 herum gedreht werden, bis sie im Wesentlichen aufrecht stehen.
  • Selbst wenn die Griffe 78 und 79 durch Kriechen verformt werden, befinden sich daher die Klinken 76 und 77 außerhalb der Eingriffsbereiche 37 und 38 des Tintenkartuschenhalters 30.
  • Selbst wenn die Griffe 78 und 79 der Hebel 70 und 71 sich aufgrund der Aufbewahrung der Tintenkartusche 1 in einem luftundurchlässigen Folienbeutel unter einem Druck reduzierten Zustand in Richtung des Behälters 2 kriechverformen, können daher die Klinken 76 und 77 sicher in Kontakt mit den unteren Bereichen der Eingriffsbereiche 37 und 38 gebracht werden. Als Ergebnis erfährt der Benutzer ein Klickgefühl, das sich aus dieser elastischen Energie ergibt, so dass der Benutzer die Tatsache erfassen kann, dass die Tintenkartusche 1 korrekt in ihre spezifizierte Position bewegt worden ist. Demzufolge führt der Benutzer keine unnötige Abwärtsbewegung mehr aus.
  • Die 9A bis 9C sind Diagramme, die eine Tintenkartusche 1 gemäß einer noch anderen Ausführungsform der Erfindung zeigen. In dieser Ausführungsform sind Plättchen 82 und 83 so ausgebildet, dass sie von der vorderen und/oder der hinteren Fläche eines Behälters 2 hinzustellen in der Nähe von Klinken 86 und 87 von Hebeln 80 und 81 hervorstehen.(?) Streben 84 und 85 sind an den Plättchen 82 und 83 gegenüber den Hebeln 80 und 81 ausgebildet, so dass sie außerhalb der Hebel 80 und 81 positioniert sind.
  • Gemäß der Ausführungsform werden in dem Fall, wo die Tintenkartusche 1 in einem luftundurchlässigen Folienbeutel unter einem Druck reduzierten Zustand untergebracht ist, die Hebel 80 und 81 mittels der Streben 16 und 17 geschützt, wie zuvor beschrieben, so dass verhindert wird, dass diese sich in Richtung des Behälters 2 kriechverformen. Eine unnötige Öffnung der Hebel 80 und 81 kann durch die Streben 84 und 85 der Plättchen 82 und 83 ebenfalls verhindert werden.
  • Insbesondere wird, da die Plättchen 82 und 83 und die Streben 84 und 85 als Schutzelemente für die Hebel 80 und 81 dienen, verhindert, dass die Klinken 86 und 87 sich durch Kollidieren mit anderen verformen, so dass die Klinken 86 und 87 sicher mit dem Tintenkartuschenhalter 30 in Eingriff gebracht werden können.
  • 10 ist ein Diagramm, das eine Tintenkartusche 1 gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung zeigt. Eine Strebe 92 ist an zumindest einem der Hebel 90 und 91 ausgebildet (d.h. zumindest an dem Hebel 90, der an einer Fläche des Behälters 2 vorgesehen ist, wo sich das Speichermittel 20 befindet). Die Strebe 92 ist im Wesentlichen an einem oberen Endbereich, d.h. einem beweglichen freien Endbereich, einer Fläche des Hebels 90 vorgesehen, welche Fläche des Hebels dem Behälter 2 gegenüberliegt.
  • Gemäß der Ausführungsform wird selbst dann, wenn die Tintenkartusche 1 in einem luftundurchlässigen Folienbeutel unter einem Druck reduzierten Zustand untergebracht ist, die Kriechverformung des Hebels 90 verhindert durch Stützen des oberen Endes des Hebels 90 mit der Strebe 92. Wenn die Tintenkartusche 1 an dem Tintenkartuschenhalter 30 angebracht ist, wird zumindest der Hebel 90 nicht kriechverformt, so dass der Hebel 90 elastisch auswärts verformt wird mittels des hervorstehenden Anschlagbereichs 16, um sicher eine Klinke 93 mit dem Eingriffsbereich 37 des Tintenkartuschenhalters 30 in Eingriff zu bringen.
  • Als Ergebnis können Elektroden 21 des Speichermittels 20 sicher in Kontakt mit den Kontaktpunkten des Tintenkartuschenhalters 30 gebracht werden, und auch der Kontaktzustand kann beibehalten werden.
  • Wie oben beschrieben, werden gemäß der Erfindung, wenn eine Tintenkartusche an einem Tintenkartuschenhalter angebracht wird, die Hebel auf beiden Seitenflächen der Tintenkartusche zwangsweise auswärts mittels des Tintenkartuschenhalters beaufschlagt. So kann nicht nur ein Benutzer den exakten Zeitpunkt feststellen, zu dem die Klinken der Hebel sicher mit dem Tintenkartuschenhalter in Eingriff gebracht worden sind, sondern es ist auch möglich, den Zustand aufrecht zu erhalten, in welchem die Klinken mit dem Tintenkartuschenhalter im Eingriff sind, mit einer vorbestimmten Stärke, unabhängig von der Elastizität der Hebel.

Claims (11)

  1. Tintenpatrone mit einem Behälter (2), in dem sich Tinte befindet, und mit einer Tintenzuführöffnung (3), die mit dem Inneren des Behälters kommuniziert und durch welche hindurch die Tinte zu einem Aufzeichnungskopf geleitet werden kann, wenn die Tintenpatrone an einem Tintenpatronenhalter (30) einer Aufzeichnungsvorrichtung angebracht ist, welche Tintenpatrone einen Hebel (8, 9) aufweist, dessen eine Endseite mit einer Wand des Behälters verbunden ist, wobei die andere Endseite des Hebels schwenkbar in Richtung und weg von der Wand des Behälters beweglich ist, und eine Klinke (12, 13) an dem Hebel, die mit dem Tintenpatronenhalter (30) in Eingriff bringbar ist; gekennzeichnet durch einen hervorstehenden Führungsbereich (14, 15), der mit dem Tintenpatronenhalter (30) in Kontakt gebracht werden kann, um die andere Endseite des Hebels in der Richtung zu bewegen, in der die Klinke mit dem Tintenpatronenhalter in Eingriff gebracht wird.
  2. Tintenpatrone nach Anspruch 1, weiter mit einem hervorstehenden Anschlagbereich (16, 17), der eine Schwenkbewegung des Hebels (8, 9) so weit ermöglicht, dass die Klinke (12, 13) von dem Tintenpatronenhalter (30) gelöst werden kann.
  3. Tintenpatrone nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher der hervorstehende Führungsbereich (14, 15) an einer Seitenfläche des Hebels (8, 9) ausgeformt ist.
  4. Tintenpatrone nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei welcher eine untere Endseite des hervorstehenden Führungsbereichs (14, 15) sich verjüngend ausgebildet ist.
  5. Tintenpatrone nach einem der Ansprüche 1 bis 4, weiter mit einem Plättchenbereich (82, 83), der in dem Behälter ausgeformt ist, um eine Seitenfläche des Hebels (80, 81) zu bedecken, und einem stützenden Element in Form einer Strebe (84, 85), die an dem Plättchenbereich vorgesehen ist, um den Hebel in seiner Schwenkbewegung weg von dem Behälter einzuschränken.
  6. Tintenpatrone nach einem der Ansprüche 1 bis 5, weiter mit einer Strebe an einem beweglichen freien Endbereich einer Fläche des Hebels, welche Fläche des Hebels dem Behälter gegenüberliegt.
  7. Tintenpatrone nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welcher der Hebel (8, 9) an jeder von zwei gegenüberliegenden Wänden (4, 5) des Behälters ausgeformt ist.
  8. Tintenpatrone nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher der Hebel (8, 9) um diejenige seiner Endseiten herum schwenkbar ist, die sich näher an der Tintenzuführöffnung befindet.
  9. Tintenpatrone nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher der hervorstehende Führungsbereich (14, 15) zwischen einem Drehpunkt, um welchen herum der Hebel schwenkbar ist, und der Klinke (12, 13) ausgeformt ist.
  10. Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtung zum Aufnehmen von Tinte von einer Tintenpatrone gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, welche Vorrichtung einen Tintenpatronenhalter (30) aufweist, an welchem die Tintenpatrone anbringbar ist, und einen sich vertikal erstreckenden Führungsbereich (35, 36), ausgebildet in dem Tintenpatronenhalter für einen Eingriff mit dem hervorstehenden Führungsbereich (14, 15), der die Klinke (12, 13) an dem Hebel (8, 9) in der Richtung bewegt, in der die Klinke (12, 13) mit dem Tintenpatronenhalter (30) in Eingriff gebracht wird.
  11. Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 10, bei welcher der Führungsbereich (35, 36) im Wesentlichen die Form einer Nut oder eines Fensters und ein geneigtes oberes Ende hat.
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