-
Immer spitzer Druckstift Die Erfindung betrifft einen mit einem Spannfutter
versehenen immer spitzen Druckstift.
-
Bei den herkömmlichen immer spitzen Druckstiften, die ein Spannfutter
aufweisen, ist am hinteren Ende eines Innenzylinders, der in einem Aussenzylinder
angeordnet ist, ein Druckknopf vorgesehen. Beim Gebrauch wird der Druckknopf gegen
eine Federkraft gestossen oder gedrückt, um den Halt des Spannfutters zu lösen,
so dass die Mine in einertbestimmten vorgegebenen Länge herausgleiten kann. Wenn
daher die Mine abgenutzt oder während des Gebrauchs abgebrochen war, musste der
Benutzer seinen Griff am Aussenzylinder oder
am Halter ändern und
dann auf den hinteren Druckknopf drücken.
-
Das ist insbesondere dann lästig, wenn eine dunkle oder stark gefärbte
Mine verwandt wird, die sich sehr schnell abnutzt.
-
Ziel der vorliegenden Erfindung ist daher ein immer spitzer Druckstift,
bei dem die Mine durch eine einfache Betätigung mit der Fingerspitze eines der Finger
des Benutzers, die den Druckstifthalter umfassen, vorgeschoben werden kann, während
die Schreibstellung beibehalten wird.
-
Bei dem erfindungsgemässen Druckstift soll der Vorschub der Bleimine
mit einer relativ geringen Druckkraft erfolgen können. Dabei ist der Mechanismus
zum Herausdrücken der Mine an dem Teil des Aussenzylinders oder Halters des Druckstiftes
eingebaut, an dem sich die Fingerspitze des Benutzers während des Schreibvorganges
befindet. Der erfindungsgemässe Druckstift soll weiterhin leicht zusammenzusetzen,
einfach im Aufbau und mit niedrigen Kosten herstellbar sein.
-
Dazu ist erfindungsgemäss ein immer spitzer Druckstift mit einem Aussenzylinder,
einem Innenzylinder, dessen vorderes Ende ein Minenspannfutter aufweist und der
ebenfalls mit einem Durchlass, der mit dem Spannfutter in Verbindung steht, und
einem Reserveminen enthaltenden Rohr ausgebildet ist, das mit dem Durchlass in Verbindung
steht, und mit einer Federeinrichtung, die den Innenzylinder in axialer Richtung
konstant nach hinten drücken kann, dadurch gekennzeichnet, dass sich an dem Teil
des Aussenzylinders, an dem sich die Fingerspitze des Benutzers befindet, wenn der
Benutzer den Druckstift zum Schreiben ergreift, eine Öffnung befindet und dass ein
Druckelement, das so angeordnet ist, dass es die Öffnung vollständig einnimmt und
daraus hervorragt, wobei das untere Ende des Elementes sich in das Innere des Aussenzylinders
erstreckt und ein Eingriffselement vorgesehen sind, das am Innenzylinder in Kontakt
mit dem unteren Ende des Druckelementes oder ganz in der Nähe davon befestigt ist,
wobei dann
wenn der Benutzer das Druckelement gegen den Innenzylinder
nach unten drückt, das untere Ende des Druckelementes das Eingriffselement niederdrückt,
so dass es sich gegen die Widerstandskraft der Federeinrichtung nach vorne bewegt,
wodurch die Mine gezwungen wird, aus dem Ende des Druckstiftes herauszuspringen.
-
Das Eingriffselement kann sich an seinem hinteren Abschnitt verjüngen,
so dass der sich verjüngende Abschnitt durch das untere Ende des Druckelementes
niedergedrückt wird, wenn dieses heruntergedrückt wird, wodurch das Eingriffselement
und der damit gekoppelte Innenzylinder vorbewegt werden. Das Druckelement kann auch
aus einem Kniehebel bestehen, der einen inneren Eingriffsabschnitt und einen äusseren
Druckabschnitt aufweist, von denen beide in einem bestimmten Winkel zueinander angeordnet
sind. Der Hebel ist mit seinem Knie am Aussenzylinder so angelenkt, dass dann, wenn
der äussere Druckabschnitt des Hebels herabgedrückt wird, der innere Eingriffsabschnitt
des Hebels um den Drehzapfen schwenkt, um gegen das Eingriffs element zu drücken
und es vorzubewegen.
-
Das Druckelement kann aus einem T-förmgen Block mit einem sich durch
die Öffnung erstreckenden Stiel und einem vergrösserten Kopfteil bestehen und kann
so angeordnet sein, dass der untere Endabschnitt des Stielteils auf dem Eingriffselement
ruht und normalerweise durch die Feder nach oben gedrückt wird. Das Eingriffselement
wird dann vorgeschoben, wenn das T-förmige Teil niedergedrückt wird.
-
Im folgenden werden beispielsweise bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung anhand der zugehörigen Zeichnung näher erläutert.
-
Figuren 1 bis 4 zeigen wesentliche Teile einer Ausführungsform des
erfindungsgemässen immer spitzen Druckstiftes, der ein T-förmiges Druckelement aufweist,
wobei
die Figuren 1, 2 und 4 Schnittansichten in Längsrichtung der
wesentlichen Teile und Figur 3 eine ringförmige Blattfeder zeigen, die bei der in
Figur 2 dargestellten Ausführungsform verwandt wird.
-
Figuren 5 bis 9 zeigen Ausführungsformen des erfindungsgemässen immer
spitzen Druckstiftes, bei denen ein hebelförmiges Druckelement verwandt wird. Figur
5 zeigt eine Schnittansicht in Längsrichtung der wesentlichen Teile und die Figuren
6 bis 9 sind Darstellungen der wesentlichen Teile des Druckstiftes in auseinandergezogener
Anordnung.
-
Figuren10bis17 zeigen weitere Ausführungsformen der Erfindung, bei
denen eine elastische Platte als Druckelement verwandt wird. In diesen Figuren zeigen
die Figuren 10, 12, 14 und 17 Schnittansichten der wesentlichen Teile der jeweiligen
Ausführungsformen des Druckstiftes, während die Figuren 11, 13 und 16 perspektivische
Ansichten der in den in den Figuren 10, 12 und 14 jeweils gezeigten Ausführungsformen
verwandten elastischen Platten sind und die Figur 15 einen bei der in der Figur
14 dargestellten Ausführungsform verwandten Aussenzylinder zeigt.
-
Gemäss den in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsformen,
bei denen ein T-förmiges Druckelement verwandt wird, weist der Aussenzylinder 1
an seinem vorderen Ende einen Endring 2, der mit dem vorderen Ende durch ein ringförmiges
gewindetes Teil 3 verschraubt ist, auf und an seinem hinteren Ende eine Öffnung,
die durch einen Stöpsel 4 verschlossen
ist. Ein dünnes Fuhrungsrohr
5 für die Mine 6 ist so vorgesehen, dass es sich durch den vorderen Endabschnitt
des Endringes 2 erstreckt. Innerhalb des Aussenzylinders 1 ist ein Innenzylinder
10 angeordnet, dessen vorderes Ende ein Spannfutter 11 aufweist und ebenfalls mit
einem Minendurchlass 12, der mit dem Spannfutter 11 in Verbindung steht, und einem
Rohr 13 ausgebildet ist, das Reserveminen enthält. Das Rohr 13 steht mit dem Minendurchlass
12 in Verbindung. Bei diesen Ausführungsformen wird der Minendurchlass 12 des Innenzylinders
10 aus einem Minenführungsrohr 14, das in einem Stück mit dem Spannfutter 11 ausgebildet
ist, und einem Eingriffselement 20 gebildet, dessen hinteres Ende in das die Reserveminen
enthaltende Rohr 13 eingepasst ist und dessen vorderes Ende mit dem Rohr 13 verschraubt
ist. Das Spannfutter 11 ist so angeordnet, dass es mit einem Ring 15 im ringförmigen
gewindeten Teil 3 in bekannter Weise in Eingriff steht. Eine Feder 16 ist zwischen
das vordere Ende des Eingriffselementes 20 und die Innenwand am vorderen Abschnitt
des Aussenzylinders 1 zusammengedrückt eingefügt, um den Innenzylinder 10 längs
seiner Achse nach hinten zu drücken.
-
3o/ Weiterhin ist eine Öffnung'an dem Teil des Aussenzylinders 1
ausgebildet, an dem sich die Fingerspitze des Benutzers befindet, wenn er den Aussenzylinder
in Schreibstellung umfasst. In diese Öffnung 30 ist ein T-förmiges Druckelement
40 eingepasst, das aus einem sich durch die Öffnung erstrekkennen Stielteil 41 und
einem vergrösserten Kopfteil 42 besteht. Unter dem T-förmigen Druckelement 40 ist
das Eingriffselement 20 angeordnet, dessen Umfang im Querschnitt V-förmig zulaufend
verdickt ist, so dass zwei Schrägen 21 gebildet sind. Das untere Ende des Stielteils
41 des T-förmigen Druckelementes 40 ist ebenfalls spitz zulaufend, so dass eine
Schräge 43 gebildet ist, die der in Figur 1 rechten Schräge der zwei Schrägen 21
des Eingriffselementes 20 entspricht und daran anliegt. Ein Sperrteil 44 mit einem
grösseren
Durchmesser als dem der Offnung 30 ist am unteren Abschnitt des Stielteiles 41 des
Druckelementes 40 befestigt.
-
Gewöhnlich liegt der Innenzylinder 10, der durch die Feder 16 nach
hinten gedrückt wird, am Eingriffselement 20 an, so dass das Druckelement 40 gewöhnlich
nach oben gedrückt wird, wobei seine Schräge 43 mit der entsprechenden Schräge 21
des Eingriffselementes 20,wie in Figur 1 dargestellt, in Berührung steht. Wenn der
Benutzer den Kopfteil 42 des T-förmigen Druckelementes 40 mit einem seiner Finger,
die den Aussenzylinder 1 in einer Schreibstellung umfassen, drückt, verschieben
sich beide Schrägen 21 und 43 gegeneinander, was eine Bewegung des Eingriffselementes
20 nach vorne gegen die Kraft der Feder 16 bewirkt, wodurch die Mine 6 durch die
Wirkung des Spannfutters 11 in bekannter Weise herausgedrückt wird. Wenn der auf
dem Kopfteil 42 des Druckelementes 40 befindliche Finger entfernt wird, wird das
Druckelement 40 durch die gleitende Bewegung der beiden Schrägen 21 und 49 relativ
zueinander zurück nach oben gedrückt und durch das Sperrteil 44 angehalten, so dass
es in der in Figur 1 dargestellten Stellung stehen bleibt. Es ist möglich, die Mine
in einer gewünschten Länge herausgleiten zu lassen, indem der oben beschriebene
Vorgang wiederholt wird.
-
Bei der in den Figuren 2 und 3 dargestellten Ausführungs form ist
eine ringförmige Blattfeder 23 ui-n einen an der Stirnseite des die Reserveminen
enthaltenden Rohres angebrachten Zwischenring 22 befestigt, wobei ein Ende der Blattfeder
23 an dem Stielteil 41 des Druckelernentes 40 und das andere am Aussenzylinder 1
verankert ist. Wie in Figur 2 dargestellt ist, ist die Blattfeder 23 so ausgebildet,
dass ihr ringförmiger Teil nach vorne geknickt oder gebogen wird, wenn auf ihr eines
Ende ein Druck ausgeübt wird und dass sie in ihre ursprüngliche Lage zurückkehrt,
wenn der Druck nachlässt. Dadurch wird ein Herausdrücken der Nine 6 in einer Weise
ermöglicht, die der der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform
durch
die Betätigung des Druckelementes 40 ähnlich ist.
-
Bei der in Figur 4 dargestellten Ausführungsform geht ein Stift 24
parallel zur Öffnung 30 vom Zwischenring 22 aus, der an der Stirnseite des die Reserveminen
enthaltenden Rohres 13 angebracht ist. Der Stift 24 ist so angeordnet, dass er in
einen langgestreckten Schlitz 46 eingreift, der in einem vergrösserten unteren Abschnitt
45 des Stielteils 41 des T-förmigen Druckelementes 40 ausgebildet ist. Der langgestreckte
Schlitz 46 verläuft, wie in Figur 4 gezeigt, von einem unteren Punkt des vergrösserten
unteren Abschnitts 45 schräg nach vorne und auf die Öffnung 30 zu. Der Stift 24
befindet sich gewöhnlich am untersten Ende des Schlitzes 46, wenn jedoch der Kopfteil
42 des Druckelementes 40 niedergedrückt wird, wird der Stift 24 zu einer Vorwärtsbewegung
längs des Schlitzes 46 gezwungen, wodurch auf ähnliche Weise wie bei den vorhergehenden
Ausführungsformen ein Herausdrücken der Mine erreicht wird.
-
Im folgenden wird eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen
immer spitzen Druckstiftes erläutert, bei der ein hebelförmiges Druckelement verwandt
wird. Bei dieser Ausführungsform wird der Minendurchlass 12 des Innenzylinders 10,
der mit dem Spannfutter 11 am vorderen Ende und am hinteren Ende mit dem die Reserveminen
enthaltenden Rohr 13 in Verbindung steht, aus einem tTinenführungsrohr 14, das in
einem Stück mit dem Spannfutter 11 ausgebildet ist, und einem Eingriffselement 25
gebildet. Das Eingriffselement 25 ist mit dem Ninenführungsrohr 14 und dem die Reserveminen
enthaltenden Rohr 13 an seinem vorderen und seinem hinteren Ende jeweils verschraubt
und ist an seinem vorderen Ende mit einem ergrösserten ringförmigen Abschnitt 26
ausgebildet, an dem ein Ende der Feder 16 anliegt.
-
Eine Öffnung 30 ist an einem Abschnitt des Aussenzylinders 1 ausgebildet,
der sich in der Nähe der Fingerspitze befindet.
-
In dem Fall, in dem der Aussenzylinder 1 aus zwei Teilen gebildet
wird, wie es in Figur 5 bis 7 dargestellt ist, kann die Öffnung 30 dadurch gebildet
werden, dass die beiden Teile in einem passenden Abstand voneinander gehalten werden,
während in dem Fall, in dem der Aussenzylinder aus einem einzigen Teil besteht,
wie es in den Figuren 8 und 9 dargestellt ist, die Öffnung durch eine Durchbohrung
dieses Teiles gebildet werden kann.
-
Durch die Öffnung 30 ist ein Kniehebel 50 geführt, der einen inneren
Eingriffsabschnitt 51 und einen äusseren Druckabschnitt 52 aufweist, die so angeordnet
sind, dass sie einen bestimmten Winkel (900 bis 1800) zueinander bilden. Der Hebel
50 ist an seinem gewinkelten Abschnitt am Aussenzylinder 1 schwenkbar angelenkt.
Vorzugsweise ist der innere Eingriffsabschnitt 51 gegabelt ausgebildet, schwenkbar
am Aussenzylinder 1 so befestigt, dass die Gabel auf dem rohrförmigen Eingriffselement
25 aufsitzt, und hinter dem und gewöhnlich in grosser Nähe vom vergrösserten ringförmigen
Abschnitt 26 angeordnet.
-
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Hebel 50 am Aussenzylinder
1 in einer Weise anzulenken, die für einen leichten Zusammenbau bevorzugt ist. In
der in Figur 5 dargestellten Ausführungsform ist ein Anschlag 53 in einem Stück
mit dem Hebel 50 am oberen Abschnitt seines inneren Eingriffsabschnittes 51 ausgeführt,
so dass der Anschlag an der Innenseite des Aussenzylinders 1 und in grosser Nähe
davon angeordnet ist, wenn die zwei Teile des Aussenzylinders miteinander verschraubt
sind. In der in Figur 6 dargestellten Ausführungsform sind am oberen Abschnitt des
inneren Eingriffsabschnittes 51 des Hebels 50 Schultern ausgebildet, die sich an
der Innenseite und sehr nahe an den Kanten eines langgestreckten Schlitzes 31 befinden,
der in Längsrichtung im Aussenzylinder 1 ausgebildet ist. Bei dieser Anordnung des
Hebels 50 ragt der äussere Druckabschnitt 52 wie dargestellt aus dem Aussenzylinder
1 hervor.
-
Bei der in Figur 7 dargestellten Ausführungsform ist ein Stift 55
vorgesehen, der an seinen beiden Enden in horizontale Rillen 56 passt, die einander
gegenüber in der Innenwand des Aussenzylinders 1 ausgebildet sind. Der Stift 55
kann ebenfalls in schräge Nuten 57 eingreifen, die am gewinkelten Abschnitt des
Hebels 50 ausgebildet sind.
-
Bei einer weiteren in Figur 8 dargestellten Ausführungsform ist in
einem Stück mit dem Aussenzylinder 1 ein brückenförmiger Teil 33 vorgesehen, der
die Öffnung 32 im Aussenzylinder 1 nahezu in ihrem mittleren Abschnitt überbrückte,
um die Öffnung 32 in zwei Teile zu unterteilen, so dass der brtickenförmige Teil
33 in eine gekrümmte Nut 58 eingreift, die im gewinkelten Abschnitt des Hebels 50
ausgebildet ist.
-
Falls notwendig kann der vordere Abschnitt 32a der Öffnung 32 mit
einem Abdeckteil 34 ausgefüllt werden.
-
Bei einer anderen, in Figur 9 dargestellten Ausführungsform ist an
der Innenwand des mit einer Öffnung 35 versehenen Aussenzylinders 1 eine Lagerplatte
36 angebracht und ist ein Stift 59, der an den gewinkelten Abschnitt des Hebels
50 angepasst ist, um den Hebel schwenkbar zu halten, in Schlitzen 37, die in der
Lagerplatte 36 ausgebildet sind, aufgenommen und durch diese gehalten. Obwohl es
nicht dargestellt ist, kann anstelle der Verwendung eines Stiftes 59 in der in Figur
9 dargestellten Ausführungsform im Aussenzylinder 1 eine Platte vorgesehen sein,
die den Hebel 50 schwenkbar halten kann.
-
In den in den Figuren 7 bis 9 dargestellten Ausführungsformen ist
der Hebel 50 um den Stift 55 oder 59 oder das brückenförmige Teil 33 schwenkbar
angebracht. Damit kann der äussere Druckabschnitt 52 des Hebels 50 nahezu in gleicher
Ebene mit der Aussenfläche des Aussenzylinders 1 angeordnet werden, so dass er das
Aussehen des Druckstiftes nicht beeinträchtigt.
-
Vorzugsweise ist eine solche Anordnung gewählt, dass dann, wenn das
Spannfutter die Mine 6 nicht ergreift, der vergrösserte
ringförmige
Abschnitt 26 des Eingriffselementes 25 sich in direktem Anschlag an dem inneren
Eingriffs abschnitt 56 des Hebels 50 befindet. Selbst bei einer solchen Anordnung
ist das Spannfutter 11, wenn es die Mine 6 ergreift, um einen Betrag erweitert,
der der Dicke der Mine 6 entspricht, wodurch teilweise eine Rückkehr zum Spannfutterführungsring
15 verhindert wird und ist folglich ein leichter Spalt zwischen dem vergrösserten
ringförmigen Abschnitt 26 des Eingriffselementes 25 und dem inneren Eingriffsabschnitt
51 des Hebels 50 ausgebildet, wie es in Figur 5 dargestellt ist.
-
Um daher ein Klappern des Hebels 50 zu vermeiden, ist es wünschenswert,
eine weiche Feder (nicht gezeigt) zwischen den Hebel 50 und die Innenwand des Aussenzylinders
1 mit der Brücke 33 oder dem Stift 55, 59 als Ansatzpunkt oder Federsitz einzusetzen.
-
Die Ausführungsform des erfindungsgem.assen Druckstiftes, die ein
hebelförmiges Druckelement 50 aufweist, ist nahezu genauso aufgebaut, wie die oben
beschriebene Ausführungsform, so dass dann, wenn der Benutzer den äusseren Druckabschnitt
52 des Hebels 50 mit einem seiner Finger, die den äusseren Zylinder 1 in einer Schreibstellung
erfassen, drückt, der innere Druckabschnitt 51 sich um die Lagerung seines gewinkelten
Abschnittes dreht, wobei das Ende des Druckabschnitts 51 den vergrösserten ringförrnigen
Abschnitt 26 des Eingriffselementes 25 vorschiebt, wodurch die Mine gezwungen wird,
aus dem vordersten Ende des Bleistiftes mit Hilfe der Spannfuttereinrichtung 11
herauszuspringen. Wenn die Druckkraft auf den äusseren Abschnitten 52 des Hebels
50 nachlässt, wird das Eingriffselement zu einer Ftückbeweguns durch die Wirkung
der Feder 16 gezwungen und drückt der vergrösserte ringförmige Abschnitt 26 den
inneren Druckabschnitt 51 des Hebels 50 zurück, was zur Folge hat, dass der Hebel
50 sich um seine Lagerung dreht und in seine normale Position zurückkehrt. Es ist
damit möglich, die Feine 6 in einer gewünschten Länge durch eine Wiederholung des
oben
beschriebenen Vorgangs herauszuschieben.
-
Bei den Ausführungsformen, die einen solchen Hebel 50 zum Herausschieben
einer Mine verwenden, ist es möglich, den Vorgang des Herausschiebens der Mine mit
einer relativ kleinen Druckkraft durchzuführen, indem ein Abstand zwischen dem Angelpunkt
des Hebels 50 und dem Ende des äusseren Druckabschnittes vorgesehen wird, der grösser
als der Abstand zwischen dem Angelpunkt und dem Ende des inneren Druckabschnittes
ist.
-
Im folgenden werden noch andere Ausführungsformen erläutert, bei denen
eine elastische Platte 60 als Druckelement verwandt wird, wie es in den Figuren
10 bis 17 dargestellt ist.
-
Ein Endring 2 ist am Ende des Aussenzylinders 1 mit Hilfe eines ringförmigen
gewindeten Teils 3 befestigt und ein Innenzylinder 10, der ein Spannfutter 11, einMinenführungsdurchlassl2
und ein Reserveminen enthaltendes Rohr 13 aufweist, ist im Aussenzylinder 1 angeordnet.
Der Minenführungsdurchlass 12 wird von einem Minenführungsrohr 14, das mit dem Spannfutter
11 in Verbindung steht, und einem Rohr 17 gebildet, das das Minenführungsrohr 14
mit dem die Reserveminen enthaltenden Rohr 13 verbindet. Ein vergrösserter ringförmiger
Abschnitt 18 ist am hinteren Ende des Minenführungsrohrs 14 ausgebildet und eine
Feder 16 wird zwischen dem ringförmigen gewindeten Teil 3 und dem vergrösserten
ringförmigen Abschnitt 18 zusammengedrückt. Ein sich verjüngendes Eingriffselement
27 ist in das Rohr 17 hinter dem vergrösserten ringförmigen Abschnitt 18 und daran
anliegend eingepasst. -Ein langgestreckter Schlitz 38 ist in Längsrichtung am vorderen
Teil des Aussenzylinders 1 ausgebildet, wo sich die Fingerspitze des Benutzers befindet,
wenn er den Aussenzylinder
zum Schreiben umfasst. An der vorderen
Innenkante des Schlitzes 38 befindet sich die nach hinten geneigte Schräge 28 des
sich verjüngenden Eingriffselementes 27. Es ist ebenfalls eine elastische Platte
60 vorgesehen, die so angeordnet ist, dass sie den langgestreckten Schlitz 38 bedeckt
und die an ihrem einen Ende mit dem Aussenzylinder 1 in Eingriff steht. Diese elastische
Platte 60 weist Seitenwände 61 auf, die von beiden Seiten des anderen Endes der
Platte herabhängen, wobei die vorderen Kanten 62 der Seitenwände immer am oberen
Teil der Schräge des Eingriffselementes 27 anliegen.
-
Wenn der Benutzer auf einen vorderen Teil der elastischen Platte 60
über den Seitenwänden 61 mit der Spitze eines seiner Finger, die den Aussenzylinder
1 umfassen, drückt, wird die Platte 60 zu einer Biegung um den Punkt gezwungen,
an dem sie mit dem Aussenzylinder 1 in Eingriff steht, und drücken die vorderen
Kanten 62 ihrerSeitenwände auf die Schräge 28 des Eingriffselementes 27, damit es
sich nach vorne bewegt, wodurch ein Herausschieben der Mine bewirkt wird. Wenn die
Druckkraft der Fingerspitze des Benutzers auf die elastische Platte 60 nachlässt,
wird das Eingriffselement 27 in seine ursprüngliche Position durch die Feder 16
zurückgedrückt, wobei die elastische Platte 60 ebenfalls durch die Schräge 28 des
Eingriffselementes in die Stellung zurückgedrückt wird, in der sie nahezu in der
gleichen Ebene mit der Aussenfläche des Aussenzylinders 1 liegt. Vorzugsweise sind
Sperrklinken 63 so ausgebildet, dass sie horizontal von den unteren Enden der Seitenwände
der elastischen Platte 60 vorragen, so dass sie in die entsprechenden Nuten eingreifen,
die in der Innenwand des Aussenzylinders 1 ausgebildet sind, um dadurch zu vermeiden,
dass sich die elastische Platte 60 weiter nach oben biegt, wenn sie in ihre normale
Position zurückbewegt ist, und nach oben vorragt.
-
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die elastische Platte 60 am Aussenzylinder
1 anzubringen. Bei den in den Figuren
10 und 11 gezeigten Ausführungsformen
ist das hintere Ende der elastischen Platte 60 U-förmig gebogen und eng in einer
kleinen Öffnung im Aussenzylinder 1 aufgenommen, die sich hinter dem langgestreckten
Schlitz 38 befindet. Sperrklinken 63 ragen ebenfalls horizontal von den unteren
Enden der Seitenwände 61 hervor, um mit den entsprechenden Nuten in der Innenwand
des Aussenzylinders 1 in Eingriff zu kommen. Bei dieser Anordnung, bei der das hintere
Ende 64 der elastischen Platte 60 U-förmig gebogen und in eine kleine Öffnung im
Aussenzylinder 1 gewaltsam eingepasst ist, wird die elastische Platte 60 ziemlich
kräftig nach oben gedrückt, so dass es möglich ist, gewöhnlich mit grosser Leichtigkeit
die Plattenoberfläche mit der Aussenfläche des Aussenzylinders ausgerichtet zu halten.
Bei der in den Figuren 12 und 13 dargestellten Ausführungsform wird das hintere
Ende der elastischen Platte 60 von einer Sperrvorrichtung 65 gehalten, die an der
Innenseite des Aussenzylinders 1 hinter dem langgestreckten Schlitz 38 ausgebildet
istlund bedeckt nur die Oberfläche des vorderen Druckabschnittes den Schlitz 38.
-
In diesem Fall sind auch Sperrklinken 63 vorgesehen, die horizontal
von den unteren Enden der Seitenwände der elastischen Platte 60 vorragen, um mit
den entsprechenden Nuten in der Innenwand des Aussenzylinders 1 in Eingriff zu kommen
und dadurch zu vermeiden, dass die elastische Platte 60 von der in Figur 12 dargestellten
Lage nach oben vorragt.
-
Da bei dieser Ausführungsform der langgestreckte Schlitz 38 mit dem
Druckabschnitt der elastischen Platte 60 verschlossen ist, kann der Benutzer irgendeinen
Teil der elastischen Platte, der den Schlitz bedeckt, niederdrücken, um die Mine
gleichmässig herauszuschieben.
-
Bei noch einer anderen in den Figuren 14 bis 16 dargestellten Ausführungsform
ist der langgestreckte Schlitz 38 in eine vordere grössere Öffnung 38a und eine
hintere kleinere Öffnung 38b durch eine Brücke 39 unterteilt, die in einem Stück
mit dem Aussenzylinder 1 ausgebildet ist, und ist das
hintere Ende
der elastischen Platte 60 L-förmig gebogen und in der hinteren kleineren Öffnung
38b befestigt. Es sind ebenfalls Sperrklinken 63 vorgesehen, die horizontal von
den unteren Enden der Seitenwände der elastischen Platte 60 vorragen. Bei dieser
Ausführungsform wird das sich verjüngende Eingriffselement 27 direkt durch die Feder
16 nach hinten gedrückt, wobei es jedoch möglich, die in den in den Figuren 10 bis
14 dargestellten Ausführungsformen verwandte Anordnung zu verwenden. Bei dieser
Ausführungsform wird die elastische Platte 60 um die Brücke 39 gebogen, so dass
der sich hinter der Brücke 39 befindende federnde Abschnitt in der gebogenen Stellung
einen starken Gegendruck gegen die Innenfläche des Aussenzylinders 1 ausübt. Wenn
daher die Druckkraft auf die elastische Platte nachlässt, werden die jeweiligen
Elemente in ihre ursprüngliche Stellung schnell zurückbewegt und die Federkraft
lässt selbst bei einer lang andauernden Benutzung nicht nach.
-
Bei der in Figur 17 dargestellten Ausführungsform, die genau das Gegenteil
von der in Figur 16 dargestellten Ausführungsform ist, ist der langgestreckte Schlitz
38 durch eine Brücke 39 in eine vordere kleinere Öffnung 38c und eine hintere grössere
Öffnung 38d unterteilt und ist das vordere Ende der elastischen Platte 60 L-förmig
gebogen und in der vorderen kleineren Öffnung 38c befestigt. Die elastische Platte
60 hat Seitenwände, die von beiden Seiten ihres hinteren Endes herabhängen und ist
so angeordnet, dass die Vorderkanten der Seitenwände gegen die gegenüberliegende
Schräge des Eingriffselementes 27 drücken.
-
Da bei den in den Figuren 10 bis 17 dargestellten Ausführungsformen
das Druckelement aus einer elastischen Platte 60 besteht, ist es sehr einfach, sie
in ihrer Lage am Aussenzylinder 1 anzubringen. Das heisst, dass ein Ende der Platte
zunächst an einem Ende des langgestreckten Schlitzes 38 befestigt wird, der im Aussenzylinder
1 ausgebildet ist,
dass dann auf beide Seitenwände 61 gedrückt
wird, um sie nach innen zu biegen und mit Gewalt in den langgestreckten Schlitz
38 einzufügen und dass dann die Sperklinken 63 mit den entsprechenden Nuten in der
Innenwand des Aussenzylinders in Eingriff gebracht werden. Diese Anordnung ist daher
für den Einbau der einzelnen Teile sehr rationell.