DE20220271U1 - Doppel-Greifzange mit mechanischer Öffnungsvorrichtung für Traktoren-Frontlader - Google Patents
Doppel-Greifzange mit mechanischer Öffnungsvorrichtung für Traktoren-FrontladerInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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- A01G23/00—Forestry
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- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
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Description
er r r ( &ggr;
Dr. Fritz Class Hans Palme
Nelkenweg 7 Haldengasse 8
72587 Römerstein-Zainingen
Zainingen, den 02.02.03
Beschreibung:
„Doppel-Greifzange mit mechanischer Öffnungsvorrichtung für Traktoren-Frontlader"
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine ständige Aufgabe in der Land- und Forstwirtschaft ist das Heben, Transportieren und Verlagern von sperrigen Gütern, die relativ lang sind im Verhältnis zu ihrer Dicke. Ein typisches Beispiel ist das Aufschichten oder Verladen (auf Anhäner oder LKW) von Baumstämmen in der Forstwirtschaft.
Ein gebräuchliches Hilfsmittel hierfür sind Traktoren, die entweder mit Rückezangen im Heckanbau oder mit Frontlader ausgerüstet sind. Für den Frontlader sind für die oben beschriebene Aufgabe spezielle Anbaugeräte erforderlich wie z.B. Greifvorrichtungen, um die Stämme aufzugreifen, zu transportieren und abzulegen. Bei modernen Frontladern werden diese Anbaugeräte, z.B. auch Greifer, hydraulisch betätigt. Diese Geräte sind entsprechend aufwändig, schwer und teuer. Außerdem sind sie nicht für leichte, sondern nur für schwere Traktoren geeignet.
Einfache Frontlader, vor allem auch für leichtere Traktoren, haben keine hydraulische Anbaugeräte-Betätigung. Hierfür gibt es bereits einfache Greifzangen. Diese haben jedoch den Nachteil, dass die Last (der Stamm) nicht in der horizontalen Lage gehalten wird, da normalerweise beim Greifen nicht der Schwerpunkt genau getroffen wird. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass Öffnen und Schließen der Zange von Hand erfolgen muss. Um die beiden Probleme zu beheben - das Halten der Last in horizontaler Lage sowie das Öffnen und Schließen der Zange - ist eine zweite Person erforderlich.
Das Problem stellt sich nun folgendermaßen dar:
es soll eine Vorrichtung für das Greifen von Baumstämmen oder ähnlichen Lasten konstruiert werden, die es ermöglicht, die Last automatisch in horizontaler Lage zu halten und das Greifen und Loslassen der Last durch rein mechanische Betätigung vom Traktor aus zu ermöglichen, da davon ausgegangen wird, daß die Vorrichtung nicht hydraulisch betätigt werden kann. Die gesamte Vorrichtung soll für alle Funktionen im Ein-Personen-Betrieb bedient werden können.
Für die Lösung der oben genannten Probleme wird eine Doppel-Greifzange beschrieben, die in jedem beliebigen Frontlader als Anbaugerät eingehängt werden kann und die rein mechanisch z.B. mit Hilfe eines Seilzuges vom Traktorfahrer bedient werden kann, ohne daß eine zweite Person nötig ist. Sie ist außerdem unter dem Gesichtspunkt gestaltet, daß sie so leicht ist, um von einer Person nur durch Muskelkraft an- bzw. abgebaut werden zu können. Die Abbildungen 1 und 2 zeigen das Prinzip der Greif- und Zugvorrichtung und Abbildung zeigt die Konstruktion der Muffen am Verbindungspunkt 2. In den Bildern 4-7 ist eine
beispielhafte Ausfuhrung der Erfindung dargestellt. Anhand der Skizzen in Abbildung 1 bis 3 wird die Erfindung nun beschrieben.
Die Vorrichtung besteht aus 2 Zangen (1), jede der beiden Zangen besteht wiederum aus 2 geschwungenen Teilen (la) und (Ib). Die beiden Teile (la) und (Ib) sind über eine Doppel-Muffe am Verbindungspunkt (2) und eine Achse (3) frei drehbar gegeneinander befestigt. Beide Zangen sind über die Achse (3) miteinander verbunden. Die Gelenkarme (5) sind an ihrem einen Ende jeweils mit dem Ende der Zangenteile (la) und (Ib) so verbunden, daß sie noch frei drehbar sind, an ihrem anderen Ende über eine Bohrung auf eine Verbindungsachse (4) gesteckt und somit ebenfalls frei gegeneinander drehbar. Die Verbindungsachse (4) verbindet ebenso wie die Achse (3) die beiden Teile der Greifvorrichtung.
Die Doppel-Greifzange wird an den Enden der Verbindungsachse (4) am Frontlader eingehängt und mit Scheiben und Splint auf beiden Seiten fixiert.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass der Abstand zwischen den beiden Achsen (3) und (4) mittels der Gelenkarme (5) variabel ist. Bei kleinem Abstand drücken die Gelenkarme die jeweiligen Enden der Zangenteile oberhalb des Fixpunktes (2) auseinander. Dadurch sind die Zangen geöffnet und können über die Last gesetzt werden. Zum Schließen der Zangen wird die Verbindungsachse (4) durch Heben des Frontladers nach oben gedrückt und die Zangen über die Gelenkarme geschlossen. Die Vorrichtung ist so konstruiert, daß die Zangen durch das Eigengewicht der Last geschlossen bleiben.
Das Problem ist das Öffnen der Zangen, einerseits im leeren Zustand, andererseits nach Absetzen der Last, wenn sich die Last noch in den Zangen befindet und mit dem Eigengewicht auf die Zangen drückt.
Dieses Problem wird vorteilhaft durch eine mechanische Aufzugsvorrichtung gelöst, die aus einem Zugseil (oder Kette) (7), einer Steckvorrichtung (8), einer Fangvorrichtung (9) und einem Hebel (10) besteht, wie Abbildung 2 zeigt. Das Zugseil ist mittig an der Verbindungsachse (3) befestigt, läuft durch einen Ring an der Verbindungsachse (4) und führt in die Fahrerkabine zum Handhebel (10). Der Ring an der Verbindungsachse (4) dient zur mittigen Fixierung des Zugseils. Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann anstelle des Rings auch eine Rolle eingesetzt werden, über die das Zugseil gefuhrt wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist eine Zugentlastung (7a), die zwischen den Verbindungsachsen (3) und (4) mittig angebracht ist, wie in Abbildung (1) dargestellt. Diese Zugentlastung kann eine Kette oder auch ein Seil sein und hat den Zweck, das Zugseil zu entlasten, wenn die Greifvorrichtung ohne Last angehoben wird. Ohne diese Zugentlastung würde das Eigengewicht des unteren Teils der Greifvorrichtung, d.h. Achse (3) mit den beiden Zangen, am Zugseil hängen und den Handhebel (1) in der Fahrerkabine belasten.
Der Handhebel (10) ist drehbar an der Steckvorrichtung (8) befestigt. Diese Steckvorrichtung ist so gestaltet, daß sie in die üblicherweise in der Traktorkabine vorhandene Aufnahme für den Handbremshebel eines Anhängers paßt.
Das Zugseil ist am Handhebel vorteilhaft mittels einer Schlaufe an einem angeschweißten T-Stück (Abbildung 2) so befestigt, daß eine große Hebelwirkung erzielt wird; d.h. außerhalb der Mitte relativ nahe am Befestigungspunkt des Handhebels. Durch das Aufstecken der Zugseil-Schlaufe auf das T-Stück am Handhebel ist eine einfache, bewegliche Verbindung/Lösung zwischen Seil und Hebel möglich, wobei gewährleistet ist, daß sich das
Seil bei Bewegung des Hebels nicht lösen kann. Anstelle des T-Stücks sind auch andere
Befestigungsarten möglich.
Befestigungsarten möglich.
Durch Bewegung des Handhebels (10) läßt sich die Doppel-Greifzange durch den Fahrer des Traktors Öffnen und Schließen, da sich der Handhebel neben dem Fahrersitz in der
Traktorkabine befindet. Nur das Öffnen der Zange ist jedoch relevant, da das Schließen
entweder durch das Eigengewicht der Zange (ohne Last) öder das Heben des Frontladers und dabei durch das Gewicht der Last erfolgt.
Traktorkabine befindet. Nur das Öffnen der Zange ist jedoch relevant, da das Schließen
entweder durch das Eigengewicht der Zange (ohne Last) öder das Heben des Frontladers und dabei durch das Gewicht der Last erfolgt.
Eien weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht in einer Fangvorrichtung (9), die ein Durchsacken des Hebels (10) unter die Horizontale verhindert. Die Fangvorrichtung besteht aus einem abgewinkelten Metall- (Kunststoff-, Holz-,...)teil, auf dem der Handhebel nach dem Loslassen aufliegt. Die Fangvorrichtung ist an die Steckvorrichtung (8)
angeschraubt.
angeschraubt.
( Die normale Arbeitsweise mit der Greifvorrichtung ist folgende:
1. Die Zangen werden über der Last positioniert
2. Der Fahrer zieht den Hebel (10) zu sich her und öffnet damit die Zangen
3. Der Frontlader wird abgesenkt, so daß sich die Last zwischen den geöffneten Zangen
befindet.
befindet.
4. Der Hebel (10) wird losgelassen und der Frontlader gehoben. Die Zangen greifen unter die Last und schließen sich durch das Eigengewicht der Last.
5. Die Last wird am Ziel abgesetzt. Die Zangen halten die Last noch umschlossen.
6. Durch Heranziehen des Hebels (10) öffnet der Fahrer die Zangen und hebt den Frontlader mittels der Hydraulik an.
7. Der Hebel (10) wird losgelassen und die Zangen schließen sich (im leeren Zustand).
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung dient der weiteren Kraftersparnis für den Fahrer. Das Zugseil (7) kann z.B. über eine doppelte Umlenkrolle geführt und damit die Hebelwirkung erhöht werden. Das erleichtert vor allem das Öffnen der Zange mit Last
(Schritt 6 der Bedienung). Alle Arten von Vorrichtungen zur Erhöhung der Hebelwirkung ( sind hier möglich.
(Schritt 6 der Bedienung). Alle Arten von Vorrichtungen zur Erhöhung der Hebelwirkung ( sind hier möglich.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dergestalt möglich, daß am
Verbindungspunkt (2) zwei Muffen verwendet werden, durch die die Verbindungsachse (3) gesteckt wird. Beide Muffen halten von jeweils einer Seite die beiden Zangenteile (la) und (Ib), wobei zwischen die Zangenteile noch ein Zwischenring eingelegt wird, um die
Drehbarkeit zu gewährleisten.
Verbindungspunkt (2) zwei Muffen verwendet werden, durch die die Verbindungsachse (3) gesteckt wird. Beide Muffen halten von jeweils einer Seite die beiden Zangenteile (la) und (Ib), wobei zwischen die Zangenteile noch ein Zwischenring eingelegt wird, um die
Drehbarkeit zu gewährleisten.
Durch diese Konstruktion ist es möglich, auch nur eine Zange einzeln zu verwenden, indem anstelle der Verbindungsachse (3) nur eine kurze Stummelachse verwendet wird und die
Zange auf die Mitte der Verbindungsachse (4) verschoben und dort fixiert wird (z.B. mittel Schraube oder Splint).
Zange auf die Mitte der Verbindungsachse (4) verschoben und dort fixiert wird (z.B. mittel Schraube oder Splint).
Claims (10)
1. Greifvorrichtung zum Heben und Transportieren z. B. von Baumstämmen oder ähnlichen Lasten, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung rein mechanisch von nur einer Person (z. B. dem Fahrer eines Traktors) zu bedienen ist und keinerlei hydraulische oder elektrische Einrichtungen für die Greifvorrichtung selbst erforderlich sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus 2 einzelnen Greifzangen besteht, die über 2 horizontale Achsen miteinander verbunden sind, und dadurch ein Greifen der Last an 2 Punkten und damit ein automatisches Halten der Last in horizontaler Lage ermöglicht wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anbringung der Vorrichtung an allen Arten von Frontladern durch Einhängen an den üblichen, für Anbaugeräte vorgesehenen Stellen möglich ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie von einer Person bedienbar sowie an- bzw. abbaubar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der beiden horizontalen Achsen und der Greifzangen über bewegliche Gelenkarme hergestellt wird, und dass dadurch der vertikale Abstand zwischen den Achsen variabel ist, wobei sich durch Verkleinern des Abstands die Zangen öffnen und durch Vergrößern des Abstands die Zangen schließen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine vorteilhafte Formgebung der Zangen und die spezielle Verbindung beider Zangenteile sich die Zangen durch ihr Eigengewicht oder durch das Gewicht der Last automatisch schließen, wenn die obere Verbindungsachse nach oben gedrückt wird.
7. Vorrichtung zum Öffnen der Greifzange, dadurch gekennzeichnet, dass eine mechanisch zu betätigende Zugvorrichtung in der Fahrerkabine angebracht wird, die mittels eines Handhebels vom Fahrer bedient werden kann, um die Zangen zu öffnen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer großen Hebelwirkung eine vorteilhafte Anbringung des Zugseils am Handhebel vorgesehen wird, wobei durch geeignete mechanische Vorrichtungen eine weitere Verstärkung der Hebelwirkung erreicht werden kann.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung in der Weise umgestaltet werden kann, daß nur eine Zange der Doppelgreifzange verwendet werden kann.
10. Ausgestaltung der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Bausatz zum Selbstzusammenbau geeignet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20220271U DE20220271U1 (de) | 2002-03-01 | 2002-03-01 | Doppel-Greifzange mit mechanischer Öffnungsvorrichtung für Traktoren-Frontlader |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE10209253 | 2002-03-01 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE20220271U1 true DE20220271U1 (de) | 2003-04-17 |
Family
ID=26011048
Family Applications (1)
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| DE20220271U Expired - Lifetime DE20220271U1 (de) | 2002-03-01 | 2002-03-01 | Doppel-Greifzange mit mechanischer Öffnungsvorrichtung für Traktoren-Frontlader |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20220271U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN105270996A (zh) * | 2015-11-24 | 2016-01-27 | 安徽全柴动力股份有限公司 | 缸体吊具 |
| CN108529421A (zh) * | 2018-03-20 | 2018-09-14 | 西安航天动力技术研究所 | 一种火箭起吊装置 |
-
2002
- 2002-03-01 DE DE20220271U patent/DE20220271U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN105270996A (zh) * | 2015-11-24 | 2016-01-27 | 安徽全柴动力股份有限公司 | 缸体吊具 |
| CN105270996B (zh) * | 2015-11-24 | 2017-05-31 | 安徽全柴动力股份有限公司 | 缸体吊具 |
| CN108529421A (zh) * | 2018-03-20 | 2018-09-14 | 西安航天动力技术研究所 | 一种火箭起吊装置 |
| CN108529421B (zh) * | 2018-03-20 | 2019-12-13 | 西安航天动力技术研究所 | 一种火箭起吊装置 |
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|---|---|---|---|
| R086 | Non-binding declaration of licensing interest | ||
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20030522 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20050408 |
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