[go: up one dir, main page]

DE2022013C2 - Verfahren zur Herstellung eines nadelförmigen, mit Kobalt dotierten Gamma-Eisenoxyds - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines nadelförmigen, mit Kobalt dotierten Gamma-Eisenoxyds

Info

Publication number
DE2022013C2
DE2022013C2 DE19702022013 DE2022013A DE2022013C2 DE 2022013 C2 DE2022013 C2 DE 2022013C2 DE 19702022013 DE19702022013 DE 19702022013 DE 2022013 A DE2022013 A DE 2022013A DE 2022013 C2 DE2022013 C2 DE 2022013C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cobalt
compound
iron oxide
gamma
alpha
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702022013
Other languages
English (en)
Other versions
DE2022013A1 (de
Inventor
Paul Y. Palo Alto Calif. Hwang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ampex Corp
Original Assignee
Ampex Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ampex Corp filed Critical Ampex Corp
Publication of DE2022013A1 publication Critical patent/DE2022013A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2022013C2 publication Critical patent/DE2022013C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/62Record carriers characterised by the selection of the material
    • G11B5/68Record carriers characterised by the selection of the material comprising one or more layers of magnetisable material homogeneously mixed with a bonding agent
    • G11B5/70Record carriers characterised by the selection of the material comprising one or more layers of magnetisable material homogeneously mixed with a bonding agent on a base layer
    • G11B5/706Record carriers characterised by the selection of the material comprising one or more layers of magnetisable material homogeneously mixed with a bonding agent on a base layer characterised by the composition of the magnetic material
    • G11B5/70626Record carriers characterised by the selection of the material comprising one or more layers of magnetisable material homogeneously mixed with a bonding agent on a base layer characterised by the composition of the magnetic material containing non-metallic substances
    • G11B5/70642Record carriers characterised by the selection of the material comprising one or more layers of magnetisable material homogeneously mixed with a bonding agent on a base layer characterised by the composition of the magnetic material containing non-metallic substances iron oxides
    • G11B5/70652Record carriers characterised by the selection of the material comprising one or more layers of magnetisable material homogeneously mixed with a bonding agent on a base layer characterised by the composition of the magnetic material containing non-metallic substances iron oxides gamma - Fe2 O3
    • G11B5/70668Record carriers characterised by the selection of the material comprising one or more layers of magnetisable material homogeneously mixed with a bonding agent on a base layer characterised by the composition of the magnetic material containing non-metallic substances iron oxides gamma - Fe2 O3 containing a dopant
    • G11B5/70673Record carriers characterised by the selection of the material comprising one or more layers of magnetisable material homogeneously mixed with a bonding agent on a base layer characterised by the composition of the magnetic material containing non-metallic substances iron oxides gamma - Fe2 O3 containing a dopant containing Co

Landscapes

  • Hard Magnetic Materials (AREA)
  • Compounds Of Iron (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

55
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines nadeiförmigen, mit Kobal; dotierten Gamma-Eisenoxyds.
Es hat sich gezeigt, daß nadeiförmige, mit Kobalt dotierte magnetische Eisenoxydpartikel gegenüber dem normalerweise verwendeten Gamma-Eisenoxyd für Magnetbänder überragende Eigenschaften besitzen. Es sind bereits mehrere Verfahren zur Herstellung von derartigen, mit Kobalt dotierten Oxyden angegeben worden. Diesen Verfahren haften jedoch verschiedene Nachteile an. Beispielsweise besitzen die nach einigf-n Verfahren hergestellten, mit Kobalt dotierten Partikel anstelle der gewünschten nadeiförmigen Gestalt eine kubische Gestalt Bei anderen Verfahren werden teure Rohmaterialien verwendet, so daß diese Verfahren keine wirtschaftliche Bedeutung gewonnen haben.
Aus der US-PS 32 78 440 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Kobalt-Ferrits (CoFe2O4) bekanntgeworden, bei dem zunächst ein Metallsalz einer aliphatischen Csibc-ns5<"-e auf Eisenoxyd-Partikeln abgeschieden wird. Dies erfoi^i durch Zusatz einet Ammoniumsalzes der Carbonsäure zu einer Dispersion der Eisenoxyd-Partikel in einer wäßrigen Lösung eines Metallsalzes, wonach die Partikel aus der Lösung entfernt und erhitzt werden.
Dies ist jedoch ein ziemlich komplexes und ineffektives Verfahren unter Verwendung eines Salzes der Carbonsäure als eines der Ausgangsmaterialien. Somit ist ein großer Prozentsatz eines nicht reagierenden Materials vorhanden, d. h, der organische Anteil ist vergleichsweise hoch.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von nadeiförmigen, mit Kobalt dotierten Gamma-Eisenoxydpartikeln anzugeben, das bei Verwendung von relativ billigen Ausgangsmaterialien einfach gestaltet ist und bei dem keine komplizierten konischen Vorgänge erforderlich sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß eine Eisenverbindung aus der Gruppe FeOOH, Alpha-FejOj, Gamma-FezOs und Fe3O4 mit einem Längen-Breitenverhältnis von wenigstens 1,5 bis 1 und einer PartikelgröOe von 0,1 bis 2,0 Mikron zur Bildung eines Schlamms einer eine Kobaltverbindung enthaltenden Flüssigkeit gemischt wird, daß der Schlamm zur Bildung einer trockenen Masse getrocknet und daß die Masse zur Bildung des nadeiförmigen, mit Kobalt dotierten Gamma-Eisenoxyds gesintert wird.
Generell wird also nach dem erfindungsgemäßen Verfahren eine wäßrige Lösung aus Eisenoxydpartikeln mit einer Kobaltlösung hergestellt, der sodann getrocknet wird, wobei die so erhaltenen Partikel wärmebehandelt werden, um das Kobaltsalz in Kobaltoxyd bzw. in eine metallische Form zu überführen. Die speziell zur Anwendung kommende Verfahrensart hängt im Hinblick sowohl auf das Eisenoxyd als auch das Kobaltsalz vom Ausgangsmaterial ab. In vielen Fällen sind mehrere Wege möglich. Wird FeOOH als Ausgangsmaterial verwendet, so kann dieses Material zunächst mit einer Kobalt-Verbindung behandelt und dann umgeformt werden. Andererseits kann es aber auch zunächst zu Alpha-Eisenoxyd dehydriert und dann mit der gewünschten Kobaltverbindung behandelt werden, wonach es aufgeheizt wird, um die Kobaltverbindung zu zersetzen, woraus sich ein Kobaltoxyd oder ein mit Kobalt überzogenes Alpha-Eisenoxyd ergibt. In beiden Fällen kann das Produkt dann unter Anwendung bekannter Techniken zu Magnetit reduziert und danach zu Gamma-Eisenoxyd reoxydiert werden.
Wird Magnetit (FejO4) als Ausgangsmaterial verwendet, so wird diespi Material zunächst zu Gamma-Fe^Os o/ydiert. Dieses Oxyd kann mit Kobaltsalz aufgeschlämmt und danach getrocknet werden. Das Kobaltsalz wird zur Zersetzung in die metallische Form erhitzt. Wird Gamma-Eisenoxyd selbst als Ausgangsmaterial verwendet, so ist es natürlich lediglich erforderlich, dieses Material mit Kobaltsalz aufzuschlämmen, es zu trocknen und das Kobaltsalz zu zersetzen, um das
gewünschte, mit Kobalt dotierte Gamma-Eisenoxyd zu erzeugen.
In jedem Falle wird die Ausgangs-Eisen verbindung so gewählt, daß sie eine nadeiförmige Gestalt besitzt; die nachfolgende Bearbeitung erfolgt derart, daß diese nadeiförmige Gestalt erhalten bieibt-
Die Wahl der speziellen Kobalt-Verbindung ist nicht so wesentlich; sie muß lediglich so gewählt werden, daß sie unterhalb 600° C zu Oxyd oder Metall zersetzbar ist, weil die nadelförmige Gestalt der Eisenverbindung 2ersäön '4-?.-'Jcii kann, wenn eine höhere Temperatur angewendet werden muß. Geeignete Salze sind Kobaltnitrat, -Azetat, -Hydroxyd und -Format Es ist weiterhin erforderlich, daß das Kobaltsalz bis zu einem gewissen Grad in einem geeigneten Lösungsmittel löslich ist, so daß eine gleichförmige Verteilung über den Eisenpartikeln erhalten werden kann. Bei extrem löslichen Salzen, wie beispielsweise Kobaltnitrat, kann darüber hinaus ein weniger losinJie^ Sa1? auf den Eisenpartikeln abgeschieden werden. Bei Verwendung von Kobaltnitrat kann daher Sodiumhydroxyd hinzugesetzt werden, um das Kobalt als Kobalthydroxyd direkt auf der Oberfläche der Partikel niederzuschlagen.
Gemäß einem besonderen Merkmal der Erfindung ist es bevorzugt, daß der Kobalt-Dotierungswert bezogen auf das vorhandene Eisen zwischen etwa 0,5 bis 25 Atom-% liegt Vorzugsweise kommt ein Atomprozentsatz von 1,5 bis 12 zur Anwendung. Bei tier Trocknung der Eisenoxyd-Kobaltsalzmischung werden Temperaturen von unterhalb 600° C verwendet, weiche vorzugsweise im Bereich von 80 bis 150°C liegen. Entsprechend kommen beim Sintern des metallischen Kobalts bzw. des Kobaltoxyds auf das Gamma-Eisenoxyd Temperaturen von unterhalb 600° C zur Anwendung, welche vorzugsweise im Bereich von 250 bis 5000C liegen.
Bei der Eisenverbindung muß es sich um eine solche Verbindung handeln, weiche eine nadelförmige Gestalt mit einem Längen-Breiten-Verhältnis von wenigsten; 1,5 bis 1 und einer mittleren Partikellänge zwischen 0,1 und 2,0 Mikron besitzt Eine derartige Verbindung ist entweder das Gamma-Eisenoxyd selbst oder eine in dieses Oxyd überführbare Verbindung. Die Eisenverbindung wird daher aus der Gruppe.- FeOOH, AIpIIa-Fe2O3, Gamntf-Fe^ und Magnetit(Fe3O4) ausgewählt.
Ist das Ausgangsmaterial gelbes Eisenoxyd (Alpha-FeOOH), so wird es zunächst bei einer Temperatur von 150 bis 6000C und vorzugsweise von 200 bis 450° C zu Alpha-Fe2O3 dehydriert Bei der Reduzierung des Fe2O3 zu Magnetit kommen Temperaturen von unterhalb 6000C und vorzugsweise von 250 bis 4500C zur Anwendung. Für die Reoxydierung des Magnetits zu Gamma-Eisenoxyd kommen Temperaturen von unter 6000C und vorzugsweise von 100 bis 500° C zur Anwendung.
Im folgenden werden anhand von Beispielen Ausführungsformen der Erfindung.arläutert
Beispiel 1
Ein gelbes Eisenoxjd (Alpha-FeOOH) mit einer mittleren Partikelgröße von 0,8 K'ikron 'Jinge und 0,15 Mikron Breite wird zunächst bei 371J0C zu Alpha-FejOj dehydriert Zwei Teile des dehydrierten EL* .noxyds von jeweils 1500 g werden zur Herstellung von dicken Pasten jeweils in einem Mischer mit Co(MOj)2 und einer geringen Menge Wasser gemischt. Ein Teil wird dabei lediglich mit Wasser befeuchtet, um als Kontrolle zu dienen. Die Pasten werden sodann in einen Ofen bei etwa 100°C getrocknet Auf diese Weise sind die Alpha-FezOj-Partikel mit Co(NOj)J überzogen.
Die trockenen Massen werden sodann pulverisiert
und durch ein »32 Mash-Sieb« gesiebt Die Pulverproben werden in einen Rotationsbrennofen bei 350" C eine Stunde lang kalziniert, um das Co(NO3J2 zu CO3O4 zu zersetzen. Im nächsten Schritt wird das AIpHa-Fe2O3 in einer H2-Atmosphäre bei 375° C zwei Stunden lang zu Fe3O4 reduziert Schließlich wird die Fe3O4-Co3O4-Mischung bei einer Temperatur von etwa 3000C in 1,5 Stunden zu einem mit Kobalt dotierten GiInWIa-Fe2O3 reoxydiert Diese erhaltenen Stoffe behalten die nadelförmige Partikelgestalt des Ausgangs-Eisenoxyd und besitzen die folgenden magnetischen Eigenschaften:
Probenummer
Kontrolle
Menge an Co(No3)2 · 6H2O pro 1500 g Fe2O3 0 103,5 g 207,0 g
Atom-% Co 0 1,86 3,65
Koerzitivkraft, Hc 225 Oe 265 Oe 320 Oe Säuigungsmagnetisierung 77,7 emu/g 75,5 emu/g 78,0 smu/g Remanenzmagnetisierung 22,6 emu/g 25,6 emu/g 28,2 emu/g Beispiel 2
j Es wird von einem gelben Eisenoxyd (Alpha-FeOOH) 65 erhaltenen Produkt handelt es sich um vollständig
; 3 mit einer mittleren Partikelgröße von 0,6 Mikron Länge nadelförmige Partikel mit den folgenden magnetischen
\ von 0,1 Mikron Breite ausgegangen. Im übrigen ist die Eigenschaften:
;'![ Herstellung die gleiche wie bei Beispiel I. Bei dem
Probennummer 4 5
Atom-% Co
Koerzitivkraft
Sättigungsmagnetisierung
Remanenzmagnetisierung
Beispiel 3
235 Oe
LKi
3,5
435 0«
5,0
518Oe
6,5
560Oe
74,0 emu/g 70,5 emu/g 73,6 emu/g 68,2 emu/g 71,5 emu/g
25,9 erau/g 28,2 emu/g 35,0 emu/g 36,2 emu/g 38,6 emu/g
Es wird von einem gelben Eisenoxyd (Alpha-FeOOH) mit einer mittleren Partikelgröße von 0,4 Mikron Länge und 0,07 Mikron Breite ausgegangen. Im übrigen ist die Herstellung die gleiche wie in den Beispielen 1 und 2. Der so erhaltene Stoff besteht aus vollständig nadeiförmigen Partikeln mit den folgenden magnetischen Eigenschaften:
Probennumuer 9 10
Atom-% Co
Koerzitivkraft H0
Sättigungsmagnetisierung
Remanenzmagnetisierung
2,46 3,78
415 Oe 530 Oe
72,2 emu/g 70,7 emu/g
33,9 emu/g 39,6 emu/g
Beispiel 4
Als Ausgangsmaterial wird GaImHa-Fe2O3 mit einer mittleren Partikelgröße von 0,4 Mikron Länge und 0,08 Mikron Breite verwendet Teile von je 1500 g Gamma-FeÄ werden in einem Mischer mit 400 ml einer Lösung gemischt, welche 250 g Co(NO3)J · 6 H2O enthält Die so erhaltene Taste wird in einem Rotations-Brennofen in Chargen bei 1000C getrocknet. Sodann werden die erhaltenen trockenen Klumpen zu einem feinen Pulver pulverisiert Das Pulver wird für verschiedene Zeiten auf 400° C erhitzt, um das Co(NO3)2 in Co3O4 zu zersetzen und das Co3O4 in Gamma-Fe2O3 zu sintern, wodurch mit Kobalt dotiertes Gamma-Fe2O3 erhalten wird. Dabei ergeben sich folgende Ergebnisse:
Erhitzungs- Koerzitiv- Sättigungs- Remanenzzeit kraft magnetisie- magnetisierung rung
1,5 Stunden 442 Oe
3 Stunden 455
9 Stunden 460
25 Stunden 485
71,9 emu/g 33,8 emu/g
71,8 34,5
72,8 35,6
70,3 35,9
Beispiel 5
Das Ausgangsmaterial und die Art der Probenherstel-
lung sind die gleichen wie im Beispiel 3 mit der Ausnahme, daß anstelle von Co(NO3)2 · 6 H2O Kobaltazetat, Do(CH3COO)2 · 4 H2O verwendet wird. 1500 g des aus der Dehydrierung von Alpha-FeOOH bei 3500C gewonnen Alpha-Fe2O3 werden mit 400 ml einer
Lösung gemischt, welche 186,5 g Co(CH3COO)V - 4 H3O enthält Die sich dabei ergebende Taste wird sodann bei 900C getrocknet Die trockene Masse wird zu einem feinen Pulver pulverisiert Dieses Pulver wird sodann in einen Brennofen gegeben. Dieser Ofen wird
auf 335°C aufgeheizt und für eine halbe Stunde auf dieser Temperatur gehalten, um das Kobaltsalz zu Co3Ö2 zu zersetzen. Sodann wird das AIpha-Fe2O3 mit H2 bei 3000C zu Fe3O4 reduziert Schließlich wird das mit Kobalt dotierte Fe3O4 mit Luft bei einer Temperatur
von etwa 2300C zu mit Kobalt dotiertem Gamma-Fe2O3 oxydiert Der so erhaltene Stoff besitzt die folgenden magnetischen Eigenschaften:
35
Koerzitivkraft Hc 467 Oe
Sättigungsmagnetisierung 723 emu/g
Remanenzmagnetisierung 38,4 emu/g
Beispiel 6
Die mit Kobalt dotierten nadeiförmigen Gamma-
Eisenoxyd-Proben nach Beispiel 2 werden gemäß den folgenden Maßgaben auf Bänder aufgebracht
In eine »5-Quart-Kugelmühle« werden folgende Stoffe eingebracht und 48 Stunden lang gemischt:
1220 g von mit Kobalt dotiertem Gamma-Eisenoxyd,
U2g Ruß, 56 g Lezithin, 26 g Polyvinylchlorid, 300 g Toluol, 356 g MEK (Methyläthylketon), 305g MIBK (Methylisobutylketon) und 460 g THF (Tetrahydrofuran); danach werden folgende Stoffe zugesetzt und das Mischen 24 Stunden lang fortgesetzt: 131 g Polyvinyl-
chlorid-Harz, 131 g Polyurethanharz, 65 g Toluol, 45 g MEK1 45 g MIBK und 1306 g THF. Die sich daraus ergebende Paste wird auf einen 234 χ 10~3 cm Polyesterfilm aufgebracht, um eine Beschichtungsdiche von 0.762 χ 10-3 cm zu erhalten. Das Band besitzt dabei eine
->5 Breite von 0,635 cm. Diese Bänder werden auf einer Maschine vom Typ Ampex AG-350 getestet. Dabei ergaben sich folgende Ergebnisse:
Co bezogen auf Gamma-Fe,O3 in Atom-%
SäHigungsausgang mit Vorspannung bei 38,10.10"' cm Wellen!*.age, db
Band 0 B 2,25 C ü 5,0 E 6,5
A +9,75 + 10,5 +8,5 + 10.5
+.'o,:
Fortsei/u ng 20 Band 22013 +6,0 C 8 D E
7 A +5,5 +4,5 +9,0
+6,0 -29,5
bei 9.425.10"3 cm Wellen -30,0 -30,5 -25,0
länge, db -35,0 B + 10,0
bei O.635.1O"3 cm Wellen + 10,0 +9,0 + 11,0
länge, db + 10,2
Sättigungsausgang ohne
Vorspannung bei +6,0
38,10.10"J cm Wellen +6,5 +6,5 +9,5
länge, db +6,5 -28,0
bei 9,425.10~3 cm Wellen -29,0 -29,0 -19,5
länge, db -39,0 -58,0
bei 0,635.10" 3 cm Wellen -58,0 -54,0 -55,0
länge, db -46,0
Gemessenes (weighted)
Rauschen, db
Es zeigt sich, daß Bänder mit kobalt-dotiertem Gamma-Eisenoxyd Bänder mit Gamma-Eisenoxyd ohne Kobaltdotierung überlegen sind. Die Verbesserung des Sättigungsausgangs bei einer Wellenlänge von 0,635 xl0-Jcm beträgt bis zu 10 db, während die Verbesserung des gemessenen (weighted) Rauschens bis zum 12 db beträgt.
Beispiele 7bis 10
In einem mit einem Turbinenrührwerk ausgerüsteten 20-Gallonen-Tank werden 4500g Alpha-FeOOH oder 4230 g AIpIIa-Fe2Oj mit einer mittleren Partikelgröße π von 0,5 Mikron Länge und 0,08 Mikron Breite und eine vorberechnete Menge von Kobaltnitrat eingebracht, wobei die Kobaltmengc so berechnet ist, daß das Endprodukt einen vorgegebenen Prozentsatz an Kobaltdotierung aufweist. Weiterhin werden in den Tank 79 I Wasser eingefüllt, wonach das Rührwerk betätigt wird, um das Pulver zu einem feinen Schlamm zu dispergieren und das Kobaltsalz zu lösen. Dabei wird der Tank auf 65°C aufgeheizt. In den Tank wird weiterhin eine 0,5 N-NaOH-Lösung in eine Menge von 2 bis 3 l/h eingebracht, um das Kobalt als kolloidales Co(OH)2 niederzuschlagen. Das so gebildete Co(OH^ wird an der Oberfläche der Alpha-FeOOH- oder Alpha-FeÄ-Partikel adsorbiert. Die Reaktion wird gestoppt, wenn das gesamte Kobalt durch Zusatz einer äquivalenten Menge NaOH niedergeschlagen ist. Der Schlamm wird gefiltert und gewaschen, um das lösliche Salz NaNOj zu entfernen.
Der gefilterte Stoff wird in einem Ofen getrocknet und zu einem feinen Pulver pulverisiert. ICOOg Pulver werden sodann in einer? CharE?:?-6reniiofeii von 15,24 χ 30,48 ct.j eingebracht, welcher zur Dehydrierung des Co(OH)2 auf 370°C aufgeheizt wird. Wird Alpha-FeOOH als Ausgangsmaterial verwendet, so wird die Ofentemperatur für 15 Min. oder langer auf 3700C gehalten, um die Dehydrierung des FeOOH zu vervollständigen. Danach wird die Ofentemperatur auf 3300C abgesenkt und Wasserstoffgas mit einer Strömungsraie von 3 SCFH in den Ofen eingeleitet, um das Fe2Oj zu FejO4 zu reduzieren.. Das FeiO.« wird mittels Luft bei einer Temperatur von unter 250°C zu Gamma-f-e:O3OxyHierL
Währcno. der Dehydrierung, der Reduktion und der Reoxydation dring! das KotjU in das Eisenoxydgittci ein, woraus sich ein mit Kobalt dotiertes Gamma-Eisenoxyd ergibt.
Beispiel Ausgangs-
materia]
Atom-% Co Koerzitivkraft Särtigungs-
magnetisierung
Remanenz-
magnetisierung
7 Alpha 4,02 5« Oe 70,8 emu 39,7 emu
8 FeOOH
Alpha
4,90 765Oe g
71,0 emu
g
42,6 emu
9 Fe2O3
Alpha
3,94 610Oe g
71,4 emu
g
40,0 emu
10 Fe2O3
Alpha
3,10 540Oe g
69,8 emu
g
35,6 emu
Fe2O3 g g
Anstelle des Co(NOj)2 können andere wasserlösliche Kobaltsalze und anstelle des NaOH Alkalibildner oder Erdalkalihydroxyde verwendet werden.
Beispiel Il
Die Stoffe nach den Beispielen 8 und 9 wurden nach folgender Maßgabe auf Bänder aufgebracht:
1309 Teile von mit Kobalt dotiertem Gamma-Fe2Oj, !;> Teile Ruß, 31 Teile butyliertes Melaminformaldehyd Harz, 60 Teile Lezithin, 11 Teile Phenylquecksilberoleat, 218 Teile MEK, 150 Teile MIBK, 1518 Teile THF, 14 (eile Spermöl, 140 Teile Vinylidolu'iloridacrylnitril.
IU
140 Teile Polyurethan. Die Ingredienzen werden in einer Kugelmühle eingebracht, um die magnetischen Partikel zu malen und zu dispergieren. Sodann wird der Schlamm auf einen 2,286 χ 10-3 cm dicken Mylar-Film aμfgebracht, um eine Beschichtung von 0,762 χ 10-3cm zu erhalten. Die Breite der Bänder beträgt 1.27 und 2,54 cm.
Die Bänder mit 1,27 cm Breite wurden auf einer Maschine vom Typ IBM 2400 bei einer Bandgeschwindigkeit von 105,25 cm/sec getestet. Dabei ergeben sich folgende Ergebnisse:
Auslesung - mV Spitze zu Spitze 200 PCI 556 FCl 800 FCI
1600 FCl 3200 FCI
IBM Master Tape 15 dB
Band mit magnetischen Partikeln 16 dB nach Beispiel 9
Band mit magnetischen Partikeln 17 dB nach Beispiel 8
14,3 dB 13,3 dB 10 dB 4,8 dB
16,0 dB ίό,ϋ dB 14,5 dB 8,5 dB
17,0 dB 17,0 dB 15,5 dB 9,5 dB
Weiterhin wurden die Bänder mit 1,27 cm Breite auf Band mit magnetischen Partikeln
einer Maschine vom Typ Ampex VR-75OO getestet. C nach Beispiell 131% Ausgang
Dabei ergeben sich folgende Ergebnisse: Band mit magnetischen Partikeln
B nach Beispiel 1 160% Ausgang
Band mi', undotiertcm Gamma-FejOj 100% Ausgang

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines nadeiförmigen, mit Kobalt dotierten Gamma-Eisenoxyds, dadurch gekennzeichnet, daß eine Eisenverbindung aus der Gruppe PeC-CH, Alnha-FezOj, Gamma-FeaOs und Fe;jO4 mit e'mcn: Langen-Breiten-Verhältnis von wenigstens 1,5 bis 1 und einer Partikelgröße von 0,1 bis 2,0 Mikron zur Bildung eines Schlamms mit einer, eine Kobaltverbindung haltenden Flüssigkeit gemischt wird, daß der Schlamm zur Bildung einer trockenen Masse getrocknet und daß die Masse zur Bildung des nadeiförmigen, mit Kobalt dotierten Gamma-Eisenoxyds gesintert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kobaltverbindung aus der Gruppe Kobaltnitrat, -Azetat, -Hydroxyd oder -Format ausgewählt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bezogen auf das Gamma-Eisenoxyd 0,5 bis 25 Atom-% Kobalt ausgewählt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Eisenverbindung AIpha-FeOOH verwendet wird, und daß diese Verbindung vor dem Mischen mit der Kobaltverbindung zu Alpha- FejO3 dehydriert wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Eisenverbindung Alpha-FeOOH vevwendet wird und daß diese Verbindung mit der Kobaltverbindung gemischt und danach zur Dehydrierung der Eisenverbindung und zur Reduzierung der Kobaltverbindung erhitzt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhitzung bei einer Temperatur von 1500C bis 6000C durchgeführt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Eisenverbindung FeOOH verwendet wird und daß diese Verbindung bei einer Temperatur von 1500C bis 600°C zu Alpha-FeiOj dehydriert, sodann bei einer nicht über 600° C liegenden Temperatur in einer gasförmigen Atmosphäre zu Magnetit reduziert und sodann in einer sauerstofffreien Atmosphäre bei einer Temperatiir von 100 bis 6000C zu Gamma-Eisenoxyd oxydiert wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Eisenverbindung Gamma-Eisenoxyd gewählt wird, und daß die so Kobaltverbindung mit dem Gamma-Eisenoxyd erhitzt wird, um das Kobalt auf die Oberfläche des Gamma-Oxyds zu sintern.
DE19702022013 1969-05-07 1970-05-05 Verfahren zur Herstellung eines nadelförmigen, mit Kobalt dotierten Gamma-Eisenoxyds Expired DE2022013C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US82270969A 1969-05-07 1969-05-07

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2022013A1 DE2022013A1 (de) 1970-11-19
DE2022013C2 true DE2022013C2 (de) 1982-11-25

Family

ID=25236749

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702022013 Expired DE2022013C2 (de) 1969-05-07 1970-05-05 Verfahren zur Herstellung eines nadelförmigen, mit Kobalt dotierten Gamma-Eisenoxyds

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE750031A (de)
DE (1) DE2022013C2 (de)
FR (1) FR2047369A5 (de)
GB (1) GB1268458A (de)
NL (1) NL7004295A (de)

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2243231C2 (de) * 1972-09-01 1982-01-28 Basf Ag, 6700 Ludwigshafen Verfahren zur Herstellung von Cobalt-dotiertem &gamma;-Eisen(III)oxid
DE2639250C2 (de) * 1976-09-01 1985-12-12 Basf Ag, 6700 Ludwigshafen Verfahren zur Herstellung von nadelförmigem, kobaltdotiertem magnetischem Eisenoxid
JPS54122664A (en) 1978-03-16 1979-09-22 Kanto Denka Kogyo Kk Production of magnetic powder for magnetic recording based on iron
JPS54122663A (en) 1978-03-16 1979-09-22 Kanto Denka Kogyo Kk Production of magnetic powder for magnetic recording based on iron
DE2903593C3 (de) * 1979-01-31 1982-05-06 Bayer Ag, 5090 Leverkusen Kobalt-dotierte ferrimagnetische Eisenoxide und Verfahren zu deren Herstellung
DE2905351A1 (de) 1979-02-13 1980-08-21 Basf Ag Verfahren zur herstellung von nadelfoermigem kobalthaltigem, magnetischem eisenoxid
DE2905352A1 (de) 1979-02-13 1980-08-21 Basf Ag Verfahren zur herstellung von nadelfoermigem kobalthaltigem magnetischem eisenoxid
DE2935444A1 (de) * 1979-09-01 1981-03-19 Basf Ag, 6700 Ludwigshafen Verfahren zur herstellung von nadelfoermigen ferrimagnetischem eisenoxid
NL8204778A (nl) * 1981-12-09 1983-07-01 Japan Metals & Chem Co Ltd Werkwijze voor het bereiden van ferromagnetische oxyden.
JPS60137002A (ja) * 1983-12-26 1985-07-20 Toda Kogyo Corp 磁気記録用板状Baフエライト微粒子粉末の製造法
CN113106484B (zh) * 2021-04-07 2022-07-01 西南大学 一种基于α型氧化铁蠕虫状纳米结构阵列的光阳极的水热制备方法及其产品和应用

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB721630A (en) * 1951-08-29 1955-01-12 Anorgana Gmbh Method for the production of ª†-fe o of improved magnetic properties
GB719283A (en) * 1951-09-20 1954-12-01 Philips Electrical Ind Ltd Improvements in or relating to a method of producing finely divided magnetic iron oxide
DE936392C (de) * 1953-12-03 1955-12-15 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von magnetischen Eisenoxyden
US3117933A (en) * 1959-06-12 1964-01-14 Bayer Ag Process for the production of needleshaped, cobalt-containing gamma-ferric oxide crystalline particles
US3278440A (en) * 1960-11-22 1966-10-11 William J Schuele Shaped fine particle ferrites and method for their preparation

Also Published As

Publication number Publication date
BE750031A (fr) 1970-10-16
NL7004295A (de) 1970-11-10
DE2022013A1 (de) 1970-11-19
FR2047369A5 (de) 1971-03-12
GB1268458A (en) 1972-03-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2534301C2 (de) Magnetisches Aufzeichnungsmaterial
DE3700943C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Lepidokrokit
DE2022013C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines nadelförmigen, mit Kobalt dotierten Gamma-Eisenoxyds
DE2434096A1 (de) Verfahren zur herstellung nadelfoermiger, eisenhaltiger ferromagnetischer metallpigmente
EP0014902B1 (de) Verfahren zur Herstellung von nadelförmigem kobalthaltigem magnetischem Eisenoxid
DE2811473C2 (de)
DE68923544T2 (de) Magnetische Eisenoxydteilchen und Verfahren zu ihrer Herstellung.
DE3130425C2 (de)
EP0176919A2 (de) Verfahren zur Herstellung von feinteiligem isotropen Ferritpulver mit Spinellstruktur
DE69321531T2 (de) Granulierte Teilchen für magnetische Teilchen für magnetische Aufzeichnung und Verfahren für ihre Herstellung
DE2252564B2 (de) Verfahren zur Herstellung von kobaltdotiertem metallischem Eisenoxid
EP0014903B1 (de) Verfahren zur Herstellung von nadelförmigem kobalthaltigem magnetischem Eisenoxid
DE3312243C2 (de)
DE3228021C2 (de)
DE2428875C2 (de) Verfahren zur Herstellung von &amp;gamma;-Eisen(III)oxid
EP0024692B1 (de) Verfahren zur Herstellung nadelförmiger ferromagnetischer Eisenteilchen und deren Verwendung
DE3344299C2 (de)
DE2650890C2 (de) Verfahren zur Herstellung von nadelförmigem, kobaltdotiertem, magnetischem Eisenoxid
DE2943017A1 (de) Verbessertes, mit kobalt modifiziertes magnetisches eisenoxid
DE2829344C2 (de)
DE3028556C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines magnetisch stabilen Eisenpulvers
DE69021132T2 (de) Plattenförmige Magnetitteilchen und Verfahren zu ihrer Erzeugung.
DE2930447A1 (de) Verfahren zur herstellung eines magnetpulvers
DE3787317T2 (de) Magnetischer Aufzeichnungsträger und Herstellung desselben.
DE2447386C2 (de) Verfahren zur Herstellung von &amp;gamma;-Eisen(III)oxid

Legal Events

Date Code Title Description
D2 Grant after examination