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DE20219713U1 - Prüfanordnung für Vorrichtungen im Karosserierohbau - Google Patents

Prüfanordnung für Vorrichtungen im Karosserierohbau Download PDF

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DE20219713U1
DE20219713U1 DE20219713U DE20219713U DE20219713U1 DE 20219713 U1 DE20219713 U1 DE 20219713U1 DE 20219713 U DE20219713 U DE 20219713U DE 20219713 U DE20219713 U DE 20219713U DE 20219713 U1 DE20219713 U1 DE 20219713U1
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DE20219713U
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KUKA Systems GmbH
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KUKA Schweissanlagen GmbH
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D65/00Designing, manufacturing, e.g. assembling, facilitating disassembly, or structurally modifying motor vehicles or trailers, not otherwise provided for
    • B62D65/02Joining sub-units or components to, or positioning sub-units or components with respect to, body shell or other sub-units or components
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J19/00Accessories fitted to manipulators, e.g. for monitoring, for viewing; Safety devices combined with or specially adapted for use in connection with manipulators
    • B25J19/02Sensing devices
    • B25J19/021Optical sensing devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
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    • B25J9/16Programme controls
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Abstract

) Anordnung zum Prüfen von Vorrichtungen (2), insbesondere Greifeinrichtungen, Geowerkzeugen oder Spannrahmen, im Karosserierohbau, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfanordnung (1) ein oder mehrere Prüfinstrumente (8) aufweist, mit denen die vorgegebene Position und/oder Orientierung von ein oder mehreren funktions- oder bauteilrelevanten Vorrichtungsteilen (6,7) im Betrieb der Vorrichtung (2) kontrollierbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Prüfen von Vorrichtungen, insbesondere Greifeinrichtungen, Geowerkzeugen oder Spannrahmen im Rohbau von Fahrzeugkarosserien mit den Merkmalen im Oberbegriff des Hauptanspruchs.
  • Derartige Vorrichtungen werden in teil- oder vollautomatischen Anlagen oder Zellen des Karosserierohbaus eingesetzt, wobei durch geeignete Förderer z.B. Roboter, die Vorrichtung und ein oder mehrere Bauteile der Fahrzeugrohkarosse relativ zueinander bewegt werden. Hierbei kann es zu Kollisionen und Crashs kommen, bei denen die Vorrichtung beschädigt wird. Derartige Beschädigungen führen meist zu einer geometrischen Veränderung der Vorrichtung. Hierbei können z.B. funktions- oder bauteilrelevante Vorrichtungsteile, wie Spanner, Greifer, Pass- oder Scherstifte, Zentrierstifte oder dergleichen verbogen, verdreht oder auf andere Weise aus ihrer Soll-Position gebracht werden. Gleiches kann durch eine Verformung des Vorrichtungsgestells geschehen. In der Praxis werden Crashs durch eine Überwachung des Motorstromes der Roboterachsantriebe erkannt und gemeldet. Dies funktioniert zuverlässig jedoch nur bei heftigen Kollisionen, die bis zum Roboterantrieb durchschlagen. Kleinere Kollisionen mit geringeren Kräften, die durch ein Nachgeben der Vorrichtung oder ihrer Teile zumindest weitgehend aufgefangen werden, lassen sich durch die Motorstromüberwachung nicht erkennen. Solch kleine Kollisionen führen aber trotzdem zu Beschädigungen und zu einer Fehlfunktion der Vorrichtung, was wiederum Fehler im Bearbeitungsprozess und an der Fahrzeugrohkarosserie nach sich zieht.
  • Bei den vorerwähnten größeren Kollisionen, die durch eine Motorstromüberwachung festgestellt und signalisiert werden, wird die Vorrichtung ausgetauscht und repariert. Hierzu muss die Vorrichtung zur Ermittlung und Reparatur der unbekannten Schäden ausgebaut, komplett neu vermessen und eingerichtet werden. Dies ist ein sehr aufwändiger Vorgang und kann nur außerhalb des Vorrichtungsbetriebs geschehen.
  • Die DE 100 39 266 A1 befasst sich mit der optischen Fehlererkennung von Blechteilen in einem Press- und/oder Schneidwerkzeug. Hierbei geht es nicht um das Werkzeug selbst und dessen Positionierung oder Orientierung, sondern nur um die Werkstücke und insbesondere die Schneidabfälle. Vor einer Neubeschickung des Werkzeugs soll über ein Kamerasystem geprüft werden, ob sich im Bereich der Press- und/oder Schneidelemente noch Blechteile und insbesondere Schneidabfälle befinden, die zu einer Beschädigung des Werkzeugs führen können.
  • Bei der EP 0 902 251 A2 geht es um die Vermessung von Werkstücken und insbesondere Karosserieteilen hinsichtlich ihrer Anordnung zueinander. Insbesondere soll ermittelt werden, ob die Bauteile im Fügebereich spaltmäßig spannungsfrei zueinander liegen. Eine Vorrichtung und deren Vorrichtungsteile werden jedoch nicht überprüft.
  • Die EP 0 946 883 B1 offenbart eine optische Messeinrichtung für Karosserieteile, bei der wiederum das Bauteil auf seine Maßhaltigkeit vermessen wird. Ein Roboter. führt hierbei einen Probentaster an prozessrelevante Bauteilstellen heran, wobei die Tasterposition anschließend optisch vermessen wird. Wie bei den vorerwähnten Druckschriften wird hier ebenfalls nicht die Vorrichtung als solche überprüft.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine bessere Möglichkeit zur Kollisionsüberwachung aufzuzeigen.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch.
  • Die beanspruchte Prüfanordnung hat den Vorteil, dass die Vorrichtung im Betrieb kontrolliert werden kann. Dies schließt eine permanente oder zeitweise Online-Überwachung während der Bearbeitungsvorgänge und auch eine Offline-Überwachung während der Bearbeitungs- oder Taktpausen, z.B. beim Bauteilwechsel, ein. Die Vorrichtung braucht zur Überwachung nicht ausgebaut und nicht entfernt zu werden.
  • Mit der beanspruchten Prüfanordnung werden Kollisionen und Crashs schneller, sicherer und zielgenauer erkannt als mit der vorbekannten Motorstromüberwachung. Die Motorstromüberwachung funktioniert außerdem nur bei robotergeführten Vorrichtungen. Die erfindungsgemäße Prüfanordnung kann hingegen beliebig bei stationären oder instationären Vorrichtungen eingesetzt werden.
  • Durch gezielte Überwachung der funktions- oder bauteilrelevanten Vorrichtungsteile ist es außerdem möglich, die auftretenden Kollisionen und evtl. hieraus hervorgehenden Schäden genau und sicher zu lokalisieren. Eine Reparatur kann dadurch sehr viel schneller, zielgerichteter und einfacher als beim Stand der Technik durchgeführt werden.
  • Ferner ist es möglich, durch die Überwachung evtl. andere Veränderungen der Vorrichtungsgeometrie, z.B. Lockerungen und Lageänderungen der Vorrichtungsteile, festzustellen und zu beheben. Anhand der Überwachung und des gewonnenen Feedbacks können kleinere Reparaturen mit sofortiger Kontrollmöglichkeit vor Ort und ohne Demontage der Vorrichtung erfolgen.
  • Die Prüfanordnung und insbesondere eine während des Vorrichtungsbetriebs online betriebene Prüfanordnung erlaubt ferner die Erkennung von Kollisionen, die sich im rein elastischen Bereich abspielen und keine bleibenden Schäden zur Folge haben. In einem solchen Fall kann die Vorrichtung weiter betrieben werden. Die erkannte Kollision oder sonstige Störung kann jedoch in anderer Weise ausgewertet werden, um deren Ursachen zu erforschen und abzustellen, indem z.B. Prozessabläufe, Störbereiche etc. gezielt überprüft werden. Die bei der Überwachung erkannten Störungen können mit ihrer Art, dem Ort des Auftretens, dem Kollisionszeitpunkt und dergleichen anderen prozessrelevanten Parametern gespeichert und für Auswertungen herangezogen werden.
  • Für die Prüfanordnung gibt es verschiedene vorteilhafte Ausgestaltungen. Die Prüfanordnung kann insbesondere ein oder mehrere Prüfinstrumente aufweisen, welche teilweise oder vollständig an der Vorrichtung oder ggf. auch teilweise oder vollständig extern angeordnet sind.
  • Die bevorzugte Ausführungsform mit ein oder mehreren Sendern sowie Empfängern und ggf. zusätzlichen Reflektoren hat den Vorteil, dass mit dem vom Sender emittierten gerichteten Prüfmittel zielgenau die Relativpositionen und/oder -orientierungen der zu überwachenden Vorrichtungsteile gegenüber einem Referenzort kontrolliert werden können. Kollisionen mit entsprechenden elastischen oder plastischen Verformungen führen zu einer örtlichen Veränderung zwischen Sender und Empfänger oder Reflektor und werden durch eine Unterbrechung des gerichteten Prüfmittels erkannt. Durch eine enge Bündelung des Prüfmittels, z.B. in Form eines Laserstrahls, kann in Verbindung mit entsprechend richtempfindlichen Sendern und Empfängern oder Reflektoren eine hohe Prüfgenauigkeit erreicht werden. Bei einer geeigneten Ausbildung von Sendern und Empfängern, z.B. einer Lasereinheit, kann auch eine Entfernungsmessung durchgeführt werden, welche das Erkennen von elastischen und plastischen Verformungen in Strahlrichtung erlaubt.
  • Eine an der Vorrichtung angebaute und mitgeführte Prüfanordnung ermöglicht eine Online-Überwachung, die auch währen der Bearbeitungsprozesse, z.B. einem Schweiß- oder Handlingsprozess, in Funktion sein kann. Die Vorrichtung kann hierfür in Abstimmung an das Bauteil entsprechend angepasst sein, um das oder die gerichteten Prüfmittel nicht durch das Bauteil zu unterbrechen.
  • Bei einer mitgeführten Prüfanordnung empfiehlt sich der Einsatz von ein oder mehreren Schutzeinrichtungen für die Prüfinstrumente. Diese können z.B. in den Überwachungspausen und in besonders kritischen Bearbeitungsphasen, z.B. während des Schweißprozesses gesteuert in Funktion sein. Schäden an den Prüfinstrumenten oder Beeinträchtigungen der Überwachung durch ungünstige Umweltbedingungen, Schweißspritzer, Rauch etc. können hierdurch vermieden werden.
  • Ergänzend zur Vorrichtungsüberwachung kann auch eine Bauteilüberwachung durchgeführt werden. Durch die Vorrichtungsüberwachung ist die Einhaltung der Soll-Geometrie der Vorrichtung sichergestellt, so dass von hier aus mit hoher Zuverlässigkeit auch das Bauteil überwacht werden kann. Dies kann z.B. durch ein oder ' mehrere Bauteilprüfer, z.B. Abstandsmesser oder dergleichen geschehen, die an der Vorrichtung angeordnet sind.
  • In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt. Im Einzelnen zeigen:
  • 1: Einen Roboter mit einer als Greifeinrichtung ausgebildeten Vorrichtung sowie einer mitgeführten Prüfanordnung,
  • 2: eine vergrößerte Seitenansicht der Greifeinrichtung mit der Prüfanordnung,
  • 3: eine abgebrochene vergrößerte und geschnittene Detailansicht einer Schutzeinrichtung,
  • 4: eine Draufsicht auf die Vorrichtung und die Prüfanordnung gemäß Pfeil IV von 1,
  • 5: eine Variante der Vorrichtung und Prüfanordnung von 2 mit einem eingelegten Bauteil und Bauteilprüfern,
  • 6: zwei Varianten der Prüfanordnung von 1 mit einem stationären optischen Prüfsystem und einem alternativen stationären Sender und
  • 7: eine weitere abgebrochen dargestellte Variante der Prüfanordnung mit einer externen Prüflehre.
  • 1 zeigt in der Seitenansicht eine Prüfanordnung (1) für eine Vorrichtung (2), die beim Rohbau von Fahrzeugkarosserien eingesetzt wird. In der gezeigten Ausführungsform ist die Vorrichtung (2) als Greifeinrichtung und insbesondere als geometrisch genau bestimmter Prozessgreifer ausgebildet, mit dem ein oder mehrere Bauteile (3) der Fahrzeugkarosserie geometrisch genau gegriffen, gehalten und geführt werden. Die Greifeinrichtung (2) kann hierbei das oder die Bauteile (3) direkt oder mittelbar über einen zwischengeschalteten Träger halten.
  • Die Greifeinrichtung (2) besteht aus einem Gestell (4), z.B. einem Rohrgestell, an dem ein oder mehrere Spanner oder Greifer (6) angeordnet sind, die das Bauteil (3) spannen und halten. Am Gestell (4) ist eine Flanschplatte oder dergleichen als Andockstelle (5) angeordnet, mit der die Greifeinrichtung (2) mit der Roboterhand (21) eines Roboters (20) verbunden werden kann, welcher die Greifeinrichtung (2) mit dem Bauteil (3) führt und bewegt. Bei dem Roboter (20) handelt es sich vorzugsweise um einen mehrachsigen Roboter, insbesondere um einen 6-achsigen Gelenkarmroboter.
  • Die Greifeinrichtung (2) kann in beliebig geeigneter Weise ausgebildet sein. Beispielsweise ist sie entsprechend der DE 200 00 645 U1 ausgebildet. Wie aus der vergrößerten Seitenansicht und Draufsicht von 2 und 4 erkennbar, besteht das Gestell (4) aus mehreren miteinander über Kreuzschellen verbundenen Rohren, welche die vorerwähnten mechanischen Spanner (6) tragen. Die Rohre sind an den Verbindungsstellen in definierter Position und Orientierung zueinander eingerichtet, wobei an diesen Stellen Pass- oder Scherstifte (7) vorhanden sein können. Derartige Pass- oder Scherstifte (7) können sich außerdem an den Verbindungsstellen zwischen den Spannern (6) und den kurzen Halterohren befinden.
  • Die Spanner (6) und die Pass- oder Scherstifte (7) sind sogenannte funktions- und bauteilrelevante Vorrichtungsteile, welche die exakte Geometrie der Greifeinrichtung (2) bestimmen, die an die Form des Bauteils (3) exakt angepasst ist. Fehlstellungen dieser relevanten Vorrichtungsteile würden zu unerwünschten Verformungen des Bauteils (3), zu fehlerhaften Spannfunktionen oder dergleichen anderen das Bauteil (3) und/oder den am oder mit dem Bauteil (3) ausgeführten Prozess führen. Außer den Spannern (6) und Pass- oder Scherstifte (7) kann es weitere nicht dargestellte funktions- und bauteilrelevante Vorrichtungsteile geben, z.B. angepasste Zentrieranschläge, Bauteilauflagen oder dgl..
  • Der Greifeinrichtung (2) ist eine Prüfanordnung (1) mit ein oder mehreren Prüfinstrumenten (8) zur Überwachung der vorgegebenen Positionen und/oder Orientierung von ein oder mehreren funktions- oder bauteilrelevanten Vorrichtungsteilen (6,7) zugeordnet. In der Ausführungsform von 1 bis 5 ist die Prüfanordnung (1) mit allen Prüfinstrumenten (8) an der Vorrichtung (2) angeordnet und wird von dieser mitgeführt. 6 und 7 zeigen Varianten, bei denen ein Teil oder alle Prüfinstrumente (8) extern angeordnet sind.
  • Bei der Ausführungsform von 1 bis 5 besteht das einzelne Prüfinstrument (8) jeweils aus einem Sender (9) zur Emission mindest eines gerichteten Prüfmittels (10) und aus ein oder mehreren richtempfindlichen Empfängern (11). Sender (9) und Empfänger (11) können getrennt und mit Distanz zueinander angeordnet sein, wobei das emittierte Prüfmittel (10) vom Sender (8) direkt und vorzugsweise geradlinig zum Empfänger (11) gerichtet wird. Alternativ können ein oder mehrere Reflektoren (12) zwischengeschaltet sein, wobei z.B. der Empfänger (11) am oder im Sender (9) angeordnet ist und der Reflektor (12) das gerichtete Prüfmittel (10) zum Sender (9) zurückreflektiert. Wenn zwischen Sender (9) und Empfänger (11) keine gerade und direkte Prüfmittelverbindung möglich ist, kann über ein oder mehrere geeignete Reflektoren (12) auch eine ein- oder mehrmalige Umlenkung erfolgen.
  • Ein oder mehrere Sender (9) sind bei der Ausführungsform von 1 bis 5 an einer geeigneten Stelle stationär am Gestell (4) der Greifeinrichtung (2) angeordnet. Vorzugsweise befinden sie sich an einer mechanisch und örtlich stabilen Stelle, die z.B. an der Andockstelle (5) und der dortigen Flanschplatte gegeben ist. Der oder die Sender (9) können über eine sphärische Lagerung oder dergleichen andere verstellbare Befestigung an der Andockstelle (5) angeordnet werden, so dass das Prüfmittel (10) in der gewünschten Richtung emittiert werden kann. Die eingerichtete Position lässt sich arretieren. Ein etwaiger integrierter Empfänger (11) lässt sich entsprechend ausrichten und positionieren.
  • Die Reflektoren (12) oder distanzierten Empfänger (11) sind vorzugsweise an den bauteilrelevanten Vorrichtungsteilen (6,7) angeordnet und dort ebenfalls in entsprechender Weise verstellbar über eine sphärische Lagerung oder dergleichen befestigt. Die gegenseitige Anordnung von Sender (9), Empfänger (11) und evtl. Reflektor (12) wird hierbei so eingestellt, dass bei einer exakt eingerichteten Greifeinrichtung (2) das vom Sender (9) emittierte Prüfmittel (10) genau auf den Empfänger (11) fällt.
  • Solange Empfang gegeben ist, ist auch die Position und/oder Orientierung der zu überwachenden Vorrichtungsteile (6,7) korrekt. Wenn im Falle einer Kollision oder sonstigen Störung die eingerichtete Position und/oder Orientierung des überwachten Vorrichtungsteils (6,7) verloren geht, trifft das emittierte Prüfmittel (10) nicht mehr auf den Empfänger (11), der dann ein entsprechendes Fehlersignal ausgibt. Der Sender (9) und der Empfänger (11) können hierzu mit einer entsprechenden Steuerung (14) verbunden sein. Die Prüfanordnung (1) besitzt außerdem eine geeignete Stromversorgung und Signalverbindungen (nicht dargestellt), die z.B. über den Anschluss an der Roboterhand (21) geführt sind.
  • Bei einer geeigneten Ausbildung des Senders (9) kann außer der vorbeschriebenen Richtungskontrolle über das Prüfmittel (10) auch eine Entfernungsmessung zwischen Sender (9) und Empfänger (11) auf direktem Wege oder ggf. über ein oder mehrere Reflektoren (12) durchgeführt werden. Dies kann z.B. über Laufzeitmessung des Prüfmittels (10) oder auf andere geeignete Weise geschehen. Auf diese Weise können Abstandsänderung zwischen Sender (9) und Empfänger (11) sowie diesbezügliche Verformungen oder Positionsänderungen des überwachten Vorrichtungsteils (6,7) in Richtung des Prüfmittels (10) erfasst werden.
  • Der Sender (9) kann auf unterschiedliche Weise ausgebildet sein. In der bevorzugten Ausführungsform emittiert er einen eng gebündelten Lichtstrahl (10), vorzugsweise einen Laserstrahl. Der Empfänger (11) kann hierbei in der vorbeschriebenen Weise mit Abstand zum Sender (9) an einem zu überwachenden Vorrichtungsteil (6,7) angeordnet sein. 2 zeigt dies in der rechten Bildhälfte. Der emittierte Licht- oder Laserstrahl kann alternativ auch von einem Reflektor (12) zu einem im Sender (9) integrierten Empfänger (11) reflektiert werden. Der Reflektor (12) und der Empfänger (11) sind richtempfindlich. Der Empfänger (11) registriert hierdurch nur solche Strahlen (10), die aus der vorbestimmten Richtung einfallen. Streulicht wird ausgeblendet. Der Reflektor (12) ist spiegelnd ausgebildet und reflektiert nur die im vorbestimmten Einfallwinkel einfallenden Lichtstrahlen (10) weiter oder zurück zum Empfänger (11).
  • Alternativ kann der Sender (9) andere eng bündelbare und richtungsfähige Prüfmittel (10) emittieren, z.B. gerichteten konzentrierten Ultraschall, Richtfunkstrahlen oder dgl. Die Empfänger (11) und ggf. Reflektoren (12) sind entsprechend ausgebildet und angeordnet.
  • Die vorbeschriebene Anordnung kann alternativ umgekehrt werden, indem ein oder mehrere Sender (9) an ein oder mehreren Funktions- oder Bauteil relevanten Vorrichtungsteilen (6,7) angeordnet sind und die zugehörigen Empfänger (11) sich an der Andockstelle (5) oder an einem anderen zu überwachenden Vorrichtungsteil (6,7) befinden. 4 zeigt diese zweitgenannte Variante in der unteren Bildhälfte. Die eingangs beschriebene Anordnung hat den Vorteil, dass die häufig empfindlicheren Sender (9) an der im Vorrichtungsbetrieb weniger belasteten und geringer gefährdeten Andockstelle (5) geschützt untergebracht sind.
  • Der Sender (9) und der zugehörige Empfänger (11) sind durch eine geeignete Leitung (13) signaltechnisch verbunden. Sie können außerdem mit einer geeigneten Steuerung (14) verbunden sein, in der die Sende- und Empfangssignale ausgewertet werden. Über die Steuerung (14) kann ggf. auch die vorbeschriebene Entfernungsmessung durchgeführt werden. Von der Steuerung (14) werden an eine geeignete übergeordnete Steuerung (nicht dargestellt) Zustandssignale oder Fehlermeldungen ausgegeben, wodurch in einem Kollisionsfall geeignete Reaktionen, z.B. ein sofortiger Stopp des Roboters (20) und ein Rückfahren in die Ruhe- und Ausgangsstellung ausgelöst werden. Die Steuerung (14) kann alternativ in die übergeordnete Steuerung integriert oder dieser zugeordnet sein. Die übergeordnete Steuerung kann z.B. die Robotersteuerung sein.
  • Über die genannte(n) Steuerung(en) werden außerdem die Überwachungsvorgänge in der gewünschten zeitlichen Abfolge gesteuert. Die Überwachung kann während des Betriebs der Vorrichtung (2) erfolgen. Unter dem Vorrichtungsbetrieb werden alle Betriebszeiten verstanden, in denen die Vorrichtung in Anbaustellung und funktionsfähig ist. Dies schließt Prozesszeiten und Prozesspausen ein. Bei der beschriebenen mitgeführten Prüfanordnung (1) kann die Überwachung online permanent oder zeitweise während der Prozesszeiten, z.B. während Schweißprozessen oder anderen Fügeprozessen, erfolgen. Die Überwachung kann alternativ während des Betriebs zu anderen günstigen Zeitpunkten oder -abschnitten erfolgen, z.B. Nebenzeiten beim Zustellen, bei der Bauteilaufnahme, Bauteilabgabe oder bei sonstigen Greiferbewegungen. Während kritischer Prozesszeiten, z.B. beim Schweißen, kann die Überwachung ggf. unterbrochen werden. In einer dritten Variante kann die Überwachung während des Betriebs in Prozess- oder Taktpausen geschehen, in denen der Roboter eine Ruhestellung oder eine Prüfstellung einnimmt.
  • Wie 1 verdeutlicht, kann die mitgeführte Prüfanordnung (1) mit einem oder mehreren externen und an bekannter definierter Position befindlichen Empfängern (11) ergänzt werden. Hierüber kann der einzelne bzw. jeder Sender (9) extern referiert und auf richtige Funktion, Position und Orientierung überprüft werden, indem die Vorrichtung (2) mit dem Sender (9) vom Roboter (20) in eine vorbestimmte Prüfstellung gebracht und das emittierte Prüfmittel (10) auf den externen Empfänger (11) gerichtet wird.
  • Um die Instrumente (8), insbesondere die Sender (9), Empfänger (11) und Reflektoren (12) vor störenden oder schadensträchtigen Umwelteinflüssen zu schützen, können ein oder mehrere geeignete Schutzeinrichtungen (15) vorhanden sein. 2 und 3 zeigen hierfür zwei beispielhafte Varianten. Der Sender (9) kann z.B. gemäß 2 einen beweglichen Schutzdeckel (16) aufweisen, der ggf. mehrteilig ausgebildet ist. In Ruhezeiten schirmt der Schutzdeckel den Sender (9) im empfindlichen Bereich ab.
  • Zur Überwachung wird der Schutzdeckel (16) geöffnet.
  • Für den Empfänger (11) oder alternativ den Reflektor (12) kann eine vorgeordnete Lochblende (17) in einem umgebenden Schutzgehäuse vorhanden sein. Die Lochblende (17) hat zweierlei Funktion. Einerseits bietet sie mit dem umgebenden Gehäuse einen Schutz und eine Abschirmung gegen Umwelteinflüsse. Andererseits verbessert die Lochblende (17) durch ihre distanzierte Vorschaltung die Richtempfindlichkeit bzw. das Richtverhalten von Empfänger (11) bzw. Reflektor (12). Nur Prüfmittel (10), die in Normalenrichtung durch die entsprechend eng bemessene Lochblende (17) einfallen, treffen. auf den Empfänger (11) oder werden vom Reflektor (12) wieder durch die Lochblende (17) in der gewünschten Richtung reflektiert. Die Schutzeinrichtung (15) kann einen Antrieb aufweisen, der ggf. mit der Steuerung (14) verbunden ist. Die Schutzeinrichtung (15) lässt sich hierdurch in Abhängigkeit vom Überwachungsprozess fernsteuern.
  • Wie 5 verdeutlicht, können an der Vorrichtung (2) ein oder mehrere Bauteilprüfer (22) angeordnet sein, die z.B. als am Gestell (4) angebaute Abstandssensoren oder dergleichen ausgebildet sind. Über die Bauteilprüfer (22) wird die Position und ggf. Orientierung des Bauteils (3) gegenüber der Vorrichtung (2) ermittelt. Ferner können eventuelle Verzüge oder sonstige Deformierungen des Bauteils (3) festgestellt werden. Dank der Prüfanordnung (1) und der Geometrie-Überwachung der Vorrichtung (2) kann letzte als Basis für die Bauteilprüfung und Bauteilüberwachung dienen. Die Bauteilprüfer (22) können ihrerseits über Leitungen mit der Steuerung (14) und/oder einer übergeordneten Steuerung verbunden sein und sind außerdem an die eingangs erwähnte Stromversorgung angeschlossen.
  • In den Varianten von 6 und 7 sind vorzugsweise Teile der Prüfinstrumente (8) extern und außerhalb der Vorrichtung (2), insbesondere Greifeinrichtung, angeordnet. 6 zeigt hierzu zwei Varianten. In der einen Variante ist ein externes und vorzugsweise stationäres optisches Prüfsystem (19) vorhanden, welches z.B. als Kamerasystem mit einer Bildauswertung ausgebildet ist. Das Prüfsystem (19) hat eine genau definierte Position und eine vorgegebene Blickrichtung bzw. einen definierten Blickwinkel. Der Roboter (20) bewegt zur Überwachung die Greifeinrichtung (2) in eine ebenfalls vorbestimmte Überwachungsposition im Sichtbereich des optischen Prüfsystems (19). Dieses nimmt optisch die Position und Orientierung der zu überwachenden Vorrichtungsteile (6,7) auf. Ggf. kann die gesamte Greifeinrichtung (2) aufgenommen werden. Das aufgenommene Ist-Bild wird mit einem gespeicherten Soll-Bild verglichen, wobei eventuelle Abweichungen des Ist-Bildes erkannt, ausgewertet und signalisiert werden. Diese Art der Überwachung ist zumindest zweidimensional, bei geeigneter Kameraausbildung auch dreidimensional. Ggf. kann mit mehreren Kameras und unterschiedlichen Blickwinkeln gearbeitet werden.
  • 6 zeigt eine weitere, einfachere Variante, bei der ein oder mehrere Sender (9) extern und stationär an definierten Positionen angeordnet sind und ein Prüfmittel (10) mit definierter Richtung emittieren. Dieses Prüfinstrument (8) kann in der einfachsten Ausführungsform eine Lichtschranke sein. Die Greifeinrichtung (2) und deren zu überwachende Vorrichtungsteile (6,7) werden dann vom Roboter (2) in vorbestimmte Positionen gegenüber dem oder den Sender(n) (9) bewegt. Durch eine Freigabe oder Abschattung der Lichtschranke, ggf. unter Einsatz von Reflektoren, kann in Verbindung mit einer geeigneten Positionsüberwachung am Roboter (20) festgestellt werden, ob das anvisierte und zu überwachende Vorrichtungsteil (6,7) die richtige Position und/oder Orientierung hat. Dieser Vorgang wird ggf. mehrmals und für die unterschiedlichen Vorrichtungsteile (6,7) getrennt wiederholt. Alternativ kann der Sender (9) in anderer Weise, z.B. als berührungsloser kantentastender Sensor, als Abstandssensor ausgebildet sein.
  • 7 zeigt eine weitere Variante, bei der das Prüfinstrument (8) als externe Prüflehre (18) ausgebildet ist. In der einfachsten Ausführungsform ist dies eine mechanische Prüflehre (18), die eine an die zu überwachenden Vorrichtungsteile (6,7) angepasste Kontur besitzt und die zur Vermeidung von kollisionsbedingten Schäden federnd gelagert ist. Wenn die zu überwachenden Vorrichtungsteile (6,7) die korrekte Position und/oder Orientierung haben, passen sie in die Lehrenkontur, so dass die Prüflehre (18) einen vorbestimmten Weg ausweicht. Fehler an der Greifeinrichtung (2) äußern sich in Wegabweichungen und können auf diese Weise erkannt werden.
  • In einer anderen nicht dargestellten Variante kann die Prüflehre (18) berührungslos arbeiten, in dem sie mit geeigneten Abstandssensoren an den passenden Konturenstellen ausgerüstet ist. Nur bei korrekter Position und Orientierung der zu überwachenden Vorrichtungsteile (6,7) ergeben sich bei der Abstandsmessung die korrekten Abstände.
  • In einer weiteren Variante zu den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen können die Relativbewegungen umgedreht werden, indem die Prüfinstrumente (8) relativ zur Greifeinrichtung (2) bewegt werden.
  • In den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen ist die Vorrichtung (2) als Greifeinrichtung und insbesondere als Geogreifer ausgebildet. In einer nicht dargestellten Abwandlung können statt der Spanner (6) einfachere Sauggreifer, Magnetgreifer oder dergleichen andere Greifelemente vorhanden sein. Als zu überwachendes Vorrichtungsteil können außerdem Abstandshalter oder Zentriereinrichtungen für die Bauteile (3) dienen. Grundsätzlich können alle Teile der Vorrichtung (2), die auf die Bauteile (3) einwirken bzw. in geometrischer oder funktioneller Verbindung stehen oder die für die Geometrie der Vorrichtung (2) bedeutsam sind, in der vorbeschriebenen Weise überwacht werden.
  • In einer weiteren nicht dargestellten Abwandlung kann die Vorrichtung (2) ein Spannrahmen sein, der zum Einsatz in Framingstationen oder sog. Geostationen für das Fügen der Rohkarosserieteile eingesetzt wird. Dieser Spannrahmen kann stationär oder instationär sein. Er kann eine mitgeführte oder zumindest teilweise externe Prüfanordnung (1) gemäß den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen aufweisen. Mit dieser Prüfanordnung (1) können die einzelnen Spanner, Zentrierstücke, Anschläge oder sonstigen Funktions- oder Bauteil relevanten Vorrichtungsteile des Spannrahmens überwacht werden. Auf Grund der Spannrahmengröße können mehrere Prüfinstrumente (8) an verschiedenen Stellen verteilt angeordnet sein, indem z.B. mehrere Sender an den Andockstellen des Spannrahmens angeordnet sind. Diese Andockstellen sind meistens die Eckbereiche des üblicherwiese rechtwinkeligen Spannrahmens. Auch bei dieser Variante sind die vorgenannten Abwandlungen möglich.
  • Die mit einer Prüfanordnung (1) ausgerüstete Vorrichtung (2) kann grundsätzlich von beliebiger Bauart sein. Sie kann z.B. auch als stationäre Greifeinrichtung ausgebildet sein, die von einem Roboter oder dgl. zugeführte Bauteile aufnimmt, welche anschließend in beliebiger Weise bearbeitet oder gehandhabt werden. Anstelle des Roboters (20) können auch andere beliebig geeignete Förderer oder Transportmittel eingesetzt werden.
  • Abwandlungen der beschriebenen Ausführungsbeispiele sind auch in anderer Weise möglich. Die Prüfmittel (10) können von beliebiger Art und Ausgestaltung sein. Sie können z.B. aus gespannten Fäden bestehen, deren Spannungszustand überwacht wird. In weiterer Abwandlung kann es sich um dehnungsempfindliche Bänder, Kabel oder dgl. handeln, die auf indirektem Wege zwischen einem vorgegebenen Ausgangspunkt mit genau definierter Position und den Referenzstellen an den zu überwachenden Vorrichtungsteilen (6,7) verlegt sind. Daneben sind auch beliebige andere Prüfmittel mit direkter Verbindung oder indirekter Verbindung zwischen Ausgangspunkt und Überwachungsstelle möglich.
  • BEZUGSZEICHENLISTE
  • 1
    Prüfanordnung, Prüfeinrichtung
    2
    Vorrichtung, Greifeinrichtung
    3
    Bauteil, Karosserieteil
    4
    Gestell
    5
    Andockstelle
    6
    Vorrichtungsteil, Spanner, Greifer
    7
    Vorrichtungsteil, Pass- oder Scherstift
    8
    Prüfinstrument
    9
    Sender
    10
    gerichtetes Prüfmittel, Laserstrahl
    11
    Empfänger
    12
    Reflektor
    13
    Leitung
    14
    Steuerung
    15
    Schutzeinrichtung
    16
    Schutzdeckel
    17
    Lochblende
    18
    Prüflehre
    19
    optisches Prüfsystem, Kamerasystem
    20
    Roboter
    21
    Roboterhand
    22
    Bauteilprüfer

Claims (16)

  1. ) Anordnung zum Prüfen von Vorrichtungen (2), insbesondere Greifeinrichtungen, Geowerkzeugen oder Spannrahmen, im Karosserierohbau, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfanordnung (1) ein oder mehrere Prüfinstrumente (8) aufweist, mit denen die vorgegebene Position und/oder Orientierung von ein oder mehreren funktions- oder bauteilrelevanten Vorrichtungsteilen (6,7) im Betrieb der Vorrichtung (2) kontrollierbar ist.
  2. ) Prüfanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfinstrumente (8) an der Vorrichtung (2) angeordnet sind.
  3. ) Prüfanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfinstrumente (8) außerhalb der Vorrichtung (2) angeordnet sind.
  4. ) Prüfanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Prüfinstrument (8) einen Sender (9) zur Emission mindestens eines gerichteten Prüfmittels (10) und ein oder mehrere richtempfindliche Empfänger (11) und/oder Reflektoren (12) aufweist.
  5. ) Prüfanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponenten (9,10,11) des Prüfinstruments (8) mit Distanz zueinander angeordnet sind und definierte Positionen und Orientierungen haben, wobei mindestens eine der Komponenten (9,10,11) des Prüfinstruments (8) an einem funktions- oder bauteilrelevanten Vorrichtungsteil (6,7) angeordnet ist.
  6. ) Prüfanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger (11) am oder im Sender (9) angeordnet ist.
  7. ) Prüfanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender (9) an einer mechanisch und örtlich stabilen Stelle an der Vorrichtung (2), vorzugsweise einer Andockstelle (5), angeordnet ist.
  8. ) Prüfanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender (9) an einer mechanisch und örtlich stabilen Stelle außerhalb der Vorrichtung (2) angeordnet ist.
  9. ) Prüfanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger (11) oder der Reflektor (12) an einem funktions- oder bauteilrelevanten Vorrichtungsteil (6,7) angeordnet ist.
  10. ) Prüfanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender (9) und der Empfänger (11) als Entfernungsmesser ausgebildet sind.
  11. ) Prüfanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender (9) und der Empfänger (11) mit einer Steuerung (14) verbunden ist.
  12. ) Prüfanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender (9) als Prüfmittel (10) einen eng gebündelten Lichtstrahl, vorzugsweise einen Laserstrahl, oder eine konzentrierte Schallwelle emittiert.
  13. ) Prüfanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender (9) und/oder Reflektor (12) und/oder der Empfänger (11) eine vorzugsweise fernsteuerbare Schutzeinrichtung (15)) aufweisen.
  14. ) Prüfanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Prüfinstrument (8) als optisches Prüfsystem (19), vorzugsweise als Kamerasystem mit Bildauswertung, ausgebildet ist.
  15. ) Prüfanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Prüfinstrument (8) als Prüflehre (18) ausgebildet ist.
  16. ) Prüfanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfanordnung (1) ein oder mehrere Bauteilprüfer (22) aufweist.
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