DE20219711U1 - Installationswand zum Einbau in einen vorhandenen WC-Raum - Google Patents
Installationswand zum Einbau in einen vorhandenen WC-RaumInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/01—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks for combinations of baths, showers, sinks, wash-basins, closets, urinals, or the like
-
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft eine Installationswand nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Aus der DE 199 44 867 Al ist eine Installationswand der vorstehend genannten Art bekannt. Diese ist um etwas mehr als 90° schwenkbar, um in der einen Stellung, an der sie an der Wand anliegt, einen WC-Raum mit WC-Becken und Waschbecken zu bilden und in der anderen um etwas mehr als 90° geschwenkten Stellung eine an einer Querwand des WC-Raumes angebrachte Dusche freizugeben. Bei dieser bekannten Installationswand geht es im wesentlichen darum, eine behindertengerechte Lösung zu schaffen in einem Raum, in dem bereits ein WC-Becken und eine Dusche vorhanden sind. Die Installationswand trägt lediglich das Waschbecken. Die Wasserzu- und -Abführleitungen sind getrennt, d.h. frei im Raum verlegt.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Installationswand der eingangs genannten Art zu schaffen, die ein nachträgliches Umrüsten eines WC-Raumes, insbesondere eines Gäste WC-Raumes zu einem vollwertigen Duschraum ermöglicht.
Diese Aufgabe wird grundsätzlich durch das Kennzeichen des Anspruches 1 gelöst.
Erfindungsgemäß ist die Installationswand hohl ausgebildet, so daß sie die Wasserzu- und -Abführleitungen aufnehmen kann. An der Seite der Installationswand, die nicht das Waschbecken trägt, ist eine Duscharmatur vorgesehen, die ebenfalls durch die Leitungen im inneren der hohlen Installationswand versorgt wird. Die Wasserzu- und -Abführleitungen sind also nicht sichtbar. Sie sind aus der Installationswand heraus geführt und zwar durch das untere Lager, wobei unterschiedliche Ausgestaltungen möglich sind, wie sie in den Ansprüchen 2 bis 4 unter Schutz gestellt sind.
Erfindungsgemäß wird also eine Installationswand geschaffen, die durch eine Schwenkbewegung um ca. 90° einmal ein Gäste-WC mit Waschbecken und zum anderen einen abgeteilten vollwertigen Duschraum schafft. Diese Installationswand kann nachträglich in ein vorhandenes Gäste-WC eingebaut werden.
Insbesondere ist das unter Lager so ausgebildet, wie in Anspruch 7 angegeben.
Wenn die Ausbildung so wie in Anspruch 5 unter Schutz gestellt erfolgt, dann ist eine Versorgung einer Spiegelbeleuchtung, vorzugsweise im Niedervoltbereich möglich.
Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf die Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf einen WC-Raum mit einer Installationswand nach der Erfindung in den beiden möglichen Stellungen;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Installationswand in der Stellung, in der der WC-Raum als Duschraum genutzt wird, von der einen Seite;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung, die derjenigen nach Fig. 2 entspricht, jedoch von der anderen Seite ; und
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Fig. 4 einen Längsschnitt durch das untere Lager im vergrößerten Maßstab.
In den Figuren 1 bis 3 ist ein WC-Raum 1 dargestellt, in dem sich ein WC-Becken 2 befindet. Die Installationswand 3 ist aus der einen in Fig. 1 ausgezogen gezeichneten Stellung an der einen Seitenwand des WC-Raumes 1 um 90° in die gestrichelt gezeichnete Stellung schwenkbar. In der zuerst genannten Stellung handelt es sich um einen normalen WC-Raum, bei dem WC-Becken 2 und das Waschbecken 5 zugänglich sind. Erfolgt die Schwenkbewegung um 90° in die gestrichelt gezeichnete Stellung, ist der Teil des Raumes in dem sich das WC-Becken befindet, abgetrennt. Das Waschbecken 5 ist nicht mehr sichtbar. Beim Betreten der Eingangstür 6 gelangt man in einen Duschraum, da sich auf dem Waschbecken 5 gegenüberliegenden Seite eine vollwertige Duscharmatur befindet (siehe Fig. 2). Ein Wasserablauf 10 nimmt das Duschwasser auf.
Die Installationswand ist hohl ausgebildet und um ein oberes Lager 8 und ein unteres Lager 7 so wie beschrieben schwenkbar. Eine Glaswand 4 dient der vollständigen Abtrennung des hinteren Abschnittes des WC-Raumes, der das WC-Becken 2 enthält.
In den Figuren 2 und 3 ist die Installationswand in der Stellung gezeigt, in der der WC-Raum als Dusche genutzt wird. Ein Spiegel 11 mit einer Niedervoltbeleuchtung befindet sich über dem Waschbecken 5. Die Stromzuführung erfolgt durch das Lager 8.
Das unter Lager 7, das im wesentlichen die Installationswand trägt, ist im einzelnen in Fig. 4 dargestellt. Das Lager steht auf einer Betondecke 12, auf der sich eine Isolierung 13 mit einem Estrich 14 und Fliesen 15 befindet. Eine Grundplatte 19 trägt ein Lagerrohr 18. Diese beiden Teile sind miteinander verschweißt. Auf das Lagerrohr 18 ist eine Lagerhülse 2 0 aufgestülpt und an dieser durch eine Schraube befestigt. In beiden Teilen, nämlich dem Lagerrohr 18 und der Lagerhülse 2 0 befinden sich Durchtrittsöffnungen 17 zum seitlichen Herausführen der Wasserzu- und -Abführleitungen,
die nicht gezeigt sind. In der Grundplatte 19 befindet sich eine Durchtrittsöffnung 16 für das Abführen der Wasserzu- und -Abführleitungen nach unten. Je nach dem, ob die Wasserzu- und -Abführleitungen nach unten oder seitlich in den Bereich des Estrichs abgeführt werden sollen, werden entweder die Durchtrittsöffnungen 17 oder die Durchtrittsöffnung 16 genutzt. Beim Befestigen der Lagerhülse 20 auf dem Lagerrohr 18 durch die Schraube muß dafür gesorgt werden, daß die Durchtrittsöffnungen 17 miteinander fluchten.
Das eigentliche Lager ist ein Kugellager 23, dessen einer Laufring sich auf der Lagerhülse 20 abstützt und dessen Laufring über ein Drehrohr 24 die Installationswand trägt. Eine Lagermuffe 21 aus Kunststoff deckt das Kugellager ab. Ein Dichtungsring 22 verschließt das Kugellager nach unten.
Das obere Lager 8 ist ebenfalls als Kugellager ausgebildet und ermöglicht die Durchführung elektrischer Leitungen zur Versorgung der Niedervoltlampen des Spiegels 11.
Durch das untere Lager, wie es in Fig. 4 dargestellt ist, wird eine stabile Konstruktion geschaffen, durch die eine sichere zuverlässige Schwenkbewegung der Installationswand aus den beiden in Fig. 1 gezeigten Stellungen möglich ist. Gleichzeitig können die Wasserzu- und -Abführleitungen aus dem Innenraum der Installationswand heraus geführt werden, ohne daß sie in dem WC-Raum sichtbar sind.
Claims (7)
1. Installationswand zum Einbau in einen vorhandenen WC- Raum mit einem Waschbecken (5), an der dem WC-Becken (2) zugekehrten Seite und mit einem oberen und einem unteren Lager (7, 8) zur schwenkbaren Befestigung, gekennzeichnet durch die Ausbildung als Hohlkörper zur Aufnahme der Wasserzu- und -Abführleitungen und durch eine Duscharmatur (9) auf der dem Waschbecken (5) gegenüberliegenden Seite.
2. Installationswand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Lager (7) Durchtrittsöffnungen (16 und/oder 17) für die Wasserzu- und -Abführleitungen aufweist.
3. Installationswand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnung (16) in der Schwenkachse zum Durchführen der Wasserzu- und -Abführleitungen nach unten liegt.
4. Installationswand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnungen (17) seitlich in dem Lager (7) zum Zuführen der Wasserzu- und - Abführleitungen in den Bereich des Bodenestrichs angeordnet sind.
5. Installationswand nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Lager (8) eine Durchtrittsöffnung für eine elektrische Installation aufweist.
6. Installationswand nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Lager (7, 8) als Kugellager (23) ausgebildet sind.
7. Installationswand nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Lager durch ein ortsfestes Lagerrohr (18) und eine darüber gestülpte und an dieser befestigten Lagerhülse (20) gebildet ist, die beide die Durchtrittsöffnungen (16und/oder 17) aufweisen, und daß die Lagerhülse (20) der Abstützung des einen Laufringes des Kugellagers (23) dient, dessen anderer Laufring die Installationswand (2) trägt.
Priority Applications (1)
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| DE20219711U1 true DE20219711U1 (de) | 2003-03-13 |
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Country Status (1)
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Citations (3)
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| DE19651451A1 (de) | 1996-12-11 | 1997-05-07 | Markus Lauerer | Anordnung zur Nutzung von Sanitäreinrichtungen auf engstem Raum |
| DE20003780U1 (de) | 1999-10-02 | 2000-06-29 | Pleitner, Friedrich, 33775 Versmold | Naßzelle |
| DE19944867A1 (de) | 1999-09-07 | 2001-03-08 | Axel Kreutzfeld | Installationswand für Naßräume |
-
2002
- 2002-12-18 DE DE20219711U patent/DE20219711U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
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|---|---|---|---|---|
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| DE20003780U1 (de) | 1999-10-02 | 2000-06-29 | Pleitner, Friedrich, 33775 Versmold | Naßzelle |
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