DE20218049U1 - Mobile Vorrichtung zum Schutz von Türen und Fenstern vor Hochwasser und Schlamm - Google Patents
Mobile Vorrichtung zum Schutz von Türen und Fenstern vor Hochwasser und SchlammInfo
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Description
Gebrauchsmusteranmeldung
Poseidon - Hochwasserschutz^
Az.: 202 18 0$9.2
Mobile Vorrichtung zum Schutz von Fenstern und Türen vor Hochwasser und Schlamm.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schutz von Fenstern und Türen vor Hochwasser und Schlamm, welche direkt an Häuser und Gebäude befestigt werden kann.
Bekannt sind Vorrichtungen, die nicht direkt an Gebäude befestigt werden können und dem Schutz größerer Flächen dienen, wie etwa Dämme und Hochwassermauern.
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1. Vorgenannte Vorrichtungen zum Hochwasserschutz sind geeignet, größere Flächen und mehrere Gebäude vor Hochwasser zu schützen. Aufgrund der Größe der bekannten Vorrichtungen ist indes großer technischer und finanzieller Aufwand erforderlich, um derartige Vorrichtungen zu erstellen.
2. Die Erstellung dieser Vorrichtungen unterliegt dem Bauplanungsrecht. Derartige Vorrichtungen müssen daher als bauliche Anlagen langwierige öffentlich-rechtliche Verfahren durchlaufen.
3. Derartige Vorrichtungen sind immobil, das heißt können nicht je nach Bedarf aufgebaut und wieder entfernt werden.
4. Bereits bestehende Vorrichtungen zum Schutz von Fenstern und Türen vor Hochwasser und Schlamm sind aufgrund ihrer Größe in ihrer Produktion sehr kostenaufwendig und somit für den Endverbraucher mit hohen Einkaufspreisen verbunden.
Aufgabe, Problem, das durch Erfindung gelöst werden soll:
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die einerseits mobil ist, insbesondere ohne große Mühe an eine Immobile befestigt und wieder entfernt werden kann,
anderseits einen möglichst hohen Grad an Wasser- und Schlammabweisung aufweist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass an den im Hochwasserfall zu schützenden Elementen eines Hauses, nämlich Türen und Fenstern, Seitenschienen angebracht werden, an welche leichte wasser- und schlammabweisende Elemente befestigt werden können. Aufgrund ihrer steckartigen Form können diese aufeinandergesteckt werden und sind hierdurch wasser- und schlammdurchlässig.
1. Als Material dient für die an das Mauerwerk zu befestigenden Schienen, die horizontal, d.h. unterhalb von Fenstern, sowie vertikal parallel, nämlich rechts und links (parallel) zu den vertikal liegenden Fenster und Türenlängsseiten angebracht werden. Die Schienen werden aus rostfreiem Aluminium hergestellt. Die Schienen sind in ihrer Innenseite mit einer Gummidichtung versehen. An ihren zwei Außenseiten sind in den Schienen in regelmäßigen Abständen Löcher vorgebohrt.
2. Zur Befestigung dieser Schienen werden Befestigungsbolzen aus Stahl benutzt. Diese Befestigungsbolzen fixieren die parallel
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unterhalb von Fenstern angebrachte (Horizontal-) Schiene und die parallel zu den Fenstern und Türen vertikal zu befestigenden (Vertikal-) Schienen an das Mauerwerk durch das Eindrehen in Gewindedübel (12-14mm), die sich in einer durch Erstmontage vorzubohrenden Öffnungen an der Hauswand befinden und durch Pfropfen bei Nichtgebrauch verschlossen werden können. Die beiden Vertikalschienen schließen bei Fenstern nach unten hin mit der Horizontalschiene ab, bei Türen mit dem Bodengrund. Die an die Hauswand zu befestigenden Seiten der Schienen ist mit einer aus Gummi hergestellten Abpressdichtung versehen.
3. In die Schienen werden brettfb'rmig Schiebeelemente aus Aluminium eingeschoben. Diese Schiebeelemente weisen in ihrer Länge Normgrößen von Türen und Fenstern auf und sind mit Schaum aufgefüllt. An der oberen Seite der längs einzusetzenden Schiebeelementen befinden sich eine parallel der längsseitigen Kanten entlang angeordnete quaderförmige Erhebung. Die Unterseite ist längsseitig eine rechteckige Aussparung versehen. An der oben liegenden Seite der Aussparung ist eine Gummidichtung angebracht. Die jeweiligen Oberseiten korrelieren mit den Unterseiten eines jeden Schiebeelementes, so dass die einzelnen Aluelemente aufeinander gesteckt werden können und somit wasser- und schlammundurchlässig sind.
4. An den nach außen gerichteten Oberseiten der Schiebelemente sind jeweils 2 Bügelverschlüsse befestigt, welche in die jeweiligen Ösen des darüber liegenden Elementes arretiert werden können., Die zu den Bügel korrespondierenden zwei Ösen befinden sich auf gleicher Höhe an der nach außen gerichteten Unterseite des Schiebeelementes. So werden die Aluminiumelemente arretiert. Durch den infolge des Gewichts der aufeinander liegenden Elemente ausgeübten Druckes nach unten wird die Dichtigkeit der Vorrichtung erhöht. Es werden so viele Schiebelemente in die Schienen eingeführt, wie für erforderlich gehalten werden.
5. Bei Vorrichtungen zum Schutz von Türen wird keine Horizontalschiene unterseitig angebracht. Jedoch ist das unterste Schiebelement auf seiner Unterseite nicht mit einer Aussparung, sondern mit einer zu den Längsseiten parallel nach außen gerichteten doppelten Gummilappen versehen ist. Die Gummilappen werden durch das Gewicht der darüberliegenden Schiebelemente (parallel) - auf den Boden - nach außen gedrückt und gewährleisten somit eine unterseitige Dichtigkeit.
. 6. Sowohl oberhalb von Fenstern als auch Türen kann, je nach Bedarf eine weitere Vertikalschiene angebracht werden, um die Dichtigkeit der Vorrichtung nach oben hin zu gewährleisten.
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1. Durch Verwendung von aufgeschäumtem Aluminium sowohl hins. der anzubringenden Schienen, als auch hins. der einzuschiebenden brettartigen Elemente, wird einerseits Stabilität gewährleistet, andererseits das Gewicht der Vorrichtung reduziert.
2. Das Anbringen der gesamten funktionstüchtigen Schienen ist auf lediglich drei Arbeitsschritte reduziert, nämlich Anbringen der seitlichen Schienen durch Arretierung einfacher Befestigungsbolzen, Hineinschieben der Alummiumelemente in die Schienen und Arretierung durch Klappverschlüsse. Die drei Arbeitschritte können in ca. 10 - 20 Minuten pro schützende Einheit (Fenster oder Tür) erledigt werden, so dass auch kurzfristig Schutz vor nahendem Hochwasser erzielt werden kann.
3. Im Gegensatz zu üblichen Hochwasserschutzvorrichtungen, ist die beschriebene Vorrichtung äußerst Platz sparend. So können die erforderlichen Schienen und Aluminiumelemente für ein mittelgroßes Einfamilienhaus ohne Problem in einem durchschnittlich großen Kellerraum untergebracht werden.
4. Aufgrund der „Mobilität" der Vorrichtung ist eine besondere baurechtliche oder sonstige öffentlich-rechtliche Genehmigung nicht erforderlich.
5. Die Vorrichtung ist auch bei extremer Verschmutzung leicht wieder abzubauen, da keine gesonderte Verschraubung oder Verklebung der Schiebeelemente untereinander erfolgt.
6. Aufgrund des leichten Auf- und Abbaus und der Beschaffenheit des Materials ist eine leichte Säuberung der verschiedenen Elemente gewährleistet.
7. Die Elemente der Vorrichtung weisen Normgrößen von Fenstern und Türen auf, so dass eine individuelle Anpassung nicht erforderlich ist. Durch Verwendung von Normgrößen wird zudem erreicht, dass eine günstige Fabrikation möglich ist, so dass ein günstiger Endverbraucherpreis erzielt werden kann.
1. Die Anfertigung der Schienen und der Aluelemente kann kostengünstig durch Gießen in hierzu anzufertigenden Gussformen erfolgen.
2. Die zusätzlichen Teile, wie Dübel, Befestigungsbolzen und Bügelverschlüsse sind Massenprodukte.
Im Folgenden wird ein Ausfuhrungsbeispiel anhand von Zeichnungen näher erläutert:
1. Figur 1: Fensteransicht - Frontansicht
Figur 2: ein Zuschnitt / Draufsicht der Verbindungsstelle zwischen dem vertikalen Befestigungselement und dem horizontalen Befestigungselement
Figur 3: ein Zuschnitt / Draufsicht der Vertikalschiene
Figur 4: ein Zuschnitt der Horizontalschiene
Figur 5: Vorderansicht des Schiebeelements „C" Figur 6a: Seitenansicht des Schiebeelements „C" Figur 6b: Ein Zuschnitt / Seitenansicht des Schiebelements
„C"
Figur 7: Vorderansicht der Eckverbindung zwischen der Horizontal- und Vertikalschiene
Figur 8 : Vorderansicht der gesamten Vorrichtung
Figur 9: Vorderansicht des Schiebeelements „D"
Figur 9 a: Seitenansicht des Schiebeelements „D"
Figur 9: Vorderansicht des Schiebeelements „D"
Figur 9 a: Seitenansicht des Schiebeelements „D"
2. Figur 1 zeigt eine Vorderansicht der gesamten Vorrichtung, die vor einem Fenster angebracht wird.
Das Befestigungselement „B" (1) wird horizontal parallel unter dem Fensterbrett an die Hauswand montiert. Parallel wird neben den seitlichen Fensterabschlüssen jeweils rechts und links eine vertikale Schiene angebracht (Befestigungselement A = (2)). Die Befestigungsschienen „A" schließen unmittelbar mit ihrem unteren Enden an die jeweils rechten und linkseitigen Abschlüsse des Befestigungselements „B" ab (1) (siehe auch Figur 7) über Dichtung (10).
Zwischen den Befestigungselementen „A" (2) werden die Schiebelemente „C" (3) hineingeschoben, und untereinander durch Bügelverschlüsse (5) arretiert. Es werden je nach Bedarf so viele Schiebeelemente eingeführt, dass die vermutliche Wasserhöhe überschritten wird.
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Ein weiteres Befestigungselement „B" (1) kann fakultativ als oberer Abschluss horizontal oberhalb der Befestigungselemente „A" angebracht werden.
3. Figur 2 zeigt einen Schnitt/ Draufsicht der Vorrichtung. Befestigungselement „A" (2) wird vertikal, Befestigungselement „B" (1 horizontal an die Außenwand des Hauses (12)befestigt. Die Befestigung erfolgt durch Eindrehen eines Befestigungsbolzens (6) in ein vorgebohrtes Gewinde in den horizontal - und Vertikalschienen (7). Der Befestigungsbolzen wiederum wird durch Eindrehen in ein vorgebohrtes Loch mit Gegengewinde(8) arretiert.
4. Figur 3 zeigt einen Schnitt / Draufsicht der Vertikalschiene „A" (2). Befestigungselement „A" wird vertikal an die Außenwand des Hauses (12) befestigt. Die Befestigung erfolgt durch Eindrehen eines Befestigungsbolzens (6) in ein vorgebohrtes Loch (7) der Horizontal - und Vertikalschienen. Der Befestigungsbolzen wiederum wird durch Eindrehen in ein vorgebohrtes Gegengewinde (8), in welchem ein Gewindedübel eingeführt ist, arretiert. Auf das in die Hauswand gebohrte Loch, in welchen sich das Gegengewinde befindet, kann eine Verschlusskappe (9) aufgesetzt werden. Auf der Innenseite der Schienen befindet sch eine rechteckige Aussparung (11), die mit einer Gummidichtung (10) versehen ist. Die Vertikal schiene (2)
ist an ihrer an die Außenwand zu befestigenden Innenseite mit einer Anpressdichtung versehen (13). Die Breite der Aussparung inklusive Dichtung entspricht der Breite des Schiebeelements „C" (3).
5. Figur 4 zeigt einen Schnitt / Draufsicht der Horizontalschiene „B" (1). Befestigungselement „B" (1) wird horizontal an die Außenwand des Hauses (12) unterhalb der Fensterbank (20) befestigt. Die Befestigung erfolgt durch Eindrehen eines Befestigungsbolzens (6) in ein vorgebohrtes Loch (7) der Horizontalschiene. Der Befestigungsbolzen wiederum wird durch Eindrehen in ein vorgebohrtes Gegengewinde (8) arretiert. Auf das in die Hauswand gebohrte Loch, in welchen sich das Gegengewinde befindet, kann eine Verschlusskappe (9) aufgesetzt werden. Auf der Innenseite der Schienen befindet sch eine rechteckige Aussparung (11), die mit einer Gummidichtung (10) versehen ist. Die Horizontalschiene (1) ist an ihrer an die Außenwand zu befestigenden Innenseite mit einer Anpressdichtung versehen (13). Die Breite der Aussparung inklusive Dichtung entspricht der Breite des Schiebeelements „C" (3).
6. Figur 5 zeigt das Schiebelement „C" (3) in Vorderansicht. An den nach außen gerichteten Oberseiten der Schiebelemente sind jeweils 2 Bügelverschlüsse (5) befestigt, welche in die jeweiligen Ösen (14) des darüber liegenden Elementes arretiert
werden können., Die zu den Bügel korrespondierenden zwei Ösen (14) befinden sich auf gleicher Höhe an der nach außen gerichteten Unterseite des Schiebeelementes (3).
7. Figur 6 a zeigt zwei ineinander gesteckte Schiebelemente „C" (3) von der Seitenansicht. Der Bügelverschluss (5) des unteren Schiebeelementes (3) wird in der Öse des oberen Schiebelementes (2) arretiert.
a. Figur 6b zeigt zwei Schiebeelemente „C" (3) im Seitenzuschnitt. An der Oberseite eines Schiebelementes ist eine längsseitige quaderförmige Erhebung mit gleichem Abstand zu beiden Längsseiten ausgestaltet (16). Hierzu korreliert die an den Längsseiten entlang führende rechteckige Aussparung an der Unterseite eines jeden Schiebelementes (15), deren Breite die der quaderfb'rmigen Erhebung (1) minimal überbietet. Die oben liegende Innenseite dieser Aussparung ist mit einer Gummidichtung versehen (17). An den nach außen gerichteten Oberseiten der Schiebelemente sind jeweils 2 Bügelverschlüsse (5) befestigt, welche in die jeweiligen Ösen (14) des darüber liegenden Elementes arretiert werden können. Die zu den Bügel korrespondierenden zwei Ösen (14) befinden sich auf gleicher Höhe an der nach außen gerichteten Unterseite des Schiebeelementes.
b. Figur 7 zeigt eine Ansicht einer Eckverbindung zwischen dem linken Vertikalelement „A" (2) und dem Horizontalelement „B" (1). An den Innenseiten der Vertikal- und Horizontalelementen befinden sich Gummidichtungen (10). Die Vertikal - und Horizontalschienen werden durch Befestigungsbolzen (6) an der Außenwand arretiert. Das unterseitige Schiebeelement (3) dringt sowohl in die gummiumantelte Aussparung (10) des unterhalb liegenden Vertikalelements als auch in die Aussparung (10) des Vertikalelementes ein.
c. Figur 8 zeigt eine Vorderansicht der gesamten Vorrichtung, die vor einer Tür angebracht wird. Parallel wird den seitlichen Fensterabschlüssen jeweils rechts und links eine vertikale Schiene angebracht (Befestigungselement A = (2)). Die Befestigungsschienen „A" schließen unmittelbar mit ihren oberen Enden an die jeweils rechten und linkseitigen Abschlüsse des Befestigungselements „B" (1) ab (4) (siehe auch Figur 1). Zwischen den Befestigungselementen „A" werden die Schiebelemente „C" (3) hineingeschoben, und untereinander durch Bügelverschlüsse (5) arretiert. Es werden je nach Bedarf so viele Schiebeelemente eingeführt, dass die vermutliche Wasserhöhe überschritten wird. Das unterste Befestigungselement (18), welches an
seiner längsseitigen Unterkante einen zusammenpressbaren doppelt angeordneten Gummilappen (19) aufweist, wird horizontal an die Türschwelle montiert.
Ein weiteres Befestigungselement „B" (1) kann fakultativ als oberer Abschluss horizontal oberhalb der Befestigungselemente „A" (2) angebracht werden.
d. Figur 9 zeigt zunächst eine Vorderansicht des untersten Schiebelementes „D" (18) an Türen. An den nach außen gerichteten Oberseiten der Schiebelemente sind jeweils 2 Bügelverschlüsse (5) befestigt, welche in die jeweiligen Ösen (14) des darüber liegenden Elementes arretiert werden können.
Die Seitenansicht von Figur 9a zeigt das Schiebelement „D" (18)
mit einem darüber eingesteckten Schiebelement „C" (3) von der l 1}
Seite. An der Unterseite des Schiebelements „C" (18) befindet
sich ein zusammenpressbarer parallel angeordneter }
Gummilappen (19). \
Claims (19)
1. Vorrichtung zur Abweisung von Wasser und Schlamm bei Türen und Fenstern, gekennzeichnet dadurch, dass die Vorrichtung aus zwei vertikalen Schienen (2) und bei Fenstern einer unterhalb des Fensters horizontal (1) anzubringenden Schiene besteht, in welche Schiebelemente (3) eingeschoben werden können.
2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass in der Vorrichtung zwischen den vertikal angeordneten Schienen (2) eine horizontal anzubringende Schiene (1) angeordnet ist, welche in ihrer Innenseite mit einer rechteckigen längsseitigen Aussparung (11) versehen ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, dass die horizontal anzuordnenden Schienen (2) in ihrer Innenseite mit einer Gummidichtung (10) versehen sind.
4. Anordnung nach Anspruch 1, 2 und 3 gekennzeichnet dadurch, dass in den horizontal anzubringenden Schienen (1), sich an der Innenseite in regelmäßigen Abständen vorgebohrte Löcher (7) befinden, durch welche zur Befestigung der Schienen an die Häuserwand Befestigungsbolzen (6) aus Stahl an das Mauerwerk in vorgebohrte Gewindeübel (8) eingeschraubt werden und durch Pfropfen bei Nichtgebrauch verschlossen werden können.
5. Anordnung nach Anspruch 1, 2, 3 und 4 gekennzeichnet dadurch, dass die an die Hauswand (12) zu befestigende Seite der horizontal anzubringenden Schienen (1) mit einer aus Gummi hergestellten Abpressdichtung (13) versehen ist.
6. Anordnung nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, dass in der Anordnung zwei vertikal anzubringende Schienen angeordnet sind, welche in ihrer Innenseite mit einer rechteckigen längsseitigen Aussparung (11) versehen sind.
7. Anordnung nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, dass die in der Anordnung angeordneten Vertikalschienen (2) in ihrer Innenseite mit einer Gummidichtung (10) versehen sind.
8. Anordnung nach Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet dadurch, dass sich in den in der Anordnung angeordneten Vertikalschienen (2) an der Innenseite in regelmäßigen Abständen vorgebohrte Löcher (7) befinden, durch welche zur Befestigung der Schienen an die Häuserwand Befestigungsbolzen (6) aus Stahl an das Mauerwerk in vorgebohrte Gewindeübel (8) eingeschraubt werden und durch Pfropfen (9) bei Nichtgebrauch verschlossen werden können.
9. Anordnung nach Anspruch 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, dass bei den in den in der Anordnung angeordneten Vertikalschienen (2) die an die Hauswand (12) zu befestigende Seite mit einer aus Gummi hergestellten Abpressdichtung (13) versehen sind.
10. Anordnung nach Anspruch 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch, dass in der Anordnung Schiebelemente (3) zwischen den Vertikalschienen (2) nach Anspruch 1, 6, 7, 8 eingeschoben werden können, welche nach unten hin an die Horizontalschienen (1) nach Anspruch 1 bis 5 abgrenzen und an der Oberseite dieser Schiebelemente (3) zwei Bügelverschlüsse (5) angebracht sind.
11. Anordnung nach Anspruch 1 bis 10, gekennzeichnet dadurch, dass an den Unterseiten der Schiebelemente (3) zu den an den Oberseiten befindlichen Bügelverschlüssen nach Anspruch 10 korrelierende Ösen (14) angebracht sind.
12. Anordnung nach Anspruch 1 bis 11, gekennzeichnet dadurch, dass die in der Anordnung vorhandenen Schiebeelemente (3) in ihrer Länge Normgrößen von Türen und Fenstern auf.
13. Anordnung nach Anspruch 1 bis 12, gekennzeichnet dadurch, dass die in der Anordnung vorhandenen Schiebeelemente (3) sich parallel zu den oben angeordneten längsseitigen Kanten entlang eine quaderförmige Erhebung (16)befindet.
14. Anordnung nach Anspruch 1 bis 13, gekennzeichnet dadurch, dass die in der Anordnung vorhandenen Schiebeelemente Schiebelemente (3) an den Unterseiten längsseitig der unten angeordneten längsseitigen Kanten entlang eine Aussparung (15) aufweisen, welche zu der oberen Erhebung (16) nach Anspruch 5 korreliert.
15. Anordnung nach Anspruch 1 bis 14, gekennzeichnet dadurch, dass die in der Anordnung vorhandenen Schiebeelemente (3) an der Oberseite der unten befindlichen Aussparung eine Gummidichtung (17) aufweisen.
16. Anordnung nach Anspruch 1 bis 15, gekennzeichnet dadurch, dass in der Anordnung ein unterstes Schiebeelement (18) für den Türabschluss nach Anspruch 1 angeordnet wird, welches an der Unterseite mit einer Dichtung entlang der Längsseite in Form eins doppelt parallel angeordneten zusammenpressbaren Gummi (19) versehen ist.
17. Anordnung nach Anspruch 1 bis 16, gekennzeichnet dadurch, dass in der Anordnung ein unterstes Schiebeelement (18), welches parallel zu den oben angeordneten längsseitigen Kanten entlang eine quaderförmige Erhebung (16) aufweist.
18. Anordnung nach Anspruch 1 bis 17, gekennzeichnet dadurch, dass in der Anordnung ein unterstes Schiebeelement (18), welches an der Oberseite zwei Bügelverschlüsse (5) aufweist.
19. Anordnung nach Anspruch 1 bis 18, gekennzeichnet dadurch, dass in der Anordnung ein unterstes Schiebeelement (18), und weitere Schiebeelemente (3) Normgrößen aufweisen.
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