DE20217711U1 - Schlafsack für Babys und Kleinkinder - Google Patents
Schlafsack für Babys und KleinkinderInfo
- Publication number
- DE20217711U1 DE20217711U1 DE20217711U DE20217711U DE20217711U1 DE 20217711 U1 DE20217711 U1 DE 20217711U1 DE 20217711 U DE20217711 U DE 20217711U DE 20217711 U DE20217711 U DE 20217711U DE 20217711 U1 DE20217711 U1 DE 20217711U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sleeping bag
- bag according
- cover sections
- sections
- child
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 229920000742 Cotton Polymers 0.000 claims description 2
- 235000014443 Pyrus communis Nutrition 0.000 claims description 2
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 description 6
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 4
- 230000003698 anagen phase Effects 0.000 description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 2
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 2
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 2
- 210000000038 chest Anatomy 0.000 description 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
- 230000002631 hypothermal effect Effects 0.000 description 1
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000010792 warming Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41B—SHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
- A41B13/00—Baby linen
- A41B13/06—Slip-in bags; Swaddling clothes
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G9/00—Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
- A47G9/08—Sleeping bags
- A47G9/083—Sleeping bags for babies and infants
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Child & Adolescent Psychology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Pediatric Medicine (AREA)
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
- Outer Garments And Coats (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Schlafsack für Babys und Kleinkinder, der saisonal unabhängig ist und in allen Jahreszeiten Verwendung finden kann sowie den Wachstumsphasen des ersten Lebensjahres gerecht wird.
Zum Schlafen werden für Babys und Kleinkinder in den meisten Fällen Schlafsäcke anstatt Bettdecken benutzt, da insbesondere aus Sicht von Pädiatern Schlafsäcke für Babys und Kleinkinder besonders geeignet sind, den Körper der Kinder vor Auskühlung zu schützen. Schlafsäcke, die in ihrer Form von Schlafsäcken für Erwachsene abgeleitet sind, sind in vielen verschiedenen Ausführungen bekannt. Sie unterscheiden sich dabei einerseits durch die verwendeten Materialien, insbesondere hinsichtlich der Füllungen der Bezugsstoffe, und andererseits durch ihre äußeren Gestaltungen z.B. der Ausführung der verschließbaren Öffnungen oder der Form des Sackteils.
Aus der DE-U-89 11 979 ist ein Schlafsack bekannt, der aus einem einstückigen rechteckigen Sackteil gebildet ist, an welchem ein Oberteil mit Armlöchern oder Ärmeln fest angebracht ist. Dieser Schlafsack weist einen Reißverschluss auf, der von der Mitte des Halsausschnittes über die eine Brust des Kindes nach einer Seite des Sackes und von da entlang der Seitenkante und der Unterkante des Sackes bis auf die andere Seite hinüber verläuft. Bei geöffnetem Reißverschluss an der unteren Kante und einem Teil der Seitenkante kann der Schlafsack als Nachthemd genutzt werden und bietet so die notwendige Beinfreiheit.
Ein anderer Schlafsack ist aus der DE-U-87 03 923 bekannt, bei dem Oberteil und Sackteil einstückig ineinander übergehend ausgebildet sind. Der Schlafsack weist in seinem Vorderabschnitt einen von der Mitte des Halsausschnittes bis zum Fußende gerade nach unten verlaufenden Reißverschluss auf, nach dessen Offenen der Schlafsack auseinanderklappbar ist. Beidseitig des Halsausschnitts sind zwischen Rücken- und Vorderteil zwei Schulterverbindungen vorgesehen, die durch Mehrfachknöpfung
^ vollständig lösbar, längenverstellbar und wieder verschließbar sind. Damit der Schlafsack in seiner Oberweite verkleinert oder erweitert und damit an den Umfang des Körpers angepasst werden kann, sind an beiden Seiten des Schlafsacks nicht dehnbare Spannbänder vorgesehen, mit denen die Weite des Oberteils stufenlos und fest eingestellt wird.
Ein noch anderer Schlafsack ist aus der DE-A-35 40 944 bekannt, der aus zwei, im wesentlichen rechteckigen Hälften gebildet ist, die etwa deckungsgleich übereinander angeordnet sind, die längs beider Fußränder und längs beider offenen Seitenränder durch Reißverschluss miteinander verbunden sind. Beidseitig einer Halspartie sind Schulterabschnitte angeordnet, die außenseitig Armöffnungen freilassen, wobei die übereinanderliegenden Schulterabschnitte mittels Knopflochverbindungen voneinander lösbar sind.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Schlafsack so auszubilden, dass er in allen Jahreszeiten verwendbar ist, dass er an die Wachstumsphasen im ersten Lebensjahr anpassbar ist und ferner derart ausgebildet ist, dass er dem Baby/Kleinkind ausreichend Bewegungsfreiheit lässt und trotzdem so anpassbar ist, dass er wärmend am Körper des Babys/Kleinkindes anliegt. Ferner soll der Schlafsack aus gut verträglichem Material bestehen.
Bei dem Schlafsack gemäß der Erfindung sind zwei übereinander angeordnete aufklappbare Bezugabschnitte vorgesehen, die ein Vorderteil und ein Rückenteil bilden, welche jeweils ein Oberteil und ein daran angesetztes Unterteil aufweisen, das von seinem am Oberteil angrenzenden Bereich her zum Fußende hin wenigstens etwa birnenförmig verbreitert ist, wobei das eine Oberteil zwei in ihrer wirksamen Länge verstellbare Schulterabschnitte aufweist, von welchen beidseitig einer Halspartie das Vorderteil und Rückenteil miteinander verbindbar sind, und die beiden Bezugabschnitte entlang ihrer Seiten- und Fußränder miteinander verbunden sind, und die Verbindung ein Verschlusselement enthält, das sich entlang des einen
Seitenrandes der Bezugabschnitte bis zu der Breitenmitte der Fußränder der Bezugabschnitte erstreckt, und von der Breitenmitte der Fußränder aus nach oben hin zu öffnen ist, und wobei im Bereich der Verbindung zwischen Oberteil und Unterteil ein elastisch dehnbarer Querstreifen ausgebildet ist.
Mittels der beiden in ihrer wirksamen Länge verstellbaren Schulterabschnitte kann der Schlafsack derart verstellt werden, das heißt, verlängert oder verkürzt werden, dass Kinder im Alter von 0 bis 9 Monaten bequem in diesem aufgenommen und gewärmt werden können, ohne jedoch in diesem eingeengt bzw. eingezwängt zu sein. Dabei sind die Schulterabschnitte derart eingerichtet, dass bei deren Verstellen einerseits die mittels diesen gebildeten Armöffnungen sowie andererseits die Halsöffnung in ihrer Größe eingestellt werden und das Baby/Kleinkind in dem Schlafsack so aufgenommen ist, dass der Schlafsack wärmend an dem Körper des Kindes anliegt. Weiterhin gestaltet sich der im wesentlichen birnenförmig ausgebildete Unterteil vorteilhaft, da dadurch, im Unterschied zu rein rechteckigen Schlafsäcken, dem Kleinkind reichlich Beinfreiheit geboten wird und das Kleinkind frei strampeln kann. An dieses Unterteil schließt sich das Oberteil an, das im wesentlichen hemdchenartig am Körper anliegt. Jedoch ist das Oberteil so weit geschnitten, dass die Kinder in den verschiedenen Alterstufen nicht etwa eingezwängt sind.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Schlafsacks besteht in der Ausbildung des elastischen Querstreifens, der im Bereich der Verbindung zwischen dem hemdchenartig geschnittenen Oberteil und dem birnenförmigen Unterteil angeordnet ist. Mittels dieses elastisch dehnbaren Querstreifens liegt der Schlafsack zwar im Taillenbereich des Kindes an, er zwängt das Kind jedoch nicht ein. Vielmehr ist dadurch gewährleistet, dass der Schlafsack einigermaßen am Körper anliegt und diesen warm hält, und andererseits aber jede Bewegung des Kindes in dem Schlafsack
· t
„ gestattet wird, da dieser Streifen elastisch dehnbar, also nachgiebig ausgebildet ist. Im Unterschied dazu kann mit den unnachgiebigen Stellbändern gemäß dem Stand der Technik das Kind eingeschnürt und dadurch dem Kind jedwede Bewegungsfreiheit innerhalb des Schlafsacks genommen werden. Andererseits würde jedoch ohne ein das Anliegen am Körper unterstützendes Element der Schlafsack um den Körper herumschlackern, also losehängen, was dem Warmhalten des Kindes entgegenwirken würde. Ferner wird mittels des elastisch dehnbaren Querstreifens verhindert, dass das Kind durch seine eigenen Bewegungen mit seinen Armen aus den Armöffnungen rutscht und schließlich mit seinem Kopf innerhalb des Schlafsackes rutschen kann.
Ein noch weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Schlafsacks besteht in der Ausbildung des Verschlusselementes, das sich entlang des einen Seitenrandes der Bezugabschnitte bis zu vorzugsweise der Breitenmitte der Fußränder erstreckt und von da aus nach oben hin zu öffnen ist. Damit kann der Schlafsack im Bein- und Windelbereich des Kindes geöffnet werden, ohne dabei gleichzeitig den ganzen Oberkörper aufdecken zu müssen. Das Unterteil der Vorderseite kann insbesondere zum Wickeln des Kindes geöffnet und einfach umgeschlagen werden, und das Kind braucht dazu nicht aus dem Schlafsack entnommen werden. Somit kann wirksam verhindert werden, dass der Oberkörper des Kindes beim Wickeln auskühlt.
Bevorzugt erstreckt sich das Verschlusselement nicht weiter als etwa die Breitenmitte der Fußränder der Bezugabschnitte, wenngleich es auch möglich ist, dass das Verschlusselement mehr oder weniger über die Breitenmitte hinausragt, z.B. bis zu dem anderen Seitenrand.
Gemäß einer Weiterbildung des Schlafsackes, ist das Verschlusselement ein Reißverschluss, der am oberen Ende des Oberteils aushakbar ist. In Verbindung mit den zu öffnenden
Schulterabschnitten kann der Schlafsack zum leichten Einpacken oder Herausnehmen des Kindes geöffnet und weit aufgeklappt werden. Ferner bewirkt die Ausbildung und Anordnung dieses Reißverschlusses, dass das Kind beim Bewegen im Schlafsack diesen nicht unbeabsichtigt selbständig öffnet.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist in das Unterteil ein Innenfutter herausnehmbar eingesetzt und mittels lösbaren Verschlusselementen in diesem befestigt. Damit ist der Schlafsack an die jeweilige Jahreszeit und die Temperaturunterschiede anpassbar. Bei warmen Temperaturen ist das Innenfutter leicht herausnehmbar und der Schlafsack nur aus seinen Bezugabschnitten bestehend. Das Innenfutter, das im wesentlichen die gleiche Form aufweist wie das Unterteil, kann dabei im Inneren des Unterteils durch Mehrfachknöpfung in diesem lösbar befestigt sein. Es ist auch möglich, das Innenfutter und die Innenseite des Unterteils mit entsprechenden Klettverschlussabschnitten auszubilden, wobei einem Einknöpfen der Verzug gegeben wird, da bekannter Weise die Klettverschlüsse nach relativ kurzer Zeit durch häufiges Benutzen oder Waschen schnell mit Stofffasern behaftet werden und somit die Schließverbindung nicht mehr einwandfrei funktioniert.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung sind die Bezugabschnitte zweilagig ausgebildet, wobei zwischen den beiden Lagen zusätzlich eine Füllung/ein Füllstoff aufgenommen sein kann, so dass bereits von vornherein gewählt werden kann, ob ein sehr dünner oder ein bereits mit Füllstoff gefütterter Schlafsack gewünscht wird. Die Füllung kann aber auch herausnehmbar sein.
30
30
Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die längenverstellbaren Schulterabschnitte zwei Träger, die jeweils am Rückenteil befestigt sind und an ihren freien Endabschnitten Schließen aufweisen, die jeweils mit einem von einer Mehrzahl von Gegenstücken, die am Vorderteil des Oberteils längs
untereinander angeordnet sind, in Schließverbindung bringbar sind. Die Schließen sind je nachdem, wie groß der Schlafsack bzw. wie lang die Träger ausgebildet werden sollen, mit einem der untereinander angeordneten Gegenstücke verbindbar.
5
5
Alternativ ist es jedoch auch möglich, die Träger am Vorderteil zu befestigen und die mit den Schließen zusammenwirkenden Gegenstücke am Rückenteil auszubilden. Ferner können auch entlang des Trägers mehrere untereinander angeordnete Schließen und dafür am Vorderteil/Rückenteil nur ein Gegenstück vorgesehen sein.
Vorzugsweise sind die Schließen/Gegenstücke als Druckknöpfe ausgebildet. Es ist jedoch auch möglich, die Schließen/Gegenstücke als einfache Knopflochverbindungen oder Haken-Ösen-Verbindungen auszubilden.
Gemäß einer besonderen Ausgestaltung dieser Ausführungsform sind je nach Ausführung am Vorder- oder Rückenteil im Bereich der Schließelemente Querlaschen ausgebildet, durch die hindurch die Träger vor z.B. dem Anknöpfen gesteckt werden. Dadurch wird wirksam verhindert, dass die Träger lose um die Schultern gelegt sind und von diesen an den Armen herunterrutschen können. Vorzugsweise sind die Querlaschen aus dem gleichen Material hergestellt wie die Bezugabschnitte und mit ihren seitlichen Rändern an einem Bezugsabschnitt angenäht.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist im Schlafsackinneren wenigstens ein Verschlussteil ausgebildet, das mit einem Gegenstück, welches an einem Kleidungsstück vorgesehen ist, in Schließverbindung bringbar ist. Das Verschlussteil, das z.B. ein Knopf sein kann, ist vorzugsweise im Bereich der Verbindung zwischen Oberteil und Unterteil an einem Seitenrand des Unterteils vorgesehen. An diesem z.B. Knopf kann ein Jäckchen oder Pulli, den das Kind trägt, angeknöpft werden, sofern an
• · I
diesem ein entsprechendes Knopfloch oder eine Öse ausgebildet ist. Es versteht sich, dass das Knopfloch/die Öse am Seitenrand des Jäckchens/Pullis angeordnet sein muss. Mittels dieser Einrichtung kann ein dem Kind angezogenes Kleidungsstück innerhalb des Schlafsackes fixiert werden und es besteht keine Gefahr, dass das Kleidungsstück durch die Kindsbewegungen am Körper des Kindes nach oben verrutscht, der Oberkörper des Kindes freigelegt wird und sich das Baby/Kleinkind unterkühlt. Vorzugsweise ist jedoch jeweils an gegenüberliegenden Seitenrändern des Schlafsacks ein derartiges Verschlusselement ausgebildet. Wenn das Baby/Kleinkind in den geöffneten Schlafsack hineingelegt wurde, werden zunächst die Verschlusselemente an dem Schlafsack mit denen an dem Kleidungsstück in Schließverbindung gebracht und anschließend kann der Schlafsack mittels seines Reißverschlusses geschlossen werden.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das Vorderteil und das Rückenteil des Oberteils und/oder des Unterteils jeweils einstückig hergestellt. Ferner kann auch das Oberteil und das Unterteil des Vorderteils und/oder des Rückenteils einstückig hergestellt sein. Alternativ dazu ist jedoch der Schlafsack aus vier voneinander unabhängigen Stoffteilen hergestellt, dass heißt aus einem Vorderteil und einem Rückenteil, die das Oberteil bilden und einem Vorderteil und einen Rückenteil, die das Unterteil bilden.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung weist der elastische Querstreifen, der im Bereich zwischen Oberteil und Unterteil ausgebildet ist, ein Band auf, das jeweils an den Seitenrändern der Bezugabschnitte festgelegt und in einem sich quer erstreckenden Kanal geführt ist. Dieser Kanal kann bei einem zweilagig ausgeführten Bezugabschnitt sehr einfach z.B. mittels zwei voneinander beabstandeten und etwa parallel zueinander verlaufenden Quernähten gebildet sein, die durch die beiden
Lagen hindurchverlaufen. Bei Ausbildung der Bezugsabschnitte mit nur einer Stofflage, kann der Kanal durch Umschlagen und Bilden eines Saumes am oberen Rand des Unterteils bzw. am unteren Rand des Oberteils gefertigt werden. Bei der Ausführungsform, bei der Vorderteil und Rückenteil jeweils einstückig ausgebildet sind, kann der Kanal durch Ausbilden einer nach außen vorstehenden Stofffalte und Umlegen und Annähen derselben gebildet werden. In den derartig gebildeten Kanal wird ein elastisch dehnbares Band eingezogen und an den Seitenrändern der Bezugabschnitte angenäht, wobei das Band in unbelastetem Zustand kürzer ist als die Länge des Kanals und dadurch der Schlafsack in diesem Bereich einen durch das Band bestimmten Umfang aufweist, der sich durch Auseinanderziehen der Bezugabschnitte in Querrichtung leicht vergrößern lässt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Band von einem Gummiband gebildet, was den Vorteil hat, dass die Elastizität desselben auch durch vielfaches Waschen des Schlafsacks beibehalten bleibt.
Gemäß einer Weiterbildung des Schlafsacks weist das Unterteil des Vorderteils und/oder des Rückenteils etwa mittig einen abgesteppten Durchgang auf, durch den ein Sicherheitsgurt eines Kindersitzes oder eines Kinderwagens hindurchführbar ist.
Mittels dieser Einrichtung kann das in dem Schlafsack aufgenommene und in einen Kinderwagen oder einen Kindersitz verbrachte Kind besonders vorteilhaft gegen Herausfallen aus diesem geschützt werden. Somit wird der Sicherheitsgurt nicht nur anliegend um das Kind angeordnet, sondern hält zusätzlich den Schlafsack in seiner Lage.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung sind die Bezugabschnitte, die Füllung der Bezugabschnitte und auch das Innenfutter jeweils aus Naturfasern, vorzugsweise aus naturbelassenen Stoffen, möglichst aus kontrolliert biologischem Anbau, die jeweils auch waschfest
♦ · · *··· tt t tt tt
ausgebildet sind. Diese Materialien zeichnen sich durch einen hohen Warmhaltegrad und insbesondere durch gute Verträglichkeit aus. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausbildung sind zumindest die Bezugabschnitte aus farbig gewachsener Baumwolle hergestellt.
Ferner besteht ein großer Vorteil des Schlafsacks auch darin, dass die Bezugabschnitte, also der Grundkörper des Schlafsacks, unabhängig davon, ob dieser eine Füllung aufweist oder nicht, sowie das Innenfutter jeweils nach Bedarf gesondert gewaschen werden können.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung wenigstens schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
15
15
Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Schlafsack, teilweise aufgeklappt;
Fig. 2 einen erfindungsgemäßen Schlafsack, der einem Kind angezogen ist.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, weist der Schlafsack 1 zwei Bezugabschnitte 1.1 und 1.2 auf, die das Rückenteil 1.1 und das Vorderteil 1.2 bilden. Der Schlafsack 1 weist ferner ein hemdchenartiges Oberteil 2 und ein sich daran anschließendes etwa birnenförmiges Unterteil 3 auf. Am Rückenteil 1.1 des Oberteils 2 sind beidseitig einer Halspartie 4 zwei in ihrer wirksamen Länge verstellbare Träger 5 ausgebildet, die jeweils an ihren freien Endabschnitten Schließen 7 aufweisen, die mit am Oberteil 2 ausgebildeten Gegenstücken 6, die wie dargestellt in einer Mehrzahl und untereinander angeordnet sind, in Schließverbindung bringbar sind und zwar derart, dass mit diesen die wirksame Länge der Träger 5 einstellbar ist. So können die Schließen 7 mit einem oberen oder einen unteren Gegenstück 6
. z.B. geknöpft werden. Damit die Träger 7 nicht von den Schultern des Kindes rutschen können, sind ferner am vorderen Oberteil 2 zwei Querlaschen 8 angenäht, durch die hindurch die Träger 5 gesteckt werden können.
5
5
Im Bereich der Verbindung zwischen dem Oberteil 2 und dem Unterteil 3 ist ein (Stoff-) Kanal 9 ausgebildet, in dem das Gummiband (nicht dargestellt) aufgenommen ist, derart, dass der Schlafsack 1 in diesem Bereich etwas gesmokt (nicht dargestellt) ist. Dies wird erreicht, indem das Gummiband, das kürzer ausgebildet ist, als der Schlafsack 1 in diesem Bereich breit ist, jeweils an den Seitenrändern 1.3, 1.4 der Bezugabschnitte 1.1, 1.2 angenäht ist.
Von etwa der Breitenmitte der unteren Fußränder 1.5 aus erstreckt sich der Reißverschluss (nicht dargestellt), der von da aus entlang der Fußränder und entlang der Seitenränder 1.4 der Bezugabschnitte 1.1, 1.2 bis zum oberen Rand des Oberteils 2 erstreckt. Dieser Reißverschluss ist von unten aus nach oben hin zu öffnen und kann an seinem oberen Ende am Oberteil 2 ausgehakt werden. Beispielsweise zum Wickeln des Kindes braucht der Reißverschluss jedoch nicht bis nach ganz oben hin geöffnet werden. Wenn dieser bis etwa zum Taillenbereich des Kindes geöffnet wird, kann der obere Bezugsabschnitt 1.2 nach recht aufgeklappt werden.
An den Innenseiten des Schlafsacks 1 im Bereich des Kanals 9 sind jeweils in Randbereichen der Bezugsabschnitte 1.1 und 1.2 Verschlusselemente 10 ausgebildet, die mit Gegenstücken 11, die an einem Kleidungsstück 12 des Kindes angeordnet sind, in Schließverbindung gebracht werden können, so dass es unmöglich ist, dass das Kleidungsstück 12 des in dem Schlafsack 1 aufgenommen Kindes nach oben verrutschen kann.
, Wie ferner aus Fig. 2 zu ersehen ist, kann die Mehrzahl der Schließen 7 jedoch auch an den Trägern 5 ausgebildet sein, wobei bei dieser Ausführungsform auf jeder Seite des Oberteils 2 nur jeweils ein Schließer-Gegenstück (nicht dargestellt) vorhanden sein muss. Darüber hinaus ist aus Fig. 2 auch ersichtlich, dass mittels der Träger 5 einerseits die Größe der Armöffnungen 13 und andererseits die Größe der Halsöffnung 14 regulierbar ist.
An der Oberseite 1.2 des Unterteils 3 ist ferner etwa mittig ein abgesteppter Durchgang 15 angebracht, durch den hindurch z.B. ein Sicherheitsgurt eines Kindersitzes oder eines Kinderwagens geführt werden kann. Mittels dieses als Lasche ausgebildeten Durchgangs 15 kann das in dem Schlafsack 1 aufgenommene und in einen Kinderwagen oder einen Kindersitz verbrachte Kind besonders vorteilhaft gegen Herausfallen aus diesem geschützt werden. Somit wird der Sicherheitsgurt nicht nur anliegend um das Kind angeordnet sondern hält zusätzlich den Schlafsack 1 in seiner Lage.
Claims (15)
1. Schlafsack für Babys und Kleinkinder, mit zwei übereinander angeordneten aufklappbaren Bezugabschnitten (1.1, 1.2), die ein Vorderteil (1.2) und ein Rückenteil (1.1) bilden, welche jeweils ein Oberteil (2) und ein daran angesetztes Unterteil (3) aufweisen, das von seinem am Oberteil (3) angrenzenden Bereich her zum Fußende hin wenigstens etwa birnenförmig verbreitert ist, wobei das eine Oberteil (2) zwei in ihrer wirksamen Länge verstellbare Schulterabschnitte (5) aufweist, von welchen beidseitig einer Halspartie das Vorderteil (1.2) und Rückenteil (1.1) miteinander verbindbar sind, und die beiden Bezugabschnitte entlang ihrer Seiten- und Fußränder miteinander verbunden sind, und die Verbindung ein Verschlusselement enthält, das sich entlang des einen Seitenrandes (1.4) der Bezugabschnitte wenigstens und vorzugsweise bis zu der Breitenmitte der Fußränder (1.5) der Bezugabschnitte erstreckt, und von der Breitenmitte der Fußränder aus nach oben hin zu öffnen ist, und wobei im Bereich der Verbindung zwischen Oberteil (2) und Unterteil (3) ein elastisch dehnbarer Querstreifen ausgebildet ist.
2. Schlafsack nach Anspruch 1, bei dem das Verschlusselement ein Reißverschluss ist, der am oberen Ende des Oberteils (2) aushakbar ist.
3. Schlafsack nach Anspruch 1 oder 2, bei dem in das Unterteil (3) ein Innenfutter herausnehmbar eingesetzt und mittels lösbaren Verschlusselementen befestigt ist.
4. Schlafsack nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Bezugabschnitte (1.1, 1.2) zweilagig ausgebildet sind und zwischen den beiden Lagen eine Füllung aufgenommen ist.
5. Schlafsack nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die längenverstellbaren Schulterabschnitte zwei Träger (5) sind, die jeweils am Rückenteil (1.1) befestigt sind und an ihren freien Endabschnitten Schließen (7) aufweisen, die jeweils mit einem von einer Mehrzahl von Gegenstücken (6), die am Vorderteil (1.2) des Oberteils (2) längs untereinander angeordnet sind, in Schließverbindung bringbar sind.
6. Schlafsack nach Anspruch 5, bei dem die Schließen (6, 7) als Druckknöpfe ausgebildet sind.
7. Schlafsack nach Anspruch 5 oder 6, bei dem am Vorderteil (1.2) zwei Querlaschen (8) ausgebildet sind, durch die die Träger (5) hindurchsteckbar sind.
8. Schlafsack nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem im Schlafsackinneren wenigstens ein Verschlussteil (10) ausgebildet ist, das mit einem Gegenstück (11), welches an einem Kleidungsstück (12) vorgesehen ist, in Schließverbindung bringbar ist.
9. Schlafsack nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem das Vorderteil (1.2) und das Rückenteil (1.1) des Oberteils (2) und/oder des Unterteils (3) jeweils einstückig ineinander übergehend hergestellt sind.
10. Schlafsack nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem das Oberteil (2) und das Unterteil (3) des Vorderteils (1.2) und/oder des Rückenteils (1.1) einstückig ineinander übergehend hergestellt ist.
11. Schlafsack nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem der elastische Querstreifen ein Band aufweist, das jeweils an den Seitenrändern (1.3, 1.4) der Bezugabschnitte (1.1, 1.2) festgelegt und in einem sich quer erstreckenden Kanal (9) geführt ist.
12. Schlafsack nach Anspruch 11, bei dem das Band ein Gummiband ist.
13. Schlafsack nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei dem das Unterteil (3) des Vorderteils (1.2) und/oder des Rückenteils (1.1) mittig einen abgesteppten Durchgang (15) aufweisen, durch den ein Sicherheitsgurt eines Kindersitzes oder eines Kinderwagens hindurchführbar ist.
14. Schlafsack nach einem der Ansprüche 1 bis 13, bei dem die Bezugabschnitte (1.1, 1.2), die Füllung der Bezugabschnitte (1.1, 1.2) und das Innenfutter jeweils aus Naturfasern hergestellt sind.
15. Schlafsack nach einem der Ansprüche 1 bis 14, bei dem zumindest die Bezugabschnitte (1.1, 1.2) aus farbig gewachsener Baumwolle hergestellt sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20217711U DE20217711U1 (de) | 2002-11-15 | 2002-11-15 | Schlafsack für Babys und Kleinkinder |
| DE20317424U DE20317424U1 (de) | 2002-11-15 | 2003-11-12 | Schlafsack für Babys und Kleinkinder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20217711U DE20217711U1 (de) | 2002-11-15 | 2002-11-15 | Schlafsack für Babys und Kleinkinder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20217711U1 true DE20217711U1 (de) | 2003-02-27 |
Family
ID=7977019
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20217711U Expired - Lifetime DE20217711U1 (de) | 2002-11-15 | 2002-11-15 | Schlafsack für Babys und Kleinkinder |
| DE20317424U Expired - Lifetime DE20317424U1 (de) | 2002-11-15 | 2003-11-12 | Schlafsack für Babys und Kleinkinder |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20317424U Expired - Lifetime DE20317424U1 (de) | 2002-11-15 | 2003-11-12 | Schlafsack für Babys und Kleinkinder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE20217711U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004015061A1 (de) * | 2004-03-25 | 2005-10-20 | Guido Bangert | Warmhaltesack für Kinder |
| DE102004045287A1 (de) * | 2004-09-16 | 2006-03-30 | Guido Bangert | Schlafsack für Kinder |
-
2002
- 2002-11-15 DE DE20217711U patent/DE20217711U1/de not_active Expired - Lifetime
-
2003
- 2003-11-12 DE DE20317424U patent/DE20317424U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004015061A1 (de) * | 2004-03-25 | 2005-10-20 | Guido Bangert | Warmhaltesack für Kinder |
| DE102004015061B4 (de) * | 2004-03-25 | 2008-12-18 | Guido Bangert | Warmhaltesack für Kinder |
| DE102004045287A1 (de) * | 2004-09-16 | 2006-03-30 | Guido Bangert | Schlafsack für Kinder |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE20317424U1 (de) | 2004-04-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3410253C2 (de) | ||
| DE202014002721U1 (de) | Baby- und Kleinkindtrage | |
| DE102021213167B4 (de) | Babyschlafsack | |
| AT508142A4 (de) | Tragevorrichtung | |
| EP2865297B1 (de) | Kleinkind- und Babytrage | |
| EP2368462B1 (de) | Trage für Babys und Kleinkinder | |
| DE102018105989A1 (de) | Wärmende Bekleidung für Babys und Kleinkinder | |
| DE102015014578A1 (de) | Nachhaltig konzipierter Kinderschlafsack | |
| DE20217711U1 (de) | Schlafsack für Babys und Kleinkinder | |
| DE202007003302U1 (de) | Baby- und Kinder-Einwickeldecke | |
| DE1998216U (de) | Kleinkinderdecke. | |
| DE9419454U1 (de) | Bekleidungsstück für pflegebedürftige Personen | |
| DE102022121808B4 (de) | Schlafsack für ein Baby oder Kleinkind | |
| DE2307546A1 (de) | Saeuglingsanzug | |
| DE202012004319U1 (de) | Bekleidungsstücke mit Öffnungsschlitz und Stoffeinsatz | |
| DE2828595A1 (de) | Sicherheitsbettdecke, insbesondere fuer kleinkinder | |
| DE9201049U1 (de) | Teil zum Einsetzen in eine Jacke | |
| DE19800972A1 (de) | Bekleidungsstück | |
| DE69805679T2 (de) | Sportbekleidung | |
| DE20120600U1 (de) | Variable Decke | |
| DE202009008087U1 (de) | Kleidungsstück | |
| DE102017209447A1 (de) | Sicherheits-Schlafsystem für Säuglinge | |
| DE20106985U1 (de) | Schlafsack für Kinder | |
| CH502089A (de) | Kleinkinderdecke | |
| DE851031C (de) | Windelhuelle |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20030403 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20051221 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20081218 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20101221 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |