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DE20215258U1 - Ölmodul für eine Brennkraftmaschine - Google Patents

Ölmodul für eine Brennkraftmaschine Download PDF

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DE20215258U1
DE20215258U1 DE20215258U DE20215258U DE20215258U1 DE 20215258 U1 DE20215258 U1 DE 20215258U1 DE 20215258 U DE20215258 U DE 20215258U DE 20215258 U DE20215258 U DE 20215258U DE 20215258 U1 DE20215258 U1 DE 20215258U1
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DE
Germany
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oil
channel
valve
section
oil module
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DE20215258U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ing Walter Hengst GmbH and Co KG
Original Assignee
Ing Walter Hengst GmbH and Co KG
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Publication date
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Publication of DE20215258U1 publication Critical patent/DE20215258U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M11/00Component parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart from, groups F01M1/00 - F01M9/00
    • F01M11/04Filling or draining lubricant of or from machines or engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Abstract

Ölmodul (1) für eine Brennkraftmaschine, wobei das Ölmodul (1) ein Gehäuse (10) und darin für die Führung von Schmieröl Kanäle (11, 12, 13) aufweist, von denen ein erster Kanal (11) von einer Schmierölpumpe kommt, wovon ein zweiter Kanal (12) ein mit einem äußeren Befüllanschluß (12') ausgebildeter Befüllkanal ist, durch den das Ölmodul (1) und die Brennkraftmaschine einmalig mit einer ersten Ölfüllung beschickbar sind, und von denen ein mit dem ersten Kanal (11) verbundener dritter Kanal (13) zu Schmierstellen der Brennkraftmaschine und/oder zu einem Ölfilter und/oder zu einem Wärmetauscher führt, und wobei im Ölmodul (1) Mittel zur Verhinderung eines Ölrücklaufs in Richtung zur Ölpumpe bei Stillstand der Brennkraftmaschine und Mittel zur Verhinderung eines Ölrücklaufs in Richtung zum Befüllanschluß (12') nach dem Befüllen mit der ersten Ölfüllung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
– daß der erste und der zweite Kanal (11, 12) einen gemeinsamen Kanalabschnitt (14) aufweisen,
– daß der dritte...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ölmodul für eine Brennkraftmaschine, wobei das Ölmodul ein Gehäuse und darin für die Führung von Schmieröl Kanäle aufweist, von denen ein erster Kanal von einer Schmierölpumpe kommt, wovon ein zweiter Kanal ein mit einem äußeren Befüllanschluß ausgebildeter Befüllkanal ist, durch den das Ölmodul und die Brennkraftmaschine einmalig mit einer ersten Ölfüllung beschickbar sind, und von denen ein mit dem ersten Kanal verbundener dritter Kanal zu Schmierstellen der Brennkraftmaschine und/oder zu einem Ölfilter und/oder zu einem Wärmetauscher führt, und wobei im Ölmodul Mittel zur Verhinderung eines Ölrücklaufs in Richtung zur Ölpumpe bei Stillstand der Brennkraftmaschine und Mittel zur Verhinderung eines Ölrücklaufs in Richtung zum Befüllanschluß nach dem Befüllen mit der ersten Ölfüllung vorgesehen sind.
  • Ölmodule der vorstehend beschriebenen Art sind aus der Praxis des Motorenbaus, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bekannt. Neben den erwähnten Teilen kann ein Ölmodul für eine Brennkraftmaschine weitere Komponenten oder Aggregate umfassen, darunter Ventile. Bei üblichen Ölmodulen ist ein erstes eingebautes Ventil ein Rücklaufsperrventil, das im Befüllkanal angeordnet ist und das dazu dient, einen Ölrücklauf in Richtung zum Befüllanschluß nach dem Befüllen des Ölmoduls und der zugehörigen Brennkraftmaschine mit ihrer ersten Ölfüllung zu verhindern. Nach diesem Befüllvorgang wird der Befüllanschluß dauerhaft mit einem Verschlußstopfen öldicht verschlossen. Danach hat dieses Rückschlagventil im Befüllkanal keine Funktion mehr. Ein weiteres in üblichen Ölmodulen vorgesehenes Ventil ist ein weiteres Rückschlagventil, das einen Ölrücklauf bei Stillstand der Brennkraftmaschine in Richtung zur Ölpumpe verhindert. Hierdurch wird gewährleistet, daß unmittelbar nach dem Starten der zugehörigen Brennkraftmaschine an deren Schmierstellen Schmieröl zur Verfügung gestellt wird. Bisher werden beide Rückschlagventile als getrennte Ventile hergestellt und separat an verschiedenen Stellen des Ölmoduls eingebaut. Nachteilig ist hierbei ein relativ hoher Herstellungs- und Montageaufwand erforderlich.
  • Für die vorliegende Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, ein Ölmodul der eingangs genannten Art zu schaffen, das die angegebenen Nachteile vermeidet und bei dem insbesondere mit einem verringerten Herstellungs- und Montageaufwand die gleichen Funktionen gewährleistet werden, für die bisher zwei getrennte Ventile erforderlich sind.
  • Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß mit einem Ölmodul der eingangs genannten Art, das dadurch gekennzeichnet ist,
    • – daß der erste und der zweite Kanal einen gemeinsamen Kanalabschnitt aufweisen,
    • – daß der dritte Kanal in einem Abzweig von diesem gemeinsamen Kanalabschnitt abgeht,
    • – daß in dem gemeinsamen Kanalabschnitt ein Doppelventil mit zwei Ventilkörpern, mit mindestens einer dazwischen angeordneten Ventilschließfeder und mit zwei Ventilsitzen angeordnet ist,
    • – daß der erste Ventilsitz in einem zum ersten Kanal gehörenden Teil des gemeinsamen Kanalabschnitts und der zweite Ventilsitz in einem zum zweiten Kanal gehörenden Teil des gemeinsamen Kanalabschnitts angeordnet ist und
    • – daß der Abzweig zum dritten Kanal zwischen dem ersten und dem zweiten Ventilsitz liegt.
  • Vorteilhaft wird mit dem erfindungsgemäßen Ölmodul eine Verminderung des Herstellungs- und Montageaufwandes erreicht, da nun ein Doppelventil mit zwei Ventilkörpern die Funktionen von zwei Ventilen übernimmt. Dabei werden weniger Einzelteile benötigt und die Montage findet konzentriert an einer Stelle statt, wodurch das Ölmodul kostengünstiger hergestellt werden kann. Gleichzeitig werden die gewünschten Ventilfunktionen in vollem Umfang gewahrt und gewährleistet.
  • In weiterer Ausgestaltung ist nach Anspruch 2 vorgesehen, daß der erste Ventilsitz einstückig mit dem Gehäuse des Ölmoduls in dem zum ersten Kanal gehörenden Teil des gemeinsamen Kanalabschnitts ausgebildet ist und daß der zweite Ventilsitz als vom Befüllanschluß her in den zum zweiten Kanal gehörenden Teil des gemeinsamen Kanalabschnitts eingebauter Einsatz ausgebildet ist.
  • In einer dazu alternativen Ausgestaltung schlägt die Erfindung im Anspruch 3 vor, daß der zweite Ventilsitz einstückig mit dem Gehäuse des Ölmoduls in dem zum ersten Kanal gehörenden Teil des gemeinsamen Kanalabschnitts ausgebildet ist und daß der erste Ventilsitz als vom ersten Kanal her in den zum ersten Kanal gehörenden Teil des gemeinsamen Kanalabschnitts eingebauter Einsatz ausgebildet ist.
  • Sowohl mit der Ausgestaltung des Ölmoduls nach Anspruch 2 als auch mit der nach Anspruch 3, wie sie vorstehend angegeben sind, wird jeweils ein weiterer Beitrag zu einer einfachen und damit kostengünstigen Herstellung und Montage des Ölmoduls und seiner Teile geleistet. In beiden Ausführungen wird jeweils nur für einen von zwei Ventilsitzen ein separater Einsatz benötigt, der in das Ölmodul eingebaut werden muß. Der jeweils andere Ventilsitz ist vorteilhaft einstückig mit dem Gehäuse des Ölmoduls ausgeführt, wobei dieser Ventilsitz entweder schon bei der Herstellung des Gehäuses oder durch nachträgliche spanende Bearbeitung geformt werden kann. Die Ausführung des Ölmoduls gemäß Anspruch 2 ist dann vorteilhaft, wenn vom Befüllanschluß her ein Zugang in den gemeinsamen Kanalabschnitt möglich ist; die alternative Ausgestaltung es Ölmoduls nach Anspruch 3 ist dann vorteilhaft, wenn für die Montage von der entgegengesetzten Seite her durch den ersten Kanal ein Zugang zum gemeinsamen Kanalabschnitt vorhanden und nutzbar ist.
  • Damit die Ventilkörper in ihrer Schließstellung mit ihrem jeweils zugehörigen Ventilsitz zuverlässig dichtend zusammenwirken, sind vorzugsweise beide Ventilkörper mit je einem mit dem zugehörigen Ventilsitz zusammenwirkenden kalottenförmigen Kopfteil ausgebildet. Bei dieser Formgestaltung der Kopfteile der Ventilkörper wirken sich geringfügige Abweichungen der Ventilkörper von der Axialrichtung nicht störend auf die Dichtfunktion in Schließstellung aus.
  • Ein weiterer Beitrag zu einer einfachen und damit kostengünstigen Konstruktion des Ölmoduls wird dadurch geleistet, daß vorzugsweise jeder Ventilkörper an seiner dem jeweils anderen Ventilkörper zugewandten Seite je einen Führungsabschnitt aufweist, wobei der eine Führungsab schnitt in oder an dem anderen Führungsabschnitt axial verschieblich geführt ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß der eine Ventilkörper den anderen Ventilkörper führt, so daß für letzteren Ventilkörper im Ölmodul keine besonderen Führungsmittel erforderlich sind.
  • In weiterer Ausgestaltung ist dabei bevorzugt vorgesehen, daß der eine Führungsabschnitt hohlzylindrisch ist und daß der andere Führungsabschnitt eine zylindrische Außenform hat und in dem hohlzylindrischen Führungsabschnitt geführt ist. Mit dieser Gestaltung wird insbesondere eine vorteilhaft einfache Formgebung der Führungsabschnitte erreicht.
  • Eine zu der vorbeschriebenen Ausgestaltung alternative Ausführung der Führungsabschnitte sieht vor, daß die beiden Führungsabschnitte jeweils durch mehrere in Axialrichtung verlaufende Stege gebildet sind, die in Umfangsrichtung abwechselnd ineinandergreifend in einer gemeinsamen Ringfläche liegen und zusammen eine hohlzylindrische Form bilden. In dieser Ausführung ergibt sich vorteilhaft ein kleiner, platzsparender Gesamtdurchmesser der ineinandergreifenden Führungsabschnitte, wodurch bei vorgegebenen Kanalabmessungen ein großer Kanalquerschnitt für das Schmieröl freigehalten wird
  • Weiter wird vorzugsweise vorgeschlagen, daß die Ventilschließfeder als Schraubendruckfeder ausgeführt ist und daß sie in einem zwischen dem Innenumfang des hohlzylindrischen Führungsabschnitts und dem Außenumfang des zylindrischen Führungsabschnitts der Ventilkörper ausgesparten Ringspalt oder im Inneren beider Führungsabschnitte angeordnet ist. Bei diesen Anordnungen der Ventilschließfeder werden auch für deren Führung keine be sonderen Mittel benötigt, was ein weiterer Beitrag zu einer einfachen und damit kostengünstigen Konstruktion ist.
  • Eine weitere Ausgestaltung des Ölmoduls sieht vor, daß der in den gemeinsamen Kanalabschnitt als Einsatz eingebaute Ventilsitz mit in Axialrichtung des Kanalabschnitts verlaufenden, in Richtung zum anderen Ventilsitz weisenden Führungsrippen versehen ist, mit denen der eine der beiden Ventilkörper oder beide Ventilkörper in dem gemeinsamen Kanalabschnitt axial bewegbar geführt ist/sind. Bei dieser Ausgestaltung werden die Führungsrippen gleichzeitig mit dem Einbauen des als Einsatz ausgebildeten Ventilsitzes in das Ölmodul eingebracht, was die Montage vereinfacht und beschleunigt.
  • Alternativ oder zusätzlich dazu kann mindestens einer der beiden Führungsabschnitte mit auf seinem Außenumfang angeordneten, in Axialrichtung verlaufenden Führungsrippen versehen sein, mit denen der Ventilkörper in dem gemeinsamen Kanalabschnitt axial bewegbar geführt ist. Auch bei dieser Ausgestaltung wird mit einfachen Mitteln die gewünschte und benötigte, ausreichend exakte axiale Führung der Ventilkörper erzielt.
  • Ergänzend oder alternativ besteht zur Erzielung des vorgenannten Zwecks auch die Möglichkeit, daß in dem gemeinsamen Kanalabschnitt mit dem Gehäuse des Ölmoduls einstückige, in Axialrichtung verlaufenden Führungsrippen vorgesehen sind, mit denen der eine der beiden Ventilkörper oder beide Ventilkörper in dem gemeinsamen Kanalabschnitt axial bewegbar geführt ist/sind.
  • Bei allen vorstehend angegebenen Ausführungen der Führungsrippen ist gleichzeitig ein ausreichend großer Strö mungsquerschnitt für das Schmieröl im offenen Zustand des jeweiligen Teil-Ventils des Doppelventils gewährleistet.
  • Weiter ist bevorzugt vorgesehen, daß die Ventilsitze mit unterschiedlich großen Durchmessern ausgeführt sind, wobei der erste Ventilsitz einen größeren Durchmesser aufweist als der zweite Ventilsitz. Durch geeignete Wahl des Durchmessers der Ventilsitze kann das Ansprechverhalten des jeweiligen Ventilkörpers in gewünschter Weise beeinflußt werden, obwohl nur eine einzelne Ventilschließfeder vorgesehen ist, die gleichzeitig auf beide Ventilkörper einwirkt. Durch die Wahl eines größeren Durchmessers des ersten Ventilsitzes wird erreicht, daß das von dem ersten Ventilkörper zusammen mit dem ersten Ventilsitz gebildete Rückschlagventil zur Verhinderung eines Rücklaufs von Schmieröl in Richtung zur Ölpumpe bei einem niedrigeren Öldruck öffnet als das zweite, im Wege des Befüllkanals vorgesehene, durch den zweiten Ventilkörper und den zweiten Ventilsitz gebildete Rückschlagventil.
  • Im Hinblick auf eine einfache Fertigung und Montage und gleichzeitig gute Haltbarkeit und Betriebssicherheit des Ölmoduls schlägt die Erfindung weiter vor, daß der als in den gemeinsamen Kanalabschnitt eingebauter Einsatz ausgebildete Ventilsitz ein eingeschraubter oder eingeklebter oder eingepreßter oder eingestemmter Metallring ist.
  • Schließlich ist aus Gründen einer kostengünstigen Massenherstellbarkeit vorgesehen, daß die Ventilkörper spritztechnisch hergestellte Teile aus Leichtmetall oder Kunststoff sind.
  • Im folgenden werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert. Die Figuren der Zeichnung zeigen:
  • 1 ein erstes Ölmodul in einem Teil-Längsschnitt während einer Erstbefüllung mit Schmieröl,
  • 2 das Ölmodul aus 1 nach der Erstbefüllung bei Stillstand einer zugehörigen Brennkraftmaschine,
  • 3 das Ölmodul aus 1 und 2 in gleicher Darstellung während des Betriebes der Brennkraftmaschine,
  • 4 das Ölmodul in einer zweiten Ausführung, ebenfalls in einem Teil-Längsschnitt, während der Erstbefüllung mit Schmieröl,
  • 5 das Ölmodul aus 4 nach der Erstbefüllung mit Schmieröl bei Stillstand der Brennkraftmaschine,
  • 6 das Ölmodul aus 4 und 5 in gleicher Darstellung bei laufender Brennkraftmaschine und
  • 7a und 7b zwei Ventilkörper als Teile des Ölmoduls in zwei geänderten Ausführungen jeweils im Querschnitt .
  • Die 1 der Zeichnung zeigt in einem Teil-Längsschnitt einen Ausschnitt aus einem Ölmodul 1 mit einem Gehäuse 10, in dem mehrere Kanäle 11, 12, 13 für die Führung von Schmieröl vorgesehen sind. Das Ölmodul 1 ist Teil einer hier im übrigen nicht dargestellten zugehörigen Brennkraftmaschine mit einem Schmierölkreislauf.
  • Im unteren Bereich des Gehäuses 10 verläuft zunächst ein erster Kanal 11, der von einer hier nicht sichtbaren Schmierölpumpe kommt und der innerhalb des Gehäuses 10 nach oben hin abbiegt.
  • Ein zweiter Kanal 12 führt von oben her in das Innere des Gehäuses 10. Dieser zweite Kanal 12 ist ein Befüllkanal, durch den das Ölmodul 1 und die zugehörige Brennkraftmaschine mit einer Erstbefüllung mit Schmieröl beschickbar sind.
  • Der in der Zeichnung von unten nach oben verlaufende Teil des ersten Kanals 11 und der zweite Kanal 12 verlaufen in Flucht miteinander und besitzen einen gemeinsamen Kanalabschnitt 14. In diesem gemeinsamen Kanalabschnitt 14 liegt ein Abzweig 13', von dem aus ein dritter Kanal 13 wegführt, der zu Schmierstellen der zugehörigen Brennkraftmaschine und/oder zu einem Ölfilter und/oder zu einem Wärmetauscher für das Schmieröl verläuft.
  • In dem gemeinsamen Kanalabschnitt 14 ist ein Doppelventil 2 mit zwei Ventilkörpern, nämlich einem ersten Ventilkörper 21 und einem zweiten Ventilkörper 22 angeordnet. Der erste Ventilkörper 21 bildet den unteren Teil des Doppelventils 2 und besitzt einen Kopfteil 21.1, der mit einem ersten Ventilsitz 23 zusammenwirkt. Der Ventilsitz 23 ist in dem unteren, zum Kanal 11 gewandten Teil 14.1 des gemeinsamen Kanalabschnitts 14 einstückig mit dem Gehäuse 10 des Ölmoduls 1 ausgebildet.
  • Der zweite Ventilkörper 22 besitzt an seinem oberen Ende einen Kopfteil 22.1, der mit einem zweiten Ventilsitz 24 zusammenwirkt. Dieser zweite Ventilsitz 24 ist als Metallring ausgebildet, der von oben her durch den zweiten Kanal 12 in den diesem zugewandten oberen Teil 14.2 des gemeinsamen Kanalabschnitts 14 eingepreßt und zur Lagesicherung verstemmt ist.
  • Der erste Ventilkörper 21 besitzt an seiner dem zweiten Ventilkörper 22 zugewandten Seite einen Führungsabschnitt 21.2, der hier hohlzylindrisch ausgeführt ist. Der zweite Ventilkörper 22 besitzt an seiner dem ersten Ventilkörper 21 zugewandten Seite einen Führungsabschnitt 22.2, der zylindrisch ausgebildet ist und dessen Außendurchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser des Führungsabschnitts 21.2 des ersten Ventilkörpers 21. Mit seinem Führungsabschnitt 22.2 ist der zweite Ventilkörper 22 in dem Führungsabschnitt 21.2 des ersten Ventilkörpers 21 axial verschieblich geführt.
  • Zwischen den beiden Ventilkörpern 21, 22 ist eine als Schraubendruckfeder ausgebildete Ventilschließfeder 25 angeordnet. Mit ihren Stirnenden stützt sich die Feder 25 jeweils an der Rückseite des Kopfteils 21.1 und 22.1 der beiden Ventilkörper 21, 22 ab. Außerdem verläuft sie im einander überlappenden Bereich der Führungsabschnitte 21.2, 22.2 der beiden Ventilkörper 21, 22 durch einen dazwischen freigelassenen Ringspalt 26.
  • In dem in 1 dargestellten Funktionszustand des Ölmoduls 1 erfolgt gerade die Beschickung des Ölmoduls 1 und einer zugehörigen Brennkraftmaschine mit einer Schmieröl-Erstbefüllung. Hierzu ist der zweite Kanal 12, der der Befüllkanal ist, mit einem äußeren Befüllanschluß 12' in Form eines Innengewindes ausgebildet. An diesen Befüllanschluß 12' ist eine Befülleitung 3 dichtend angeschlossen, durch die eine vorgesehene Menge an Schmieröl für die Erstbefüllung unter Druck zuführbar ist.
  • Durch den Druck des zugeführten Schmieröls wird dabei der zweite Ventilkörper 22 nach unten gedrückt und gegen die Kraft der Feder 25 von seinem zugehörigen zweiten Ventilsitz 24 wegbewegt. Hierdurch wird ein Strömungsweg zwischen dem zweiten Ventilkörper 22 und dem zugehörigen Ventilsitz 24 freigegeben und das zugeführte Öl kann aus der Befülleitung 3 durch den zweiten Kanal 12 in den gemeinsamen Kanalabschnitt 14 strömen. Da gleichzeitig der erste Kanal 11 drucklos ist, liegt der erste Ventilkörper 21 dichtend an seinem zugehörigen Ventilsitz 23 an, so daß keine Strömungsverbindung vom gemeinsamen Kanalabschnitt 14 in den ersten Kanal 11 besteht. Das zugeführte Schmieröl strömt aus dem gemeinsamen Kanalabschnitt 14 deshalb durch den Abzweig 13' in den dritten Kanal 13 und durch diesen zu den nicht dargestellten, zum Ölkreislauf gehörenden Komponenten der Brennkraftmaschine.
  • Am Ende des Befüllvorganges fällt der Druck in der Befülleitung 3 ab, so daß dann die Feder 25 in der Lage ist, den zweiten Ventilkörper 22 wieder nach oben in Richtung zu seinem zugehörigen Ventilsitz 24 in Schließstellung zu verschieben. Ein Zurückströmen von Schmieröl aus dem Kanal 13 und aus dem gemeinsamen Kanalabschnitt 14 in Richtung zur Befülleitung 3 ist damit unterbunden.
  • Wie in 2 dargestellt ist, wird nach dem Befüllvorgang der Befüllanschluß 12' am freien Ende des zweiten Kanals 12 mit einem Verschlußstopfen 30 dichtend verschlossen. In der Regel wird dann während der Lebensdauer des Ölmoduls 1 der Befüllanschluß 12' nicht mehr benötigt. Der zweite Ventilkörper 22 verbleibt dann auf Dauer in seiner in 2 sichtbaren Schließstellung, in der der Kopfteil 22.1 dichtend am Ventilsitz 24 anliegt.
  • Der erste Ventilkörper 21 mit seinem Kopfteil 21.1 befindet sich hier ebenfalls in dichtender Anlage an seinem zugehörigen Ventilsitz 23, wobei die beiden Ventilkörper 21, 22 durch die von der Feder 25 ausgeübte Kraft in ihren Stellungen gehalten werden. Die Schließstellung des ersten Ventilkörpers 21 stellt sich ein, wenn die zugehörige Brennkraftmaschine außer Betrieb ist. In diesem Zustand ist der erste Kanal 11, durch den Schmieröl von einer Schmierölpumpe kommend zugeführt wird, drucklos, da die Schmierölpumpe bei stillstehender Brennkraftmaschine ebenfalls stillsteht. Der erste Ventilkörper 21 sorgt mit seiner Schließstellung dafür, daß ein Rückfluß von Schmieröl aus dem dritten Kanal 13 durch den Abzweig 13' und den gemeinsamen Kanalabschnitt 14 hindurch in den ersten Kanal 11 unterbunden wird. Damit wird sichergestellt, daß bei Inbetriebnahme der Brennkraftmaschine sofort Schmieröl an den Schmierstellen der Brennkraftmaschine zur Verfügung gestellt wird und daß nicht erst leergelaufene Ölkanäle im Ölmodul oder in anderen Teilen des Schmierölkreislaufes von der Ölpumpe mit Schmieröl gefüllt werden müssen.
  • 3 zeigt den Zustand des Ölmoduls 1 bei arbeitender Brennkraftmaschine. Wenn die Brennkraftmaschine arbeitet, arbeitet gleichzeitig auch die zugehörige Ölpumpe und fördert Öl unter Druck in den ersten Kanal 11. Durch den Druck des Schmieröls im ersten Kanal 11 wird der erste Ventilkörper 21 gegen die Kraft der Feder 25 nach oben verschoben, wodurch der Kopfteil 21.1 des ersten Ventilkörpers 21 vom zugehörigen Ventilsitz 23 abgehoben wird. Hierdurch wird ein Strömungsweg vom ersten Kanal 11 über den unteren Teil des gemeinsamen Kanalabschnitts 14 und den Abzweig 13' in den dritten Kanal 13 freigegeben. Der Fließweg des Schmieröls in diesem Betriebszustand des Ölmoduls 1 ist durch Strömungspfeile angedeutet.
  • Sobald die Brennkraftmaschine außer Betrieb gesetzt wird, kommt auch die zugehörige Ölpumpe zum Stillstand, wodurch der Öldruck im ersten Kanal 11 abfällt. Durch diesen Druckabfall ist die Feder 25 in der Lage, den ersten Ventilkörper 21 wieder nach unten in dichtender Anlage am ersten Ventilsitz 23 zu verschieben. Auf diese Weise wieder der Betriebszustand des Ölmoduls 1 hergestellt, wie er in 2 gezeigt ist.
  • Bei dem Ölmodul 1 gemäß den 1 bis 3 ist der untere, erste Ventilsitz 23 einstöckig mit dem Gehäuse 10 des Ölmoduls 1 ausgebildet, beispielsweise durch eine entsprechende Formung schon bei einer Herstellung als Druckgußteil oder durch nachträgliche spanende Bearbeitung. Der obere, zweite Ventilsitz 24 ist hier als Metallring ausgebildet und von oben her durch den offenen zweiten Kanal 12 in den oberen Teil 14.2 des gemeinsamen Kanalabschnitts 14 eingepreßt und verstemmt. Hierdurch ist der zweite Ventilsitz 24 ausreichend dicht und sicher im oberen Teil 14.2 des gemeinsamen Kanalabschnitts 14 festgelegt. Das Einfügen des ersten Ventilkörpers 21, der Feder 25 und des zweiten Ventilkörpers 22 erfolgt vor dem Einsetzen des als Ring ausgebildeten zweiten Ventilsitzes durch den zweiten Kanal 12 hindurch. Nach dem Einsetzen des zweiten Ventilsitzes 24 sind die Ventilkörper 21, 22 mit der Feder 25 in dem gemeinsamen Kanalabschnitt 14 festgelegt. Zur exakten axialen Führung des ersten Ventilkörpers 21 dienen Führungsrippen 24.1, die im gemeinsamen Kanalabschnitt 14 zwischen dem Außenumfang des Führungsabschnitts 21.2 und dem Innenumfang des gemeinsamen Kanalabschnitts 14 angeordnet sind. Diese Führungsrippen 24.1 sind hier Teil des als eingesetzter Ring ausgebildeten zweiten Ventilsitzes 24. Die Feder 25 und der zweite Ventilkörper 22 werden durch das hohle Innere des Führungsabschnitts 21.2 des ersten Ventilkörpers 21 geführt.
  • Die 4bis 6 zeigen das Ölmodul 1 in einer zweiten Ausführung, wobei das Ölmodul 1 die gleichen Funktionen aufweist, wie das Ölmodul 1 gemäß den 1 bis 3, wobei jedoch der Einbau des Doppelventils 2 anders erfolgt ist.
  • Auch bei der zweiten Ausführung gemäß den 4 bis 6 besitzt das Ölmodul 1 ein Gehäuse 10 mit einem ersten, von einer Ölpumpe kommenden Schmierölkanal 11, mit einem zweiten, einen Befüllkanal bildenden Kanal 12 und einem dritten Kanal 13, der auch hier zu den Schmierstellen einer zugehörigen Brennkraftmaschine und/oder zu einem Schmierölfilter und/oder zu einem Wärmetauscher für das Schmieröl führt. Auch hier besitzen der erste Kanal 11 und der zweite Kanal 12 einen gemeinsamen Kanalabschnitt, in welchem das Doppelventil 2 angeordnet ist. Im Bereich dieses gemeinsamen Kanalabschnitts 14 liegt auch hier wieder der Abzweig 13', in dem der dritte Kanal 13 vom gemeinsamen Kanalabschnitt 14 abgeht.
  • Unterschiedlich zu dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel des Ölmoduls 1 ist bei dem Ölmodul 1 nach den 4 bis 6, daß hier der obere, zweite Ventilsitz 24 einstückig mit dem Gehäuse 10 des Ölmoduls 1 ausgebildet ist, auch hier entweder durch eine entsprechende Formung schon bei der Herstellung oder durch nachträgliche spanende Bearbeitung.
  • Der untere, erste Ventilsitz 23 ist hier als Metallring ausgebildet, der von unten her durch einen in nicht dargestellter Weise von unten zugänglichen Abschnitt des ersten Kanals 11 eingebaut ist und am unteren Ende des gemeinsamen Kanalabschnitts 14 festgelegt ist, beispielsweise durch Verpressen oder Verkleben oder eine andere geeignete Verbindung.
  • Ebenfalls übereinstimmend mit dem ersten Ausführungsbeispiel ist auch hier der erste Ventilkörper 21 mit einem im wesentlichen hohlzylindrischen Führungsabschnitt 21.2 ausgebildet, in dem die Ventilschließfeder 25 sowie ein zylindrischer Führungsabschnitt 22.2 des zweiten Ventilkörpers 22 axial verschieblich geführt sind. Zur axialen Führung des Führungsabschnitts 21.2 des ersten Ventilkörpers 21 ist dieser Führungsabschnitt 21.2 auf seinem Außenumfang mit Führungsrippen 21.3 ausgebildet, deren Außenabmessungen so getroffen sind, daß der Führungsabschnitt 21.2 mit ausreichendem Bewegungsspiel, aber ohne Verkippungsgefahr in dem oberen Teil 14.2 des gemeinsamen Kanalabschnitts 14 axial verschieblich ist.
  • 4 zeigt den gleichen Betriebszustand des Ölmoduls 1 wie ihn die 1 für das erste Ausführungsbeispiel zeigt. In diesem Zustand des Ölmoduls 1 gemäß 4 ist eine Befülleitung 3 an den Befüllanschluß 12' am oberen, freien Ende des zweiten Kanals 12 dichtend angeschlossen. Durch den Druck des durch den Befüllanschluß 12' zugeführte Öls wird der zweite Ventilkörper 22 gegen die Kraft der Feder 25 nach unten verschoben, wodurch sein Kopfteil 22.1 vom zugehörigen Ventilsitz 24 entfernt wird. Hierdurch wird der durch Strömungspfeile angedeutete Strömungsweg für die Erstbefüllung des Ölmoduls 1 und der zugehörigen Brennkraftmaschine mit Schmieröl aus der Befülleitung 3 durch den gemeinsamen Kanalabschnitt 14 und den Abzweig 13' in den dritten Kanal 13 freigegeben.
  • Wie 5 veranschaulicht, wird auch hier der zweite Kanal 12 mit dem Befüllanschluß 12' nach dem einmaligen Befüllen mittels des Verschlußstopfens 30 dauerhaft dicht verschlossen. Von nun an befindet sich der zweite Ventilkörper 22 ständig in Anlage an seinem zugehörigen Dichtsitz 24.
  • Da in dem Betriebszustand gemäß 5, analog zum Betriebszustand gemäß 2, die Brennkraftmaschine stillsteht, ist der erste Kanal 11 für das von der Schmierölpumpe kommende Schmieröl drucklos. Die Feder 25 drückt hier den ersten Ventilkörper 21 mit seinem Kopfteil 21.1 in dichtende Anlage an den zugehörigen ersten Ventilsitz 23. Damit ist ein Zurückströmen von Schmieröl aus dem dritten Kanal 13 durch den Abzweig 13' und den gemeinsamen Kanalabschnitt 14 nach unten in den ersten Kanal 11 in Richtung zur Schmierölpumpe ausgeschlossen.
  • 6 der Zeichnung zeigt analog zur 3 den Betriebszustand des Ölmoduls 1 bei laufender Brennkraftmaschine. Hier wird unter Druck stehendes Schmieröl von der Schmierölpumpe durch den Kanal 11 gefördert. Der Druck des zugeförderten Schmieröls sorgt für eine Verschiebung des ersten Ventilkörpers 21 des Doppelventils 2 nach oben, wie aus 6 ersichtlich ist. Hierdurch wird ein Strömungsweg für das Schmieröl des Schmierölkreislaufes der Brennkraftmaschine vom ersten Kanal 11 durch den gemeinsamen Kanalabschnitt 14 und den Abzweig 13' in den dritten Kanal 13 freigegeben. Dieser Strömungsweg ist auch hier durch Strömungspfeile angedeutet.
  • Bei der Ausführung des Ölmoduls 1 gemäß den 4 bis 6 erfolgt der Einbau des ersten und zweiten Ventilkörpers 21, 22 und der dazwischen angeordneten Feder 25 vor dem Einsetzen des als Ring ausgebildeten unteren, ersten Ventilsitzes 23 von unten her durch einen in nicht dargestellter Weise von außen her zugänglichen geradlinigen Abschnitt des ersten Kanals 11. Nach dem Einsetzen des als Ring ausgebildeten ersten Ventilsitzes 23 sind die Ventilkörper 21, 22 und die Feder 25 in dem gemeinsamen Kanalabschnitt 14 gesichert.
  • Um den Einbau zu erleichtern, können bei beiden Ausführungen des Ölmoduls 1 die beiden Ventilkörper 21, 22 mit gegeneinander ausreichend weit axial verschieblichen, miteinander verrastbaren Verbindungsmitteln versehen sein, um eine Vormontage der beiden Ventilkörper 21, 22 und der Feder 25 zu einer Baueinheit zu ermöglichen.
  • Die 7a und 7b zeigen im Querschnitt jeweils eine Abwandlung der Führungsabschnitte 21.2, 22.2 der Ventilkörper 21, 22. In 7a bestehen die Führungsabschnitte 21.2 und 22.2 jeweils aus zwei Stegen 21.3, 22.3, die im Querschnitt gesehen jeweils etwa einen Viertelkreis bilden und die zusammen auf einer Kreisringfläche angeordnet sind. Dabei wechseln sich in Umfangsrichtung gesehen Stege 21.3 des einen Führungsabschnitts 21.2 und Stege 22.3 des anderen Führungsabschnitts 22.2 ab. Auf diese Weise werden die Führungsabschnitte 21.2, 22.2 relativ zueinander geführt, wobei ein kleiner Gesamtdurchmesser erreicht wird, wie die 7a anschaulich verdeutlicht. Ganz im Hintergrund der 7a fällt der Blick auf das Innere des Kopfteils 21.1 des einen Ventilkörpers 21.
  • Die 7b zeigt eine Abwandlung der Ausführung aus 7a, wobei in 7b eine größere Anzahl von Stegen 21.3, 22.3 für jeden Führungsabschnitt 21.2, 22.2 vorgesehen ist. Hier ist jeder Führungsabschnitt 21.2, 22.2 in jeweils sechs Stege 21.3, 22.3 aufgeteilt. Diese Stege 21.3, 22.3 sind auch hier wieder einander abwechselnd auf einer gemeinsamen Kreisringfläche angeordnet und sorgen so für die Führung der beiden Ventilkörper 21, 22 relativ zueinander. Auch hier wird wieder ein vorteilhaft kleiner Gesamtdurchmesser der Führungsabschnitte 21.2, 22.2 erzielt. Im Hintergrund ist auch in 7b die Innenseite des Kopfteils 21.1 erkennbar.

Claims (14)

  1. Ölmodul (1) für eine Brennkraftmaschine, wobei das Ölmodul (1) ein Gehäuse (10) und darin für die Führung von Schmieröl Kanäle (11, 12, 13) aufweist, von denen ein erster Kanal (11) von einer Schmierölpumpe kommt, wovon ein zweiter Kanal (12) ein mit einem äußeren Befüllanschluß (12') ausgebildeter Befüllkanal ist, durch den das Ölmodul (1) und die Brennkraftmaschine einmalig mit einer ersten Ölfüllung beschickbar sind, und von denen ein mit dem ersten Kanal (11) verbundener dritter Kanal (13) zu Schmierstellen der Brennkraftmaschine und/oder zu einem Ölfilter und/oder zu einem Wärmetauscher führt, und wobei im Ölmodul (1) Mittel zur Verhinderung eines Ölrücklaufs in Richtung zur Ölpumpe bei Stillstand der Brennkraftmaschine und Mittel zur Verhinderung eines Ölrücklaufs in Richtung zum Befüllanschluß (12') nach dem Befüllen mit der ersten Ölfüllung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, – daß der erste und der zweite Kanal (11, 12) einen gemeinsamen Kanalabschnitt (14) aufweisen, – daß der dritte Kanal (13) in einem Abzweig (13') von diesem gemeinsamen Kanalabschnitt (14) abgeht, – daß in dem gemeinsamen Kanalabschnitt (14) ein Doppelventil (2) mit zwei Ventilkörpern (21, 22), mit mindestens einer dazwischen angeordneten Ven tilschließfeder (25) und mit zwei Ventilsitzen (23, 24) angeordnet ist, – daß der erste Ventilsitz (23) in einem zum ersten Kanal (11) gehörenden Teil (14.1) des gemeinsamen Kanalabschnitts (14) und der zweite Ventilsitz (24) in einem zum zweiten Kanal (12) gehörenden Teil (14.2) des gemeinsamen Kanalabschnitts (14) angeordnet ist und – daß der Abzweig (13') zum dritten Kanal (13) zwischen dem ersten und dem zweiten Ventilsitz (23, 24) liegt.
  2. Ölmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Ventilsitz (23) einstückig mit dem Gehäuse (10) des Ölmoduls (1) in dem zum ersten Kanal (11) gehörenden Teil (14.1) des gemeinsamen Kanalabschnitts (14) ausgebildet ist und daß der zweite Ventilsitz (24) als vom Befüllanschluß (12') her in den zum zweiten Kanal (12) gehörenden Teil (14.2) des gemeinsamen Kanalabschnitts (14) eingebauter Einsatz ausgebildet ist.
  3. Ölmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Ventilsitz (24) einstückig mit dem Gehäuse (10) des Ölmoduls (1) in dem zum ersten Kanal (11) gehörenden Teil (14.1) des gemeinsamen Kanalabschnitts (14) ausgebildet ist und daß der erste Ventilsitz (23) als vom ersten Kanal (11) her in den zum ersten Kanal (11) gehörenden Teil (14.1) des gemeinsamen Kanalabschnitts (14) eingebauter Einsatz ausgebildet ist.
  4. Ölmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Ventilkörper (21, 22) mit je einem mit dem zugehörigen Ventilsitz (23, 24) zusammenwirkenden kalottenförmigen Kopfteil (21.1, 22.1) ausgebildet sind.
  5. Ölmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ventilkörper (21, 22) an seiner dem jeweils anderen Ventilkörper (22, 21) zugewandten Seite je einen Führungsabschnitt (21.2, 22.2) aufweist, wobei der eine Führungsabschnitt (21.2, 22.2) in oder an dem anderen Führungsabschnitt (22.2, 21.2) axial verschieblich geführt ist.
  6. Ölmodul nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Führungsabschnitt (21.2) hohlzylindrisch ist und daß der andere Führungsabschnitt (22.2) eine zylindrische Außenform hat und in dem hohlzylindrischen Führungsabschnitt (21.2) geführt ist.
  7. Ölmodul nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Führungsabschnitte (21.2, 22.2) jeweils durch mehrere in Axialrichtung verlaufende Stege (21.3, 22.3) gebildet sind, die in Umfangsrichtung abwechselnd ineinandergreifend in einer gemeinsamen Ringfläche liegen und zusammen eine hohlzylindrische Form bilden.
  8. Ölmodul nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilschließfeder (25) als Schraubendruckfeder ausgeführt ist und daß sie in einem zwischen dem Innenumfang des hohlzylindrischen Führungsabschnitts (21.2) und dem Außenumfang des zylindrischen Führungsabschnitts (22.2) der Ventilkörper (21, 22) ausgesparten Ringspalt (26) oder im Inneren beider Führungsabschnitte (21.2, 22.2) angeordnet ist.
  9. Ölmodul nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der in den gemeinsamen Kanalabschnitt (14) als Einsatz eingebaute Ventilsitz (23; 24) mit in Axialrichtung des Kanalabschnitts (14) verlaufenden, in Richtung zum anderen Ventilsitz (24; 23) weisenden Führungsrippen (24.1) versehen ist, mit denen der eine der beiden Ventilkörper (21; 22) oder beide Ventilkörper (21, 22) in dem gemeinsamen Kanalabschnitt (14) axial bewegbar geführt ist/sind.
  10. Ölmodul nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der beiden Führungsabschnitte (21.2, 22.2) mit auf seinem Außenumfang angeordneten, in Axialrichtung verlaufenden Führungsrippen (21.3) versehen ist, mit denen der Ventilkörper (21, 22) in dem gemeinsamen Kanalabschnitt (14) axial bewegbar geführt ist.
  11. Ölmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem gemeinsamen Kanalabschnitt (14) mit dem Gehäuse (10) des Ölmoduls (1) einstückige, in Axialrichtung verlaufenden Führungsrippen vorgesehen sind, mit denen der eine der beiden Ventilkörper (21; 22) oder beide Ventilkörper (21, 22) in dem gemeinsamen Kanalabschnitt (14) axial bewegbar geführt ist/sind.
  12. Ölmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilsitze (23, 24) mit unterschiedlich großen Durchmessern ausgeführt sind, wobei der erste Ventilsitz (23) einen größeren Durchmesser aufweist als der zweite Ventilsitz (24).
  13. Ölmodul nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der als in den gemeinsamen Kanalabschnitt (14) eingebauter Einsatz ausgebildete Ventilsitz (23, 24) ein eingeschraubter oder eingeklebter oder eingepreßter oder eingestemmter Metallring ist.
  14. Ölmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilkörper (21, 22) spritztechnisch hergestellte Teile aus Leichtmetall oder Kunststoff sind.
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