DE2021599A1 - Selbsttaetige Behandlungsanlage zum Bedrucken von Hohlkoerpern,wie Tuben od.dgl. - Google Patents
Selbsttaetige Behandlungsanlage zum Bedrucken von Hohlkoerpern,wie Tuben od.dgl.Info
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Description
- Selbsttätige Behandlungsanlage zum Bedrucken von Hohlkörpern, wie Tuben od. dgl.
- Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Behandlungsanlage zum Bedrucken von Hohlkörpern7 wie Tuben od.dgl., die eine als sogenanntes Druckwerk ausgebildete Behandlungseinrichtung besitzt; die eine unmittelbar angetriebene Druckwalze und mindestens eine mit ihr zusammenwirkende und von ihr aus angetriebene Klischeewalze mit mindestens einem auf dem.
- Umfang aufgespannten Klischee enthält, dem die Druckfarbe.
- von einer Farbwalze oder sogenannten Rakelwalze aus über einen als oszillierende Walze ausgebildeten sogenannten Duktor und über verschiedene zwischengeschaltete sogenannte tn>ertragungswalzen zugeführt wird.
- Bei Anlagen der hier in Frage stehenden Art besteht eines der wichtigsten Probleme darin, Vorsorge dafur zu treffen, daß die Druckfarbe bis zum Auflegen auf den Klischee zylinder möglichst fein verrieben wird, damit die Dicke und Gleichmassigkeit des auf dem Klischeezylinder aufg ,ragenden Farbfilms genau unter Kontrolle gehalten werden kann. Man hat sich bisher dadurch beholfen, daß man zwischen dem Vorratsbehälter für die Druckfarbe und dem Klischeezylinder möglichst viele Walzen vorgesehen hat, da mn festgestellt hat, daß die Anzahl der Walzen für die Verreibung der Farbe eine Rolle spielt und daß bei größerer anzahl von Walzen eine bessere Verreibung und eine bessere sogenannte "Verspiegelung' stattfindet bzw. erzielt werden kann. Bei den modernen Anlagen der hier in Prage stehenden Art wird jedoch die Ausstoßgeschwindigkeit und die Geschwindigkeit der Walzen immer höher, so daß man wegen dieser großen Geschwindigkeiten gezwungen ist, schneller trocknende Farben zu verwenden, z.B. auch deswegen, da andernfalls die Trockenöfen zu groß gebaut werden müßten, wenn man die erforderliche Verweilzeit beibehalten wollte. Bei solchen schneller trocknenden Farben sollte jedoch die Anzahl der Walzen möglichst weitgehend reduziert werden, da viele walzen in diesem Falle ungünstig sind. Abgesehen davon ist die Verwendung voll vielen walzen bei schneller trocknenden Farben keine Gewähr mehr dafür, daß eine einwandfreie Verreibung stattfindet.
- Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, hier Abhilfe zu schaffen.
- Zu dem obengenannten Zweck ist gemäß der Erfindung bei der neuen Behandlungsanlage vorgesehen, daß zwischen mindestens zwei aneinanderliegenden bzw. miteinander kämmenden talzen des Wälzensatzes, der in der Bahn der Übertragung der Druckfarbe von der Rakelwalze zur Klischeewalze liegt, ausser der Umlaufbewegung um die jeweils eigene Achse auch noch eine Relativbewegung in der Art stattfindet, daß jeweils an der Anlagestelle oder Abwälzstelle von zwei aneinander ablaufenden walzen zwischen beiden Walzen zusätzlich zu der Abwälzbewegung eine Wisch- oder-Schleifbewegung stattfindet.
- Hierbei kann z.B. die Anordnung so getroffen sein, daß an der anlagestelle oder Abwälzstelle zwischen den beiden einander zugeordneten Funkten oder Stellen der miteinander kämmenden Walzen eine relative Verschiebebewegung stattfindet, Zweckmässig sind die Umfangsgeschwin'digkeiten der zwischen die Rakelwalze oder Farbwalze und die Klischeewalze geschalteten und hierbei insbesondere jeweils von zwei miteinander kämmenden oder aneinander ablaufenden Walzen verschieden groß, derart, daß zwei beliebige Punkte am Umfang von zwei aneinander ablaufenden oder miteinander kämmenden Walzen sich im Verlaufe der Umlaufbewegung ihrer Walzen mit verschiedenen Geschwindigkeiten aufeinander zu und voneinander weg bewegen. Hierbei kann z.B. die Anordnung so getroffen sein, daß von der Rakelwalzeoder Farbwalze zur Klischeewalze gesehen die Umfangsgeschwindigkeiten der einzelnen aneinanderliegenden oder miteinander kämmenden \Walzen allmählich zunehmen, die Anordnung kann jedoch z.B. auch so getroffen sein, daß von der Rakelwalze oder Farbwalze zur Klischeewalze gesehen die Umfangsgeschwindigkeiten der einzelnen aneinanderliegenden und miteinander kämmenden walzen allmählich abnehmen. Gemäß weiterer Erfindung führen der Duktor und die zentrale Verreiberwalze ausser den Umlaufbewegungen um die eigene Achse und der Pendelbewegung des Duktors auch noch eine Relativbewegung einander gegenüber in der Art aus, daß jeweils an der Anlage stelle oder Abwälzstelle zusätzlich zu der Abwälzbewegung eine Wisch- oder Schleifbewegung stattfindet. Die Anordnung kann hierbei z.B. so getroffen sein, daß der als oszillierende alze ausgebildete Duktor während seiner Schwenkbewegung auf die Rakelwalze zu oder von dieser weg mit einer Partie seines Umlaufs ständig am Umfang der zentralen Verreiberwalze anliegt. Vorzugsweise ist der als oszillierende salze ausgebildete Duktor an der Welle der zentralen Verreiberalze zum Ausführen seiner oszillierenden Bewegung verschwenkbar gelagert, wobei er zweckmäßigerweise um die geometrische Achse der zentralen Verreiberwalze herum schwenkbar ist und während seiner oszillierenden Bewegung ständig mit btellen an seinem Umfang am Umfangder zentralen Verreiberwalze anliegt.
- Die snordnung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß nunmehr mit verhältnismässig wenig Walzen eine viel bessere Verreibung der Druckfarbe erzielt wird. Da die einander berührenden Walzen unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeiten haben, findet jeweils bei der Berührung eine Art Reibbewegung zwischen den einander zugeordneten Stellen am Umfang der beiden Walzen statt, wodurch die Farbe verrieben wird. Dadurch, daß der als oszillierende Walze ausgebildete Duktor an der zelle der zentralen Verreiberwalze schwenkbar gelagert ist und während der ganzen oszillierenden Bewegung mit Stellen an seinem Umfang am Umfang der zentralen Verreiberwalze anliegt, wird die Druckfarbe noch besser verrieben. Man kommt nunmehr mit viel weniger Walzen als bei den bekannten Anordnungen vergleichbarer Art aus, wobei eine bessere Vergleichmäßigung der Farbschicht erzielt wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Anordnung gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht in schematischer Darstellung, Fig. 2 eine Einzelheit der Anordnung nach Fig. 1 in einer Vorderansicht teilweise geschnitten-, Fig. 3 eine weitere Einzelheit der Anordnung nach Fig. 1 ebenfalls in einer Vorderansicht teilweise geschnitten, Fig. 4 den Duktor der erfindungsgemäßen Eilchtung mit seiner Lagerung in einer Vorderansicht in schematischer Darstellung und Fig. 5 die Betätigung des Duktors in einer Seitenansicht teilweise geschnitten in schematischer Darstellung.
- Die erfindungsgeii;aße Anlage besteht aus einer Druckwalze 1, einer Klischeewalze 2, die mit der Druckwalze kämmt und auf ihrem Umfang mindestens ein Klischee aufgespannt trägt, aus einer Übertragungswalze 3, einer zentralen Verreiberwalze 4, an der die Spiegelwalzen 5 und 6 anliegen, einem Duktor 7, der als sogenannte oszillierende Walze ausgebildet ist und zwischen einer Stellung, in der er an der weiter unten erwähnten Rakelwalze anliegt, und einer Stellung, in der er von der Rakelwalze abgehoben ist; hin und her pendelt, einer rakelwalze 8', die die Farbe über ein Rakel vom Vorratsbehälter erhält und sie dann an den Duktor in der Zeit weitergibt, in der dieser an der Rakelwalze anliegt, von wo die Farbe über die Verreiberwalze und die bertragungswalze zur lilischeewalze gelangt, die sie dann beim Ubertragen des Klischees auf die Druckwalze überträgt. Erfindungsgemäß ist bei dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel zu dem Zweck, daß die aufgetragene Farbschicht in optimalem Umfange verrieben und vergleichmässigt wird, die Anordnung so getroffen, daß die Umfangsgeschtindigkeiten der zwischen die Rakelwalze oder Farbwalze und die klischeewalze geschalteten Walzen verschieden groß sind, derart, daß zwischen zwei beliebige Punkte am Umfang von zwei aneinander entlanglaufende Walzen sich im Verlaufe der Umlaufbewegung ihrer Nalzen mit verschiedenen Geschwindigkeiten aufeinander zu und voneinander weg bewegen. Der Erfindung liegt hierbei der Gedanke zugrunde, daß man den angestrebten Erfolg am besten.erreicht, wenn man zwischen mindestens zwei aneinanderliegenden bzw. miteinander kämmenden walzen des Walzensatzes, der in der Bahn der tbertragung der Druckfarbe von der Rakelwalze zur Klischeewalze liegt, ausser der Umlaufbewegung um die eigene Achse auch noch eine Relativbewegung in der Art stattfinden läßt, daß jeweils an der Anlagestelle oder Abwälzstelle von zwei aneinander ablaufenden Walzen zwischen den beiden walzen zusätzlich zu der Abwälzbewegung eine Wisch- oder Schleifbewegung bzw. eine relative Verschiebebewegung stattfindet.
- Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Uinfangsgeschwindigkeit der Rakelwalze oder Farbwalze 8 sehr viel kleiner als die Dmangsgeschwindigkeit der Umlaufbewegung um die eigene Achse 10 des Duktors 7, wobei die beiden Geschwindigkeiten sich zweckmäßigerweise etwa wie 1:5 oder 1:6 verhalten. Die Umfangsgeschwindigkeit der Umlaufbewegung de-s Duktors um seine eigene Achse 1C ist weiterhin kleiner als diejenige der in Richtung zur Klischeewalze hin unmittelbar auf den Duktor folgenden zentralen Verreiberwalze 4, deren Geschwindigkeit ihrerseits ist/ kleiner/als diejenige der in Richtung zur hlischeewalze hin unmittelbar nachgeschalteten tbertragungswalze, die ihrerseits mit der Klischeewalze zusammenwirkt und hierbei die Farbe auf diese überträgt. Es ergibt sich also ein Bild, daß von der Rakelwalze oder Farbwalze zur Klischeewalze gesehen die Umfangsgeschwindigkeiten der einzelnen aneinanderliegenden lalzen allmählich zunehmen. Bei der ;usführungsform gemäß der Erfindung wird die Druckwalze von einem ihr zugeordneten, nicht -teiter dargestellten Antriebsmotor angetrieben, sie steht über ein Zahnrädergetriebe - die Zähne sind bei 11,12, schematisch angedeutet - mit der Klischeewalze 2 in treibender Verbindungs die ihrerseits über einen Riementrieb 13 mit der zentralen Verreiberwalze 4 in Antriebsverbindung steht. Die zentrale Verreiberwalze dient über Zahnräder 14, 15 und 16 - diese Zahnräder sind wieder nur schematisch angedeutet - einerseits zum Antrieb der tbertragungswalze 3 und andererseits zum Antrieb des Duktors 7. Die Rakelwalze kann von der Druckwalze aus über einen Riementrieb, der bei 17 angedeutet ist, angetrieben werden. Bei einer solchen Anordnung laufen die Druck.walze, die Klischeewalze und die Gbertragungswalze mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit, während die Umfangsgeschwindigkeit der Übertragungswalze größer als diejenige der zentralen Verreiberwalze ist, die einerseits mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit wie die mit ihr zusanmenwirkenden beiden Spiegelwalzen umläuft und deren Umfangsgeschwindigkeit andererseits größer als diejenige der Umlaufbewegung des Duktors um die eigene achse ist, während dessen Umfangsgeschwindigkeit sehr viel größer ist als diejenige der Rakelwalze. Diese Unterschiede in den Geschwindigkeiten der miteinander zusammenwirkenden Walzen ergeben die gute Verreibung der Farbe.
- Selbstverständlich könnte die Anordnung auch so getroffen werden, daß von der Rakelwalze oder Farbwalze zur Klischeewalze hin gesehen die Umfangsgeschwindigkeiten der einzelnen aneinanderliegenden und miteinander kämmenden Walzen allmählich abnehmen, wobei dann die Umfangsgeschwindigkeit der Rakelwalze oder Farbwalze größer und vorzugsweise sehr viel größer als diejenige der Umlaufbewegung um die egene Achse des unmittelbar darauffoleden Duktors ist (wobei sie sich zweckmaSxgerweise zu dieser wie 6 : 1 oder 5 : 1 verhalten könnte), während die Umfangsgeschwindigkeit der Umlaufbewegung des Duktors um die eigene Achse größer als diejenige der in dichtung zur Klischeewalze hin unmittelbar auf den Duktor folgenden sogenannten zentralen Verreiberwalze ist und die UmSangsgeschwindigkeit dieser zentralen Verreiberist/ walze groBer/als diejenige der in Richtung zur Klischeewalze hin unmittelbar nachgeschalteten bbertragungswalze, die ihrerseits mit der Klischeewalze zusammenwirkt und hierbei die Farbe auf diese überträgt. Selbstverständlich könnte diese Wisch- oder Schleifbewegung bzw. Verschiebebewegung zwischen den Walzen auch auf andere ,reise erzielt werden, z.B. indem man die Walzen gegeneinander verschiebt entlang einer aichtung, die rechtwinklig zum Radius oder tangential verläuft.
- Im übrigen kann die zentrale Verreiterwalze auch noch an ihrer Welle zusätzlich zur Umlaufbewegung um ihre geometrische Achse eine hin und her gehende bewegung in Wellenlängsrichtung ausführen, wobei sie einerseits über einen Riementrieb von der Druckwalze her in drehende Bewegung versetzt wird und andererseits von einer Hülse die hin und her gehende Bewegung erteilt bekommt. Auch diese abnahme trägt dazu bei, daß der gewünschte Effekt erzielt wird.
- Der als oszillierende Walze ausgebildete Duktor 7 ist an der Welle der zentralen Verreiberwalze zum Ausführen seiner oszillierenden Bewegung schviienkbar gelagert, indem er um die geometrische Achse 20 der Verreiberwalze 4 herum schwenkbar ist und während seiner oszillierenden Bewegung stendig mit Stellen an seinem Umfang am Umfang der zentralen Verreiberwalze anliegt, wobei er während seiner Pendelbewegung gleichzeitig am Umfang der Verreiberwalze gewissermassen abrollt. Der Duktor ist mit einem Arm 21 an der zelle der zentralen Verreiberwalze verdrehbar gelagert und wird über einen Hebel 22 vom kolben 23 eines pneumatischen Zylinders 24 aus hin und her verschwenkt-, dessen Bewegung in Synchronismus mit den übrigen Bewegungen der Anlage gesteuert wird.
- Ls ergibt sich dann, daß der Duktor und die zentrale Verreiberwalze ausser den Umlaufbewegungen um die eigene Achse und der Pendelbewegung des Duktors auch noch eine Relativbewegung einander gegenüber in der Art ausführen, daß jeweils an der Anlagestelle oder Abwälzstelle zusätzlich zu der Abwälzbewegung eine Wisch- oder Schleifbewegung stattfindet.
- Auch diese Maßnahme trägt zu einer optimalen Verreibung der Farbe und Vergleichmässigung der Farbschicht bei.
Claims (21)
- AnsprücheSelbsttätige Behandlungsanlage zum Bedrucken von Hohlkörpern, wie Tuben od.dgl., die eine als sogenanntes Druckwerk ausgebildete Behandlungseinrichtung besitzt, die eine unmittelbar angetriebene Druckwalze und mindestens eine mit ihr zusammenwirkende und von ihr aus angetriebene Klischeewalze mit mindestens einem auf dem Umfang aufgespannten Klischee enthält, dem die Druckfarbe von einer Farbwalze oder sogenannten Rakelwalze aus über einen als oszillierende Walze ausgebildeten sogenannten Duktor und über verschiedene zwischengeschaltete Übertragungswalzen zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen mindestens zwei aneinanderliegenden bzw. miteinander kämmenden walzen des vialzensatzes der in der Bahn der Übertragung der Druckfarbe von der Rakelwalze zur Klischeewalze liegt, ausser der Umlaufbewegung um die jeweils eigene Achse auch noch eine Relativbewegung in der Art stattfindet, daß jeweils an der Anlagestelle oder Abwälzstelle von zwei aneinander ablaufenden Jalzen-zwischen den beiden Walzen zusätzlich zu der Abwälzbewegung eine isch- oder Schleifbewegung stattfindet.
- 2. Behandlungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Anlagestelle oder Abwälzstelle zwischen den beiden einander zugeordneten Punkten oder Stellen der miteinander kämmenden Walzen eine relative Verschiebebewegung stattfindet.
- 3. Behandlungsanlage nach anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeiten der zwischen die Rakelwalze oder Farbwalze und die klischeewalze geschalteten und hierbei insbesondere jeweils von zwei miteinander kämmenden oder aneinander ablaufenden Walzen verschieden groß sind, derart, daß zwei beliebige Punkte am Umfang von zwei aneinander ablaufenden oder miteinander kommenden walzen sich im Verlaufe der Umlaufbewegung ihrer Salzen mit verschiedenen Geschwindigkeiten; aufeinander zu und voneinander weg bewegen.
- 4. Behandlungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnett daß von der Rakelwalze oder Farbwalze zur Klischeewalae gesehen die Umfangsgeschwindigkeiten der einzelnen aneinanderliegenden oder miteinander kämmenden walzen allmählich zunehmen,
- 5. Behandlungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von der Rakelwalze oder Farbwalze zur Klischeewalze gesehen die Umfangsgeschwindigkeiten der einzelnen aneinanderliegenden und miteinander kämmenden Walzen allmählich abnehmen.
- 6. Behandlungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Rakelwalze oder Farbwalze kleiner, vorzugsweise sehr viel kleiner als diejenige der Umlaufbewegung um die eigene Achse des unmittelbar darauffolgenden sogenannten Duktors ist, wobei sie sich zweckmässigerweise zu dieser wie 1 : 5- 6 verhält.
- 7. Behandlungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Umlaufbewegung des Duktors um die eigene Achse kleiner als diejenige der in Richtung zur Kligcheewalze hin unmittelbar auf den Duktor folgenden sogenannten zentralen Verreiberwalze ist.
- 8. Behandlungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit der zentralen Verreiberwalze kleiner ist als diejenige der in Richtung zur Klischeewalze hin unmittelbar nachgeschalteten bertragungswalze, die ihrerseits mit der Elischeewalze zusammenwirkt und hierbei die Farbe auf diese überträgt.
- 9. *ehardlungssanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Rakelwalze oder Farbwalze größer, vorzugsweise sehr viel größer als diejenige der Umlaufbewegung um die eigene Achse des unmittelbar darauffolgenden Duktors ist, wobei sie sich zweckmässigerweise zu dieser wie 5 - 6 : 1 verhält.
- 10. Behandlungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, 5 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit des Duktors größer als diejenige der in Richtung zur hlischeewalze hin unmittelbar auf den Duktor folgenden sogenannten zentralen Verreiberwalze ist.
- 11. Behandlungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, 5, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit der zentral-en Verreiberwalze größer ist als diejenige der in Richtung zur Klischeewalze hin unmittelbar nachgeschalteten Übertragungswalze, die ihrerseits mit der Klischeewalze zusammenwirkt und hierbei die Farbe auf diese überträgt.
- 12. Behandlungsa-nlage nach einem der Ansprüc-he-'1{ bis-1-, dadurch gekennzeichnet-, -daß der zum Übertragen der-arbe vom Vorratsbehälter zur klischeewalze dienende walzensatz in Richtung zur Klischeewalze hin gesehen aus einer farbwalze oder Rakelwalze mit zugeordnetem Rakel, aus einem als oszillierende Walze ausgebildeten Duktor, aus einer zentralen Verreiberwalze, der vorzugsweise zwei an ihrem Umfang anliegende Spiegelwalzen zugeordnet sind, und aus einer Übertragungswalze besteht, die einerseits an der Klischeewalze anliegt und ihrerseits mit'der Druckwalze zusammenwirkt.
- 13. Behandlungsanlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalze, die Klischeewalze und die mit der Klischeewalze zusammenwirkende Übertragungswalze mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit umlaufen und daß die Umfangsgeschwindigkeit der Übertragungswalze größer als diejenige der zentralen Verreiberwalze ist, die einerseits mit gleicher Umfangsgeschindigkeit wie die mit ihr zusammenwirkenden beiden Spiegelwalzen umläuft und deren Umfangsgeschwindigkeit andererseits größer als diejenige der Umlaufbewegung des Duktors um die eigene Achse ist, während dessen letztgenannte Umfangsgeschwindigkeit sehr viel größer als diejenige der Rakelwalze ist.
- 14. Behandlungsanlage nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalze von einem ihr zugeordneten Antriebsmotor angetrieben wird und z.B. über ein Zahnrädergetriebe mit der Klischeewalze in treibender Verbindung steht, die ihrerseits z.B. über einen Riementrieb in Antriebsverbindung mit der zentralen Verreiberwalze steht, die zum Antrieb einerseits der Übertragungswalze und andererseits der Umlaufbewegung des Duktors dient, mit denen sie z.B.über Zahnradgetriebe verbunden sein kann, während die Rakelwalze von der Druckwalze aus vorzugsweise über einen Riementrieb angetrieben werden kann.
- 15. Behandlungsanlage nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Verreiberwalze an ihrer elle einerseits zum Ausführen einer Umlaufbewegung um ihre geometrische Achse und andererseits zum Ausführen einer hin und her gehenden Bewegung in Wellenlängsrichtung gelagert ist, wobei sie einerseits über einen Riementrieb von der Klischeewalze her in drehende Bewegung versetzt wird und andererseits von einer Kurve her die hin und her gehende Bewegung erteilt bekommt.
- 16. Behandlungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Duktor und die zentrale Verreiberwalze ausser den Umlaufbewegungen um die eigene Achse und der Pendelbewegung des Duktors auch noch eine Relatiubewegung einander gegenüber in der Art ausführen, daß åeSeilsEan der Anlagestelle oder Abwälzstelle zusätzlich zu der Abwälzbewegung eine Wisch- oder Schleifbewegung stattfindet.
- 17. Behandlungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der als oszillierende Walze ausgebildete Duktor während seiner Schwenkbewegung auf die Rakelwalze zu oder von dieser weg mit einer Fartie seines Umfanges ständig am Umfang der zentralen Verreiberwalze anliegt.
- 18. Behandlungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der als oszillierende walze ausgebildete Duktor an der Welle der zentralen Verreiberwalze zum Lusfuhren seiner oszillierenden Bewegung schwenkbar gelagert ist.
- 19. Behandlungsanlage nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der als oszillierende Walze ausgebildete Duktor um die geometrische Achse der zentralen Verreiberwalze herum schwenkbar ist und während seiner oszillierenden Bewegung ständig mit Stellen an seinem Umfang am Umfang der zentralen Verreiberwalze anliegt.
- 20. Behandlungsanlage nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Duktor während seiner Pendelbewegung auch noch eine angetriebene kontinuierliche Bewegung um seine eigene Achse ausführt.
- 21. Behandlungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Duktor mit einem Arm an der elle der zentralen Verreiberwalze verdrehbar gelagert ist und über einen Hebel vom Kolben eines pneümatischen Zylinders aus hin und her verschwenkt wird, dessen Bewegung, z.B. auf elektrischem Wege in Synchronismus mit den übrigen Bewegungen der Anlage gesteuert wird. Leerseite
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702021599 DE2021599C3 (de) | 1970-05-02 | 1970-05-02 | Farbwerk für eine Offsetdruckmaschine zum Bedrucken von Hohlkörpern wie Tuben u.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702021599 DE2021599C3 (de) | 1970-05-02 | 1970-05-02 | Farbwerk für eine Offsetdruckmaschine zum Bedrucken von Hohlkörpern wie Tuben u.dgl. |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2021599A1 true DE2021599A1 (de) | 1971-11-11 |
| DE2021599B2 DE2021599B2 (de) | 1976-11-11 |
| DE2021599C3 DE2021599C3 (de) | 1981-12-24 |
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ID=5770099
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702021599 Expired DE2021599C3 (de) | 1970-05-02 | 1970-05-02 | Farbwerk für eine Offsetdruckmaschine zum Bedrucken von Hohlkörpern wie Tuben u.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2021599C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3402802A1 (de) * | 1984-01-27 | 1985-08-01 | Metronic Gerätebau GmbH & Co, 8702 Veitshöchheim | Vorrichtung zum bedrucken von harten gegenstaenden |
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| DE563555C (de) * | 1932-11-08 | Fallert & Co Akt Ges | Farbwerk, insbesondere fuer Hochdruckmaschinen | |
| DE590435C (de) * | 1930-10-16 | 1934-01-03 | Linotype Machinery Ltd | Farbwerk fuer Zylinderschnellpressen |
| DE1093804B (de) * | 1959-01-17 | 1960-12-01 | Roland Offsetmaschf | Farbheber |
| DE1266315B (de) * | 1962-09-21 | 1968-04-18 | Machines Speciales Sa Soc Et | Farbwerk fuer eine Rotationsdruckmaschine |
| DE1536426A1 (de) * | 1965-10-22 | 1969-12-18 | Continental Can Co | Vorrichtung zum Bedrucken der Aussenflaechen von rohrfoermigen Gegenstaenden,insbesondere Dosenruempfen |
-
1970
- 1970-05-02 DE DE19702021599 patent/DE2021599C3/de not_active Expired
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| Title |
|---|
| In Betracht gezogene ältere Patente: DE-PS 19 40 661 |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2021599B2 (de) | 1976-11-11 |
| DE2021599C3 (de) | 1981-12-24 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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