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DE2021464A1 - Vorrichtung zum Ein- und Ausbauen der Ablaufspulen in Verseilmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Ein- und Ausbauen der Ablaufspulen in Verseilmaschinen

Info

Publication number
DE2021464A1
DE2021464A1 DE19702021464 DE2021464A DE2021464A1 DE 2021464 A1 DE2021464 A1 DE 2021464A1 DE 19702021464 DE19702021464 DE 19702021464 DE 2021464 A DE2021464 A DE 2021464A DE 2021464 A1 DE2021464 A1 DE 2021464A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stranding
coils
spools
pay
rotor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702021464
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Arora Ramesh K
Wolfgang Dr-Ing Plinke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KM Kabelmetal AG
Fried Krupp AG
Original Assignee
KM Kabelmetal AG
Fried Krupp AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KM Kabelmetal AG, Fried Krupp AG filed Critical KM Kabelmetal AG
Priority to DE19702021464 priority Critical patent/DE2021464A1/de
Publication of DE2021464A1 publication Critical patent/DE2021464A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/16Auxiliary apparatus

Landscapes

  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ein- und Ausbauen der Ablaufspulen in Verseilmaschinen.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ein- und Ausbauen der Ablaufspulen in Verseilmaschinen, wobei die einzubauenden Spulen einem Speicher entnommen und die auszubauenden Spulen einem Förderbänd oder dgl. zugeführt werden.
  • Zum Herstellen von Telefonkabeln, Armierungen u. dgl. erden häufig Verseilmaschinen benutzt, bei denen die Ablaufspulen reihenweise hintereinander im Verseilrotor angeordnet sind. Es ist naheliegend, in diesem Fall zum Beschleunigen des Spulenwechsels alle Spulen gemeinsam aus- und einzubauen. Eine bekannte Vorrichtung dieser Art ist neben einer Korbverseilmaschine angeordnet; die Spulen werden dabei in den in Flurhöhe liegenden Tisch der Vorrichtung von Hand eingerollt und danach gemeinsam mittels der Vorrichtung beschnikkungsgerecht zur Maschine angehoben und gekippt. Das Hinein. und Ausbringen der Spulen in die Spulenlagerungen des Verseilrotors bzw. aus diesem heraus muß dabei einzeln von Hand erfolgen.
  • Bekannt ist ferner eine Verseilmaschine, ei der die in einem Rahmen hintereinander fest gelagerten Spulen zusammen mit dem Rahmen, in dem sie auch während ihrer Bespulung verbleiben, in den Korb der Maschine ein-bzw. aus diesem ausgebracht werden. Weiter gibt es Vorschläge, die ein Auswechseln der Ablaufspulen mitsamt ihrer Lagerstellen, die hierzu fahrbahr gestaltet sind, vorsehen.
  • Im übrigen werden bei den bekannten Beschickungseinrichtungen die Spulen einzeln in die Lagerungen der Verseilmaschinen eingebracht Zzv. aus diesen herausgenommen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei den vorstehend genannten Beschickungseinrichtungen erforderliche Handarbeit durch schneller verlaufende Maschinenarbeit zu ersetzen und dabei die den besonderen Gegebenheiten beim Verseilen von Telefonadern zu Bündelkabeln zu berücksichtigen. Diese bestehen darin, daß große Aderlängen auf empfindlichen Kunststoffspulen zur Verwendung gelangen, die Stöße und schwere Beanspruchungen nicht vertragen und für eine manuelle Beschickung zu schwer sind, daß weiter die Zahl der Ablaufspulen größer ist und die einzelnen Aggregate meist auf beschränkten Raum untergebracht werden müsgen und daß dadurch für den An- und Abtransport der Spulen nur wenig Raum zur Verfügung steht.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Beschikkungsvorrichtung gelöst, bei der die Spulen von einer schiefen Ebene vor dem Verseilaggregat, auf der sie lagern, einzeln abgerollt und auf einer eine Verlänge nxng der schiefen Zbene bildenden Beschickungsbahn, Je eine Spule unter einer Spulenlagerung des Verseilrotors zentriert, festgehalten werden. Nach dem Einlaufen aller Spulen werden diese gemeinsam von der schiefen Ebene der Beschickungsbahn in die Spulenlagerungen des Verseilrotors gehoben und for; auf bekannte Weise aufe genommen. Leere Spulen werden von der Hubeinrichtung den Spulenlagerungen entnommen und durch Absenken wieder auf die schiefe Ebene der Beschickungsbahn abgesetzt, von wo sie auf ein Förderband od. dgl. abrollen konnten.
  • Der Vorteil der beschriebenen Vorrichtung besteht besonders darin, daß zum Spulenwechsel keine manueller Eingriffe nötig sind und daß die Vorrichtung nur wenig zusätzlicher. Raum braucht, aa sie fast vollständig unterhalb der Verseilmaschine liegt und nur die Bereitstellungsbahn darüber hinausragt. Die Erfindung, die vorzugsweise für die Beschickung von Rotoren mit fünf Ablaufspulen einer Bündelverseilmaschine gedacht ist, kann ebenso auch für die Beschickung von Verseilkörben benutzt werden, bei welchen die Spulen reihenweise geordnet sind. Auch hier kann die Vorrichtung völlig im Bereich des Verseilkorbes angeordnet werden und ihr Einsatz im Verein mit einer automatischen Spullenlagerung den Spulenwechsel erheblich beschleunigen.
  • Nachstehend ist die Erfindung an Hand der Zeichnung, die eine Ausführung der Vorrichtung für eine Telefon-Bündelverselmaschine mit zwei nebeneinander liegenden Verseilrotoren für je fünf Ablaufspulen zeigt, näher beschrieben. Im einzelnen zeigen: Fig. 1 den Aufriß der Vorrichtung, Fig. 2 einen Querschnitt der Vorrichtung @@@ Fig. 2 Einzelheiten der Beschlockungsbahn in einer anderen Ausführung.
  • Von der schiefen Ebene 1, die als Bereitstellungsplatz ftlr Lblaufspulen 2 dient, werden diese Spulen einzeln mittels eines drehbaren Stegkorbes 3 auf eine unter dem Verseilrotor 4 liegende, ebenfalls mit Gefälle versehene Beschickungsbahn 5 gebracht. Auf dieser Bahn laufen sie dann abwärts und werden nacheinander im Abstand der Spulenlagerungen 6 des Verseilrotors 4 angehalten0 Zu diesem Zweck sind Riegelsegmente 17 vorgesehen, die in den entsprechenden Abständen auf einer Welle 18, die neben der Bahn5 angeordnet ist, sitzen und durch Drehen dieser Welle nacheinander in den Weg der einlaufenden Spulen 2 geraten. Durch Verbindung der Welle 18 mit dem Stegkorb 3 über zwei gec gelradtriebe 19 und 20 wird Bo die Aufgabe der Spulen, ihre Verteilung auf der Bahn 5 und die Abgabe der leein ren Spulen gesteuert. Bei der Fig. 3 dargestellten anderen Ausführung der Beschickungsbahn werden die Spuion dadurch angehalten, daß Teile 8 der 3ahn 5 abgesenkt werden und die Spulen in die entsprechenden Vertiefungen einsinken. Das Absenken dieser Bahnteile erfolgt beispielsweise durch Zylinder 15 hydraulisch oder pneumatisch, ebenfalls im Zusammenhang mit der Spulenauf- oder abgabe gesteuert.
  • Nachdem alle fünf Spulen 2 einer Beschickungsreihe eingelaufen und geordnet unter den Spulenlagerungen 6 des Verseilrctors 4 auf der Bahn5 liegen, werden sie gemeinsam in den Verseilrotor gehoben. Hierzu dient eine Hubvorrichtung 9 mit Tragbalken 10. Die Trag. balken haben fUr jede Spule 2 zwei Stangen 11, die in Schlitze 14 der Bahn 5 hineingreifen. Beim Anheben der Spulen können diese sich auf Rollen 12 der Stangen frei irehen und zu den Spulenlagerun-en des Ver. seilrotors zentrieren. #ind die Spulen 2, wie in Fig. 1 gestrichelt gezeichnet, angehoben, werden sie in sekannter lfeise von den Spulenlagerungen 6 aufgenommen.
  • Beim Ausbauen der leeren Spulen 2 werden diese dagegen den Spulenlagerungen 6 entnommen, mittels der Hubvorrichtung 9 abgesenkt und danach durch Weiterdrehen der Anhaltewelle 18 bzw. Anheben der Beschikkungsbahnteile 8 nacheinander auf ein Transportband 13 abgegeben. Zin besonderer Vorteil bezüglich schneller Bedienung wird erzielt, wenn die Spulenlagerungen 6 dabei pneumatisch ver- bzw. entriegelt werden.
  • Damit die Spulen 2 beim Ablaufen nicht in den Unterbrechungen der Bahn 5 hängen bleiben, ist diese 3ahn durch entsprechende Unterlagen 16 treppenförmig gestaltet, so daß die Spulenflansche nicht in die Schlitze 14 einsinken kannen, wenn die Teile 8 nicht abge. senkt sind.
  • Die Bahn 5 ist beiderseits mit angewinkelten Schrägflächen 21 versehen, einmal damit Spulen 2, die. durch das Inhalten ecken und auf diese Schrägflächen auflaufen, in die richtige Lage zurücksinken, zum anderen, um aus dem Verseilrotor 4 entnommene Spulen, die in der Spulenlagerung seitlich verschoben werden, bahngerecht auszurichten.
  • Patentansprüche:

Claims (3)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e : 01. Vorrichtung zum Einw und Ausbauen der Ablaufspulen in Verseilmaschinen, wobei die einzubauenden Spulen einem Speicher entnommen und die auszubauenden Spulen einem Förderband od. dgl. zugefUhrt werden, daß durch gekennzeichnet, daß unterhalb des Verseilrotors (4) eine mit Gefälle versehene Beschickungsbahn (5) angeordnet ist, auf welche die einzeln dem Speicher entnommenen Spulen (2) gerollt und in Abständen, die den Spulenlagerungen (6) im Verseil##-rotor (4) entsprechen, angehalten werden, so daß sie gemeinsam von ihr durch eine Hubeinrichtung (9) in den Verseilrotor gehoben werden können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der dem Speicher entnommenen Spulen (2) ein drehbarer Stegkorb (3) dient, durch dessen Stege beim Drehen die auf einer schiefen Ebene (1) lagernden Spulen abwechselnd gesperrt und freigegeben werden, während mehrere mit dem Stegkorb mechaver nisch oder elektrisch bundene Anhaltemittel (17) für die einzelnen spulen nacheinander in Wirkungsstellung gebracht werden.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (9) mit frei drehbaren Rollen (12) versehene Tragstangen (11) aufweist, die in abgesenkter Stellung in Schlitze (14) der Beschickun6sbahn (5) eingreifen.
DE19702021464 1970-05-02 1970-05-02 Vorrichtung zum Ein- und Ausbauen der Ablaufspulen in Verseilmaschinen Pending DE2021464A1 (de)

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DE19702021464 DE2021464A1 (de) 1970-05-02 1970-05-02 Vorrichtung zum Ein- und Ausbauen der Ablaufspulen in Verseilmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2021464A1 true DE2021464A1 (de) 1971-11-25

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ID=5770008

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DE19702021464 Pending DE2021464A1 (de) 1970-05-02 1970-05-02 Vorrichtung zum Ein- und Ausbauen der Ablaufspulen in Verseilmaschinen

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DE (1) DE2021464A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2856389A1 (de) * 1978-04-19 1979-10-31 Thaelmann Schwermaschbau Veb Verseilmaschine mit koaxial auf der verseilwelle angeordneten spulen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2856389A1 (de) * 1978-04-19 1979-10-31 Thaelmann Schwermaschbau Veb Verseilmaschine mit koaxial auf der verseilwelle angeordneten spulen

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