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DE20212127U1 - Funkfernbedienung - Google Patents

Funkfernbedienung

Info

Publication number
DE20212127U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
remote control
housing
radio remote
telephone
button
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20212127U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE20212127U priority Critical patent/DE20212127U1/de
Publication of DE20212127U1 publication Critical patent/DE20212127U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/60Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers
    • H04M1/6033Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers for providing handsfree use or a loudspeaker mode in telephone sets
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/274Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc
    • H04M1/2745Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc using static electronic memories, e.g. chips
    • H04M1/275Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc using static electronic memories, e.g. chips implemented by means of portable electronic directories

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

Beschreibung
Funkfernbedienung
Die Erfindung betrifft eine Funkfernbedienung für ein Telefon mit einem Rufnummernspeicher.
In vielen Bereichen sind unidirektionale Fernbedienungen eine ebenso bequeme wie inzwischen selbstverständliche Handhabungshilfe. Als Beispiele seien hier Fernbedienungen zum Öffnen von Pkw-Schlössern, zum Ein- und Ausschalten von Fernseh-, Audio- und Videogeräten, für mechanische Fenster- oder Türverriegelungen oder sonstiger Geräte im Haushalt, im Pkw oder Werkhallen genannt.
Soweit es sich um die Auslösung eines einzigen Schaltvorganges handelt, beispielsweise um das öffnen einer Pkw-Schließanlage, ist die betreffende Speicherplatzbelegung eindeutig, so dass auf Pkw-Schlüssel eine Taste zum Öffnen der Türverriegelung und eine weitere Taste zum Verriegeln der Türen vorgesehen sind. Nicht selten ist in einem Pkw-Schlüssel auch eine weitere separate Taste für das Öffnen des Kofferraums integriert. Zumeist wird eine Infrarot-Schnittstelle verwendet. Entsprechendes gilt auch für Fernsteuergeräte zum Öffnen und Verschließen von Türen und Fenstern, wobei hier zum Teil nur eine einzige Taste vorgesehen ist, die den jeweils möglichen nächsten Betätigungsvorgang, d.h. Schließen oder Entriegeln auslöst. Zum Stand der Technik gehören auch Fernbedienungsgeräte zum Abhören des Anrufbeantworters oder auch tragbaren Telefonen, zu denen im weitesten Sinne auch Handys gerechnet werden können. Alle diese Geräte sind jedoch mit einer Mehrtastenbelegung versehen, deren Bedienung zum Teil eine nicht unerhebliche Fingerfertigkeit, zumindest aber eine rudimentäre Kenntnis der Bedienungsanleitung erfordert.
Insbesondere ältere Menschen sowie motorisch Behinderte, Diabetiker, bettlägerige Personen oder solche Personen, die in einer Notsituation handeln müssen, sind
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jedoch häufig mit der Bedienung dieser Geräte überfordert oder situationsentsprechend nicht hierzu in der Lage, wie z.B. Spielhallenaufseher, die schnell Hilfe herbeirufen müssen. Stets dann, wenn das im Raum vorhandene Telefon nicht erreichbar ist oder nicht bedient werden kann, erscheint Abhilfe geboten, welche die nach dem Stand der Technik bekannten Funkfernbedienungen nicht leisten können.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Funkfernbedienung für ein Telefon mit einem Rufnummernspeicher zu schaffen, die einfach handhabbar ist und den vorstehend geschilderten Notsituationen gerecht werden kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Funkfernbedienung nach Anspruch 1 gelöst, die durch ein Gehäuse gekennzeichnet ist, das nur eine einzige Bedienungstaste aufweist, über die mittels einer Steuerschaltung bei einem ankommenden Ruf eine Freisprecheinrichtung aktiviert oder deaktiviert wird oder eine Speicherweiterschaltung zur Rufnummernwahl aktivierbar ist. Steht z.B. im Krankenzimmer einer bettlägerigen Person entfernt vom Bett ein Telefon, dessen Rufnummer ein Außenstehender gewählt hat, so kann diese bettlägerige Person die einzige Taste der Funkfernbedienung drücken, womit die Freisprecheinrichtung trotz aufgelegtem Telefonhörer eingeschaltet wird. Die bettlägerige Person kann dann das Telefonat annehmen und ein Gespräch führen, wonach durch nochmaliges Betätigen derselben Taste des Gehäuses der Funkfernbedienung die Freisprecheinrichtung ausgeschaltet wird. Nunmehr kann ein neuer Ruf angenommen werden.
Umgekehrt ist die Bedienungsperson in der Lage, durch Drücken der Bedienungstaste die Speicherweiterschaltung zu aktivieren. Durch die Dauer des Tastendruckes wird der Speicherplatz ausgewählt. So kann insbesondere vorgesehen sein, dass alle 2 Sekunden (oder einstellbar in längeren Zeiträumen) der Speicher weitergeschaltet und optisch dargestellt wird (Leuchtanzeige am Gehäuse). Wenn der gewünschte Speicher erreicht ist, wird die Taste losgelassen, wonach die Freisprecheinrichtung automatisch aktiviert und gleichzeitig die unter diesem Speicherplatz abgespeicherte Telefonnummer gewählt wird. Das Telefonat kann nunmehr
nach Verbindungsaufbau geführt werden, wonach die einzige Taste abermals gedrückt wird.
Insbesondere bei vorhandenen ISDN-Anlagenoder Telefonen mit Clip-Funktion kann hierdurch eine Art Notrufsystem geschaffen werden. Hierzu ist auf dem ersten Speicherplatz die Telefonnummer der im Notfall anzusprechenden Person abgespeichert, so dass durch kurzes Drücken die betreffende Rufnummer gewählt wird. Meldet sich die Bedienungsperson nicht, erkennt die angerufene Person unmittelbar die Notlage und kann dementsprechend handeln. Insbesondere die Zielgruppe älterer oder behinderter Menschen hat somit mit einer einfachen Funkfernbedienung die Möglichkeit, sich ohne aufwendige Rufnummernwahl oder durch Aufsuchen der Speicherfunktionsplätze Gehör zu verschaffen bzw. auch dann Telefonanrufe anzunehmen, wenn das Telefon nicht erreichbar ist.
Weiterbildungen der Erfindungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
So ist die Funkfernbedienung vorzugsweise so ausgebildet, dass das Gehäuse Befestigungsmittel für ein Armband aufweist, das insbesondere ein Klettband sein kann. Auf diese Weise ist es möglich, das Gehäuse wie eine Uhr am Handgelenk zu tragen, so dass dieses Gehäuse stets greifbar ist. Beispielsweise kann das Gehäuse auch Ösen oder Durchbrechungen aufweisen, durch die ein Uhrenarmband durchsteckbar ist, so dass das Gehäuse am Uhrarmband, falls gewünscht, getragen werden kann.
Um auch motorisch behinderten Personen eine zielsichere Handhabung zu erleichtern, hat die Bedienungstaste eine zumindest im wesentlichen runde, ovale oder rechteckige Form mit einer Mindestfläche von 1,4 cm2. Mit anderen Worten, die Bedienungstaste soll möglichst großflächig ausgebildet sein.
Vorzugsweise besitzt das Gehäuse zusätzlich eine Kontrollleuchte, die insbesondere eine LED zur Anzeige eines ankommenden Rufes aufweist. Auf diese Art und Weise
kann auch bei "leise eingestelltem Klingelzeichen" visuell ein Telefonanruf festgestellt werden.
Nach einer Weiterentwicklung der vorliegenden Erfindung kann das Gehäuse Meßeinrichtungen für die Pulsfrequenz oder die Körpertemperatur aufweisen oder mit solchen Meßeinrichtungen verbindbar sein, zu denen weiterhin auch Blutdruckmeßgeräte etc. zählen können. Diese zusätzlichen Meßkreise ermöglichen nicht nur Wiedergaben über ein auf dem Gehäuse vorhandenes Display über körpereigene Funktionen wie Pulsfrequenz oder Temperatur oder auch ggf. den Blutdruck, sondern auch die Implementierung eines automatischen Notrufes, der aktiviert wird, sobald vorgebbare Größen wie ein Körpertemperatur- oder Pulsfrequenzfenster verlassen werden. Die automatisch über den Speicherplatz 1 angerufene Person erkennt auch dann ohne Betätigung der einzigen Handtaste die Notsituation.
Wie bereits mehrfach erwähnt, verfügt das Gehäuse vorzugsweise über ein Display, auf dem der gewählte Speicherplatz zur Rufnummernwahl angezeigt wird. Dies kann z.B. eine Flüssigkristall- oder sonstige Leuchtzifferanzeige sein, die ggf. periodisch entsprechende Signale anzeigt.
Die weitere Funktionsweise sowie ein Ausführungsbeispiel werden im folgenden anhand der Abbildungen erläutert. Es zeigen
Fig. 1 und 2 jeweils Flußdiagramme zur der Funktionsweise je nach Bedien
status und
Fig. 3 eine skizzenhafte Darstellung einer Fernbedienung mit einem an
einem Armband befestigten Gehäuse.
Anhand der Fig. 1 wird deutlich, dass bei einem Klingeln des Telefons entweder konventionell der Hörer abgenommen und das Telefonat geführt und der Hörer nach dem Telefonat wieder aufgelegt werden kann bzw. die Fernsprechverbindung über
Ein-/Ausschalter aktiviert und deaktiviert wird. Alternativ hierzu ist es bei einem ankommenden Ruf, bei dem das Telefon klingelt, dass die in Fig. 3 dargestellte Funkfernbedienung über die im Gehäuse vorhandene Elektronik den ankommenden Ruferkennt. Die Bedienungsperson kann dann-durch Knopfdruck auf die vorhandene Taste die Sender-/Empfänger-Verbindung herstellen und die Freisprecheinrichtung einschalten, wonach das Telefonat über eine Distanz geführt werden kann ohne dass der Hörer oder das Telefon berührt wird. Mögliche Funkstrecken sind im wesentlichen durch die Sender-/Empfängerleistung bestimmt und können mehrere Meter betragen. Ist das Telefonat beendet bzw. soll dieses beeendet werden, wird erneut die Taste als Knopf gedrückt, wonach der Sender abgeschaltet und die Fernsprecheinrichtung ausgeschaltet wird.
In Fig. 2 ist dargestellt, wie die Bedienungsperson telefonieren kann, ohne sich zum vorhandenen Festnetzanschluß zu bewegen. Voraussetzung ist hierfür, dass zum betreffenden Zeitpunkt kein Anruf ankommt, d.h. das Telefon nicht klingelt. Im konventionellen üblichen Fall kann der Hörer abgenommen, ein entsprechender Rufnummemspeicherknopf gedrückt, das Telefonat geführt und der Telefonhörer nach Beendigung des Gespräches wieder aufgelegt werden. Alternativ hierzu kann durch Tastendruck bzw. Knopfdruck der Sender aktiviert werden. Die Funkfernbedienung erkennt in diesem Fall dass kein Ruf ankommt, womit der erste Timer als Speicherweiterschalter aktiviert wird. Eine Leuchtdiode bzw. eine Ziffernausgabe am Gehäuse zeigt den ersten Speicherwahlplatz an. Wird der Tastendruck durch Loslassen aufgehoben, wird die gespeicherte Nummer des ersten Speicherplatzes gewählt und gleichzeitig die Freisprecheinrichtung eingeschaltet. Bei längerem Tastendruck, bei dem eine voreingestellte Zeit überschritten wird, wird der nächste Timer aktiviert, d.h. der nächste Rufnummernspeicher aufgerufen, was sich entsprechend der vorhandenen Rufnummernspeicherplätze fortsetzt bis zum letzten Speicher. Beträgt die voreingestellte Zeit 2 Sekunden, in der jeder Speicherplatz "gehalten" wird, wird beispielsweise nach mehr als 4 Sekunden der dritte Speicherplatz aktiviert, so dass beim Loslassen der Taste die betreffende Rufnummer angewählt wird. Das entsprechende Telefonat kann nunmehr bei eingeschalteter Freisprecheinrichtung in gewünschter Länge geführt werden und wird dadurch beendet, dass die Sendertaste,
d.h. die Taste des Gehäuses gedrückt wird, womit die Freisprecheinrichtung deaktiviert wird, so dass das Telefon für neue Gespräche - passiv oder aktiv - wieder bereit ist.
Fig. 3 zeigt ein konkretes Ausführungsbeispiel, bei dem die Funkfernbedienung in einem Gehäuse 10 mit einer entsprechenden Sender-/Empfängerelektronik untergebracht ist. Das Gehäuse besitzt entsprechende Aufnahmen bzw. Durchbrechungen zur Befestigung eines Armbandes, das im vorliegenden Fall als sogenanntes Klettband ausgeführt ist. Über die Taste 12, die quadratisch mit einer Kantenlänge von beispielsweise 14 mm ausgeführt sein kann, kann die Bedienung erfolgen. Ferner vorgesehen ist noch eine Leuchtdiode 13, die anzeigt, ob ein ankommender Ruf vorliegt.
Das Gehäuse sollte einerseits insbesondere wegen der gewünschten großen Tastengröße hinreichend großflächig ausgeführt sein, andererseits nicht störend wirken, so dass die Gehäuselänge z.B. 40 bis 45 mm betragen kann. Nicht dargestellt ist ein Display, über das etwa gewählte Rufnummern entsprechend dem angewählten Rufnummernspeicherplatz oder auch, wenn erweiterte Funktionen vorgesehen sind, die Körpertemperatur, Pulsfrequenz etc. anzeigbar sind. Die Zielrichtung der als Handsender ausgebildeten Funkfernbedienung sollte jedoch nicht durch weitere Tasten oder ähnliches verfehlt werden, um irrtümliche Bedienungen von vornherein auszuschalten.
Das Telefon, mit dem über die Fernbedienung kommuniziert wird, besitzt ein Mikrofon mit Verstärker sowie einen Lautsprecher zur Sprachwiedergabe, was bei handelsüblichen Telefonen komfortablerer Bauart inzwischen üblich ist.

Claims (7)

1. Funkfernbedienung für ein Telefon mit einem Rufnummernspeicher, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (10), das nur eine einzige Bedienungstaste (12) aufweist, über die mittels einer Steuerschaltung - bei einem ankommenden Ruf - eine Freisprecheinrichtung aktiviert oder deaktiviert wird, oder eine Speicherweiterschaltung zur Rufnummernwahl aktivierbar ist.
2. Funkfernbedienung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) Befestigungsmittel für ein Armband (11) aufweist, das vorzugsweise ein Klettband ist.
3. Funkfernbedienung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) Ösen oder Durchbrechungen aufweist, durch die ein Uhrenarmband durchsteckbar ist.
4. Funkfernbedienung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienungstaste (12) eine zumindest im wesentlichen runde, ovale oder rechteckige Form mit einer Mindestfläche von 1,4 cm2 aufweist.
5. Funkfernbedienung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) zusätzlich eine Kontrollleuchte, vorzugsweise eine LED (13) zur Anzeige eine ankommenden Rufes aufweist.
6. Funkfernbedienung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse Meßeinrichtungen für die Pulsfrequenz und/oder die Körpertemperatur aufweist oder mit solchen Meßeinrichtungen verbindbar ist.
7. Funkfernbedienung nach einem der Ansprüche bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) ein Display aufweist, über das der gewählte Speicherplatz zur Rufnummernwahl anzeigbar ist.
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