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DE20212733U1 - Verkleidung für Behälter, insbesondere Abfallcontainer - Google Patents

Verkleidung für Behälter, insbesondere Abfallcontainer

Info

Publication number
DE20212733U1
DE20212733U1 DE20212733U DE20212733U DE20212733U1 DE 20212733 U1 DE20212733 U1 DE 20212733U1 DE 20212733 U DE20212733 U DE 20212733U DE 20212733 U DE20212733 U DE 20212733U DE 20212733 U1 DE20212733 U1 DE 20212733U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
garbage
container
cladding
bin
covering
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20212733U
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English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE20212733U priority Critical patent/DE20212733U1/de
Publication of DE20212733U1 publication Critical patent/DE20212733U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
    • B65F1/1426Housings, cabinets or enclosures for refuse receptacles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

W11G021 - 1 -
Beschreibung:
&agr;·
Verkleidung für Behälter, insbesondere Abfallcontainer
Die Erfindung betrifft eine Verkleidung für einen Behälter, insbesondere für einen Abfallcontainer wie eine rollbare Mülltonne, mit mindestens einem Wandelement zur Abdeckung einer Seite des Behälters. Die erfindungsgemäße Verkleidung kann auch zum Kaschieren anderer frei stehender Behälter, wie z.B. Regentonnen, eingesetzt werden.
Derartige Verkleidungen sind in unterschiedlichen Ausbildungen bekannt. So zeigt beispielsweise das deutsche Gebrauchsmuster 92 05 415 Ul eine Mülltonnenverkleidung mit Basisplatte und Deckel, welche höheneinstellbare Füße hat. Derartige selbsttragende starre Konstruktionen umfassen in der Regel das gleiche Volumen wie eine Mülltonne selbst und sind daher recht aufwendig in der Herstellung, dem Transport und der Lagerung.
Das Gebrauchsmuster DE 94 01 923 Ul zeigt eine Verkleidung, bestehend aus einem zerlegbaren Rahmen, der bepflanzbare Vegetationsflächen aufweist. In zerlegtem Zustand ist diese Müllbox wenig raumgreifend, so daß ihr Transport und ihre Lagerung wenig aufwendig ist. Sie weist allerdings eine recht aufwendige und stabile Konstruktion auf, da sie im zusammengebauten Zustand ebenfalls selbsttragend sein soll. Dadurch ist sie zum einen recht teuer und zum anderen recht kompliziert zusammenzusetzen.
Das deutsche Patent DE 196 22 137 C2 beschreibt eine Verkleidung für verfahrbare Mülltonnen, welche drei zueinander rechtwinklige Wände aufweist, die senkrecht auf einem Gestell mit U-förmigem und nach hinten offenem Grundriß befestigt sind. Das Gestell ist von vorne um die Mülltonne herum schiebbar. Wie in der Fig. 3 der DE 196 22 137 C2 ersichtlich, ist das Gestell zusammenlegbar, so daß die Verkleidung für den Transport und die Lagerung einen recht geringen Raumbedarf hat. Allerdings ist auch die Verkleidung gemäß der DE 196 22 137 C2 bei der Herstellung sehr aufwendig und kostenintensiv, da sie ein stabiles, selbsttragendes Gestell umfaßt, welches durch aufwendige Mechaniken flach zusammengelegt werden kann.
W11G021 -2-
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verkleidung für einen Behälter zu schaffen, die äußerst einfach und kostengünstig in der Herstellung ist und bei Transport und Lagerung einen sehr geringen Raumbedarf aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verkleidung mindestens einen ersten Teil einer lösbaren Befestigungsvorrichtung umfaßt, welche an einem komplementär ausgebildeten zweiten Teil der Befestigungsvorrichtung befestigbar ist, wobei der genannte zweite Teil der Befestigungsvorrichtung an dem Behälter angeordnet ist.
10
Bei einer Ausführungsform wird der erste Teil der Befestigungsvorrichtung von einem nach unten offenen Haken gebildet und der zweite Teil der Befe- ··*· stigungsvorrichtung von dem oberen Rand des üblicherweise mit einem Deckel verschlossenen Behälter.
* ·* Zur Befestigung der erfindungsgemäßen Verkleidung an einem Behälter werden nicht - wie im Stand der Technik - zwei selbsttragende Elemente (Abfallcontainer einerseits und Verkleidung andererseits) ineinander geschoben, sondern es werden lediglich die Wandelemente der Verkleidungen an dem Behälter befestigt, der diesen Wandelementen Halt gibt und sie somit trägt. Die Befestigung ist insbesondere bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Haken äußerst einfach. Es muß lediglich der Deckel geöffnet und der Haken in den oberen Rand der Mülltonnen eingehängt werden. Der Haken sollte sich im wesentlichen eng an die Kontur der Mülltonne anlegen, damit anschließend der Deckel wieder geschlossen werden kann. Je nach Abstellort der Mülltonne kann entweder ein Wandelement zur Bildung der Verkleidung verwendet werden oder mehrere. In der Regel werden die Abfallcontainer gegen eine Wand gestellt, so daß drei Wandelemente an die beiden Seitenwände und an die vordere Wand angebracht werden können. Wenn mehrere Mülltonnen nebeneinander stehen, werden nur die außen liegenden Seitenwände der beiden äußeren Mülltonnen verkleidet. Die dazwischen liegende Mülltonne werden nur an ihrer Vorderseite verkleidet.
Auf der Rückseite weist eine Mülltonne in der Regel Haltegriffe auf. Wird die Mülltonne an ihren Haltegriffen ergriffen und mit ihrer gegenüberliegenden Vorderseite gegen die Wand geschoben, können die Befestigungshaken auch in die Haltegriffe der Mülltonne eingehängt werden. Ferner ist eine Befestigung an beliebigen anderen Konturen des Abfallcontainers möglich. Bei-
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spielsweise können großvolumige Abfallcontainer Streben, Laschen, Griffe und ähnliches aufweisen, in welche die Verkleidungen eingehängt werden können.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird das Wandelement von einem Drahtgitter gebildet. Der Befestigungshaken besteht bei einer bevorzugten Ausführungsform aus einem abgekanteten Blechstreifen, der an einem Ende J..,;, zur Bildung des nach unten offenen Hakens mehrfach abgekantet ist mit dem anderen Ende eine Masche des Drahtgitters durchragt. Dieses andere Ende ist vorzugsweise ebenfalls abgekantet und bildet einen Befestigungshaken zur Befestigung des Blechstreifens an dem Drahtgitter. Die erfindungsgemäße Verkleidung läßt sich auf diese Weise mit sehr einfachen Mitteln sehr kosten- ·· · günstig herstellen und leicht an einem Behälter, z.B. einer Mülltonne befestigen.
% ·· Vorzugsweise weist die erfindungsgemäße Verkleidung - wie die Verkleidungen aus dem Stand der Technik - schmückende Verzierungen an dem Wandelement auf. Die schmückenden Verzierungen können beispielsweise künstliches Blattwerk sein. Derartiges, künstliches Blattwerk ist beispielsweise zur Raumdekoration bekannt und weist aus Kunststoff oder Stoff bestehende Blätter auf, die durch Drahtelemente, welche die Stengel bilden, miteinander verbunden sind. Künstliches Blattwerk hat in der Regel eine ausreichend hohe Lebensdauer, um über einen langen Zeitraum die erfindungsgemäße Verkleidung zu schmücken.
Wie eingangs erwähnt, können zur Verkleidung eines Behälters, wie einer Mülltonne mehrere Wandelemente verwendet werden, die rechtwinklig zueinander angeordnet werden, jeweils aufrecht stehen und in die vertikalen und rechtwinklig zueinander stehenden Seitenwände der Mülltonne eingehängt sind. Die Verkleidung kann aber auch mindestens ein Wandelement umfassen, welches der Form der Außenwand des zu verkleidenden Behälters folgt. Dies ist insbesondere bei runden Tonnen, die verkleidet werden sollen, zu empfehlen. Auch kann als Verkleidung ein plastisch verformbares Wandelement verwendet werden, welches durch Verbiegen an die Form der Außenwand des Behälters angepaßt wird. Ein Drahtgitter weist in der Regel eine derartige plastische Verformbarkeit auf.
W11G021
-A-
Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Die Zeichnungen zeigen in:
Fig. 1 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Verkleidung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen, an einer Mülltonne
angebrachten Verkleidung,
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung einer Mülltonne mit erfindungs- J...i,
gemäßer Verkleidung, .**·".
Fig. 4 eine im Vergleich mit den vorangehenden Figuren vergrößerte **
Darstellung des Befestigungshakens für die erfindungsgemäße ;***";
Verkleidung.
In der Vorderansicht der Fig. 1 ist zu erkennen, daß die erfindungsgemäße Verkleidung 1 aus einem Drahtgitter 2 besteht, welches ein Wandelement „***£ bildet und mit künstlichem Blattwerk 3 bedeckt ist. Durch das künstliche « *·· Blattwerk 3 wird die Sicht auf die Mülltonne versperrt. Von etwas größerer Entfernung erkennt das Auge nur noch das Blattwerk, welches an dem Drahtgitter 2 befestigt ist. Zur Vereinfachung ist in Fig. 1 lediglich ein Teil des Drahtgitters 2 mit dem Blattwerk 3 verkleidet dargestellt.
Die Fig. 3 zeigt als Behälter einen Abfallcontainer, nämlich eine rollbare Mülltonne 4, an deren Vorderwand die erfindungsgemäße Verkleidung 1 eingehängt ist. Zum Einhängen wird der Deckel 5 der Mülltonne 4 geöffnet. Nach dem Anbringen der Verkleidung 1 kann der Deckel 5 wieder geschlossen werden.
In Fig. 2 ist die Art der Befestigung der erfindungsgemäßen Verkleidung 1 hier an der Seitenwand an der Mülltonne 4 - erkennbar. Zur besseren Verdeutlichung ist in Fig. 2 lediglich die Seitenwand der Mülltonne 4 dargestellt, welche die Verkleidung 1 trägt. Der obere Rand 10 der Seitenwand der Mülltonne 4 weist einen waagerechten Steg 6 auf, der eine Auflage für den Deckel 5 (Fig. 3) bildet. An der Verkleidung 1 ist ein abgekanteter Blechstreifen 7 befestigt, der einen ersten Teil einer lösbaren Befestigungsvorrichtung bildet. Der zweite Teil der lösbaren Befestigungsvorrichtung wird von dem oberen Rand 10 der Mülltonne 4 selbst gebildet.
In Fig. 2 ist zu erkennen, daß die das Wandelement 2 etwas höher ist, als die Außenwand der Mülltonne 4. Hierdurch wird vermieden, daß ein aufrecht
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stehender Mensch, der sich in einem bestimmten Abstand, z.B. von mehr als 5 m zu der Mülltonne 4 befindet, deren Deckel sieht.
Die Fig. 4 zeigt das Zusammenwirken des Blechstreifens 7 mit dem Rand 10 der Mülltonne 4 und der Verkleidung 1. Hier ist ein waagerechter Draht 11 des Drahtgitters 2 zu erkennen, der von dem unteren Ende des Blechstreifens 7 ergriffen wird, welches zu einem Befestigungshaken 8 abgekantet ist. So ist das Drahtgitter 2 fest an dem Blechstreifen 7 eingehängt. Das obere Ende des Blechstreifens 7 ist mehrfach abgekantet und bildet einen nach unten offenen Haken 9. Dieser Haken 9 liegt im wesentlichen formschlüssig auf dem oberen Rand 10 der Mülltonne 4, insbesondere auch auf dem Steg 6 auf. Nach dem Befestigen der Verkleidung 1 an dem oberen Rand 10 kann der Deckel 5 (Fig.
3) der Mülltonne 4 wieder im wesentlichen dicht verschlossen werden. Die Höhe des Überstandes des Drahtgitters 2 über den Behälter nach oben kann dadurch variiert werden, daß der Befestigungshaken 8 in einen höher oder tiefer liegenden Draht 11 des Gitters eingehängt wird.
Die Größe und Form der Wandelemente 2 sowie die Größe und Form der Haken sind jeweils an den zu verkleidenden Behälter anzupassen. Beispielsweise können mehrere Einzelne Wandelemente zur Verkleidung eines Großraumcontainers verwendet werden.
Bezugszeichenliste:
25
1 Verkleidung
2 Wandelement, Drahtgitter
3 Blattwerk
4 Abfallcontainer, Mülltonne
5 Deckel
6 Steg
7 Blechstreifen
8 Befestigungshaken
9 nach unten offener Haken
10 Rand der Mülltonne, zweiter Teil der Befestigungsvorrichtung
11 Draht

Claims (9)

1. Verkleidung (1) für einen Behälter, insbesondere einen Abfallcontainer (4), mit mindestens einem Wandelement (2) zur Abdeckung einer Seite des Behälters (4), dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens einen ersten Teil (9) einer lösbaren Befestigungsvorrichtung umfaßt, welcher an einem komplementär ausgebildeten, an dem Behälter (4) angeordneten zweiten Teil (10) der Befestigungsvorrichtung befestigbar ist.
2. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil der Befestigungsvorrichtung ein nach unten offener Haken (9) ist.
3. Verkleidung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Teil der Befestigungsvorrichtung von dem oberen Rand (10) des Behälters (4) gebildet wird.
4. Verkleidung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Wandelement von einem Drahtgitter (2) gebildet wird.
5. Verkleidung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil der Befestigungsvorrichtung von einem abgekanteten Blechstreifen (7) gebildet wird, welcher an einem Ende zur Bildung des nach unten offenen Hakens (9) abgekantet ist und an dem anderen Ende zur Bildung eines Befestigungshakens (8), der eine Masche des Drahtgitters (2) durchragt, abgekantet ist.
6. Verkleidung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß schmückende Verzierungen an dem Wandelement befestigt sind.
7. Verkleidung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die schmückenden Verzierungen von künstlichem Blattwerk (3) gebildet werden.
8. Verkleidung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie mehrere Wandelemente zur Verkleidung eines Behälters aufweist.
9. Verkleidung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Form des Wandelements der Form der Außenwand des Behälters folgt.
DE20212733U 2002-08-14 2002-08-14 Verkleidung für Behälter, insbesondere Abfallcontainer Expired - Lifetime DE20212733U1 (de)

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DE (1) DE20212733U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2408519A (en) * 2003-11-27 2005-06-01 Ian Clive Butcher Outdoor storage container camouflaged to resemble a shrub
GB2419143A (en) * 2004-10-18 2006-04-19 Ian Clive Butcher Fence covered in artificial foliage to resemble a hedge
GB2562203A (en) * 2017-03-14 2018-11-14 Peters Patricia Bracket for a wheelie bin

Cited By (3)

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GB2419143A (en) * 2004-10-18 2006-04-19 Ian Clive Butcher Fence covered in artificial foliage to resemble a hedge
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