DE20212731U1 - Spannwerkzeug - Google Patents
SpannwerkzeugInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
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- B25B5/06—Arrangements for positively actuating jaws
- B25B5/068—Arrangements for positively actuating jaws with at least one jaw sliding along a bar
-
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Workshop Equipment, Work Benches, Supports, Or Storage Means (AREA)
Description
-1 -
14. August 2002 920/02/10
Anmelder: Bernd Siegmund
Weihertalstr. 11, 86845 Großaitingen
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Spannwerkzeug mit einer Längsstrebe, an deren einem Ende ein in eine Öffnung einführbares Fußstück mit einem das Fußstück überragenden Kragen angeordnet ist, wobei auf der Längsstrebe eine Verstelleinrichtung in Längsstrebenrichtung verstellbar angeordnet ist und als weitere Verstellmöglichkeit an der Verstelleinrichtung eine Schwenkachse vorgesehen ist, an der eine Spanneinrichtung schwenkbar angeordnet ist.
Ein derartiges Spannwerkzeug ist aus der DE 202 04 107 U1 bekannt und ermöglicht einen flexiblen Einsatz der Spanneinrichtung, um allen Anforderungen beim Aufbau von beispielsweise zu verschweißenden Anordnungen gerecht zu werden. Das Spannwerkzeug kommt auch in Verbindung mit Schweißtischen zum Einsatz, wie diese in der DE 91 09 540 U1 oder der Veröffentlichung "Vorrichtungsbaukasten im Bohrungssystem" der VEB Vorrichtungsbau Hohenstein ausführlich gezeigt sind. Das Fußstück wird dabei in die Öffnungen der Schweißtischplatte oder der Stützelemente eingesetzt, so daß der Kragen auf der Oberfläche aufliegt und das Spannwerkzeug damit sicher festgelegt ist. Mit den Verstellmöglichkeiten der Spanneinrichtung ist es dann möglich, die zu verschweißenden Anordnungen sicher festzulegen. Dabei erfolgt während des Verspannens ein Verkanten des Fußstücks der Längsstrebe in der Öffnung und auch die Verstelleinrichtung verkantet sich auf der Längsstrebe, wie dies von der Verwendung herkömmlicher Schraubzwingen bekannt ist. Das im Stand der Technik beschriebene Spannwerkzeug weist jedoch den Nachteil auf, daß beim Verspannen mittels der Spanneinrichtung, also beispielsweise beim Anziehen einer Schraubspindel oder beim Betätigen einer Schnellspannvorrichtung, unerwünschte Kräfte auftreten können, die ein Verdrehen des Spannwerkzeugs bewirken und damit ein wirksames und gezieltes Verspannen unmöglich machen.
-2-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Stand der Technik unter Vermeidung der beschriebenen Nachteile vorteilhaft weiterzubilden.
Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1. Unter der gedachten Schwenkebene der Spanneinrichtung ist dabei die Ebene zu verstehen, die senkrecht zu der Schwenkachse steht und innerhalb derer die Spanneinrichtung in allen beliebigen Schwenkpositionen liegt. Durch die besondere Konstruktion des Spannwerkzeugs, bei der das Fußstück innerhalb dieser gedachten Schwenkebene liegt, werden die eingangs beschriebenen, unerwünschten Kräfte beim Verspannen vermieden, so daß ein sicheres Verspannen ermöglicht wird.
Die erfindungsgemäße Lage des Fußstücks innerhalb der gedachten Schwenkebene der Spanneinrichtung läßt sich auf einfache Weise dadurch erreichen, daß die Längsstrebe auf dem Kragen gegenüber dem Fußstück versetzt angeordnet ist.
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen.
Dabei ist es günstig, die Schwenkachse feststellbar vorzusehen, was beispielsweise durch einen Gewindestift in der Verstelleinrichtung, der gegen die Schwenkachse wirkt, geschehen kann.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, auch die Verstelleinrichtung an der Längsstrebe feststellbar auszubilden, was z.B. ebenfalls durch einen oben erwähnten Gewindestift möglich ist.
Günstig ist es, das Fußstück zylindrisch zu gestalten, um eine Drehbeweglichkeit des Spannwerkzeugs in der Öffnung zu gewährleisten.
Wenn das Fußstück eine umlaufende Nut aufweist, in die ein die Nut überragender Gummiring eingelegt ist, ergibt sich eine geringfügige Hemmung der Drehbewegung, so daß ein ungewolltes Verdrehen des Spannwerkzeugs verhindert wird.
Als Spanneinrichtungen können vorteilhaft Schraubspindeln oder Schnellspannvorrichtungen eingesetzt werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen:
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-3-
Fig. 1 und 2 verschiedene Ansichten des Spannwerkzeugs und
Fig. 3 das Spannwerkzeug auf einem Spanntisch
Fig. 3 das Spannwerkzeug auf einem Spanntisch
In den Fig. 1 und 2 ist ein Spannwerkzeug 1 dargestellt, das eine Längsstrebe 2 aufweist, die von einem Flacheisen gebildet ist. Es könnte natürlich auch ein Rohr beliebigen Querschnitts Verwendung finden. An einem Ende der Längsstrebe 2 ist ein in eine Öffnung einführbares Fußstück 3 mit einem das Fußstück 3 überragenden Kragen 4 angebracht. Das Fußstück 3 weist eine umlaufende Nut 3a auf, in die ein nicht dargestellter Gummiring eingelegt wird, der die Nut geringfügig überragt.
Auf der Längsstrebe 2 ist eine Verstelleinrichtung 5 in Längsstrebenrichtung verstellbar angeordnet, die in Form eines Gußkreuzes ausgebildet ist, das eine Aussparung aufweist für die Längstrebe 2, die die Verstelleinrichtung 5 verstellbar durchgreift. In der Verstelleinrichtung 5 ist ein Gewindestift 12 vorgesehen, mit dem die Verstelleinrichtung 5 an der Längsstrebe 2 feststellbar ist. Dazu wird der Gewindestift, der an seinem äußeren Ende einen Imbus aufweist, mittels eines nicht dargestellten Imbus-Handrades eingeschraubt, bis er die Verstelleinrichtung an der Längsstrebe 2 festlegt. Natürlich kann der Imbus auch mit einem herkömmlichen Imbusschlüssel betätigt werden.
Daneben ist an der Verstelleinrichtung 5 eine Hülse 15 vorgesehen, in der ein mit einer Spindelführung 8 verbundener Bolzen 16 geführt ist, so daß eine Schraubspindel 7 um die Achse des Bolzens 16 schwenkbar ist. Die Schraubspindel 7 besteht aus einem Holzgriff 9, einer Gewindespindel 10 in der Spindelführung 8 und aus einer Druckplatte 11, die in üblicher Weise mit einem Sprengring auf einer Kugel an der Gewindespindel
10 befestigt ist. Die Schraubspindel 7 kann beliebige Winkelpositionen einnehmen. Durch ein Verschwenken um 180 ° ist es dabei möglich, den Abstand der Druckplatte
11 von der Längsstrebe 2 über die übliche Verstellung mittels der Gewindespindel 10 hinaus zusätzlich zu variieren, was bei der Verwendung des Spannwerkzeugs 1 vorteilhaft ist.
In dem der Schraubspindel 7 abgewandten Ende des Bolzens 16 ist ein Innengewinde vorgesehen, in das eine Senkschraube 17 eingreift. Zwischen der Hülse 15 und dem Kopf der Senkschraube 17 ist eine Scheibe 18 von der Senkschraube 17 durchsetzt angeordnet. Durch Anziehen der Senkschraube 17 wird der Bolzen 16 über die Scheibe 18 mit der Hülse 15 verspannt und damit die Winkelstellung der Schraubspindel 7 festgestellt. Dazu weist die Senkschraube 17 in Ihrem Kopf einen Imbus auf, der mittels des oben erwähnten Imbus-Handrades betätigt werden kann.
-4-
Um ein weiteres Lockern der zum Verschwenken der Schraubspindel 7 leicht gelösten Senkschraube 17 zu verhindern, ist an der Senkschraube 17 eine Gummischeibe 19 angeordnet.
An dem, dem Fußstück 3 gegenüberliegenden Ende der Längsstrebe 2 ist eine Gewindebohrung 20 für eine nicht dargestellte Zylinderschraube vorgesehen. Durch Einschrauben der Zylinderschraube in die Gewindebohrung 20 wird der Weg der Verstelleinrichtung 5 auf der Längsstrebe 2 begrenzt, was ein Herabrutschen der Verstelleinrichtung 5 von der Längsstrebe 2 bei der Benutzung des Spannwerkzeugs 1 verhindert und dennoch einen Austausch der Verstelleinrichtung 5, beispielsweise im Reperaturfall, ermöglicht.
In der Darstellung der Fig. 2 erkennt man deutlich, daß die Längsstrebe 2 auf dem Kragen 4 gegenüber dem Fußstück 3 versetzt angeordnet ist, so daß das Fußstück 3 innerhalb der gedachten Schwenkebene der von der Schraubspindel 7 gebildeten Spanneinrichtung liegt.
In der Fig. 3 ist ein Spanntisch 13 angedeutet, der beispielsweise zum Aufspannen von zu verschweißenden Anordnungen verwendet wird und mindestens in seiner Oberfläche mit Öffnungen 14 in einem regelmäßigen Rastermaß versehen ist. Derartige Schweißtische sind aus den in der Beschreibung genannten Veröffentlichungen mit runden und quadratischen Öffnungen hinlänglich bekannt.
In eine der Öffnungen 14 ist das Fußstück 3 des Spannwerkzeugs 1 eingesetzt, so daß der Kragen 4 auf der Oberfläche des Spanntisches 13 aufliegt und das Spannwerkzeug 1 sicher festgelegt ist. Durch den in die Nut 3a des Fußstücks 3 eingelegten Gummiring ist ein versehentliches Verdrehen des Spannwerkzeugs 1 ausgeschlossen.
Es versteht sich, daß anstelle der Schraubspindel 7 auch Schnellspannvorrichtungen oder dergleichen zum Einsatz kommen könnten. Die Verwendung der erfindungsgemäßen Spannwerkzeuge ist dabei nicht auf die beschriebenen Schweißbzw. Spanntische begrenzt, sondern kann überall dort stattfinden, wo die Spannwerkzeuge mit Ihren Fußstücken in Öffnungen einführbar sind.
Claims (10)
1. Spannwerkzeug mit einer Längsstrebe, an deren einem Ende ein in eine Öffnung einführbares Fußstück mit einem das Fußstück überragenden Kragen angeordnet ist, wobei auf der Längsstrebe eine Verstelleinrichtung in Längsstrebenrichtung verstellbar angeordnet ist und als weitere Verstellmöglichkeit an der Verstelleinrichtung eine Schwenkachse vorgesehen ist, an der eine Spanneinrichtung schwenkbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußstück (3) innerhalb der gedachten Schwenkebene der Spanneinrichtung (vgl. 7) liegt.
2. Spannwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsstrebe (2) auf dem Kragen (4) gegenüber dem Fußstück (3) versetzt angeordnet ist.
3. Spannwerkzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (vgl. 16) in der Verstelleinrichtung (5) feststellbar ist.
4. Spannwerkzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (5) an der Längsstrebe (2) feststellbar ist.
5. Spannwerkzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsstrebe (2) von einem Flacheisen gebildet ist.
6. Spannwerkzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsstrebe (2) von einem Rohr gebildet ist.
7. Spannwerkzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußstück (3) zylindrisch gestaltet ist.
8. Spannwerkzeug nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußstück (3) eine umlaufende Nut (3a) aufweist, in die ein die Nut (3a) überragender Gummiring eingelegt ist.
9. Spannwerkzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (vgl. 7) eine Schraubspindel (7) ist.
10. Spannwerkzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (vgl. 7) eine Schnellspannvorrichtung ist.
Priority Applications (5)
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-
2002
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20021212 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20050720 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20081015 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20101015 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |