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DE20211297U1 - Jalousiekasten aus Ziegel - Google Patents

Jalousiekasten aus Ziegel

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Publication number
DE20211297U1
DE20211297U1 DE20211297U DE20211297U DE20211297U1 DE 20211297 U1 DE20211297 U1 DE 20211297U1 DE 20211297 U DE20211297 U DE 20211297U DE 20211297 U DE20211297 U DE 20211297U DE 20211297 U1 DE20211297 U1 DE 20211297U1
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DE
Germany
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blind
blind box
partition wall
insulating material
heat
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Expired - Lifetime
Application number
DE20211297U
Other languages
English (en)
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TURBER GERHARD
Original Assignee
TURBER GERHARD
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Filing date
Publication date
Application filed by TURBER GERHARD filed Critical TURBER GERHARD
Priority to DE20211297U priority Critical patent/DE20211297U1/de
Publication of DE20211297U1 publication Critical patent/DE20211297U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
    • E06B9/17Parts or details of roller shutters, e.g. suspension devices, shutter boxes, wicket doors, ventilation openings
    • E06B9/17007Shutter boxes; Details or component parts thereof
    • E06B9/17015Shutter boxes; Details or component parts thereof made of at most two pieces; Front opening details
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
    • E06B9/30Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable liftable
    • E06B9/32Operating, guiding, or securing devices therefor
    • E06B9/323Structure or support of upper box

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Blinds (AREA)

Description

Jalousiekasten aus Ziegel
Die Neuerung betrifft einen Jalousiekasten aus Ziegel zur Aufnahme einer Jalousie, wobei der Jalousiekasten eine Deck-, Vorder- und Rückwand aufweist, die eine unten offene U-Form ergeben.
Aus der Praxis sind Jalousiekästen aus bewährtem Beton bekannt, in denen zur Reduktion von Kältebrücken Wärmedämmstoffe eingebaut sind. Allerdings weist bewährter Beton einen schlechten Wärmedämmwert auf, so daß über die Betonschale eine entsprechende Kältebrücke gebildet wird, die vom Wärmedämmstoff nicht beseitigt werden kann.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Jalousiekasten der eingangs genannten Art zu schaffen, der sich durch eine gute Wärmedämmwirkung auszeichnet. Außerdem soll der Jalousiekasten eine einfache Montage eines Fenster- oder Türstocks ermöglichen.
-Q-
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.
Der Jalousiekasten gemäß Anspruch 1 besteht aus Ziegel, der sich durch eine gegenüber Beton verbesserte Wärmedämmung auszeichnet. Damit ergeben sich durch die verschiedenen Wände des Jalousiekastens keine zusätzlichen Kältebrücken. Der Jalousiekasten weist eine Deck-, Vorder- und eine Rückwand auf, die zusammengenommen ein nach unten offenes U ergeben. Der von diesen Wänden eingeschlossene Raum wird einerseits zur Aufnahme einer Jalousie und andererseits zur Aufnahme von wärmedämmendem Material genutzt. Dies ist wichtig, da die bezüglich der Wärmedämmung effektive Breite des Jalousiekastens um etwas mehr als die Breite der Jalousie reduziert ist. Durch das zusätzliche wärmedämmende Material wird die auf diese Weise entstehende Kältebrücke reduziert. Zur Trennung der Jalousie vom wärmedämmenden Material weist der Jalousiekasten eine vertikale Trennwand auf, die unterseitig an der Deckwand angeformt ist. Diese Trennwand ist in etwa mittig an der Deckwand angebracht. Je nach Gesamtbreite des Jalousiekastens kann die konkrete Lage dieser Trennwand variieren, da der Jalousie-Aufnahmeraum in der Regel nur so breit wie unbedingt erforderlich dimensioniert wird. Auf diese Weise ergibt sich für den Dämmraum, der das wärmedämmende Material aufnimmt, eine maximal mögliche Breite und damit eine optimale Wärmedämmung des Jalousiekastens. Durch die in etwa mittige Anordnung der Trennwand wird außerdem erreicht, daß ein unter dem Jalousiekasten angeordneter Fenster- oder Türstock fluchtend in die Trennwand übergeht. Der Fenster- oder Türstock ver-
hindert auf diese Weise zusammen mit der Trennwand die Entstehung eines Luftspalts, der zu einem beträchtlichen Wärmeverlust führen könnte. Um das wärmedämmende Material sicher in dem Raum zu halten und gleichzeitig vor Beschädigungen während des Transports und auf der Baustelle zu schützen, ist die Trennwand mit der Rückwand über einen Boden verbunden. Der Dämmraum ist daher im Gegensatz zum unten offenen Jalousie-Aufnahmeraum von vier Seiten geschlossen. Es ist auch daran gedacht, den Jalousiekasten an den Stirnseiten mit entsprechenden Abschlußplatten zu versehen. Durch Vorsehen dieser Abschlußplatten wird der mit dem wärmedämmenden Material gefüllte Dämmraum allseitig abgeschlossen, was zu einem optimalen Schutz des wärmedämmenden Materials führt. Der Boden ist zur Trennwand hin stufenartig nach oben gezogen, wobei diese Stufe eine vertikale Anschlagfläche für den Fenster- bzw. Türstock bildet. Dies erleichtert das Einsetzen des Fenster- bzw. Türstocks und insbesondere dessen korrekte Ausrichtung. Außerdem ergibt sich durch diese Stufe zwischen dem Boden und dem Fenster- bzw. Türstock ein Labyrinth, so daß das Auftreten eines Spaltes zwischen beiden Teilen selbst bei unsachgemäßer Montage nicht zu einem Luftspalt und damit zu einer erheblichen Kältebrücke führen kann.
Um auch handelsübliche Fenster- bzw. Türstöcke einsetzen zu können, sollte die gegenseitige Überlappung zwischen dem Fenster- bzw. Türstock und der Stufe des Bodens nicht zu groß gewählt werden. Andererseits ist es zur Vermeidung von Luftspalten zwischen beiden Teilen wichtig, daß der Raum zwischen der oberen Stirnseite des Fenster- bzw. Türstocks und der Unterfläche der Stufe des Bodens nicht
allzu groß dimensioniert ist, damit dieser Raum sicher mit Bindemitteln ausgefüllt werden kann. Diese Bedingungen lassen sich gemäß Anspruch 2 sehr einfach dadurch erfüllen, daß sich die Stufe des Bodens in vertikaler Richtung über weniger als die Bodendicke erstreckt. Für diese vertikale Erstreckung der Stufe hat sich ein Wert zwischen 1 cm und 3 cm, vorzugsweise um 2 cm, bewährt. Auf diese Weise ergibt sich ein optimaler Kompromiß zwischen einer guten Optik handelsüblicher Fenster- bzw. Türstöcke und einer sicheren Wärmedämmung.
Zur Erzielung einer guten Wärmedämmung ist es vorteilhaft, wenn die Breite dieser Stufe möglichst so groß dimensioniert wird, daß der Fenster- bzw. Türstock in Breitenrichtung möglichst vollständig in diese Stufe eingepaßt ist. Für den Fall, daß an der Trennwand jalousieseitig ein weiteres wärmedämmendes Material angebracht ist, wird diese Stufe in ihrer Breite um die Dicke dieses zusätzlichen wärmedämmenden Materials reduziert. In jedem Fall sollte gemäß Anspruch 3 die Breitenerstreckung dieser Stufe mindestens der Dicke der Trennwand entsprechen, damit das von der Stufe und dem Fenster- bzw. Türstock hervorgerufene Labyrinth hinreichend lang ausgebildet ist. Für die Breite der Stufe hat sich ein Wert zwischen 4 cm und 8 cm, vorzugsweise um 5 cm, bewährt.
Zur Erzielung einer optimalen Wärmedämmung des Jalousiekastens ist es gemäß Anspruch 4 günstig, wenn beidseits der Trennwand wärmedämmendes Material vorgesehen ist. Ein vom Jalousiekasten hervorgerufener Wärmefluß wird daher zumindest durch das jalousieseitige wärmedämmende Materi-
al blockiert, so daß sich die Wärmedämmeigenschaften des Jalousiekastens entsprechend verbessern. Vorzugsweise ist das jalousieseitige wärmedämmende Material in Form eines Streifens mit einer Dicke zwischen 1 cm und 3 cm, vorzugsweise um 2 cm, ausgebildet, um den Raum für die Jalousie nicht zu sehr zu beengen.
Zur weiteren Verbesserung der Wärmedämmung des Jalousiekastens ist es gemäß Anspruch 5 vorteilhaft, wenn das jalousieseitig vorgesehene wärmedämmende Material an der von der Trennwand abgewandten Seite mit einer Metallfolie belegt ist. Diese Metallfolie sorgt für eine Reflexion von auftreffender Wärmestrahlung und damit für eine weitere Verbesserung der Wärmedämmung des Jalousiekastens. Vorzugsweise wird auf das wärmedämmende Material eine Aluminiumfolie aufkaschiert.
Zur weiteren Verbesserung der Dämmwirkung des Jalousiekastens ist es gemäß Anspruch 6 vorteilhaft, wenn die Metallfolie unterseitig über das wärmedämmende Material bzw. über die Trennwand übersteht. Der überstehende Bereich der Metallfolie kann beispielsweise durch Klebung mit dem Fenster- bzw. Türstock verbunden werden, um das Entstehen einer Luftbrücke zuverlässig zu verhindern. Vorzugsweise wird die Folie mit dem Fenster- bzw. Türstock verklebt. Es ist dabei daran gedacht, die Folie bereits werksseitig mit einem entsprechenden Klebstoff zu beschichten, damit auf der Baustelle zur Erzielung einer sicheren Verbindung mit dem Fenster- bzw. Türstock die Folie nur noch gegen diesen gedrückt werden muß.
Damit das jalousieseitig angeordnete wärmedämmende Material auch zur' Verlängerung des Labyrinthweges genutzt werden kann, ist es gemäß Anspruch 7 vorteilhaft, wenn das wärmedämmende Material unterseitig bündig mit der Trennwand abschließt.
Zur Erzielung einer guten Wärmedämmung des Jalousiekastens ist es gemäß Anspruch 8 vorteilhaft, wenn der Jalousiekasten aus mindestens einem Hohlziegel gefertigt ist. Die in diesem Hohlziegel vorhandenen Hohlräume haben auf die Tragfähigkeit des Jalousiekastens nur vernachlässigbar geringe Auswirkungen. Sie bieten jedoch eine verbesserte Wärmedämmung der Wände. Dies ist wichtig, da das im Dämmraum und im Jalousie-Aufnahmeraum eingebrachte wärmedämmende Material die Wärmeleitung durch die Deckwand und den Boden in keiner Weise verringern können. Vorzugsweise besteht der Jalousiekasten aus mehreren, in Reihe hintereinander gesetzten Hohlziegeln, die durch Bindemittel aneinander gehalten sind. Auf diese Weise lassen sich die Ziegel einfach herstellen. Alternativ ist auch an eine einstückige Fertigung des Jalousiekastens aus einem einzigen Ziegel gedacht, so daß auf zusätzliches Bindemittel verzichtet werden kann.
Damit der Jalousiekasten gleichzeitig die Funktion eines Sturzes übernehmen kann, muß er eine gewisse Tragfähigkeit für die darüber zu errichtende Ziegelwand aufweisen. Dies wird am einfachsten dadurch erzielt, daß in den Jalousiekasten gemäß Anspruch 9 mittels Bindemittel Bewehrungen eingebracht sind. Die Bewehrungen verlaufen vorzugsweise längs des Jalousiekastens, so daß durch diese
keine Kältebrücken gebildet werden. Als Bindemittel kommt insbesondere Spritzbeton bzw. Zwei-Komponenten-Kunstharz in Frage. Vorzugsweise werden die Bewehrungen im Kantenbzw. Endbereich der Wände vorgesehen, um einen möglichst biegesteifen Aufbau des Jalousiekastens zu erzielen.
Schließlich ist es gemäß Anspruch 10 vorteilhaft, das wärmedämmende Material in Form eines Polymerschaums bzw. Mineralfasern auszubilden. Es ist aber auch daran gedacht, als wärmedämmendes Material Mischungen dieser Materialien untereinander und mit weiteren Materialien vorzusehen, um eine möglichst optimale Wärmedämmwirkung zu erzielen. Als Polymerschaum kommt insbesondere Polyurethanschaum bzw. Polystyrolschaum in Frage, die vorzugsweise als geschlossenzellige Schäume eingesetzt werden. Dies hat den zusätzlichen Vorteil, daß das wärmedämmende Material keine Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk aufnehmen kann, wodurch die Wärmedämmwirkung verringert würde.
Der Neuerungsgegenstand wird beispielhaft anhand der Zeichnung erläutert, ohne den Schutzumfang zu beschränken.
Die einzige Figur zeigt eine räumliche Darstellung eines Jalousiekastens 1, der stirnseitig mittels Stirnwänden 2 abgeschlossen ist. Die vordere Stirnwand 2 ist dabei abgenommen, um den inneren Aufbau des Jalousiekastens 1 sehen zu können. Der Jalousiekasten 1 besteht aus mehreren hintereinander gesetzten Hohlziegeln 3, deren Fugen 4 über nicht dargestelltes Bindemittel aneinandergehalten sind.
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Der Jalousiekasten 1 besteht aus einer horizontalen Deckwand 5, an die sich jeweils endseitig eine gebäudeaußenseitige Vorderwand 6 und eine gebäudeinnenseitige Rückwand 7 anschließen. An der Deckwand 5 ist außerdem in etwa mittig eine vertikale Trennwand 8 angeformt, die einen gebäudeaußenseitigen Jalousie-Aufnahmeraum 9 von einem Dämmraum 10 trennt. Die Rückwand 7 ist unterseitig mit der Trennwand 8 über einen Boden 11 verbunden, so daß der Dämmraum 10 bei montierten Stirnwänden 2 allseitig geschlossen ist. Der Boden 11 weist eine Stufe 12 auf, wobei diese zur Trennwand 8 hin nach oben gezogen ist. Eine unterseitige, vertikale Fläche 13 dieser Stufe 12 dient zum Anschlag eines nicht dargestellten Fenster- bzw. Türstocks. Diese vertikale Fläche 13 erstreckt sich etwa 2 cm nach oben, um für eventuell durchströmende Luft ein Labyrinth zu schaffen. Eine horizontale Fläche 14 der Stufe 12 besitzt eine Breite von ca. 5 cm, so daß handelsübliche Fenster- bzw. Türstöcke in etwa 2 cm über die Trennwand 8 überstehen.
Der Dämmraum 10 ist praktisch vollständig mit wärmedämmendem Material 15, insbesondere Polystyrolschaum, gefüllt. Dieses wärmedämmende Material 15 sorgt für eine im Verhältnis zur wärmetechnisch verringerten Breite des Jalousiekastens 1 ausreichende Wärmedämmung. An der Trennwand 8 ist jalousieseitig ein weiteres wärmedämmendes Material 16 vorgesehen, das insbesondere von einem Polyurethanschaum gebildet ist. Beide wärmedämmenden Materialien 15, 16 sind geschlossenzellig ausgebildet, um ein Aufsaugen von Baufeuchtigkeit durch das wärmedämmende Material 15, 16 zuverlässig zu vermeiden.
Das jalousieseitig angeordnete, wärmedämmende Material 16 weist an der der Trennwand 8 gegenüberliegenden Seite eine Metallfolie 17 auf, die insbesondere auf das wärmedämmende Material 16 aufkaschiert ist. Diese Metallfolie 17 steht unterseitig über das wärmedämmende Material 16 über, um es mit dem Fenster- bzw. Türstock zu verkleben. Die Dicke des wärmedämmenden Materials 16 ist dabei derart dimensioniert, daß der Fenster- bzw. Türstock gebäudeaußenseitig im wesentlichen fluchtend zur Metallfolie 17 ausgerichtet ist. Durch das Verkleben der Metallfolie 17 mit dem Fenster- bzw. Türstock werden Luftströmungen zwischen diesem und dem Jalousiekasten zuverlässig unterbunden. Außerdem ergibt die Metallfolie eine zusätzliche Strahlungsreflexion und damit eine Verbesserung der Wärmedämmeigenschaften des Jalousiekastens 1.
Im Jalousie-Aufnahmeraum 9 ist eine Jalousie 18 angedeutet, die über nicht dargestellte Haltemittel im Jalousie-Aufnahmeraum 9 gehalten ist. Insbesondere ist daran gedacht, in die Deckwand 5 mittels Bindemittel Schrauben festzulegen, an denen die Jalousie 8 montiert werden kann.
Zur Erzielung einer ausreichenden Wärmedämmung der Wände 5, 6, 7, 8 und des Bodens 11 weisen diese Hohlräume 19 auf, die auf die Tragfähigkeit des Jalousiekastens 1 praktisch keine Auswirkungen haben. Diese Hohlräume 19 erstrecken sich in Längsrichtung durch den gesamten Jalousiekasten 1, so daß die einzelnen Hohlziegel 3 sehr einfach im Extrudierverfahren hergestellt werden können.
Damit der Jalousiekasten 1 auch die Aufgaben eines Sturzes erfüllen kann, sind in diesen Bewehrungen 20 aus einem Eisenwerkstoff eingelassen. Diese Bewehrungen 20 sind im Jalousiekasten 1 mittels Bindemittel 21, insbesondere Spritzbeton bzw. Zwei-Komponenten-Kunstharz, festgelegt, um eine feste Verbindung zwischen der Bewehrung 20 und den Hohlziegeln 3 zu ergeben. Die Bewehrungen 20 sind in den Kantenbereichen der Hohlziegel 3, insbesondere am Übergang zwischen der Deckwand 5 und der Vorderwand 6 bzw. der Rückwand 7 und am Übergang zwischen dem Boden 11 und der Rückwand 7 bzw. der Trennwand 8 vorgesehen. Zusätzlich ist eine weitere Bewehrung 20 am unteren Ende 22 der Vorderwand 6 vorgesehen. Durch diese Anordnung der Bewehrungen 20 ergibt sich eine optmale Festigkeit des Jalousiekastens 1, so daß dieser auch die Funktion eines Sturzes übernehmen kann.
Schließlich ist am unteren Ende 22 der Vorderwand 6 eine Putzschiene 23 gehalten. Diese Putzleiste 23 ist vorzugsweise über Bindemittel an der Vorderwand 6 festgelegt. Diese Putzschiene 23 dient einerseits zum Schutz des freien Endes 22 der Vorderwand 6 und andererseits zur Erleichterung des Anbringens eines Putzes an der Vorderwand 6. Zu diesem Zweck steht die Putzschiene 23 in etwa um die Stärke des anzubringenden Putzes über die Vorderwand 6 über.
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Bezugszeichenliste
Jalousiekästen
f
1
Stirnwand
2 Hohlziegel
3 Fuge
4 Deckwand
5 Vorderwand
6 Rückwand
7 Trennwand
8 Jalousie-Aufnahmeraum
9 Dämmraum
10 Boden
11 Stufe
12 vertikale Fläche der Stufe
13 horizontale Fläche der Stufe
14 wärmedämmendes Material
15,16 Metallfolie
17 Jalousie
18 Hohlraum
19 Bewehrung
20 Bindemittel
21 unteres Ende der Vorderwand
22 Putzschiene
23 • · ··· · · · .* &idiagr; i ·* *··· · · · I
··· ···· JJ . .. ·· eJe

Claims (10)

1. Jalousiekasten aus Ziegel zur Aufnahme einer Jalousie (18), wobei der Jalousiekasten (1) eine Deck- (5), Vorder- (6) und Rückwand (7) aufweist, die eine nach unten offene U-Form ergeben, und an der Deckwand (5) unterseitig eine vertikale Trennwand (8) angeformt ist, welche einen unten offenen Jalousie-Aufnahmeraum (9) von einem mit wärmedämmendem Material (15) gefüllten Dämmraum (10) trennt, wobei die Trennwand (8) mit der Rückwand (7) über einen Boden (11) verbunden ist, welcher zur Trennwand (8) hin stufenartig nach oben gezogen ist, um eine vertikale Anschlagfläche (13) für einen Fenster- und/oder Türstock zu bilden.
2. Jalousiekasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Stufe (12) des Bodens (11) in vertikaler Richtung über weniger als die Bodendicke erstreckt.
3. Jalousiekasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Stufe (12) des Bodens (11) in horizontaler Richtung mindestens über die Dicke der Trennwand (8) erstreckt.
4. Jalousiekasten nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beidseits der Trennwand (8) wärmedämmendes Material (15, 16) vorgesehen ist.
5. Jalousiekasten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das jalousieseitig vorgesehene wärmedämmende Material (16) an der von der Trennwand (8) abgewandten Seite mit einer Metallfolie (17) belegt ist.
6. Jalousiekasten nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallfolie (17) unterseitig über das wärmedämmende Material (16) und/oder über die Trennwand (8) übersteht.
7. Jalousiekasten nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das wärmedämmende Material (16) unterseitig bündig mit der Trennwand (8) abschließt.
8. Jalousiekasten nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß er einstückig aus einem Hohlziegel (3) oder aus mehreren Hohlziegeln (3) gefertigt ist, die in Reihe hintereinander gesetzt und durch Bindemittel aneinander gehalten sind.
9. Jalousiekasten nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Ziegel (3) mittels Bindemittel (21) Bewehrungen (20) gehalten sind, die bevorzugt im Kanten- und/oder Endbereich der Wände (5, 6, 7, 8, 11) vorgesehen sind.
10. Jalousiekasten nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das wärmedämmende Material (15, 16) einen Polymerschaum und/oder -Mineralfasern aufweist.
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