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DE20211923U1 - Vorrichtung zum Verbinden von Rahmenteilen - Google Patents

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DE20211923U1
DE20211923U1 DE20211923U DE20211923U DE20211923U1 DE 20211923 U1 DE20211923 U1 DE 20211923U1 DE 20211923 U DE20211923 U DE 20211923U DE 20211923 U DE20211923 U DE 20211923U DE 20211923 U1 DE20211923 U1 DE 20211923U1
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/96Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings
    • E06B3/984Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings specially adapted for frame members of wood or other material worked in a similar way
    • E06B3/9845Mitre joints

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Furniture Connections (AREA)

Abstract

Vorrichtung zum Verbinden von auf Gehrung aneinandergrenzenden Rahmenteilen (10, 12), in der Form eines elastischen Winkels (14), der die Gehrungsecke der Rahmenteile umgreift, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vorsprung (28) so auf der Innenseite eines der beiden Schenkel (18) des Winkels (14) angeordnet ist, daß er unter vorübergehender Aufbiegung des Winkels in eine Bohrung (26) einsteckbar ist, die quer zur Gehrungsfläche (16) durch die beiden Rahmenteile (10, 12) verläuft, und daß eine Schraube (24) durch den anderen Schenkel (20) des Winkels durchsteckbar und in den Vorsprung (28) einschraubbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden von auf Gehrung aneinandergrenzenden Rahmenteilen, in der Form eines elastischen Winkels, der die Gehrungsecke der Rahmenteile umgreift.
  • Solche Winkel dienen beispielsweise zum Verbinden der Schenkel einer Türzarge. Herkömmliche Winkel dieser Art sind aus Metall hergestellt und weisen an den Enden ihrer beiden Schenkel nach innen abgewinkelte Klauen auf, die in entsprechende Nuten der beiden Rahmenteile eingreifen. Aufgrund ihrer Eigenelastizität haben diese Winkel jedoch nur eine begrenzte Haltekraft.
  • Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die es gestattet, die Rahmenteile stabiler miteinander zu verbinden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Vorsprung so auf der Innenseite eines der beiden Schenkel des Winkels angeordnet ist, daß er unter vorübergehender Aufbiegung des Winkels in eine Bohrung einsteckbar ist, die quer zur Gehrungsfläche durch die beiden Rahmenteile verläuft, und daß eine Schraube durch den anderen Schenkel des Winkels durchsteckbar und in den Vorsprung einschraubbar ist.
  • Auf diese Weise ist es möglich, durch Anziehen der Schraube die beiden Schenkel des Winkels zusammen zu ziehen und so die Rahmenteile fest miteinander zu verbinden.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Bevorzugt besteht der Winkel aus Kunststoff. Dies ermöglicht eine kostengünstige Herstellung im Spritzgießverfahren und hat außerdem den Vorteil, daß Korosionsprobleme vermieden werden.
  • Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 einen Schnitt durch zwei Rahmenteile, die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf Gehrung verbunden sind; und
  • 2 eine Ansicht der Rahmenteile während des Einclipsens der Verbindungsvorrichtung.
  • In 1 erkennt man zwei Rahmenteile 10, 12, beispielsweise die Schenkel einer Türzarge, die mit Hilfe einer als Winkel 14 ausgebildeten Verbindungsvorrichtung so zusammengehalten und verspannt sind, daß sie an einer Gehrungsfläche 16 fest aneinanderliegen. Bei dem Winkel 14 handelt es sich um ein Formteil aus Kunststoff, das die Gehrungsecke der beiden Rahmenteile 10, 12 umgreift und mit seinen Schenkeln 18, 20 an den Außenflächen der Rahmenteile anliegt.
  • Die beiden Rahmenteile 10, 12 weisen jeweils an der Außenseite in dem durch den Winkel 14 überdeckten Bereich eine Ausfräsung 22 bzw. 24 auf. Diese Ausfräsungen sind durch eine Bohrung 26 verbunden, die sich rechtwinklig zur Gehrungsfläche 16 durch beiden Rahmenteile erstreckt.
  • An dem Schenkel 18 des Winkels 14 ist auf der Innenseite, also der dem Rahmenteil 12 zugewandten Seite, ein rohrförmiger Vorsprung 28 ausgebildet, der sich unter einem Winkel von 45° in Richtung auf den anderen Schenkel 20 erstreckt und in die Bohrung 26 eingreift. Der andere Schenkel 20 weist auf der Innenseite einen kürzeren, nasenförmigen Vorsprung 30 auf, der in das andere Ende der Bohrung 26 sowie in die angrenzende Ausfräsung 24 eingreift. Der Schenkel 20 und der Vorsprung 30 sind von einem Schraubenloch 32 durchsetzt, durch das eine Schraube 34 eingesteckt und in den rohrförmigen Vorsprung 28 eingeschraubt werden kann. Das Schraubenloch 32 ist im Inneren derart verjüngt, daß ein Widerlager für den Kopf 36 der Schraube 34 gebildet wird. Mit Hilfe der Schraube 34 können folglich die beiden Schenkel 18, 20 des Winkels so zusammengezogen werden, daß die von den Vorsprüngen 28, 30 erfaßten Rahmenteile 10, 12 an der Gehrungsfläche 16 fest gegeneinander gedrückt werden.
  • Der Winkel 14 läßt sich in dieser Weise sowohl als Verleimungshilfe als auch für eine dauerhafte Verbindung der Rahmenteile mit oder ohne Verleimung an der Gehrungsfläche einsetzen.
  • Bei der Schraube 34 handelt es sich vorzugsweise um eine selbstschneidende Schraube, so daß in dem rohrförmigen Vorsprung 28 kein Innengewinde ausgebildet zu werden braucht, was die spritztechnische Herstellung erleichtert.
  • 2 illustriert die Montage des Winkels 14. Der Winkel wird zunächst mit seinem Schenkel 18 so an das Rahmenteil 12 angesetzt, daß der Vorsprung 28 in die Bohrung 26 eingeführt werden kann. Die Eigenelastizität der beiden Schenkel 18, 20 ermöglicht es dabei, den Winkel etwas aufzubiegen. Wenn die in 2 gezeigte Situation erreicht ist, federt der Winkel in seine Ausgangsstellung zurück, und der Vorsprung 30 rastet in der Bohrung 26 ein. Durch diese Verrastung werden die Rahmenteile 10 und 12 bereits provisorisch zusammengehalten, und die Schenkel 18, 20 des Winkels bilden dann eine Schablone, die es erleichtert, die Rahmenteile 10, 12 an der Gehrungsfläche 16 bündig miteinander auszurichten. Durch Einstecken und Einschrauben der Schraube 34 wird dann die Verbindung fixiert.

Claims (8)

  1. Vorrichtung zum Verbinden von auf Gehrung aneinandergrenzenden Rahmenteilen (10, 12), in der Form eines elastischen Winkels (14), der die Gehrungsecke der Rahmenteile umgreift, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vorsprung (28) so auf der Innenseite eines der beiden Schenkel (18) des Winkels (14) angeordnet ist, daß er unter vorübergehender Aufbiegung des Winkels in eine Bohrung (26) einsteckbar ist, die quer zur Gehrungsfläche (16) durch die beiden Rahmenteile (10, 12) verläuft, und daß eine Schraube (24) durch den anderen Schenkel (20) des Winkels durchsteckbar und in den Vorsprung (28) einschraubbar ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (14) ein Formteil aus Kunststoff ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (28) rohrförmig ausgebildet ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schenkel (20), durch den die Schraube (34) hindurchgesteckt wird, ein zweiter Vorsprung (30) angeordnet ist, der in das andere Ende der Bohrung (26) eingreift.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Vorsprung (30) als Rastnase ausgebildet ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Vorsprung (30) in seinem an den Schenkel (20) anschließenden Bereich eine Verdickung an der Innenseite dieses Schenkels bildet, die in einer Ausfräsung (24) des zugehörigen Rahmenteils (10) aufgenommen ist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schenkel (20), durch den die Schraube (34) hindurchgesteckt wird, ein Schraubenloch (32) ausgebildet ist, das die versenkte Aufnahme des Kopfes (36) der Schraube (34) gestattet.
  8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (34) eine selbstschneidende Schraube ist.
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